Alle Beiträge von Whiz-zarD
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c# InvalidCastException
Ich finde es, ehrlich gesagt, schon ein hartes Stück, dass eine Person, die von Programmierung und offenbar auch von UX (User Experience) keine Ahnung hat und dann eine Software für den produktiven Einsatz entwickelt. Auch wenn du dich dafür interessierst, heißt es nicht, dass es funktioniert, was du da tust. Dein gesamter Code ist sehr fehleranfällig und auch unwartbar. Wenn jemand anders die Software weiterentwickeln soll, steht er dort vor einer Wartungshölle, die dazu führt, dass die Person die Software neuschreiben muss. Auch wenn du diese Software weiterentwickeln willst, wird der Aufwand immer weiter steigen, da immer mehr Fehler und Seiteneffekte hinzukommen. Mit Aufrufen aus der Win32-API begibst du dich auf sehr dünnen Eis. Da muss man schon wissen, was man da tut. Die Win32-API ist sog. unmanaged Code. Als Anfänger solltest du lieber die Finger von lassen. Wenn du also schon die Anwendung sperren willst (was ich nicht für schlau halte), dann öffne eine zweite Form mit einem Hinweis-Text. Die darunterliegende Form kann man dann nicht in den Fokus holen. Also muss das Admin-Tool mit den Clients kommunizieren. Also fungiert das Admin-Tool als Server und die Clients müssen sich am Server registrieren. Irgendwie muss das Admin-Tool ja mit den Clients kommunizieren oder sollen die Clients tatsächlich alle 10 Sekunden eine Abfrage an die Datenbank starten, die den derzeitigen Status überprüft? Also hast du eine Verzögerung von maximal 10 Sekunden, wo der Anwender weiterhin Eingaben tätigen kann und glaub mir, das wird passieren. Ich würde dir echt empfehlen, es sein zu lassen, was du da tust. Offenbar nimmst du ja auch nicht mal Ratschläge an oder versuchst, dich weiterzubilden. Stattdessen versuchst du per Copy&Paste eine Client-Server-Software zu bauen. Das kann nur in die Hose gehen. Nichts für ungut, aber ich sehe derzeit keine Chance dir weiterzuhelfen, da schon das nötige Grundwissen fehlt und davon rede ich nicht mal von Client-Server-Architektur, sondern von allgemeinen Dingen.
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Wie vertreibt ihr euch die Zeit?
Das ist kein Modem. Das ist ein Akustikkoppler. @lokonook: Welche Ausbildung machst du denn? Das würde vielleicht den einen oder anderen weiterhelfen Tipps zu geben.
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c# InvalidCastException
Was hast du vor? O_o Wozu wollt ihr den Benutzer hindern, dass er Eingaben macht? Und von wo aus wollt ihr das steuern?
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c# InvalidCastException
Du legst die Spalte nur an, aber sie wird nicht mit Daten befüllt. Ich kenne mich auch nicht mit der DataGridViewCheckBoxColumn aus, aber offenbar handelt es sich hier eine Spalte, die ein Mapping besitzt, da man über die Property TrueValue bzw. FalseValue steuern kann, wann true oder false zurückgeliefert werden soll: https://msdn.microsoft.com/en-us/library/system.windows.forms.datagridviewcheckboxcolumn(v=vs.110).aspx Stell dir mal vor, du willst deine Anwendung, die du mit WinForms gebastelt hast, später in eine Webentwicklung umwandeln möchtest. Mit deiner jetzigen Vorgehensweise musst du die Anwendung komplett neu entwickeln, weil die Logik, die die Anwendung steuert, in den WinForms-Komponenten steckt. Du kannst die Logik also nicht weiterverwenden.
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c# InvalidCastException
Erst mal, wenn du schon Kommentare wie //SQL Zeug //add CheckBox Column //ini lesen etc. schreibst, dann lager den Code doch in separate Methoden aus. Das macht die Methoden kleiner und übersichtlicher und mit Hilfe geeigneter Methodennamen ist der Code auch sprechender. Zweitens, öffnest du eine Datenbank-Verbindung aber du schließt sie nie wirklich. Mit Button1 öffnest du sie aber du schließt sie nie. Für gewöhnlich öffnet man eine Datenbank-Verbindung und wenn man fertig ist, wird sie wieder geschlossen. Man hält sie nicht einfach offen. Drittens, du schreibst Fachlogik in die UI. Das sollte man vermeiden. Zum eigentlichen Problem: Dein row.Cells[5].Value ist vom Typ DBNull und kann daher nicht in ein Boolean gewandelt werden. Überprüfe doch mal, was von der Datenbank überhaupt zurückkommt und welcher Wert im GridView steht.
