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heinzkohl

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  1. nein mir wurde nur angeboten übernommen zu werden. Finanziell hätte sich für mich nichts geändert nur die Aussicht auf nen unbefristeten Vertrag direkt bei der firma. Und das auch nur irgendwann denn erstmal käme noch befristet. Anstatt stündlich das doppelte zu zahlen, hätten sie einmalig die Übernahmeprovision gezahlt und gerechnet dass sich das durch die nun halb so hohen Stundenkosten irgendwann wieder lohnt. Wenn ich aber nur noch relativ kurz bleibe wäre das ein Verlustgeschäft für sie und ein Gewinn für die Zeitarbeitsfirma gewesen für mich jedoch kaum ein Unterschied. Den ganzen Aufwand für nichts und wieder nichts zu betreiben und dazu noch jemanden hinsichtlich meines tatsächlichesn Vorhabens (bald eh zu gehen) täuschen zu müssen hielt ich für unnötig und zu anstrengend da fiels mir leichter gleich Klartext zu reden.
  2. Der AG hat mir bereits eine Übernahme angeboten, die ich allerdings der fairnesshalber abgelehnt habe, da ich bereits weiß dass ich mich bald umorientieren werde in einen IT-relevanteren Nebenjob (Dieser nächste IT-Job ist mir bereits sicher). Sonst hätte der AG Übernahmeprovision gezahlt und nicht viel davon gehabt Eine langfristige Übernahme würde sich für den AG anscheinend definitiv lohnen und wäre eine ideale Lösung bezgl. der aktuellen Situation. Eine kurzfristige Übernahme macht das ganze dann aber für den AG weniger lohnenswert. Hoffnungen/Verpsrechen auf längere Übernahme machen, die ich dann bewusst nicht einhalte, um mir nen Vorteil zu verschaffen bringe ich nicht übers Gewissen...
  3. Genau da liegt das Problem... ein Grund warum manche Punkte falsch verstanden wurden, liegt sicher daran, dass ich aufgrund der zu wahrenden Anonymität die tatsächliche Situation nur sehr beschränkt beschreiben kann und darauf hoffen muss, dass der Leser es so versteht wie ich es mir gedacht habe ohne es genau so schreiben zu können. Damit fasst du recht gut zusammen, was ich vergebens auf mehreren Seiten Text versucht habe auszudrücken. Unterm Strich geht es mir genau darum. Mit dem im Titel befindlichen "... möchte nicht über den Tisch gezogen werden" meinte ich weniger so viel Geld wie möglich abzuzweigen, sondern für die eigene Arbeit - auch finanziell - in angemessener Weise wertgeschätzt anstatt ausgenommen zu werden. Da das ganze über eine Zeitarbeitsfirma geht, hatte ich gehofft das in Form einer Sonderprämie abwickeln zu können die direkt an mich geht. Über einen regulär höheren Stundenlohn bekäme die Zeitarbeitfirma die Hälfte, dann nochmal Steuern knapp die Hälfte und übrig bleibt dann fast nichts. Außerdem handelt es sich hier ja wirklich um eine Sonderleistung bzw ein kleines Sonderprojekt wo eine Sonderprämie gut dazu passt und nicht um meine reguläre Arbeit , daher fände ich es etwas unfair wenn die Zeitarbeitsfirma sich an meinen extra-Mühen auch nochmal kräftig bereichert.
  4. @Fauch, so habe ich das auch nicht verstanden. Ich fand deine Beiträge hilfreich und kosntruktiv (sie sind auf meine Fragen eingegangen anstatt daran vorbei zu diskutieren) Außerdem haben sie mich alles auch mal von einer anderen Perspektive sehen lassen.
