Reputationsaktivität
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ZwennL hat eine Reaktion von Mysteryland in Python oder Java?Hallo,
selbst habe ich auch eine Umschuling zum FIAE gemacht und deshalb ist die erste Frage, die ich mir stelle:
Warum müsst ihr als Umschüler entscheiden, welche Sprache es denn sein soll?
Ihr solltet einen Modulplan haben. Also eine Übersicht, welche Themengebiete wann in den zwei Jahren der Umschulung behandelt werden. Was Programmiersprachen anging, wusste ich an Tag 1 meiner Umschulung, wann Python, wann Java und wann PHP drankommt. Zusätzlich das Clientseitige Web Geraffel, wobei JS als Programmiersprache natürlich auch ernst zu nehmen ist.
Aber zu Deiner Frage ob Pyrhon oder Java
Grundsätzlich ist das bei Deinem Wissensstand zunächst egal. Auch der IHK ist das egal, denn sie prüft nicht auf bestimmte Sprachen, sondern auf Konzepte. Die sind bei den gängigen imperativen Sprachen immer gleich. Genau deshalb ist die erste Lehrsprache auch eher Geschmackssache, als Lebensentscheidung. Wie bereits geschrieben wurde, wirst Du die grundlegenden Konzepte in der zweiten Sprache, die Du Dir anschaust, alle wiederfinden. Deshalb prüft die IHK auch nicht auf die Syntax einer bestimmten Programmiersprache, sondern auf Konzepte, die Du in Pseudocode formulierst oder in gegebenem Pseudocode findest.
Python und Java sind von der Implementierung her sehr unterschiedlich. Ein Dozent der FU Hagen sagte mir mal, Python ist quasi eine zusätzliche Abstraktionsschicht über Java. Didaktisch angenehm, aber mit dem Preis, dass bestimmte Grundlagen weniger sichtbar sind. Man kann vieles einfacher im Quellcode formulieren. Aber trotzdem hast Du in beiden Sprachen Entscheidungsstrukturen (if - else, switch-case bzw. match-case) und Schleifen (for, while, blub). Die Implementierung ist nur unterschiedlich. Es spielt auch keine Rolle, dass Du in Java Blöcke durch geschweifte Klammern abgrenzt und in Python durch Einrückungen.
Beide Sprachen sind objektorientiert, das stimmt. Aber während man in Python auch rein strukturiert/ prozedural entwickeln kann, geht das in Java nicht. Dafür ist in Python alles ein Objekt, in Java aber nicht. Solche Sätze lösen bei Anfängern ausschließlich Verwirrung aus und klingen maximal schlau. Man versteht in "seiner Entwicklung" dann irgendwann automatisch, was das bedeutet. Das heißt eigentlich nur, in Python gibt es keine primitiven Datentypen. Auch wenn manche so genannt werden. Wie das Sprachkonzept implementiert ist muss Dich nicht interessieren, außer Du willst am Interpreter schrauben.
Die wichtigsten Unterschiede der beiden Sprachen sind meinem Verständnis nach:
Java ist typenstreng, Python ist dynamisch typisiert --> Java ist hier als Lehrsprache für mich zunächst sinnvoller, um Typisierung zu verinnerlichen
Java ist rein objektorientiert, Python kann objektorientiert sein, es kann aber sogar gemischt werden --> Geschmackssache
Bei Java tippt man sich gefühlt die Finger wund, für Code, der in Python gefühlt zwei Zeilen braucht --> Python ist hier bequemer, Java strukturierter in der Syntax
Python kennt keine klassischen Arrays und keine klassischen For-Schleifen. Beides gibt es aber in Form von Listen (dynamische Arrays, wenn man so will) und reinen "For-Each" Schleifen, die immer über Elemente iterieren, also keine reinen Zählschleifen sind. --> Python ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von "klassischen" Sprachen kommt, bietet aber mehr Flexibilität
Python kennt List Comprehensions, die zumindest ich aus keiner anderen Sprache kenne --> Sehr geil
Es gibt noch mehr Unterschiede, bis hin zu der Frage, für welches Problem brauche ich eine passende Sprache?
Ich hatte in der Umschulung beide Sprachen, jeweils sechs Wochen lang. Mit den Dozenten dazu hatte ich Glück, denn die waren sehr gut. Es wurde auch für beide Sprachen ein Zertifikat gemacht. Das nutzt einem als blutiger Anfänger lediglich dazu zu zeigen: "Guck mal, ich habe die Grundlagen verstanden und die freaky Aufgabenstellungen lösen können, die vor allem abbilden, was für einen Blödsinn man mit den Sprachen treiben kann, dem man in der freien Wildbahn (hoffentlich) nie begegnet."
Um Dich etwas zu orientieren, kannst Du in die Kurse von openHPI rein schauen. Die Filter kannst Du natürlich anpassen. Aktuell läuft kein Kurs zum Thema, aber man kann sich für die bisherigen Kurse auch im Selbststudium anmelden:
https://open.hpi.de/courses?q=&channel=&lang=&level=Beginner&topic=Programming
Zum Praktikum
Dazu die dringende Empfehlung, bewirb Dich so früh wie möglich bei so vielen Unternehmen wie möglich. Es gibt da kein Rosinen picken! Wenn Du das Glück hast, dass Dir ein Praktikumsplatz angeboten wird --> Sofort annehmen! Es ist als Umschüler sehr sehr schwer ein Praktikum zu finden. Selbst habe ich in Berlin keinen gefunden, sondern habe mein Praktikum schließlich in Schleswig-Holstein absolviert. Dort habe ich auch direkt ein Jobangebot bekommen und ziehe jetzt zurück in die alte Heimat.
