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sylenz

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Alle Beiträge von sylenz

  1. Da wir uns hier in einem Informatik-Forum befinden, spreche ich natürlich auch nur in diesem Kontext. Macht wenig Sinn sich hier über soziale oder kreative Studiengänge zu unterhalten. Ein berufsbegleitendes Studium ist auch immer ein Signal für den AG, dass Potenzial und Wille vorhanden ist. Das würde ich nicht abwerten. Daraus können (!) sich natürlich viele Chancen ergeben, letztlich ist aber natürlich auch immer Timing, Glück und der richtige Vorgesetzte wichtig. Sehe ich als FK auch genau so. Selbst nach einem Studium dürften die meisten noch 25-30 Jahre im Job haben. Nach Abschluss und Jobwechsel dürften die Kosten in wenigen Jahren spätestens wieder drin sein, wenn man nicht schon super verdient. Das ist natürlich nur meine Meinung, denke aber, dass ich hier nach drei Fernstudiengängen + aktuell laufendem MBA + Job als Lead einen guten Einblick habe ☺️
  2. Ganz ehrlich, dieses ganze Zahlenjonglieren ist auch nicht mehr als Kaffeesatzleserei. Im internationalen Vergleich sind auch die Gebühren von privaten, deutschen FHs ein Witz, gerade weil man sie als Berufstätiger auch absetzen kann. Du wirst nie erfahren, welche Möglichkeiten sich ergeben haben, wenn Du es nicht probierst. Glaub mir: Es lohnt sich immer. Monetär und persönlich. Erfahrungsberichte siehe Fernstudium-Infos.de. Wir geben bald sogar ein gedrucktes Buch mit ausgewählten Blogs heraus, für alle, die eher oldschool unterwegs sind 😅
  3. Kommt auf die Position und BE an. Einem Anfänger kann man schlecht tiefgehende Fachfragen stellen, oder wie und was sie in bestimmten Situationen gemacht haben. Da kann es also auch mal theoretischer werden. Und dann ist natürlich schon die Erwartungshaltung, dass das noch frische Wissen da ist.
  4. Urban Legends. Wir nutzen Workday und da wird nichts vorgefiltert.
  5. Unbedingt ansprechen, ist ja auch ein Budgetthema beim neuen AG. Das wirft kein gutes Licht auf deine Persönlichkeit das Geld einfach einzustecken. Man könnte sogar soweit gehen, dass das die glaubwürdigkeit und gegenseitige Vertrauen massiv beeinträchtigt - gerade, wenn man eine exponierte Stellung wie du einnimmt.
  6. Mea culpa 😉 Das nebenberufliche Studium ist meist nur das Plus zur BE + Ausbildung. Daher ein absoluter Pluspunkt gerade wenn in Regelstudienzeit und guten Noten. Da spielt der Name der Hochschule ggf. nur einen kleinen Aspekt. Das ist so nicht korrekt. Auch die staatlichen Hochschulen haben selbstverständlich den Trend erkannt und bieten berufsbegleitend Studiengänge an. Die liegen preislich ähnlich. Beispiel https://ohm-professional-school.de/weiterbildungen/studium/master/software-engineering-und-informationstechnik Der Bewerbungsprozess ist natürlich hochgradig individuell, je nach Personalentscheider, Marktlage, Region, etc. Aber wie gesagt: Jede Weiterbildung hilft und ich sehe ein Studium an der IU überhaupt nicht kritisch. Das Dogma der Käuflichkeit ist natürlich schade, aber gerade in Deutschland mit den Akkreditierungen eher nebensächlich. Bei Osteuropa wäre ich da aber auch vorsichtig.
  7. Ohne das Curriculum zu kennen: Oft bieten Hochschulen hier ein Potpourri an grundständigen Informatik-Modulen + "fancy" neuen Modulen an. Allgemein würde ich auch eher zu "klassischer" Informatik oder Wi-Inf. raten, aber so verk ist das sicher auch nicht. Ich als Personalverantwortlicher finde es total toll, wenn jemand berufsbegleitend ein Studium durchzieht. Das sieht man extrem selten und zeigt neben den Hard auch viele Softskills. Dabei ist die Hochschule dann auch nebensächlich, solange sie akkreditiert ist. Naja, du hast als Alumnus evtl. hier einen Bias 😉. Absolventen einer Präsenz-Uni sagen ggf. das Gleiche über die FU und Absolventen einer Elite-Uni das über eine normale Uni. Aber kein Dissenz: Ich glaube auch, dass die FU bockschwer ist. Zum einen will die Studienunterlagen didaktisch übel sind, zum anderen weil man als Student nur eine Nummer ist. Als zahlender Kunde ist das Servicelevel ein ganz anderes. Und es geht dabei nicht darum, irgendetwas geschenkt zu kriegen. Demnach: Go for it!
  8. Das ist kein Widerspruch, sondern schlicht die Realität. Ich habe nicht geschrieben, dass wir keine Juniors haben. Aber ein Team muss gut durchmischt sein.
  9. Tatsächlich lehnen wir in meiner Abteilung in einem Konzern auch aktuell Junioren ab - egal ob M.Sc. oder Ausbildung. Junioren gibt es aktuell echt viele, aber Senioren nicht...
  10. Zur Wahrheit gehört auch, dass (zumindest bei mir) 80% der Bewerbungen gar keine Zeugnisse mehr enthalten. Nur den CV. Ist aber für mich schon ein Plus 😉
  11. Sehe ich anders. Genau auf die Details achten Bewerbungsempfänger, da durch die ganzen Superlative nur hierdurch eine Differenzierung möglich ist.
