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Ausbildung wirklich abbrechen?


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Hallo,

mir macht meine Ausbildung seit Mitte Oktober einfach keinen Spaß mehr.

Ich sitze den ganzen Tag nur im Büro, darf PC´s zusammenschrauben, muss über Mittag im Büro bleiben, währenddessen alle anderen Mittag machen, da ja einer da sein muss, falls ein Kunde anruft.

Somit habe ich nicht wirklich eine Mittagspause.

Auch werde ich nur herumkommandiert oder ausgelacht, wenn ich etwas falsch mache.

Ich befinde mich noch in der Probezeit.

Nur wie mache ich das meinen Eltern klar, dass mir dieser Beruf doch nicht soviel Spaß macht, wie zu Anfang erhofft.

Ich habe auf jeden Fall einen Nebenjob!

Stehe also nicht einfach so ohne nichts da.

Gerne würde ich lieber etwas in Richtung Fotografie machen.

Bearbeitet von Azubi-2011
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Hallo,

mir macht meine Ausbildung seit Mitte Oktober einfach keinen Spaß mehr.

Ich sitze den ganzen Tag nur im Büro, darf PC´s zusammenschrauben, muss über Mittag im Büro bleiben, währenddessen alle anderen Mittag machen, da ja einer da sein muss, falls ein Kunde anruft.

Somit habe ich nicht wirklich eine Mittagspause.

Auch werde ich nur herumkommandiert oder ausgelacht, wenn ich etwas falsch mache.

Ich befinde mich noch in der Probezeit.

Nur wie mache ich das meinen Eltern klar, dass mir dieser Beruf doch nicht soviel Spaß macht, wie zu Anfang erhofft.

Ich habe auf jeden Fall einen Nebenjob!

Stehe also nicht einfach so ohne nichts da.

Gerne würde ich lieber etwas in Richtung Fotografie machen.

Hallo,

das hört sich für mich, nach einem Ausbeutungs Betrieb an.

Würde an deiner Stelle, mit dem Ausbilder falls vorhanden oder Chef über die Situation reden.

Sollte sich nach einem Gespräch, nichts ändern dann auf Jedenfall abbrechen und gegebenfalls die Branche wechseln.

Gruß

Carlos87

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[...]

Würde an deiner Stelle, mit dem Ausbilder falls vorhanden oder Chef über die Situation reden.

Sollte sich nach einem Gespräch, nichts ändern dann auf Jedenfall abbrechen und gegebenfalls die Branche wechseln.

Gruß

Carlos87

Hallo,

das habe ich schon, habe gesagt dass ich ein Recht auf die Mittagspause hab.

Da sagten die beiden nur, "jaja wir schauen mal" und geändert hat sich nichts.

Möchte nun lieber gerne etwas in Richtung Webdesign/Fotografie machen.

Gibt es einen speziellen Aufhebungsvertrag von der IHK?

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so was ähnliches :rolleyes:: Probezeit

Ja, aber ich muss schriftlich kündigen, steht ja auch im Wikipedia Artikel ;)

Auch möchte ich diese Tage, die ich diesen Monat gearbeitet habe ausgezahlt bekommen, genau wie meine offenen Urlaubstage und Überstunden. ;)

Also kann ich diesen eig. umändern, sowie ich ihn haben möchte, oder? (Nur als Beispiel!)

http://www.hwk-stuttgart.de/pdf/aufheb2.pdf

Bearbeitet von Azubi-2011
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Ja, aber ich muss schriftlich kündigen, steht ja auch im Wikipedia Artikel ;)

Auch möchte ich diese Tage, die ich diesen Monat gearbeitet habe ausgezahlt bekommen, genau wie meine offenen Urlaubstage und Überstunden. ;)

Also kann ich diesen eig. umändern, sowie ich ihn haben möchte, oder? (Nur als Beispiel!)

http://www.hwk-stuttgart.de/pdf/aufheb2.pdf

Und Du willst aufheben weil? Du bekommst alle Ansprüche auch bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit. Den Aufhebungsvertrag muss der Arbeitgeber mit unterzeichnen, eine Kündigung muss ihm lediglich rechtzeitig zugestellt werden ;)

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Und Du willst aufheben weil? Du bekommst alle Ansprüche auch bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit. Den Aufhebungsvertrag muss der Arbeitgeber mit unterzeichnen, eine Kündigung muss ihm lediglich rechtzeitig zugestellt werden ;)

Ah danke, dass habe ich nicht gewusst. :)

Muss die Kündigung bestimmte Sachen beinhalten?