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ZwennL hat auf VenomVelvet in DatenbankmodelleWie wäre es denn anders herum? Du erstellst deine Präsentation, stellst die im Forum vor und fragst dann nach Hinweisen, was du verbessern könntest?
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ZwennL hat eine Reaktion von BeppeCSharpNauter in Python oder Java?Hallo,
selbst habe ich auch eine Umschuling zum FIAE gemacht und deshalb ist die erste Frage, die ich mir stelle:
Warum müsst ihr als Umschüler entscheiden, welche Sprache es denn sein soll?
Ihr solltet einen Modulplan haben. Also eine Übersicht, welche Themengebiete wann in den zwei Jahren der Umschulung behandelt werden. Was Programmiersprachen anging, wusste ich an Tag 1 meiner Umschulung, wann Python, wann Java und wann PHP drankommt. Zusätzlich das Clientseitige Web Geraffel, wobei JS als Programmiersprache natürlich auch ernst zu nehmen ist.
Aber zu Deiner Frage ob Pyrhon oder Java
Grundsätzlich ist das bei Deinem Wissensstand zunächst egal. Auch der IHK ist das egal, denn sie prüft nicht auf bestimmte Sprachen, sondern auf Konzepte. Die sind bei den gängigen imperativen Sprachen immer gleich. Genau deshalb ist die erste Lehrsprache auch eher Geschmackssache, als Lebensentscheidung. Wie bereits geschrieben wurde, wirst Du die grundlegenden Konzepte in der zweiten Sprache, die Du Dir anschaust, alle wiederfinden. Deshalb prüft die IHK auch nicht auf die Syntax einer bestimmten Programmiersprache, sondern auf Konzepte, die Du in Pseudocode formulierst oder in gegebenem Pseudocode findest.
Python und Java sind von der Implementierung her sehr unterschiedlich. Ein Dozent der FU Hagen sagte mir mal, Python ist quasi eine zusätzliche Abstraktionsschicht über Java. Didaktisch angenehm, aber mit dem Preis, dass bestimmte Grundlagen weniger sichtbar sind. Man kann vieles einfacher im Quellcode formulieren. Aber trotzdem hast Du in beiden Sprachen Entscheidungsstrukturen (if - else, switch-case bzw. match-case) und Schleifen (for, while, blub). Die Implementierung ist nur unterschiedlich. Es spielt auch keine Rolle, dass Du in Java Blöcke durch geschweifte Klammern abgrenzt und in Python durch Einrückungen.
Beide Sprachen sind objektorientiert, das stimmt. Aber während man in Python auch rein strukturiert/ prozedural entwickeln kann, geht das in Java nicht. Dafür ist in Python alles ein Objekt, in Java aber nicht. Solche Sätze lösen bei Anfängern ausschließlich Verwirrung aus und klingen maximal schlau. Man versteht in "seiner Entwicklung" dann irgendwann automatisch, was das bedeutet. Das heißt eigentlich nur, in Python gibt es keine primitiven Datentypen. Auch wenn manche so genannt werden. Wie das Sprachkonzept implementiert ist muss Dich nicht interessieren, außer Du willst am Interpreter schrauben.
Die wichtigsten Unterschiede der beiden Sprachen sind meinem Verständnis nach:
Java ist typenstreng, Python ist dynamisch typisiert --> Java ist hier als Lehrsprache für mich zunächst sinnvoller, um Typisierung zu verinnerlichen
Java ist rein objektorientiert, Python kann objektorientiert sein, es kann aber sogar gemischt werden --> Geschmackssache
Bei Java tippt man sich gefühlt die Finger wund, für Code, der in Python gefühlt zwei Zeilen braucht --> Python ist hier bequemer, Java strukturierter in der Syntax
Python kennt keine klassischen Arrays und keine klassischen For-Schleifen. Beides gibt es aber in Form von Listen (dynamische Arrays, wenn man so will) und reinen "For-Each" Schleifen, die immer über Elemente iterieren, also keine reinen Zählschleifen sind. --> Python ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von "klassischen" Sprachen kommt, bietet aber mehr Flexibilität
Python kennt List Comprehensions, die zumindest ich aus keiner anderen Sprache kenne --> Sehr geil
Es gibt noch mehr Unterschiede, bis hin zu der Frage, für welches Problem brauche ich eine passende Sprache?
Ich hatte in der Umschulung beide Sprachen, jeweils sechs Wochen lang. Mit den Dozenten dazu hatte ich Glück, denn die waren sehr gut. Es wurde auch für beide Sprachen ein Zertifikat gemacht. Das nutzt einem als blutiger Anfänger lediglich dazu zu zeigen: "Guck mal, ich habe die Grundlagen verstanden und die freaky Aufgabenstellungen lösen können, die vor allem abbilden, was für einen Blödsinn man mit den Sprachen treiben kann, dem man in der freien Wildbahn (hoffentlich) nie begegnet."
Um Dich etwas zu orientieren, kannst Du in die Kurse von openHPI rein schauen. Die Filter kannst Du natürlich anpassen. Aktuell läuft kein Kurs zum Thema, aber man kann sich für die bisherigen Kurse auch im Selbststudium anmelden:
https://open.hpi.de/courses?q=&channel=&lang=&level=Beginner&topic=Programming
Zum Praktikum
Dazu die dringende Empfehlung, bewirb Dich so früh wie möglich bei so vielen Unternehmen wie möglich. Es gibt da kein Rosinen picken! Wenn Du das Glück hast, dass Dir ein Praktikumsplatz angeboten wird --> Sofort annehmen! Es ist als Umschüler sehr sehr schwer ein Praktikum zu finden. Selbst habe ich in Berlin keinen gefunden, sondern habe mein Praktikum schließlich in Schleswig-Holstein absolviert. Dort habe ich auch direkt ein Jobangebot bekommen und ziehe jetzt zurück in die alte Heimat.
