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Wie wichtig ist Mathe in der Ausbildung zum AE?


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Hallo liebe Forennutzer,

ich schreibe gerade meinen ersten Thread und habe dann gleich mal eine Frage an Euch. Also zuerst zu meiner Vorgeschichte...

Ich habe seit letztem Sommer mein Abitur (Wirtschaftsgymnasium) in der Tasche. Dazu muss ich sagen, dass ich miserable Mathenoten habe. Dennoch will ich Fachinformatiker werden, weil:

1.) Ich jetzt schon seit ca. 10 Jahren sehr interessierter User bin (bin 21)

2.) Sehr sehr viel Spaß am Programmieren (Delphi, Php) habe und in dem Bereich auch schon so einiges entwickelt habe (CMS, Systemanwendungen, Homepages etc.)

3.) Ich ein Freak bin, was Computer angeht :D Bei mir zu Hause klingelt sehr häufig das Telefon, denn ich scheine in meinem Freundes/Bekanntenkreis bzw. mittlerweile schon der der Familie... bekannt zu sein, was das Lösen von Problemen angeht.

So das war ein kleiner Abriss, es geht aber noch weiter :old

Nach dem Abitur (habe mit 2,6 bestanden) habe ich angefangen Informatik zu studieren. Ich war allerdings sehr enttäuscht, habe dann auch nach 3 Monaten (schon) abgebrochen. Dann habe ich versucht bis Februar eine Stelle zu bekommen und habe schließlich ein Praktikum in einer Medienagentur als FISI gemacht. Das hat mir irgendwie nicht sehr gefallen und habe mich dann entschieden abzusagen (hätte ich angenommen hätte ich die Ausbildung gehabt :upps). Nun nach einem Exkurs über andere Bewerbungen in anderen Bereichen bin ich wieder beim Fachinformatiker angelangt.

Nun endlich :eek meine Frage... Ist Mathe in der Ausbildung als FIAE ein Thema?

Gruß :D

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Seltsamer Weise ist Mathematik (bis auf ein paar Grundrechenarten) absolut unwichtig für die Ausbildung zum AE.

Allerdings würde ich mich an deiner Stelle fragen warum ich so miserable Mathenoten habe und ob ich mich damit im richtigen Berufsbild bewege. Immerhin geht es ja nicht nur darum irgendwie die Ausbildung zu schaffen sondern danach auch vernüftig seine Arbeit machen zu können...

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Hi,

Ist Mathe in der Ausbildung als FIAE ein Thema?

theoretisch nein, praktisch ja.

Wir haben z.B. in der Berufsschule mit der Mitternachtsformel, Logarithmen, Wurzeln, Primzahlen, ... im Programierunterricht (mit C) rumgeeiert was ja nicht immens schwer ist, aber man muss halt solide Grundkentnisse in Mathe haben, sonst ist programmieren teilweise ein hartes Brot.

ciao,

vic

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victorinox ,

es ist schon interessant, das zu lesen, ich bin fast etwas überrascht.

Ich habe den Eindruck, dass es - anscheinend - von einer Berufsschule zur nächsten (oder vielleicht auch von einem Bundesland zum nächsten) doch sehr, sehr unterschiedlich geregelt ist.

Du hattest in der BS schon einiges an Mathe? Bei uns (Mittelfranken) war in der Berufsschule z. B. überhaupt keine Mathematik enthalten (egal, ob AE oder SI), höchstens noch Dual- in Dezimalzahlen und umgekehrt umrechnen (das kann man aber beim besten Willen nicht - mehr - als "Mathematik" bezeichnen).

Also, es ist doch sehr unterschiedlich (seltsam ...)

Gruß fach_i_81

(Ergänzung, zu @hawk_3y3: was mir gerade noch einfällt, Du kannst dich von der Berufsschule befreien lassen.)

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hi,

Du hattest in der BS schon einiges an Mathe?

wir hatten dort auch kein Mathe. Das war Voraussetzung im Programmierunterricht, genauso wie Addition, Dreisatz, ....

