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Fachfortbildung zum Wirtschaftsinformatiker sinnvoll


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Hallo liebes Forum,

mein Name ist Mike und ich bin 34 Jahre alt. Seit April 2014 befinde ich mich in einer Weiterbildung zum IT-Systemkaufmann.

Seitens der "Business-Academy" wird ab November eine, halbjährige Fachfortbildung zum Wirtschaftsinformatiker angeboten. Diese Fachfortbildung muss man selber bezahlen( ca.2100€). Nun zu meiner Frage: Haltet Ihr es für sinnvoll(wirtschaftlich, grundsätzlich) diese Weiterbildung zu besuchen? Ich bin da nämlich eher zwiegespalten. Einerseits kann man sich dann Wirtschaftsinformatiker nennen. Andererseits denke ich, dass ein Unternehmen, dass einen WI sucht, gleich auf einen zurückgreift der studiert hat. Da ich die Weiterbildung selber bezahlen muss und ich den Geldbeutel nicht locker sitzen habe, möchte ich mir schon relativ sicher sein, dass es sich lohnt.

Über eure Hilfe bzw. Kommentare bedanke ich mich schon mal im vorraus

Schöne Grüße aus dem Süden Deutschlands

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Andererseits denke ich, dass ein Unternehmen, dass einen WI sucht, gleich auf einen zurückgreift der studiert hat.

Bei den Stellenangeboten für Wirtschaftsinformatiker wird in der Tat häufig ein Studium vorausgesetzt. Oder mit "ähnlicher Qualifikation". Hier im Forum wird dir niemand sagen können, ob die Unternehmen auf so eine Fortbildung wert legen. Tatsache ist aber, dass eine Fortbildung deutlich weniger wert ist, als ein Bachelor.

Nur betriebswirtschaftliche Inhalte.

Die Wirtschaftsinformatik ist eine eigenständige Disziplin, die Dinge lösen kann, welche die Informatik oder die BWL nicht alleine lösen können. Die benötigten Teile an BWL und Informatik sind nur die Grundlage.

Kannst du uns nicht die Inhalte hier rein schrieben?

Der Veranstalter argumentiert damit, dass wir ja fast alles im "normalen" Vollzeit-Unterricht erlernen.

Dennoch kann eine Fortbildung, auch wenn sie in Vollzeit ein halbes Jahr geht, nicht mit einem Studium mithalten (Regelstudienzeit meistens mindestens 6 Semester).

Wenn du in die BWL-Richtung möchtest, würden sich vielleicht eher andere Wege empfehlen. Kommt aber immer darauf an, was für eine Stelle du dir vorstellst. So könntest du zB nebenberuflich studieren, einen Fachwirt, Betriebswird, Techniker, etc. machen.

Schöne Grüße aus dem Süden Deutschlands

Danke und Grüße auch aus dem Süden zurück ;)

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Zeitlich gesehen ist es eine Veranstaltung mit je vier Stunden pro Monat, plus drei Tagen in Vollzeit in der Prüfungswoche.

Der Veranstalter argumentiert damit, dass wir ja fast alles im "normalen" Vollzeit-Unterricht erlernen.

Ich schnalle das gerade noch nicht richtig. Heißt das, wir reden von 4x6 Stunden + 3x8 Stunden = 48 Stunden?

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Bei den Stellenangeboten für Wirtschaftsinformatiker wird in der Tat häufig ein Studium vorausgesetzt. Oder mit "ähnlicher Qualifikation". Hier im Forum wird dir niemand sagen können, ob die Unternehmen auf so eine Fortbildung wert legen. Tatsache ist aber, dass eine Fortbildung deutlich weniger wert ist, als ein Bachelor.

Die Wirtschaftsinformatik ist eine eigenständige Disziplin, die Dinge lösen kann, welche die Informatik oder die BWL nicht alleine lösen können. Die benötigten Teile an BWL und Informatik sind nur die Grundlage.

Kannst du uns nicht die Inhalte hier rein schrieben?

