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Tiangou

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  1. Und bei uns läuft das genau andersherum. Wir haben Rollouts und Betriebssystem Updates auf zig Servern, das darf aber erst ab 19 Uhr oder samstags gemacht werden. Unsere IT hat aber nur bis 18 Uhr Bereitschaft und nicht am Wochenende. Ich bete also immer, dass jede einzelne Kiste nach dem Update wieder hochkommt. Nicht dass es für mich Konsequenzen seitens der Firma hätte, ich prangere diese Missstände seit Jahren an, aber bei mir schlagen dann die Kunden auf und das ist auch nicht angenehm. Ist übrigens nicht die Schuld der IT, die macht alles Richtig und besteht auf zusätzliche Entlohnung der Zeit, mit Aufschlägen. Noch dazu sind wir in verschiedenen Tochterfirmen, und die Leute, die über dem ganzen Stehen, wollen nur billig. Bei uns in der Tochterfirma läuft das alles über Vertrauensarbeitszeit und man muss schauen wo man die Zeit wieder herbekommt. Wobei die IT durchaus auch schon nachlässig handelt, da gibt es dann ein Firewall Update welches ohne jemandem Bescheid zu sagen eingespielt wird. Dieses hat aber die Unterstützung für TLS 1.0 entfernt und wir hatten noch 20 Jahre alte Software laufen (also die Software, wo schon seit 10 Jahren kein Entwickler in der Firma arbeitet, der daran noch gearbeitet hätte. Natürlich soll die immer mal neu gemacht werden soll, wenn Luft ist. Diese Luft, die wir seit Jahren nicht mehr hatten) und ich hatte dann das ganze Wochenende Spaß, weil ich das Problem erst nicht richtig eingrenzen konnte und dann nicht wusste wie es zustande kam.
  2. Bei uns gibt es keine DB Admins, sondern eine 3 Mann IT für die Infrastruktur, ein bisschen AD, Exchange, Telefonanlage, Benutzersupport und um Himmelswillen kein Linux, damit kennt sich nämlich keiner aus. Trotzdem wurde aus Kostengründen entschieden, dass eben diese IT die Webhosting-Infrastruktur verwaltet. Somit haben wir schon einen permanenten Kampf um Ressourcen, die IT würde nämlich am liebsten alles was nicht verwendet wird abzwacken. Und wenn der Datenbankserver im 5 Minuten Mittel nicht ausgelastet ist, kann man ja gleich ein paar Cores wegnehmen. Und der Webserver verbraucht auch nie seine 64GB RAM... Nein darf er auch nicht, sonst ist keine Luft mehr für Lastspitzen, mal davon abgesehen sind vorhandenen Ressourcen den einzelnen Anwendungen zugeteilt und jede hat ihren eigenen Puffer. Der SQL Server ist ein Cluster, am liebsten würden sie die passive Node abschalten, weil da ja nichts drauf läuft... Von den ElasticSearch Instanzen fange ich garnicht erst an ;). Kommt auf die Arbeit an und es soll auch Firmen geben, da ist es ok sich in der Telefonanlage auszuklinken, wenn man beschäftigt ist. Wenn ich vor Ort bin und nicht ans Telefon gehe, steht derjenige der versucht hat mich zu erreichen ein paar Minuten später im Büro. Bin ich im HO nicht zu erreichen, heißt es schnell, das ich ja gar nix arbeite (Kwaiken hatte das ja letztens so treffend mit der Projektion). Und auf Slack reagiere ich auch weniger, da kommt einfach zuviel rein. Meldungen von den Cloud Systemen, Tasks, Tickets, Kollegen die was wollen, Sales etc.
