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Duales oder normales Studium besser?


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Hi,

ist ein duales Studium (gleichzeitig Ausbildung + Studium an einer BA) "besser" oder ein normales Informatikstudium auf Master?

Mit "besser" meine ich hiermit, was ist hinterher mehr gesucht? Wenn ich später den Arbeitgeber wechseln will, welche Ausbildungsart wird er im allgemeinen bevorzugen und welche wird er besser vergüten?

Ich kenne die Nach- und Vorteile eines dualen Studiums, aber mich interessiert, welche Variante (duales oder normales Studium) anerkannter, also besser ist. Ich habe grade ein gutes Abi in der Tasche und muss jetzt ein Jahr Zivi machen, überlege aber jetzt schon welcher der optimale Bildungsweg ist. Schaffen könnte ich beides, denke (und hoffe) ich.

Ist das duale Studium in DE schon bekannt genug in den Firmen? Nehmen diese lieber einen auf Master Studierten oder einen mit dualem Studium (dort wird man ja nur Bachelor)?

Mfg

Dulle

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Anerkannt ist nur der Titel. Da musst du dann schauen, ob die BA staatlich anerkannt b.z.w. akkreditiert ist. Tendenziell würde ich sagen, dass die gleichzeitig Ausbildung + Studium an einer BA mehr Vorteile hat. (Berufserfahrung, feste Übernahme auf lange Sicht, es zeigt Einsatz u.s.w.)

Und den Bachelor werden die dutschen Firmen bald nehmen müssen, weil es bald nur noch junge Bachelor's/Masters gibt.

Ein Bachelor-Studiengang kann zwischen sechs und acht Semester (also drei bis vier Jahre) dauern. Daran anschließen kann sich ein vertiefender Master-Studiengang, in Ausnahmefällen bereits die Promotion.

Wikipedia - Bachelor

Also führt nichts um den Bachelor drum herum.

Erst Bachelor, dann Master.

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Hi,

ich gebe Cadpax in diesem Punkt recht!

Entscheidend ist darüber hinaus, welche zukünftige Position und welches Firmenkaliber du anpeilen möchtest.

Erfahrungsgemäß sieht es momentan ( ändert sich rasend schnell !! ;) ) so aus, dass Führungspositionen und IT-Manager mit einem direkten Master bevorzugt werden.

Projektmanager, Senior-Berater, Consultants und alle speziellen Bereiche, wo du als Schnittstelle zwischen mehreren Abteilungen fungieren muss, fahren momentan mit einem Dualen Studium besser.

In den meisten Bundesländern wird das Duale Studium bevorzugt! Fragt sich nur noch wie lange, da der Bachelor bzw. Master immer mehr im kommen ist! Da du ja "nur" eine Brückenzeit von einem Jahr hast, würde es sich lohnen, die Vorzüge des Dualen Studiums noch näher zu betrachten und mit deinem eigenen Vorstellungen und Ziel nochmals abzugleichen.

Denn bis der Bachelor und/oder der Master hier in DE komplett im Rennen ist, und zwar bei den Firmen, dauert es noch einige Jahre.

Wenn du den Ehrgeiz, die Ausdauer, eine große Belastbarkeit und die nötigen Euros hast, würde ich dir raten das Dual Studium zu machen, einige Jahre Berufspraxis zu erlangen und dann einen MBA zu machen! ;)

Das wird dir definitiv bei jedem Arbeitgeber den nötigen Respekt und einen sehr guten Job garantieren!

Im moment werden eher Leute mit Praxis gesucht, als Akademiker. Und ein Master ist ja eigentlich ein wissenschaftliches Studium und leider kommt die Praxis oft zu kurz.

Nur wenn du sofort 100% in der Praxis dich durchsetzt, kannst du auch langfristig Erfolg haben.

Es gibt sogar namhafte Firmen :eek , die jemanden "OHNE" Hochschulabschluss, einem Akademiker vorziehen!!!!!

Warum? Gans einfach ---> Derjenige kann direkt durchstarten und hat viel Praxiserfahrungen, die dem Unternehmen viel Wert ist und auch honoriert wird.

