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Gehaltsverhandlung


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Alter: 28

letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FIAE 2010

Berufserfahrung: 3/4 Jahr

Arbeitsort: Rheinland-Pfalz

Grösse der Firma: 200 Festangestellte, 1000 freie Mitarbeiter

Branche der Firma: Werbung

Arbeitsstunden pro Woche: 40

Gesamtjahresbrutto: 21600

Anzahl der Monatsgehälter: 12

Anzahl der Urlaubstage: 27

Sonder- / Sozialleistungen: Weihnachtsgeld in Abhängigkeit von den Krankheitstagen

Mein Vertrag war erst befristet auf ein Jahr, jetzt soll er unbefristet werden, was ja schon mal toll ist, ABER angeblich tut sich am Gehalt wahrscheinlich nix und ich fand 1800 brutto letztes Mal schon wenig.

Der Firma geht es sehr gut, es ist aber bekannt, dass Leute hier wenig verdienen. Überstunden werden abgefeiert, wir haben Gleitzeiten, keinen starken Zeitdruck und das Arbeitsklima ist super.

Was kann ich verlangen, wieviel bin ich Wert?

Bin denke ich ein ganz normaler Programmierer ohne viel Verantwortung (außer für meine Programme).

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Programmiere Individualsoftware für die eigene Firma mit Delphi. Die dazugehörige Datenbank wird teilweise auch von mir erstellt, angepasst etc.

Habe im Moment ein großes Projekt, eins liegt noch auf Eis, ich werde bald ein größeres von meinem Ausbilder übernehmen.

Geplant sind auch noch ein paar Internetprojekte, die ich auch übernehmen soll.

Hier wird dann wohl noch HTML, CSS, Flash und PHP auf mich zukommen.

"Kunden" werden auch von mir betreut, d.h. Mitarbeiter die meine Projekte benutzen. Teilweise werden die auch geschult.

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Was ich mich nur fage ist:

JEDER fragt nur nachdem WAS ich genau hier mache und ob ich irgendwie Verantwortung habe.

Zählt dann die Vorkentnisse wie Fachabi, kaufm. Ausbildung, guter/schlechter Abschluss gar nix in der IT-Welt.

Kann ich im Gespräch sagen, dass ich mehr Geld möchte, da ich ja zwei große Projekte habe und noch weitere dazu kommen?

Weiß ja auch nicht...

LG

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Zählt dann die Vorkentnisse wie Fachabi, kaufm. Ausbildung, guter/schlechter Abschluss gar nix in der IT-Welt.

Wenn ich dir ein Burger brate, interessiert dich dann, ob ich ein Diplom als Betriebswirt habe oder 7 Sprachen spreche?

Es zählt in der IT, wie überall, jobrelevantes.

Kann ich im Gespräch sagen, dass ich mehr Geld möchte, da ich ja zwei große Projekte habe und noch weitere dazu kommen?

ja

Bearbeitet von bigvic
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Die Frage kannst du dir aber selber stellen.. würdest du als AG jmd der z.B. studiert hat, aber nichts leistet mehr zahlen als jemand der z.B. einen schlechten Quali hat, aber seine Arbeit zügig, qualitativ hochwertig etc. macht?

Natürlich ist das mit den Projekten ein sehr gutes Argument.

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Wenn ich dir ein Burger brate, interessiert dich dann, ob ich ein Diplom als Betriebswirt habe oder 7 Sprachen spreche?

Nein, ABER es macht schon einen Unterschied ob ich einfach jemand bin der Burger brät, oder ob ich eine entsprechende Ausbildung / Qualifikation habe, finde ich. Grad bei Lebensmittel.

Die Frage kannst du dir aber selber stellen.. würdest du als AG jmd der z.B. studiert hat, aber nichts leistet mehr zahlen als jemand der z.B. einen schlechten Quali hat, aber seine Arbeit zügig, qualitativ hochwertig etc. macht?

Am Anfang mit Sicherheit ja, ich meine wenn man studiert hat will man ja auch mehr Geld oder etwa nicht?

Wenn ich dann als AG merken würde, hey der Studierte schafft ja nix, würde ich ihn entlassen.

ICH finde schon, dass man eine Vorqualifikation anerkennen sollte.

