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Vergleich GPB und Comhard (Berlin)


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Hallo, kann jemand zufälligerweise Unterschiede zwischen den Bildungsträgern GPB und Comhard (beide in Berlin) nennen?

Ich such eine Umschulung zum Fachinformatiker/Anw.-entw. und diese beiden sollen wohl einer der größten Anbieter sein, lassen aber leider nicht erkennen, wie die Qualität der Umschulung ist.

Wenn ihr etwas über die Träger wisst, oder auch nur den Namen schon mal gehört habt, wäre ich euch für ne kurze Info sehr dankbar.

Vielen Dank

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Hallo knacka,

ich las gerade Deine Anfrage wegen der Uterschiede zwischen GPB und Comhard. Da ja niemand bei beiden Trägern eine Umschulung macht, ist der Vergleich nicht ganz einfach. Bei beiden ist das Ausbidlungsziel und der grobe inahltliche Rahmen durch die Rahmenpläne der Ausbildungsordnung vorgegeben. Unterschiede bestehen eher in der Organisation und bei den inhaltlichen Schwerpunkten in der Ausbildung. Das bekommst Du am besten durch direkte Kontakte / Beratungsgespräche heraus.

Ich arbeite bei der GPB in Berlin Neukölln, wo die Fachinformatiker Ausbildung auch stattfindet. Gerne kannst Du zu einem Gespräch vorbeikommen. Infos gibt es auch hier:

Fachinformatiker / Fachinformatikerin (Fachrichtung Anwendungsentwicklung) (IHK): Details zu

gpb.de

oder hier

http://www.edustep.de/Veranstaltungsarchiv.78.0.html

Gruß

gege

Bearbeitet von gegerste
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Vielen Dank für deine Antwort. Letztendlich sind persönliche Empfehlungen immer am besten. Und da in Gesprächen bei den Trägern natürlich vorrangig die Vorteile und Stärken erwähnt werden, erfährt man leider erfahrungsgemäß erst später welche Umschulung mehr Qualität geboten hätte.

Aber wenn du bei GPB arbeitest, kannst du mir ja vllt. ein paar Fragen beantworten:

1. Was habt ihr für Dozenten? Sind die nur bei GPB oder auch im praktischen Einsatz bei IT-Firmen?

2. Was müsste man denn generell an Vorkenntnissen zum Fachinformatiker mitbringen? Müsste ich schon programmiert haben, und wenn ja womit?

Ich weiß logisches Denken, Analysefähigkeiten, Lernbereitschaft usw. Aber ich meine konkrete Sprach- oder Anwenderkenntnisse.

Vielen Dank

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Hallo Knacka,

ohne jetzt allzu viel Reklame für die GPB zu machen - das wäre im forum sicher nicht richtig - möchte ich einige allgemeine Antworten auf Deine Fragen geben:

1. Was habt ihr für Dozenten? Sind die nur bei GPB oder auch im praktischen Einsatz bei IT-Firmen?

Die Dozenten sollten eine Mischung aus Profis aus der IT-Praxis sein, d.h. die arbeiten auch bei IT Services oder in Systemhäusern und aus Profis im Unterricht, d.h. die arbeiten überwiegend im Unterricht.

Einige Dozenten sollten MItglieder in Prüfungsausschüssen sein und andere vielleicht ehemalige Umschüler. Alle Dozenten müssen ihre fachliche und pädagogische Eignung nachweisen können durch Berufsabschlüsse, Ausbildereignungsprüfung und Weiterbildungsnachweise.

2. Was müsste man denn generell an Vorkenntnissen zum Fachinformatiker mitbringen? Müsste ich schon programmiert haben, und wenn ja womit?

Aus meiner Sicht sollte eine IT Interessent etwa das Bildungsviveau des mittleren Schulabschlusses bringen (mittlere Reife - das wird getestet) und sehr stark am IT Bereich Interesse haben. Spezifische Programmierkenntnisse sind keine unbedingte Voraussetzung, doch sicher von Vorteil, um einschätzen zu können, ob der angestrebte Beruf für einen wirklich der richtige ist.

