Jump to content

Matt84

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    88
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Matt84

  • Rang
    Reg.-Benutzer

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Moin zusammen, macht von euch jemand Karriere? Ich meine den umgangssprachlichen Begriff, also der Aufstieg in höhere Positionen. Oder wenn es nicht der Aufstieg ist, ändert sich eure Jobbeschreibung? Mich beschäftigt das Thema gerade, hatte letztens mal wieder Xing aufgemacht und von einigen Vernetzten haben mich neue Jobtitel angesprungen. Ich weiß, die sind nur Schall und Rauch, sagen eventuell über die Tätigkeit und die Bezahlung nicht so viel aus. Sind aber mitunter für den nächsten Arbeitgeber wichtig. Ich bin jetzt seit über 10 Jahren in der Softwareentwicklung und mittlerweile Mitte 30. Mein "Titel" bisher immer Softwareentwickler. Bei meinem Ausbildungsbetrieb habe ich den Junior übersprungen, in den Firmen zwischendrin weiß ich nicht mehr was es für Karrierepfade gab und bei meinem aktuellen Arbeitgeber bin ich offiziell auch nur Softwareentwickler. Hier übernimmt man nur zusätzliche Rollen, aber auch die sind nicht definiert, also keine Beschreibung, keine Änderung im Vertrag und nachher auch keine Erwähnung im Arbeitszeugnis. Letzteres könnte man mit Nachdruck vielleicht noch hinbekommen. Ich bin jetzt Softwareentwickler, mache aber die disziplinarische Teamleitung (Budget, Urlaubsplanung, Jahresgespräche etc.) und die technische Projektleitung (Inklusive Archtitekturverantwortung), das wird auch so zu den Kunden kommuniziert. Das was ich kaum noch mache, ist Software entwickeln. Da ich nicht für immer in der Firma bleiben möchte und dann auch nicht in die Entwicklung zurück will, habe ich das auch mal angesprochen, aber man bleibt dabei, das sind zusätzliche Rollen, dafür gibt es nichts Offizielles. Aber man möchte mich jetzt zum Senior Entwickler machen. Ich finde das überhaupt nicht gut, also im Lebenslauf dann >10 Jahre+ als Entwickler, dann die Beförderung zum Senior und der Kandidat behauptet er mache Team- und Projektleitung, wie sieht das denn aus? Vom Gehalt her ging es schon ein wenig nach oben, vielleicht gibt es das Gehalt woanders wieder für "nur" Entwickler, aber zumindest hier in der Firma habe ich einen kleinen Abstand zu den Entwicklern die wirklich nur Entwickeln. Ich hatte das Problem schon in den bisherigen Vorstellungesgesprächen und ich wäre auch skeptisch wenn mir die Bewerber das so erzählen würden, daher interessiert mich eure Meinung zu dem Thema.
  2. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stelle 59k für einen Junior her gibt. Wir haben einen ähnlichen Aufgabenbereich, ASP.NET MVC, JavaScript das übliche wie Angular, extJS etc. und REST Apis. Gute Datenbankkenntnisse sind für MSSQL bzw. T-SQL Pflicht, wünschenswert auch Elastic Search und Mongo DB. Kenntnisse in Core werden auch langsam zur Voraussetzung. Die Stellen bei uns sind aber "FullStack" also auch der Betrieb der Anwendungen auf eigenen Servern, also Umgang mit Windows Server mit IIS, Linux mit Apache und Administration des MSSQL Servers, sowie einige Anwendungen in Azure. Soweit die Stellenanzeige, im Daily Business sind noch Windows Dienste, Anwendungen mit VB6, Classic ASP und auch weniges mit PHP, WCF und kleinere WinForms bzw. WPF Anwendungen. Gehaltsniveau sind um die 38-45k für einen Junior, 50-55k für einen Professionell und 60-65k für einen Senior, vermutlich auch noch ein bisschen mehr, aber es bewirbt sich auch keiner der wirklich die ganze Breite mit Erfahrung abdeckt. Das ist bei uns im Raum Stuttgart, ein KMU mit ~200 Mitarbeiter, denke das Gehaltsniveau in Hamburg weicht nicht so sehr davon ab. Mit dem Gehalt liegen wir ganz gut im Mittelfeld, leider ist der Rest nicht so prickelnd (Überstunden, Urlaub etc.) so das wir zwar viele Bewerber haben, die vom Gehalt passen, aber mit den Rahmenbedingungen nicht bei uns arbeiten wollen.
  3. Matt84