  12. Zeugnisse dürfen nie negativ formuliert sein, das ist also kein Qualitätsmerkmal. Das Zeugnis liest sich für mich nach einer 2-3, am besten mal selbst als Sätze in Google überprüfen, das muss hier keiner machen. Das wäre bspw für mich eine 3. "übertroffen" die 2 und "stets erheblich übertroffen" die 1. Könnte sogar nur eine 4 sein 😳
  13. sylenz hat auf Pinky2024's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich wäre vorsichtig damit, einfach wild zahlen in den Raum zu stellen. Dass der TE wesentlich (!) mehr verdienen kann und sollte ist klar, aber 70T€ ist schon eher Senior Niveau, das ich hier nicht sehe. 50-60T€ sehe ich aber schon als realistisch an. Mein Tipp: einfach mal bei ein paar AGs bewerben und es mit 55T€ probieren. Alternativ evtl. mal bei eurem Betriebsrat deinen Fall schildern, das klingt alles so wild, dass es ausgedacht sein könnte 😉.
  14. sylenz hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ist bei uns zumindest auch so. Senior Devs sind kaum zu kriegen und die Teams sollten gut durchmischt sein. Daher ist der Bedarf bei uns an Juniors auch super niedrig
  15. Ich bin auch bei einer privaten Bank, unser Tarifvertrag hat aber nur 7 Stufen. Eingruppierung ist Leistungs/Erfahrungsbezogen. Als Dev mit 3 Jahren BE und guten Kenntnissen sollte man in der letzten oder vorletzten Stufe starten können. Ziel ist immer ÜT mit Senior Kenntnissen.
  16. Du weißt nicht, wie viele Bewerbungen die Person täglich lesen muss. Ich möchte das jetzt nicht verteidigen und finde es auch schade, wenn es so läuft, aber ich selbst kriege auch dutzende Bewerbungen auf eine Stelle. Da man sich die auch nicht langfristig speichern darf vergisst man recht schnell. Bei einem Personaler dürfte die Summe an zu lesenden Bedingungen deutlich höher sein...
  17. Sehe ich auch so. Nicht überbewerten und professionell bleiben. Das ist nichts persönliches gegen dich, sondern du bist nur einer von vielen.
  18. sylenz hat auf Pinky2024's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Würde ich an deiner Stelle auch nicht ganz so negativ sehen. Du warst in einer Notsituation ohne Job und hast einen neuen gekriegt. Für das nächste Mal kennst du die Gehaltstruktur besser und kannst evtl., je nach Qualifikation, mehr raushandeln. Da hier keiner deinen CV kennt ist völlig unklar, ob das ein faires Angebot war.
  19. Ganz ehrlich: bei uns ist die Bewerberlage ziemlich mau. Junior ist noch besser als Senior. Der Abschluss ist ein Aspekt von vielen um eine Zusage zu kriegen. Wichtig ist zumindest mir, dass das Bild des Bewerbers stimmig ist. Gerade bei Juniors ist es gut, wenn eine gewisse Motivation und Flexibilität erkennbar ist und auch auf das Leistungsniveau schließen lässt. Mir ging es früher, ohne Studium, auch so, dass ich dachte ein Studium ist der Heilsbringer. Mit zwei Abschlüssen muss ich aber inzwischen sagen, dass man das auch nicht überbewerten sollte 😉
  20. Ein formaler Abschluss ist natürlich wichtig. Eine Ausbildung oder Studium sollte man schon durchziehen können wenn man in den Bereich arbeiten will und ist sicher möglich. Dafür verdient man in der IT auch entsprechend gut. Ich gehe davon aus, dass damit dann zumindest die Grundfähigkeiten gegeben sind.
  21. Als Personalentscheider in einem Konzern kann ich dir sagen, dass bei uns nach Leistung und nicht Abschluss vergütet wird. Das sollte also nicht das Argument sein. Wenn du als reiner Entwickler tätig sein willst ist eine Ausbildung genau so fein. Wichtig ist die Berufserfahrung und da solltest du möglichst schnell aufholen.
  22. Ihm fehlt noch ein Drittel des Studiums nach der doppelten Regelstudienzeit. Es ist nicht schlimm zu scheitern. Wichtig ist, dass man in der Lage ist Fehlentscheidungen zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen. Das ist eine ganz wichtige Kompetenz. Ein Studium sollte auch nicht überbewertet werden.
  23. Studium ist genauso wenig als Berufserfahrung zu werten. Ein Bachelor ist eine erste, grundständige Ausbildung. Nur eben mit akademischen Fokus. Edit: Falls du mit BE die Jobs nebenher meinst: Das wird nicht als gleichwertig angesehen, als wenn ein fertig ausgebildeter einem regulären Job nachgeht und dort entsprechend Verantwortung trägt und über die Zeit wächst.
  24. Nochmal zur Klarstellung: als Einsteiger ist es aktuell größtenteils egal, ob du eine Ausbildung oder Studium als Entwickler hast. Die Grenze verschwimmt sogar noch mehr, je mehr BE du hast. In bestimmten Unternehmen gibt es u. U. eine "gläserne Decke" ohne Studium, das ist aber in deiner Situation völlig irrelevant. Entscheidend ist m. E. nach, dass du möglichst schnell BE sammelst.
  25. Sehe ich nicht so. Ich stelle lieber jemanden ein, der nach der doppelten Regelstudienzeit erkannt hat, dass ein Studium nichts für einen ist, als jemanden der irgendwie durchgekommen ist und dafür noch bedeutend länger gebraucht hat. Abhaken, Ausbildung schnell durchziehen und in den Arbeitsmarkt starten. Studium dann ggf. in ein paar Jahren berufsbegleitend nachholen.

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