Gruß

gegerste - GPB

Bearbeitet von gegerste
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Hallo Knacka,

auch ich würde Dir gern ein paar Hilfestellungen geben, ohne für meinen Arbeitgeber, die Comhard zu viel Werbung machen zu wollen ;)

Ein Beratungsgespräch würde ich an Deiner Stelle bei beiden Trägern vereinbaren. Du kannst Dir dabei einen Eindruck von der Ausstattung und den räumlichen Gegebenheiten machen und selbstverständlich all Deine Fragen stellen. Du solltest Dich auf dieses Gespräch sehr gut vorbereiten, also im Vorfeld schon einmal Fragen notieren, auf die Du eine Antwort haben möchtest. Es gibt im Internet viele Checklisten, die Du zu Rate ziehen kannst.

Die Weiterbildungsdatenbank Berlin/BRandenburg hat z. B. solch eine Liste heraus gebracht: WDB-Berlin :: Qualität in der Bildung

Viele Interessenten bei uns interessieren sich z. B. für Folgendes:

  • Unterrichtsmethoden
  • Inhalte, die unterrichtet werden (die IHK gibt selbstverständlich den Rahmen vor, aber in der Realisierung hat der Träger viele Gestaltungsmöglichkeiten, z. B. welche Programmiersprachen angeboten werden)
  • Unterstützungs- und Nachhilfeangebote (z. B. in Krankheitsfällen etc.)
  • Betreuung während des Praktikums (im Praktikum muss beispielsweise das Prüfungsprojekt für die IHK angefertigt werden)
  • Prüfungsergebnisse und Vermittlungsergebnisse

Ein Feeback direkt von Teilnehmern ist natürlich immer Gold wert. Wir verweisen dazu gern auf unseren Blog Comhard | Blog

Um die Fachinformatiker-Umschulung geht es z. B. in folgenden Beiträgen (hier findest Du auch Feedback von Ehemaligen):

Bald gibt es bei uns neue Fachinformatiker-Absolventen | Comhard | Blog

Die erste Woche der Neuen | Comhard | Blog

Bei uns kannst Du auch jederzeit einen Schnuppertag in einer unserer Fachinformatiker-Klassen verbringen und Dir selbst ein Bild machen.

Ich hoffe, Dir ein bisschen geholfen zu haben!

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  • 4 Monate später...

Ich war GPB Umschüler und schreibe nicht im Auftrag oder in Verbindung zu der Schule.

Der Unterricht in der GPB findet in Modulen statt, d.h. du hast eine oder mehrere Wochen lang den ganzen Tag lang das gleiche Thema. Manchmal ist das richtig geil, manchmal würde man sich am liebsten aus dem Fenster stürzen. Lustigerweise hatten die Teilnehmer in meiner Klasse da nicht immer übereinstimmende Präferenzen, früher oder später sehnt sich aber jeder nach der Schwerkraft. Da muss man eben durch.

Wenn du allerdings ein Modul erwischt, dass dir richtig Spaß macht, oder, wie es vielleicht Herr Tänzer bevorzugen würde: "Freude bereitet", dann zeigt sich der große Vorteil dieses modularen Lernens: Du kannst wochenlang in ein Thema einsteigen!

Geschmackssache.

Es ging auf und ab, aber unterm Strich eine verdammt gute Zeit. Die Dozenten sind fachlich kompetent, aber charakterlich natürlich unterschiedlich. Wenn es mal zu weit geht mit den früher oder später garantiert auftretenden menschlichen Inkompatibilitäten, hat der Schulleiter (Institutsleiter), Herr Gerstenmaier ein offenes Ohr (manchmal scheint es, die Dozenten würden sich bei ihm ähnlich oft ausheulen wie die Teilnehmer. Ich glaube, das nennt sich "Fachbereichssitzung" oder sinnverwandt. Plus Zusatztermine nach Bedarf.). Ich habe ihn als fairen Menschen kennengelernt, und von keinem Teilnehmer jemals etwas gegenteiliges gehört.