  3. Ja und das bei 160k im Jahr... du hast halt die absoluten Traumbedingungen. Ich fange nicht aus Spaß morgens um 6 Uhr an, eigentlich würde ich auch lieber länger schlafen. Aber so läuft es nunmal als Pendler, bevor ich jeden Tag eine zusätzliche Stunde im Stau verbringe, stehe ich lieber früher auf. Ich bin sehr froh, dass ich aktuell Donnerstags im Freitags im Homeoffice sein kann. Aber für das morgens um 6 Uhr anfangen können und das Homeoffice, bezahle ich auch mit Mehrarbeit. Heute Abend um 19 Uhr fängt ein Rollout an, wenn es glatt läuft, bin ich um 21 Uhr durch, wenn nicht dann OpenEnd. Abbauen kann ich die zusätzlichen Stunden vermutlich nicht und morgen früh um 9 habe ich schon wieder eine Status Telko mit einem Kunden. Ich bin ein Fan von New Work und wenn es nach mir ginge, würde ich auch öfter lieber 4 Tage die Woche á 10 Stunden arbeiten, bei dem Meeting, Telko, Support, Entwickeln Mix bin ich da kein Stück unproduktiver und es kommt auch so oft genug vor, das mit den 10 Stunden, die 4 Tage leider nicht. Auch Vertrauensarbeitszeit ist ein tolles Konstrukt, wenn sie denn funktioniert, ich habe aus meinem persönlichen Umfeld aber bisher nur von Leuten gehört, und das spiegelt auch meine Erfahrung wieder, dass es eben nicht funktioniert. Früher hatte ich meinen Schreibtisch, meine Ecke, man hat die Tasks abgearbeitet und nach 8,4 Stunden hatte ich Feierabend. Jeder, der nicht in der IT ist, denkt das alle Entwickler digitale Nomaden sind, arbeiten bei Starbucks, im Garten, am Strand oder wo auch immer natürlich, dass man sich die Stellen gerade aussuchen kann und die Arbeitgeber einen mit Goodies überhäufen. Dabei hat die Arbeitsverdichtung deutlich zugenommen, wie hier schon angemerkt wurde, wirkliche Softwareentwicklung ist schon echt schwierig. Ich bin Senior Entwickler, aber eigentlich auch Projektleiter, Supporter, Architekt, Admin usw. und das alles in mehreren Projekten gleichzeitig. Gehe ich auf Vorstellungsgespräche soll ich inzwischen bis zu 3 Termine wahrnehmen und logischerweise Einstellungstest bestehen, Arbeitsproben abliefern und ein gut gefülltes Github Profil haben und gefühlt sucht auch jeder Fullstack Entwickler. Man soll C# beherrschen, MSSQL, NoSQL, NodeJS, Angular, Azure, aws, verhandlungssicheres Englisch sprechen und Präsentationsskills haben und gerne vor größerem Publikum präsentieren und Vorträge halten. Und während man dann sein Arbeitsergebnis vom "Schnuppertag" der versammelten Mannschaft präsentiert, wird man noch verbal degradiert weil man die async Aufrufe nicht Normgerecht umgesetzt hat. Entschuldigt die Tirade, aber jetzt war ich gerade im Schreibfluss Ich schließe nicht aus, dass es an mir liegt bzw. ich mich verändert habe, aber ich fühle mich in der Entwicklung einfach nicht mehr zu Hause. Das was für mich den Reiz ausgemacht hat, mich wo reinzufuchsen und voll darin aufzugehen und mal Stunden mit der Optimierung oder Umsetzung eines komplexen Problems zu verbringen, das gibt es scheinbar nicht mehr. Ich habe es nicht und bei den Firmen wo ich bisher so vorstellig war, gibt es das auch nicht mehr.
