SebastianB.

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  1. Moin , schade, aber es wird sich sicher noch was passendes finden! Habe momentan was ähnliches am Start und bin mal gespannt, wie es bei mir verlaufen wird. Sehe das wie du, Zeit kann man nicht unbedingt mit Geld aufwiegen, vor allem nicht mit dem eigenen Nachwuchs. Wenn dann noch die Frau die Hauptlast tragen müsste, ist es nur richtig, sich beruflich zurückzustellen, für die Familie. Gruß, Sebastian
  2. Hallo Alex, stell dir das mal lieber anhand eines praktischen Beispiels vor. Ich zeige dir mal eine Ableitungskette. Lebewesen -> Mensch -> Lehrer -> Englischlehrer -> Frau Müller Ding -> Fahrzeug -> Auto -> BMW -> 320D Du kannst nun ohne Probleme, Frau Müller als ein Lebewesen behandel, sowie du den 320d auch als Ding ansprechen kannst. Du erkennst sicher das Vererbungsmuster, das sich aufzeigt: Alles innerhalb einer Vererbungslinie kann von der obersten Klasse (insofern nicht bewusst über Sichtbarkeitsmodifizierer versteckt) benutzt werden. Dein Beispiel hat jetzt aber versucht, einen 320d mit Frau Müller anzusprechen. Da bringt dir auch eine selbstgeschriebene Convert-Funktion recht wenig, denn die beiden Objekte haben ja komplett unterschiedliche Bedeutungen. Manchmal macht es Sinn, zwei Objekte zu einander zu convertieren, da diese doch sehr ähnlich angelegt, aber nicht aus der gleichen Vererbungslinie stammen. Beispielsweise sind spezifisch implementierte Connections dafür ein gutes Beispiel. Ein direkter Cast ist dort nicht möglich, aber über ein Convert können die für Connections typischen Parameter wie IP, Name oder sonstiges einfach übernommen werden, ohne das Risiko oder die Mühe einer manuellen Copy eingehen zu müssen. Gruß Sebastian
  3. Ihr habt beide absolut Recht mit euren Aussagen! Die IHK hilft sicher nicht in jedem Fall, leider. Aber es ist und bleibt der erste außerbetriebliche Anlaufpunkt des Auszubildenden. Für spätere Rechtsstreite sollte man die IHK unbedingt schriftlich über den Ausbildungsmissstand informieren. Die Antwort, wie auch immer sie ausfällt, sollte man ernst nehmen und alles gut dokumentieren, denn letztlich ist die IHK, wie jede vergleichbare Kammer, damit beauftragt, beide Seiten der betrieblichen Ausbildung nach bestem Willen zu betreuen. Sollte es jedoch so sein, dass die IHK nicht die notwendigen Schritte einleitet, so hat man sich rechtlich zumindest auf die sichere Seite gestellt und kann sich ruhigen Gewissens an einen Anwalt wenden. Aber soweit sollte es wirklich nicht kommen. Oftmals reicht ein offenes Gespräch, denn beide Seiten sollten ein Interesse haben, dass die Ausbildung mit gutem Ergebniss abgeschlossen wird. Schließlich spricht sich rum, wenn ein Betrieb nichts taugt. Oftmals ist der Ehrliche der Dumme, aber je nach Situation, sollte man hier nicht mit Eindrücken hinter dem Berg halten, doch es gilt: Der Ton macht die Musik.
  4. Diese Meinung teile ich weniger. Den Azubi länger als 3-4 Wochen in den First-Level Support zu setzen, ist schlichtes Ausbeuten einer billigen Arbeitskraft. Sollte man über mehrere Monate die Ausbildung deswegen vernachlässigen, und das bei nicht einmal einem Mindestlohn von 8.50€ die Stunde, ist das einfach nur Ausnutzen. Klar, der Azubi hat mehr als nur das Programmieren zu erlernen, aber ein FIAE ist nicht umsonst auf der AE-Schiene, und 1/3 der regulären Ausbildungszeit am Telefon zu verbringen, ist da wenig zielführend. Wende dich nicht an irgendein Organ der Kammer, sondern erfrage den für deinen Betrieb zuständigen Ausbildungsberater. Der hat ein größeres Interesse, deine Ausbildung positiv und nach Lehrplan verlaufen zu lassen. Viel Erfolg & halt die Ohren steif, nur der, der alles mit sich machen lässt, verliert am Ende.