Mit den Dozenten mag es ja mal krachen (man kriegt sich manchmal gegenseitig vielleicht in den falschen Hals... ), aber am Ende vom Tag wird immer versucht korrekt miteinander umzugehen.

Bearbeitet von gpbanon
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  • 1 Monat später...

Diese Beschreibung von GPL macht mich richtig neidisch. Mit Comhard war ich sehr unzufrieden.

Stundenpläne: oft extrem ungünstig und untransparent. Schwierige Fächer wochenlang gar nicht und dann muss man sich wieder hineinfinden.

Dozenten: manche sehr fähig, andere unglaublich schlecht. Zum Beispiel solche die gerne was persönlich nehmen oder ihren Fachbereich nur oberflächlich durchdringen.

Unternehmensleitung: ganz seltsame Mischung aus demonstrativer Kommunikationsbereitschaft gepaart mit einer Art internen Feindliste - wer kritische Fragen stellt gilt schnell als Meckerer und dem werden dann gerne Steine in den Weg gelegt. zum Beispiel beim Wechsel der Fachrichtung oder Konflikten mit Jobcenter. Darüberhinaus soll der Teilnehmer im Auftrag des JC "erzogen werden" und wird nicht als Kunde betrachtet dem eine Dienstleistung geschuldet wird. Das wurde an vielen Stellen deutlich.

Wichtige Rückmeldungen an den Teilnehmer erfolgen nicht: Wir hatten Leute dabei, bei denen anhand der Noten ganz früh klar war, dass sie es nie schaffen würden. Die werden ganz offensichtlich aus finanziellen Gründen so lange wie möglich mitgeschleift und können ihrerseits nicht abbrechen, ohne hinterher mit hohen Schulden dazustehen.

Das alles ist nicht allein meine Meinung sondern herrschte in unserer Gruppe vor.

Ich kann bei der Auswahl nur empfehlen extrem darauf zu achten, wie gut einem zugehört wird oder ob Antworten schubladenmäßig erfolgen. Am ehesten daran hätten wir nämlich alle vorher erkennen können, worauf wir uns einlassen.

Wenn man unterschrieben hat, ist man seinem Umschulungsträger auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und manche gehen da einen langen Leidensweg.

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  • 2 Wochen später...
Diese Beschreibung von GPL macht mich richtig neidisch.

Die Beschreibung der GPL wird dir hier nicht viel bringen ;-)

Also ich muss mich mal hinter Comhard stellen.

Ich habe dort 2004 meine Umschulung zum FISI begonnen. Finanziert über Mittel des BFDs, sowie knapp 5000 EUR Eigenmittel.

Ich bin sicher kein Überflieger gewesen, dennoch, meine Umschulung endete mit dem Prüfungsergebnis von insgesamt 87%. Das Ergebnis kam sicher nicht nur durch eigenes, ständiges Lernen zustande, sondern auch durch die, wie ich finde gute Prüfungsvorbereitung bei Comhard.

Ich kann nicht nachvollziehen, was dort an den Stundenplänen "exterm ungünstig und untransparent" sein soll? Was sind "schwierige Fächer"? Das empfindet doch Jeder anders, insofern halte ich diese Aussage für unsinnig.

Dozenten: manche sehr fähig, andere unglaublich schlecht. Zum Beispiel solche die gerne was persönlich nehmen oder ihren Fachbereich nur oberflächlich durchdringen.

Das gibt es wohl bei jedem Bildungsunternehmen, wie auch in staatlichen Einrichtungen!

Was meinst Du mit "persönlich nehmen"? Wenn ein Schüler beleidigend wird, würde ich das auch persönlich nehmen.

gepaart mit einer Art internen Feindliste - wer kritische Fragen stellt gilt schnell als Meckerer und dem werden dann gerne Steine in den Weg gelegt. zum Beispiel beim Wechsel der Fachrichtung oder Konflikten mit Jobcenter. Darüberhinaus soll der Teilnehmer im Auftrag des JC "erzogen werden" und wird nicht als Kunde betrachtet dem eine Dienstleistung geschuldet wird. Das wurde an vielen Stellen deutlich.