  4. Es war auch eher so eine allgemeine Frage. Bei uns wird die Softwareentwicklung gerade ausgelagert, das Team im Ausland hat eigentlich Idealbedingungen. Keine Abstimmungsmeetings, jeweils nur ein Projekt pro Team und von den Entwickler in Deutschland vorher durchgeschaute und übersetzte Userstories. Bin da schon fast neidisch... nur nicht auf das Gehalt. Habe ich schon lange nicht mehr gesehen, die letzten Gespräche bei denen ich war, waren immer "Openspace" für die Entwickler, garniert mit Star Wars und Nervguns und Tischkicker oder ein Großraumbüro wo auch noch Sales oder PM mit im Büro saßen. Das einzige was in die Richtung ging, war ein 4 Personen Büro mit Glaswänden, aber ohne Türe und um das Entwicklerbüro waren Sales Innen und Sales außen. Ich saß da 4 Stunden drin für ein paar Übungsaufgaben und konnte von 3 Verkäufern jedes Wort laut und deutlich hören, auch die Privatgespräche. Der Teamleiter sagte mir, dass sie schon seit einem Jahr eine Tür haben wollen, aber das Budget dafür nicht locker gemacht wird. Sowas wird hier seit 2 Jahren gebaut und ist jetzt dann wohl fertig, kann das Ding bei uns von der Dachterrasse aus sehen: https://www.google.de/search?q=Gläserne+Softwarefabrik
  5. Gibt es das noch? Ich habe den Eindruck, dass diese Zeiten vorbei sind. Liegt vielleicht daran, das ich überwiegend im Web-Backend bin und wir immer auch noch die Systeme dazu betreuen. Aber wenn Tickets rein kommen, muss immer erst geschaut werden, ob die wichtig sind. Und dann steht auch noch locker alle Stunde einer vom Sales Team im Büro, will wissen ob dieses oder jenes umgesetzt erden kann und was das ungefähr kostet. Und Kunde SupderduperwichtigfinanziertunserallerGehalt1 meldet einen Bug, den müssen wir uns natürlich sofort anschauen und zu 98% liegt der Fehler dann allerdings auch nicht bei uns und ich kann nur die Glaskugel anwerfen oder in der Infrastruktur des Kunden nach dem Fehler suchen. Auch das "Multiprojektmanagement" führt nicht unbedingt dazu, dass ich mal in Ruhe an einem arbeiten kann, meistens haben 2-3 Projekte schon eine Deadline mit Releasetermin und wir sind nur zu dritt. In den bisherigen Vorstellungsgesprächen, hatte ich aber immer den Eindruck, dass das inzwischen normal ist, zumindest auf den Senior Postionen, wenn man mal Gehälter von 60k€+ haben will. Mehrere Projekte, am besten noch Schulungen und Vorträge vorbereiten und das alles im Großraumbüro. Aktuell versuche ich auf morgens 6 Uhr anzufangen, dann kann ich bis 9 Uhr in Ruhe arbeiten, eigentlich wäre ich dann um 14:30 durch, funktioniert aber eher selten. Und trotzdem bekomme ich den Kopf nicht frei, weil ich kaum noch zu meiner eigentlichen Arbeit komme. Und es nervt mich, denn es ist eigentlich nicht meine Schuld, aber dauernd muss mich rechtfertigen warum dieses oder jenes nicht fertig wurde, weil einfach viel Zeit auf der Strecke bleibt, wenn man zwischen zig Projekten in unterschiedlichen Programmiersprachen, zum Teil >20 Jahre alt und Onpremise, Cloud, NoSQL, MSSQL und sonst noch für Sachen hin und her switcht.
  6. Der Neffe meiner Frau (ist das mein Neffe? Noch nie drüber nachgedacht), ist mit 48k nach der Ausbildung eingestiegen und hat nach einem Jahr zu 54k gewechselt. Macht in die Richtung Linuxadmin/DevOps und arbeitet in Stuttgart.
  7. Richtung Stuttgart eher nicht, da sind 40km durchaus eine Stunde. Ich fahre nach Karlsruhe und brauche für 40km schon 45 Minuten und das mit einer geplanten Ankunftszeit von 6 Uhr.