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Kann mir da jemand helfen?

Möchte so schnell wie möglich kündigen! :/

Erstens: es ist Sonntag Abend, die meisten User haben jetzt besseres vor als hier aktiv zu sein.

Zweitens: laut BBiG besteht die Probezeit zwischen 1 und 4 Monate. Du hast nicht genannt, wann du angefangen hast und wie lange die Probezeit dauer. Was in deinem Vertrag stehst, hast du uns nicht genannt. Bei Ausbildungsbeginn 1. 8. wäre deine Probezeit schon abgelaufen.

Drittens: für Pausenregelungen gelten für Jugendliche (JArbSchG) andere (strengere) Regelungen als für volljährige Azubis. Auch das hast du verschwiegen.

Viertens: wende dich bitte sofort (also gleich am Montag) an den Ausbildungsberater der zuständigen IHK. Dort wird dir besser weitergeholfen, als es dieses Forum leisten kann.

Bearbeitet von Chief Wiggum
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Ich werfe mit Gesetzestexten und hoffe, dass der Ausbilder mitliest:

(1) Jugendlichen müssen im voraus feststehende Ruhepausen von angemessener Dauer gewährt werden. Die Ruhepausen müssen mindestens betragen

1. 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als viereinhalb bis zu sechs Stunden,

2. 60 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden.

Als Ruhepause gilt nur eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten.

(2) Die Ruhepausen müssen in angemessener zeitlicher Lage gewährt werden, frühestens eine Stunde nach Beginn und spätestens eine Stunde vor Ende der Arbeitszeit. Länger als viereinhalb Stunden hintereinander dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

(3) Der Aufenthalt während der Ruhepausen in Arbeitsräumen darf den Jugendlichen nur gestattet werden, wenn die Arbeit in diesen Räumen während dieser Zeit eingestellt ist und auch sonst die notwendige Erholung nicht beeinträchtigt wird.

(Hervorhebung von mir)

Achso: Strafvorschriften aus dem JarbSchG für Chef und Ausbilder:

15.000 Euro, bei Vorsatz kann es Haftstrafen geben.

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Gast Gesperrt_61948
Entschuldigung.

Ich habe 4 Monate Probezeit, und habe am 1.9.2011 angefangen.

Ich bin 16 Jahre alt.

Gut, dann werde ich am Montag zur IHK fahren und dort mit einem Berater das alles durchsprechen.

Ich kann dir nur raten erst einmal NICHT zu kündigen!!!! Du hast mit 16 Jahren eine Ausbildung zum FiSi bekommen, was nicht sehr einfach ist. Damit hast Du schon sehr viel erreicht. Ich bin gut 20 Jahre älter als Du und habe früher genauso gedacht wie Du jetzt. Ich kann dich also gut verstehen. Ob Du es mir jetzt glaubst oder nicht, aber auch ich wollte früher mal Fotograf werden. Heute bin ich froh, dass Fotografie nur ein Hobby für mich ist und nicht mehr. Wenn Du nicht eine Top Begabung als Fotograf hast, dann hast Du es später sehr schwer damit Geld zu verdienen. Es gibt nur sehr wenige Leute die damit wirklich gut ihr Geld verdienen können. Der Bereich der Fotografie hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Gerade weil die meisten von uns heute als Hobby Fotografen schon Top Kameras, Linsen und die beste Foto Software Zuhause haben. Aus der Ausbildung zum FiSi kannst Du sehr viel machen. Du musst ja später auch nicht unbedingt in diesem Bereich bleiben, aber die Ausbildung bildet eine sehr gute Grundlage.

