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Dragonstar

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Alle Beiträge von Dragonstar

  1. Alter: 41 Wohnort: Berlin letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FIAE 2021 (83 Punkte) Angestellt als: SAP-Support-Consultant Berufserfahrung: 6 Monate (+ 9 Monate Praktikum im selben Betrieb, jedoch im Bereich Product Management) Vorbildung: Abitur Arbeitsort: Berlin Grösse der Firma: ~ 260 MA Tarif: Nein Branche der Firma: Digitalisierung im Immobilienbereich Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Arbeitsstunden pro Woche real: 40 Gesamtjahresbrutto: 36000 € Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 30 Sonder- / Sozialleistungen: Volle Kostenübernahme ÖPNV-Ticket, steuerermäßigte Urban Sports Mitgliedschaft, Vermögenswirksame Leistungen Variabler Anteil am Gehalt: 10% Bonus bei persönlicher Jahreszielerreichung Verantwortung: Keine Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): First und Second Level Support, Aufspielen von Servern und Apps, Userverwaltung, etc. im SAP-Bereich Ich hatte in meinen 20ern ohne Abschluss Jura studiert und in meinen 30ern bis heute insgesamt 4 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet (telefonische Kundenbetreuung im Bankbereich), 1 1/2 Jahre einen Bundesfreiwilligendienst gemacht und 2 Jahre die FIAE-Umschulung absolviert. Für meinen Werdegang bin ich mit meinem Job und Gehalt sehr zufrieden.
  2. Würde ich so nicht unterschreiben. Die Bereitschaft die höhere Spanne als Gehalt zu zahlen kann stark motivationsfördernd für den Bewerber bzw. zukünftigen Arbeitnehmer und in vielen Fällen sehr viel wertvoller als eingesparte 2.400 Euro sein. Gerade dann, wenn ein Bewerber eine im Marktvergleich niedrigere Spanne als Gehaltsvorstellung angegeben hat, würde ich als Arbeitgeber einen Teufel tun hier auch noch den unteren Bereich als Gehalt zu wählen. Dann kann ich gleich schon davon ausgehen, dass sich dieser Kandidat in der Probezeit nach etwas Anderem umschaut. Ich kenne sogar den Fall eines Freundes. Dieser ist C#/C++ Entwickler und hatte ein Jahresbrutto von 53k. Dann hat er sich auf eine Stelle bei Merck im Bereich Machine Learning beworben und kam im Bewerbungsverfahren ziemlich weit. Als er in der letzten Runde nach seinen Gehaltsvorstellungen gefragt wurde, hatte er, nach langem vorherigen Ringen, für sich entschieden sehr hoch zu pokern und hatte 89k angegeben. Danach hatte er seine Entscheidung bereut und gedacht sich damit aus dem Bewerberrennen gekickt zu haben. Zu seiner Überraschung bekam er jedoch eine Woche später einen Anruf mit der freudigen Mitteilung, dass man sich für ihn entschieden hätte bei einem Jahresgehalt von 110k!!!. Merck hat also von sich aus einfach 21k auf seine Jahresgehaltsvorstellung draufgeschlagen. Ich schätze, dass Merck dies gemacht hat, weil diese Machine Learning Stelle wahrscheinlich eine hohe Wichtigkeit und damit Priorität genießt, 110k immer noch marktgerecht sind und sie somit auf einen hypermotivierten und glücklichen Mitarbeiter bauen können. Aber klar, für margenarme 0815 IT-Firmen, die in einem sehr starken Konkurrenzdruck stehen und wo die Produktivität nicht so stark von der Motivation von Mitarbeitern abhängt, wird wahrscheinlich das höchstmögliche Drücken von Gehältern wirtschaftlich der gangbarste Weg sein.
  3. Wenn dir dein Betrieb ein sehr gutes Zeugnis ausstellt ("der Betrieb ist sehr zufrieden), dann hast du auf jeden Fall Chancen auf eine gute Festanstellung nach der Prüfung. Auch wenn deine Noten mittelmäßig sind (Mittelmaß ist bedeutend besser als unterdurchschnittlich) bist du für viele Unternehmen dennoch wertvoll. Es entscheidet sich jetzt daran, wie dein Skillset ist. Was hast du denn im Betrieb konkret gemacht (welche Anwendungen programmiert, welche Frameworks genutzt, etc.)? Wenn du hier in Bereichen tätig warst, die auf dem Markt gefragt sind, dann würdest du sicher ohne Probleme eine Junior-Festanstellung finden. Wenn du in deinem Betrieb nicht die anspruchsvollsten IT-Tätigkeiten ausgeführt hast, da nur sehr kleine IT-Abteilung, dann würde es in der Tat schwieriger werden eine gute Stelle zu bekommen. Dann würde ich auch das Studium vorziehen.
