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Arbeitsplatzwechsel - wie sieht es aus finanzieller Sicht aus?


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Hallo,

meine Frau und ich leben zusammen und ich strebe nun einen Arbeitsplatzwechsel an.

Der "jetzige" Arbeitsplatz ist per täglicher Pendelfahrt (über 120 km) ohne Probleme zu erreichen.

Der neue Arbeitsplatz wäre fast 600 km entfernt und würde somit einen Umzug mit sich bringen.

Die neue Tätigkeit sieht wie folgt aus:

Ein richtiger Arbeitsplatz ist in der neuen Firma nicht vorgesehen. Die Tickets werden via Internet daheim angenommen und von dort wird dann zum Kunden gefahren.

Da ein Umzug bzw Anschaffung einer Zweitwohnung mit enormen finanziellen Aufwand verbunden ist - stellt sich die Frage was da an finanzieller Unterstützung (besonders aus steuerrechtlicher Sicht) möglich ist?

Gruß

DaFlo

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Hallo

Ich werde bei meinem aktuellen Arbeitgeber "schlecht" behandelt. Ob das wirklich "Mobbing" ist was ich im Moment erlebe - das sollen Andere entscheiden! Fakt ist ich fühle mich sehr unwohl und fahre morgens schon mit Bauchschmerzen zur Arbeit! Der Stellenmarkt gibt im Moment kaum Alternativen (fast nur Zeitarbeit mit Gehältern von 1500 - 1800 Euro). Mein alter Arbeitgeber würde mich wieder nehmen - allerdings halt in einem anderen Bundesland und eben weiter entfernt.

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Hmmm - leider schreibst du weder wo du wohnst, noch wo die neue Stelle wäre, noch was du eigentlich genau machst. Von daher kann man auch nicht wirklich sagen, was da drin wäre vom monetären her.

Wenn man gemobbt wird, oder sich gemobbt fühlt, ist ein Stellenwechsel natürlich immer sinnvoll. DU schreibst bei deinem aktuellen Arbeitgeber auch nicht, ob es sich um eine kleine Firma handelt, ein großes Unternehmen oder sonst was - von daher auch keine Ahnung, ob man über Betriebsrat o.ä. die Situation nicht auch anders regeln könnte, falls denn die Bezahlung OK sein sollte und nur ein paar wenige Kollegen die Mobber sind und nicht 90% der Kollegen.

Es gibt die Möglichkeit der doppelten Haushaltsführung und diverse Kosten (Fahrtkosten z.B.) über Spesen abzusetzen. Zuschüsse vom Amt gibt es dafür afaik nicht wirklich, sondern wenn dann muss deine neue Firma dir unter die Arme greifen, damit es finanzierbar ist, oder halt privat irgendwer mit Kredit, Unterkunft o.ä..

Die Frage ist aber dann halt auch, ob ihr komplett umziehen würdet, oder aber ob du eine kleine Zweitwohnung auf Dauer nehmen wollen würdest (oder bis du dich was eingelebt hast in der Firma und etwas abschätzen kannst, ob es dort passt).

Aus Erfahrung weiß ich, dass Wochenendbeziehungen nicht ganz so belastbar sind wie "normale Beziehungen", auch wenn sie manchmal durchaus auch Vorteile mit sich bringen (man freut sich aufeinander, man ist freier in der Zeiteinteilung, da ja niemand auf einen wartet zu Hause (bis auf per Telefon), ...). Dafür muss man dem anderen aber auch vertrauen können.

Würde sich deine Frau denn dann in der Nähe deiner neuen Arbeit eine Stelle versuchen zu suchen, oder wäre das nur für eine bestimmte Zeit gedacht oder wie habt ihr euch das gedacht?

Und wo zieht es dir vor allem hin? :confused:

In Städten wie z.B. München findet man z.B. nicht immer unbedingt problemlos eine Wohnung - vor allem 1-Zimmer-Appartments sind heissbegehrt (viele Pendler / Wochenendheimfahrer)...

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JA, bei Mobbing muss man zweifelsfrei weg - so schnell wie möglich! Du musst jedoch wie Crash sagt aufpassen, dass du nicht vom einem Problem (Arbeitsplatz) ins nächste schlitterst (Wochenendehe / Wochenendfreunde /etc.). Das muss wirklich sehr sehr gut überlegt sein und nicht nur aus der Not entschieden. Daher würde ich wohl (erstmal) eher auf Gehalt verzichten [was du mit Zweitwohnung auch machst - rechne dir das mal aus, ob da dann mehr rüberkommt] und lokal was annehmen und dann weiterschauen. 600km pendeln, Zweitwohnung suchen und einrichten, Behördengänge, neuer Arbeitsplatz mit neuen Kollegen/Kunden, neue Beziehungsituation, etc. das ist alles wirklich Stress und vielleicht sollte man nach so einer Belastung im Job sich das nicht gleich darauf antun.

