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Entscheidungsunwillig. Studium oder Weiterarbeiten?


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Hallöchen meine Freunde.

Ich habe vor einiger Zeit bereits einen ähnlichen Thread wie diesen geschrieben, aber es hat sich mittlerweile einiges geändert. Und zwar habe ich folgendes Problem: Ich weiß nicht ob ich in Vollzeit studieren gehen soll oder weiter Arbeiten soll (Arbeit + dann Weiterbildungen).

Folgende Situation: Ich bin momentan über Zeitarbeit bei der Bahn eingestellt. Bekomme jetzt nach 2.5 Jahren aber einen festen Vertrag bei diesem Unternehmen in einem ziemlich guten Team mit viel Freiheiten und der Möglichkeit mich weiterzubilden. Der Vertrag ist wie schon erwähnt unbefristet und ich würde ein Bruttojahresgehalt von 43k bekommen. Ich bin im Moment 25 Jahre und wohne in Stuttgart. Jedoch stelle ich mir schon seit lange langer Zeit die Frage ob nicht trotzdem ein Studium sinnvoll ist. Allerdings weiß ich noch nicht was ich nach dem Studium so bekomme. Ich habe einfach Angst, dass ich mir durch die falsche Entscheidung Wege im Leben verbaue. Ich würde aber gerne Informatik studieren und mich später mit Künstlicher Intelligenz / Automation beschäftigen. Wie würdet ihr in meiner Situation reagieren? Sind die 43k ausreichen oder eher mager? Würdet ihr studieren oder euch eher nebenher Weiterbilden und an Themen wie KI / Automation Privat arbeiten? 

 

Bearbeitet von Radio866
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vor 2 Minuten schrieb Rienne:

Hallo,

was mir jetzt nicht ganz klar ist: Überlegst du in Vollzeit zu studieren oder redest du von einem berufsbegleitenden Studium?

Sorry, ich hatte den Beitrag am Handy geschrieben. Ich habe alles einmal ein wenig überarbeitet. Es dreht sich hier um ein Vollzeitstudium. Ich trau mir ein berufsbegleitendes Studium nicht zu. Und will es auch nicht wenn ich ehrlich bin. Mir sind Freunde/Freundin und Freizeit doch relativ wichtig. 

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Du musst halt deine Prioritäten festlegen. Wenn du nicht jetzt studierst, dann wirst du es später noch viel schwieriger haben (Family, Friends vl. sogar noch Kinder). Vl. wirst du es in 10 Jahren bereuen dass du nicht studiert hast... das weiss niemand.

Du kannst dich gerne im Bereich KI/Automation weiterbilden, die Frage ist halt, kannst du diese Kenntnisse im Betrieb verwenden? Was nützen dir X Zertifikate und Weiterbildungen wenn du es noch nie in der Arbeit verwendet hast. Findest du auf die "schnelle" eine Arbeitsstelle wo KI und Automation benötigt wird?

Mit einem IT-Studium bist du halt breit gefächert und überwindest damit einige Personaler die nur Studierte nehmen. Du kannst auch vielseitig eingesetzt werden, falls dir KI etc. nicht mehr gefallen.

 

 

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Solange du es dir finanziell leisten kannst, würde ich dir ja empfehlen das Studium zu machen. Nicht nur der Bildung wegen, sondern auch was soziale Kontakte und die "Meta-Erfahrungen" angeht.

Die Frage ist halt, ob du mit den Einbußen leben kannst und willst. Letzen Endes würde es vermutlich dann auch auf eine Doppelbelastung durch Vollzeitstudium und Nebenjob/Werkstudenten-Tätigkeit hinaus laufen.

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Ich war in einer ähnlichen Situation und sah am Ende mehr Vorteile im Vollzeitstudium. :)

Wie Rienne es sagt, kammt es drauf an, ob Du es Dir leisten kannst. Ich erhalte das Aufstiegsstipendium und habe einen kleinen zusätzlichen Job, so dass ich mehr als genug Zeit für das Studium habe.

Wenn man kein Stipendium erhält und beim Studienbeginn jünger als 30 Jahre ist, kann man Bafög beantragen. Mit 3 Jahren Berufserfahrung nach einer Ausbildung ist man sogar elternunabhängig Bafög-berechtigt.