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ZwennL hat auf tkreutz2 in Python oder Java?Ich schließe mich meinen Vorpostern an. Zu dem Zeitpunkt, wo Du im Rahmen einer Umschulung Grundlagen verschiedener Sprachen- und Konzepten lernst, weißt Du noch nicht, welchen kompletten Technologie Stack das Unternehmen einsetzt, bei dem Du letztendlich Deine Projekt- und damit Abschlußarbeit anfertigen musst.
Es wäre keine Seltenheit, wenn sogar etwas zum Einsatz kommt, was Du noch überhaupt nicht vorher kennengelernt hast, deswegen geht es eher um die Fähigkeit, sich um wechselnde Techniken einarbeiten zu können, als auf eine Technik zu versteifen.
Es ist auch richtig, dass es für Umschüler eine Herausforderung ist, überhaupt einen Praktikumsplatz zu bekommen. Aber wenn ein Praktikumsplatz vorhanden ist, wäre es wichtig, darauf zu arbeiten, im Anschluß auch eine Festanstellung zu bekommen und darauf sollte auch der Fokus liegen.
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ZwennL hat eine Reaktion von Scr00py in Python oder Java?Hallo,
selbst habe ich auch eine Umschuling zum FIAE gemacht und deshalb ist die erste Frage, die ich mir stelle:
Warum müsst ihr als Umschüler entscheiden, welche Sprache es denn sein soll?
Ihr solltet einen Modulplan haben. Also eine Übersicht, welche Themengebiete wann in den zwei Jahren der Umschulung behandelt werden. Was Programmiersprachen anging, wusste ich an Tag 1 meiner Umschulung, wann Python, wann Java und wann PHP drankommt. Zusätzlich das Clientseitige Web Geraffel, wobei JS als Programmiersprache natürlich auch ernst zu nehmen ist.
Aber zu Deiner Frage ob Pyrhon oder Java
Grundsätzlich ist das bei Deinem Wissensstand zunächst egal. Auch der IHK ist das egal, denn sie prüft nicht auf bestimmte Sprachen, sondern auf Konzepte. Die sind bei den gängigen imperativen Sprachen immer gleich. Genau deshalb ist die erste Lehrsprache auch eher Geschmackssache, als Lebensentscheidung. Wie bereits geschrieben wurde, wirst Du die grundlegenden Konzepte in der zweiten Sprache, die Du Dir anschaust, alle wiederfinden. Deshalb prüft die IHK auch nicht auf die Syntax einer bestimmten Programmiersprache, sondern auf Konzepte, die Du in Pseudocode formulierst oder in gegebenem Pseudocode findest.
Python und Java sind von der Implementierung her sehr unterschiedlich. Ein Dozent der FU Hagen sagte mir mal, Python ist quasi eine zusätzliche Abstraktionsschicht über Java. Didaktisch angenehm, aber mit dem Preis, dass bestimmte Grundlagen weniger sichtbar sind. Man kann vieles einfacher im Quellcode formulieren. Aber trotzdem hast Du in beiden Sprachen Entscheidungsstrukturen (if - else, switch-case bzw. match-case) und Schleifen (for, while, blub). Die Implementierung ist nur unterschiedlich. Es spielt auch keine Rolle, dass Du in Java Blöcke durch geschweifte Klammern abgrenzt und in Python durch Einrückungen.
Beide Sprachen sind objektorientiert, das stimmt. Aber während man in Python auch rein strukturiert/ prozedural entwickeln kann, geht das in Java nicht. Dafür ist in Python alles ein Objekt, in Java aber nicht. Solche Sätze lösen bei Anfängern ausschließlich Verwirrung aus und klingen maximal schlau. Man versteht in "seiner Entwicklung" dann irgendwann automatisch, was das bedeutet. Das heißt eigentlich nur, in Python gibt es keine primitiven Datentypen. Auch wenn manche so genannt werden. Wie das Sprachkonzept implementiert ist muss Dich nicht interessieren, außer Du willst am Interpreter schrauben.
Die wichtigsten Unterschiede der beiden Sprachen sind meinem Verständnis nach:
Java ist typenstreng, Python ist dynamisch typisiert --> Java ist hier als Lehrsprache für mich zunächst sinnvoller, um Typisierung zu verinnerlichen
Java ist rein objektorientiert, Python kann objektorientiert sein, es kann aber sogar gemischt werden --> Geschmackssache
Bei Java tippt man sich gefühlt die Finger wund, für Code, der in Python gefühlt zwei Zeilen braucht --> Python ist hier bequemer, Java strukturierter in der Syntax
Python kennt keine klassischen Arrays und keine klassischen For-Schleifen. Beides gibt es aber in Form von Listen (dynamische Arrays, wenn man so will) und reinen "For-Each" Schleifen, die immer über Elemente iterieren, also keine reinen Zählschleifen sind. --> Python ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von "klassischen" Sprachen kommt, bietet aber mehr Flexibilität
Python kennt List Comprehensions, die zumindest ich aus keiner anderen Sprache kenne --> Sehr geil
Es gibt noch mehr Unterschiede, bis hin zu der Frage, für welches Problem brauche ich eine passende Sprache?