  4. Ich glaube in Baden-Württemberg wird das ganze in einer Programmiersprache abgefragt. Beim übrigen Bundesgebiet ist es Pseudocode/Struktogramm/Programmablaufplan. Jedoch wurde mir in der Schule gesagt, dass man als Pseudocode auch eine Programmiersprache nach Wahl hinschreiben könnte. Abgefragt werden hier nur die Grundprogrammierfunktionen wie Schleifen, Bedingungen, etc., aber dennoch können diese Aufgaben in der Abschlussprüfung recht komplex und knifflig werden. Mit was du anfangen möchtest ist natürlich dir überlassen, aber wenn sowohl C# als auch Webdesign (wo Javascript eine große Rolle spielen wird) in der Schule drankommen, würde ich jetzt mit Python beginnen 🙂 Ich habe eine Umschulung zum FIAE hinter mir, aber mittlerweile mit Programmierung nicht mehr viel zu tun. Bin beruflich jetzt mehr als FISI (SAP Administration/Support) tätig. Mach dir wegen dem "unter einem Hut bekommen" nicht so einen großen Kopf. Du würdest es auch unter einem Hut bekommen, wenn du dich gar nicht vorher mit Programmierung auseinandersetzen würdest.
  5. So sehe ich es auch. Zum Einen würde es etwas langweiliger werden, wenn du die Sprache in groben Zügen schon kennst (in die Tiefe werdet ihr aufgrund der zeitlichen Begrenzung in Java ohnehin nicht eintauchen) und zum Anderen ist es gerade ein Vorteil, wenn du beispielsweise Javascript oder Python schon kennst und dann mit einem anderen Konzept wie in Java konfrontiert wirst. Viele Dinge sind ähnlich (Variablendeklaration, Schleifen, If-Bedingungen, etc.), aber viele Dinge doch anders (Klassen- und Objektkonzept (obwohl dies auch in Javascript und Python problemlos möglich ist), Typangabe bei Variablendeklaration, etc.). Das ist sehr gut für das Gesamtverständnis beim Programmieren. Tief in die Programmierung und Entwicklung wirst du erst im Praktikum einsteigen, wenn du dich mit realen Projekten und Frameworks beschäftigst. Daher würde ich dir auch zu Javascript- oder Python anstelle von Java zur Vorbereitung raten.
  6. Genauso in Berlin. Wir wollten, aber durften seitens der IHK nicht.
  7. Generell empfehle ich immer einen Kurs auf Udemy im Sale. Bei Java ist dort komischerweise die Auswahl an guten Kursen ziemlich eingeschränkt, sowohl deutsch- als auch englischsprachig. Ich würde einen Web Development oder einen Javascriptkurs kaufen, da hier sehr gute deutsch- und englischsprachige (in englisch sogar exzellente) Kurse existieren, z.B. deutschsprachig (Auszug) https://www.udemy.com/course/der-ultimative-javascript-komplettkurs/ (Javascript) https://www.udemy.com/course/javascript-komplett/ (Javascript) https://www.udemy.com/course/webentwicklung/ (Web Development) englischspraching (noch kleinerer Auszug) https://www.udemy.com/course/the-complete-javascript-course/ (Javascript) https://www.udemy.com/course/modern-javascript/ (Javascript) https://www.udemy.com/course/the-complete-web-development-bootcamp/ (Web Development) https://www.udemy.com/course/the-web-developer-bootcamp/ (Web Development) Für Python gibt es auch exzellente Kurse https://www.udemy.com/course/the-modern-python3-bootcamp/ (englisch) https://www.udemy.com/course/python-bootcamp/ (deutsch) Wie gesagt, immer im Sale kaufen, welcher alle paar Tage stattfindet und nur dem Zweck dient einen Megarabatt vorzugaukeln. Faktisch werden fast alle Udemy Kurse nur zu Sale Preisen (10-13 Euro pro Kurs, manche sehr langen auch für 15) verkauft. Habe mir schon das IT-Handbuch für Fachinformatiker besorgt. Gibt es dafür einen „Trick“, wie man damit am besten lernen kann? Diese Multiple-Choice-Übungen am Ende eines Kapitels finde ich persönlich etwas suboptimal fürs Selbststudium, weil es keine „Hausaufgaben“ gibt zur Festigung des Inhalts. Mir fehlt da das Praktische. Gibt es evtl. Übungsaufgaben, die das IT-Handbuch als Grundlage haben oder sehr ähnlich sind? Ich fand dieses Handbuch sterbenslangweilig und habe es daher nicht länger als 2 Stunden in meinem Leben angeschaut.