Vorschlag von mir: Kündige erst einmal nicht. Gehe zu deiner zuständigen IHK und spreche die Probleme dort an. Da kann man sicher etwas ändern. Du könntest im Notfall auch das Unternehmen wechseln.

Sollte der IT-Bereich dir aber wirklich absolut keine Freude bringen und dir eher Stress und Frust bringen, dann würde ich die Ausbildung auch aufgeben. Unter Zwang macht das ganz sicher keinen Sinn.

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Mir kommt es auch so vor, als ob Dein Betrieb ein Ausbeutungsbetrieb wäre. Diese Aufgaben würden keinem FiSi hier im Forum - glaube ich - Spaß machen.

Du hast nicht den falschen Beruf, sondern den falschen Betrieb gewählt!

Das Beste ist, wenn Du erst mal die Probezeit bestehst.

Du kannst jetzt schon zur IHK gehen. Die machen dann sowieso, wie alle anderen auch, auch Weihnachtsurlaub. Anfang nächsten Jahres - nach der Probezeit - kommen sie zum Einsatz. Wird sich dann immer noch nichts ändern, kannst Du kündigen.

Aber Vorsicht: Schau zuerst, dass Du einen Ersatz-Ausbildungsbetrieb findest! Das war nicht der falsche Beruf, sondern der falsche Betrieb. Mit dem FiSi hast Du Perspektiven und Du kannst Dich breit gefächert weiterbilden und Dich nach Deinen Fähigkeiten entfalten.

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Warum sollte man erstmal die Probezeit verstreichen lassen? Dafür ist die Probezeit nun mal da, nämlich zu gucken ob man zueinander passt und sich gegebenenfalls voneinander zu trennen, bevor der Vertrag wirklich wasserdicht wird. Eine Kündigung nach der Probezeit ist schwieriger und wenn sich irgendeine Partei quer stellt, vielleicht sogar unmöglich oder mit weitreichenden Konsequenzen verbunden.

Ich muss aber zustimmen, dass eine Kündigung immer besser ist, wenn man schon eine Alternative in der Hinterhand hat.

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Na weil man nach der Probezeit mehr oder minder zwingend die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes benötigt, wenn man dann auf einen Aufhebungsvertrag wirklich angewiesen ist, aufgrund des sonst verlorenen Anspruchs auf eine Ausbildung für den gleichen Beruf ;)

Erst groß mit Deiner IHK palavern, nur um dann in nem halben Jahr festzustellen, dass diese doch nichts macht und sich die Situation nicht ändert, kann sehr nach hinten losgehen. Gibt davon im Forum hier genügend Beispiele und ein Betrieb der sich so verhält wie beschrieben, wird auch auf ein "du du" von der IHK wenig reagieren...

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Warum sollte man erstmal die Probezeit verstreichen lassen? Dafür ist die Probezeit nun mal da, nämlich zu gucken ob man zueinander passt und sich gegebenenfalls voneinander zu trennen, bevor der Vertrag wirklich wasserdicht wird.

Ich finde eine Kündigung während der Probezeit eher schlecht. Damit zeigt ein Azubi, meiner Meinung nach, wenig Durchhaltevermögen.

Viele Betriebe sagen dann: "Wir haben dem Azubi gekündigt, weil er nicht für den Beruf geeignet ist!"

Hält der Azubi durch, kann er sich nebenbei einen anderen Betrieb suchen und zum richtigen Zeitpunkt, wegen eines Verstoßes von Ausbilderseite, kündigen und Geld bekommen. Ich finde es nach der Probezeit besser.

Solche Betriebe verstoßen ständig gegen das Berusbildungsgesetz oder das Jugendarbeitsschutzgesetz! Mein Betrieb hörte erst nach dem Brief der IHK damit auf.

Eine Kündigung nach der Probezeit ist schwieriger und wenn sich irgendeine Partei quer stellt, vielleicht sogar unmöglich oder mit weitreichenden Konsequenzen verbunden.

