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ITCS

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  1. @Rienne Ich finde den Sprachgebrauch mit Messern einfach nur unpassend. Das ist nicht meine Art zu kommunizieren. Das hat auch nichts mit einem Echo zu tun. Drücke dich doch bitte etwas passender aus, wenn Du mit mir weiter kommunizieren oder diskutieren möchtest. Ich denke mal Du hast einfach starke Probleme richtig zu lesen, sonst hättest Du gelesen welchen Tipp ich dem TE gegeben habe: Gespräch mit dem Ausbilder -> Gespräch mit der eigenen Geschäftsführung -> Gespräch mit der IHK. Wenn man den Weg einhält, dann ist man immer auf sicher sicheren Seite. Drei mal durch eine Prüfung zu fallen ist aber ein ganz anderer Sachverhalt, als einen angehenden Auszubildenden einfach zu sperren. Bleibe doch einfach beim hier diskutierten rechtlichen Sachverhalt. Sollte dich das Thema so interessieren, dann rufe doch einfach mal ein, zwei oder drei IHKs deiner Wahl an und frage dort nach. Dann wirst Du sehen was man dir dort antworten wird.
  2. Selbst wenn jemand nach BBIG § 22, Absatz 2 Satz 2 kündigt, wird er nicht durch die IHK gesperrt. Dann kann aber der ehemalige Ausbildunsgbetrieb dem gekündigt wurde auf Wiedereinstellung oder Schadenersatz klagen. Das hat wiederum mit einer Sperre rein gar nichts zu tun. Es gibt keine Sperren in Sachen Berufsausbildung. Das jemand bei einem Aufhebungsvertrag durch die zuständige IHK gesperrt wird, ist ein Witz. Nicht mehr und nicht weniger.
  3. Da muss sich auch nichts ändern. Die IHK ist keine Behörde. Die IHK kann wird niemals einen Azubi sperren. Das war auch vor 30 Jahren schon so. Versteht mich bitte nicht falsch, aber einige von euch wissen gar nicht welche rechtliche Eigenschaft die IHK hat. Eine IHK wird einer Person niemals verbieten können eine Ausbildung zu absolvieren. Das ist absolut unmöglich.
  4. @Rienne Bevor Du mir hier unterstellt, ich würde hier Azubis ins offene Messer laufen lassen (ich mag deinen Sprachgebrauch nicht), lese bitte erst einmal meine Postings RICHTIG!
  5. @Rienne Wo wird hier ein Azubi ins "offene Messer" (dein Sprachgebrauch) laufen gelassen? Hast Du meinen Tipp nicht gelesen? @FiSi2018 Ich unterstelle dir hier ganz offen, dass Du lügst. Welche IHK hat dich denn damals gesperrt? Wenn Du so etwas hier behauptest, dann kannst Du ja auch schreiben welche IHK das was. Wie hat die IHK die Sperrung begründet. Eine IHK sperrt niemals einen Auszubildenden. So etwas ist unmöglich. Das kann eine IHK gar nicht.
  6. Ich denke Du weisst gar nicht was DU da schreibst. Viel Spaß und einen schönen Tag noch.
  7. Was bringt es hier Lügen zu schreiben, die andere Azubis verunsichern? Wenn Du weitere Fragen zu dem Thema hast, wende dich an eine IHK deines Vertrauens. Die wird dir bestätigen, dass die IHK niemals einen Auszubildenden sperrt. So etwas gibt es nicht und ist absolut unmöglich. Unterstelle mir bitte keine "Tipps" die Du selber erfunden hast. Was bedeutet GGWP? Ich spreche diese Sprache nicht. Wenn Du richtig gelesen hast, dann wirst Du auch meinen und meine Tipps gelesen haben.
  8. Das glaube ich dir nicht. Die IHK sperrt niemanden! So etwas gibt es nicht. BBIG § 22 bezieht sich höchstens auf eine Klage des ehemaligen Ausbildungsbetriebes. Das hat mit einer Sperre durch die IHK absolut nichts zu tun.