  8. Ich kann es kurz machen. Ich würde ohne wenn und aber den bereits unterschriebenen Arbeitsvertrag beibehalten und die Consultantstelle nicht in Erwägung ziehen. Grund dafür ist genau das, was du sagst: Ich würde genau so eine Arbeitssituation auch um jeden Preis vermeiden wollen. Jedoch muss ich zu meiner Persona auch sagen, dass ich mein ganzes Leben mit wenig Geld gut ausgekommen bin und ich mit meinem Einkommen nur für mich selbst und keine anderen Menschen verantwortlich bin. Es gibt zwei Gründe, die für dich für den Consultantjob sprechen könnten: 1) Die gefällt das Tätigkeitsfeld besser 2) Das mehr an Gehalt bietet einen hohen Mehrwert, will heißen, dass damit Lebensträume oder die gute Entwicklung anderer Menschen erfüllt werden und nicht, dass man sich Unmengen an nutzlosem (teuren) Schrott anschafft, da ja das hohe Gehalt auch zu etwas Nutze sein soll. Ich finde 40.000,00 für die ersten 6 Monate und danach 46.000,00 schon sehr ordentlich, aber das ist natürlich meine subjektive Meinung.
  9. Dragonstar hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Jobsuche, Bewerbung und Zeugnisse
    Es wäre schön, wenn zukünftig Threadersteller zur Zeugnisbewertung angeben würden, ob sie den bisherigen Zeugnisentwurf per Copy/Paste hier eingefügt haben oder manuell abgeschrieben. Denn der obige Text ist übersäht mit Fehlern. Ich habe alle eindeutigen Rechtschreib- und Grammatikfehler fett formatiert. Generell ist dieses Zwischenzeugnis von der sprachlichen Ausdrucksweise m.E. unterdurchschnittlich. Hat das wirklich jemand aus dem HR verfasst? Rein von der Note, welches dieses Zeugnis vermittelt, stufe ich es als Note 2 ein. Es ist recht ausführlich und die wichtigste Floskel "Herr [Name] führt die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit gewissenhaft und erfolgreich durch. Seine Leistungen entsprechen unseren Erwartungen und Anforderungen in jeder Hinsicht." entspricht einer Note 2.
  10. Richtig heißt es stets, da es von stetig abgeleitet wird, nicht von "Stehen".
  11. Das mag bei vielen Supportjobs der Fall sein, aber es ist nicht pauschal der Fall. Ich bin beispielsweise im Support übernommen worden und habe mit Calls wenig zu tun (vielleicht 3-4 am Tag), der Rest sind Tickets. Aber für deren Bearbeitung gibt es auch keine Knowledgebase und es ist auch nicht ein einfaches Ticket aufnehmen und an 2nd Level weiterreichen. Jedoch hast du recht, dass viele IT-Supportjobs so gestrickt sind. Der Grund, weshalb ich es dem TE als Quereinstieg empfehle ist eine Gesamtanalyse seiner Situation. Auf höherwertige IT-Jobs wird er Stand jetzt eher unwahrscheinlich eine Stelle finden und auch mit Abschluss wird es aufgrund seines Lebenslaufs und seines Alters nicht ganz einfach werden. Daher kann der Supportbereich zumindest einen Einstieg ermöglichen. Natürlich, wenn er sehr gut ist und einen guten Abschluss macht, dann würde ich ihm auch klar zu höheren und besser bezahlten IT-Jobs raten, aber der Support ist nicht immer so negativ und eintönig wie häufig dargestellt und in meinen Augen besser als sich von Zeitarbeit zu Zeitarbeit zu hangeln oder arbeitslos zu sein.