    Höheres Einstiegsgehalt vs Berufsschancen, ratlos

    Genau dafür gibt es die Vertrauensarbeitszeit mit den abgegoltenen Überstunden
  4. Matt84

    Rufbereitschaft - der Diskussionsthread

    Grundsätzlich ist das eine Verbesserung, immerhin wurde ich vorher auch über alle Kanäle kontaktiert, wenn was dringendes angefallen ist und ich im Urlaub war. Da gibt es genügend Dinge, die momentan nur von mir gelöst werden können. Im letzten Urlaub war dann der Kollege krank, der eigentlich da gewesen wäre und dann war die Abteilung nicht besetzt, was bei laufenden System ziemlich schlecht ist. Also wurde ich angerufen. Jaja, ich weiß, jeder andere schaltet alle Handys ab und ignoriert dann anfragen per WhatsApp und Facebook und genießt trotzdem seinen Urlaub, ich kann das nicht. Zumal der Mist dann liegen bleibt, bis ich wieder da bin, nur dann umso dringender. Ich brauch keinen Anwalt und auch keinen Mittelfinger, ich kann auch einfach auf Urlaub zwischen den Feiertagen verzichten, dann habe ich da auch keine Bereitschaft.
  5. Matt84

    Vergütung Rufbereitschaft

    Dieses Jahr über Weihnachten und Silvester erstmalig mit Bezahlung, aber wie üblich nur die Wahl zwischen keinen Urlaub oder Urlaub mit Bereitschaft. Dauer je Rufbereitschaft: 1 Woche, also auch an den Feiertagen, Zeiten sind nicht definiert, aber Kunden nutzen das System händisch bis 19 Uhr, danach nur automatisiertReaktionszeit: Nicht definiertHöher der Vergütung: 200€ Brutto für die Bereitschaft und den normalen Stundensatz (ca. 30€) für die Einsätze, Abrechnung auf halbe Stunde Basis Modell: VergütungVertraglich geregelt: Nur mündlich und ich vermute ich werde schon der Pauschale hinterher rennen müssen.Häufigkeit/Dauer der Einsätze: Keine Ahnung, normalerweise keineBranche: DIenstleistungOrt: BruchsalTätigkeit: Projektleiter/Softwareentwickler Der Haken an der Sache, wir haben kein richtiges Monitoring, d.h. ich muss verschiedene Postfächer durchschauen ob was angefallen ist und eventuelle Tickets auf Dringlichkeit prüfen und das mehrfach am Tag.
  6. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    @Graustein Die Überstunden sind genauso abbaubar wie bei meinem jetzigen AG, ohne Gleitzeitkonto habe ich da entsprechende Zweifel. Und was der Parkplatz kostet, ist ungefähr der Betrag, der mehr an Gehalt dabei raus kommen würde. Und natürlich kann der AG nichts für meinen Wohnort, trotzdem fließt es in meine Entscheidung mit ein. ÖPNV ist raus, dauert eineinhalb Stunden und ich bräuchte 3 Monatskarten, Landkreis bei mir für Bus, DB für Zug und S-Bahn am Zielort, da kostet das Auto deutlich weniger und ist viel schneller. Bleibt also unter dem Strich, zwei Tage mehr Urlaub, für ähnliches Gehalt und vermutlich gleiche Arbeitsbedingungen, nein dafür Wechsel ich nicht. Zu den Überstunden, ich habe noch nie erlebt, dass nichts zu tun gewesen wäre. Ich habe immer mehrere Projekte laufen und grundsätzlich ist deutlich mehr zu tun als Zeit da wäre. Ich hab schon genug auf dem Tisch was dieses Jahr noch fertig werden muss, dabei muss ich noch Urlaub abbauen. Die tägliche Überstunde ist bei uns ganz normal, meist ohne Pause, gegessen wird am Platz und man arbeitet nebenher, wenn man doch mal was anderes macht steht schon einer neben einem oder das Telefon klingelt. Ich fange morgens um 7 an und vor 17 Uhr komme ich nicht raus, eher so gegen 18 Uhr. Wenn ein Supportfall aufschlägt oder ein Release geplant ist, dann auch mal erst um 20 Uhr. Man nimmt sich dann vor Freitags früher aufzuhören, aber