Ich weiß nicht ob wir von selben Unternehmen schreiben, aber das sehe ich ganz klar nicht so. Welche Beweise hast Du dafür?

Das alles ist nicht allein meine Meinung sondern herrschte in unserer Gruppe vor.

Dann sollte sich mal die Gruppe äussern, aber dann bitte mit Kursbezeichnung, sonst halte ich das nur für sinnloses Beiwerk.

ob Antworten schubladenmäßig erfolgen

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Antworten nach 50 Beratungen am Tag diesen Eindruck vermitteln können. Zumal, die Fragen werden sich ähnlich sein, wie ebend auch die Antworten. Daran würde ich aber keine Ausbildungsqualität fest machen.

Wenn man unterschrieben hat, ist man seinem Umschulungsträger auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und manche gehen da einen langen Leidensweg.

Ich spare mir auf diese Aussage den Kommentar!

Und das Teilnehmer "durchgeschliffen" werden ist sicher ein rein subjektiver Eindruck. Ich behaupte mal, dass Du nicht alle Hintergründen der Fälle kennen wirst.

Und ja, eine Kapitalgesellschaft sollte auch Gewinne erzeugen und dass mach GPB, Comhard und die Anderen nunmal mit Kursplätzen die belegt sind.

Meiner Meinung nach, die größten Meckerer waren immer die besten Schüler, super Noten, immer einen Denkschritt voraus und super Prüfungsergebnisse. Und Schuld haben eh immer die Anderen. :rolleyes:

Grüße

Hotte

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Also ich glaube zu wissen was comhardianer meint. Das kommt mir sehr bekannt vor und wir scheinen im selben Kurs zu sein.

@Stundenpläne: oft extrem ungünstig und untransparent. Schwierige Fächer wochenlang gar nicht und dann muss man sich wieder hineinfinden.

Damit ist eigentlich gemeint, das einige Hauptfächer weit auseinander gerissen waren. Wenn man bedenkt das die Kurse immer im Halbjahresrythmus anfangen, kann das schon passieren. Manchmal war es etwas "nervig" aber durchaus machbar und nicht so schlimm.

@Dozenten: manche sehr fähig, andere unglaublich schlecht. Zum Beispiel solche die gerne was persönlich nehmen oder ihren Fachbereich nur oberflächlich durchdringen.

Im allgemeinen sind die Dozenten schon sehr fähig. Dem einen gelingt es zu den Umschülern durchzudringen, dem anderen eben nicht. Das war aber schon in der Schule so. Und schließlich kann es auch vorkommen, das man den ein oder anderen nicht "mag". Sowas ist menschlich aber hat nichts mit der Kompetenz des einzelnen zu tun.

@Wir hatten Leute dabei, bei denen anhand der Noten ganz früh klar war, dass sie es nie schaffen würden. Die werden ganz offensichtlich aus finanziellen Gründen so lange wie möglich mitgeschleift und können ihrerseits nicht abbrechen, ohne hinterher mit hohen Schulden dazustehen.

Das war ein sehr großer Punkt bei uns und gab in der Klasse insgesamt großen Unfrieden. Wie sich aber auch herausstellte, nach einem Gespräch mit der Klassenleiterin, waren diese Umschüler teilweise nicht ganz unschuldig. Es gab wohl Gespräche und Ziele wurden erstellt. Nur der ein oder andere Umschüler nahm dies selber nicht wahr.

Fazit:

Comhard ist ein sehr fähiges Unternehmen in Sachen Umschulung zum Fachinformatiker. Das man es nicht allen Recht machen kann, steht außer Frage. Ich würde immer wieder eine Umschulung dort machen, da sie auch auf einen guten technischen Stand sind. Was das Thema Unterrichtsthemen angeht, die Pläne werden von der IHK gemacht obwohl sie zumeist nichts mit dem Beruf zu tun haben (z.B. 280 h Wirtschaftslehre gegen 200 h java) bzw. in diesem Umfang.

lg

Misssy

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  • 2 Wochen später...