  9. Warum "verbeißen" sich wohl alle an diesem Punkt? Weil Du zuerst nur diesen Punkt als Argument für deinen Betriebswechsel hier in diesem Thread angegeben hast. Um dir aber einfach deine eigentliche Frage zu beantworten: Wenn Du wirklich starke Probleme in deinem Ausbildungsbetrieb hast, die dir eine gute Ausbildung unmöglich machen, dann kannst Du ganz sicher das Unternehmen wechseln. Davor sollten aber eingehende Gespräche (in der Reihenfolge) mit deinem Ausbilder - mit deiner Geschäftsführung und dann mit deiner zuständigen IHK erfolgen. Letztendlich wird dich deine zuständige IHK auch bei dem Wechsel beraten. Was mich an der ganzen Sache und deinem Thread etwas verwundert: Du sprichst/schreibst immer wieder von deinen Kosten. Du führst uns hier ganz genau auf, welche Kosten Du monatlich für welchen Bereich aufbringen musst. Wenn wir dir dann schreiben, dass eine Fahrtstrecke von 25 km zu deinem Ausbildungsbetrieb ganz sicher kein Grund ist für einen Firmenwechsel, kommst Du mit einem Mal mit "anderen Problemen" an. Irgenwie habe ich meine Zweifel an der Sache. Aber wie gesagt, wenn Du meinst das Du in dem Betrieb deine Ausbildung nicht weiterführen kannst, kontaktiere deine zuständige IHK.
  10. @Chief Wiggum Da hast Du schon Recht. So steht es im BBIG. Aber im BBIG steht nicht, dass man die Ausbildung nicht neu beginnen darf. Selbstverständlich darf der Auszubildende die Ausbildung neu beginnen. Wer sollte das auch wie kontrollieren? Es gibt doch gar keine flächendeckende Datenbank. Dazu würde sich die IHK niemals "querstellen" und einer Person die Ausbildung untersagen. Deswegen sollte man (wie die meisten hier auch schreiben) einen Ausbildungsplatzwechel immer in Zusammenarbeit mit der IHK durchführen. Dann ist man immer auch der sicheren Seite. Die IHK hat täglich mit Fällen zu tun, in denen Auszubildende ihre Ausbildung in einem anderen Unternehmen weiterführen. In diesem Forum gibt es ja auch reichlich positive Beispiele davon. Was aus meiner Sicht aber gar nicht nachvollziehbar ist, dass ist den Ausbildungsbetrieb im zweiten Lehrjahr zu wechseln, weil einem die Fahrt zur Arbeit von 25 km zu lang ist. Das ist ja schon fast lächerlich.
  11. Kannst Du dafür bitte einmal eine rechtlich verbindliche Quelle nennen. Dieses Gerücht erscheint in Internet Foren immer wieder und löst unnötige Angst bei Auszubildenden in schwierigen Situationen aus. Die Aussage ist einfach falsch.
  12. @mylurid Welche Ausbildung hast Du wenn ich fragen darf? Eine IT Ausbildung (Fachinformatiker?) Ein Studium in der IT? Ausbildung und Studium? Wenn Du "nur" mit einer Ausbildung schon in EG 11 eingestuft bist, dann hast Du schon viel erreicht. Ich kann deine Situation sehr gut verstehen. Jeder von uns möchte im Berufsalltag gefordert, aber nicht unbedingt überfordert werden. Aber bist Du sicher, dass dein derzeitiger Job auf Dauer wirklich langweillig ist? Nicht das Du dir später diesen guten, sicheren und vor allem "stresslosen" Job zurück wünscht. Geld ist nicht immer alles. Ich würde die Entscheidung ganz stark von der neuen Firma abhängig machen, die dir ein Job Angebot gibt. In die IT-Branche würde ich an deiner Stelle und mit einer derzeitigen Position nicht wechseln. Es gibt in der freien Wirtschaft sicher auch heute noch gute Firmen (Chemie, Versorgungswerke/nicht mit Stadtwerke verwechseln, Versicherungen, eventuell noch Banken) bei denen man noch gut Inhouse IT Jobs bekommt, wo man auch bis zur Rente einen sicheren Arbeitsplatz hat. Überlege dir das Ganze gut und genau und mache es nicht nur vom Gehalt abhängig.