  5. oh je, da hab ich mal kurz nicht reingeschaut, da ist das Thema hier etwas außer Kontrolle geraten und größer gemacht worden wie es ist. Ein paar Dinge muss ich richtig stellen: Es geht hier nicht um 1,6 mio Euro sondern eher Richtung 300k, da es nicht um 8 Jahre Arbeit von 10 Leuten geht, sondern um 8 Jahre Arbeit 1 Person, die mit Hilfe von 10 Leuten innerhalb von 6-8 Monaten abgearbeitet werden könnte. Das ist ja das merkwürdige, so toll ist meine Idee nicht, jeder gelernte Informatiker könnte diese umsetzen, daher möchte ich auch nicht zu viel verlangen. Jenseits der 10k wäre da definitiv außerhalb meiner Komfortzone. Umso mehr wundert es mich ja auch, dass das Unternehmen nicht schon vor 10 Jahren diesen Prozess automatisiert hat, sondern teuer sehr viele Leute das in Vollzeit manuell hat durchführen lassen. Ich habe auch so das Gefühl, wenn ich nichts gesagt hätte, würden die das auch die nächsten 10 Jahre nicht automatisieren und schauen, dass sie dann doch noch auf biegen und brechen 10 weitere Leute vorübergehend an Bord holen um das Problem (wenn auch extrem ineffizient) zu lösen. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wieso in diesem Bereich nicht schon viel früher etwas Innovation hereingefunden hat zumal meine Lösung nicht sooo komplex ist. "Zumal es wahrscheinlich mehrere Unternehmen gibt, die von der Software profitieren können (wir erinnern uns - eine Automatisierungssoftware, die ein achtjähriges Zehnmannstärkeprojekt auf einen Monat reduziert)." Siehe oben, ein Mann auf 8 Jahre oder 10 Mann auf 6-8 Monate. So sehe ich das auch, daher würde ich mich auch über 4k-7k freuen wenn das klappt. ganz so leicht geht das nicht, das Projekt ist zwar überlebenswichtig, aber nicht kurzfristig sondern langfristig. Es geht eher darum, wenn das Projekt nicht abgeschlossen wird damit höchstwahrscheinlich der bei weitem größte Auftraggeber langfristig verloren gehen (nicht sofort nach Ablauf dieser paar Monate). Bestimmt könnte das Unternehmen nochmal 3-4 Monate Verlängerung raushandeln, auch wenn die eigentliche Deadline viel kürzer angesetzt war, aber sicher keine 8 Jahre wie es im aktuellen Zustand dauern würde. Ich gebe nur wieder, was die Geschäftsleitung bei betriebsweiten Versammlungen in Form von Präsentationen an alle Mitarbeiter kommuniziert hat. Gerade bei diesem Auftraggeber wird ständig Druck auf alle Beteiligten gemacht mit dem Augenmerkt wie essentiell er für die Zukunft des Unternehmens ist. Das ist genau der Punkt den ich selbst einfach nicht fassen kann. So bahnbrechend ist meine Idee nicht. Als ob das Unternehmen die letzen 20 Jahre unter einem Stein gelebt hat bzw immun gegen jeglichen technischen Fortschritt war und trotzdem konnte es sich irgendwie halten, wenn auch mäßig. Ich bin eben nicht der einzige der sie umsetzen kann, allerdings bin ich bereits da, kenne die Lösung, bin mit allen Arbeitsprozessen bestens vertraut und würde es vergleichsweise günstig anbieten. Ich baue darauf, dass man bei Externen (im Gegensatz zu mir) auch erstmal Anfangshürden überwinden muss: Jemanden finden ders kann, der dann dafür nicht zu viel verlangt, wenn dann jemand gefunden wurde erstmal die Situation schildern, aushandeln was wann wie gemacht werden muss etc. Und dieser ganze Aufwand nur für ein verhältnismäßig kleines Projekt, bei dem ich schon halb fertig bin, bevor die externe Kraft anfängt. Das sehe ich als meine einzigen Vorteile, nicht dass meine Idee genial ist, nicht dass ich ein Genie bin, sondern lediglich, dass ich bereits da bin, direkt loslegen kann für relativ wenig Geld ohne dass weiterer Aufwand investiert werden muss. (mehr als fast Mindestlohn hätte ich allerdings schon gehofft, dass bei solch ansonsten großen Zahlen drinnen wäre) Zumindest innerhalb des Betriebs bin ich der einzige der das kann, soweit ich weiß können auch die betriebsinterne IT (alls Systemintegration) das nicht ohne weiteres (kennen unsere Arbeitsprozesse auch nur sehr oberflächlich, muss man daher auch genauso wie Externe erst einweisen). Nicht weil sie zu dumm oder ich zu schlau wäre, sondern weil sie sich die Kenntnisse in dieser Richtung erst aneignen müssen ud bei mir zufällig durch eigenständiges Lernen in Privatzeit bereits vorhanden sind. Ich gehe bei meiner Idee definitiv von 2) aus. Wie gesagt ich kann es selbst nicht fassen, dass das nicht schon seit Jahren umgesetzt wurde und man erst darauf gewartet hat, dass ich das erstmal ansprechen muss bevor man auf die Idee kommt. 