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bigvic

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Alle Beiträge von bigvic

  1. Natürlich. Macht ja gar kein Sinn einen Ausbildungsberuf noch jahrelang zu erlernen / sich durchquälen, wenn du den Beruf dann eh nicht machen willst. Für mich ein NoBrainer lieber heute als morgen abzubrechen und auf was anderes zu fokussieren.
  2. Wo Licht ist, ist auch Schatten Und wenn man mal die grössten Branchen Banking & IT in der Schweiz insbesondere Zürich anschaut (UBS/Credit Suisse, Vontobel, Julius Bär, ZKB, usw. usf.), dann ist das nicht so lustig. Sehr viele haben ihren Job verloren in der IT in den letzten Jahren und finden auch nicht so einfach wieder was und die Talsohle ist da nicht erreicht unabhängig von KI & Co. Das kann man alles natürlich weglassen bei der Betrachtung. Ich denke man sollte immer dann sehr skeptisch sein, wenn es "keine Nachteile" geben soll. Dann hat man nicht genau genug hingeschaut / hinschauen wollen oder eben nur eine Seite der Medaille gehört. Diese Pro/Con kannst für jedes Land auf dem Planeten machen. Dubai, Deutschland, Norwegen, Luxemburg (=> ggf. attraktiver, wenn man die Kaufkraft anschaut, welche für mich die wichtigere Kennzahl ist). Quelle: https://luxtoday.lu/de/blog/luxemburg-vs-schweiz Und zum Thema Wohnungen in Zürich empfehle ich die Statistik: https://www.zh.ch/de/planen-bauen/raumplanung/immobilienmarkt/leerwohnungen.html Stadt Zürich: 0,1 % Leerstand (1 von 1000 Wohnungen/Häusern) Kanton: 0,5% Leerstand (5 von 1000 Wohnungen/Häusern) Stadt München zum Vergleich (Zensus 2024): 2,4 % https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:0e48bdf2-0db1-435f-b549-a04f8250fff6/LHM_RFS_Wohnungsmarktflyer2024_Web.pdf Also Stadt Zürich ist ~24 mal schlimmer als Stadt München beim Kampf um freie Wohnungen. Selbst beim Kanton Zürich noch ~5 mal. Wer da von "genug Wohnungen" spricht - ich weiss nicht so recht. Aber ja, kann man so sehen. Wer da locker flockig für 2000-2500 CHF im 10km Umkreis von Zürich eine 70-100qm Wohnung an mittelmässiger Lage mit mittelmässigem Ausbaustandard als frischer Immigrant bekommt den würde ich als sehr grossen Glückspilz bezeichnen. Parser kann ja dann berichten ;)
  3. Das sind 2 verschiedene paar Schuhe mit Kündigungsfrist und Kündigungsschutz. Das Gesetz (Art. 335c OR) sieht folgende Kündigungsfristen vor: nach Ablauf der Probezeit im 1. Dienstjahr: ein Monat im 2. bis und mit dem 9. Dienstjahr: zwei Monate ab dem 10. Dienstjahr: drei Monate, Natürlich kann man vertragliche andere Fristen festlegen, daher ist es nicht "immer 3 Monate". Und das zweite Thema ist der Kündigungsgrund / Schutz. Dein Arbeitgeber kann dich morgen vor die Türe setzen (natürlich mit Kündigungsfrist), aber dann wars das. Da gibt es nicht den Eiertanz wie in Deutschland mit wieso, weshalb, warum, aber ich will nicht, blablabla. Und theoretisch hast du Recht mit dem Arbeitslosengeld .. praktisch weht da ein anderer Wind als in Deutschland und sie kürzen dir sehr schnell radikal die Gelder, wenn du da nicht spurst oder sie den Eindruck haben du bemühst dich nicht genug bzw. nimmst zumutbare Arbeit nicht an. Dann geht das auf 0%
  4. Bist du ein geselliger Mensch? Hast du (viele) Freunde im realen Leben? Schweizer Freunde finden wirst du nicht so schnell, wenn überhaupt. Sprache - viele verwechseln Schweizer Schrift/Hochdeutsch mit Schweizerdeutsch und meinen sie verstehen Schweizerdeutsch. Kannst du mit Arbeitsplatzsicherheit / Kündigungsschutz analog USA umgehen? Wenn man dich morgen nicht mehr braucht, dann wirst du gekündigt - kein Gejammer, kein Sozialplan, keine Abfindung. Such dir einfach einen neuen Job, fertig. Ab 50 - viel Erfolg. Hast du mal den Wohnungsmarkt (z.B. um Zürich) angeschaut? Plane eher 3000, wenn du eine Chance haben willst für eine 2 Zi-Wohnung (Qualität: Arbeiterklasse). Natürlich dann mit 50 anderen Bewerbern. Kaufkraft generell: Je nachdem hast du in der Schweiz weniger zum leben. Siehe BigMac-Index. Wenn die Pizza in Deutschland 10 Euro kostet, dann