dann kommt um 16 Uhr der Vorstand und brauch noch ganz dringen eine Auswertung oder sonst was und der frühe Feierabend hat sich erledigt. Ich schaffe es schon ab und an früher zu gehen und Stunden abzubauen, auch mal Freitags um 12, aber die Stunden die aufgebaut werden, übersteigen das bei weitem. Wie das zustande kommt, da gibt es Roadmaplanungen die Anfang des Jahres gemacht werden, da fließen Grobschätzungen die nicht unbedingt stimmen müssen ein, zumal leider nicht alle Entwickler gleich qualifiziert sind. Dann kommen immer wieder Sonderprojekte rein, die nicht in der Planung mit aufgenommen waren. Und dann leisten wir noch Support für verschiedene Softwareprojekte, die teilweise so alt sind, dass keiner der ursprünglichen Entwickler mehr im Haus ist. Dokumentiert ist das Ganze nicht und von sauber programmiert auch weit entfernt, dafür aber 20 Jahre alt. Wenn da ein Problem auftrifft, geht sehr viel Zeit drauf und meist sitzen mir ein oder mehrere Kunden im Nacken. So passiert diese Woche, Donnerstag und Freitag ging es ziemlich hektisch zu, gestern Morgen konnte ich dann eine gefixte Version ausrollen. Allerdings ist am Montag großes Planungsmeeting und ich muss noch ein Konzept fertigstellen und Arbeitspakete schnüren, sonst hab ich in dem Meetings nichts zu präsentieren, dazu kam ich aber am Donnerstag/Freitag nicht, also mache ich das jetzt gerade. Und zum Thema Überstunden und dem entsprechenden Gehalt, ich hatte schon bei einem Gehalt von 26.000€ Jahresbrutto einen Vertrag in dem maximal 10 auf ein Gleitzeitkonto gingen, alles darüber wurde nicht erfasst, die hatte man natürlich im ersten Monat voll und die Kernzeit hat maximal 1 Stunde abbaue pro Tag zugelassen, noch dazu standen mehr als 40h/Woche im Vertrag. Hatte auch schon Arbeitsverträge mit einem Stundenkontingent von 30h/Monat abgegolten, mein Gehalt damals 32.000€ Jahresbrutto, Abbau nicht vorgesehen, pro Tag waren mindestens 8h zu leisten. Und auch die jetzige Regelung, dass die Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind, hatte ich mit 38.000€ Jahresbrutto und die hat auch jeder Junior Entwickler im Vertrag stehen, hat bei uns nichts mit Führungskraft oder nicht zu tun.
  7. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Neues Angebot: Anstellung als Senior Software Developer, Fixgehalt 67.000€, nach Probezeit einen variablen Anteil von 6000€ aufgeteilt in Teamziele und Unternehmensziele. Auf Rückfrage kam die Aussage, dass von dem variablen Anteil eigentlich schon immer 50% erreicht werden. Zu der Aufgabe als Software Developer, kommt noch die Rolle als Teamleiter und technische Verantwortung für einige Produkte, alte und neu zu entwickelnde und deren laufenden Betrieb, wobei hier nur die Infrastruktur von einem Dienstleister gestellt wird. Releases und Wartungen müssen nach 20 Uhr oder an den Wochenenden durchgeführt werden. Zum abbauen der Zeit kann man früher gehen, oder auch mal nur einen halben Tag arbeiten, komplette freie Tage als Ausgleich gibt es nicht. Im ersten Vertragsentwurf sind Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, da es keine Zeiterfassung gibt und alles auf Vertrauensbasis läuft, dazu 28 Tage Urlaub. Beides ist der Unternehmensstandard und nicht verhandelbar. Parkplätze gibt es keine mehr, Kontingent ist schon lange ausgeschöpft und die Warteliste lang und dann aber auch nur mit Zuzahlung, müsste mich in einer TG für 69€ einmieten oder Park & Ride, was für mich aufgrund des Standortes aber nicht in Frage kommt. Das ganze in