Die goldenen Zeiten der Akademiker sind vorbei! :P Es gibt noch unentdeckte Talente, die "wirklich" was auf dem Kasten haben und einem Akademiker, in praktischer Hinsicht um Meilen voraus sind!

Das wird sich erst dann ändern, wenn der Markt gesättigt ist! Und das dauert noch viele Jahre, wenn man bedenkt, dass Deutschland in der Technologiekette irgendwo im Keller rumlungert! :rolleyes:

Hoffe, das waren einige Punkte, die dir helfen konnten! Die Entscheidung musst du halt tragen. Egal wie du dich entscheidest. Beide Varianten sind hochinteressant.

Fragt sich nur, was für ein Typ du bist und "ob du damit leben kannst, mit einem Master, dich jemanden unter zu ordnen, der 'nur' eine Ausbildung hat" ??! Ist schon öfters vorgekommen! :D

Diese beiden Wege sind vom Typ grundverschieden. Passe deinen beruflichen Lebensweg deinem Typ an, und nicht umgekehrt.

Aber das du dir jetzt schon Gedanken machst, find icht echt nice! :uli

Frag einfach wieder nach, wenn du was wissen willst!

Ansonsten wünsch ich dir wenig Kopfschmerzen und viel Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung!

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Geb dir Recht, bis der Ba/Ma durch ist, dauerts noch ein paar Jahre, dass Studium allerdings auch. ;) Wobei ich mich explizit gegen ein von der Firma gesponsortes Studium entschieden habe. Ich zahle das Privat im Abendstudium. Ich bin hinterher unabhängig und kann ggf. auch die Firma wechseln, wenn Bedarf besteht. Zumal an solche Ausbildungen auch nur schwer zu bekommen ist. Wobei für mich auch im Vordergrund stand eine Ausbildung zu machen, aber dennoch für die Karriere zu studieren.

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Hi,

danke für die Antworten.

Besonders interessant fand ich deinen Satz, trinigy:

"Passe deinen beruflichen Lebensweg deinem Typ an, und nicht umgekehrt."

Vom Typ her bin ich eher Vollzeitstudent :); Theorieorientierung ist kein Problem und die knappe Freizeit eines dualen Studenten passt mir auch nicht so richtig.

Allerdings gibt es genügend Gründe, die für ein duales Studium sprechen; nicht zuletzt seien da die Bezahlung während der Ausbildung und die spätere Arbeitsplatzgarantie genannt.

Deswegen wollte ich meinen Studiumswunsch nochmal überdenken und meinem Berufsweg dahin gehend anpassend, was das Beste (fachlich/karriemäßig) ist. Aber andererseits stimmt es auch wieder, was du schreibst - das ich dass eben meinem Typ anpassen soll und nicht umgekehrt. Um vom Typ bin ich eben eher Vollstudent...

Schwierig, schwierig...

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Ich zahle das Privat im Abendstudium. Ich bin hinterher unabhängig und kann ggf. auch die Firma wechseln, wenn Bedarf besteht.

Seh ich genauso! :D Dadurch erkennt auch der spätere Arbeitgeber, dass du Eigeninitiative, hohe Verantworung und eine hohe Disziplin an den Tag legst! Denn besonders in finanzieller und emotionaler Hinsicht ist es kein leichter Weg! Aber im Nachhinein wissen das die Persochefs sehr zu würdigen! "Vielleicht mit einem Arbeitsplatz?!" :confused:

@Dulle

Sicherlich gibt es genügend Gründe...für ein Dual-Studium :beagolisc ! Doch sei dir bewusst, dass du dir im Dual-Studium nicht nur theoretisches Wissen aneignest ( da geht schon viel Zeit bei drauf! ). Nebenher musst du deinen Arbeitgeber überzeugen, Problemstellungen lösen, dich in das Firmenkonzept einfügen usw. etc!!!!