Hotte01: Um effektiv zu provozieren oder meine Glaubwürdigkeit zu untergraben, könntest du dich wenigstens zum Schein ein bisschen sachlicher geben. Ich sage hier meine Meinung genau so anonym wie du. Nein: Ich werde weder mich noch meinen Kurs identifizieren, noch werde ich dir irgendwas beweisen. Wie auch? Das Highlight ist dann noch, dass du meinen Stundenplan besser beurteilen kannst als ich.

Zwei Dinge mache ich aber trotzdem gerne konkreter:

Etwas persönlich nehmen bedeutet zum Beispiel, wenn eine festangestellte Dozentin, die Java gibt, alle Leute schlechter behandelt, die einige Fehlzeiten verbockt haben. Wenn diese Leute zum Beispiel hinterher höflich und wiederholt darum bitten, Arbeitsblätter aus den versäumten Stunden zu bekommen, und dies rotzig verweigert wird, kann man das reichlich unprofessionell finden. Das kam nicht etwa ein mal vor, sondern zog sich durch die ganzen 160 Stunden. Da werden Sachen abgestraft, die mit der Wissensvermittlung überhaupt nichts zu tun haben, und das entspricht überhaupt nicht der hochgehaltenen Partnerschaftlichkeit, sondern hat was mit autoritärer Erziehung zu tun, und solche hat in der Erwachsenenbildung rein gar nichts verloren.

Und das gehört auch zu dem, was ich mit Feindbildern meine:

Jetzt aktuell kann man mal wieder ein Beispiel davon im Comhard-Blog lesen, von einer anderen Dozentin über die Umschulungsteilnehmer:

"Die Meisten wollen unbedingt weg vom Topf Hartz IV. Einige wenige wollen einfach zwei Jahre lang ihre Ruhe haben.

Aus diesen Gründen setzen sie sich zwei Jahre lang auf die Schulbank."

Genau dieses weltfremde Feindbild merkt man auch dieser Dozentin regelmäßig an. Kein Mensch steht 2 Jahre am frühen Morgen auf und setzt sich diesem Stress aus, um seine Ruhe zu haben... Wozu in dem Laden diese Sortierung in brave und böse Jungs so eifrig wie unnötig praktiziert wird, ist mir schleierhaft geblieben.

Ex-Teilnehmer die von solchen Dingen nichts mitbekommen haben, mögen sich halt glücklich schätzen. Bei anderen lief es nun mal nicht so reibungslos. Alles auf die Teilnehmer zu schieben, ist aber natürlich auch ne Lösung. Immer.

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Alles auf die Teilnehmer zu schieben, ist aber natürlich auch ne Lösung. Immer.

Tausche Teilnehmer setze Dozenten. Ups

Sinngemäßes Zitat eines Mitschülers aus meinem Kurs:

"Geht mir hier nicht auf den Keks, ich will hier nur meine Zeit rumkriegen, damit die ARGE nicht abnervt"

Ich denke, ich kann abschliessend feststellen, dass es 100% Perfection wohl dort nicht gibt. Und ich gehörte zu den "Auserwählten", die ihre Arbeitsblätter immer mit einem freundlichen Lächeln bekommen haben. Aber sicher nur, da meine Fehlzeiten unter 2% lagen.

Grüße

Hotte

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Hotte01:

Etwas persönlich nehmen bedeutet zum Beispiel, wenn eine festangestellte Dozentin, die Java gibt, alle Leute schlechter behandelt, die einige Fehlzeiten verbockt haben. Wenn diese Leute zum Beispiel hinterher höflich und wiederholt darum bitten, Arbeitsblätter aus den versäumten Stunden zu bekommen, und dies rotzig verweigert wird, kann man das reichlich unprofessionell finden. Das kam nicht etwa ein mal vor, sondern zog sich durch die ganzen 160 Stunden. Da werden Sachen abgestraft, die mit der Wissensvermittlung überhaupt nichts zu tun haben, und das entspricht überhaupt nicht der hochgehaltenen Partnerschaftlichkeit, sondern hat was mit autoritärer Erziehung zu tun, und solche hat in der Erwachsenenbildung rein gar nichts verloren.