einem Großraumbüro in dem auch der Vertrieb sitzt, ich fand es sehr laut, hab ich angesprochen, bei Bedarf könnten Trennwände aufgestellt werden. Ich hab auch welche davon gesehen, glaube aber nicht, dass die wirklich was bringen. Habe übrigens wieder Probearbeit mit Anschließender Präsentation abgeliefert, hatte vorher gefragt, aber man wollte nicht über Vertragsdetails sprechen im ersten Meeting, waren auch die falschen Ansprechpartner. Die Aufgabe hatte es in sich, war ne harte Mathematische Aufgabe. Ich fand es aber inhaltlich interessant und die Firma hat einen guten Score bei Kununu. Das mit den Überstunden habe ich erst im zweiten Gespräch erfahren. Ich denke die geforderten 70.000€ als Fix wären eventuell noch zu verhandeln. Aber auch das werde ich absagen, es ist an machen Stellen nur minimal besser als meine jetzige Beschäftigung, an anderer Stelle aber schlechter und bei den Rahmenbedingungen glaube ich auch nicht, dass es bei nur 40h die Woche bleibt. Ich neige selbst dazu mehr zu arbeiten, gerade wenn es brennt, aber das für umsonst zu machen, sehe ich nicht mehr ein. Jetzt aktuell wieder keine potenziellen Stellen mehr in Aussicht, ich denke das war es für dieses Jahr.
  8. Als Entwickler kann ich das so bestätigen mit dem Hochschulabschluss. Nicht nur einmal habe ich eine Absage mit der Begründung des fehlenden Hochschulabschlusses bekommen. Spiegelt sich auch in den Stellenausschreibungen wieder, für Admins wird seltener ein Studium verlangt. In den Konzernen sind die Entwicklerstellen meist auch recht hoch eingruppiert in der Entgelttabelle. Ist bei unseren Ausschreibungen nicht anders, wobei es mir egal ist, ich aber nicht weiß, was HR schon vorfiltert. Mein Chef freut sich aber wenn ein "billiger" FIAE sich bewirbt, der will mit zig Jahren Berufserfahrung das gleiche, was der Absolvent der DHBW direkt zum Berufseinstieg haben möchte. Bei uns ist man jetzt auch auf den Trichter gekommen FIAEs ausbilden zu wollen. Den Vorschlag hatte ich schon vor 4 Jahren gemacht, da hatten wir aber noch Luft und der Bedarf war nicht so hoch. Jetzt brennt die Hütte, also Azubis her. Natürlich muss der mindestens Abitur haben, besser noch ein abgebrochenes Informatikstudium, weil zum richtig Ausbilden ist ja keine Zeit. Meine Einwände, dass der mit Abitur, der sich wirklich dafür interessiert, eh studieren geht und der Abbrecher der wirklich was kann auch eher auf einen Quereinstieg aus ist, werden schön ignoriert. Ich glaube nicht, dass wir einen geeigneten Kandidaten finden, zumal wir wieder erst nächstes Jahr anfangen zu suchen. Aber Schuld ist dann eh wieder der Fachkräftemangel.
  9. Also ich hatte letztes Jahr 2137 Stunden, wir haben keine Zeiterfassung, aber ich benutze eine App zur Erfassung. Ich arbeite ab und an auch im Homeoffice oder gehe früher und arbeite dann noch im Homeoffice weiter, deswegen habe ich die Erfassung eingeführt, da sonst nicht klar ist, wann der Arbeitstag wirklich rum ist, sofern kein Notfall vorliegt. Ich hatte letztes Jahr aber auch nur 10 Tage Urlaub und Krankheitstage hatte ich die letzten 3 Jahre keinen. Dieses Jahr sieht es nach mehr Stunden aus, ich hatte bisher aber auch nur einzelne Tage Urlaub und aktuell noch 47 Tage Resturlaub offen, wovon ich eigentlich noch 21 dieses Jahr verbrauchen muss, sonst verfallen sie. Der Großteil der Firma hier, auch andere IT-ler, kommen aber nur auf ihr Soll Stunden. Das ist Abteilungsbedingt und auch der Grund dafür, warum das Management kein Problem und Handlungsbedarf sieht. Der Firmenschnitt liegt also nur unbedenklich höher als der Soll.