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Was tragt Ihr so für Uhren?
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Wie FIAE alleine lernen?
Das hast du so gut wie in jedem Beruf und dennoch spricht man nicht gerade von einem "kaufmännischen Teil". Ein Kaufmann ist schon ein bisschen mehr, als Kosten- und Nutzen abzuwiegen.
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Wie FIAE alleine lernen?
Such dir was aus und du hast deine Antwort... Also ist man sich eigentlich gar nicht im Klaren, was ein Anwendungsentwickler ist? Ich selber habe eine schulische Ausbildung zum "Assitent für Medieninformatik" und vor 16 Jahren eine Mechatroniker-Ausbildung absolviert und in beiden Berufen habe ich nichts über einen Kaufmann gelernt,
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Wie FIAE alleine lernen?
Was muss man denn als FIAEler für einen kaufmännischen Teil lernen? Was hat ein Entwickler mit einem Kaufmann zu tun? Außerdem das e-book vom Rheinwerk Verlag würde ich nicht unbedingt empfehlen. Es ist komplett veraltet und die Programmierbeispiele sind oft abschreckende Beispiele, wie man es nicht machen sollte.
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Wo wollt Ihr mal stehen?
In Japan gilt eigentlich per Gesetz die 40-Stunden-Woche. Einigen Unternehmen ist es auch gestattet, dies auf 44 Stunden auszuweiten. Darunter zählen z.B. Einzelhandelsgeschäfte oder Kinos. Das Bild des Arbeitswütigen Japaners stammt aus den 80ern und noch in die 90er hinein. Damals gabs Todesfälle wegen Überarbeitung aber dies wurde von denen gar nicht verlangt. 1997 hat man dann die 40-Stunden-Woche per Gesetz verabschiedet um der Arbeitswut Einhalt zu gebieten und so viel ist von der Arbeitswut auch gar nicht mehr übrig. Sie ist zwar immer noch recht hoch, aber inzwischen wollen die Japaner auch mehr Zeit für sich und ihrer Familie haben. Viele Firmen bieten sogar inzwischen eine 4-Tages-Woche an. Auch sind die Japaner sehr sozial eingestellt. So übernehmen viele Firmen auch inzwischen die Kita-Kosten, geben einen Mietzuschuss oder bezahlen Kindergeld. Davon können wir hier nur Träumen. Auch wenn man eine sehr lange Zeit Krank ist, bekommt man oft sein Gehalt sechs Monate ausgezahlt. Hier sind es nur 6 Wochen. Danach gibt es hier nur das Geld der Krankenkasse. Es bleiben also nichts weiter als Klischees übrig.
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Welche Musik hört ihr zurzeit?
- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Nicht jeder ist Single und hat nur einen Ein-Person-Haushalt. Es gibt Menschen, die essen lieber am Abend mit seinem/ihrem Lebensgefährten und von einem Essen in der Firma hat der Partner nichts von. Folglich muss hier so oder so Geld ausgegeben werden. Außerdem: Woher soll das Essen denn kommen? Nicht jede Firma hat Platz für eine Kantine und von Fraß aus Alu-Schalen oder Fast-Food halte ich sowieso nicht viel.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Bei uns ist Kaffee (ein Automat mit diversen Sorten), Wasser und Tee umsonst und zwei Mal in der Woche bekommen wir eine Obstlieferung. Bei uns gibt es zwar auch Mängel (in welcher Firma nicht?) aber die Chef-Etage schätzt unsere Arbeit, weil sie selber mal Softwareentwickler waren und aufgrund der hohen Komplexität unserer Software können wir uns auch keine hohe Fluktuation leisten, also wird versucht, es den Arbeitnehmern die Arbeit so angenehm und so sozial wie möglich zu gestalten. Home Office ist zu jeder Zeit möglich aber bei uns ist es so, dass physische Anwesenheit doch besser ist. Auch wird Sonderurlaub für Umzüge genehmigt. Wir arbeiten im Bankensektor und es schon sehr schwer Softwareentwickler zu finden, die auch was von Finanzmathematik verstehen. Also durchlaufen Neuangestellte erst mal durch eine mehrmonatige Schulung und wenn sie angelernt und auch produktiv sind, möchte man sie dann auch nicht unbedingt gleich an den nächsten Arbeitgeber verlieren. Jedes Jahr werden auch Gespräche über unser Wohlerfinden in der Firma geführt und ob es vielleicht Ideen gibt, was man verbessern könnte und diese werden auch auf ihre Machbarkeit überprüft. Derzeit wird geprüft, ob es möglich ist, mit mehreren Firmen eine Kindertagesstätte einzurichten, damit man die Kinder im Falle von Ferien, Schulausfällen, etc. mal für ein oder zwei Tage unterbringen kann. Es wird aber nicht versucht eine sog. Gated Community aufzubauen, wie man es hier schon häufig bei Startups sieht, wo dann quasi ein gewisser Gruppenzwang herrscht, doch bis 20 Uhr und länger in der Firma zu bleiben, um noch mit den Kollegen ein Bier zu trinken.