3) kann ich ausschließen, alles soweit kein Problem, weder rechtlich, noch bei der Konkurrenz etc, eig liegt die Automatisierung im Sinne aller Beteiligten ohne dass es einen Geschädigten dabei gibt. Er geht nicht sofort und direkt pleite, es gibt auch andere Auftragsgeber, dass dieser größte Auftragsgeber aber langfristig schon überlebenswichtig für die Zukunft des Unternehmens ist, wurde schon öfter von der Geschäftsleitung kommunziert. "Denn selbst wenn in dem Unternehmen keiner das massive Verbesserungspotential durch das Makro unseres TE erkannt hat, muß das Unternehmen dennoch preislich mit anderen Unternehmen konkurrieren. Wenn durch ein Makro eines Studenten mal kurz ein paar Millionen einsparbar sind, dann haben die anderen Unternehmen in der Branche wohl ganz offensichtlich auch keine Ahnung von dem, was sie da tun." Genau den Punkt habe ich mir auch gedacht! Wie hat es dieses Unternehmen bitteschön geschafft mehr oder weniger konkurrenzfähig zu bleiben (naja so gut geht es ihm die letzten Jahre auch nicht daher die starke Abhängigkeit vom größten Auftraggeber) und gleichzeitig so einfache Automatisierungen bisher nicht umgesetzt zu haben? Aber auf anderer Seite wurde dann schon groß und teuer Software eingekauft (nur für bessere manuelle Verwaltung, aber nicht für Automatisierung) Ich werde mir den Rest des Themas noch durchlesen und bei Gelegenheit (evtl auch erst Morgen) noch auf einige Beiträge antworten die ich sehr hilfreich und interessant fand. Der erste Beitrag hier war jetzt dazu gedacht noch schnell die dringendsten Punkte richtig zu stellen, damit das ganze Thema nicht in die falsche Bahn gerät.
  6. Danke Arvi, dein Beitrag ist genau das wonach ich gesucht habe. Weniger Fokus auf meinen Arbeitsvertrag, sondern genau wonach ich gefragt habe, nämlich eine nach eigenen Erfahrungen fair geschätzte Summe die auch im realistischen Bereich liegt. Ein Bekannter, der bisher auch viel Erfahrung in mehreren großen Firmen gesammelt hat, meinte heute, dass bei großen Kosteneinsparungen oder Profiterzeugnissen eine Prämie von 15%-20% für den "Verursacher" nicht untypisch sind. Natürlich werde ich als Student diesen vollen Rahmen nicht ausschöpfen können, daher ist deine Strategie, die Einsparungen eher zum unterstreichen zu nehmen und mehr auf Basis der doch recht teuren Alternativen zu argumentieren und die hohen Opportunitätskosten die beim Ablehnen meines Angebots entstehen. @Chief Wiggum: Das Beispiel mit putzen war übertrieben gewählt um den Gedanken "man müsse immer alles machen, was der Chef einem sagt" gezielt ad absurdum zu führen und damit die eigenliche Sinnlosigkeit dahinter erkenntlich wird. Zum Glück sind wir eben noch nicht so weit, dass es reicht einen allgemein gehaltenen Arbeitsvertrag zu verfassen um sich dann persönliche Sklaven einstellen zu können. Ich habe mir nochmal von einem befreundeten Jurastudenten bestätigen lassen, dass Weisungen nur dann Folge geleistet werden müssen, solange sie der im Arbeitsvertrag festgehaltenen Berufsgruppe üblich sind. Sofern aus dem Arbeitsvertrag keine bestimmte Berufsgruppe herausgelesen werden kann, ist diejenige Berufsgruppe relevant, die den bisher tatsächlich vorgekommenen Aufgaben von einem selbst und vergleichbaren Kollegen (z.B: Kollegen der selben Abteilung) zugeordnet werden kann. Somit kann ein IT-fremder Sachbearbeiter trotz allgemeinem Arbeitsvertrag und unabhängig seiner privaten IT-Kenntnisse ausdrücklich nicht zum programmieren angewiesen werden, solange dies keine übliche Aufgabe seiner vergleichbaren Kollegen seiner Abteilung ist. Aber um arbeitsrechtliche Fragen ging es mir hier eigentlich gar nicht, eher um realistische, auf Erfahrungen basierende Prämienschätzungen (hat denn schon mal jemand auf eigene Faust etwas für seine oder eine andere Firma programmiert um Kosten einzusparen und dafür eine Prämie erhalten? DAS wäre interessant für mich)
  7. das heißt der chef könnte die gesamte IT Abteilung die Toiletten schrubben lassen, wenn er wollte und niemand kann etwas dagegen machen, solange er behauptet das sei seine "Weisung" und alle sind ihm in jeder Situation weisungsgebunden?