  10. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Meine letzten Einträge wurden gelöscht, auch Glassdoor, obwohl auf Sachebene und nur wahre Dinge geschildert wurde. Nur die ohne Text stehen noch. Jetzt fehlt mein Quote, aber warum ist eine Aufgabe Unsinn? Das hatte ich jetzt schon mehrfach, mir persönlich deutlich lieber als Live Coding auf dem Beamer. Probearbeitstage gehen auch auf mein Urlaubskonto, also was ist die Alternative? Ja an der Selbstachtung fehlt es ein bisschen, die wird aber durch die lange Suche auch nicht mehr. Die Anfragen von Firmen direkt, halten sich aber auch sehr in Grenzen, meistens sind das nur Personalvermittlungen. Ja hätte man, inzwischen bin ich auch schlauer. Ich war so naiv zu glauben, dass die Firma was zu meinem Gehalt oben drauf packt um mich zu bekommen und mir nicht das gleiche Gehalt anbietet und mir im Nebensatz noch erzählt, dass ich dafür dann aber auch die nächsten Jahre nicht mehr bekommen kann. Nunja, ich bin halt schon eine Weile auf der Suche, da denkt ma schon daran Kompromisse einzugehen.
  11. Meiner Erfahrung nach, von meinem Arbeitgeber aus, ehemaligen Kollegen und meinem Bewerbungsprozess, wird es für höhere Postionen und Entwickler schwieriger ohne Studium. Für Admins besteht das Problem weniger. Allerdings steigen auch die Anforderungen an die Azubis. Für die Fisis im Unternehmen gibt es kaum Vorraussetzungen, die sind aber auch nur 3 Jahre lang im Support und werden danach im Helpdesk angestellt. Die letzten 3 haben das alle 1 Jahr mitgemacht und haben dann noch studiert, teilweise eine andere Richtung oder Dual um danach doch wieder hier zu arbeiten, aber nicht im Helpdesk. Die Fiaes sollten am besten Informatik Studienabbrecher sein, ohne Abitur läuft aber auf keinen Fall was. Und natürlich soll man schonmal was programmiertes abliefern, bevor man einen Ausbildungsvetrag erhält. Sehr viel mehr als in einen Junior wird dann auch nicht investiert. Vielleicht verzeiht man ein paar Fehler mehr, aber im Grunde müssen die sehr schnell einen Entwicklerjob leisten. Ich habe in meinem Team keinen, weil ich keine Kapazität für einen Azubi habe, da ich darunter doch was anderes verstehe. In meinem Bewerbungsprozess, als Entwickler, Teamleiter und/oder Projektleiter habe ich vieles zurückbekommen, weil mir der Hochschulabschluss fehlt, einige haben das direkt geschrieben, andere nur auf Nachfrage. Überwiegend größere Firmen und Konzerne filtern schon in der Personalabteilung nach dem Abschluss und die Fachabteilung bekommt die Bewerbungen von nicht Akademikern überhaupt nicht zu sehen. Ist auch in den Stelleanzeigen zu sehen, bei den Entwicklern steht viel häufer ein Studium als Vorrausetzung, als bei den Administratoren. Im gegensatz dazu, habe ich hier Junioren sitzen, bei denen ich mich Frage wie die überhaupt das Abi und noch ein Studium geschafft haben.
  12. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Die letzte Woche im Überlick. Ein Telefoninterview bei einer Firma bei der ich mich beworben hatte. Den Termin habe ich vorletzte Woche erhalten, Donnerstags um 10 Uhr. Es sollten zwei Gesprächspartner sein. Hatte mich kurz vor 10 eingewählt und war dann bis 10:23 alleine in der Konferenz, dann hatte ich keinen Bock mehr. Habe danach nochmal die Personalerin angeschrieben, aber bis jetzt keine Reaktion bekommen. Ich habe schon keine Lust mehr bei der Firma zu arbeiten, die müsste jetzt schon eine brauchbare Entschuldigung