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Schweinezyklus IT-Berufe, Artikel c't 5 S. 66


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Hallo,

Ich will ab Herbst diesen Jahres eine dreijährige ( Habtags, da Kinder...)

Umschulung zum FI/Ae machen, werde also voraussichtlich 2004 fertig sein.

Jetzt lese ich mit Grausen den Artikel in der c't 5 (Seite 66) mit der Prognose

daß ab 2003 die Nachfrage bei IT-Ausbildungsberufen gesättigt sein wird.

Was denkt ihr dazu ?

vielen Dank, Walter

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Sehr gut möglich -fast jeder will doch heutzutage einen IT-Beruf erlernen...

Die Sättigung wird ähnlich aussehen wie bei Bankkaufleuten, Industriekaufleuten etc...

Denke mal auch das die Anfordungen noch mehr steigen werden.

Früher konnte doch jeder mit ein paar HTML Kenntnissen Webdesigner werden. Heute: Kenntnise in Java, Perl, ASP, C++, PHP und und und.

Auch wird die Weiterbildung Pflicht. Heisst: abends noch öfter ans Buch oder den Computer setzen.

Aber: lass Dich nicht abschrecken...

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Hallöle,

ich würd mir da keine Panik machen, denn wenn man in dem Job gut ist, kriegt man auch ne Stelle. Außerdem, gesättigt ist relativ, im Moment ist FI so ne Art Modejob, ich kenn einige Leute die die Ausbildung cool finden und aus dem Grund dabei sind. Viel mehr geht bei denen dann aber auch nicht ab. Keine Konkurrenz also.

Außerdem ist man als fertiger FI ja nicht nur als Admin oder Programmierer einsetzbar, man kann sich ja auch anders orientieren, Webdesign, Beratertätigkeiten, was weiß ich.

Don't Panik!!

:D:D

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Moin Walsch,

Als Student hab ich solche Sprueche schon gehoert, als ich anfing, dann wieder mitten im Studium und nun kommen sie wieder. Andere Studien gehen davon aus, dass die Schere zwischen ITlern und Jobs weiter auseinandergehen wird. Insofern weiss man wieder mal nichts genaues.

Fuer die akademische Schiene sehe ich auf absehbare Zeit mehr Bedarf, als selbst die beste Greencardregelung ausgleichen koennte.

Hier sind solche Warnungen nur Quotenmacherei und unverantwortlich im Hinblick auf den Mangel und seine Nebenwirkungen.

Aber kommen wir zu den Fachinformatikern und verwandten Berufen:

Der Mittelbau, der durch die Ausbildung abgedeckt werden soll, wird nur dann stagnieren, wenn es uns nicht gelingt, durch eine aktive Einwanderungspolitik dafuer zu sorgen, dass mehr Akademiker fuer die Grundlagen neuer Jobs sorgen. Die Bundesdeutschen Hochschulen alleine sind hierzu quantitativ nicht in der Lage.

UMTS, E-Business, die Vernetzung unterschiedlichster Industrien und Rechnerwelten, der Einzug der IT in kleinere Firmen, all das wird auch im Mittelbau fuer weiteren Bedarf sorgen.

Allerdings nur, wenn das moegliche Wachstum nicht vorher durch Arbeitskraeftemangel abgewuergt ist.

Gruss, Frank

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Guten Morgen,

danke für eure Beiträge,

Panik hab ich keine, aber "Schweinezyklen"

gibt es ohne Frage, bei den Lehrern wars so schlimm daß auch ein guter Abschluß nichts nehr geholfen hat

und wenn sogar die c't

darüber schreibt, und dies auch belegt

der von mir angesprochene Artikel ist

unter www.heise.de im c't - Heftarchiv

zu finden, c't nr. 5/2001

" Schweinezyklus

Wie viel Informatiker braucht das Land? "

dann würde ich gerne so gut als

möglich Bescheid wissen bevor ich mit der Ausbildung anfange.

schönen Tag, Walter

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Ich denke, dass das nicht der Fall sein, denn auch in 3 oder 4 Jahren werden gute Fis immer noch Mangelware sein. Gerade weil soviele jetzt auf den Zug aufspringen, die dann nur irgendwo hinten oder bestenfalls im Mittelfeld liegen, hat man (wenn man gut ist) auch in 4 Jahren noch Chanchen auf einen Job.