Ich hatte in der Umschulung beide Sprachen, jeweils sechs Wochen lang. Mit den Dozenten dazu hatte ich Glück, denn die waren sehr gut. Es wurde auch für beide Sprachen ein Zertifikat gemacht. Das nutzt einem als blutiger Anfänger lediglich dazu zu zeigen: "Guck mal, ich habe die Grundlagen verstanden und die freaky Aufgabenstellungen lösen können, die vor allem abbilden, was für einen Blödsinn man mit den Sprachen treiben kann, dem man in der freien Wildbahn (hoffentlich) nie begegnet."
Um Dich etwas zu orientieren, kannst Du in die Kurse von openHPI rein schauen. Die Filter kannst Du natürlich anpassen. Aktuell läuft kein Kurs zum Thema, aber man kann sich für die bisherigen Kurse auch im Selbststudium anmelden:
https://open.hpi.de/courses?q=&channel=&lang=&level=Beginner&topic=Programming
Zum Praktikum
Dazu die dringende Empfehlung, bewirb Dich so früh wie möglich bei so vielen Unternehmen wie möglich. Es gibt da kein Rosinen picken! Wenn Du das Glück hast, dass Dir ein Praktikumsplatz angeboten wird --> Sofort annehmen! Es ist als Umschüler sehr sehr schwer ein Praktikum zu finden. Selbst habe ich in Berlin keinen gefunden, sondern habe mein Praktikum schließlich in Schleswig-Holstein absolviert. Dort habe ich auch direkt ein Jobangebot bekommen und ziehe jetzt zurück in die alte Heimat.
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ZwennL hat auf hellerKopf in ProgrammiersprachenDas sind die Grundlagen der heute sooo tollen Sprachen!
Ohne Grace Hopper würden wir heute noch Schalter umlegen um zu coden.
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ZwennL hat eine Reaktion von hackbert301009 in Informatik Fernstudium parallel zur Ausbildung/Umschulung?Wenn Du das machen möchtest, dann musst Du das Deinem Kostenträger melden. Wie es bei der Rentenkasse ist weiß ich nicht, aber wenn die Agentur für Arbeit Kostenträger ist, darf man maximal 15 h pro Woche studieren, denn das gilt als Nebenbeschäftigung. Damit unterliegt es zu 100 % auch den Regeln einer Nebenbeschäftigung, genau so, als machst Du einen Job, um etwas dazu zu verdienen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich hatte vor meiner Umschulung angefangen Medieninformatik online zu studieren und musste das unterbrechen. Als ich gefragt habe, ob ich das doch nebenbei machen kann, wurden mir die Regeln genannt.
Ich habe es dann bleiben lassen, denn in 15 h/ Woche kann man maximal 2 Module pro Semester belegen. In wie weit das kontrolliert wird steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn es rauskommt und die Nebenbeschäftigungsregeln gelten auch bei Dir, würde ich es nicht darauf ankommen lassen. Abgesehen davon war ich dann ganz froh, auch keine 2 Module belegt zu haben. Die Umschulung hat nämlich mehr Zeit gekostet, als ich dachte. Obwohl ich bereits viel Vorwissen hatte. Aber man will es dann ja auch ordentlich durchziehen.
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ZwennL hat eine Reaktion von hackbert301009 in Bildungsträger Umschulung in Berlin: Wer bietet echte Präsenz?Hallo Schnippi,
Anfang/ Mitte 2023 hat BBQ in Berlin noch echten Präsenzunterricht angeboten. Die haben auch ein Labor für Netzwerktechnik. Bei meinem Beratungsgespräch dort, wurde ich durch die Räume geführt. Hätte ich auf FiSi umgeschult, wäre ich zu BBQ gegangen. Den Unterricht kann ich nicht bewerten. Dozenten vor Ort sprechen aber eher für Qualität nehme ich an.
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ZwennL hat eine Reaktion von Bensemilla in Informatik Fernstudium parallel zur Ausbildung/Umschulung?Wenn Du das machen möchtest, dann musst Du das Deinem Kostenträger melden. Wie es bei der Rentenkasse ist weiß ich nicht, aber wenn die Agentur für Arbeit Kostenträger ist, darf man maximal 15 h pro Woche studieren, denn das gilt als Nebenbeschäftigung. Damit unterliegt es zu 100 % auch den Regeln einer Nebenbeschäftigung, genau so, als machst Du einen Job, um etwas dazu zu verdienen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung, denn ich hatte vor meiner Umschulung angefangen Medieninformatik online zu studieren und musste das unterbrechen. Als ich gefragt habe, ob ich das doch nebenbei machen kann, wurden mir die Regeln genannt.
Ich habe es dann bleiben lassen, denn in 15 h/ Woche kann man maximal 2 Module pro Semester belegen. In wie weit das kontrolliert wird steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn es rauskommt und die Nebenbeschäftigungsregeln gelten auch bei Dir, würde ich es nicht darauf ankommen lassen. Abgesehen davon war ich dann ganz froh, auch keine 2 Module belegt zu haben. Die Umschulung hat nämlich mehr Zeit gekostet, als ich dachte. Obwohl ich bereits viel Vorwissen hatte. Aber man will es dann ja auch ordentlich durchziehen.
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ZwennL hat eine Reaktion von Jakob1 in Praktikum suche für UmschülerEs ist aktuell sehr schwer einen Praktikumsplatz zu finden. Ich hoffe Du hast noch etwas Zeit, bis es losgehen soll.