  8. angenommen, ich wäre nicht weisungsgebunden dieses Programmierprojekt durchzuführen, sondern kann dies ganz freiwillig nach eigenem Ermessen entscheiden ob ich dieses umsetze: Kann mir jemand anhand seiner eigenen Erfahrungen die er mit anderen Projekten und deren Budgetgröße gemacht hat, sagen was faire Bedingungen wären? Ich befürchte auch nicht entlassen zu werden wenn ich dieses Programmierprojekt nicht mache, da ich bisher sehr gute Arbeit leiste und man sich aktuell überhaupt nicht leisten noch weniger eingearbeitete, zuverlässige Personen am Projekt beteiligt zu haben. Zumal diese Programmieridee ganz aus meiner Eigeninitiative gewachsen ist und nicht aus einer Anordnung von oben.
  9. Der Arbeitsvertrag ist tatsächlich allgemein gehalten und dennoch bezweifle ich, dass deswegen Tätigkeiten abgedeckt sind, die einer ganz anderen Berufsgruppe entsprechen, als derjenigen die beim Einstellungsgespräch besprochen und innerhalb der Abteilung die ich vertrete üblich sind. Zum Klo putzen, Masseur oder Babysitter könnte man mich doch auch nicht abstellen wenn im Einstellungsgespräch die Rede von Datenaufbereitung ist, und sonst jeder vergleichbare Kollege eben genau diese und sonst keine andere Tätigkeit ausübt. Da könnte ja der Chef jeden zum Kloputzen verdonnern dessen Nase ihm gerade nicht gefällt
  10. Also ich glaube kaum, dass meine jetzige Programmierarbeit mit meinem Arbeitsvertrag abgedeckt ist, da ich als einfache Aushilfe in komplett IT-fernen Prozessen eingestellt bin und Programmieraufgaben ganz und gar nicht zu den täglichen Aufgabengebieten meiner Abteilung gehören. Noch habe ich mit dem Projekt nicht begonnen, es steht alles noch offen, ich könnte mich auch problemlos weigern und sagen, dass ich nur weiterhin meine täglichen abteilungsüblichen Tätigkeiten wahrnehme und keine frewilligen Programmierarbeiten mache, wenn mir die Bedingungen nicht passen. Eigentlich befinde ich mich noch in der Verhandlungsphase... In meiner Situation was würdest du als angemessene Bedingung einschätzen, die fair aber auch realistisch wäre? Greife ich mit 2% bzw 4-7k zu hoch oder ist so ein Betrag in dieser Situation generell im akzeptablen Rahmen?
  11. Hallo, ich stecke in einer für mich komplett neuen Situation, und würde daher gerne von euren Vorerfahrungen profitieren: Ich arbeite seit längerer Zeit in einem Unternehmen um mir neben dem IT-Studium meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Es ist eine sich stark wiederholende Büroarbeit mit vielen Klicks, also quasi "Fließbandarbeit am Computer". An sich hat die Arbeit rein gar nichts mit IT zu tun, sondern jeder Ungelernte könnte diese "Fließbandarbeit" auch ohne Abschluss/Ausbildung mit etwas Einarbeitungszeit selbst vollbringen. Beim letzten Projekt gab es ein Problem und lange Zeit ist niemandem aufgefallen (bis ich es angesprochen habe), dass es viel gewaltiger ist als erwartet und anstatt geplante 6 Monate ganze 8 Jahre dauern kann es zu Ende zu bringen. Anstatt eines Helferleins wie mich geplante 6 Monate hinzusetzen müssten 20-25 weitere Leute in Vollzeit dafür eingestellt werden um in einem ähnlichen Zeitrahmen zu bleiben. Von den Ausgaben die für meine Stelle erbracht werden, kann ich schätzen, dass es sich hier um ungeplante Mehrkosten von ca 300 000- 350 000 Euro handelt. Das Projekt ist überlebenswichtig für das Unternehmen, es muss auch innerhalb der nächsten 4-5 weiteren Monate abgeschlossen sein. Mangel an Büroaustattung (Computer, Stühle, Tische aber auch schlichtweg Platz fehlt usw) machen es extrem schwierigfür das Unternehmen das überhaupt umzusetzen, obwohl das Budget theoretisch vorhanden ist (es wäre auch unrentabel, da