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monolith

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  1. Jeder ist unterschiedlich. Die Gefahr eines Burn-Outs ist, sofern überhaupt vorhanden, unter meiner vollen Kontrolle. Unter anderem habe ich nicht vor, bis zur Rente kaum Urlaub zu nehmen und jede Menge Überstunden zu machen. Aber noch bin ich jung, habe genug Energie und Ziele die ich erreichen will. Ein klassisches und gern zitiertes Argument. Du, ich hätte liebend gerne dieses "Problem". Habe ich aber nicht. Ich _kann_ derzeit gar nicht (sinnvoll) so viel arbeiten, dass das Problem aufkommt. Ich sehe es genau anders herum, ich will bestimmte Dinge, und die kann ich mir leider nicht mit Freizeit erkaufen. Würde ich aber gerne.
  2. (Ich gehe davon aus, dass du derzeit auch tatsächlich 30 Tage Urlaub pro Jahr hast bei einer 40-Stunden-Woche.) Demnach sind exakt 30 Tage also der Sweet Spot und jeder Tag weniger völlig unzumutbar und jeder darüber wiederum kürzt dein Jahreseinkommen unzumutbar? Hört sich für mich jetzt doch äußerst unwahrscheinlich an. Wenn dir deine Freizeit "100 mal wichtiger als die 5k mehr im Jahr" ist, würde ich erwarten, dass du 30 oder nur 20 Stunden pro Woche arbeitest. Ist das wo? Wenn (was ich erwarte) das nicht so ist, würde mich brennend interessieren, wieso nicht?
  3. Genau das meinte ich. Das sind positive Besonderheiten, die deine Verhandlungsposition stärken und deine Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt erhöhen. Und schon erscheinen die 40k mir etwas realistischer zu sein, ... ... und damit erst Recht. Das hättest du mal gleich sagen sollen. Könnte ich mir vorstellen, ja. Bei einem Wechsel des Arbeitgebers würde ich aufgrund der neuen Informationslage auch ein höheres Gehalt für realistisch halten. Grundsätzlich kann ich mir die 40k schon vorstellen, auch wenn ich glaube, dass du da schon was suchen und ggf. umziehen müsstest.
  4. @Rienne Allerdings bietet mehr Geld eben oft auch die Möglichkeit an anderer Stelle zeit zu sparen, bspw. Unterstützung im Haushalt zu erhalten, weniger im Auto unterwegs zu sein (schneller fahren -> mehr Spritverbrauch -> mehr Spritkosten), Essen nicht selber kochen, handwerkliche Arbeiten nicht selber machen, Zeug im Internet bestellen (Versandkosten) statt vor Ort abholen usw. Solche Fälle soll es geben. Aber ich bin da nicht betroffen. Ich weiß mich schon zu beschäftigen. Aber ja, tatsächlich sollte jeder sich fragen wie es für einen persönlich in dieser Sache bestellt ist. Wenn man nach dem Renteneintritt dann meint keine Aufgabe mehr zu haben, kann das bestimmt zu einer großen Leere führen. Aber das schöne ist ja, vor diesen und vielen anderen vermeidbaren Problemen wurden wir jüngeren Generationen gewarnt und können uns wappnen ("Brace yourself, retirement is coming!"). Sicher, aber bspw. zehn Jahre viel machen wenn man zu Beginn noch jung ist kann man ja trotzdem. Und ich wollte eigentlich schon gerne was länger leben als nur bis zum Renteneintrittsalter, wie hoch auch immer es dann sein mag.
  5. Ja, wie gesagt, man muss seine eigene Work-Life-Balance finden und irgendwo ist eine Grenze erreicht ab der der Tausch "Geld gegen Zeit" nicht mehr effizient ist. Aber in meiner gelebten Erfahrung bin ich an diese Grenze noch nicht herangekommen. Wenn ich jeden Monat tausend Euro zusätzlich für irgendwas bekommen könnte, würde ich das bestimmt tun. Vielleicht nicht für immer aber eine Zeit lang. Mit dem Ziel den finanziell wirklich großen Dingen näher zu kommen. Nur hat sich mir diese Möglichkeit bislang nicht geboten. (Wobei zufälliger Weise sie sich jetzt ergeben könnte und ja, dann würde ich mehr Stunden arbeiten um mehr Geld zu bekommen.) Offtopic: Wie kann ich hier vernünftig eine Antwort in mehreren Teilen zitieren? Bekomme es nur durch jeweils neue Posts hin...