Wer diese Grundlagen nicht konnte, musste diese halt nachholen.

Ansonsten hatte man halt in der nächsten AE-Arbeit Probleme meinetwegen die Mitternachtsformel in C zu programmieren.

ciao,

vic

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Ist Mathe in der Ausbildung als FIAE ein Thema?

Hi,

das ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich.

Ich zum Beispiel komme im Betrieb sehr oft mit Mathe in berührung.

Wobei es grösstenteils um Vektoren usw. geht.

Was ich dazu sagen muss ist das ich an Maschinen programmiere.

Informier dich am besten darüber was dein Wunschbetrieb herstellt.

Ist es Software für Maschinen dann mach dich auf Mathe gefasst.

Wenn es eher kaufmännische Software ist dann wirst du wahrscheinlich nicht so viel mit Mathe zu tun haben.

Gruß

Edit:

In der BBS haben wir kein Mathe. Brauchen nur die Grundlagen im Programmier-Unterricht.

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Seltsamer Weise ist Mathematik (bis auf ein paar Grundrechenarten) absolut unwichtig für die Ausbildung zum AE.

Allerdings würde ich mich an deiner Stelle fragen warum ich so miserable Mathenoten habe und ob ich mich damit im richtigen Berufsbild bewege. Immerhin geht es ja nicht nur darum irgendwie die Ausbildung zu schaffen sondern danach auch vernüftig seine Arbeit machen zu können...

Wie schon erwähnt scheint es ja Betriebsabhängig zu sein. Ich habe mir Betriebe über das Arbeitsamt gesucht und da stehen meist Anforderungen wie z.B. Mathe: 2 und ähnliches.

Bei diesen Betrieben sehe ich gar keine Notwendigkeit mich zu bewerben, weil ich ja sowieso aus deren Muster sofort hinausfliegen würde. Überraschenderweise passen diese Betriebe in den meisten fällen sowieso nicht zu meiner Orientierung (diese Betriebe waren zumeist kaufmännischer oder naturwissenschaftlicher Natur). Ich habe mir vornehmlich Betriebe mit Schwerpunkt Webentwicklung (CMS, Shop-Systeme, etc..) herausgesucht und werde da mein Glück versuchen.

Glaube mir, ich suche bestimmt keine Möglichkeit mich irgendwie von hinten herum in einen Beruf hereinzuschleichen und die Ausbildung gerade so zu schaffen, davon habe ich ja später nix, wenn ich tag täglich mit Dinge zu tun habe, die ich dann nicht verstehe...

Ich bin mir meiner Matheschwäche bewusst, sehe aber neben der Ausbildung als Fachinformatiker kaum Alternativen, weil man heutzutage anscheinende in jedem Beruf mindestens eine Abitur Mathe 2 haben muss, was meiner Meinung nach ein reines Statussymbol ist und nix mit den Anforderungen der Ausbildung zu tun hat...

Deswegen meine Frage im Bezug auf die Berufsschule und nicht auf den Beruf ;)

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Nein das siehst du leider etwas naiv. Es wird ja einen bestimmten Grund haben warum du in Mathe so schlecht bist und da ist halt die Frage welcher das ist.

Mathematik erfordert zjm Beispiel sehr viel logisches Verständnis, genauso wie die Softwareentwicklung. Wenn dir dieses aber jetzt fehlt bzw. sehr schwer fällt dann wird dir auch später die Softwareentwicklung zumindest schwer fallen. Egal ob du da jetzt mit hochkomplizierten mathematischen Formeln rechnen musst oder nicht.

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Naja, das hier ist so

weil man heutzutage anscheinende in jedem Beruf mindestens eine Abitur Mathe 2 haben muss, was meiner Meinung nach

natürlich nicht der Fall. Aber zurück zum Thema, mach dir da mal wirklich keine Sorgen wegen der Mathematik. Ich war in der Schule auch nicht gut in Mathe (zumindest im Bereich der höheren Mathematik.)