LG

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:)

Die Vorqualifikation wird ja beim z.B. Einstieg schon berücksichtigt. Der Studierte steigt oft mit einem höheren Gehalt als der ausgebildete Arbeitnehmer ein, ABER dass die beiden zu dem Einstiegszeitpunkt gleichviel oder der AN mit Berufserfahrung mehr verdient, ist durchaus möglich. Der FI z.B. macht ja auch Gehaltssprünge. Also ich hab gemerkt, dass mit steigenden Jahren der Berufserfahrung es keinen mehr interessiert, ob man studiert hat oder nicht, solange es sich nicht um z.B. Managerposten handelt.. wobei auch das möglich ist. Alles eine Frage der Personen die dich fördern. Es hocken auch genügend studierte Informatiker auf stink normalen Positionen, die auch FIler machen.

Aber die Frage bleibt ja trotzdem offen: Warum sollte ich jemand der z.B. Sozi studiert hat, dann eine FI-Ausbildung gemacht hat mehr zahlen als jmd der kein Sozistudium absolviert hat? Ich zahle doch nur das, was ich auch für meine Firma verwerten kann.

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OK. Ich könnte da jetzt viel zu sagen, aber lassen wir das mal jetzt so stehen, sonst artet das wieder aus. :D

Ich werde bei meiner Verhandlung angeben, dass ich ja zwei große Projekte habe und noch einiges auf mich zu kommt, wo ich ja auch wieder "neue" Bereiche lernen muss (was mir aber Spaß machen würde) und kucke was dabei raus kommt. Wenns mir nicht reicht, muss ich mir halt wohl oder übel einen neuen Job suchen.

Kann man eigentlich auch sagen, dass man immer freundlich mit den Leuten ist oder zählt sowas nicht?

Oder was sind so Gründe die man angibt bei Verhandlungen?

Wie hoch sollte ich das Gehalt ansetzten?

LG

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Unter 30.000 ist meiner Meinung nach nicht akzeptabel...
Pauschalismus pur ist fehl am Platz. Dafür gibt es zu viele Faktoren.

Die Frage kannst du dir aber selber stellen.. würdest du als AG jmd der z.B. studiert hat, aber nichts leistet mehr zahlen als jemand der z.B. einen schlechten Quali hat, aber seine Arbeit zügig, qualitativ hochwertig etc. macht?

Ja, weil ich einfach mal pauschal davon ausgehen darf, dass der Intellekt eines Studierten höher sein darf, als der Intellekt eines Nichtstudierten. Die Konsequenz ist die Fachübergreifende Sicht, die dem Unternehmen nützlicher sein mag, als die Beschränkte fachspezifische Denkweise.

Also alles pauschale Aussagen ohne Bezug zum jeweiligen Einzelfall.

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hmmm freundlich zu den Leuten. .würd ich jetzt so nicht ausdrücken ;P

Du kannst aber ruhig anführen, dass du, wenn es so gewesen ist, stets positives Feedback vom Kunden bekommen hast etc.etc.etc.

so so.. keine Bezahlung nach Leistung mehr sondern Bezahlung nach Leistung die man eventuell irgendwann mal wenns ins Geschäftskonzept passt vielleicht mal abgreifen könnte?

Joa lassen wir das mal :) ist nämlich auch egal, weil es ja wirklich Einzelfallabhängig ist

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Moin!

Wenn das mit den 5000,- Brutto eine p.a. Angabe sein sollte, dann kann es mit dem guten Aussehen ja nicht weit her sein! :D

Aber Spaß beiseite:

Erfolgreich abgeschlossene Projekte bieten immer eine gute Argumentationsgrundlage für Gehaltsverhandlungen. Überlege die vorher genau, was du bisher für die Firma geleistet hast und momentan leistest.

Mach dir klar, wo deine Stärken liegen und wodurch du dich von deinen Kollegen unterscheidest. Welche besonderen fachlichen und beruflichen Erfahrungen hast du gesammelt, welche für deine Firma von Vorteil sind?

Am Besten schreibst du dir eine Art Leistungsmappe zusammen und nimmst diese mit zum Gespräch, dann vergisst du nichts.

Mach dir zu jedem deiner Argumente bereits im Vorfeld Gedanken, wie dein Chef dieses entwaffnen könnte und versuche, dafür ein Gegenargument zu finden.

Zur Forderung selbst:

Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig!

Ich persönlich würde mit mindestens 5-10 Prozent in die Verhandlung gehen.

Das musst du aber im Prinzip selbst wissen.

Bedenke, dass dein Vorgesetzter dich wahrscheinlich ohnehin noch runterhandeln wird und es soll ja am Ende noch etwas übrig bleiben.

Außerdem musst du davon ausgehen, dass dein Gehalt dann für mindestens ein Jahr fix ist.

Viel Erfolg.

Gruß

S.E.

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