  6. Deutlich unterschiedliche Vorstellungen und das ist ja völlig okay so. Dennoch, wie gesagt, 5k (6k?) für 5 Tage, hallo, das wären die 5 bestbezahlten Tage meines Lebens. Ein achtel Jahreseinkommen erzielt innerhalb eines Zweiunfünftigstel eines Jahres, also rund 2% eines Jahres... Für mich eine einfache Rechnung. Aber wenn du sagst, x Urlaubstage ist deine absolute Untergrenze, kann ich verstehen, dass man dich nicht mit 5k umstimmen kann.
  7. Das erste mit 45k € und 20 Tage Urlaub. Ich* will mein Einkommen maximieren, nicht meine Freizeit. Letzteres ist einfach, Kündigung einreichen, H4, fertig. Ersteres nicht. Ich kann meine Freizeit bis auf 100% maximieren, aber mein Einkommen kann ich eben nicht beliebig maximieren. Wenn ich 100k haben will ist das schön und gut, Stand heute aber vermutlich völlig unmöglich. * = Was natürlich ein Hinweis darauf ist, dass es hier um persönliche Vorlieben geht, also darum wie man selber die Work-Life-Balance bzw. die Money-Life-Balance einstellen möchte. Ich bin jemand der jedes Jahr Resturlaub mit ins nächste Jahr nimmt... Habe meinen derzeitigen Job gekündigt, den verbleibenden Urlaub werde ich mir (außer an Weihnachten) auszahlen lassen. Ich habe einfach gefühlt ein zu geringes absolutes Gesamteinkommen, also ist für mich immer klar, dass ich bereit bin weit zu gehen, um es zu erhöhen und dafür auch in Hinblick auf den Zeiteinsatz schlechte Deals in Kauf nehme. Ich hätte auch gerne bezahlte Überstunden machen, ging aber nicht.
  8. Ich habe auch nur 25... und noch nie davon gehört, dass man bei einer Gehaltsverhandlung "Verzicht auf Urlaubstage" in Gold aufwiegen lassen oder überhaupt irgendwie entgelten lassen kann.
  9. Bei 40.000 € Jahresgesamtbrutto entsprechen 5 (Urlaubs-)Tage anteilig circa 775 Euro. Ein (Urlaubs-)Tag 155 €. Okay... manchmal hab ich das Gefühl ich mache eklatant was falsch. Wenn ich zu so 'nem Kurs auf Urlaubstage verzichten könnte, würde ich sofort meine 5 die ich mehr habe als die gesetzlich vorgeschriebenen 20 aufgeben und dafür die ~6k € Brutto (auf Basis deiner Angaben) nehmen. Das wäre für mich ein no-brainer. Aber mein Arbeitgeber würde das niemalsnicht unter keinen Umständen zahlen. Was ich sogar nachvollziehen kann weil es rein mathematisch betrachtet das auch nicht wert wäre. Bin daher am rätseln warum wieso weshalb das dir so angeboten wurde. Sind Urlaubstage so "heilig" dass sie einen derart besonderen Wert haben? Und wenn ja warum hat das noch niemand meinem AG erzählt?
  10. Ist das nicht doch recht hoch? Er hat doch gerade erst frisch die Ausbildung abgeschlossen. Ich sehe (nichts für Ungut!) jetzt nichts, das dieses Gehalt rechtfertigt: Es werden keine besonders guten Noten o. ä. erwähnt, kein Zusatzwissen oder besonderes Engagement. 40k brutto jährlich, ist das echt ein durchschnittliches Gehalt für einen Berufseinsteiger Softwareentwicklung gleich nach der Ausbildung? Ich habe eher die Vermutung, dass ihr ein Wunschgehalt ansetzt, dass aber als Durchschnittsgehalt - und von dem sollten wir doch ausgehen?? - nicht realistisch ist. Auch nicht nach Kündigung beim auszubildenden Unternehmen. ▢ Ja ▢ Nein ▢ Vielleicht?