Außerdem ist damit es für die Azubi-Seite nicht so schwierig:

Ich werfe mit Gesetzestexten und hoffe, dass der Ausbilder mitliest:

(Hervorhebung von mir)

Achso: Strafvorschriften aus dem JarbSchG für Chef und Ausbilder:

15.000 Euro, bei Vorsatz kann es Haftstrafen geben.

Der Betrieb wird somit bestraft. Der Azubi bekommt Schadensersatz und kann in einem anderen Betrieb die Ausbildung fortsetzen.

Danach wird sich der Betrieb solche Sachen nicht mehr trauen. Zusätzlich hat dann die IHK ein Auge (für wenige Jahre) darauf.

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Der Betrieb wird somit bestraft. Der Azubi bekommt Schadensersatz und kann in einem anderen Betrieb die Ausbildung fortsetzen.

Danach wird sich der Betrieb solche Sachen nicht mehr trauen. Zusätzlich hat dann die IHK ein Auge (für wenige Jahre) darauf.

Du glaubst auch an den Weihnachtsmann, oder?

Beweis erstmal vor Gericht, dass das wirklich so abgelaufen ist.

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Erst groß mit Deiner IHK palavern, nur um dann in nem halben Jahr festzustellen, dass diese doch nichts macht und sich die Situation nicht ändert, kann sehr nach hinten losgehen. Gibt davon im Forum hier genügend Beispiele und ein Betrieb der sich so verhält wie beschrieben, wird auch auf ein "du du" von der IHK wenig reagieren...

Es kommt auf die IHK und deren Berater an, wie sie sich für die Azubis einsetzt. Ich habe den Leiter der Berater aus Nürnberg gehabt. Er hat sich für mich eingesetzt, die GF + der Ausbilder hatten vor ihm Respekt und somit hat sich das Ganze zum Positiven gewandt. Hätte ich eine typische Bürokauffrau-Beraterin (wegen kaufm. Berufe) genommen, wäre es vielleicht nicht so gut gelaufen.;)

Mein Chef ist halt "typisch Mann". Er hört somit nur auf Männer! (Bitte nicht als Beleidigung hier aufnehmen. Das ist eben so.)

Mit einer Frau hätte ich eher wenig erreicht.

Du glaubst auch an den Weihnachtsmann, oder?

Beweis erstmal vor Gericht, dass das wirklich so abgelaufen ist.

Man muss nur alles mitnotieren. Bei mir hätte ich genug Kollegen gehabt, die das alles bezeugen konnten. Mein Berater hat mir auch alles geglaubt, weil ich es bildhaft darstellen konnte, wie es in der Realität abläuft.

Bearbeitet von SaJu
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Es kommt auf die IHK und deren Berater an, wie sie sich für die Azubis einsetzt. Ich habe den Leiter der Berater aus Nürnberg gehabt. Er hat sich für mich eingesetzt, die GF + der Ausbilder hatten vor ihm Respekt und somit hat sich das Ganze zum Positiven gewandt. Hätte ich eine typische Bürokauffrau-Beraterin (wegen kaufm. Berufe) genommen, wäre es vielleicht nicht so gut gelaufen.;)

Mein Chef ist halt "typisch Mann". Er hört somit nur auf Männer! (Bitte nicht als Beleidigung hier aufnehmen. Das ist eben so.)

Mit einer Frau hätte ich eher wenig erreicht.

Würden die IHKen wirklich ein Auge drauf haben und ihre eigenen Regeln mal durchsetzen dürfte VIELE Betriebe seit Jahren nicht ausbilden.

Das Risiko erwischt zu werden ist gering, selbst wenn muss man dann auch noch nen Bearbeiter haben, den das wirklich interessiert und so ein voll arbeitender Azubi verdammt lukrativ für ein Unternehmen, und so lange sich daran auch nichts ändert, wird es auch immer genügend Ausbeuterbetriebe geben.

