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Guten Tag zusammen,

ich bin momentan in einer Umschulungsmaßnahme und strebe den Abschluss als Informatikkaufmann an.

Ich habe gerade mein Pflichtpraktikum absolviert und mein Praktikumsbetrieb möchte mich gerne neben meiner Umschulung für ein paar Stunden die Woche weiterbeschäftigen.
Der anschließende Arbeitsvertrag für die Zeit nach meiner Ausbildung ist auch schon fast fertig, somit wäre eine Anschlussbeschäftigung auch gesichert ´.

Nun ist die Frage wie würde so eine weiterbeschäftigung während der Umschulung aussehen? Mein Praktikumsbetrieb hat ein bezahltes Praktikum für eine 16 Stunden Woche vorgeschlagen.
Ich beziehe aktuell Arbeitslosengeld 2 wie würde sich die Vergütung auf auf meine Leistungen auswirken?

Beste Grüße,

DrK

 

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Eigentlich ganz einfach, du hast einen gewissen Freibetrag. Ich denke der liegt bei 100 bis 150€ im Monat. Wenn du darüber verdienst wird es dementsprechend deinen Leistungen abgezogen.

Woher ich das weiß ? Hatte ich früher selbst einmal.

Solltest du es nicht im Jobcenter angeben, finden die es spätestens durch deine Steuer ID heraus, da der Betrieb steuern oder Versicherungen für dich bezahlen muss. Es dauert vllt eine Zeit, jedoch bekommst du dann zusätzlich noch Strafe.

Du musst ja auch in gewissen Abständen deine Kontoauszüge einreichen, dort würden die jegliche Gehaltseingänge sehen.

 

Fazit: Melde es an, alternativ nur soviel das du nicht über die Freigrenze kommst oder lass es 🙂

 

Gruß

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In der Summe nicht empfehlenswert. Nach dem ersten Praktikum wurde mir ähnliches vorgeschlagen, aber die Gespräche mit der Agentur und dem Bildungsträger haben für mich ergeben, dass sich der Stress für das bisschen Geld eigentlich nicht lohnt. Du wirst dafür ja i.d.R. auch nicht vom Bildungsträger freigestellt, bedeutet, dass du im schlimmsten Fall nach dem Unterricht arbeiten musst. Bei mir wäre das "ab 15 Uhr" gewesen, hätte 16 Uhr in der Firma sein können und um 18 Uhr gehen da dann oftmals die Lichter aus.

Nicht. Empfehlenswert.

Der Umstand, dass du beim Jobcenter bist lässt mich noch eher "Nein" sagen, da dir der Großteil dann angerechnet wird und du gefühlt plus minus null aus dem Monat rausgehst. Wozu? Da könnte dich der Praktikumsbetrieb dann genauso gut als Azubi übernehmen und an der BS im x-ten Lehrjahr einsteigen lassen. Da hättest du vielleicht sogar mehr von...

Bearbeitet von Visar

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Nabend;-)

Vielleicht hilfts dir ja wenn ich mal meine Erfahrungen und Tipps zum besten gebe ich habe nämlich auch jetzt im Sommer abgeschlossen und genau das gleiche Schema durchgezogen, zwischen dem Praktikum und Prüfung das halbe Jahr 16h/Teilzeit im Betrieb weitergearbeitet neben der Umschulung.

Ist nämlich schwierig pauschal zu beantworten ob  du das machen sollst je nachdem was du so für ein Typ bist. Da kann dann gegen Ende Wenn die Prüfungen anstehen und du gleichzeitig noch Projektdruck in der Firma hast ordentlich Dampf auf den Kessel kommen.

Und ich würde dir auch generell eher davon abraten wenn du dich jetzt notentechnisch so im 1-2er Bereich verortest oder generell keine Probleme hast mit dem Konzept der IHK Prüfung welche ja doch recht repetiv sind.

Tipps:

1. Das was die Leute über mir gesagt nach der Umschulung nachmittags arbeiten zu gehen kann man machen würde ich aber smarter anstellen bzw. hab ich folgendermaßen gemacht: Mein Bildungsträger(BfW) war was das Leistungspensum angeht eher Mau, so eine typische Bude wo die alle möglichen Leute Parken um die Kohle für die Umschulung abzugreifen. Sollte das bei dir auch so sein geh 3 Tage in die Umschulung und die anderen beiden Tage wo sowieso nix gemacht wird arbeiten, da lernst du mehr.

Hier ist anzumerken das du deine Prüfungszulassung bei der IHK erst gefährdest wenn deine Fehlzeiten 20 % Übersteigen, das so zu machen ist also formal kein Problem sofern du vorher nicht durch regelmäßige Abwesenheit geglänzt hast.