Konkret kanst Du folgendes machen/ versuchen:
Bewerben, bewerben, bewerben. Leider zeigt die Erfahrung vieler Umschüler, die bereits in Deiner Situation waren, Unternehmen antworten teilweise gar nicht oder sie sagen direkt ab. Schon ein Vorstellungsgespräch ist schwer zu bekommen. Was Bewerbungen angeht hilft diesbezüglich leider nur Quantität Du solltest Deine Unterlagen auf Qualität prüfen lassen. Das geht von Formulierung, über Rechtschreibung/ Grammatik/ Interpunktion, bis zu Lücken im Lebenslauf, die nicht sein dürfen. Solltest Du niemanden kennen, der sattelfest ist, um die Qualität zu prüfen (Lehrerin im Bekanntenkreis z.B.), lade Deine Unterlagen anonymisiert hier im Forum hoch. Hier gibt es sehr viel Kompetenz zur Qualitätssicherung Finde möglichst einen Ansprechpartner heraus. Oft stehen die irgendwo auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich für die Ausbildung. Bei kleineren Betrieben schau ins Impressum. Im Zweifelsfall versuche rauszufinden, wer für die HR zuständig ist Dein Bildungsträger sollte auch eine Liste mit Betrieben haben, wo zumindest bereits ein Umschüler ein Praktikum absolviert hat. Diese Listen sind leider nicht immer aktuell, aber es sollten Ansprechpartner drinstehen. Im Besten Fall auch eine Telefonnummer. Rufe dort an, um einen direkten Kontakt herzustellen. Du kannst auch bei anderen Unternehmen anrufen, um Dein Interesse direkt zu bekunden Versuche es auch im öffentlichen Dienst. In Berlin z.B. nimmt die Deutsche Rentenversicherung Umschulungspraktikanten. Allerdings plant der öffentliche Dienst langfristiger. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die minimal 4 Monate vor dem Praktikumsstart eingegangen sind. Das ist eine Auskunft der Deutschen Rentenversicherung als Reaktion auf meine Bewerbung dort Schau auf die üblichen Job-Plattformen, wie Stepstone, Indeed, usw., welche Unternehmen Auszubildende suchen. All diese Unternehmen können potentiell auch Umschulungspraktikanten nehmen, denn sie haben auf jeden Fall den benötigten Ausbilder Neben den reinen Job-Plattformen kannst Du auch versuchen etwas über LinkedIn oder Xing zu erreichen Höre Dich in Deinem Bekanntenkreis um. Viele Praktikumsstellen kommen über Vitamin B zustande. Frag Deine Familie, Deine Freunde, von mir aus Deinen Arzt, ob sie jemanden kennen, der jemenden kennt Das sind die Punkte, die mir einfallen. Vielleicht hat noch jemand Ergänzungen parat.
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10-15 Seiten für Doku und max. 10 für Anlagen.
Wenn die Schriftgröße 12 wollen, dann wollen sie Schriftgröße 12.
Also alles wie es da steht. Wenn es natürlich die richtige IHK ist wo du es entnommen hast. Jede IHK braut da ihr eigenes Bierchen.
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In Bezug nur zu den Prüfungen, empfehle ich auf jeden Fall die alten Prüfungen zu üben. Weil selbst wenn du dir durch Bücher Wissen aneignest, empfinde ich die Prüfungen und die Aufgabenstellungen sehr eigen.
Ich hatte sehr oft den Fall gehabt, dass ich nicht konkret wusste, was die IHK von mir wollte. Aber mit dem üben der alten Prüfungen, habe ich das viel mehr verstanden
Ansonsten empfand ich es einfacher IT Wissen anzueignen, wenn ich zB. eigene Netzwerke gebastelt habe, mit einem Switch VLANs eingerichtet habe. Fehlermeldungen ermitteln, wieso kann PC A nicht PC B anpingen, eine virtuelle Firewall dazwischen, etc etc.
Ich hab mir wirklich viele Bücher durchgelesen, aber war am Ende kein Stück schlauer. Die Praxis hat mir viel geholfen.
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ZwennL hat auf skylake in Umschulung EntscheidungshilfeEinige. CCNP, LPIC-2 und andere. Da ich selbst Cisco-Instruktor bin kenne ich mich tatsächlich mit der Materie aus. Allerdings musste ich beruflich auch schon Azure Zertifikate erwerben und das lief über einen externen Dienstleister über 100%-Braindump. Klar, man besteht dann die Prüfung aber hat danach einfach so gar keine Ahnung.
Nicht nur etwas. Ohne dahinterliegende Erfahrung sind Zertifikate einfach nichts wert. Die können sogar sehr nachteilig wirken. Ich hatte vor ungefähr 10 Jahren einen Bewerber (damals noch in der Wirtschaft) aus Indien auf dem Schreibtisch, der vom CCNP über MS bis zu Security so ziemlich jedes Zertifikat hatte was angeboten wurde. Alle waren echt (wurde überprüft). Im Vorstellungsgespräch konnte die Person noch nichtmal einfachste Basisfragen beantworten.
Wenn jemand dutzende Zertifikate aus den verschiedensten Bereichen vorweist wird man stutzig. Entweder die sind gefälscht oder eben Braindump. Beides wertlos.
Ich hatte auch mal einem Bewerber (mit CCNA) eine Cisco FW hingestellt und wollte das er einfachste Loggingdinge und co. zeigt. Der Bewerber war bereits mit der Console hoffnungslos überfordert und man merkte direkt, woher das Zert. kam. Sowas ist dann für den Aspiranten ziemlich peinlich.