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Nein, eben nicht: http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/urteilsspruch-zur-mehrarbeit-klauseln-zu-ueberstunden-sind-oft-unwirksam_aid_976632.html http://karrierebibel.de/ueberstunden/ (Im Abschnitt: "Arbeitsrecht: Sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten?") http://www.finanztip.de/arbeitsvertrag/arbeitsgesetz-ueberstunden/- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das ist rechtlich gar nicht erlaubt. Es ist nur erlaubt, wenn im Vertrag eine explizite Anzahl an Überstunden steht, die damit abgegolten sind. Wenn nicht, ist der Vertrag nicht rechtens.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Weiterbildung muss nicht gleich mit einer Prüfung enden. z.B. ein Pluralsight-Account würde für den Anfang auch schon reichen, um sich weiterbilden zu können. Das ist eine Webcast-Plattform für IT-Berufe, wo Trainer Videos zu bestimmten Themen hochladen und die Videos sind durchweg sehr lehrreich. Selbst da kann man schon sehr viel über neue Techniken lernen. Ich glaub inzwischen bieten sie auch schon diverse Prüfungen an. Auch gibt es diverse Trainer, die man in seine Firma holen kann, die dann für 2 bis 3 Tage die Mitarbeiter schult.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
gelöscht- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das ist zu einfach gedacht. Die derzeitige Situation war ein schleichender Prozess, der über Generationen ging und die heutige Generation setzt sogar noch eine Schippe drauf, indem eine Kultur entsteht, die sogar ich mit 32 Jahren sehr besorgniserregend finde. Immer mehr Startup-Unternehmen wollen doch sowas wie eine Gated Community aufbauen. Der Arbeitnehmer soll sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, sodass er gar nicht mehr in Erwägung zieht, ein privates Leben zu führen, denn die Arbeit ist sein Leben. So etwas wäre sogar für die alte Generation ein Alptraum. Siehe dir die Hauptzentrale von Facebook an. Das ist eine Kleinstadt nur für die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sollen gar nicht mehr nach Hause fahren. Sie sollen auf der Arbeit leben und wer das Spiel heute nicht mitspielt, kann doch gleich gehen. Siehe Goodgames vs. Betriebsrat. Das ist ein psychologisches Spiel, was hier betrieben wird und die meisten finden es auch noch toll. Wer also in einem jungen Unternehmen arbeitet und es steht ein Raum mit mehreren Tischfußballtischen, kostenlose Softdrinks und Bier, sollte sich mal fragen, wieso der Arbeitgeber so etwas bereitstellt. Eigentlich macht die jüngere Generation auch wieder alles kaputt, was die alte Generation aufgebaut hat. In den 80er Jahren sind Gewerkschaften auf die Straße gegangen und haben für eine 35 Stundenwoche demonstriert und sie haben diese auch bekommen. Heute sind wir doch wieder bei 40+ Stunden pro Woche. Nur so als kleines Beispiel. Auch was Nachhaltigkeit angeht, ist die heutige Generation sehr verschwenderisch. Wieso muss man denn alle zwei Jahre ein neues Smartphone haben? Weil das neue Modell ein Octacore-Prozessor hat? Wieso reicht plötzlich ein Quadcore-Prozessor für "Selfies", Facebook und Twitter nicht mehr aus? Mein Opa hat früher auch die Elektronikgeräte in der Nachbarschaft repariert aber heute? Fernseher ist kaputt? Egal! Kauft man sich halt einen neuen ... Heute kann man die Geräte kaum noch reparieren, ja aber wem ich das Geschuldet? Der Schlankheitswahn bei Elektronikgeräten macht ja