Dieses Verhalten kenne ich von einigen Dozenten der GPB auch, aber ich möchte betonen, dass bei weitem nicht alle Dozenten da so spinnen. Einige dafür umso heftiger und hinterhältiger. Es ist mehrfach vorgekommen, dass ein Dozent, von dem der Klasse gesagt wurde, er sei zuständig, regelmäßig "Nicht sicher ist, ob er zuständig ist", "Keine Zeit hat", seine Emails nicht abruft bzw darauf nicht antwortet, und letztlich versucht die Leute voll gegen die Wand laufen zu lassen.

Das war immer der selbe Dozent, und er hat diese Masche nicht nur mit ein oder zwei Leuten gemacht, sonder mit so ziemlich jedem, der seiner Meinung nach da entweder nichts zu suchen hatte, oder seiner Meinung nach keinen Anspruch mehr auf seine Hilfe hat. (Verspätungen, Fehlzeiten) Übrigens auch nicht nur mit einer Klasse, ich habe am Rande mitgekriegt, dass es in der Nachfolgeklasse genau die gleichen Probleme gab. Komischerweise war es diesem Dozenten auch ziemlich egal, ob die Leistung gepasst hat, bei dem ist einfach Fehlzeiten=Auflaufenlassen. Richtig gemein ist das natürlich eher für die Schwächeren, sowohl von der Leistung als auch Selbstbewusstsein und zwischenmenschlicher Planung / Strategie. Es ist nicht jeder draufgekommen, dass im Umgang mit diesem Menschen Zeugen unabdingbar sind, sonst steht Wort gegen Wort, wer dann auch noch schlechte Noten und Anwesenheit hat steht ohne Zeugen denkbar unglaubwürdig da.

Aber wie ich schon in einem anderen Post erwähnt hatte: Der Institutsleiter hatte für jeden ein offenes Ohr, und hat letztlich auch für jeden, der sich bemüht hat, versucht Möglichkeiten einzuräumen die Ausbildung zu schaffen.

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@ comhardianer

Ihre Schilderung des Umschulungsalltags bei Comhard habe ich gelesen. Ich meine, dass nicht nur ich, sondern auch die in Ihrem Beitrag angesprochene Kollegin sowie alle anderen Dozenten tagtäglich mit hohem persönlichen Engagement den Unterricht durchführen, Sie bei der Prüfungsarbeit unterstützen und Sie auf die Prüfung vorbereiten. Es tut uns leid, wenn Sie dies nicht so empfunden haben.

Natürlich sind wir immer bereit, Hinweise von Ihnen entgegen zu nehmen. Wenn Sie es möchten, werden wir mit Ihnen Gespräche führen, in denen wir Ihre persönlichen Empfindungen kommunizieren und mögliche Schwachstellen aufdecken. Wie wäre es, wenn Sie den Kontakt zu uns suchen und dafür einfach einen beliebigen Ansprechpartner in unserem Haus auswählen, egal ob auf Mitarbeiter- oder Leitungsebene? Gern dürfen Sie mich als erste Anlaufstelle bei Comhard (per Mail, im Blog oder persönlichen Besuch) benutzen. Wir arbeiten nach der Prämisse, dass jeder von uns beim Lernen Unterstützung erhält.

Helga Hilke

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"Die Meisten wollen unbedingt weg vom Topf Hartz IV. Einige wenige wollen einfach zwei Jahre lang ihre Ruhe haben.

Aus diesen Gründen setzen sie sich zwei Jahre lang auf die Schulbank."

Genau dieses weltfremde Feindbild merkt man auch dieser Dozentin regelmäßig an.

Als ehemaliger Umschüler der Comhard und regelmäßiger Leser des Comhard Blogs weiß ich genau um welche Dozentin es geht.

