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pr0gg3r

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Alle Beiträge von pr0gg3r

  1. Ich hatte ein paar Mal die Gelegenheit, die Entwicklerversion der Oculus Rift zu testen und zwar mit zwei Spielen und einem Simulator und muss sagen, dass das echt ein geiles Teil ist. Ich will mir auf jeden Fall eine zulegen, wobei dann erst mal ein Gamingrechner benötigt wird (ich spiele eher selten) und es für mich daher eine sehr teure Anschaffung sein wird. Natürlich ist das Gerät technologisch nur die eine Seite, die Inhalte (Spiele, Simulationen, Anwendungen, ...) müssen halt auch stimmen und es ist gar nicht so einfach, zB muss die Steuerung schlau umgesetzt sein, damit es Spaß macht. Ich würde da auch erst mal abwarten, was auf den Markt kommt und es erst einmal wo testen. Die Frage ist halt, zB bei Minecraft, ob die überhaupt eine Unterstützung herausbringen würden (die basteln ja selber an ihrer AR-Brille in Verbindung mit Minecraft). Das andere ist, dass es doch einigen schlecht oder schwindelig wird. Leider konnte ich die Oculus nicht stundenlang testen, sondern nur wenige Minuten.
  2. Erst einmal solltest du den Onlineshop so programmieren, dass er komplett ohne JavaScript funktioniert. Das heißt, die Daten (zB beim Hinzufügen in den Warenkorb) über Post oder Get an ein PHP-Script übergeben (und ggf. zur Seite oder zum Warenkorb umleiten). In PHP hast du eine Session, mit der du den Benutzer identifizieren kannst. Die Daten der Bestellungen kannst du serverseitig entweder auch in der Session, in Textdateien oder am besten in einer Datenbank speichern (zB zwei Tabellen, eine für die Session und eine für die Artikel im Warenkorb). Die Session ist dem Client (Browser) so lange zugeordnet, wie er geöffnet ist (bzw. wies serverseitig konfiguriert wurde). Wenn du jetzt möchtest, dass der Benutzer auch bei einem erneuten Browserstart identifiziert wird, kannst du auch mit Cookies, also JavaScript, arbeiten. Am besten dann noch einen Cronjob laufen lassen, der alle alte Sessions und Warenkörbe löscht. Erst wenn es serverseitig funktioniert, solltest du den Shop mit JavaScript erweitern, also zB die Artikel per JavaScript und Ajax-Request dem Warenkorb hinzufügen. Da du die Funktionalität serverseitig dann bereits hast, ist die Erweiterung ein Kinderspiel.
  3. Wenn dein Betrieb damit einverstanden ist, einfach mal bei der IHK anrufen, die haben dann ein Formular, dass der Ausbilder ausfüllen und zurücksenden muss. Und schon ist der Wechsel fertig. Hat bei mir problemlos geklappt.
  4. Kommt der Stellenmarkt zurück auf die Startseite? Ich fand es immer ganz interessant zu sehen, was so gesucht wird.
  5. Wobei es immer noch darauf ankommt, ob man man mit einem Medieninformatik-Studium die Aufgaben von nem Mediengestalter übernimmt (Webseiten und/oder Printprodukte designed) oder ob man zB den ultrakrassen 4K-Code von Morgen entwickelt. Ist ein bisschen so, wie wenn man als studierter (reiner) Informatiker FISI-Tätigkeiten macht (gibt es ja auch). Es kommt also darauf an, wo man hin möchte. Bei an der Hochschule soll es so sein, dass sich viele mit dem Programmieren schwer tun (wurde zumindest auf einer Infoverantsaltung mehrmals gesagt) aber das ist mir gerade recht, dann gibts eben mehr Jobs für mich Und mit der Grundlage der FIAE-Ausbildung sind die (denke ich) gar nicht so schlecht (ich gehe davon aus, dass Gurki auch eine Ausbildung absolviert hat). Aber ich muss dazu sagen: Die Medienbranche ist nicht für jeden was. Ich kenne welche, die verdienen unter 2000k brutto und sind mega glücklich, dafür aber auch welche, die sehr gut verdienen aber denen es keinen Spaß (mehr?) macht. Wenn man eher in die kreative Richtung möchte muss man beachten, dass es dort sehr viele Gute gibt, die das "leben". Die machen eben 10-12 Stunden am Tag nichts anderes als Photoshop und zaubern damit unglaubliche Dinge. Gegen die hat man dann kaum Chancen, sich durchzusetzen. Wobei es auch immer darauf ankommt, ob man in einer Werbe- bzw. Marketingabteilung bei einem Konzern oder bei einer (kleinen) Agentur arbeitet. Hat