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Was mir bei solchen Entscheidungen gut hilft ist eine Pro/Kontra Liste. Und da wird dann auch auf den kleinsten Aspekt geachtet. Wir können und wollen hier für dich keine Entscheidungen treffen - es ist dein Leben und du möchtest bestimmt nicht irgendwann sagen "ja mir haben aber so Leute in nem Forum gesagt ich soll das und das machen"

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Na, wenn's um die Karriereleiter geht, ist ein berufsbegleitendes Studium die einzig richtige Wahl. Berufserfahrung wird insgesamt besser bezahlt, als ein Abschluss. Das Studium wiederum öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben.

Vollzeit-Studium würde ich dir nur empfehlen, wenn du dir sehr sicher bist, das Studium auch durchzuziehen. Hast du zwei Jahre später doch keinen Bock mehr, hast du ein Riesenloch im Lebenslauf und kannst froh sein, irgendwo als Junior einzusteigen.

 

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@Radio866

Ich bin damals auch nicht sicher gewesen, ob ein berufsbegleitendes Studium etwas für mich ist.
Um die Situation besser einschätzen zu können bin ich damals auf die Idee gekommen, bei der IHK den Kurs "Ausbildung der Ausbilder" mitzumachen. Dieser Kurs fand berufsbegleitend an 20 Abenden statt.

Dadurch hatte ich Chance, über 3 Monate auszuprobieren, wie es ist,
wenn man an zwei Tagen in der Woche abends noch zu einem Seminar muss,
wenn man sich neben der Arbeit auf eine schriftliche und eine mündliche Prüfung vorbereiten muss sowie
eine schriftliche Ausarbeitung / Seminararbeit erstellen muss.

Mir hat das damals bei der Entscheidung für oder gegen ein berufsbegleitendes Studium sehr geholfen.

Ich kann auch jedem, der in derselben Situation ist, empfehlen, irgendwo eine Weiterbildung mit abschließender Prüfung und sei es irgendetwas bei der VHS  über einem Zeitraum von etwa drei Monaten mitzumachen. Da sieht man wirklich mal, wie das Lernen neben der Arbeit ist und ob das etwas für einen ist.

 

Bearbeitet von lupo77
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Am 28.6.2018 um 00:07 schrieb lupo77:

@Radio866

Ich bin damals auch nicht sicher gewesen, ob ein berufsbegleitendes Studium etwas für mich ist.
Um die Situation besser einschätzen zu können bin ich damals auf die Idee gekommen, bei der IHK den Kurs "Ausbildung der Ausbilder" mitzumachen. Dieser Kurs fand berufsbegleitend an 20 Abenden statt.

Dadurch hatte ich Chance, über 3 Monate auszuprobieren, wie es ist,
wenn man an zwei Tagen in der Woche abends noch zu einem Seminar muss,
wenn man sich neben der Arbeit auf eine schriftliche und eine mündliche Prüfung vorbereiten muss sowie
eine schriftliche Ausarbeitung / Seminararbeit erstellen muss.

Mir hat das damals bei der Entscheidung für oder gegen ein berufsbegleitendes Studium sehr geholfen.

Ich kann auch jedem, der in derselben Situation ist, empfehlen, irgendwo eine Weiterbildung mit abschließender Prüfung und sei es irgendetwas bei der VHS  über einem Zeitraum von etwa drei Monaten mitzumachen. Da sieht man wirklich mal, wie das Lernen neben der Arbeit ist und ob das etwas für einen ist.

 

Also ich habe auch meine Fachhochschulreife neben der Arbeit gemacht. Das mit dem Lernen usw würde nebenher schon gehen aber selbst bei nur 2 Jahren fing es schon an, dass ich am abend die Motivation verloren habe. Ich glaube nicht, dass ich sie über die 4-5 Jahre halten kann..

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Ich bin selbst gerade in der Ausbildung und nächstes Jahr im Sommer fertig. Zum Wintersemester will ich an die FH Bielefeld gehen und Wirtschaftsinformatik in Vollzeit studieren, auch erstmal nur bis zum Bachelor. Ein Duales Studium wäre keine Option für mich, gerade wegen der ganzen Freizeit die damit flöten gehen wird.

Man muss als Vollzeitstudent halt wissen wo die finanziellen Mittel herkommen ( Bafög, Nebenjob, Kredite,...) und wenn man die Möglichkeiten hat würde ich das immer bevorzugen. Die ganze Kraft sollte dem Studium gewidmet sein und nicht nur zu 50 %. Dann hat man aufjedenfall auch genug freie Zeit um noch hier und da sich nebenbei selber was beizubringen.

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