Meine persönliche Erfahrung mit genau dieser Dozentin ist jedoch völlig konträr zu deiner Comhardianer. Ich habe selten einen Menschen getroffen der so hilfsbereit und engagiert bei der Sache war. Und ja, in meinem Kurs gab es tatsächlich einige Kandidaten die ganz offen zugegeben haben die Umschulung als "Lückenfüller" zu benutzen. Zufällig mit genau diesem Wortlaut: "Ich will hier 2 Jahre meine Ruhe haben". Ich kann die Aussage dieser Dozentin also sehr gut nachvollziehen.

Deine negativen Äußerungen kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Ich bin Froh genau diese Dozentin als Kursleiterin gehabt zu haben. Während meiner Umschulung zum Fachinformatiker habe ich privat ziemlich viel um die Ohren gehabt. Ich war mehr als einmal kurz davor abzubrechen. Die Unterstützung sowohl von Seiten meiner Kursleiterin, als auch von Seiten der Schulleitung haben am Ende zum erfolgreichen Abschluss geführt.

LG kaan

Bearbeitet von kaanberlin
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Hallo!

Als Ex-Comhardianerin kann ich mich kaan nur anschließen. Natürlich haben viele unserer Leute gesagt, dass sie bei Comhard endlich ihre Ruhe hätten. Doch damit war die Ruhe vor sinnfreien Vermittlungsvorschlägen und MAE gemeint, die bekanntermaßen nie zu einer vernünftigen Arbeit führen. Wir hatten endlich wieder eine Art von Planungssicherheit und ein Ziel, das wir erreichen wollten.

Falls es Probleme geben sollte, kann ich nur empfehlen, die Probleme dort offen anzusprechen. Egal, ob es sich um Kritik, Vorschläge oder Hilfestellung handelt.

Meine Erfahrungen waren jedenfalls sehr positiv, ich würde immer wieder bei Comhard lernen.

LG Pearl13

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Ursprünglich ging es in diesem Thread doch um den Vergleich GPB und Comhard.

Vor diesem Hintergrund möchte ich hier nochmal auf meine Erfahrungen bei Comhard zu sprechen kommen. Auch ich habe einen Bildungsträger in Berlin gesucht, der die Umschulung zum Fachinformatiker anbietet. Nach intensiven Recherchen habe ich damals 3 Bildungsträger in die engere Wahl gezogen. Es handelte sich um die üblichen Verdächtigen in Berlin: Indisoft, GPB und Comhard… Und genau in dieser Reihenfolge habe ich die Bildungsträger dann auch besucht. Das würde ich auch jedem Interessenten empfehlen. Die persönlichen Gespräche waren sehr hilfreich bei der Auswahl eines geeigneten Bildungsträgers. Ich entschloss mich damals die Umschulung weder bei GPB noch bei Comhard zu absolvieren, sondern bei Indisoft. Wie kam es dann doch dazu dass ich bei Comhard landete? Nun ja, das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden ;-)