  8. Dann passt alles, Glückwunsch Wobei, bei 21k sind das ja nur 1.750€, dann sind es nicht bloß 600€, sondern 950€ mehr?
  9. Pro Monat oder für das ganze Jahr? Für mich liest sich das eher nach p.a.
  10. Ich finde, in Stuttgart ist das Verhältnis zwischen Einkommen und Kosten für die Miete oder eine Immobilie nicht sehr gut. In den ganzen Konzernen verdient man sehr gut, ohne Verantwortung sind da 70k+ ganz normal, während im Mittelstand teils nicht mal auf Führungspositionen 70k gezahlt werden. Ein Bekannter von mir hat sich letztes Jahr dort eine Wohnung gesucht, wenn man Glück hat, ist man mit 1200€ Warm bei einer 2 Zimmer Wohnung dabei, wenn man Pech hat, sind 1200 die Kaltmiete. Oder man ist so flexibel jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit zu einer Massenbesichtigung zu gehen, dann geht es auch noch für ein bisschen weniger. Zu den Gehälter, ich dachte eigentlich immer, dass man gerade als Consultant noch das Geld machen kann. Insbesondere wenn es wirklich Beratung ist und kein Body-Lease und die Stelle klingt schon stark nach PreSales.
  11. Wir haben oben die ganze Zeit von Bonuszahlungen geredet, dann sollten wir das erstmal differenzieren.
  12. Dann habe ich keine Ahnung... Ich bekomme meinen Bonus als "Provision Einmalbezug" SV = Einmalbezug, ST = sonstiger Bezug. Wenn ich jetzt meine Jahreslohnsteuerbescheinigung nehme, das Gesamtbrutto bei nettolohn.de eingebe, kommt exakt der Lohnsteuerbetrag raus, der auf meiner Jahreslohnsteuerbescheinigung steht. Der Nettolohnrechner rechnet aber mit 12 Gehältern.
  13. Das kostet nicht mehr Steuer, ob 13 Gehälter oder 12, bei der gleichen Gesamtsumme kommt da gleiches Ergebnis raus. Ihr zahlt nur auf euer monatliches Gehalt immer 1/12, sprich die Steuerberechnung für euer monatliche Gehalt geht von Montasgehalt*12 = Steuerberechnung / 12 = Steueranteil. Gibt es jetzt ein 13. passt die Gesamtrechnung nicht mehr und ihr bekommt mit dem 13. Gehalt korrigiert alles abgezogen.
  14. Höre ich auch gerade dauernd, aber nur von Leuten die nicht in der IT sind und keine Entwickler suchen. Vielleicht gilt das auch nur für Berlin oder München. Grob kalkuliert dürfte das bei einer 40h Woche rund 36k entsprechen, wenn es nur 12 Gehälter sind. Je nach Region noch ganz ok.
  15. Also ich arbeite in Karlsruhe und trotz der 10 Jahre Berufserfahrung, die 60k Marke zu knacken, ist sehr schwierig. Ich hatte vor der Ausbildung, als ich so gejobbt habe, eigentlich immer 30 Tage Urlaub und ein Gleitzeitkonto bzw. Überstunden mit einem Zuschlag. Ich der Softwareentwicklung, hatte ich noch nie einen Vertrag vorliegen, der das geboten hätte. Klar die Gehälter sind höher, aber bisher waren die Überstunden immer inklusive oder eine Anzahl definiert oder es gab zwar ein Gleitzeitkonto, das hat aber nur maximal 5 Stunden im Plus erfasst und alles weitere war für umsonst.