  13. @Codey Aus meiner Sicht ist ein ganz entscheidender Faktor bei deiner Frage, die Berufsjahre nach der Ausbildung oder dem Studium. Das jemand der ein bis zwei Jahre aus der IT-Ausbildung raus ist, noch gerne in seinem Beruf arbeitet, ist klar. Aber wie sieht es mit den Leuten aus, die schon 10 bis 15 Jahre in der IT arbeiten? Würden sie den Berufsweg auch noch einmal gehen? Ich kenne einige Leute die in der IT-Branche oder Inhouse IT arbeiten. Die meisten von ihnen haben nach 15 Berufsjahren und mehr, kein Interesse mehr an der aktiven IT. Besonders fällt mir das bei den Programmierern auf.
  14. @Techniks1000 Schau dir mal diese Webseiten an. http://www.weiterbildung-im-revier.de/ http://www.bcw-gruppe.de/ http://www.weiterbildung-im-revier.de/pdfs/584.pdf
  15. Kann es sein, dass Du mich immer falsch verstehst? Wo habe ich mich denn jetzt deiner Meinung nach wieder "negativ" geäußert? Mein Posting als Antwort auf das Posting von @Jens_Mander war von mir positiv gemeint und es sollte das positive Gegenbeispiel zur Aussage von Sullidor sein, der die Meinung vertritt Umschüler über 40 würden keinen dauerhaften Arbeitsplatz in der IT-Branche finden. Ich finde es schön, dass @Jens_Mander in dem Alter so unkompliziert auf einer guten Art eine Umschulung absolviert hat. Meine Aussage auf das Alter bezogen war nicht negtaiv gemeint. Oder meinst Du mit deiner "Mahnung" gegen mich etwas ganz Anderes? Dann kläre mich bitte auf.
  16. @Jens_Mander Das ist interessant. Ich hätte gedacht, dass der Kostenträger bei einer dualen Umschulung auf den Besuch der Berufsschule bestehen würde. Hat das denn alles ohne Berufsschule gut geklappt? Du hast deine Umschulung auch "erst" mit 42 Jahren abgeschlossen und das ist nun schon wieder 5 Jahre her. Demnach dürftest Du ca. 47 Jahre alt sein. Hast Du nach der Umschulung gut einen Job in der IT gefunden? Ich finde es auch überhaupt nicht schlimm in dem Alter noch eine Umschulung zu absolvieren. ---------------------------------------------------------------------------------------------
  17. Da kann ich dir nur Recht geben. Eine ganz wichtige Voraussetzung, dass man sich in dem Alter ganz normal als Azubi integriert. Wer das nicht kann, der hat als Azubi/Umschüler in dem Alter ganz schlechte Karten. Sich als Umschüler/Azubi durch die eigene Lebenserfahrung aufspielen, ist ganz sicher eine ganz schlechte Eigenschaft die einen nicht weiterbringt. @Sullidor Warum hast Du so starke Bedenken wegen dem Alter? Ich würde die Chancen auf einen guten Job eher nicht am Alter festmachen, sondern eher an der Ausbildung dem Ausbildungsbetrieb und den Vorkenntnissen des Umschülers. Das Alter selber sehe ich gar nicht so stark als Problem an, wenn das Umfeld und die Grundlagen stimmen. Wir haben bei uns die Erfahrung gemacht, dass jüngere Auszubildende manchmal wesentlich mehr Probleme erzeugen können, als ältere Auszubildende. Für mich kommt so etwas immer auf den Einzelfall an. Wenn man in dem Alter ein gutes solides Unternehmen findet, das einen in dem Alter noch gut und qualifiert ausbildet, um dem Auszubildenden danach zu übernehmen, dann sehe ich gar kein Problem an einer Umschulung in dem Alter. Es ist aber nicht einfach eine solche Firma zu finden. Der Fall in diesem Thread ist schon etwas kompliziert, weil der TE nach der Ausbildung/Umschulung nach Irland ziehen möchte. In dem Fall würde ich mich erst einmal genau erkundigen welchen Wert die Ausbildung in Irland hat. Auch wenn hier einige Leute sehr gerne eine andere Meinung vertreten als ich, so sehe ich eher einen riesen Unterschied in der "Ausbildung" selber. Ich persönlich halte nicht viel von einer Umschulung. Da gibt es nur sehr wenige und nicht nachprüfbare positive Erfahrungen. Dafür gibt es hier im Forum sehr viele Beispiele für extrem schlechte Umschulungen. Ich kenne viele Unternehmen die sehr gut in den IT Berufen ausbilden, aber keine Umschüler als Praktikanten während der Umschulung aufnehmen und genauso auch keine ehemaligen Umschüler nach der Umschulung einstellen. Jetzt kann sich jeder selber seine Gedanken darüber machen, ob es besser ist in einem qualifizierten Unternehmen eine Ausbildung zu absolvieren oder bei einem Bildungsträger eine Umschulung zu absolvieren. Insgesamt muss man in allen Fällen immer den Einzelfall ganz genau betrachten.