beides seine unterschiedlichen Herausforderungen. Im Grunde hat Graustein recht: wer nur "irgendwas mit Medien" machen möchte, ist nicht unbedingt gut dort aufgehoben. Es muss schon "ich will unbedingt dies oder das mit Medien machen" lauten. Wieder bisschen so wie beim FISI, wenn dort welche "irgendwas mit Computern" machen möchten. Die finden (hoffentlich) auch einen Job, aber die kommen woanders hin, als diejenigen, die mit Begeisterung und Elan dabei sind. Wirtschaftsinformatik ist natürlich auch super. Meine persönliche Meinung ist aber, dass mich "die da oben" irgendwann so dermaßen angemadet haben, dass ich mit denen nichts mehr zu tun haben möchte. Ist was persönliches und hoffentlich bei jedem anders. Wobei ich es mir wirklich lange überlegt habe aber wenn ich auf mein Inneres höre, dann vermiss ich das Kreative. /Edit: bei mir sind die harten Mathefächer dabei, HM und angewandte Mathematik. Außerdem haben die Wirtschaftsinformatiker auch kein besseres Ansehen: sie können technisch gesehen am wenigsten aber verdienen am meisten Also da gibts für alles so seine Klitsches.
  6. Ich habe lange überlegt, ob ich Winfo oder MI studieren soll. Ich habe mich dann gegen Winfo (hatte auch die Möglichkeit dual) entschieden, da ich auch kreativen Part haben möchte (ursprünglich komme ich aus der Medienrichtung, habe dann aber in einem Unternehmen in der IT gearbeitet und möchte wieder zurück). Wirtschaftsinformatiker verdienen zwar im Schnitt mehr und haben andere Karrieremöglichkeiten, aber man sollte doch auch auf die persönlichen Interessen und Vorlieben schauen.
  7. Die Schulart heißt "BKFH", das heißt ausgeschrieben "Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife". Zugangsvoraussetzung dafür ist die mittlere Reife und eine abgeschlossene, mindestens dreijährige, staatlich anerkannte Berufsausbildung und ist der zweite Bildungsweg. Diese Schulart gibt es in BaWü in der gewerblich-technischen, kaufmännischen und sozialen Richtung (je nach Ausbildung). Anschließend hat man die Fachhochschulreife und kann an allen(!) Fachhochschulen und Universiäten der jeweiligen Richtung studieren. Oder man setzt das Fachabitur drauf, in dem man eine (technische/kaufmännische/soziale) Oberschule besucht und kann dann an Iniversitäten alles, auch fachfremdes, studieren. Berufskollegs, Abendymnasien, weiterführende Gymnasien usw. sind alle mit einer Abschlussprüfung versehen wobei es hier nur bei den allgemeinen und weiterführenden Gymnasien ist, dass man nach X Jahren die FH-Reife ohne Prüfung hat. Aber Bildungpolitik ist Ländersache, kommt also auch immer auf das Bundesland an.
  8. Es kommt immer auf viele Faktoren an. Wenn man wie ich viele Jahre nicht mehr in der Schule war, hat man es schwieriger. Auch kommt es drauf an, ob man nur ein paar Hauptfächer, oder wie ich 4 Hauptfächer (Prüfungsfächer) und 5 Nebenfächer hat. Letztendlich ist die Schwierigkeit von Bundesland zu Bundelsand unterschiedlich. Bei uns sind diejenigen, die nur wenig gelernt haben (teilweise Aufgrund von der Arbeit nebenher, teilweise auch aus fehlender Motivation) gnadenlos unter gegangen und sind zum Halbjahr (Probezeit) geflogen oder haben die Prüfung nicht geschafft (5 von 28), dann gab es auch viele die mit > 2,8 keinen Studienplatz bekommen haben bzw. nur auf Wartelisten gelandet sind. Bei uns war es definitiv nötig sich hinzusetzen. Wir hatten auch einen, der es (angeblich) nicht nötig hatte, das ist aber die Ausnahme statt die Regel. Wir haben in fast jeder Unterichtsenheit (Doppelstunde) ein neues Thema durchgezogen und nicht in der Schule gelernt. Das musste man zu Hause und ohne geht es nicht. Ich muss aber auch sagen, dass wir auf einem höheren Niveau gelernt haben, als die Prüfung letztendlich war. Dafür lief bei den meisten die Prüfung super, da sie dann einfacher als die Klassenarbeiten war. Dafür habe ich auch von anderen Berufskollegs gehört, die zwar einfacher im Unterricht und in den Klassenarbeiten waren, aber dann bei der Prüfung schlechter waren. Wobei es bei uns auch eine super Vorbereitung fürs Studium war, dort leufts auch nur mit Eigendisziplin und mit Hinsetzen.