Ich habe festgestellt, dass einige Leute nur FIs werden wollen, weil sie hoffen, damit ordentlich Geld scheffeln zu können. Aber diese Leute werden früher oder später wieder ausgemustert.......

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Verd...Sch..., da tippt man sich Hornhaut an die Finger und dann jammert der Server, dass zu viele User konnektiert seien. :mad:

Also noch mal: :rolleyes:

Nachdem ich mir den Artikel durchgelesen hatte, fielen mir mehrere Kritikpunkte auf, die naeher beleuchtet werden muessen.

Am meisten hat mich die (immer wieder auftretende, aber dadurch nicht sinnvoller werdende) Forderung nach einem Schmalspurstudium geaergert. Niemandem ist mit einer Niveauabsenkung des Studiums gedient, weder der Wirtschaft, noch den Studies, die dieses Studium erleiden muessten. Joerg Maas von der GI, der im Artikel zu Wort kommt, wendet sich auch gegen diesen Unfug. Genaugenommen wendet sich D21 durch seinen Sprecher selber gegen den selbstverzapften Unfug, indem dieser verkuendet, "Studierte Informatiker seien weiterhin sehr gefragt und überdies vielseitig einsetzbar".

Was Dich wohl etwas erschrocken hat, war der naechste Satz: "Für die IT-Ausbildungsberufe werde sich die Schere zwischen Angebot und Nachfrage jedoch ab 2003 schließen. "

Das heisst nur, dass es zu einer Normalisierung kommen soll, und nicht, dass ploetzlich die Massenarbeitslosigkeit unter Fachinfs ausbrechen muesse.

Wenn Dir der Job also Spass macht, dann mach ihn. Wenn Du ihn nur ergreifen willst, weil er viel Kohle bringen soll, dann wird das auch ohne Arbeitslosigkeit ein trauriges Leben.

In der D21-Berechnung fehlen ausserdem Faelle, wie wir sie hier im Forum schon erlebten. Wenn jemand nach der Ausbildung Kellner werden will, dann wird er sicher kein Konkurrent sein.

P.S. Es gibt auch fuer Fachinfs einen guten Grund sich gegen Schmalspurstudiengaenge und die Kaputtsparerei der Hochschulen zu wehren: Ein bisheriger Dipl. ist keine direkte Konkurrenz fuer Fachinfs.

Ein Schmalspurdipl. koennte es mit etwas Pech werden.

Gruss, Frank

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Mag schon sein dass eine breite Sättigung eintritt, aber die Spezialisten werden nachwievor gesucht. Um eine HTML Seite zu bauen braucht man auch keinen FI diese paar tags kann sich doch jeder zusammenbasteln. Aber wenn es dann in die wirkliche EDV geht und auf bit-ebene handieren muß oder spezialsysteme betreut dann schaut es doch sehr mau aus. Wenn ich mich heute unter den ITlern umschaue, dann kann sagen :" ca 1/3 der leute die jetzt eine ausbildung/umschulung anfangen werden auf keinen grünen zweig kommen"

Das hat folgenden Hintergrund: Jeder der auch nur weiß wie man einen PC einschalten kann und der daheim vielleicht schon mal eine Website erstellt hat denkt er ist der absolute Oberguru und will das dann auch noch beruflich machen, weil er von einem Bekannten gehört hat, das ein Freund eines Bekannten des Bekannten im IT-Bereich so 20-30 TDM im Monat verdient.

Mensch Leute seid doch mal ein wenig realistisch und überlegt erstmal. Nur weil ich privat daheim eine Website erstelle, bin ich noch lang keine Webmaster und schon gar nicht ein Programmier.

Dragi

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  • 4 Wochen später...

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