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Weg in die Ausbildung nach Arbeitslosigkeit


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Hallo,

ich stecke in einer eher unüblichen Lage und suche deshalb Rat.


Zuerst sei gesagt, dass ich eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung anstrebe.
Zu mir, ich bin 26 Jahre jung, lebe in Oldenburg (Oldb), war zuletzt in einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann und habe mein Interesse an der Programmierung durch App- und Spieleentwicklung entdeckt.


Kommen wir zu meiner Lage.
Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann musste ich Ende 2018 aufgrund von gesundheitlichen Problemen abbrechen und in Folge dessen war ich quasi durchgehend arbeitslos. Ich habe zwar einige Anläufe in der Zwischenzeit gehabt, aber da ich durchschnittlich 1-3 Tage die Woche ausgefallen bin, waren diese nicht von Erfolg gekrönt.
Glücklicherweise habe ich nach langer Diagnostik eine effektive Behandlungsmethode gefunden, weshalb ich mich jetzt endlich wieder in der Lage sehe, 40-Stunden-Wochen anzutreten.


Die Frage die ich mir stelle ist, auf welchen Weg ich jetzt am Besten zurück auf den Arbeitsmarkt kehre, sodass es meinen langfristigen Zielen (Anwendungsentwickler zu werden) dienlich ist.
Ich könnte mich ganz regulär bei Betrieben bewerben, doch aufgrund des Teilhabechancengesetzes bieten sich mir auch alternative Möglichkeiten.
Wenn ich einen Arbeitgeber finde, der an der Förderung Interesse hätte, würde dieser für zwei Jahre Lohnkostenzuschüsse bekommen (im 1. Jahr 75% und im 2. Jahr 50% des Mindestlohns, bei 160h/Monat würden ihm also nur 380€ Lohnkosten entstehen für eine Vollzeitkraft) und dazu würde ich eine Fortbildung über die Agentur gezahlt bekommen.

Ich würde auch offen kommunizieren, dass ich vorhabe die Ausbildung zu machen. Optimal wäre, wenn ich einen Betrieb finde, in dem ich fürs Erste arbeiten kann und dann dort auch meine Ausbildung mache.
Die Förderung könnte ich für einen Ausbildungsbeginn beenden, sodass ich auch schon nächstes Jahr in eine Ausbildung starten kann.


Ich möchte auf jeden Fall erstmal einem normalen Beschäftigungsverhältnis nachgehen, da ich meine Belastungsgrenze ausbauen will, ehe ich in das Ausbildungsverhältnis starte. Außerdem kann ich nach zwei Jahren ALG2 auch erstmal etwas Geld gebrauchen.
Wie gesagt würde ich gern als ungelernte Arbeitskraft einer Tätigkeit nachgehen, bei der mir die Berufserfahrung auch zu Gute kommt, deshalb wüsste ich gern, ob jemandem hier ein passendes Berufsfeld einfällt, wo ich mit einer Fortbildung und möglichst kurzer Einarbeitungszeit mein Geld wert wäre.
Ich habe einige umfangreiche Lernkurse zu C# und Java gemacht, habe über einen längeren Zeitraum einen Windows-Server (bei Strato) am Laufen gehabt, über den ich einige Spieleserver, Datenbanken (SQL) und eine Website gehostet habe und aktuell realisiere ich mit Unity (C#) zwei kleinere Projekte. Mit HTML/Javascript habe ich mich zudem auch ein wenig auseinandergesetzt.

 

Damit ist denke ich fürs Erste alles gesagt. Ich bin offen für jeden Vorschlag und dankbar für eure Anteilnahme.

 

Freundliche Grüße
Jonitu

Bearbeitet von Jonitu
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Also erst arbeiten und dann Ausbildung im selben Metier ist vom Grundsatz ja schon verkehrt. Wenn das sinnvoll wäre, dann gäbe es ja keine Ausbildung.

Auch deine Geschichte zeigt, dass es kein Sinn für dich machen würde. Ausbildung startet langsam und am Ende ist man bei maximaler Leistung. Bei maximaler Belastung anzufangen wird dir jeder Arzt ausreden.

Daher ist mein Rat, such dir gleich ne Ausbildung. Zum Geld verdienen such dir nen Job der dich erstmal wenig belastet und ggf. Teilzeit ist. Kann auch komplett fachfremf sein aka Tankstelle, etc. oder natürlich im Immobilienbereich (Büroaushilfe?).

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Mein Rat: mache ein Praktikum, um zu testen wie belastbar du bist. Vielleicht haben die auch noch nen kleinen Job für dich, wo du ein wenig dazu verdienen kannst. Fang klein an und baue die Arbeitszeit aus. Sag gleich , dass du die Ausbildung anstrebt. Jedes Unternehmen wird testen wollen wie belastbar du bist bevor sie dich als Azubi nehmen. 

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vor 14 Stunden schrieb as55:

Knapp 2 Jahre Arbeitslosigkeit (mit Unterbrechungen) sollte man nicht unterschätzen.

Ähm ja. Es ist ja nicht so als ob ich in der Zeit den Hartz4-Lifestyle zum Besten gegeben hätte. Ich hab nach wie vor einen geregelten Tagesrythmus, habe mich stetig weiter gebildet, regelmäßig Sport gemacht (soweit es ging). Das hat nur nicht jeden Tag geklappt, sowie es bei einer Arbeit erwartet werden würde, aber deshalb bin ich jetzt nicht invalide!

Ich weiß offen gesagt nicht, was du mir mit der Nachricht sagen willst, außer Unmut zu verbreiten und den Glaubenssatz, dass ich erwarten kann, erstmal verurteilt zu werden ohne dass weiter nachgefragt wird...

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@Jonitu ich glaube kaum, dass dich @as55 damit angreifen oder verurteilen wollte. Es bezieht sich vielmehr auf diese Aussagen:

Am 2/11/2021 um 11:59 AM schrieb Jonitu:

n Folge dessen war ich quasi durchgehend arbeitslos [..] ich mich jetzt endlich wieder in der Lage sehe, 40-Stunden-Wochen anzutreten.

Am 2/11/2021 um 11:59 AM schrieb Jonitu:

Ich möchte auf jeden Fall erstmal einem normalen Beschäftigungsverhältnis nachgehen, da ich meine Belastungsgrenze ausbauen will, ehe ich in das Ausbildungsverhältnis starte. Außerdem kann ich nach zwei Jahren ALG2 auch erstmal etwas Geld gebrauchen.
Wie gesagt würde ich gern als ungelernte Arbeitskraft einer Tätigkeit nachgehen[..]

Wenn du wirklich ungelernt etwas Geld ansammeln willst, ist es nicht mit 20h/Woche getan. Da bekommst du bei den meisten Unternehmen als FI-Azubi im 1.LJ mehr. Zumal Jobs für ungelernte meistens physisch (und/oder psychisch) nicht zu unterschätzen sind. Und "die Belastungsgrenzen ausbauen" steht im Widerspruch dazu, eine 40-Stunden-Woche anzutreten. Das sollte langsam und schrittweise erfolgen.

Eine Ausbildung ist vermutlich der schonendste Einstieg in ein geregeltes Arbeitsverhältnis.

Wenn man es offen kommuniziert und sich auf eine etwas längere Suche einstellt, sollten sich auch Ausbildungsbetriebe finden, in denen ggf. auch eine Ausbildung in Teilzeit möglich wäre. Was noch einmal etwas Belastung aus dem Ganzen nimmt.

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