Bearbeitet von bigvic
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Guten Morgen ihr Beiden!

Im Moment wohne ich im NRW-Dreieck Bielefeld, Gütersloh und Osnabrück - also ziemlich zentral eigentlich. Pendeln tu ich im Moment jeden Tag nach Hannover. Es ist ein kleines Systemhaus mit knapp 10 Leuten... kein Betriebsrat, Personalrat, vertrauliche Ansprechperson.

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Ziehen würde es mich Richtung Fürstenfeldbruck / München.

Das Fernbeziehung nicht einfach ist - ist mir auch klar!

Aktuell bin ich eine Art "Netzwerktechniker" - ich konfiguriere den ganzen Tag Modems, DSLAMs, Router usw.

Davor habe ich 1 Jahr Systemadministration gemacht (leider nur befristeter Vertrag) und davor war ich 5,5 Jahre lang 1st Level Support-Techniker gewesen.

Meine Frau würde hier bleiben... hier oben ist ihre Familie und wir sind extra vor 1,5 Jahren hierher gezogen... ich würde das in Bayern auch nur vorübergehend machen - bis ich hier oben was "Passendes" gefunden habe.

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Ja gut - also in der IT-Branche findet man hier in München sehr schnell etwas. Das Problem sind eher die Wohnungen (wir suchen zurzeit auch noch - haben aber auch noch das Manko, dass wir einen Hund haben).

Für nur vorübergehend ist die Frage, ob es sich überhaupt rentiert - Stellen gibts ja auch bei dir in der Gegend - die Frage ist, wie viel man mehr verdienen würde. Aber man sollte auch nicht außer acht lassen, dass man in München und Umkreis schnell mal 500-1000€ für eine kleine Wohnung bezahlen muss - zuzüglich natürlich noch Verpflegung, Strom, Wasser, Telefon/DSL, und was noch so alles anfällt. Ist halt nicht gerade die günstigste Gegend und da ist die Frage, ob man so viel mehr verdient, dass es sich lohnt, oder ob es nicht eventuell doch sinnvoller ist, erst einmal einen schlechter bezahlten Job anzunehmen und weiterzusuchen.

Bei mir waren es mehrere Faktoren, die mich zum Umzug hierhin bewogen haben. Projektende, Berufschancen hier im Münchner Raum doch einiges höher - vor allem, da meine Freundin auch ITlerin ist, ... aber meine Freundin zieht mit hier her.

Ich kann dir nur raten, es dir genau zu überlegen. München ist kein billiges Pflaster - dafür wird aber halt auch mehr bezahlt hier.

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Hallo

Ich verdiene hier in Hannover auch nicht die Welt... (knapp 32000 Euro / Jahr) - davon zahle ich schon 280 Euro für die Zugfahrkarte und nochmal 57 Euro für Nahverkehr-Karte.

In München würde ich +/- 25000 Euro / Jahr + Dienstwagen verdienen. Aber da kenne ich 1. die Leute und 2. die Tätigkeit. Und zumindest im Moment wäre das wohl für mich das "größte" Glück.

Ist halt sehr schwierig... in Gütersloh wäre eine Stelle ausgeschrieben für 1650 Euro Brutto. Da habe ich aber 70 km Anreise mit dem Auto (einfache Strecke) und von 1650 Euro brutto bleiben auch nicht viel übrig.

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Zufälllig komme ich aus FFB und kann ein bisschen was zur Wohnungssituation sagen.

1-2 Zimmer Wohnungen gibt es in FFB schon einige. Gerade in der Gegend um die Buchenau.

Allzuviel erwarten darf man davon natürlich nicht. Im Schnitt zahlt man dann 400 - 600€ kalt. Es ist günstiger als in München, jedoch steigen die Preise hier langsam auch ziemlich an.

Wenn man die Möglichkeit hat, würde ich auf die Dörfer bzw. kleinere Städte im Umland ausweichen. Teilweise ein ganzes Stück billiger, aber man hat halt i.d.R. nicht die gute S-Bahn Anbindung (falls man die denn braucht).

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Also für 25K im Jahr würde ich nicht ins Münchener Umland ziehen. Du verdienst grob über den Daumen gepeilt 400 Euro Brutto mehr im Monat als bei dir in der Gegend. Dafür wirst du in der Münchener Gegend kaum eine Unterbringung finden.

Du schreibst selbst das du erstmal von Zuhause arbeiten sollst also brauchst du mindestens noch einen Internetanschluss. Bei dem Dienstwagen musst du auch genau hin schauen wenn die private Nutzung eingeschlossen ist musst du den Geldwerten Vorteil auch nochmal versteuern. So das du in meinen Augen weniger in München verdienst als wenn du bei dir in der Gegend eine Stelle annehmen würdest.

Hinzu kommt das du ja auch ab und an nach Hause willst und da brauchst du auch entweder Benzin oder ein Bahnticket auch das kostet schnell mal an die 100 Euro für hin und Rückfahrt.

