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Die positive Seite des Marktes


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Hallo Leute,

ich hab mir mal die Zeit genommen und einige eurer Artikel bezüglich der Situation auf dem Arbeitsmarkt durchgelesen. Wenn man das so ließt wird man echt ganz schön down. Aber ich kann euch trösten, in anderen Ausbildungsberufen geht es genau so ab. (ich weiß schwacher Trost) Aber es liegt nunmal immer an euch selber, es kommt immer darauf an wie man sich verkauft und ob man das halten kann was man verspricht.

Ich habe das Glück einen sehr guten AG gefunden zu haben der mir nach meiner Ausbildung auf jeden Fall schon mal 6 Monate garantiert (vorg. ich bestehe die Prüfung). Ich habe auch kein zweifel daran, dass dieses der Fall sein wird und möchte schon fast soweit gehen und sagen das ich nen Festvertrag bekomme.

Bitte schildert hier dochmal eurer positiven Erfahrungen, damit Neueinsteiger nicht gleich der Mut verläßt.

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ich sag nur eins, ich krieg so nen dicken Hals wenn ich sehe was unsere Politiker machen.

Quelle: das altbekannte AA

Sofortprogramm zur Deckung des IT-Fachkräftebedarfs

Im Rahmen des IT-Sofortprogrammes können ausländische IT-Experten noch bis zum 31. Dezember 2004 erstmalig für deutsche Unternehmen tätig werden. Die Erteilung einer Arbeitsgenehmigung im sogenannten Greencard-Verfahren ist auf die Dauer von fünf Jahren befristet und an bestimmte Bedingungen geknüpft. Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung bietet Bewerbern und Arbeitgebern ihre Unterstützung in diesem Verfahren an.

Die Vermittlungsbörse für IT-Fachkräfte der Bundesanstalt für Arbeit wurde ausschließlich für hochqualifizierte Computerspezialisten eingerichtet. In der Rubrik "Bewerbersuche" werden monatlich über 200.000 Zugriffe registriert. Diese Job-Börse hat bereits vielen ausländischen IT-Fachkräften zu einer Beschäftigung in Deutschland verholfen.

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Original geschrieben von Manitu71

Quelle: das altbekannte AA

Sofortprogramm zur Deckung des IT-Fachkräftebedarfs...

das ist der fehler den deuschland macht. keine bzw. zu wenig investition der ausbildung und weiterbildung der arbeitnehmer. wenn der mangel dann da ist, dann holen wir die fachkräfte aus dem ausland. tolle lösung.

die investitionen können nicht nur von der staatlichen seite kommen, sondern auch von der wirtschaft. und solange die firmen der meinung sind, wird sich daran leider nichts ändern. wenn man als unternehmen frühzeitig an die ausbildung der eigenen leute denkt, dann brauchen wir auch keine fachkräfte aus dem ausland.

gruss puzzlefreak

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Original geschrieben von Manni1980

Dann ist nämlich als Betriebsratsmitglied die Übernahme garantiert. :D

Die Aussage ist so falsch!

Du musst nur dann übernommen werden, wenn ein Azubi aus dem gleichen Ausbildungsberuf und Jahrgang ein Stellenangebot unterbreitet bekommt. Wird keiner übernommen, dann du auch nicht.

Pönk

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Tja, Manni, wenn Du auf diese Art versuchst, im Job zu bleiben, dann solltest Du das nochmal überdenken.

Ich denke, man sollte durch Leistung überzeugen, und wenn man schon JAV ist (ich bins), dann, um für die Jugendlichen und Auszubildenden im Betrieb da zu sein, und nicht, um drei Jahre nicht gekündigt werden zu können.

Oder denkst Du, dass Dein Arbeitsklima so toll ist, wenn Du nur dort bist, weil Du nicht gekündigt werden kannst.

Oder weil evtl. sogar bessere Leute gehen müssen, weil ein AN mit Sonderrechten die Stelle blockiert.

Peter

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Paperlapap, wenn euer Ausbildungsbetrieb im Tarifvertrag ist muß der euch ein Jahr übernehmen. Ob er nun will oder nicht.

Das mit den ausländischen Fachkräften finde ich auch eine Sauerei, es gibt doch tatsächlich Greencardbesitzer die auf dem Arbeitsamt sitzen.

Habe jetzt allerdings nichts gegen Ausländer, habe selbst mit welchen zusammengearbeitet. Wobei ich mir bei einigen die Frage stellen mußte wofür die eine Greencard bekommen haben. Bei einigen fehlt ganz einfach das Fachwissen, sicher gibt es einige Experten darunter ich möchte ja auch gar nicht verallgemeinern.