  12. Wenn dem so ist, dann sehe ich für dich schon Zukunftschancen. IT-Supportjobs gibt es recht viele und die gut ausgebildeten, jungen Informatiker bekommen die Unternehmen für solche Supportstellen selten. Hier sind auch des Öfteren Quereinsteiger zu finden. Dein Alter halte ich nicht für ein kategorisches Hindernis. Ich bin 41 und bin nach meinem Praktikum (ebenso Umschulung) in Berlin in einem Inhouse Support Job im Bereich SAP übernommen worden (auch mit einem alles andere als gerade Lebenslauf). Insofern kann ich dir da Mut machen. Was du jetzt schon lernen solltest? Hm, ich würde an deiner Stelle einfach hier im Forum stöbern über Erfahrungen, Tipps, etc. Ansonsten generell den Bereich IT genauer unter die Lupe nehmen, z.B. regelmäßig heise.de und golem.de ansurfen. Und informiere dich frühzeitig über die Umschulungsträger. die für dich in Frage kommen (genereller Hinweis, je länger der Praktikumszeitraum innerhalb der 2 Jahre, umso besser) und informiere dich auch frühzeitig über gute Unternehmen, die für dein Pflichtpraktikum in Frage kommen.
  13. Dragonstar hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Jobsuche, Bewerbung und Zeugnisse
    "ins" statt "im".
  14. Es gibt nur zwei Gründe, der mir einfällt dieses Angebot überhaupt ernst zu nehmen. 1) Du wohnst sehr ländlich (= wenige potenzielle Arbeitgeber) und es gibt wichtige Gründe, dass du nicht umziehen kannst/willst (Hypothek aufgenommen, Freundin/Frau aus Gründen an Wohnort gebunden, etc.). 2) Dein Aufgabengebiet und deine Kollegen sind so phänomenal und die Bindung zu diesen so stark, dass auch 10k mehr diesen Verlust nicht aufwiegen würden (was sehr selten ist, gerade in einem 500 Mitarbeiter Unternehmen). Wenn obiges auf dich nicht zutreffen sollte, dann jetzt schon fleißig Bewerbungen schreiben und dieses Angebot abhaken. Nach den Infos, die du gegeben hast, ist es einfach pauschal deutlich zu niedrig, so dass ich hier noch nicht mal mehr nachverhandeln würde. Als Mindestangebot würde ich an deiner Stelle 28k ansetzen, was bei einer Nachverhandlung auf 30k festgelegt werden sollte. Unter 28k würde ich kein Angebot auch nur durchlesen. Diese verdienst du auch ohne irgendeinen Abschluss.
  15. von deiner Arbeitsleistung ist es eine 2 (Satz 1). von deinem Verhalten eine 1 (Satz 2). Es gibt jedoch auch Formulierungen, die eine Note 3 darstellen: Und hier ist entweder im Zeugnis ein Fehler oder in deiner Übertragung hier Hier fehlt ein "t" am Ende. Insgesamt kein schlechtes Zwischenzeugnis. Nicht so gut, dass du dich merklich abhebst in Bewerbungen, aber auch keines, wo du im Nachteil wärst. Diese Art von Zeugnis wird am häufigsten vergeben.
  16. Eine klare 1. Der einzige Satz, wo ich ein wenig grüble ist dieser hier Leider ist es ja so, dass auch negative Aspekte positiv formuliert werden. Hier würde ich, wenn es negativ gemeint sein sollte, vermuten, dass du in irgendeiner Hinsicht deinen eigenen Kopf bzw. dein eigenes Wertesystem gegenüber den Wünschen der Kunden/Geschäftsleitung durchgesetzt/verteidigt hast. Da aber das komplette Zeugnis ansonsten sehr positiv verfasst ist mit einigen klaren Signalwörtern Richtung 1 und am Ende sogar steht, dass sie dich gern weiterbeschäftigen würden, sehe ich es als sehr gutes Zeugnis an.