Ich habe mich aus reiner Bequemlichkeit nicht sofort für Comhard entschieden (Unterrichtsbeginn 7:45 Uhr bei einer Fahrzeit zu Comhard von 1 Stunde). Im Nachhinein bin ich natürlich froh, dass dann doch bei Comhard geklappt hat. Ich erinnere mich an die Worte von Herrn Tesch bei unserem Termin: "Es wird sicherlich das eine oder andere Problem während Ihrer Umschulung geben. Ich kann Ihnen garantieren dass es auch nicht immer einfach sein wird, aber wir sind bereit Ihnen zu helfen. Kommen Sie zu mir wenn Sie ein Problem haben, ich bin sicher wir finden eine Lösung". Er sollte recht behalten. Es gab Probleme (bei mir hauptsächlich privater Natur) und es war nicht immer einfach (der Stoff war auch recht anspruchsvoll). Ich habe jedoch jede Unterstützung bekommen die man von einem Bildungsträger erwarten kann (auch über das fachliche hinaus). Besonders und vor allem von meiner Kursleiterin, aber auch von den Dozenten sowie von der Unternehmensleitung. Ich hatte das Gefühl es mit Menschen zu tun zu haben, die mich auch als "Mensch" und nicht nur als "Kunde" angesehen haben. Alle Mitarbeiter waren sehr engagiert und hilfsbereit. Das Unterrichtsmaterial war gut aufbereitet und wurde auf eine verständliche Weise vermittelt. Unterschiedliche Fächer wurden oft miteinander verwoben (wenn man z.B. in Wirtschaftslehre Kosten-Nutzen-Analysen behandelte, wurde in Programmierung genau dieses Thema als Grundlage für Aufgaben hergenommen). Somit festigte sich der Teilweise recht Trockene theoretische Stoff dann auch durch praktische Umsetzung in der Programmierung. Es wurde auf jeden individuell eingegangen und "mitgezogen". Zu keinem Zeitpunkt wurde jemand in irgendeiner Weise benachteiligt (nicht einmal "Kandidaten" die es verdient hätten). Natürlich gab es auch den einen oder anderen Grund zur Beschwerde, das waren allerdings Bagatellen (2 Blöcke Mathe am Freitagnachmittag oder PC-Labor während der Prüfungsvorbereitung). Der Mensch jammert halt gerne mal auf hohem Niveau. Alles in allem war es eine sehr runde Sache, und ich würde jederzeit wieder bei Comhard umschulen (aber danach sieht es ja zum Glück nicht aus, ich wurde damals direkt von meinem Praktikumsbetrieb übernommen). Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hilft jemandem bei seiner Entscheidungsfindung. Es ist leicht loszugehen und etwas Negatives zu schreiben wenn mal etwas nicht gut läuft (eine positive Erfahrung teilt man mit 2 Leuten eine negative Erfahrung mit jedoch 10). Ich gönne jedem seine Meinung, auch comhardianer. Die Tatsache dass man aber über Comhard kaum etwas Negatives findet scheint meine Erfahrungen zu bestätigen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Umschülern viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

LG kaan

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  • 2 Wochen später...
Doch ich! Naja erst war ich bei der GPB in Neukölln und die haben mich dann verklagt und da dachte ich es kann nicht schlimmer kommen, bis ich bei der Comhard anfing.

@coeptis: Und du bist ganz sicher dass es nicht an dir gelegen hat? Was muss man tun um von seinem Bildungsträger verklagt zu werden? (Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Bildungsträger ohne Grund seine eigenen Kunden verklagt)

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@kaanberlin

Und du bist ganz sicher dass es nicht an dir gelegen hat? Was muss man tun um von seinem Bildungsträger verklagt zu werden? (Ich kann mir nicht vorstellen dass ein Bildungsträger ohne Grund seine eigenen Kunden verklagt)

Ja ganz sicher sogar! Das macht man wenn man seine Kunde übers Ohr hauen will. Ich will aber nicht in einem Forum dazu ins Detail gehen. Bevor ich erneut verklagt werde. :D

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@kaanberlin

Ja ganz sicher sogar! Das macht man wenn man seine Kunde übers Ohr hauen will. Ich will aber nicht in einem Forum dazu ins Detail gehen. Bevor ich erneut verklagt werde. :D

@coeptis - Sie scheinen zu glauben, dass man im forum und anonym auch Unwahres behaupten kann.

Richtig ist, dass die GPB noch nie einen Teilnehmer verklagt hat. Es gibt hin und wieder allerdings Teilnehmer, die glauben ihre Lehrgangsgebühren nicht bezahlen zu müssen. Da reagiert GPB wie jeder andere Dienstleister - es werden Mahnungen geschrieben und Mahnverfahren eingeleitet. Übrigens werden aus solchen Gründen Ausbildungen bei der GPB nicht abgebrochen, da es beispielsweise über den Bildungskredit der kfw sehr gute Finanzierungsmöglichkeiten gibt - KfW Bankengruppe | Bildungskredit.

gerhard gerstenmaier GPB: Berufliche Bildung in Berlin

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