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Stundenlohn Freiberufler


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Hoi,

jetzt muss ich doch mal nachfragen und ich weiss ja dass hier einige Freiberufler unterwegs sind. Und zwar hab ich momentan einen Kunden der ist wie wild auf der Suche nach Festangestellten (also wer im Raum Wü was als Entwickler sucht und C/C++ kann kann gerne mal PM schicken) als auch Freiberufler. Jetzt ist es ungemein schwer Freiberufler zu finden, weil natürlich nicht viele Leute auf dem Markt sind aber anscheinend auch weil bei dem Stundensatz viele so ein bisschen die Nase rümpfen. Aber so schlecht bezahlen sie nicht.. das Niveau liegt so zwischen 50-70€ was ich ehrlich gesagt für die Arbeit als angemessen ansehe und auch von anderen Kunden mit Projektlaufzeiten > 6 Monate auch gar nicht anders kenne. Auch beim großen S haben sich die meisten externen in dem gleichen Stundensatzbereich bewegt.

Hab ich da jetzt irgendwo den Schuss verpasst oder ist ein Stundensatz von 50-70€ (je nachdem wie gut der Freiberufler verhandeln kann wobei 70 is schon absolute Obergrenze bei uns) für normale Entwicklertätigkeiten ohne groß Verantwortung etc. in Ordnung?

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Was hat die größe eines Unternehmens mit dem Stundenlohn für Freiberufler zu tun (nicht böse gemeint aber ich wüsste keinen Grund warum das in den Stundensatz einfliessen sollte)? Und auch die Frage nach der Effizienz dürfte dem Kunden der den Auftrag vergibt ziemlich egal sein, weil er das am Anfang gar nicht beurteilen kann.

Es geht auch nicht um mich... mich wundert nur dass oft genug die Aussage kommt, dass es ja wenig ist.. nur wie gesagt ich kenn gar keine anderen Spannen.. Weder von Großkonzernen noch von sonstigen ausser man bewegt sich in anderen Bereichen wie anscheinend SAP etc.

Ums aber genauer zu sagen: Es ist eigentlich keine richtige Softwareentwicklung sondern mehr Anpassungen des Systems an Kundenwünsche im medizinischen Bereich. C/C++ mit MFC nix überdramatisch schwieriges. Kein Kundenkontakt.. Möglichkeit von Homeoffice.. Kostenloser Kaffee ^^ pünktliche Zahlung, Erfahrungsgemäß werden die Verträge auch immer schön verlängert und das wird schon von Anfang an vermittelt.. also man hat eine sehr gute Planungssicherheit.

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Man sollte sich gut überlegen, ab welchem Betrag sich eine freiberufliche Tätigkeit lohnt. Man sollte berücksichtigen, dass man Urlaub und Krankheit aus eigener Tasche finanzieren muss, man für sämtliche Sozialversicherungen selbst aufkommen muss, wobei man der Krankenkasse immer einen Betrag zahlen muss, der sich nach der Beitragsbemessungsgrenze richtet, egal ob man überhaupt entsprechend Einnahmen hat.

Zu dem werden bestehende Versicherungen teurer, man darf doppelt GEZ bezahlen und wird (Last but not Least) vom Arbeitgebe meist in die Pflicht genommen, sich eine Berufshaftpflichtversicherung zuzulegen, die nochmals Kosten bedeuten. Ferner brauchen die meisten Leute auch noch einen Steuerberater.

Die Lohnnebenkosten sind also nicht ohne. Ein paar Kollegen von mir meinten mal, sie würden lieber für 15 Euro die Stunde als Angestellter arbeiten statt für 60 Euro die Stunde netto als Freiberufler.

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und bei consulting ist man schnell bei einem tagessatz von 1500-2000 je nach leistung.

Zeig mir den Consultant mit dem Tagessatz. Management Berater für das (Top) Management mal abgesehen, aber darum geht es hier nun wirklich nicht.

Den Tagessatz bekommen nichtmal Leiter großer Softwareprojekte....

Ich kenn zumindest keinen.

400 is bissle wenig. um die 600 is für die Tätigkeit mMn gut....

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ich bin seit 3 Jahren Freiberufler und weiss was die Versicherungen etc kosten. Und wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht welche andere Versicherung teurer geworden ist ausser die Krankenkasse durch eben die höheren Einnahmen. Sinken diese wird auch der Krankenkassensatz angepasst.

Die Lohnnebenkosten sind also nicht ohne. Ein paar Kollegen von mir meinten mal, sie würden lieber für 15 Euro die Stunde als Angestellter arbeiten statt für 60 Euro die Stunde netto als Freiberufler

da muss ich echt sagen.. die Aussage kann ich nicht verstehen. Rechnet man sich das durch bleibt immer noch mehr als genug über. Steuerberater darf man da auch nicht mit reinrechnen.. gibt genug Angestellte die auch einen haben und das kommt immer auf einen selbst an ob man das machen will oder nicht.

Und natürlich zahlt man Urlaub und Krankheit selbst.. aber wir reden hier von 60€/Std... da kommt einiges auch als Rücklagen zusammen. Reich wird man nicht.. aber man hat durchaus genug..

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Kommt eben darauf an, was jemand macht.

Wer sich in einer größeren Firma um den internen Anwendungssupport, Rollouts, Umzüge, Patchungen oder das betanken von Rechnern kümmert, der macht eine absolute Arbeitertätigkeit innerhalb des IT-Bereiches und verdienen ein beachtliches Stück weniger, als wirkliche Fachkräfte.

Im Betrieb eines Bekannten verdienen Leute, die sich um sowas kümmern 2.200 nach einem Haustarif. Leute, die Server administrieren, Skripte schreiben oder Software paketieren hingegen 3.900. Dazwischen gibt es nichts. So will es der Haustarif.

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Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld durchaus einige die (teilweiße deutlich) über 70€/h liegen.

Ist so ungewöhnlich im Consulting Bereich nicht.

Deswegen ist auch der Unterschied so wichtig - geht es um Entwicklung oder Beratung?

Wobei das auch oft ein fließender Übergang ist...

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Die Jungs von Secunet liegen in diesem Bereich. IDM-Leute von Novell/Attachmate und Quest/Völker ebenfalls.

Zu den spezialisierten Beratungsdiensleistungen von manchen Firmen wurde ja schon geantwortet.

Natürlich sind die Tagessätze da entsprechend hoch.

Hier ging es aber einen echten freiberuflichen Tätigkeit als Berater und da sind solche Tagessätze nun definitiv nicht die Regel..........

wenn doch, wäre ich einer.

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