auch bei Fernsehern nicht halt. Wozu muss ein Fernseher dünn sein? Als ich vor über 10 Jahren meinen Eizo-Monitor kaufte, sagte jeder: "Der ist aber ganz schön dick." Scheiß drauf, dass er einen guten Schwarzwert hat. Scheiß auf die 10-Bit-LUT, scheiß auf den 98% sRGB-Farbraum. Die Tiefe des Gehäuses ist entscheidend! ... Meine Eltern wollten neulich auch ein noch gutes Sofa ein Sozialkaufhaus schenken. Was war? Sie haben es nicht angenommen, weil das kein Ledersofa war. Also selbst geschenkt war es denen zu teuer. Eine Waschmaschine wollten sie auch nicht, denn die war dreckig und hatte untenrum ein paar Rostpickel, da sie in einem feuchten Keller stand. Da kann man schon sehen, welchen Lebensstandard schon heute die Sozialbedürftigen haben. Das Problem ist, dass man mit einer Altersvorsorgung heute nicht mehr auskommt. Heute muss man breit fächern, um überhaupt später was zu bekommen. Das Zinsniveau ist im Keller und man bekommt kaum was für sein Geld. Wer ein Sparbuch hat, kann das Geld auch gleich in ein Kopfkissen packen, denn dort bekommt er die selben Zinsen. Wer Pech hat, bekommt im Kopfkissen sogar mehr, denn viele Sparbücher haben inzwischen theoretisch Minuszinsen. Nur die wenigen können es sich auch erlauben, ein Haus zu kaufen und gleichzeitig noch andere Sparmaßnahmen zu betreiben, denn man möchte ja auch noch leben können und nicht verhungern, weil man alles für seine Zukunft spart. Ich selber habe mir eine Wohnung nahe Hamburg gekauft, besitze eine betriebliche Altersrente und habe zwei Bausparverträge laufen. Die zwei Bausprarverträge kann ich mir auch nur leisten, weil der Abtrag der Kredite für die Wohnung deutlich niedriger ausfällt, als eine Kaltmiete in dieser Umgebung. Das Geld, was ich da spare, habe ich dann in die Bausparverträge investiert.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Es ist aber die Aufgabe einer Firma, dem Azubi dies klar zu machen, dass er sich ständig weiterbilden muss, denn das ist ein Teil seines Jobs. Auch muss dies von der Firma gefördert werden. Dem Azubi bzw. dem später ausgebildeten Entwickler muss auch die Zeit dafür gegeben werden, dass er sich weiterbilden kann. Wie Kwaiken schon schreibt, nicht jeder kann und will sich privat weiterbilden, weil andere Prioritäten gesetzt werden. Ich bin zwar Single, aber ich komme ca. um 18:30 Uhr von der Arbeit nach Hause. Dann esse ich was, räume die Küche auf und schwupps ist es schon 20 Uhr. Da möchte man auch mal sein Kopf abschalten und zur Ruhe kommen, denn um ca. 23 Uhr gehe ich dann wieder ins Bett. Für Weiterbildungen nach der Arbeit bleibt kaum Zeit. Er arbeitet in einer Firma, die als Hauptsprache C# verwenden. Generics müsste er also schon lange kennen. Wer mit Copy&Paste arbeitet, macht grundsätzlich etwas falsch. Wenn Firmen Bibliotheken für Datenbankabfragen entwickelt haben, sollte die Firma sich sowieso fragen, ob man diese Entwicklung nicht lieber aufgibt und dafür gängige Frameworks verwendet? Das macht den Code schlanker und man kann sich mehr auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Abfragen per Hand klöppeln in aller Ehre, aber welche Firma kann sich so etwas noch leisten? Oft wird mit Performance argumentiert, weil ein Framework ja grundsätzlich langsamer ist. Ja, es stimmt aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Performance kaum eine Rolle spielt, da die meisten Firmen gar nicht die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer haben, die Performanceprobleme auslösen könnten oder gar nicht jede Millisekunde ausgequetscht werden muss. Wenn eine Berechnung 5 anstatt 3 Sekunden dauert, ist es den meisten Kunden auch egal. Wenn es dann tatsächlich mal Performanceprobleme gab, dann oft wegen einer unzureichenden Implementierung (z.B. wegen zu vielen Einzel-Selects). Solange es keine Performaceprobleme gibt, mache ich mir auch keine Gedanken darüber. Bis dahin versuche ich den Code sauberzuhalten, da Performanceoptimierung oft eine verschlechterung der Code-Struktur mitsichzieht und ich nicht schon von Anfang an