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Vom Entwickler zum Scrum Master


sharpy35

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Hi Leute, 
ich hab mal ein Anliegen, was ich gerne in der Runde besprechen würde. Ich bin grad dabei mich beruflich umzuorientieren. Ich hab jetzt inklusive Ausbildung circa 11 Jahre programmiererfahrung im Webumfeld und will mich gerne in Richtung Scrum Master weiter entwickeln. 

Mein Wunsch wäre folgender Weg: Entwickler -> Scrum Master -> Product Owner -> Ada Schein. -> Agile Coach
Dafür bereite ich mich grade auf das PSM 1 Zertifikat vor. 


Die Frage: ist das ein guter Weg? Gibt es hier Entwickler, die nun als Scrum Master arbeiten und mir von ihren Erfahrungen berichten können? 

Über Anregungen, Erfahrungen usw. würde ich mich sehr freuen. 

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Das PSM1 kann man nach einem eintägigen Crashkurs ohne Vorkenntnisse ablegen, ähnlich sieht es beim PMO1 aus.

Agile Coach kann sich im Zweifel jeder nennen. Hilfreich ist Erfahrung in agilen Teams und Kenntnisse in mehreren Projektmanagement-Methoden. Wie kann ich den Umstieg zu etwas hin begleiten ohne die Herkunft zu kennen? Und Scrum ist nicht die einzige agile Methode. Wann passt welche?

Agile Coaches gibt es wie Sand am Meer. Wenn deine Marktaussichten entsprechend sind, kann das ein Weg aus dem Programmiereralltag hin in die Beratung sein. Reine Inhouse-Coaches brauchen nur sehr große Firmen! Willst du vom Entwickler hin zu Reisetätigkeit? Go for it!

Willst du inhouse arbeiten, wärst du mit ScrumMaster/PO schon am Ziel.

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überspitzt:

Was willst du machen?

  • Leute daran erinnern, wie die Methode (inkl. der unternehmensspezifischen Anpassungen) funktioniert: ScrumMaster
  • Ein Produkt als Verantwortlicher voran bringen: ProductOwner
  • Leuten erklären, wie welche agile Methode laut Lehrbuch funktionieren soll und welche gewünschte Anpassungen wie im Widerspruch zur Methodenphilosophie stehen: agile Coach
  • dich (als Verantwortlicher) mit Azubis rumkabbeln: Ausbilder (mit AdA-Schein)
  • nur nicht mehr Entwickler sein: ähm ja... ;)

 

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Wieso Product Owner und dann Ada-Schein? Welcher Sinn soll dahinterstecken? Product Owner ist kein Ausbildungsberuf. Den Ada-Schein brauchst du, wenn du Ausbilder werden möchtest. Möchtest du es nicht werden, brauchst du auch kein Schein.

Und was Scrum Master mit Product Owner zu tun hat, ist mir auch ein Rätsel.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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Also mein Plan ist folgender: 

ich möchte erstmal als Scrum Master ein paar Jahre Erfahrung auf der anderen Seite des Scrum Teams sammeln. 
Für mich gibt es quasi 2 Seiten im Scrum Team:

Developer -> 1 Seite
SM / PO -> 1 Seite 

Aktuell habe ich nur Erfahrung auf der Developer Seite. Von der Reihenfolge her der Steps ist es für mich so, dass der SM etwas unter dem PO liegt. Der PO ist ja eher der jenige der das ganze Projekt koordiniert, wohin gege der Scrum Master sich um das ganze Scrum Thema kümmert, sprich dafür sorgt das alles läuft. 

Daher war mein Gedanke, erstmal Erfahrung als SM sammeln -> im Schritt darauf Zertifikat PSPO 1 machen. 

Den Ada-Schein würde ich zusätzlich machen, um auch in der lage zu sein als Ausbilder für Fachinformatiker tätig zu sein um somit nochmal quasi seine Flexibilität zu steigern, wo man über all eingesetzt werden kann. 

Ich hoffe, dass meine Gedankengänge verständlich und nachvollziehbar sind. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege. 

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Der Scrum Master entscheidet sich nicht für eine Seite. Er überwacht den Prozess. Er berät sowohl den Product Owner, als auch das Entwicklerteam. Der Scrum Master ist somit eine neutrale Person.