Ein Zertifikat sollte zum Lebenslauf passen, alles andere ist vergebene Liebesmühe außer du bewirbst dich in irgendeinem seltsamen Schuppen, der nur bei seinen Kunden mit Zertifikaten prahlen möchte. Das sind dann die Läden die dich nötigen über solche externen Anbieter am besten im ersten Jahr 10 Stück zu erwerben, damit sie diese dann als überhöhten Stundensatz beim Kunden ansetzen.
Ganz extrem fällt mir es auch immer wieder bei LPIC auf. Jemand der jahrelang jeden Tag mit Linuxservern zu tun hat, kennt einfach Tricks, Kniffe und co. der jemand nicht kennt, der einfach nur paar hundert Fragen aus dem Internet auswendig lernt. Alleine der Geschwindigkeitsunterschied wie sich beide in der Konsole bewegen ist enorm und wehe es taucht ein Fehler auf. Der "richtige" Linuxadmin weiß wie er sich helfen kann und vllt. auch direkt wo das Problem herkommt. Der Braindump-Anwärter steht dann wie der Ochse vorm Berg und kann seine Stoßgebete Richtung ChatGPT schicken.
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ZwennL hat auf t1nk4bell in Umschulung EntscheidungshilfeZum Thema Zertifikate kann ich aus eigener Erfahrung sagen , wenn man möchte kann man davon einen ganzen Haufen machen , das habe ich auch . Kann damit eine Wand zu Pflaster. Ich habe sie gemacht weil sie verlangt wurden. Aus praktischer Erfahrung kann ich eins dazu sagen , von diesen ca 20 Zertifikaten stehe ich wenn ich praktisch damit zu tuen habe bei 17 wo e der Ochs am Berg und habe null Ahnung. Bei dreien bin ich gut , mit den Sachen habe ich aber praktische Erfahrung. Also unterm Strich aus meiner Erfahrung sind zerts kaum das Papier wert wenn man nicht in dieser Thematik arbeitet.
Was folgenden schluss für mich zulässt.
Wenn ich praktisch mit etwas zu tuen habe werde ich es mit der Zeit beherrschen.
Ein zert dazu machen bringt dir einfach so gut wie nichts außer es wird irgendwie verlangt.
Das zert zeigt in keinster Weise das du irgendetwas kannst außer lernen .
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ZwennL hat auf hellerKopf in Umschulung EntscheidungshilfeHallo Golkir,
dein Thread wird nun die typischen Phasen durchlaufen, den alle Threads zum Thema Umschulung nehmen.
1. Es tauchen die Beiträge auf, die dir von einer Umschulung abraten und fragen, warum und ob nicht doch eine reguläre Ausbildung angestrebt wird.
Falls reguläre Ausbildung möglich --> Ende der Diskussion, da immer besser als Umschulung
2. Es kommt nur Umschulung in Frage?
Dann lass dich nicht von Einzelschicksalen ( "Bei war es ..... ) beeindrucken. Das sind alles nur zufällige Schnapschüsse, die nicht verallgemeinert werden können. Anbieter heute top, morgen flop, weil die Dozenten rumstreunen wir läufige Katzen.
Auswahlkriterien:
Du musst deine Rangfolge der wichtigen Eigenschaften erstellen und bei jedem Anbieter ermitteln, wie weit er dem entspricht.
Ganz oben auf der Liste sollte stehen: "Wie untertsützt mich der Anbieter beim Praktikum"
Das geht von "ein Platz wird garantiert" bis zu "Na warten Sie mal ab, das wird dann noch", dazwischen gibt es alte Listen mit unbrauchbaren Adressen.
Merksatz: " kein Praktikum -> keine Prüfung"
Deine weiteren Kriterien können Lernumgebung, technische Ausstattung, Raumgestaltung und Umfeld sein.
Macht einen Unterschied, ob man ein Einzelzimmer hat oder im Großraumbüro 20 Leute wild durcheinander ins Headset brüllen.
Ganz wichtig:
Geh davon aus, dass dir jede Umschulung nur einen Bruchteil von dem vermittelt, was ein regulärer AzuBi am Ende kann.
Vor allem hat der mehr Praxis.
Das musst du ausgleichen können, durch eigene Aktivitäten ( priv. Projekte, git usw.)
Frage deinen Anbieter, ob er dafür am Nachmittag auch einen Ansprechpartner bereit hält.
Es gibt die Anbieter, die buchen einen Dozenten 8 bis 16 Uhr, der dann auch immer ansprechbar ist.
Andere Anbieter lassen Ihre Teilnehmenden nachmittags einfach alleine.
Der Nachweis von Aktivitäten ist nicht das "Erkaufen" von Zertifikaten.
Die sind nur Lockmittel der Anbieter.
Also mach dir deine Checkliste und geh dann die Unternehmen durch, die für dich in Frage kommen.
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ZwennL hat auf SR2021 in Chancen eine Ausbildung zu landen?1.) 6 Wochen in Bayern / BaWü immer mit der Möglichkeit auch später noch rein zu rutschen, ist also halb so wild.
Kann auch ein Vorteil sein bei Firmen die bisher noch keinen Azubi haben.
2.) In der Ausbildung bekommst du Geld für das was du tust, kannst dich also voll darauf konzentrieren. Beim Studium (je nach Elternhaus) musst du (viel) zusätzliche Zeit dafür aufwenden deinen Lebensunterhalt zu sichern.
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ZwennL hat eine Reaktion von RSSEMTEX in Praktikum suche für Umschüler@RSSEMTEX und @TechNick
Habt ihr Eure Bewerbungsunterlagen prüfen lassen? Hier im Forum habe ich bisher nicht mitbekommen, dass Ihr sie hochgeladen habt.