Diese weiss ich leider nicht. Größtenteils sollen sie aber mit meinen Ausbildungsinhalten zum IT-Systemkaufmann übereinstimmen.

Dennoch kann eine Fortbildung, auch wenn sie in Vollzeit ein halbes Jahr geht, nicht mit einem Studium mithalten (Regelstudienzeit meistens mindestens 6 Semester).

Die Fachfortbildung selbst ist nicht Vollzeit(siehe meinen letzten Post)

Wenn du in die BWL-Richtung möchtest, würden sich vielleicht eher andere Wege empfehlen. Kommt aber immer darauf an, was für eine Stelle du dir vorstellst. So könntest du zB nebenberuflich studieren, einen Fachwirt, Betriebswird, Techniker, etc. machen.

Der Gedanke ist einfach der, dass es sich anbietet, da ich mich ja auch gerade in einer Weiterbildung zum IT-Systemkaufmann befinde. Laut dem Veranstalter(der selbe wie bei der Weiterbildung) der Fachfortbildung zum Wirtschaftsinformatiker überschneiden sich die betriebswirtschaftlichen Themengebiete zum größten teil. Somit soll man sich Zeit und Geld sparen. Außerdem sollen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich besser sein.

Danke und Grüße auch aus dem Süden zurück ;)

Auch vielen Dank aus dem bayerischen Süden zurück

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Ich kann dir mal nen vergleich zum Wirtschaftsinformatik Studium bieten.

6 Semester in denen jeweils 10 Wochen Theorie pro Woche 40 Stunden vermittelt wurden. 10 Wochen nur deshalb weil es ein duales Studium war.

Also pro Semester 400 Stunden, die ersten 4 Semester waren 4-5 Studienfächer BWL angehaucht und 1-2 Informatik.

Sorry aber diese Weiterbildung kann nach meiner bescheiden Meinung einfach nichts taugen.

Wenn ich das richtig verstanden habe hast du 24 Stunden Theorie unterricht und 3 * 8 Stunden Prüfungsvorbereitung. Schon alleine deswegen kann die Weiterbildung nicht gut sein wenn deine Prüfungsvorbereitung genauso lang ist wie der Theorie unterricht.

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Naja, eine gute Schulung kann ohne Weiteres 2.100 EUR kosten, aber mir klingt die Bezeichnung "Wirtschaftsinformatiker" etwas hochtrabend dafür. Andere studieren dafür immerhin 3 bis 5 Jahre. Man könnte daher meinen, dass der Anbieter den Titel als Zugpferd missbraucht.

Unabhängig davon könnte die Weiterbildung trotzdem ganz gut sein, allerdings würde ich sie mir von der Firma bezahlen lassen, falls sich mit der betrieblichen Notwendigkeit argumentieren lässt. Privat würde ich dieses Geld niemals hinblättern. Was ist denn der offizielle Abschluss? Staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker?

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Solche Fachfortbildungen sind Sinnfrei. Sie beinhalten Tatsächlich nur den BWL-Teil und kaufen kannst du dir mit diesem Sprichwörtlichen Wisch -> Gar nix!

Einem Personaler juckt wirklich nur ein echtes Studium WI, mit Bachelor etc. Ich habe selber so einen Mist mitgemacht und bin froh, das ich ihn nicht selber gezahlt habe.

Den einzigen wirklichen Nutzen ziehen die Anbieter für solche 0815 Papiere und sonst niemand. Das wäre so, als wenn das FI Forum so eine Fachfortbildung konzepiert und der Mod per PS ein Zertifikat erstellt. Böse ausgedrückt. :D

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Jedes Fernstudium oder Duales Studium, das mit einem ordentlichen Bachelor abschließt, ist ein echtes Studium.

Die Qualität unterscheidet sich nur zwischen den privaten und staatlichen Hochschulen.

Die Qualität unterscheidet sich nur zwischen den verschiedenen Hochschulen nicht nur zwischen staatlich und privat.

Generell gibt es keine "schlechte" Hochschule, bzw. ein Bachelor Abschluss der weniger Wert ist als der andere.

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