Du solltest immer bedenken: diese IHK-Berufe sind vom Konzept her so angelegt, dass sie im Prinzip auch von einem Hauptschüler erlernt werden können, so wie Schlosser, KFZ-Mechaniker oder Metzger auch.

Schon alleine daraus kann man ersehen, dass hier gar keine allzu großen mathematischen Kenntnisse gefordert oder vorausgesetzt werden können, es wäre ja absurd.

Einfaches Beispiel, Du kannst es dir sehr leicht vorstellen, wenn ein Betrieb Fachinformatiker ausbildet und dann z. B. einen 17jährigen Realschüler mit mittlerer Reife nimmt, dann kann der Betrieb natürlich nicht erwarten, dass hier Kenntnisse in Differentialrechnung, Integralrechnung und Stochastik vorhanden sind. Woher sollen diese den kommen, wenn der Schüler das niemals in der Schule gelernt hat? Ist verständlich, oder ?

Also, kurz gesagt: mach dir wirklich keine Sorgen wegen der Mathematik.

Gruß fach_i_81

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Ich habe seit letztem Sommer mein Abitur (Wirtschaftsgymnasium) in der Tasche. Dazu muss ich sagen, dass ich miserable Mathenoten habe. Dennoch will ich Fachinformatiker werden, weil:

[...]

2.) Sehr sehr viel Spaß am Programmieren (Delphi, Php) habe und in dem Bereich auch schon so einiges entwickelt habe (CMS, Systemanwendungen, Homepages etc.)

Irgendwie klingt der Zusammenhang gerade etwas seltsam, denn du beschreibst auf der einen Seite totales Versagen in Mathematik und auf der anderen Seite fundierte Kenntnisse was Programmierung angeht. Programmierlogik und Mathematiklogik sind eigentlich nicht weit von einander entfernt, aber wenn du trotz allem gut im Programmieren bist dann lassen wir das einfach mal so stehen.

Wenn du deinen Punkt 2 in die Bewerbung mit einbringst und das ganze am besten noch mit verschiedenen Referenzen belegst, dann wird es mit Sicherheit einige Betriebe geben, die über deine schlechten Mathematiknoten hinwegsehen.

Aber Vorsicht: Gib nur Kenntnisse an die du auch wirklich hast, denn das wird im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall mit einigen kleinen Fragen geprüft werden. Und es helfen dir dann die besten Referenzen nichts wenn der Personaler dich als Schaumschläger entlarvt hat!

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mathe ist schon vorhanden, allerdings nicht als echtes fach. du musst in gewissen bereichen, schon mit der boolschen algebra umgehen können. ansich, solltest du schon ein verständnis für mathematische abstraktion haben, denn darum geht es ja beim programmieren :-) letztlich basiert es auf logik und mathematische logik hilft. mir zwar nicht, da ich mit programmierung nichts anfangen kann. aber in der schule, keine angst, dort hast du kein klassisches mathematikfach :-)

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Also ich sags mal so.....Grundkenntnisse in Mathematik (Prozentrechnen, boolsche Algebra und die ganzen Grundrechenarten) sind auf jeden Fall sinnvoll.

Aber mehr Mathematik kommt bei der Ausbildung nicht dran.

Ich hab vor der Ausbildung ebenfalls ABitur gemacht mit ner 3,3 (in Mathe ne 4,5, aber mehr wegen Faulheit als wegen Unverständnis) , danach n Studium angefange in Softwaretechnik (=> da ist Mathematik im übelsten Ausmaß gefragt), was ich aber abgebrochen hab. Danach Ausbildung zum Fachinformatiker - Systemintegration (was aber in BW bis auf das 3. Lehrjahr dasselbe ist wie AEler) gemacht.

Und dort mit sehr sehr sehr wenig Lernaufwand für die Schule die Ausbildung locker mit nem 1,8 er Schnitt abgeschlossen.

Also keep Cool, wenn Du Abi hast, ist das kein Problem.

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