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Hallo DaFlo!

Du hast mindestens 6,5 Jahre Berufserfahrung und überlegst ernsthaft, mit einem Arbeitgeber zu pokern, der eine Stelle für 1650€ Brutto ausschreibt? Ich würde an anderer Stelle ansetzen und gucken, warum du bisher in dem Bereich rangiert hast.

Was kannst du denn so bzw. mit was für Technologien hast du bisher auf welchen Ebenen(Support, Administration, Monitoring, Konzeptionierung, etc.) Erfahrung gesammelt?

Ich glaube, du wirst auf lange Sicht im Kreis laufen, wenn du da nicht ausbrichst.

Gruß, Goulasz

/€: Ich gehe mal davon aus, du bist gelernter FiSi. Hast du denn etwas an Fortbildungen, Zertifizierungen oder Projekten vorzuweisen, was dich auf dem Arbeitsmarkt interessant macht? Oder bist du in dem Support-Bereich "glücklich"?

Bearbeitet von Goulasz
Siehe Edit.
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Glücklich bin ich damit auch nicht... das kannst du mir glauben!

Nun etwas zu meinem "Lebenslauf"... ich bin nach meiner Ausbildung nicht übernommen worden und dadurch "war" ich kurze Zeit arbeitslos. (knapp 1 Monat)

Dadurch kam ich in die Maschinerie Zeitarbeit und war bei einem großen Konzern für fast 5 Jahre im Vor-Ort-Service tätig.

Im letzten Jahr bin ich mit meiner Frau in ihre Heimat gezogen und bin dadurch "zwangsweise" zu etwas Neuem gekommen. Somit war ich 1 Jahr in der Systemadministration tätig. Das war ein befristeter Vertrag der aufgrund von Umstrukturierung nicht verlängert worden ist. Jetzt bin ich wieder in der "Technikerschiene"...

Zertifizierungen habe ich keine. Habe lediglich eine Weiterbildung als Datenschutzbeauftragter.

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Wo willst du dich denn selbst gerne hin entwickeln? Willst du in der Technikerschiene bleiben oder willst du in die Systemadministration oder vielleicht ganz was anderes?

Das du aus deiner jetzigen Firma weg willst kann ich durchaus verstehen. Aber bei dem geringen Gehalt würde ich nicht mal im Traum dran denken auch nur einen km Richtung München zu fahren. Denn du verdienst dann deutlich weniger als heute und musst noch einen zweiten Haushalt führen. Das ist so gut wie nicht machbar zumindest nicht bei diesem Einkommen in der Region.

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Zu deiner eigentliche Frage hast du ja bereits einen Link bekommen. Du kannst ja mal durchrechnen was es für dich Kostentechnisch bedeuten würde wenn du nach München gehst. Wenn ich das ganze jetzt aber mal so im Kopf überschlage dann wird es sehr eng werden bzw. sogar eher ins Minus gehen im Vergleich zu dem was du heute hast. Denn du hast ja weiterhin Kosten auch mit deiner Frau zusammen die bezahlt werden müssen.

Speziell der Firmenwagen kann schnell ins Auge gehen wenn er dir auch zur privaten Nutzung überlassen wird. Dann musst du den Geldwerten-Vorteil auch noch versteuern und das kann schnell mal 100-200 Euro weniger im Monat bedeuten die du raus bekommst. Dir dir dann wieder für Miete oder ähnliches fehlen.

Ich selbst habe auch mal für gut 10 Monate bei München gewohnt und jeden Tag in die Innenstadt gependelt. Das Zimmer was ich hatte war in einer Anlage wo nur Studenten und Azubis wohnen durften also waren die Preise da schon moderat. Dennoch war in dem Zimmer nicht mehr Platz als für ein Bett und einen Schreibtisch. Das ganze hat mich dann Warm immer noch gute 400 Euro gekostet.

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[...] Dennoch war in dem Zimmer nicht mehr Platz als für ein Bett und einen Schreibtisch. Das ganze hat mich dann Warm immer noch gute 400 Euro gekostet.

Wenn ich überlege, dass ich bei nem Einsteigergehalt(6 Monate Berufserfahrung bei Antritt der Arbeitsstelle) von 28.600€ p.A. auf 13 Gehälter hier in Nordhessen für eine 100m²-Wohnung 600 warm zahle... Irgend jemand muss mir das mit den Gehalts- und Mietniveaus mal im Detail erklären, wenn es auch in München Stellen gibt, die unter meinem Gehalt hier oben liegen.

Aber BTT: Schieß doch einfach mal ein paar initiative Bewerbungen im Raum raus, lass vorher dein Anschreiben hier mal Probelesen und dann sieht die Welt vielleicht gleich viel besser aus ;).

Gruß, Goulasz

P.S.: Linux/Windows/- oder Datenbankadministration(Wenn ja, welche)?

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