  18. Das habe ich überlesen. Da hast Du natürlich Recht. Wenn der Wunsch nach Irland zu gehen, wirklich so groß ist, dann würde ich mich auch fragen ob sich in dem Alter noch eine Umschulung/Ausbildung lohnt. Ich kenne die Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt in Irland nicht. Da sollte man sich wirklich erkundigen ob dort die Ausbildung zum Fachinformatiker so viel wert ist. Wenn sich @AhaFiAe mit der Umschulung oder Ausbildung eine sichere Zukunft in Deutschland aufbauen wollte, dann würde die Sache schon ganz anderes (positiver) aussehen. @AhaFiAe welcher Kostenträger würde die Umschulung denn bei dir finanzieren?
  19. Ich möchte hier nicht wieder Streit mit dir anfangen lieber @Sullidor aber besonders bei dir fällt mir auf, dass Du gerne in diesem Forum einen rechtlichen Sachverhalt schilderst, der definitv nicht der Wahrheit entspricht. Das ist mir schon öfter aufgefallen. Zu dem hier aktuellen Fall kann ich dir sagen, dass es defintiv falsch ist, was Du hier schreibst. Eine derartige Erklärung, dass ein Ausbildungsbetrieb schon vor der Ausbildung/Umschlung dazu gezwungen wird, schriftlich zu bestätigen das er den zukünftigen Azubi/Umschüler nach der Ausbildung/Umschulung für mindestens 2 Jahre fest einstellt, würde gegen geltendes Recht verstoßen. So etwas gibt es nicht. Was aber richtig ist, das die Agentur für Arbeit sich bei einer dualen Umschlung von dem ausbildenden Unternehmen bescheinigen lässt, dass nach der Ausbildung/Umschulung Aussicht auf eine Festanstellung für den Umschüler besteht. Das ist nur rechtlich eine komplett andere Aussage, als das was Du geschildert hast.
  20. Ich bin nicht der Meinung, dass Du für eine duale Ausbildung zu alt bist. Du musst nur deine Stärken in den Forderung stellen. Am Alter selber sollte es nicht liegen, eher an deinem etwas "wilden" Lebenslauf. Die Firmen wollen eine Sicherheit ob Du jetzt wirklich dauerhaft in der IT-Branche arbeiten möchtest und nicht nach kurzer Zeit wieder etwas anderes machen möchtest. Wäre eine duale Ausbildung denn finanziell für dich möglich? Auch auf deine Familie/Kinder bezogen. Ich bin auch nur ein paar Jahre jünger als Du und überlege mir schon seit einiger Zeit ob ich noch eine normale duale Fachinformatiker Ausbildung absolvieren soll. Ich habe drei sehr gute Angebote. Das sind alles Firmen die definitiv für den eigenen Bedarf ausbilden. Eine Übernahme nach der Ausbildung wäre garantiert. Eine Umschulung käme für mich persönlich nicht in Frage. Da ist es wirklich schwer nach der Ausbildung einen guten Job zu finden, alleine schon aufgrund des Alters. Ich denke mal wenn man in dem Alter eine wirklich gute Ausbildung absolviert und dann nach der Ausbildung von dem Ausbildungsbetrieb übernommen wird, dann ist das Alter eigentlich kein Problem mehr. Ich habe aber auch einen etwas anderen Lebenslauf als Du (Ausbildung/Studium und Berufserfahrung in der Wohnungswirtschaft) und dazu keine eigene Familie und Kinder. Wenn es dir finanziell möglich ist, dann würde ich versuchen eine gute duale Ausbildung zu bekommen.