  17. Ich habe zwar schon meinen Senf abgegeben, aber ich sehe den Arbeitgeber trotz Befristung als sehr gute neue Alternative. Die Mitazubis sprechen positiv vom Unternehmen (schon mal sehr viel mehr wert als irgendwelche Kununu Rezensionen), das Aufgabengebiet gefällt dem TE sehr (Top-Argument) und sogar 3k mehr Gehalt sind drin (dies ist in meinen Augen aber der unwichtigste Punkt). Die Befristung sehe ich weit unkritischer als manch anderer hier auf Grund des Alters des TE. Mit 23 Jahren und dann zumindest 1 1/2 Jahren Berufserfahrung (7 Monate jetziges Unternehmen + mind. 1 Jahr beim neuen) wird er höchstwahrscheinlich locker bei einem anderen Arbeitgeber unterkommen, falls es mit dem neuen Unternehmen nichts mit einem unbefristeten Vertrag werden sollte. Es sei denn er würde stark ländlich leben und auch dort bleiben wollen. Sprich, ich halte die Befristung für einen 22-jährigen für unproblematisch. Ab 30 kann man hier vielleicht ins Grübeln kommen und ab 40 stellt es wohl ein ernsthaftes Lebensrisiko dar. Also, nochmals meine Meinung: Den neuen befristeten Job annehmen 🙂
  18. Wenn du im jetzigen Betrieb unglücklich bist, würde ich auf jeden Fall wechseln. Du bist ja noch recht jung und hast wohl noch nicht so große Verpflichtungen. Mit 40 kann ich verstehen, dass man die Sicherheitsvariante wählt, wenn auch das Schicksal anderer am eigenen Job (und damit Einkommen) hängen. Wenn sogar zwei Mitazubis dort sehr zufrieden sind, dann sieht alles gut aus. Zudem schätze ich, dass du generell auch zukünftig gute Jobchancen haben wirst. Falls der Vertrag tatsächlich nicht unbefristet nach dem jahr weiterlaufen sollte, dann wirst du sehr wahrscheinlich recht schnell etwas Neues finden. Ich würde nur sicherstellen, dass du im befristeten Vertrag eine Kündigungsmöglichkeit hast. Ein Jahr binden würde ich mich ungern.
  19. Ich habe eine Umschulung gemacht (Berlin) und werde nach meinem Pflichtpraktikum im Februar im SAP Support übernommen. Der Unterschied zwischen einem SAP Berater und einem SAP Support Berater ist (zumindest in meinem Unternehmen) derjenige, dass die Berater den Kundenkontakt im Hinblick auf die Einführung, Wartung und Entwicklung neuer Produkte führen und eben auch Umsätze generieren, während die SAP Support Consultants auf technischer Ebene die Einführung/Wartung tatsächlich durchführen bzw. unterstützen (und die Coder die Entwicklung). Beispielsweise werden Tickets bearbeitet, wenn bei einem Kunden neue User für neue Mitarbeiter angelegt oder ausscheidende Mitarbeiter gelöscht werden sollen, etc.. Diese Tätigkeit ist nicht so hochwertig wie der eines Consultants oder eines Entwicklers und dementsprechend niedriger entlohnt (Support steht in der IT generell am Ende der Nahrungskette), aber dafür kommt man auf eine solche Position auch etwas einfacher als auf die eines SAP Beraters. Und wenn man erst mal Fuß gefasst hat, dann ist, entsprechend eigene Eignung und Initiative vorausgesetzt, die Chance gegeben aufzusteigen und höher entlohnte Tätigkeiten auszuüben, z.B. die eines Beraters, eines Productmanagers, eines Entwicklers, etc. Eine Anfrage für SAP Support Consultants spuckt auf stepstone 649 Ergebnisse aus https://www.stepstone.de/5/ergebnisliste.html?stf=freeText&ns=1&qs=[{"id"%3A"396035"%2C"description"%3A"SAP+Support+Consultant"%2C"type"%3A"jd"}]&companyID=0&cityID=0&sourceOfTheSearchField=homepagemex%3Ageneral&searchOrigin=Homepage_top-search&ke=SAP+Support+Consultant&ws=&ra=30 Ich würde es hier parallel zu deiner Weiterbildung mit Bewerbungen versuchen 🙂
  20. An deiner Stelle würde ich mich auch stark auf SAP Support Consultant Jobs bewerben, da diese an sich gefragt sind und in meinem Unternehmen, wo ich nach meiner Umschulung auf genau diese Position übernommen werde, auch einige Quereinsteiger arbeiten. Hier bekommst du einen tiefen Einblick in das System, weil du nicht nur die Theorie bzw. die schulische Praxis zu Augen bekommst, sondern tägliche unternehmensbezogene Arbeiten verrichten und Probleme lösen musst. Zusätzlich kannst du dir dann auch ABAB bzw. andere SAP Coding Technologien aneignen. Eine Kollegin hat das gemacht und ist vom Support in die Entwicklung gewechselt. Das du als Wirtschaftsingenieur seit zwei Jahren Probleme hast einen Fuß in die Tür zu setzen, wundert mich. Wohnst du eher ländlich?