  5. Es geht hier um einen Ausbildungsplatz, oder? Dann mach es ruhig so. Sämtliche Vorwürfe, die dann kommen "könnten", sind für Facharbeiter vielleicht zutreffend, aber für jemanden ohne diesen Hintergrund einfach lächerlich. Du verdeutlichst damit ein wirkliches Interesse an der Materie, und zeigst dem potentiellen AG, dass du kein Fähnchen im Wind bist, dass sich wahrscheinlich noch auf drei andere Berufsgruppen beworben hat. Sollte es sich um eine Festanstellung als Entwickler handeln: Finger weg, dann stimme ich den Vorrednern in allen Punkten zu.
  6. Es stand in der Prüfungsordnung, wenn dann eine Kammer meint, sie dürfe es ausschließen, dann höchstens, weil man es mit sich machen lässt. Wie bereits gesagt, nimm die Unterweisung, dann ist diese Diskussion hier auch unnötig.
  7. Du hast die Wahl zwischen einer Präsentation, oder einer Unterweisung. Ich rate jedem, die Unterweisung zu nehmen, da man dort mit sehr wenig Vorbereitung (nur 1-2 mal proben) sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Investier die Zeit lieber in das Lernen des Stoffs, der nachgehend abgefragt wird. Es wird auch gerne mal gefragt, wie z.B. Unternehmen Lehrinhalte vermitteln, die nicht im Betrieb vermittelbar sind. Da wollen die dann sowas wie überbetrieblicher Lehrgang oder Verbundausbildung hören.
  8. Du wirst dort eine 10-minütige Praxis-Situation nachstellen, in der einer der Prüfer sich als Auszubildender ausgibt. Danach gibt es ein Fachgespräch, welches sich teilweise an der Unterweisung orientiert, aber auch allgemeine Fragen (Was ist, wenn ihr Azubi das Berichtsheft verliert?) beinhaltet.
  9. Je nach Modell, kostet dich der Ausbilderscheint (inkl. Prüfungsgebühren) 150€ (ohne Kurs) - 1200€. IdR. werden zwei Modelle angeboten, einmal kann man den Kurs im Block (Mo-Do) über zwei Wochen verteil besuchen, oder in einem vierwöchigen Wochenendmodell. Rückblickend betrachtet: Flieg von dem Geld in den Urlaub und lass dir nur die Unterlagen zu kommen. Das ist alles kein Hexenwerk. Das hilfreichste war die praktische Unterweisung, welche den praktischen Teil der Ausbildereignung abdeckt. Das kann man sich aber wunderbar im Netz ansehen.
  10. Ich schenke dem Anschreiben weniger Beachtung, für mich sind Praktikumszeignisse, Noten in technischen Fächern wie Physik, Mathe und Chemie wichtig, als auch ein rundes Gesamtbild. Edit: Zu deinem Anschreiben selbst: Vielleicht solltest du noch ein - zwei private IT-Projekte erwähnen, um dein Interesse an der Ausbildung zu untermalen. Wie alt bist du? Welchen Schulabschluss hast du?
  11. Das ist so machbar. Da sollte auch kein Gesetz dich hindern können, schließlich wechselst du den Beruf komplett, und nicht nur den Betrieb. Der AG kann da auch nichts machen, wenn er klagt, da du wie bereits erwähnt, den Job komplett wechselst. Aber moralisch ist das natürlich eine andere Sache. Wissentlich eine Ausbildung beginnen, um Sie dann abzubrechen, halte ich sowohl menschlich für falsch, als auch karrieretechnisch für unnütz. Außer eine abgebrochene Ausbildung im Lebenslauf hast du nichts davon, was du mit einem halben/ganzen Jahr Warten nicht vielleicht auch erreicht hättest.