diese extra-Plätze nur für wenige Monate gebraucht und dann wieder abgebaut werden, von Mangel an freistellbaren Arbeitskräften zum Einarbeiten usw ganz zu schweigen) Ich habe festgestellt, dass ca 90% des Arbeitsprozesses sich automatisieren lässt, und das nicht einmal so schwer (technisch gesehen). Wieso das nicht schon seit langem gemacht wurde weiß ich nicht, wo doch schon seit mehreren Jahrzenten fast 10 Leute in Vollzeit abarbeiten was 2 mit nem gut programmierten Makro schneller abarbeiten können. Ich habe meine Idee bereits getestet und so wie ich mir das vorstelle scheint die Automatisierung wirklich zu klappen. Da bisher keine Lösung gefunden wurde und das Projekt extrem wichtig war habe ich der Geschäftsleitung vorgeschlagen ich könnte den Prozess automatisieren, dann dürfte ein einzelner Computer, sofern er Tag und Nacht läuft, innerhalb von 2 Wochen 90% des 8 jährigen Prozesses erledigt haben. (Ein kleiner Teil ist nicht automatisierbar). Die Idee hat der Geschäftsleitung gefallen und ich wurde sofort mit allem ausgestattet was ich für das Programmieren brauche. Die Sache ist nur die: Ich soll mein IT-Wissen, dass ich mir mit vIel Zeit, Aufwand und Geld innerhalb meines Studiums und auch in meiner privaten Freizeit angeeignet habe, preisgeben, während sich an meinen Gehalts-oder Arbeitsbedingungen sonst nichts ändert. Ich würde das gleiche fast-Mindestlohn-Gehalt eines Helferleins wie bisher auch erhalten nur anstatt stumpfsinnige sich wiederholende Fließbandarbeit am Computer würde ich anspruchsvollere IT-relevante Aufgaben haben und auf eigene Verantwortung etwas selbst programmieren. Ich muss schon zugeben, dass allein die Tatsache anstatt etwas langweiliges zumachen, bei dem ich unterfordert bin (nur um meine Miete zahlen zu können), nun etwas machen kann, dass entfernt mit meinem Studium zu tun hat, ich Erfahrung sammeln kann und auch etwas anspruchsvoller und abwechlsungreicher ist... mich schon etwas reizt. Ich würde die Arbeit gerne machen. Allerdings komme ich mir schon etwas über den Tisch gezogen vor, wenn ich dem Unternehmen Kosten im mittleren 6 stelligen Bereich einspare und ein überlebensnotwendiges Projekt rette und nicht einmal ansatzweise an diesem Erfolg teilhaben darf. Hinsichtlich der Tatsache, dass mein Studium nicht abgeschlossen ist, ich also auch keine abgeschlossene Berufsausbildung habe, fände ich zumindest einen gerinen Anteil von 2% also 4l-7k Euro als symbolische Prämie schon fair, oder was sagt ihr dazu? Es würde mich ca 1 Monat Vollzeitarbeit kosten, das ganze zu programmieren. Aber da ich durch meine Helfertätigkeit schon komplett in der Materie eingearbeitet bin, die zu automatisierenden Arbeitsprozesse genauestens kenne und weiß was gebraucht wird, denke ich, dass ich das Projekt schon halb fertiggestellt habe, bis einer externen IT-Kraft überhaupt erst erklärt wurde worum es geht und was benötigt wird, die dann dank "meetings" usw sicher auch mehr wie 7 000 Euro zum Schluss kosten könnte. Außerdem würde das Unternehmen auch in ZUkunft von meiner Automatisierung ständig weiterprofitien während ich nur als ungelerntes Helferlein, nicht als IT-Kraft bezahlt werde. Ich würde mich über eure Meinung dazu freuen, da das hier mein erstes IT-relevantes Projekt in der realen Arbeitswelt ist und ich einfach noch keine Erfahrung im Verhandeln habe. Soll ich mich allein mit der Chance etwas Erfahrung sammeln zu "dürfen" zufrieden geben oder wäre es angemessen auch etwas an dem von mir verursachten Profit teilhaben zu können? (Wenn auch einen kleinen Teil versteht sich)

Fachinformatiker.de, 2019 SE Internet Services

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