Das bedeutet im Endeffekt, dass du deine wertvolle Zeit und Kraft teilen musst! In der Praxis siehts meistens so aus, dass der Arbeitgeber das gößere Stück vom Zeitkuchen abbekommt! Ist leider so! :(

Deshalb kannst du einige "!!!!Schlüsselthemen!!!!" theoretisch nur anstreifen, und dann so schnell es geht den Bedürfnissen der Firma anpassen! Du merkst sicherlich, dass sehr wichtiges Backgroundwissen dir nicht serviert wird!!! ;)

Also ist in diesem Fall "wieder mal" von dir Eigeninitiave gefragt! Du darfst es nicht soweit kommen lassen, denn gerade in diesem Punkt haben Akademiker den entscheidenen Vorteil, da Sie die relevanten Themen "absolut" 3-Dimensional verstanden haben und keine Probleme bei komplizierten Problemstellungen haben.

Während andere leider aus Zeitgründen ("Man muss ja noch arbeiten!" ) die Themen nur aus einer bis maximal 2 Dimensionen kennen, und dann Schwierigkeiten haben, wenn komplett andere Voraussetzungen, andere Workflows, andere Technologien und unvorhersebare Komplikationen sich auftun!!

Du hast ja von einem guten Abi-Abschluss gesprochen! Anscheinend bist du gut im Lernen!

Ich weiß leider nicht, wie dein momentanes Wissen in der IT so aussieht!

Aber auch ohne Wissen, würde ich dir mal folgendes raten!

Das folgende ist zwar kein wirkliches Abbild von deiner eventuellen realen Zukunft, aber:

Wenn du deinen Zivi anfängst, nimm dir vor, ein Projekt in der IT-Welt, selbstständig zu meistern.

Vielleicht eine Scriptsprache erlernen? Oder eine Programmier-Sprache? Oder Wissen zu Projektmanagement in der IT usw... :cool:

Dein Ziel sollte es sein, zu überprüfen, wie du neben der Arbeit, noch belastbar bist! Dein Zivi machst du vielleicht nicht in der IT, aber dein Eigenprojekt machst du ja "neben deiner Arbeit", während du beim Dual-Studium ja sozusagen Zeitblöcke hast! xxxMonate Arbeit ---> xxxMonate Studium!

Denk mal drüber nach! ;)

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Du hast ja von einem guten Abi-Abschluss gesprochen! Anscheinend bist du gut im Lernen!

Im Lernen an sich (also studenlang am Schreibtisch sitzen und sich Wissen reinpauken) bin ich sogar sehr schlecht, ich hatte immer Glück und habe das Meiste so verstanden ohne es lernen zu müssen. :)

Wenn du deinen Zivi anfängst, nimm dir vor, ein Projekt in der IT-Welt, selbstständig zu meistern.

Vielleicht eine Scriptsprache erlernen? Oder eine Programmier-Sprache? Oder Wissen zu Projektmanagement in der IT usw... :cool:

Das habe ich bereits. Vor ein paar Jahren habe ich mir Visual Basic beigebracht, und danach noch C++ (bin da aber nicht über Konsolenanwendungen hinausgekommen) und vor kurzem PHP. Daneben interessiere ich mich sehr für Sicherheitsfragen in der IT und hab mir ein ganz gutes Allgemeinwissen bzgl. Netzwerken, Computerarchitekturen etc. angeeignet.

Das hat sich alles eigentlich aus einer Langeweile heraus ergeben, und es sind zwar diverse (durchaus auch ziemlich zeitintensive) Projekte meinerseits dadurch entstanden, aber das stellte für mich neben der Schule nie eine Belastung, sondern mehr ein Hobby dar.

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Projektmanager, Senior-Berater, Consultants und alle speziellen Bereiche, wo du als Schnittstelle zwischen mehreren Abteilungen fungieren muss, fahren momentan mit einem Dualen Studium besser.

In den meisten Bundesländern wird das Duale Studium bevorzugt!

...

Denn bis der Bachelor und/oder der Master hier in DE komplett im Rennen ist, und zwar bei den Firmen, dauert es noch einige Jahre.

...

Im moment werden eher Leute mit Praxis gesucht, als Akademiker. Und ein Master ist ja eigentlich ein wissenschaftliches Studium und leider kommt die Praxis oft zu kurz.

...

Es gibt sogar namhafte Firmen :eek , die jemanden "OHNE" Hochschulabschluss, einem Akademiker vorziehen!!!!!

Warum? Gans einfach ---> Derjenige kann direkt durchstarten und hat viel Praxiserfahrungen, die dem Unternehmen viel Wert ist und auch honoriert wird.