  21. Weißt du zufällig auch, was die Sanktionen durch Vertragsverletzung mit sich bringen können? Könnte der Arbeitgeber pauschal auf Schadensersatz oder sonstige Entschädigung einfordern? Ich kann kaum glauben, dass es rechtlich zulässig sein kann 2 Jahre zu festen Konditionen an einen Arbeitsplatz geknebelt zu sein. Die Politik denkt ja sogar darüber nach, ob zukünftig Mobilfunkverträge noch so lange laufen dürfen.
  22. Ok, einem Arbeitsvertrag ohne eigene Kündigungsmöglichkeit würde ich per se niemals zustimmen, aber du hast recht, in einem solchen Fall würde ich den Vertrag ablehnen.
  23. Ich würde, wenn es um Webentwicklung (HTML, CSS, Javascript) auch klar zum Visual Studio Code raten. Dieser Editor (ungleich IDE!) ist laut Umfragen von Stack Overflow der meistverwendete und das Ökosystem an nützlichen Plugins ist wirklich riesig. Und für eine Electron App (VS Code ist quasi ein Browser) ist das Programm recht schnell unterwegs. Da ich jedoch nicht beruflich code (dafür bin ich doch nicht talentiert genug), ist das nur meine private Einschätzung. Der Browser ist heutzutage zweitrangig, weil meines Wissens heute alle Browser, bis auf den Firefox, auf der Chromeengine beruhen. Egal ob Edge, Opera, Safari, etc., letztlich nutzt du Chrome. Hier kannst du danach gehen, welches Design und welche Benutzerführung dir am liebsten sind. Bezüglich des Lernstoffs würde ich dir Udemy empfehlen. In englischer Sprache gibt es dort haufenweise hochqualitative Kurse, insbesondere im stark nachgefragten Gebiet Web Development hat man hier die Qual der Wahl, welchen Kurs man nehmen soll (ich persönlich empfehle den Web Development Kurs von Angela Yu https://www.udemy.com/course/the-complete-web-development-bootcamp/?referralCode=F2958B9D9447BDFC8244 , aber gib einfach "Web Development" in die Suche ein und du bekommst zig hochbewertete Kurse angezeigt und bei fast allen Kursen gib es ein paar Vorschauvideos an welchen du sehen und hören kannst, ob dir der Dozent/-in zusagt. Gute deutschsprachige Kurse gibt es im Bereich Web Development auch, aber in meinen Augen kommen diese nicht ganz an die Qualität der englischsprachigen heran. Der Vorteil von Udemy liegt in meinen Augen, dass die Inhalte qualitativ besser als auf Youtube und auch generell geordneter sind. Udemy Kurse kauft man immer nur im Sale, welcher alle paar Tage stattfindet für 10-13 Euro, niemals zu den "Normal"preisen, die größtenteils zwischen 100-200 Euro liegen.
  24. @greasequala If you could imagine to move to Berlin then your chances are much higher to get a coding job even without any german language knowledge. The reason for this is that in Berlin are many startups which main language is english. You will find many job offerings where is described that fluent english is mandatory and german speaking skills are just a "nice to have". What those companies have in common is their desinterest in certificates, etc. I have many foreign friends, who work in the IT-area and even if they can speak german at B2-C1 level they hardly need it in Berlin and some are sad about it, because they invested so much time to learn german, when they moved to Berlin and then they unlearn it with the time, because they don't have to speak german neither at the job nor in private life. When you live more central than you hear more people speaking english than german. But Berlin is an exception. Even other cities with more than 1 million inhabitants like Hamburg, Munich or Cologne have a much smaller foreign startup scene. Unfortunately the other posters are right when they say that germany is highly formal certificate orientated and even in IT mostly german speaking.

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