  16. Also von den Gegebenheiten passt das auch 1:1 auf den Mittelstand bei dem ich bisher gearbeitet habe. Hatte in den letzten 12 Jahren drei Arbeitgeber, jeweils 150,170 und jetzt 250 Mitarbeiter. Wobei ich die Flache Hierarchie nicht als Pro sehe, gibt dann auf der übergeordneten Hierarchieebene nur mehr Leute die gerne Unterschiedliche Lösungen haben wollen, was meistens der Mitarbeiter darunter ausbaden muss. Was eben auch richtigerweise im Contra gleich bedeutet, dass es keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten gibt. Das gleiche mit den Prozesse, ich finde das fehlen eben dieser hat deutlich mehr Nachteile. Und die Möglichkeit viel zu Lernen und schnell Verantwortung zu übernehmen ist ein Zwang, keine Option. Die Sichtbarkeit beim Chef ist gegeben, aber außer einem Danke oder vorgeheuchelter Dankbarkeit in der Jahresendfeier-Rede für die vielen unbezahlten Überstunden habe ich davon auch nichts. Wenn dann nämlich was nicht geht, hängt man auch immer gleich direkt beim Chef. Für mich derzeit am Nachteiligsten, unsere Projekte haben zwar ordentlich Umsatz in Millionenhöhe, waren aber was Budget in Geld und Personenstärke angeht nicht sonderlich groß. Immer wenn ich bei größeren Firmen zum Gespräch bin, ist das natürlich ein Thema was für einen Umfang die bisherigen Projekte so hatten. Das beim Mittelstand klingt schon Deluxe, bei uns gibt es nichts nach Wahl. Da muss ich froh sein, wenn die Maus und Tastatur neu ist und ich nicht erst den Dreck vom Vorgänger runterkratzen muss. Mein Rechner ist jetzt 8 Jahre alt und so lang der nicht abkratzt, gibt es auch nichts neues. Unsere Schreibtische sind auch höhenverstellbar, aber dann brauch ich zwei Leute die den Schreibtisch heben, während ich mit dem Imbus unter dem Tisch rumkrieche. Ich bring sogar meinen eigenen Laptop mit in die Firma, weil ich keine Lust habe bei jedem Meeting oder beim Kunden mit Stift und Papier aufzukreuzen. Allerdings kenne ich Leute im Konzern die haben seit 5 Jahren das gleiche Thinkpad, mehr an Austattung gibt es dank Desk-sharing nicht und auf neue Software muss man Monate warten. Die Dockingstation für zu Hause wurde selbst gekauft und bezahlt. Konzern mit ~400.000 Mitarbeitern.
  17. Muss ich auch, bei meinem vorherigen AG, hatte ich jahrelang eine Dauerparkkarte für ein öffentliches Parkhaus in der Nähe für 65€ im Monat. Bis ich dann endlich einen Parkplatz im Gebäude bekommen habe, da wurden mir dann 60€ vom Brutto abgezogen. Jetzt bei meinem Arbeitgeber ist ein allgemeine Parkhaus an das Bürogebäude angeschlossen und der AG hat ein Kontingent an Parkplätzen, da kostet die Karte 54€, der AG übernimmt einen Teil und ich bekomme 40€ vom Netto abgezogen. Gerade wenn man als Pendler in die Stadt fährt, ist das immer ein schwieriges Thema. Da gibt es genug Firmen, bei denen weit und breit kein Parkplatz vorhanden ist und auch keine öffentlichen, wo man sich einmieten könnte. Sowas kann den Anfahrtsweg schnell um 45€ verlängern, sei es für die Parkplatzsuche oder eine P&R Lösung, die aber auch viel mehr kostet. Dafür das er wohl kauft, ist er noch ganz günstig dabei. Für 2 Zimmer in einer halbwegs brauchbaren Entfernung zu Stuttgart, sind Warm gerade schon 1000€ an Miete fällig und dann muss man schnell sein und am besten Arbeitslos, sonst kann man die 20-30 Besichtigungen zu unterschiedlichen Tageszeiten nicht wahrnehmen
  18. Ist bei uns auch so. Wenn man richtig flach liegt jetzt nicht unbedingt. Aber mit einer leichten Erkältung, wird dann von zu Hause gearbeitet, um die Kollegen nicht anzustecken. Der AG verlangt leider ab dem ersten Tag einen Schein, somit ist für einen Tag krank melden wegen Kopfschmerzen/Übelkeit etc. nicht drin. Gerade mit starken Kopfschmerzen oder den Medikamenten die dann helfen, will ich nicht noch eine Stunde auf der Autobahn verbringen. Bisher habe ich aber auch nicht erlebt, dass von dem kranken Kollegen dann 100% Leistung erwartet werden.