kostet sie in der Schweiz 25 Euro. Also das Spiel geht nur auf, wenn du deine Kaufkraft nicht im Inland benötigst - analog der Rumäne der nach Deutschland kommt und dort Spargel sticht. Das "viele" Geld das er da verdient ist auch nur "viel" in Rumänien und eben nicht in Deutschland. Kennst du Rückwanderungsquote insbesondere bei Deutschen? Die Mehrheit ist spätestens nach 2 Jahren wieder in Deutschland. Nur wegen dem vermeintlich höheren Lohn umziehen geht bei der Mehrheit ziemlich in die Hose. Die Schweiz ist ein Einwanderungsland, aber keiner wartet auf dich und du wirst niemand sagen hören "Toll, noch ein Deutscher in der Schweiz. Herzlich willkommen." - das Thema ist eher: Wie können wir weitere Immigration reduzieren, denn es sind "zu viele". Und das nicht aus rassistischen Gründen, sondern schlicht aus pragmatischen - Infrastruktur, Verkehr, Schulen, Gesundheitssystem, Wohnungsnot, usw. usf. Du kannst dir das so vorstellen als ob Deutschland von 80 Mio. auf 100 Mio Einwohnern wächst innerhalb von 10-15 Jahren. So geht es gerade den Schweizern. Deutschland wäre schon kollabiert. Politische Verfassung: Andere Meinungen muss man in der Schweiz aushalten, Diskurs akzeptieren und Kompromisse finden. Alles dauert ewig. Sowas wie "Schmuddelkinder", "Brandmauern" und Ausgrenzung gibt es daher nicht, die Sache zählt - Ideologien sind sehr zweitrangig => (direkte) Demokratiegedanke halt, bei der du aber nicht mitmachen darfst, darfst ja nicht wählen. Kannst du damit umgehen? Gesundheitssystem ist teuer. z.B. ueber die Zahndebatte in Deutschland lachen die Schweizer mit ihren schönen weissen und geraden Zähnen ... die nicht krankenversichert sind, d.h. Zähne, Spangen, etc. zahlt man komplett privat (kann man zwar versichern, aber macht kein Mensch der Mathe beherrscht). Man putzt sich halt einfach die Zähne 3 x am Tag, Problem erledigt. Magst du Autos? Die Schweiz steht auf oeffentliche Verkehrsmittel und setzt das politisch um. Muss sie auch, siehe oben. So, nachdem Blaargh die Schlaraffenlandvariante aufgezeigt hat, dachte ich ein paar möglicherweise kritische Punkte runden das Bild ab
  5. Das ist der springende Punkt. Manchen bedeuten die "eigenen" 4 Wände alles, anderen spielt es keine Rolle wer im Grundbuch steht. Aber das sind emotionale individuelle und völlig legitime Entscheidungsgründe, die man auch nicht rational anschauen darf. Wie ob man lieber einen roten Porsche oder einen gelben Käfer fährt.
  6. Ich glaube da eher ehrlichgesagt eher bei der Realität dem Immobilienprofessor, dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und den Daten der OECD als eigenen / gefühlten Einzelfallbeobachtungen (die ich gefühlsmässig sehr gut nachvollziehen kann). Ich denke auch immer .. wow, wie teuer alles geworden ist, sehe dann aber auch die Gehalts- und Zinsentwicklung. Ist ja auch volkswirtschaftlich logisch. Ein eigene Immobilie war schon immer Luxus und das kann man ungerecht finden, aber das war früher noch viel mehr der Fall - alles andere ist ein verklärter Blick in die Vergangenheit. Und hier mal die Entwicklung... https://de.statista.com/statistik/daten/studie/244454/umfrage/wohneigentuemerquote-in-deutschland/
  7. Objektiv betrachtet ist es vllt doch etwas anders als "früher war alles besser" als die Brezel noch 10 Pfennig gekostet hat ... https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilien-podcast-frueher-besser-vergleich-100.html "Das Resultat kommt für viele wahrscheinlich überraschend: Denn danach ist es heute wesentlich erschwinglicher, eine Immobilie zu kaufen als noch in den 1980ern. In den 2010er Jahren sind die Preise für Wohneigentum zwar sehr stark gestiegen, dies wurde aber durch die Zinssenkungen am Markt überkompensiert" Aber anekdotisch sind die Geschichten unterhaltsam ;)
  8. Der Median in Deutschland, nicht in der IT. Der Kontext war leben vs überleben und da spielt die Branche/Job keine Rolle. P.S: hast du mal den link zu den werten von oben? https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/7817 ..dort kommen sie auf 60k p.a Median