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§ 78a BetrVG Schutz Auszubildender in besonderen Fällen

(1) Beabsichtigt der Arbeitgeber, einen Auszubildenden, der Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung, des Betriebsrats, der Bordvertretung oder des Seebetriebsrats ist, nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses nicht in ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit zu übernehmen, so hat er dies drei Monate vor Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses dem Auszubildenden schriftlich mitzuteilen.

(2) Verlangt ein in Absatz 1 genannter Auszubildender innerhalb der letzten drei Monate vor Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses schriftlich vom Arbeitgeber die Weiterbeschäftigung, so gilt zwischen Auszubildendem und Arbeitgeber im Anschluss an das Berufsausbildungsverhältnis ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit als begründet. Auf dieses Arbeitsverhältnis ist insbesondere § 37 Abs. 4 und 5 entsprechend anzuwenden.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch, wenn das Berufsausbildungsverhältnis vor Ablauf eines Jahres nach Beendigung der Amtszeit der Jugend- und Auszubildendenvertretung, des Betriebsrats, der Bordvertretung oder des Seebetriebsrats endet.

(4) Der Arbeitgeber kann spätestens bis zum Ablauf von zwei Wochen nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses beim Arbeitsgericht beantragen,

festzustellen, dass ein Arbeitsverhältnis nach Absatz 2 oder 3 nicht begründet wird,

oder das bereits nach Absatz 2 oder 3 begründete Arbeitsverhältnis aufzulösen,

wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Arbeitgeber unter Berücksichtigung aller Umstände die Weiterbeschäftigung nicht zugemutet werden kann. In dem Verfahren vor dem Arbeitsgericht sind der Betriebsrat, die Bordvertretung, der Seebetriebsrat, bei Mitgliedern der Jugend- und Auszubildendenvertretung auch diese Beteiligte.

(5) Die Absätze 2 bis 4 finden unabhängig davon Anwendung, ob der Arbeitgeber seiner Mitteilungspflicht nach Absatz 1 nachgekommen ist.

Original geschrieben von ecko

Bitte schildert hier dochmal eurer positiven Erfahrungen, damit Neueinsteiger nicht gleich der Mut verläßt.

Kommen noch weitere Postings, die nichts mit dieser Bitte des Threaderstellers zu tun haben, wird der Thread entsprechend bereinigt.

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Original geschrieben von ecko

Bitte schildert hier dochmal eurer positiven Erfahrungen, damit Neueinsteiger nicht gleich der Mut verläßt.

Nach meinen Erfahrungen ist die Marktlage im IT-Bereich gar nicht so schlecht, wie sie z.Z. häufig beschrieben wird, sondern sie sieht nur schlechter aus, als ein paar Jahre zuvor. Vor 1,5 - 3 Jahren boomte der Bereich IT, da wurde jeder, der auch nur irgendwie mit Computern umgehen konnte, von der Strasse wegengagiert. Ich weiss von Webdesignagenturen, die gegründet wurden von Leuten, deren Know-How sich auf das "Zusammenklicken" einer Seite mit Frontpage (o.ä.) beschränkte. Alle haben das grosse Geld gerochen und gesehen, dass sie irgendwie im IT-Markt Fuss fassen konnten. Von diesen Firmen sind jetzt nur noch sehr wenige übrig, und zwar meistens (nicht immer) diejenigen, die durch Leistung überzeugen konnten. Ich persönlich bezeichne diese Zeit immer gerne als die "Seifenblase IT", die jetzt geplatzt ist. Oder anders (weniger spöttisch) ausgedrückt: Der Boom ist jetzt vorbei, und nach jedem Boom folgt eine Rezession. Zur Zeit wird die Spreu vom Weizen getrennt, sprich: Die Guten (oder viele von denen) werden sich am Markt halten, während die Schlechten langsam aussortiert werden. Das wird jetzt noch eine gewisse Zeit so gehen (ich persönlich schätze: 1-2 Jahre) und dann geht's langsam wieder aufwärts bis es sich bei einem gewissen Level wieder einpendelt.

Wenn man die Boomphase mit der jetzigen Phase vergleicht, so kann man schon denken, dass es im IT-Bereich schlecht aussieht, aber die IT-Branche existiert ja schon etwas länger als 3 Jahre und wenn man diese Zahlen vergleicht (was ich nicht getan habe) so denke ich, stehen wir jetzt gar nicht sooo viel schlechter dar, als vor dem Boom.