  19. Hat man bei einem zwingenden Arztbesuch auch, aber nur während der Kernarbeitszeit. Wir hatten das Thema bei uns schon mal, nicht wegen einer Kündigung, sondern wegen regelmäßigen Arztbesuchen und auch bei uns gibt es auch keine Kernarbeitszeit und dadurch auch keine Freistellung. Der Kollege kam damals mehrfach erst um elf Uhr und hat normalerweise um acht angefangen, wir haben aber andere Mitarbeiter die aber normal um elf anfangen. Das ging damals ein bisschen hin und her und letztendlich war es aber so, dass es keine Freistellung gab und es auch Urteile gibt, die das bestätigen, zumindest auf Termine außerhalb einer Kernarbeitszeit. Ich will damit auf den Fall hier gar keine Aussage treffen, denke aber, dass die Aussage hier muss freigestellt werden, zu einfach ist. Gerade wenn es nicht um einen ganzen Tag Freistellung geht.
  20. Die ganze IoT Gemeinschaft ist sehr verschworen, seit einem Dreivierteljahr versuche ich die Branche einzukommen. Ich finde die ganze Digitalisierung sehr spannend, habe Erfahrung in Steuerung- und Regelungstechnik, arbeite viel mit Mikrocontroller und Hausautomatisierung und habe auch schon diverse Testaufbauten gemacht. Leider alles nur privat und arbeite selbst nicht in einer industrienahen Branche, dafür aber seit über 10 Jahren in der Webentwicklung, also einiges an Erfahrung mit Apis (REST, SOAP, RPC etc.) und auch deren Absicherung, Microservices mit Api Gateways (Lokal, Azure) also schon brauchbares Wissen für den Bereich. Die Gründe für die Absagen sind immer die gleichen, zu wenig Erfahrung.
  21. Tiangou

    Mittagessen/Getränke im Job

    Wir habe schlicht keine Räume frei. Ich werde mich da nicht beschweren, sonst werden nur noch mehr Leute in ein Büro gesteckt. Wir haben inzwischen nur noch 120cm breite Tische und sitzen zu siebt auf nichtmal 25m². Ich bin hoffentlich eh nicht mehr lang da und das neue Gebäude soll ja 2021 vielleicht fertig sein.
  22. Tiangou

    Mittagessen/Getränke im Job

    Das setzt dann aber irgendwie voraus, dass es einen Pausenraum gibt. Bei uns gibt es nur eine Küche mit einem kleinen Stehtisch. Bei uns gibt es Wasser Still und Medium, allerdings nur in Raumtemperatur und kostenlosen Kaffee, der aber nicht schmeckt. Eine Zeit lang war ich mittags Essen, zum Einkaufen gibt es hier leider nichts was schnell erreichbar wäre. Irgendwann waren mir dann aber auch 10-15€ jeden Tag zuviel und ich bin auf belegte Brote und Tomate/Gurke umgestiegen. Ich esse auch am Platz, Pause kommt eh selten vor. Haben auch einen Kollegen, der bringt sich immer was zum aufwärmen mit, das dann auch gerne mal mit Knoblauch oder Thunfisch. Das ist schon sehr nervig, aber soll er draußen im Flur auf der Treppe sitzen? Da beschweren sich dann vermutlich die anderen Firmen im Haus.
  23. T5 in den Baujahren hat 250PS bis 2004 und ab dann 260PS. Die kleineren sind 2.4T oder 2.5T. 5 Zylinder waren sie alle. Also mal davon abgesehen, dass der Markt dafür deutlich kleiner ist, sind die Fahrzeuge die neuer sind, auch entsprechend teurer. Und das größere Problem, ich habe im Moment keine brauchbare Werkstatt und leider sehr viel Peche die letzten Jahre mit den Werkstätten hier. Ich hatte mich über LPG auch schon informiert und der Vorteil steht und fällt mit der Kompetenz des Umrüsters bzw. Werkstatt die das nachher warten soll. Aber im Moment ist eh noch kein Wechsel in Sicht, scheitert bisher alles am Gehalt.