  9. Ich habs in einem Jahr Vollzeit gemacht (wäre auch in 1,5 Jahren Teilzeit neben dem Job gegangen) und fand es schon sehr happig. In der Schule werden die Themen schnell durchgezogen, dort ist keine Zeit zum lernen. Folgend muss man sich daheim hin setzen. Ich habe zwar nebenher gearbeitet, aber konnte mir die Zeit frei einteilen, war also nicht regelmäßig. Je nach Schulaufwand habe ich dann mehr oder weniger gearbeitet. Die Lehrer haben uns empfohlen, NICHT nebenher zu arbeiten. Es gab welche, die teilzeit nebenher gearbeitet haben, dann aber schlechtere Noten gehabt und bisher keinen Studienplatz bekommen. Ich habe zu kämpfen gehabt und mich viel hinsetzen müssen, aber mit genug Biss und Ehrgeiz geht das schon. Es ist aber nichts, was man in einem Jahr kurz durchzieht.
  10. Dann darf natürlich auch der Bastard Operator From Hell und german-bash.org nicht fehlen
  11. Anruf, Sie (aus dem Management): "Meine Maus geht nicht mehr." Ich: "Sie haben doch eine drahtlose Maus, haben Sie die Batterien gewechselt?" Sie: "Nein" Ich: "Wieso nicht?" Sie: "Ich habe die Batterien raus gemacht aber wieder reingesetzt" Ich: "Wieso haben Sie denn die alten Batterien wieder eingesetzt??" Sie: "Die können doch nicht leer sein!!111" Ich: "Wieso(???) können die denn nicht leer sein??" Sie: "Ja die sind doch noch so schwer" Ich: ....
  12. Das Gesamtkonzept MUSS stimmen und schlüssig sein. Stell dir das wie ein Spiel vor: das muss(!) von der Grafik gut aussehen und muss(!) von der Story her fesselnd sein. Das ist dann = Erfolg. Wenn eines davon nicht stimmt, wird es zwar hier und dort seine Fans finden, aber wird niemals ein Bestseller. Und: das Drumherum muss auch stimmen und dazu gehören richtige Texte. Es ist nicht so (ich wiederhole mich!), dass ihr einen oder zwei Fehler habt. Nein, ihr habt in jedem Satz 3-5 Fehler! Das darf bei einem Produkt nicht sein. Wirklich nicht! Du bekommst hier haufenweise Tips und Ratschläge. Ich habe bestimmt schon 3-4 Stunden in diesem Thread verbracht. Normalerweise berechne ich meine Zeit meinen Kunden! Aber du musst die Kritik auch annehmen. Wenn wir sagen: "Du hast Rechtschreibfehler", dann solltest du die beseitigen. Punkt, aus, basta. Du verharrst aber auf deinem Standpunkt: "der eine Fehler". Und selbst ein Fehler ist ein No-go! Ich habe dir sogar in rot markiert, wie viele Fehler in einem Absatz stecken. Und selbst wenn diese behoben sind, sind das normale Sätze aber keine Sätze mit denen man ein Produkt vertreiben kann. Aber ich werde hier sicherlich nicht meine Marketing-Text-Skills für jemanden auspacken, der meine Hilfe nicht zu schätzen weiß. Sorry, ich wollte echt helfen, aber so sehe ich darin keinen Sinn. Warum wir hier eher weniger Interessa an einem solchen Programm ("IDE") haben, liegt daran, dass wir eher Profis als Amateure sind. Das heißt (ich wiederhole mich... und bin es langsam leid), diejenigen die täglich Batch benötigen können das im Schlaf, die anderen wissen, wie man "befehl ?" eintippt. Du verkaufst doch nem Rennfahrer auch kein Trabant oder nem Schreiner keine Supermarktbohrmaschine. Solange ich hier kein "Danke für deine Hilfe" höre oder "magst du uns helfen?" (wie normalerweise bei solchen Projekten auf mich zugegangen wird, weil man dankbar für die Hilfe ist) bin ich raus. Ciao.