die Code-Struktur versauen möchte. "Rückgabe definierter Werte in einem Array" klingt für mich nach PHP-Hacking und das ist für mich auch ein Unding, die hauptsächlich nur in der PHP-Welt vorkommt. Das ist einfach nur schlechter Programmierstil. Wenn eine Funktion mehrere Rückgabewerte zurückliefern soll, dann macht die Funktion zu viel oder das Array wird als Klasse Missbraucht, indem der Name einer Klassen-Eigenschaft als Schüssel verwendet wird. Wenn eine Aufgabe zu kompliziert ist, dann wurde sie nicht genug zerlegt. Jede noch so komplizierte Aufgabe kann so zerlegt werden, sodass sie von fast jedem implementiert werden kann. Es ist aber normal, dass ein Entwickler die Anforderungen, die ein Kunde stellt, nicht gleich versteht, da Kunde und Entwickler oftmals unterschiedliche Sprachen sprechen. Das Fachvokabular des Kundens zu kennen ist auch gar nicht die Aufgabe eines Entwicklers. Der Kunde versteht den Entwickler ja auch nicht. Beide leben in unterschiedlichen Sphären und es gilt, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Ich bin Medieninformatiker und arbeite dennoch in der Bankenbranche. Ich versteh das Fachvokabular eines Bänkers oft nicht und das geht vielen Entwicklern bei uns so. Dafür gibt es auch bei uns eine Fachabteilung, die die Fachanforderung der Kunden in eine für uns verständliche Sprache übersetzt. Die Fachabteilung steht auch im ständigen Kontakt mit dem Kunden, sodass wenn wir Fragen haben, die Fachabteilung fragen und wenn sie auch nicht weiter weiß die Frage an den Kunden weiterleiten. Darüber hinaus schreibt der Entwickler noch mal ein White Paper mit den Anforderungen des Kundens und das wird dem Kunde noch mal vorlegt, um eine gemeinsame Sprache zu finden und erst wenn der Kunde sein okay gibt, wird dann die Anforderung umgesetzt. So umgehen wir in vielen Punkten deine Grafik. Seit vielen Jahren ist auch das Buzzword "Domain-driven Design" (DDD) in aller Munde. DDD geht zwar noch viel weiter als wir, aber es ist eben auch eine Methode, damit Kunde und Entwickler die selbe Sprache sprechen und diese Sprache auch im Code abgebildet wird, damit es eben nicht zur besagten Grafik kommt.- Fachkräftemangel - Gründe und Auswege
Das gilt auch für die FI-Leute. Woher sollen sie auch die Fähigkeiten haben? Ein FIAE lernt nur das, was die Firma macht. Er bekommt keinen Blick über den Tellerrand. Wenn eine Firma nur PHP verwendet, dann lernt er auch nur PHP aber man lernt in der Wirtschaft oft nichts über Clean Code, weil nach Leistung bezahlt wird und der Kunde hat von Clean Code nichts. Also wird der Code oft nur dahingerotzt, um seine Software günstig verkaufen zu können. Auch wissen es die Firmen oftmals nicht besser, weil sie stehengeblieben sind. Gerade ältere Softwareentwickler tragen gerne Scheuklappen und wollen gar nichts mehr neues lernen. Neulich hatte ich mitbekommen, wie ein älterer Entwickler sich wie ein kleines Kind freute, als er herausfand, dass C# ja Generics kann ... Die gibt es in C# schon seit 11 Jahren (ab 2.0) ... Da kann man sehen, dass sein Wissensstand schon seit über 11 Jahren stehengeblieben ist. Die Berufsschule ist da auch wenig hilfreich. Ist zwar schon länger her, als ich mich mal mit einem FIAE-Azubi unterhalten hatte aber damals war es so, dass seine Berufsschule den Azubis zwar Java beibringen wollte, aber die While-Schleife weggelassen hatten, weil die Schule die Erfahrung gemacht hatte, dass diese Art von Schleifen für die meisten Schüler zu kompliziert sei. Man korrigiert also lieber den Standard nach unten. Wie soll man denn bei so einem Vorgehen ein solides Grundverständnis aufbauen, wenn man nicht in der Lage ist, den Azubis die Syntax zu erklären? Also nur weil man einen Abschluss als FIAE hat, heißt es ebenfalls noch lange nicht, dass man gleich der gute Entwickler sei, denn auch hier fehlt die Erfahrung, die man dann erst mal sammeln muss und vor allem muss man sich ständig weiterbilden und am Ball bleiben. Einen Stillstand gibt es in dieser Branche nicht. - Fachkräftemangel - Gründe und Auswege