  11. Hm, kommt darauf an wie du das jetzt genau meinst. Ja, 45k brutto Jahresgehalt sind für ein Landei bestimmt in vielen Fällen (schätze Land in Bayern ist nochmal was anderes als im Osten) ein gutes Gehalt. Aber nur dann, wenn das Landei auch ein Landei bleibt und nicht in die Großstadt zieht. Denn dann sind ja insbesondere die Mietkosten für gewöhnlich signifikant höher und das hohe Gehalt relativiert sich. Oder wird schlimmstenfalls sogar zum niedrigeren Gehalt als das vorherige. Ich spüre gerade im Prinzip diesen Effekt: Meine aktuelle Wohnung auf dem Land ist ein Schnäppchen (zwar auch aufgrund mangelnder Qualität aber dennoch, der Preis ist extrem niedrig). Wenn ich wie geplant den Job wechsle und ~10% mehr Gehalt bekomme, kann ich mit effektiv mit einem verringerten Nettoeinkommen nach Abzug der Mietkosten rechnen. (Allerdings wird dann die Qualität der neuen Wohnung hoffentlich höher sein.) PS Sorry nicht gesehen, dass der zitierte Beitrag schon mehrere Wochen alt ist. 😕
  12. Warum sollte das nicht passen? Jetzt mal rein praktisch gedacht.
  13. Geht aber. Es studieren ja genug Leute in Deutschland die arg wenig Deutschkenntnisse haben. Da ist Texte schreiben wirklich ein Problem. Dahingegen ist der Post von Kira63 vergleichsweise super.
  14. Mir auch. Klingt einfach zu gut um wahr zu sein. Sicher, manche meinen das bestimmt Ernst und sind auch bereit das Budget auszuschöpfen, wenn es gut passt. Aber es wird auch schwarze Schafe geben, die das nur zum Anlocken nutzen.
  15. - Wie viele Semester Mathe sind denn angesetzt? - Schon mal versucht mit deinen Mitstudierenden zusammen zu lernen? - Gibt es bei euch keine Tutorien oder ähnliche Hilfsangebote von der Uni selber? - Möglicherweise musst du auch einfach das Tempo drosseln und bspw. die Mathe-Vorlesung aufs nächste oder übernächste Semester verschieben und dich erstmal aufs Programmieren konzentrieren. Oder anders herum. Jedenfalls, vergiss die Regelstudienzeit. Ich hab sie massiv überschritten. Aber am Ende zählt mehr, dass ich das Studium erfolgreich beendet habe, als wie lange ich dafür benötigt habe.
  16. Weil...? Der Name fehlt, nicht geduzt wird, du kein "Herr" bist oder noch was anderes?
  17. Denke für die Headhunter ist es generell schon ein Teilerfolg wenn jemand überhaupt Interesse zeigt. Den wollen sie mehrheitlich bestimmt nicht selber zunichte machen, indem sie sich weigern bestimmte Informationen herauszugeben.
  18. Passend zum Thema, wenn auch hier wohl nicht das Problem: php_flag engine off Schaltet das Parsen von PHP für ein Verzeichnis aus. Unwahrscheinlich, dass man damit mal zu tun hat aber falls doch, jetzt wisst ihr es. http://php.net/manual/de/apache.configuration.php
  19. Doch doch. Ich kann mir das auch gut vorstellen. Du möchtest einerseits nicht völlig allein Zuhause in deinem Bürozimmer als EinzelkämpferIn arbeiten, sondern halt zusammen mit anderen. Aber angestellt sein möchtest du auch nicht. Ist aus meiner Sicht eigentlich ganz logisch und sehe gar nicht das Verwunderliche. 😛
  20. Wenn mich eine mir völlig Fremde Person auf XING anschreiben und nach meinen Erfahrungen bei meinem aktuellen Arbeitgeber ausfragen würde, würde ich nicht darauf eingehen. Ich würde antworten, dass ich dort derzeit Arbeite und daher nichts dazu sagen werde. Wenn müsste mich die Person noch mal fragen wenn ich nicht mehr dort arbeite. Denn bei einem AG gibt es immer irgendwas zu kritisieren, aber diese schmutzige Wäsche wasche ich doch nicht gewissermaßen öffentlich wenn ich weiterhin dort arbeiten und die Beziehung nicht belasten will...