  13. Muss man von der Webseite leider auch sagen. HTML4 und Tabellenlayout im Jahre 2015?! Und dann auch noch die Links (unter "how i can get in contact with you") in Standard-Farben. Ist halt auch die Frage, wen man anspricht: IT-Profis oder Hobby-IT-Bastler. Im Slogan müsste heißen "more than a simple BATCH-IDE". (than = als, then = dann). Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen schade und mir tut die harsche Kritik auch etwas leid. Der Wille scheint vorhanden zu sein, an der Umsetzung hapert es jedoch noch an viele Stellen.
  14. Sehe ich genau so. Wir reden hier auch nicht von einem Fehler a la "kann ja mal passieren" sondern wir reden über sehr sehr viele Fehler. Alleine im ersten Abschnitt: Die anderen Absätze habe ich gar nicht mehr durchgelesen...
  15. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Es kann sein, dass bei der Stelle als KAM auch Kalkulationen ein Bestandteil sind, die mit Excel gemacht werden sollen. Da braucht man evtl. etwas mehr Knowhow als die Grundlagen.
  16. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich habe deutlich den Eindruck, dass Firmen die Tätigkeiten, die bisher von dual Ausgebildeten erledigt wurden, immer mehr an Bacheloranten vergeben (nicht nur auf die IT, sondern auch auf andere Felder bezogen). Das heißt, dass dual ausgebildete Fachkräfte es stetig schwieriger haben werden, einen passenden Job zu bekommen, da der Trend zum Studium vorhanden ist. Im Gegensatz dazu werden aber Bacheloranten immer weniger die Jobs machen, für die Früher die Diplomanten eingesetzt wurden (außer, sie setzen einen Master drauf). Die Industrie klagt ja auch, dass dass sie mit dem Großteil der Studierten schlechte Erfahrungen machen und darum zusätzlich die Berufserfahrung veraussetzen, woraus wieder der Fachkräftemangel resultiert...
  17. Wird knapp auf 2016. Auf 2017 hast du eher Chancen. Wenn du dich sofort bewirbst. Der Vollständigkeit halber: Plan D: Studienkredit Plan E: Erst ein paar Jahre arbeiten und sparen, dann erst studieren (kann auch sinnvoll sein, wenn du nicht sofort einen dualen Studienplatz bekommst)
  18. Natürlich hat ein Duales Studium auch Vorteile. Da wäre die Praxiserfahrung (und wenn man bereits eine Ausbildung hat, zusätzliche Praxiserfahrung). Außerdem ist es natürlich super, wenn man in einem guten Betrieb rein kommt, bei dem es einem gefällt und man übernommen wird. ABER: Ich halte es für falsch zu sagen, nur duale Studenten werden einen super Job kriegen. Die Masse an Studenten sind eben keine dualen Studenten und brauchen sich in den MINT-Fächern nicht wirklich Sorgen machen (zu welchen Konditionen das sein wird ist wieder ein anderes Thema, aber da haben wir hier ja unseren Fachkräftemangel-Thread). Gerade in den MINT-Fächern muss man nach dem Studium keine zwei-drei Jahre Praktikas machen, jedenfalls scheint das bei meinem Bekanntenkreis eher der Fall in BWL, Biologie, Lebensmitteltechnologie usw. zu sein als in Informatik. Letztendlich muss jeder für sich die Vor- und Nachteile abwiegen. Ein duales studium ist nicht schlecht und bei Betrieben gerne gesehen, aber dass man nur mit einem dualen Studium karriere machen kann stimmt so auch nicht. Mit der Ausbildung in ein duales Studium zu gehen kann sicher sinnvoll sein und gerne nehmen die Firmen bereits ausgebildete. Aber man muss sich rechtzeitig (2 Jahre vorher!) darum kümmern, da die Plätze sehr schnell vergeben sind.