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Die IHK Nürnberg ist für ihren Einsatz für Azubis sehr bekannt. Allerdings trauen sich die meisten Azubis nichts zu sagen, damit sie ihren Ausbildungsplatz nicht verlieren. Damit ein Betrieb nicht mehr ausbilden darf, müssen sich auch mehrere Azubis (3x hintereinander) beschweren. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert?:confused:

Manchmal reicht auch schon ein Brief der IHK als "Tritt in den Hintern". Hätte ich danach den Ausbildungsplatz mit einer nichtigen Kündigung verloren, hätte ich "angeblich" von der IHK Unterstützung bekommen einen neuen Betrieb zu finden. Die Bedingung wäre dann ein Numerus Clausus in der Zwischenprüfung gewesen, was auch nicht allzu schwer war.

Der Betrieb wurde auch dazu gezwungen einen anderen Ausbilder einzustellen. Der Nachteil bei mir war dann, dass der ehemalige Ausbilder dann zum Ausbildungsleiter aufgestiegen ist. Das müsste ich auch an die IHK weiter geben...

Viele Azubis merken erst kurz vor ihrem Abschluss, dass ihnen Stoff fehlt und beschweren sich, was dann zu spät ist. Je früher, desto besser. Aber dann bitte mit Probezeit bestehen und einer Abfindung. Die Eltern haben sicher eine Rechtsschutzversicherung.

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Wenn einem der Ausbildungsplatz nicht passt, sucht man sich eben etwas anderes. Was soll das denn alles bringen? Eine juristische Auseinandersetzung riskieren um den Betrieb (warum auch immer) eine reinzudrücken? Das kann 1. nach hinten losgehen, 2. kostspielig und zeitraubend werden und 3. bringt einem das persönlich ziemlich wenig (außer vielleicht Genugtuung). Das Argument mit dem schlechten Durchhaltevermögen halte ich auch für Quatsch. Warum hast du erst nach über einem halben Jahr gekündigt? Weißt du nicht was du willst? Wusstest du etwa nicht schon in der Probezeit, dass dir die Ausbildung dort keinen Spaß macht? Die Argumentation lässt sich also genauso gut umdrehen. Würdest du einen Langzeitstudenten etwa für sein Durchhaltevermögen beneiden oder doch eher den, der nach einem Semester abbricht und weiß was er will?

Die Kündigung nach der Probezeit sollte immer eine Ausnahme darstellen und keine grundsätzliche Empfehlung sein.

@TE: Such dir eine andere Stelle, anstatt die Zeit für die Vorbereitung eines riskanten Kleinkriegs zu verschwenden. Danach in der Probezeit kündigen, sich vernünftig verabschieden und alles ist gut und du kannst dich voll auf die neue Ausbildung konzentrieren.

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Gast Gesperrt_61948
Na weil man nach der Probezeit mehr oder minder zwingend die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes benötigt, wenn man dann auf einen Aufhebungsvertrag wirklich angewiesen ist, aufgrund des sonst verlorenen Anspruchs auf eine Ausbildung für den gleichen Beruf ;)

Dieser absolute Unsinn wurde in diesem Forum schon so oft geschrieben und ganz einfach nur FALSCH!

Bitte verunsichert hier nicht andere Leute mit solchen Fakten die NICHT der Realität entsprechen.

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Dieser absolute Unsinn wurde in diesem Forum schon so oft geschrieben und ganz einfach nur FALSCH!

Bitte verunsichert hier nicht andere Leute mit solchen Fakten die NICHT der Realität entsprechen.

Soll ich Dir das entsprechende Gesetz zitieren oder willst Du selber suchen? Fakt ist, dass bei einer Kündigung nach der Probezeit der Aufwand um im gleichen Beruf ausgebildet zu werden wesentlich höher ist.

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Fakt ist, dass bei einer Kündigung nach der Probezeit der Aufwand um im gleichen Beruf ausgebildet zu werden wesentlich höher ist.

Und zwar so hoch, dass sie de jure unmöglich sind.

Ich werfe mit Paragraphen:

Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

1. aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,

2. von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen.

(Hervorhebungen von mir)

Der einzig sinnvolle Rat ist, das Gespräch mit der Kammer zu suchen. Kann ja auch einfach sein, dass der Betrieb noch nie jugendliche Azubis hatte und der Ausbilder die rechtliche Regelung nicht im Kopf hatte.

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