  21. Habe meine aktuelle Stelle auch über einen Headhunter bekommen. Das hat gut geklappt. Insofern bin ich pro Headhunter. Zu deiner initialen Frage: Über die Headhunterin. Ist nur fair. Ohne sie hättest du den Job nicht gesehen...
  22. Das kommt ganz darauf an. Ich spekuliere mal wild und dreist, dass du wenig Erfahrung mit der XING-Headhunter-Thematik hast? Kurz gesagt, hättest du ein schönes aussagekräftiges attraktives Profil auf XING würdest du von Headhunter / Personalern /Recruitern usw. mit Stellenangeboten überhäuft. Das wird dann oft so dargestellt als wolle man genau dich für genau die eine spezielle Stelle haben und sei ach so froh genau dich mit deinen Skills gefunden zu haben. Halt was ein klassischer Headhunter auch wirklich so meinen würde. Nur, das ist dann aber in der XING-Version reines Blabla. Eigentlich ist alles wie früher auch, du bewirbst dich bei der Firma, nicht andersherum. Also zumindest ist das bei Normalo-Entwickler(innen) so, zu denen du ja offenkundig auch gehörst, wenn du uns nicht was verschwiegen hast. Na jedenfalls, es kommt nun auf die Umstände an. Sitzt bei dem Unternehmen einfach eine Personalerin die alle die irgendwie entfernt in Frage kommen mal anquatscht und versucht sie zu einer Bewerbung zu überreden? Dann hast du leider gar keinen Vorteil, naja außer dass du weißt, die Stelle gibt es wirklich und sie suchen wirklich ernsthaft jemanden dafür. Oder geht es tatsächlich eher in RIchtung Vitamin B, bspw. hast du da irgendwen irgendwie kennengelernt und ihr euch persönlich gu verstanden? Das wäre dann ein handfesterer Vorteil aus dem sich potenziell wirklich Kapital schlagen ließe. Oder noch anders gesagt, wollen sie dich abwerben? Wenn ja: Super, das kannst du dir vergolden lassen. Wenn nein, kein Vorteil für dich. Das Problem wird sein das "ja" oder "nein" herauszufinden, da, ähnlich zu dem von oben, gerne mal suggeriert wird man wolle genau dich abwerben. Das Abwerben aber (zumindest meiner Meinung nach) bedeutet, man tut was dafür, lässt es sich also in irgend einer Form (muss nicht finanziell sein) etwas kosten, wird dann gerne mal "übersehen".
  23. Genau, weshalb da ja ein ziemlich großes Preisschild dran hängen kann. Habe es vor kurzem selber beobachten dürfen: Vetriebler hat den Wagen seines Vorängers übernommen, ein recht neuer VW, volle Hütte ausgestattet, Preis für die Berechnungsgrundlage: ... ich hab zwei Zahlen gehört, eine mit einer 5 und eine mit einer 7 am Anfang. jedenfalls musste er dementsprechend monatlich einen hohen Betrag blechen. War ihm dann doch zu hoch. Glaube der Wagen wurde verkauft oder soll es zumindest werden. Ja aber nur wenn du das willst. Mir wurde vor öh so circa 2 Jahren auch ein Firmenwagen angeboten. War aber nicht attraktiv für mich. Hab mir lieber mein eigenes Auto gekauft, günstiger, älterer gebrauchter Wagen aber halt nach meinen Vorstellungen, nicht VW Kombi 0185-123. 😛
  24. Nein, das ist nicht in Ordnung. Du persönlich magst es ja akzeptieren, aber das heißt nicht, dass es objektiv pauschal so in Ordnung ist. Webentwickler ist nicht gleich Webentwickler und sicher gibt es in der Gesamtspanne solche die zurecht eher wenig verdienen. Aber gute Webentwicklung nach modernen Standards mit Qualitätsanspruch (an Architektur und Design, Code-Style, Testing, usw.) sollte auch gut bezahlt werden. Meinetwegen geringfügig schlechter als der Rest aber nicht so deutlich wie es derzeit (jedenfalls nach meiner Erfahrung) ist.

Fachinformatiker.de, 2019 SE Internet Services

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