  21. Wenn es finanziell gesehen wirklich eine Umschulung sein muss, dann würde ich zu einer dualen Umschulung raten. Dann gehst Du ganz normal mit den anderen Auszubildenden zu einer Berufsschule und der Bildungsträger fällt komplett weg. Das kommt fast einer dualen Ausbildung gleich. Im Raum Ruhrgebiet gibt es diverse gute Berufsschulen. Die Umschulung müsste sich aber wirklich finanziell lohnen. Wenn man Hartz4 oder ein gringes ALG1 bezieht, würde ich eine duale Ausbildung vorziehen.
  22. Alles was Du geschrieben hast, kann ich nur bestätigen. Das Problem an der Sache ist, dass diese "Problemumschüler" die in die Umschulung gedrängt werden oder die einfach eine IT Umschulung absolvieren weil sie der Meinung sind danach gutes Geld verdienen zu können, ohne das sie für den Beruf geeignet sind, den anderen engagierten, motivierten und wirklich Fähigen IT Umschülern den Ruf kaputt machen. Wenn jemand eine IT Ausbildung oder Umschulung absolviert und nur dadurch motiviert werden kann für die Prüfungen zu lernen, indem man ihn mit einer Prämie lockt, dann ist der Kandidat einfach nicht für die IT geeignet. Dann soll er lieber weiter Hartz4 kassieren und jeden Monat 50% Abzug als Sanktion bekommen. Kinder die sich immer nur bewegen wenn sie einen Lolli bekommen, werden in der IT-Branche niemals glücklich. Dazu sollten sie vielleicht ersteinmal mit dem Grundgedanken anfangen, dass sie für sich selbst und ihr eigenen Leben lernen und nicht für das Jobcenter. Wenn sie verstanden haben, dann können sie noch einmal neu anfangen. Ich sehe das ganz anders als Du. Ein Umschüler, der nur für seine eigene Umschulung lernt, wenn er dafür mehrere tausend Euro Belohnung bekommt, ist für mich ein Problemfall der Gesellschaft. So ein Mensch hat ein tiefes Problem und wird es ganz sicher auch nach der Umschlung nicht in das geregelte Arbeitsleben schaffen. Ich habe den Thread und TE wirklich für einen Fake gehalten, so sprachlos bin ich über die Ansicht des TE. Für solche Menschen lohnen sich meiner Meinung nach gar nicht die Kosten der deutschen Steuerzahler in eine Umschulung zu investieren. Das soll er lieber weiter Hartz4 beziehen, 50% monatlichen Abzug als Sanktion bekommen und schön 1 Euro Jobs zum Wohle der Gesellschaft machen. Das ist garantiert wirtschaftlicher eine in eine Umschulung zu investieren, die nur durch hohe Belohnungen erreicht werden kann um danach den Umschüler als Hartz4 Bezieher im Jobcenter wiederzusehen. Wir sind uns doch wohl alle einig, dass erwachsene Menschen im fortgeschrittenen Alter (im jugendlichen Alter von 16 Jahren absolviert niemand eine Umschulung) geistig so reif sein müssen, dass sie erkennen das sie nur für sich und vielleicht für ihre Familie lernen. Wer das aber als erwachsender Mensch nicht verstanden hat und nur über hohe Belohnungen gelockt werden kann für seine Umschulung zu lernen, der wird es garantiert nicht in ein geregeltes Arbeitsleben schaffen. Wenn man sich mal anschaut, was einer alleinstehenden Mutter mit Kind (davon gibt es auch Beispiele in diesem Forum) im Bereich Hartz 4 monatlich an Geld zusteht, dann finde ich die Summe von 1000 Euro für eine Zwischenprüfung und 1500 Euro für eine Abschlussprüfung schon sehr dreist. Wenn das Jobcenter 50 Euro Prämie für eine Abschlussprüfung ansetzen würde, dann würde ich das ja noch verstehen. Aber solche Summen sind ein NoGo. Selbst 1500 Euro netto sind für einen ausgelernten Fachinformatiker der Vollzeit arbeitet und Steuern sowie Sozialabgaben zahlt, noch sehr viel Geld. Für jemanden der nichts leistet und oftmals auch noch nichts geleistet hat, ist das meiner Meinung nach untragbar. Ich hoffe immer noch, dass das Ganze hier doch ein Fake ist.