  12. Berufserfahrung ist nie schlecht, egal in welchem Bereich sie gemacht wurde. Sie fördert die persönliche Reife, als auch die Einstellung und die Herrangehenswiese an diverse Probleme. Während ich 15 Jahre in der genannten Branche hilfreich finden würde, wenn du dort als Anwendungsentwickler tätig wirst, so verstehe ich nicht ganz, welchen geldwertenden Vorteil du gegenüber einem 21 Jährigen frisch ausgelernten FiSi hast, der genau so gut einen Server, Switches, Netzwerke und Clients administrieren kann wie du. In der Anwendungsentwicklung sehe ich das z.B. ganz anders, da du dann genau weißt, was der User für Ansprüche hat, du kennst die Aufgaben und Anforderungen an die Software, als auch die Konzepte hinter dem Auftrag der Entwicklung. Aber auch hier würde ich nicht von einem großen Gehaltsvorteil gegenüber einem vergleichbar Facharbeiter ausgehen. PS: Kein Umschüler.
  13. Also wenn dir der Kilometerstand deines PKWs wichtiger ist, als deine berufliche Zukunft, solltest du es selbstverständlich nicht machen.Aber mal ehrlich: Wenn das schon ein Punkt ist, wo du ins Wanken gerätst, wo die Einsatzbereitschaft für deine eigene Karriere bereits aufhören zu droht, wo möchtest du denn dann ansetzen? Sei lieber froh, dass man dir als Azubi dann auch so ein Vertrauen entgegen bringt. Vielleicht musst du ja auch nicht immer alleine fahren, sondern mit einem bereits ausgelernten Mitarbeiter, schließlich musst du ja erst einmal angelernt werden. Ich für meinen Teil würde das dankend annehmen. Hauptsache raus aus dem betrieblichen Alltag, und an echten Projekten wachsen und lernen. Nun kann man wieder aufschreien und sagen, ein Azubi soll in erster Linie ausgebildet werden, und nicht bereits die Arbeit von vollwertigen Mitarbeitern erledigen, aber da würde ich dankend ablehnen und den Schlüssel meines Autos rausholen, mit der Frage: "Wo geht's heute hin, Chef?"... Learning by doing sag ich da nur.
  14. Ein FIAE braucht es nun wirklich nicht... Ob es sinnvoll ist, es beizubringen und als Themenblock in einer Prüfung zu führen, ist eine andere Sache. Aber händig Subnetting zu betreiben, das braucht kein FIAE. Selbst ein FiSi muss sowas nicht mehr händig können. Dabei passieren ja auch gerne mal Fehler. Das bleibt in den Prüfungen drin, weil man das halt einfach gut lernen, und vor allem prüfen kann. Sicherlich ist ein solides Grundwissen der tieferen Konzepte der Netzwerk-Technologie wichtig, aber wenn man 100 Softwareentwickler fragen würde, ob Sie es jemals nochmal gebraucht haben, würden 98 nein sagen, und die zwei, die ja sagen, mussten es sich sowieso nochmal anschauen.
  15. Hey, also ich muss auch mal meinen Senf dazugeben... Ich kenne ein paar, die es auf der IHK-Schiene versucht haben. Ich würde dir vom OP abraten, hin zu einem richtigen Studium. Der OP wird von vielen garnicht ernst/wahr genommen, weil das Modell dahinter garnicht geläufig ist, bei vielen Arbeitgebern. Ich habe wie du an der Stelle gestanden, mich gefragt, wo die Reise hingehen soll? Ich bereue es nicht, mich für ein Studium eingeschrieben zu haben, auch wenn es sehr viel Zeit und auch eine ordentliche Stange Geld kostet, so ist es am Ende eben die sichere Variante, denn ein Studium kennt nunmal jeder. Was dir persönlich jedoch am besten liegt, bleibt natürlich auch dir überlassen. Gruß Sebastian