  19. Schau mal auf der Webseite der Dualen Hochschule, da müsste es eine Kategorie "Duale Partner" geben mit Firmenadressen. Gilt natürlich nur für ein duales Studium. Ein berufsbegleitendes Studium ist natürlich einfacher, wenn man bereits einen Job hat und der Arbeitgeber einen dabei unterstützt. Ansonsten offen in Bewerbungen erwähnen. Ich würde nach einer Ausbildung nicht unbedingt dual studieren um des dualen Studiums wegen, man hat schließlich durch die Ausbildug bereits etwas Praxiserfahrung. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man bei dem Unternehmen später bleiben möchte. Aber ansonsten ist es nur mehr Stress als nötig. Wenn es ums Geld geht, gibt es auch andere Möglichkeiten (Bafög, Studienkredit, Studentenjob).
  20. Dann fang ich mal an: Hat dir der OP beruflich neue Optionen ermöglicht?
  21. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Plauderecke
    Ich würde wegen dem NSA-Skandal nicht auf die Bereiche in der IT verzichten, die mir spaß machen. Macht dann nur jemand anderes. Der Skandal hat ja nicht die Auswirkung, dass jeder seine IT stehen und liegen lässt und wieder mit Papier gearbeitet wird Ich denke, davon sollte man sich als ITler einfach nicht so arg beeindrucken lassen. Meiner Meinung nach sollten Unternehmen ihr IT-Personal mehr in Richtung IT-Sicherheit schulen und ggf. Experten für kritische Bereiche einstellen. Nur leider "läuft" die IT ja auch ohne solche Experten, also warum mehr Geld ausgeben? Das ist leider oft die Denke von KMU. Nicht zuletzt ist unsere Politik in der Handlungspflicht, der sie leider nicht stark genug nachkommt. So drohen die USA damit, keine Geheimdienstinformationen an uns zu geben, wenn wir Snowden als Zeuge verhören. Wir dürfen uns nicht erpressen lassen. Was ich damit sagen möchte: wir als normale ITler haben nur bedingten Handlungsspielraum. Wir können nur die Systeme verwenden, die es auf dem Markt gibt. Und die Telekommunikationsanbieter, die es gibt. Wer etwas tun muss sind die Unternehmen selbst mit Hilfe von Experten und eben die Regierung. Wir können unsere Arbeitgeber maximal dafür sensibilisieren und unsere Regierung wählen. Arg viel merh geht leider nicht.
  22. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Leistung ist Arbeit durch Zeit. Das heißt, wer die gleiche Arbeit schneller verrichtet, hat mehr geleistet. Oder im Umkehrschluss, wer für das gleiche länger benötigt, hat weniger geleistet. Das Problem ist aber, dass man Leistung (meines Wissens nach) in der IT nicht so korrekt beziffern kann. An einem Fließband kann man ganz klar sagen, der eine Arbeiter hat 5 Teile in einer Stunde gefertigt, der andere 7. Aber in der IT ist das nicht möglich, zB wenn Kollegen meinen, sie haben 10 Tickets innerhalb von 8 Stunden bearbeitet und ich nur 3, heißt das nicht, dass ihre Aufgaben komplexer waren oder mehr Zeit beansprucht haben. Genauso ist es bei der Programmierung, der eine sitzt an einem Problem zwei Tage jeweils 10 Stunden fest, der andere schreibt in zwei tagen zu je 8 Stunden zweihundert Zeilen Code. Wie es hier schon angesprochen wurde, ist es vor allem auch Teamabhängig. Es leistet nun mal nicht jeder genau das selbe (alleine, weil man es nicht genau messen kann) und das kann ja auch ständig unterschiedlich sein. Diese woche mal 120%, die nächste dafür 80%. Ist doch auch kein Problem, solange es im Team passt. Nimmt man einen 120er und einen 80er und steckt diese in ein Team, dann wird sich das im optimalen Fall nach ein paar Wochen auf 95% und 105% angeglichen haben und dann ist der Unterschied gar nicht mehr so groß. Wenn es sich nicht ausgleicht, ist einer Über- und der andere Unterfordert. Beides kein optimaler Zustand. Und so sollte jeder für sich den passenden Arbeitsplatz finden. Der eine will vielleicht auch mehr aufgehen, der andere vielleicht eher seine Ruhe. Und so ist jeder Mensch unterschiedlich. Aber man sollte dann niemandem im Weg stehen und es ist zB auch nur kollegial, fair, hilfsbereit usw., wenn man wenig zu tun hat und die Kollegen entlastet. Aber genau solchen Arbeitsmoral vermisse ich häufig. Und das hat dann auch nichts mit der Leistung zu tun.