  9. Ja und darüber was "vernünftig" ist lässt sich diskutieren. Der Median beim Gehalt in DE ist glaub 46k p.a.
  10. Musst nicht sein. Ich hatte letztens ein gutes Gespräch mit einem Unternehmer und er meinte sehr trocken .. "Seien wir mal ehrlich, solange du nur Gehalt bekommst wirst eh nie reich". Und ich finde den Satz wirklich gut und er gibt einem Seelenfrieden :)
  11. Der Artikel wurde wir in meine Timeline geschwemmt vom Feb/2025. Aus dem Artikel: »Für Unternehmen ist es mittlerweile ein unkalkulierbares Risiko, Freiberufler zu engagieren – es ist in diesem Land nahezu unmöglich, rechtssicher auf Honorarbasis zu arbeiten«, sagt Leiner. ... Was lange recht leicht umschiffbar schien, indem freie Mitarbeiter und Subunternehmer etwa für mehrere Auftraggeber, in eigenen Räumlichkeiten und mit eigener Mailadresse arbeiteten, sei durch jüngste Rechtsprechung mittlerweile ein Himmelfahrtskommando, sagt Leiner. »Für das Bundessozialgericht etwa ist es mittlerweile nicht mehr entscheidend, wie und mit welcher Frequenz jemand in einen Betrieb eingebunden, sondern ob sie oder er in irgendeiner Form Teil der Leistungskette ist «. (S+) Scheinselbstständigkeit: Warum die Selbstständigkeit...Immer rigidere Rechtsprechung bedroht die Existenzen von Selbstständigen. Mitunter drohen Hunderttausende Euro an Nachzahlungen an die Sozialversicherungen. Was Betroffene erlebt haben – und warum kau Damit ist der IT-Freelancer Markt ja de facto kaputt. Das Risiko gemäss dem Artikel ist ja nicht mehr tragbar für ein Unternehmen, jemanden zu engagieren. Wir hatten früher diverse Regelb für Freelancer nicht länger als 12 Monate, eigene Freelancer-Büros, Vertrag mit klarem Scope (keine Weisungsbefugnis) etc. - aber so, kannst das ja alles vergessen.
  12. Es gibt bei Firmen deiner Grösser reguläre Gehaltszyklen. Die solltest du kennen. Also wann ist das Jahresgespräch, wann ist Bugetierung, wann gibt es Erhöhungen, was sind die KPI, etc. Je nach Unternehmen hat der Vorgesetzte weniger oder mehr Spielraum selbst Entscheide zu treffen. Am besten beim nächsten 1:1 ansprechen, dass du denkst das ein Gehaltssprung nun angemessen sei und gerne den Prozess wissen möchtest (falls du ihn noch nicht kennst). 20-25% mehr halte ich für unrealistisch nach den ersten 1.5 Jahre. Wenn du 10% bekommst ist das schon erfreuenswert.
  13. Hi zusammen, ich suche eine App oder Einstellung fürs Pixel 10 Pro, dass mir mit einen Klick erlaubt mein "Profil" zu wechseln, also diverse Einstellungen. Ich hatte bislang "Quick Profiles" als App genutzt, aber das geht wohl nicht mehr und war glaub auch altbacken. Eigentlich hört sich das ja nach einer Build-In Funktion an, aber die "Modi" geben das irgendwie nicht her oder vielleicht bin ich auch nicht kompetent genug ?! Was ich möchte ist Profile wie ...: Normal = Klingelton X, Lautstärke Z, Vibration an, Benachrichtigungen lautstärke Y (bzw. an/aus) Meeting = Klingelton X, Lautstäre aus, Vibration aus,... Büro = Silent = Sport = Autofahren = Nice to have wäre wenn man für einzelne Personen das noch dediziert anpassen könnte (z.B. wenn der Hund anruft, dann immer volle Lautstärke oder so). Also ich denke absolutes Basic. Kennt da jemand eine App die das auf Android kann? Grüsse vic
  14. Ich lese keine Selbstkritik, sondern nur dass das Feedback ungerechtfertigt ist mit der Begründung "introvertiert". Ich würde die Kritik versuchen anzunehmen und mein Verhalten anpassen. D.h. per sofort jeden Tag ins Büro gehen, mehr mit den Kollegen zussmmenarbeiten, Fragen wenn ich was benötige (nicht nur auf die Bringschuld verweisen), etc. Dann nach 3 Monaten das Gespräch mit der Führungskraft suchen und fragen wie die Veränderung wahrgenommen wird. Und je nach Rückmeldung dann entscheiden, ob es Sinn macht ein Wechsel in Betracht zu ziehen.