Und nein, du musst nicht Scrum Master gewesen sein, um Product Owner zu werden.

Den Ada-Schein kannst du auch zu jeder Zeit machen. Ein Vorbereitungskurs dauert in der Regel 2 Monate als Abendkurs. Den Schein macht man aber meiner Meinung nicht nicht mal so, weil man vielleicht ein Angebot in 10 Jahren bekommt, mal den Ausbilder spielen zu dürfen. Da sollte es schon konkrete Pläne dazu geben.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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Der PO kümmert sich um das Produkt.

Der SM kümmert sich um die Methode.

Das Team entwickelt das Produkt gemäß der Vorgaben des POs unter Einhaltung der Methode weiter, wobei der SM die Methode überwacht.

Ein FI-Ausbilder hat nicht zwingend mit Scrum zu tun.

 

Was willst du am Ende erreichen? PO? SM?

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Ich schließe mich den Vorrednern an. Du verkomplizierst die Optionen, indem Du verschiedene Bereich vermengst, die zwar zusammen arbeiten, aber nicht zusammen gehören. Suche Dir aus, was Dir am meisten zusagt, absolviere die dazugehörige Schulung und ab geht´s.

Zudem höre zumindest ich im Unterton heraus, dass Du den Scrum Master / Product Owner als eine Weiterentwicklung ansiehst, im Sinne von höherwertig verglichen mit dem Entwickler. Das ist zwar eine weit verbreitete Ansicht, diese kann ich jedoch nicht teilen. Was berufliche Perspektiven angeht, bist Du als Entwickler auf der mindestens vergleichbar guten, häufig besseren Seite: mehr Jobangebote, einen sichereren Job und häufig nicht weniger Gehalt. Wenn es Dir um Karriere oder Gehalt geht, stelle ich die These auf, dass SM/PO nicht das Endziel bleiben sollten, sondern maximal ein Zwischenstopp.

Bearbeitet von Rabber
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Meiner Meinung nach ist die Weiterentwicklung für den Entwickler wahlweise der Architekt oder Gruppenleiter. Der Senior Entwickler ist in Deutschland quasi das Ende der Fahnenstange, was die Fachkraft angeht. SM/PO stehen nicht darüber, sondern sind nur eine andere Disziplin von Fachkraft. Der Vertrieb oder das Marketing stehen auch nicht über der Entwicklung, nur weil sie dieser sagen, was sie brauchen.

Wenn Du also 10+ Jahre Entwickler bist und entsprechend weit vorangekommen, bleibt Dir - streng genommen - nur der Wechsel hin zur Führungskraft. Und das ist weder der SM, noch der PO.   

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vor 2 Minuten schrieb Rabber:

Zudem höre zumindest ich im Unterton heraus, dass Du den Scrum Master / Product Owner als eine Weiterentwicklung, im Sinne von höherwertig, ansiehst, verglichen mit dem Entwickler.

Ja, das wird gerne immer wieder missverstanden. Es gibt kein PO vs. Entwickler, sondern alle sitzen im selben Boot und müssen in die selbe Richtung rudern. D.h. beide arbeiten auch miteinander zusammen und bilden quasi ein Team. Der PO steht auch nicht über dem Team, da der PO auf das Team angewiesen ist. Das Entwicklerteam bildet ja seine technische Expertise. Andersrum ist auch das Team auf den PO angewiesen. Klar, kann es zu mal zu Reibungen kommen aber auch dafür ist der Scrum Master da, um die Probleme aus der Welt zu schaffen. Wenn's nötig ist, sitzt auch der PO in der Retrospektive, um die Ansichten jedem einzelnen auszutauschen und ggf. nach Lösungen der Probleme zu suchen.

 

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Ein PO muss das Produkt kennen, der braucht keine Entwicklerskills. Der sollte eher in der Ecke Anforderungsmanagement, Stakeholderwünsche, ... unterwegs sein.

Ein ehemaliger Entwickler muss keinen guten PO abgeben. In großen Firmen würde ich den PO näher an der fachlichen Seite sehen und nicht zwingend in der IT.