  23. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich bin zwar noch "jung und dumm" und sehe das vielleicht ein wenig blauäugig, aber ich arbeite lieber mit Kollegen zusammen, die mit Freude, Begeisterung und Motivation und evtl. Leidenschaft bei der Arbeit sind als diejenigen, die den Weg des einfachsten Widerstandes gehen und Dienst nach Vorschrift absolvieren. Eine Einstellung wie: "oh ein Problem... Egal, irgendwer wird das schon lösen, ich mach derweilst was anderes" ist nicht meine Arbeitseinstellung. Ich finde auch, dass Arbeit Spaß machen darf. Und dazu muss man nicht 110% geben, sondern einfach seinen Job gewissenhaft und ehrlich erledigen. Dass ich bei der Geschäftsführung und Kollegen (Standortübergreifend, auch im Ausland) geschätzt werde, kommt nicht von irgendwo her (und sicherlich nicht daher, dass ich mehr als 100% arbeite, sondern einfach daher, dass ich meine Arbeit gut mache, zuverlässig und ehrlich bin). Wie gesagt, man muss nicht 110% geben. Das Problem ist ja, dass "Dienst nach Vorschrift" häufig auch < 100% bedeutet. Wer kennt nicht die Kollegen, die Aufgaben an andere abwälzen, den ganzen Tag mal mit dem, mal mit jenem einen Kaffee trinken, Probleme untern Tisch kehren oder sogar auf andere schieben, bei jedem neuen WOW-Update eine Woche "krank" sind, selber gerade nichts zu tun haben (oder genug zu tun haben, es aber nicht zu erledigen) aber niemals auf die Idee kommen, dass sie einem Arbeit abnehmen könnten, weil man total im Stress ist usw... Hauptsache "nach Vorschrift" 8h anwesend - aber ob dann auch die 100% geleistet wurden, steht auf einem anderen Blatt.
  24. Ich habe vor meiner Ausbildung bereits einige Jahre in der IT gearbeitet, mich dann aber doch für eine reguläre Ausbildung entschieden. In Deutschland ist eine duale Berufsausbildung wichtig (und selbst das ist rein bürokratisch die unterste Stufe von staatlichen schriftlichen Qualifikationen). Ich bin sehr froh darüber, diesen Schritt gemacht zu haben. Obwohl ich schon einiges konnte, habe ich dennoch auch neues gelernt. Meiner Meinung nach ist ein ITler der behauptet, sowieso alles schon zu können, kein ITler, denn IT heißt lebenslanges Dazulernen. Wer dazu nicht bereit ist hat in der Branche nichts verloren. Der kann einen Beruf ausüben, bei dem sich die Arbeitsbedingungen und Werkzeuge nicht ändern. Aber diese Jobs gibt es heutzutage kaum mehr. Also ist eine solch Einstellung überall in der modernen Arbeitswelt fehl am Platz.
  25. Also erst einmal finde ich das Programm nicht schlecht für jeden, der ab und an etwas mit Batch machen muss, aber durch die fehlende Regelmäßigkeit nicht gerade alle Befehle auswendig weiß. Ich zB brauche Batch nur alle paar Wochen und muss jedesmal aufs neue "befehl \?" ausführen und mich da durchhangeln. Aber ich habe auch etwas Kritik: 1.) Rechtschreibfehler: Hier in dem Forum und auf der Crowdfunding-Seite habt ihr recht viele Rechtschreibfehler. Das sollte bei einer Software, die man vertreiben möchte, nicht sein. 2.) Preis & Demo CMD-Geek (Full) für 30€? Sorry, aber da Google ich doch lieber öfter mal, statt mir eine Software zu kaufen. Ich denke das wird auch euer größtes Problem sein: diejenigen, die in Batch super sind, brauchen keine Software und alle anderen brauchen Batch zu selten, um 30€ für da Programm hinzulegen. Für 5€-10€ würde ich es mir dann doch mal überlegen, wenn mich eine Demo überzeugt (die ihr leider nicht habt). 3.) Kostentabelle: Windows Server 2012 R2 => Linux (0€) Web-Domain (1 Jahr) => (4€ / Jahr) Root-Server für Website und Update-Server (1 Jahr) => vServer (60-100€ / Jahr) Windows 10 Pro => Wieso? (30€ auf eBay) vBulletin 5 Connect + Mobile Suite Bundle => phpBB3 (0€)

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