  15. Nur am Rande .. wieso qualitativ und quantitativ? Will das dein Prof? Würde ich nicht machen.
  16. Kommt auf den Job bzw Task an. Je weniger man mit Menschen zu tun hat bzw. Ergebnisse von Kollaboration unabhängig, desto eher ist HO möglich. Und wenn man auch keine Karriereambtionen hat, dann ist mehrheitlich HO eine valide Option.
  17. Weniger als 3Jahre, unter 30, ohne Hochschulabschluss, Median. IT = 40,7k p.a. Sekundärquelle: (S+) Ausbildung ohne Hochschulabschluss: In diesen Jobs v...Von der Elektrikerin bis zum Pharmareferenten: Für ein gutes Gehalt braucht es keinen Hochschulabschluss. Wo Menschen ohne Studium am besten bezahlt werden – und welche Branchen sich kaum lohnen.
  18. Man sollte KI-Ausgaben immer kritisch prüfen, genauso wie jede Statistik und Forenaussagen / Einzelerfahrungen 😉 Hier noch eine Quelle aus dem Forum.
  19. Dein Profil ist Webentwickler ... und da sagt meine KI: "Das Durchschnittsgehalt für Webentwickler in Deutschland liegt bei etwa 41.800 € brutto pro Jahr (Stand 2025) und kann je nach Berufserfahrung, Abschluss und Branche stark variieren. Einstiegsgehälter liegen oft zwischen 38.000 € und 47.000 €," Insofern passt das :) Wenn du mehr verdienen möchtest, dann fokussiere nicht auf deinen Abschluss, sondern auf Skills die auf dem Arbeitsmarkt (aktuell) höher dotiert sind. Und Webentwicklung gehört eher nicht zum Top-Bereich.
  20. Nein. Es kann immer mal sein, das 2 Arbeitnehmer gleichzeitig kündigen oder jemand schwanger wird oder sonstwie ausfällt oder die eine Stelle schon lange offen ist oder neue Aufträge/Projekte reingekommen sind und man Verstärkung sucht usw usf.
  21. Ist der Kontext da nicht wichtig? Wie viel IT-Services sind outsourced? OnPrem/PublicCloud? Welche Branche? Etc.?
  22. https://www.backforce.gg/de/product-detail-plus Hatte vorher den "Markus" von IKEA. Riesenunterschied. Kann ich nur empfehlen. Und 10 Jahre Garantie ist auch ein Statement.
  23. Mit Fibre7 (10Gbit) machst du nichts falsch und hast alle Möglichkeiten. Prüfe ob das an deiner Adresse geht.
  24. Also vom Entwickler zum Sales ist schon eine Veränderung, aber zum Sales Manager hört sich schon etwas "ambitioniert" an. Oder wss heisst Sales Manager bei euch? Führst du fachlich und disziplinarisch ein Team von n Sales? Verkauf ist ein komplett anderer Skill und daher würdest bei uns erstmal als Junior Sales ins Trainee Programm kommen für 1-2 Jahre. Und solche Fälle kenne ich, wobei der Weg auch da meist erst über ein paar Jahre PreSales ging. Das Lohnmodell ändert sich idR auch komplett, dass heisst kleineres Fixum z.B. 50% fix und für den Rest is the sky the Limit (was gute Verkäufer genau so wollen um endlos abkassieren zu können bei guter Leistung). Daher sind die besten Verkäufer auch (zurecht) die bestbezahlten Mitarbeiter der Firma.
  25. Na dann mach es so. Für mich sind Screenshots eher was für User Anleitungen, die eher nichts mit IT am Hut haben. Das denke ich, wenn ich Screenshots sehe und meist entspricht der Inhalt dann auch genau dem Publikum.

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