@RSSEMTEX Bis Dezember ist noch eine gute Zeitspanne, um Dich schriftlich zu bewerben. Auch wenn es nervt ignoriert zu werden. Es reicht ein Unternehmen, dass Dir eine Zusage gibt, bzw. Dich erstmal zu einem persönlichen Gespräch einlädt.
@TechNick Bei Dir dürfte der Zug für schriftliche Bewerbungen für einen Platz in ca. zwei Wochen abgefahren sein.
Dringender Tipp: Steige auf das Telefon um und rufe verschiedene Firmen an. Dein Bildungsträger wird Dir vermutlich sagen, versuche auch über den Startzeitpunkt hinaus noch einen Platz zu ergattern. Aber das geht natürlich nicht ewig.
In solchen Gesprächen nicht rumjammern, wie scheiße gerade alles ist. Sondern lege sachlich dar, dass Du leider bisher keinen Platz gefunden hast und deshalb nun noch alles versuchst, um auf dem letzten Drücker unterzukommen. Lese aber vor einem Anruf die HomePage des Unternehmens quer, damit Du weißt, was die machen. Beziehe Dich darauf, um nicht verzweifelt zu wirken und den Gesprächspartner nicht denken zu lassen, eigentlich ist Dir egal wo Du unterkommst.
Was Ausschulung bedeutet
Für den Fall, dass Du ausgeschult wirst, wird Dir vermutlich mitgeteilt, Du kannst Dir einen Platz für in einem halben Jahr suchen. In dem Fall bewirb Dich direkt weiter und kläre die Situation mit deinem Kostenträger. Mit dem solltest Du zu diesem Zeitpunkt in Deiner Situation sowieso im Austausch sein.
Die Ausschulung hat nicht direkt etwas mit der IHK zu tun, sondern ist systembedingt. Deshalb dürfte sie unabhängig bei allen Bildungsträgern passieren. Um die Doku zu schreiben und die Präsi/ das Fachgespräch zu halten, brauchst Du zwingend ein Projekt. Ein Projekt setzt eine praktisch agierende Umgebung voraus, also einen produzierenden Betrieb. Deshalb ist das Praktikum unausweichlich. Umkehrschluss: Ohne Praktikum keine Möglichkeit einen Abschluss zu erlangen.
Es gibt in der Tat wohl Bildungsträger, die eine Art Scheinunternehmen betreiben, um eigene Umschüler, die keinen Platz in der freien Wildbahn gefunden haben, wenigstens das Projekt zu ermöglichen. Aber das ist nicht die Regel und auch nur ein Kompromiss. Allerdings würde ich das machen, bevor ich ein halbes Jahr verliere.
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ZwennL hat auf Bettelmäuschen in Praktikum suche für UmschülerIch bin froh, dass ich für September einen Betrieb gefunden habe. Dabei habe ich aber allerdings auch bereits vor 1 1/2 Jahren angefangen zu suchen, direkt nach Start meiner Umschulungsmaßnahme.
Dabei muss ich allerdings auch sagen, dass meine Bewerbung und meine Erfahrungen in der IT zu 90% dazu beigetragen haben, einen Platz zu ergattern. Viele, die die Umschulungen machen sehen das erste mal Codezeilen oder werden ins BWL-Krematorium geschmissen. Bei unserem (nicht so tollen) Bildungsträger sind 99,99% Leute dabei, die bisher noch nie was mit IT zu tun gehabt haben, außer mit ihrem Smartphone zu surfen oder als Kind mal mit dem Gameboy gespielt haben. Und so sieht eben auch nicht nur die "Vorerfahrungen" aus, sondern dementsprechend auch die Bewerbungen. Billig, einfach, nichtsaussagend.
Ich habe circa 30 Bewerbungen geschrieben, davon kamen bis heute gefühlt 5 Absagen, der Rest hat sich überhaupt garnicht gemeldet - auch per mehrfacher Nachfrage nicht. Und das zum Beispiel von Internetunternehmen, die SEO und Kundenwirrsch an B2B verkaufen wollen. Also ziemlich lachhafte Firmen, bei denen man dann auch einen großen Bogen herum macht.
Ich kann dir nur den Tipp geben: Suche in deiner Umgebung einfach nach "IT Unternehmen" über google-Maps und erkundige dich auf deren Websiten, ob diese ausbilden und ggf. sogar Azubi-Ausschreibungen auf ihren Job/Karriereseiten haben.
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ZwennL hat auf mapr in Vorbereitung auf Ausbildung?Es heißt Ausbildung weil du ausgebildet wirst.
Was nützt es dir wenn du dir vorher schon was aneignest, was du gar nicht brauchst.
Und dann gibt es noch dieses gefährliche Halbwissen ...
Also ganz entspannt an die Sache rangehen.
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ZwennL hat eine Reaktion von Chico1life in Praktikum suche für UmschülerEs ist aktuell sehr schwer einen Praktikumsplatz zu finden. Ich hoffe Du hast noch etwas Zeit, bis es losgehen soll.