  24. Schon klar, aber ein Auto bei dem jetzt gerade der Anlasser oder die Zündspule defekt ist, werde, werde ich sicher nicht überlegen, ob ich wegen einer 600€ Reparatur das kaputte Auto (mit großem Verlust) abstoße nur mir dann ein anderes für 7k kaufe, welches zwei Wochen später das gleiche Problem haben kann. Sowas überlege ich mir, wenn die Reparaturkosten in Richtung 1500€ gehen und zwar ohne Verschleißteile. Es geht nicht um den Spaß, es geht darum dass in Stuttgart inzwischen auch Euro 5 Diesel vom Fahrverbot betroffen sind und ich für Stuttgart im Moment maximal Euro 6d-Temp als sicher erachte, das liegt aber nicht um Budget.
  25. Also der Volvo ist schon Luxus, aber den habe ich vor 6 Jahren für rund 7000€ gekauft. Bei einem 4-5 Jahre alten Fahrzeug mit 50-60tkm, lege ich schnell mal 15k hin. Und bin trotzdem nicht vor Reparaturen geschützt. Zumal ich im Moment noch ein Auto mit großer Ladefläche brauche. Über die B Klasse brauchen wir nicht reden, wir hatten vorher einen Mondeo Diesel, selbst noch den Partikelfilter nachrüsten lassen und 14 Monate später dann Späne von der Hochdruckpumpe in den Düsen und ein bald fälliges Zweimassenschwungrad haben für ein schnell Aus gesorgt. Es war ein extrem schlechter Zeitpunkt, gerade Geld für die Hochzeit ausgegeben, ein Familienmitglied unerwartet verstorben und wir brauchten schnell ein Auto um wieder ins Geschäft zu kommen, weil ich keinen Nerv hatte, weiter meine Frau morgens um 4 am Bahnhof abzusetzen. Also schnell ein passendes Auto gesucht, B-Klasse Scheckheft gepflegt, vom Händler (ja Kiesplatz) 120.000km für 8000€. War der Worstcase, gleich die Handbremse kaputt und Spiegel vorne Links ging nichts. Händler meinte wir sollte das mit der Garantieversicherung klären, die meinte wir sollen es in die Werkstatt bringen und einen Kostenvoranschlag vorlegen. Da kam dann noch raus, dass der Bremssattel hinten rechts getauscht werden muss. Die Garantieversicherung hat die Kosten, inklusive die für den Kostenvoranschlag abgelehnt und auf den Händler mit Gewährleistung verwiesen. Der wiederum wollte die Kosten für den Kostenvoranschlag nicht bezahlen und wir sollten das Auto vorbeibringen, aber die Reparatur würde 2-3 Wochen dauern. Kurzum, wir hätten Klagen müssen, haben das Fahrzeug auf eigene Kosten reparieren lassen weil wir es schnell wieder brauchten. Den Kabelbaum vom Spiegel hab ich dann selber neu aufgebaut und verlötet, weil irgendwann auch der Blinker nicht mehr ging. Natürlich nervte die nächste Reparatur, aber ein gerade repariertes Auto wieder zu verkaufen nur weil der Anlasser kaputt gegangen ist? Wir hatten auch mal noch Pech mit einer freien Werkstatt, Reifen waren falsch abgefahren, also haben wir die Spur einstellen lassen und neue Reifen für vorne. Bein Saisonalen Reifenwechsel, wieder komplett einseitig abgefahren, diese mal alle 4. Eigentlich ein Gewährleistungsfall, blöd nur das es die freie Werkstatt nicht mehr gab. So läppern sich die kosten zusammen. Wie gesagt, für das nächste meiner Frau ist was neueres geplant, ob das am Ende weniger (Zeit/Geld/Nerven) kostet, werden wir sehen. Eine Klasse kleiner als die B-Klasse wird es eher nicht, Kia Ceed oder sowas. Ich bin gerade auf Jobsuche und habe noch keine Ahnung wie viele Kilometer ich in Zukunft fahren muss, vermutlich wieder 80-120 am Tag. Je nach Arbeitsort (Stuttgart!) denke ich über einen gebrauchten Diesel nach oder nicht.

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