Stellen sind, wenn auch schwer zu finden, schon vorhanden, man muss halt nur danach suchen. In meinem Bekanntenkreis sind einige ITler arbeitslos geworden, aber alle hatten nach relativ kurzer Zeit einen neuen Job. Sicher mag es momentan welche geben, die verzweifelt nach einem Job suchen und keinen finden, aber das liegt mMn zum Einen an den regionalen Begebenheiten und zum Anderen am angestrebten Fachbereich. Webdesigner z.B. gibt's momentan (noch) mehr, als es Projekte gibt, aber in anderen Bereichen sieht's dafür gar nicht so schlecht aus.

Wichtig ist, dass man vielseitig, flexibel und mobil ist. Ein Arbeitssuchender, der Lernwillen, Ehrgeiz und ein breites Spektrum an (vertiefbarem) Wissen/Können hat, wird IMHO nicht lange suchen.

ICQ, der leicht reden kann, da in fester Anstellung

PS: Der "Seifenblasen"-Teil ist z.T. etwas überspitzt dargestellt und ich will niemandem auf die Füsse steigen, erst recht nicht den Firmengründern aus der Boomzeit, denn ich bin mir sicher, auch ich hätte, wenn ich "damals" schon soweit gewesen wäre, versucht die grosse Kohle zu machen, was einige ja auch geschafft haben.

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Original geschrieben von Manitu71

was heißt mobil, das ich mein Haus verkaufe und woanders hinziehe :beagolisc

Manchmal auch das, ja! ;)

Nö, im Ernst, die Wenigsten werden hier werden Haus- oder Wohnungsbesitzer sein, sondern nur Mieter oder Nochdaheimwohner, und da ist Mobilität einfacher zu gestalten.

Klar ist jemand, der sich ein Haus gekauft hat und eine Familie (mit oder ohne Kinder) hat, in der Mobilität sehr eingeschränkt, aber ich denke mal, das trifft hier im Forum nicht auf Viele zu.

ICQ

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Hallo,

ich arbeite in einem Unternehmen, dass insgesamt ca. 13 Azubis im IT-Bereich ausbildet, also ein grosses Unternehmen.

Einige Postings sagen ja, dass man mit Leistung überzeugen soll, um einen Vertrag zu bekommen. Dem kann ich so nicht zustimmen. Unserem 3. Lehrjahr haben sie nämlich vor kurzem mitgeteilt, dass sie nicht einen (1) einigen übernehmen 'können'.

Man stelle sich mal, dass 13 von 13 FI´s nicht übernommen werden. Dabei dachte auch iner von ihnen, er sei so schlau gewesen sich in die JAV wählen zu lassen (wie Manni1980 auch schon erwähnte), aber nix ist mit Übernahme, wenn keiner übernommen wird.

Ich mach´ mir mittlerweile auch schon geanken, ob sie uns nächstes übernehmen werden. Mein Ausbilder sagte, dass die Situation deswegen so besch... ist, weil keiner mehr aus dem Unter´nehmen weggeht, sprich kündigt, da sie ja ehe keine anderen Alternativen haben. Somit werden keine STellen frei, die Azubis später besetzen könnten.

Gruss Sansibar

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naja ich verkaufe mein selbsterbautes und nicht gekauftes ;) Haus ned, nur um irgendwo zu nem Job hinzuziehn. Da wirst schon recht haben, das ich da wohl einer von den wenigen hier bin, die sowas besitzen. Aber hier wirds sicherlich auch noch ein paar geben in meinem Alter, die ned nur in Miete wohnen und die so denken wie ich.

Meine Frau und mein Kind würden auch ned wegziehn :)

Und wenn wirklich der letzte Knoten geplatzt ist, dann muß ich mich nach was anderem umsehn. Auch ein Programmierer kann mal im Lager oder bei der Müllabfuhr ne Zeit überbrücken ;)

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ÜBERBRÜCKEN ist gut.

Aber Du wirst keine Chance haben danach wieder einzusteigen, da warten schon Deine Konkurrenten und das sind nicht wenige an der Zahl, wie Du schon gemerkt haben wirst. Du hast in der Überbrückungszeit keine fachspezifische Erfahrung gesammelt (in Deinem Beruf gearbeitet). Das wars dann wohl. Nicht das ich auf dem heutigen Arbeitsmarkt noch ihrgendetwas fair finde und das für gut heissen will, dass die Meisten gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen. Wie hiesst es nochmal:

"Du sollst arbeiten, um zu Leben"

Das können wir wohl vergessen. Gibt wohl nicht so viele positive Seiten...

:rolleyes:

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