bringen. Andere Firma, ich wurde auf Xing angeschrieben, Kommunikation war nicht schlecht, ich hatte mein aktuelles Gehalt genannt. Es wurde gefragt was ich jetzt haben, nicht was ich haben möchte. Vorletzte Woche dann ein Gespräch, lief sehr gut, auch sehr sympatisch. Dann bekam ich zwei Aufgaben, eine Programmieraufgabe und ein Konzept schreiben. Beides am Wochenende gemacht und abgeliefert. Letzte Woche dann der Anruf, man würde mich gerne einstellen, als Entwickler und Projektleiter, aber man könne mir nicht mehr bezahlen als ich jetzt habe, das Gehaltsniveau wäre nicht höher in der Firma. Eventuell nach der Probezeit noch variable Anteile, vom Unternehmenserfolg abhängig. Ansonsten aber die nächsten Jahre keine nennenswerte Steigerungen zu erwarten. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es keine, nur quer. Überstunden mit dem Gehalt abgegolten, Vertrauensarbeitszeit, keinerlei Gleitzeit möglich und 28 Tage Urlaub, kein HomeOffice möglich. Nach der Probezeit dann für Ausnahmen, aber keine festen Tage. Parkplätze gibt es keine, müsste ich selber suchen, dürfte da auch teuer werden. Auf meine Anmerkungen, dass ich mich dabei verschlechtern würde, ist man nicht eingegangen. Habe am Wochenende lange darüber nachgedacht, bin zu Schluss gekommen, dass ich es eine Frechheit finde, meine Zeit so zu veschwenden. Ein positives hat das ganze aber, jedesmal wenn sowas abgelaufen ist, finde ich meine aktuelle Postion nicht mehr so schlecht. Hatte halt falsche Vorstellungen von dem Arbeitsmarkt, auf dem angeblich händeringend IT-ler gesucht werden.
  13. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Ich meinte eher die Bedingungen allgemein sind vertretbar. Für mich ist das mit 3 Tagen Reisezeit nichts, ich habe zu Hause auch noch andere Dinge zu tun, die ich nicht abends im Hotel machen kann. Dazu kommt noch die Familienplanung und dass wir uns einen Einverdienerhaushalt momentan nicht leisten können. Ich dachte, dass die Reisezeit keine Freizeit ist, sei üblich. Ist bei mir momentan auch der Fall, kommt aber nur alle paar Monate mal vor. Wird begründet, dass ich sonst länger als 10 Stunden arbeite und auch die 11 Stunden Pause nicht einhalten kann. Morgens um 5 los, Abend um 23 Uhr wieder am Bahnhof und dann noch nach Hause fahren und am nächsten Tag wieder um 8 im Büro. Allerdings interessiert das hier sonst auch niemanden, aber bei nur im Büro sitzen gibt es halt auch keine Nachweise. Ich hatte schon ein paar Mal Kontakt mit Consultingstellen, sei es, weil ich selbst zum Gespräch dort war, oder mit ehemaligen gesprochen habe. Soweit ich mir erinnern kann, war da keiner dabei, bei dem die Reisezeit Arbeitszeit gewesen wäre. Nur hatten die meisten eben einen Firmenwagen und mit dem kann ich je nach Konstellation schon mal einen Kunden in einer Stunde erreichen, wo ich mit der Bahn 3 Stunden benötige. Btw. hatte die Woche noch Kontakt mit einer Personalerin, hatte mich über Xing angeschrieben. Die Firma hat 10 Mitarbeiter, Vertrauensarbeitszeit, 28 Tage Urlaub und momentan arbeiten dort 2 Junior Entwickler. Es geht um die Weiterentwicklung mehrerer eigener Anwendung und den kompletten Betrieb der zugehörigen Hostingumgebung. Beim Gehalt wissen sie was ich verdiene, aber da will man erst im persönliche Gespräch darüber reden. Laut Xing haben 3 Entwickler auf Senior Level das Unternehmen in den letzten 2 Jahren verlassen. Wollte mir dazu noch das Wochenende zum Überlegen nehmen, denke aber denen werde ich schon für das Gespräch absagen.
  14. Matt84