 

2. Mit der IHK quatschen : Eben wegen besagter Fehlzeiten welche dann aufkommen werden einfach mal hingehen und denen die Situation erklären. Erklärs denen so das du das Halbe Jahr einfach quasi wie in der normalen Lehre auch gemischt mit Arbeit und Berufsschule absolvierst und danach dann auch im Betrieb bleibst.  Da sollten die eigentlich kein Problem mit haben bzw. das befürworten und dich bestenfalls wegen der Fehlzeiten decken. War zumindest bei meiner(NordWestfalen)so .Die waren derartigen Konstrukten recht positiv gesonnen(Wissen wohl selbst wie das in diesen Umschulungen so läuft:-)).

 

3. A-Team : Aufgepasst, geh nicht dahin und versuche deine Umschulung umschreiben zu lassen das du das was ich in 1 beschrieben habe  quasi offiziell machst. Dafür gibts kein Formular, und wenns kein Formular gibt werfen die da nur Exceptions und davon ne Menge, fürs A-team gehst du natürlich nachmittags arbeiten:-). Zudem kann es sein(war bei mir zumindest so ) das bei denen die Alarmglocken läuten weil die wohl nehme ich an eine Erfolgsquote für die Umschulgen haben und da Sachbearbeiter  wohl damit unter druck gesetzt werden. Daraus resultiert das die versuchen werden dir das auszureden weil die Ihre Quote dadurch gefährdet sehen.(haben wohl Bange das du den FI nicht fertig machst und lieber arbeiten gehst).

Lass dich davon auf keinen Fall beinflussen was die da erzählen wer zu ner Behörde geht will i.d.R. eine ruhige Kugel schieben, und du willst was auf die Beine stellen Ihr kommt aufgrund der unterschiedlichen Mentalität nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

Du musst nur folgendes Wissen , Achtung jetzt wirds wichtig wenn so eine Umschulung einmal bewilligt ist wird die auch bis zum Ende weitergezahlt,. Du kannst z.B. mit deinem Chef für die Teilzeit einen derart guten Lohn   aushandeln das du aus dem Leistungsbezug rausfällst, also kein Geld mehr vom A-Team bekommst deine Umschulung läuft weiter, solange wie du die machst und nicht abbrichst wird die weiterfinanziert. Aus diesem Grund Pfeif drauf was die dir da erzählen wollen, wenn die dich ausbremsen wollen gar nicht weiter beachten, mach dein ding.

 

Vor- und Nachteile der ganzen Geschichte

 

Vorteile:

-Mehr Praxiserfahrung(was bei den Umschulungen ja ein defizit ist)

-Du lernst generell mehr als wenn du an so Do-Nothing-Days in der Umschulung dem Selbststudium fröhnst:-)

-Du brauchst dir wegen des Jobs im Anschluss keine Sorgen machen, hast du durch die Nummer ja alles schon in trockenen Tüchern(zum Vergleich, in meinem Kurs war kaum einer der direkt einen Job hatte aufgrund der jetzigen Corona-Situation)

-selber Geld verdienen ist immer besser als Kohle vom A-Team zu kriegen

-falls du doch nicht in der Firma bleiben willst aus welchen Gründen auch immer hast du zum frischen FI direkt noch ein Arbeitszeugnis wo schonmal ein paar Techstacks drinstehen. Haben deine anderen Umschüler nicht

 

Nachteile:

-Kann stressig werden, gerade in der Prüfungs/Projektphase. Ich will erlich sein bin mit Gesamtnote 2 fertig geworden, hätte ich nur die Umschulung gemacht wäre mehr drin gewesen, ganz klar(dafür aber dann wohl jobsuche)

- wenn du weniger als den ALG satz verdienst wird das auch nur angerechnet, du hast im Monat dann 200 € oder so mehr was nicht viel ist und wenn man Auto/Benzin für die Arbeit abzieht eher ein Nullsummenspiel

-Jeden Monat A-Team Party weil dein Lohn verrechnet werden muss muss du jede Abrechnung da einreichen und warten bis du dein Geld von denen kriegst. Was dann nie am Monatsanfang ist und echt nerven kann (glaube der Part hat sogar am meisten genervt).

 

Fazit: Wie bereits erwähnt die Nummer kann sportlich werden und Mehr Kohle hast du in dem halben Jahr dadurch nicht, dafür bist du aber wesentlich besser aufgestellt wenn die Prüfung durch ist. Ich hoffe diese Zusammenfassung kann dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen. Wenn du fit bist Rock n Roll:-)

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Du musst es vor Antritt anmelden und darfst nur gewisse Summen dazu verdienen. 

16 Stunden mit Mindestlohn ist bereits über dem monatlichen Freibetrag...

Sie wissen,  dass du in einer solchen Maßnahme bist. Frag doch mal freundlich, welchen Mehrwert es für dich bietet und lass dir vorrechnen, welchen Unterschied es in deinem Geldbeutel verursacht. Inklusive Arbeitsweg versteht sich.

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