Konkret kanst Du folgendes machen/ versuchen:
Bewerben, bewerben, bewerben. Leider zeigt die Erfahrung vieler Umschüler, die bereits in Deiner Situation waren, Unternehmen antworten teilweise gar nicht oder sie sagen direkt ab. Schon ein Vorstellungsgespräch ist schwer zu bekommen. Was Bewerbungen angeht hilft diesbezüglich leider nur Quantität Du solltest Deine Unterlagen auf Qualität prüfen lassen. Das geht von Formulierung, über Rechtschreibung/ Grammatik/ Interpunktion, bis zu Lücken im Lebenslauf, die nicht sein dürfen. Solltest Du niemanden kennen, der sattelfest ist, um die Qualität zu prüfen (Lehrerin im Bekanntenkreis z.B.), lade Deine Unterlagen anonymisiert hier im Forum hoch. Hier gibt es sehr viel Kompetenz zur Qualitätssicherung Finde möglichst einen Ansprechpartner heraus. Oft stehen die irgendwo auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich für die Ausbildung. Bei kleineren Betrieben schau ins Impressum. Im Zweifelsfall versuche rauszufinden, wer für die HR zuständig ist Dein Bildungsträger sollte auch eine Liste mit Betrieben haben, wo zumindest bereits ein Umschüler ein Praktikum absolviert hat. Diese Listen sind leider nicht immer aktuell, aber es sollten Ansprechpartner drinstehen. Im Besten Fall auch eine Telefonnummer. Rufe dort an, um einen direkten Kontakt herzustellen. Du kannst auch bei anderen Unternehmen anrufen, um Dein Interesse direkt zu bekunden Versuche es auch im öffentlichen Dienst. In Berlin z.B. nimmt die Deutsche Rentenversicherung Umschulungspraktikanten. Allerdings plant der öffentliche Dienst langfristiger. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die minimal 4 Monate vor dem Praktikumsstart eingegangen sind. Das ist eine Auskunft der Deutschen Rentenversicherung als Reaktion auf meine Bewerbung dort Schau auf die üblichen Job-Plattformen, wie Stepstone, Indeed, usw., welche Unternehmen Auszubildende suchen. All diese Unternehmen können potentiell auch Umschulungspraktikanten nehmen, denn sie haben auf jeden Fall den benötigten Ausbilder Neben den reinen Job-Plattformen kannst Du auch versuchen etwas über LinkedIn oder Xing zu erreichen Höre Dich in Deinem Bekanntenkreis um. Viele Praktikumsstellen kommen über Vitamin B zustande. Frag Deine Familie, Deine Freunde, von mir aus Deinen Arzt, ob sie jemanden kennen, der jemenden kennt Das sind die Punkte, die mir einfallen. Vielleicht hat noch jemand Ergänzungen parat.
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ZwennL hat eine Reaktion von Hendiadyoin in Übernahmegespräch mündliche ZusageDas Projekt darf offiziell erst gestartet werden, wenn die IHK das Go gegeben hat. Sprich, wenn der Projektantrag bewilligt wurde. Dein Unternehmen muss sich auch ziemlich sicher sein, dass der Antrag so durch geht. Denn je nachdem, wie weit Du bereits bist, musst Du evtl. umarbeiten. Aber das ist nicht das Problem.
Es wurde bereits gesagt, dass Du auf eine Unterschrift des Verantwortlichen angewiesen bist. Nun wissen wir nicht, wie gut Du mit Deinem Ausbilder kannst, aber der kann auch unterschreiben nehme ich an. Nur blöd, wenn er die gleiche Person ist, wie Dein unseriöser Chef.
Unseriös ... Hmmm, emotional aufgeladen trifft es vielleicht besser. Um die Situation erträglicher zu machen, kannst Du ein klärendes Gespräch suchen. Meine Empfehlung dazu ist, (weil ich annehme Du bist ein junger Mensch mit wenig Lebenserfahrung, was ich einfach sachlich meine), solltest Du Dich für ein solches Gespräch entscheiden, nimm einen Mediator mit. Eine Art Anwalt für Dich. Ich persönlich würde mich da vermutlich für eine Frau entscheiden, weil es einen Gegenpol zum bereits vorhandenen Testosteron braucht. Ist nur meine Einschätzung.
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ZwennL hat auf hellerKopf in Übernahmegespräch mündliche ZusageIst die Frage ernst gemeint? Hat der Betrieb dir nichts über die Prüfungsordnung und den Ablauf des Projektes gesagt?
Na, dann.
Vor dem von der IHK festgelegten Zeitraum darfst du nicht anfangen.
Und von deinem Chef brauchst du zum Schluß die Unterschrift, alles korrekt gemacht zu haben.
Sehen wir mal davon ab, dass dein Betrug auf irgendeine Weise der IHK bekannt werden kann, ist es die Unterschrift vom Chef, von der du abhängig bist.
Nur du kannst jetzt einschätzen, ob das ein Risiko ist.
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ZwennL hat auf hellerKopf in Übernahmegespräch mündliche ZusageNo. Achtung Minenfeld.
Damit machst du dich ja gerade abhängig.
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ZwennL hat eine Reaktion von ♥Nika♥ in Ausbildungszeugnis BewertungHallo Nika,
das Zeugnis ist ein Sehr Gut mit Schleife. Sowohl im fachlichen, wie auch sozialen Bereich wird ausschließlich positiv bewertet und man hat fast das Gefühl, es wurde das Super Buch der Superlative bemüht 😉 Ganz im Ernst, mit dem Ausbildungszeugnis musst Du Dir gar keine Sorgen machen, zumal Du übernommen wurdest.
Die Verkürzung auf 2,5 Jahre ist vorher abgesprochen gewesen. Aber doch deshalb, weil bereits im Vorfeld klar war, dass Du überdurchschnittlich abliefern kannst. Das hast Du ja sehr offensichtlich auch bewiesen. Das ist meines Erachtens nach also durchaus sauber formuliert.