    Arbeitsverträge werden immer unverschämter

    Hatte gestern wieder ein Gespräch, leider war es nichts. Erst war der Termin auf mittags, konnte ihn dann aber auf 16:30 drücken, half aber nichts und ich musste doch wieder einen Tag Urlaub nehmen. Die Stelle war dann auch mehr im Consulting Bereich als es den Anschein gemacht hatte. Bezahlung um die 70k, Überstunden können ausgelichen werden, wobei es keine Erfassung gibt, wichtig ist nur, was dem Kunden in Rechnung gestellt werden kann. Urlaub gibt es dort immerhin 28 Tage. Aber, Reisezeit ist keine Arbeitszeit. Wieviel gereist werden muss, konnte so direkt nicht gesagt werden, da das immer auch Projektabhängig ist. Manches würde auch im Home Office gehen. Im Schnitt wären es 3 Tage die Woche mit Reisen. Bis dahin noch vertretbar, aber ein Hotel gibt es erst ab 2 Stunden Fahrzeit mit der Bahn ab Stuttgart, Firmenwagen gar nicht (Da mit dem das fahren ja nicht als Freizeit gilt). Ich kann aber nicht mit dem Auto dorthin fahren und von mir zu dem nächsten Bahnhof und dann mit dem Zug weiter, kostet mich schon eineinhalb Stunden und irgend eine sehr teure Dauerparkkarte, da ich sehr schlecht an den ÖPNV angebunden bin. D.h. also für mich, wenn ich Pech habe bis zu 6 Stunden am Tag im Zug unterwegs plus dann noch mindestens 8 Stunden arbeiten. Also leider wieder nichts
  15. Also bei uns gibt es die Klausel für alle, egal mit welchem Gehalt. Die stand bei mir als Entwickler mit <40k im Vertrag und tut es jetzt als Teamleiter, mit disziplinarischer Verantwortung, immer noch und auch da bin ich von den 75k noch ein gutes Stück entfernt. Wer die bei uns nicht möchte, bekommt keinen Vertrag, Ausnahmen sind mir keine bekannt. Selbiges gilt für die 26 Tage Urlaub, die werden häufig diskutiert, sind aber eben Standard hier im Unternehmen. Ich als Fachabteilung nehme das keinem Übel, wenn er versucht die Klausel weg zu bekommen, finde sie ja selber nicht gut und kenne die Auswirkungen. Bin öfter in der Situation zu erzählen, dass Überstunden ganz selten vorkommen, obwohl ich selbst in der Vorwoche 80 Stunden gearbeitet habe.

Fachinformatiker.de, 2018 SE Internet Services

fidelogo_small.png

if_icon-6-mail-envelope-closed_314900.pnSchicken Sie uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App


Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder senden Sie eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung