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Showtime86

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  1. Da ich in der Praxis 5-15 Minuten Aufwand die Woche hatte, oft auch gar kein Anruf, waren es mir die 200€ Brutto wert
  2. Ich würde es nicht machen. Ich habe beim letzten AG für deutlich kleinere Zeitfenster (1 Woche im Monat, 16:30-20 Uhr, Samstag 10-14 Uhr) 200€ Brutto bekommen, nur dafür, dass ich "telefonisch erreichbar" war. Keine SLA, Keine zugesicherte Problemlösung, gar nichts. Das war für mich OK. Aufwand war ca. 1-2 Anrufe in der Woche, die innerhalb von 2 Jahren nur einmal zu einem wirklichen Einsatz geführt haben. Dieser wurde dann, weil nicht geregelt, mit Gleitzeit großzügig vergütet (hatte glaube ich an einem Samstag für 3-4 Stunden gearbeitet und dafür dann in der folgenden Woche einen ganzen Tag frei). Geben und nehmen...
  3. Wie Du schon gemerkt hast, gibt es zahlreiche Richtungen innerhalb der IT, oft sind die Übergänge auch fließend. In kleinen Systemhäusern wird der "Consultant" eher vieles machen, bei McKinsey oder den Big 4 wird es eher spezialisierter sein. Eine große Firma hat wahrscheinlich eine eigene SAP Abteilung oder sogar eine eigene IT-Projektmanagement Abteilung. In kleinen Firmen mit einer kleinen internen IT macht zum Teil sogar die gleiche Person Support und Admin Tätigkeiten. In vielen Firmen gibt es jedenfalls die Unterscheidung von Support und Administration. In Deiner Firma wird anscheinend viel mit Rollouts etc. gemacht, ich kenne es so, dass oft die Administratoren die Hardware bereitstellen (PC's per Software Distribution installieren oder Image bereitstellen) und der Support die Geräte dann aufstellt obwohl es an sich keine Support Tätigkeit ist. Wenn Ihr aber ein Dienstleister seid für den Rollouts eine der Haupttätigkeiten ist, gibt es dafür wahrscheinlich wieder eine eigene Abteilung. Ansonsten gibt es noch den Bereich der eher in die Strategy Richtung geht (Projektmanagement aber natürlich auch Leitung), in größeren Firmen gibt es dann technisch und gehaltlich gesehen über den Admins öfters noch Architekten, die Komplexe Infrastrukturen und Netzwerke planen. Dann gibt es den gesamten Bereich in Richtung Entwicklung und zwischen diesem und den Admins noch die DevOps... Und bestimmt noch vieles mehr!
  4. Für mich ist Support "Probleme lösen" Infrastruktur Aufgaben wie Rollouts etc. gehören für mich nicht dazu. Nach ITIL wenn ich mich richtig erinnere wäre Support "Incident Management" und Rollouts etc. "Change Management" hier möge man mich verbessern, hab es nicht mehr so gut im Kopf.
  5. Ja ist realistisch. Ich bekomme als IT-Administrator und gelernter FiSi mit über 10 Jahren Berufserfahrung in NRW 3000 Netto Monat / 60K Brutto Jahr, und auch fast alle Angebote die ich bekomme bewegen sich in dem Bereich 55-65K. Über 2500 Netto war ich das erste mal 2017 als ich aus dem öffentlichen Dienst (Mit ca. 2100 Netto) in die private Industrie gewechselt bin. Gefühlt ist der Markt für Arbeitnehmer seitdem immer besser geworden.
  6. Seit Umzug letzten Monat: Straßenbahn vor der Tür: 30 Minuten Auto: nicht probiert und sinnlos, wahrscheinlich ca. 20 Minuten, dafür kein Parkplatz Fahrrad: noch nicht probiert, aber Google Maps sagt 35 Minuten
  7. Das ist kein kausaler Zusammenhang, sondern ein Beispiel, das meine Sichtweise erklären soll. Nochmal: Mir ist in einem Job das grundsätzliche Arbeitsklima, Flexibilität, Work-Life Balance etc. um einiges wichtiger als 5 Tage Urlaub. Deshalb würde ich persönlich eher einen Job mit Flexiblen Arbeitszeiten, Home Office Möglichkeiten und 25 Tagen Urlaub nehmen, als einen starren 8 to 5 Job ohne flexibilität mit 30 Tagen Urlaub. Es ist keine Frage, dass mehr Tage Urlaub immer besser sind, aber eine Frage der Priorität.
  8. So ist der Unterschied. Für mich ist Zeit = Geld, also würde ich es in jedem Fall umrechnen. Wenn man nicht so viel arbeiten möchte, kann man ja einen Antrag auf Teilzeit stellen, dem muss der AG doch glaube ich sogar gesetzlich zustimmen falls er keinen triftigen Grund dagegen hat. Ich persönlich merke die 5 Tage Urlaub nicht so stark, da kommt es mir mehr auf die allgemeine Work-Life Balance im Job an. Wenn man alle paar Wochen Urlaub braucht wegen Stress im Job stimmt doch schon da was nicht.
  9. Ich sehe 25 Tage Urlaub jetzt auch nicht so wild wie einige andere hier, da wären mir andere Dinge Wichtiger. Beim Gehalt würde ich auch mal 36k im Jahr/ im Monat 3k fordern, dann auf bis 2,7 drücken lassen. Dafür direkt mit festgelegten Erhöhungen nach 6/12 Monaten kontern, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Meiner Erfahrung nach wichtig ist, dass man in so kleinen Firmen nicht irgendwann versauert und der Markt an einem vorbeizieht, automatische Gehalts Erhöhungen oder Verbesserungen der Arbeitsverträge wird es nicht geben. Deshalb dahinter bleiben und jedes Jahr neu fordern.
  10. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/bitkom-statistik-124-000-offene-stellen-mangel-an-it-spezialisten-nimmt-dramatisch-zu/25278122.html Da sind wir wieder Wann werden die "Experten" Gehälter angepasst? Nahezu Jede der mittlerweile 4-5 wöchentlich zugesendeten "Interessanten Möglichkeiten" auf Xing haben Salary Ranges von maximal 65k, bei Banken oder Industrie wenn man Glück hat mal 75k. Eine Anfrage stach besonders heraus, Consulting Stelle bei pwc. Da hatte ich zuerst gedacht "Wenn ich will und wenn die wollen, gehaltlicher Jackpot!" Und was war? Oh, da müssen wir nochmal mit denen reden, Salary war eigentlich nur bis 70k angedacht. Consulting. Bei pwc. alles klar. Achja, es handelte sich um eine Experten Stelle Bereich Azure.
  11. TV-V ist ja glaube ich der am höchsten vergütete Tarifvertrag im öffentlichen Dienst, zu EG6 / 2 finde ich 40K Brutto / Jahr. Das finde ich 1 Jahr nach Ausbildung schon ganz ordentlich, aber natürlich hat Th0mKa auch recht und Du solltest in den nächsten Jahren weiterhin aufsteigen. EG9 / 2 wären schon knapp 52K, das für 1 Jahr Berufserfahrung wäre schon sehr gut falls Du nicht in München lebst.
  12. Die Zertifikate sind auch nicht unbedingt sehr praxisorientiert. Ich persönlich habe ITIL gemacht, das war gut wenn man auch damit danach auch praktisch arbeitet. Dann habe ich noch zwei Microsoft Zertifikate bzw. Schulungen gemacht von denen ich eher enttäuscht war. Der Themenumfang ist für die teuren aber kurzen Schulungen (2500-3000€ für 5 Tage) viel zu hoch und im Endeffekt muss man doch noch mit certbase ran um zuverlässig zu bestehen. Würde ich eher als "durchbeißen um den Schein zu haben" werten, als eine sinnvolle Weiterbildung.
  13. Ich finde es grundsätzlich gut, ich bin auch sehr für flexible Arbeitsmodelle sei es von Zeit oder Ort her gesehen. Aber das Phänomen, dass man schief angeschaut wird kenne ich auch, ein Kollege von mit kommt immer um 06:45 und geht um 15:15 und da wird auch öfters komisch nachgefragt warum er nicht mehr da ist.
  14. Ich sags mit anderen Worten: Scheiss drauf, was hast Du zu verlieren? Mach einfach jedes Vorstellungsgespräch mit, aus jedem lernst Du. Selbst wenn Du von einer Firma blöd angemacht werden solltest, was unwahrscheinlich ist, so what? Next one. Ein von Dir abgesagtes Gespräch ist = eine Absage der Firma.
  15. Stimme @treffnix zu für eine genauere Beurteilung. Ohne nähere Details zu kennen würde ich auch schätzen, dass Du woanders mehr verdienen könntest. Ich persönlich habe mich das letzte mal nur über Personalvermittler beworben, weil die Nachfrage im Moment einfach ausreicht und man dadurch weniger persönlich Zeit verschwendet. Ich war bei der Angabe was man gerade verdient dann großzügig, Personalvermittler wollen das immer wissen und werden Dir auch Stellen anbieten bei denen kein Gehaltssprung drin ist. Ich würde deshalb bei dieser Angabe einfach die Zahl nennen, die Du auch unbedingt haben willst, zum Beispiel 60K. Dann bekommst Du auch Angebote ab der Zahl. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass wenn ich über 70K angegeben habe (allerdings als Admin/System Engineer) kaum mehr Angebote zurück kamen. Entwickler mögen je nach Skills da vielleicht noch etwas drüber liegen.

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