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Als PO braucht man ja auch eine fachliche Expertise zu dem Produkt, da er das Produkt mitgestaltet und auch die Aufgaben priorisiert, die im Sprint erledigt werden sollen. Für jemanden, der gerade frisch im Unternehmen angefangen hat, wird es schwierig, diese Position ohne Wissen über das Produkt zu füllen. Er muss ja z.B. ja wissen, was das Entwicklerteam innerhalb eines Sprints schafft, um somit optimal den Sprint zu planen. In die andere Richtung ist der PO im ständigen Kontakt mit den Stakeholdern, um deren Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen. D.h. er muss das Produkt kennen und auch verstehen.

Ob ein Entwickler jetzt ein PO wird, sei auch mal dahingestellt. Ich glaub, das passiert nicht oft. Eher sind es andere Personen. Eher Kundenberater oder Vertriebler.

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Und mal von deiner Erfahrung heraus: 
Du scheinst ja auch schon ein paar Jahre Berufserfahrung zu haben. Was würdest du jemanden aus der Entwicklung raten, wie er sich weiterentwickeln sollte? Was wäre der effizienteste Weg bzw der beste nächste Schritt auf der Karriereleiter? 

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Die eigentliche Frage ist doch, ob du in Zukunft entwickeln willst oder lieber Product Owner sein. Zum Product Owner entwickelt man sich in der Regel im eigenen Unternehmen. Die fachlichen Aufgaben nehmen immer mehr ab und man bekommt mehr vertriebliche und Management Aufgaben. Meistens geht das mit einem variablen Anteil am Gehalt einher, der von der eigenen Zielerreichung abhängt. Die Ziele werden pro Jahr vereinbart und können z.B. Umsatzziele sein.

Als Entwickler von außen als Product Owner bei einem Unternehmen einzusteigen ist eher schwierig bis unmöglich. Als Product Owner zu einem anderen Unternehmen als Product Owner zu wechseln durchaus üblich. Generell kenne ich es tatsächlich so, dass Product Owner gehaltlich besser gestellt sind als Entwickler. Bei uns im Unternehmen haben Product Owner teils leitende Positionen inne. Ein sehr guter Freund von mir hat sich über mehrere Jahre in seinem Unternehmen zum Product Owner entwickelt und dabei seine Entwicklerkollegen gehaltlich hinter sich gelassen. Es muss nicht so sein, was auch die Kommentare der anderen Forenteilnehmer zeigen, aber ich kenne es ehrlich gesagt nur so.

Am Ende des Tages musst du aber mit der Arbeit die du tust und mit der du einen Großteil des Tages und deiner Woche zubringst glücklich sein. Eine Veränderung hin zum Product Owner sollte man nicht nur aus finanziellen Gründen treffen.

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Wohin solls denn gehen? Geld? Verantwortung? Besseres Geld/Arbeitszeit-Verhältnis?

Und wo geht's denn los:

vor einer Stunde schrieb allesweg:

Wie kann ich den Umstieg zu etwas hin begleiten ohne die Herkunft zu kennen?

Aber die Frage nach dem nächsten Karriereschritt ist mir zu individuell als dass ich sie allgemeingültig einem mir unbekannten Forenteilnehmer ernsthaft beantworten kann.

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vor 5 Minuten schrieb sharpy35:

Und mal von deiner Erfahrung heraus: 
Du scheinst ja auch schon ein paar Jahre Berufserfahrung zu haben. Was würdest du jemanden aus der Entwicklung raten, wie er sich weiterentwickeln sollte? Was wäre der effizienteste Weg bzw der beste nächste Schritt auf der Karriereleiter? 

Ich würde dies mit der eigenen Firma abklären. So eine Weiterbildung sollte einen Nutzen haben und zwar nicht hypothetisch in 10 Jahren, sondern in unmittelbarer Zeit. Wenn also im Unternehmen solche Positionen besetzt werden sollen, sollte man seine Absicht zeigen, dass man gerne diese Position ausfüllen möchte aber dafür eben diese Weiterbildung benötigt. Anders macht es für mich keinen Sinn.

Bearbeitet von Whiz-zarD
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vor 7 Minuten schrieb allesweg:

Wohin solls denn gehen? Geld? Verantwortung? Besseres Geld/Arbeitszeit-Verhältnis?

Schon in Richtung mehr Geld / Verantwortung :) 

vor 7 Minuten schrieb Whiz-zarD:

 Anders macht es für mich keinen Sinn.

Okay, danke dir für deinen Ratschlag, ich frage da mal in meiner Firma auch nach welche Perspektiven es gibt.

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