  23. Ich dachte eigentlich dieser Thread und die Person die den Thread erstellt hat, sei ein Fake. Ich kann gar nicht glauben, dass jemand so etwas ernst meinen kann. Entschuldigt meine offenen Worte, aber auf Staatskosten eine Umschulung absolvieren. Nicht mal ansatzweise einen Satz richtig schreiben und dann extra einen Antrag für eine Zwischenprüfung stellen, nur damit man auf Kosten der Allgemeinheit 1.000 Euro Belohnung für eine Zwischenprüfung bekommt? Das kann doch nur ein Fake Thread sein. Sollte das wirklich ernst gemeint sein, ist das ein NoGo für mich.
  24. Entschuldige bitte, dann habe ich dich falsch verstanden. Was ist denn AL2 wenn ich fragen darf? Was meinst Du mit "Verwaltung"? Du schreibst " und gerade in der Verwaltung ist es mit dem AL2 recht einfach bis EG12 zu kommen." Kommt man in Bayern auch in anderen Berufen (keine IT-Berufe) nur mit einer Ausbildung ohne Studium bis EG12? Das ist in NRW meiner Information nach so gut wie unmöglich. Werden in Bayern normale kaufmännische Ausbildungsberufe bis EG12 eingestuft?
  25. Das sehe ich wie gesagt etwas anders. Ich kenne einige Beispiele wo Fachinformatiker ohne Studium im Bereich TV-L in der Stufe 10 oder 11 in NRW eingruppiert sind. Am Universitätsklinikum in Essen wird aktuell gezielt ein Fachinformatiker AE gesucht (es wird kein Studium verlangt) und die Stelle ist ganz klar in EG 11 TV-L eingruppiert. https://www.uk-essen.de/fileadmin/Bildungsakademie/Nichtwissenschaftler/Fachinformatiker_-_ZIT_-_2240.pdf Weiter wird dort noch ein Fachinformatiker SI für den Bereich Systemtechnik gesucht. Auch dabei wird kein Studium, sondern Berufserfahrung verlangt. Diese Stelle ist im Bereich EG 10 TV-L eingruppiert https://www.uk-essen.de/fileadmin/Bildungsakademie/Nichtwissenschaftler/Fachinformatiker-ZIT-Systemtechnik-2142.pdf Davon könnte ich dir jetzt noch einige Beispiele in NRW nennen. Wie gesagt oder eher geschrieben hatte ich vor ein paar Wochen privat ein Gespräch mit einer Dame aus dem Bereich Personalwesen einer Großstadt im Ruhrgebiet. Diese Stadt würde ich jetzt auch nicht gerade als finanzstark einstufen. Dort werden alle fertigen IT exAzubis in die Stufe 9 eingruppiert. Sie werden dann noch mindestens die Stufen 10 und 11 erreichen. Sie können theoretisch bist in die Stufe 13 ohne IT Studium eingruppiert werden. Das passt ja auch dazu, was uns @tTt aus seiner Erfahrung berichtet. Sieht das denn wirklich in anderen Bundesländern so viel negativer aus? Ich möchte damit nur sagen, dass es den ITlern mit abgeschlossener Ausbildung schon sehr gut geht, im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen. Andere Berufe werden dort wesentlich schlechter eingruppiert und die Angestellten haben gar keine Chance weiter aufzusteigen. @tTt Hast Du ein Studium absolviert oder hast Du die Stufe EG 10 und die eventuell Stufe EG 12 auch ohne Studium erreicht? Wenn Du dich im öffentlichen Dienst so gut auskennst, dann wirst Du mir sicher rechtgeben, dass es in anderen Ausbildungsberufen so gut wie unmöglich ist, ohne ein Studium in EG 10 oder 11 eingruppiert zu werden. Da sind die IT Berufe wirklich eine Ausnahme.

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