Die goldenen Zeiten der Akademiker sind vorbei! :P Es gibt noch unentdeckte Talente, die "wirklich" was auf dem Kasten haben und einem Akademiker, in praktischer Hinsicht um Meilen voraus sind!

Sind diese Aussagen nicht vielleicht ein wenig pauschalisiert?

Z.B. haben fast alle Projektmanager, Senior-Berater, Consultants, die ich so kenne, einen FH/Uni Abschluss.

Nichts gegen das System "Duales Studium". Es hat einiges an Vorzügen: Gehalt, Praxiserfahrung,...

Aber ein Uni-Student mit 2-3 Praktika hat auch so seine Praxiserfahrung sammeln können.

Außderdem ist man bei einem dualen Studium ja meist auf ein Unternehmen und somit auch auf eine Branche "beschränkt". Was natürlich auch ein Vorteil sein kann, wenn man genau weiß wohin man will. Als Vollzeitstudent ist man da jedoch noch ein wenig freier und kann Praktika in unterschiedlichen Unternehmen/Branchen machen und so erstmal seinen Weg finden.

Was ich damit sagen will ist, man kann nicht sagen, welches System das bessere ist und womit man später mal weiterkommen wird... So was läßt sich eh nicht so wirklich planen...

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Hi,

Allerdings gibt es genügend Gründe, die für ein duales Studium sprechen; nicht zuletzt seien da die Bezahlung während der Ausbildung und die spätere Arbeitsplatzgarantie genannt.

Wieso hast Du dort eine Arbeitsplatzgarantie?

Ist es nicht so wie bei der Ausbildung, dass man übernommen werden kann, aber nicht muss?

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Jain DarkSchlumpf, wenn man sich direkt beim Arbeitgeber um eine Duales Studium bewirbt, und der Arbeitgeber zustimmt (und somit auch nochmal ~10-15k€ mehr in dich steckt, als eh schon), bindet man sich sogar meist vertraglich auf 5-10 Jahre an den Arbeitgeber, weil er ja auch die Früchte ernten möchte.

Und falls man es selber bezahlt, ist nahezu jeder Arbeitgeber begeistert von der Einsatzbereitschaft.

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Also normalerweise (<- ganz wichtiges Wort hier) ist es so, dass man mit einem absolviertem dualen Studium schneller in einen Job kommt, allerdings auch erst, wenn man dann aus dem ausbildenden Unternehmen ist. An dieses ist man ja oft vertraglich gebunden. Man findet aber eben schneller einen Job (bzw. muss gar nicht suchen, weil man nach dem Studium einen Job hat), aber der (ohne hin sehr schwierige) Weg in die wirklich hohen Postionen bis zum Vorstand sollte einem damit, ich wiederhole: normalerweise, verwehrt bleiben.

Es ist ein Unterschied, ob du ein duales Studium machst oder ein "normales" Studium.

Auf jedenfall mach keine halben Sachen, FH oder Unu (<- okay, da geht kein dual), aber am besten keine BA. Wenn unbedingt BA, dann in Badenwrüttemberg.

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Bei uns gibt es da 2 Wege:

Ausbildung + Studium:

Man macht eine IHK Ausbildung zum FI und geht dann abends und am WE noch in die Uni. Vorteile: Praxisbezug, Ausbildungsvergütung, Uniabschluss nach sehr kurzer Zeit. Nachteile: sehr stressig, viele Abbrecher.

Duales Studium / Werkstudent:

Kann ich empfehlen. Studiertst ganz normal an der Uni und bist dann in den Semesterferien bzw. ein paar Stunden in der Woche im Betrieb (~15h Gleitzeit).

Hast dabei den normalen Studiumablauf, du bekommst Gehalt (Baföghöchstsatz, brauchst davon aber nichts zurückzahlen) und kannst da erlernte in der Praxis anwenden.

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Also normalerweise (<- ganz wichtiges Wort hier) ist es so, dass man mit einem absolviertem dualen Studium schneller in einen Job kommt, allerdings auch erst, wenn man dann aus dem ausbildenden Unternehmen ist. An dieses ist man ja oft vertraglich gebunden. Man findet aber eben schneller einen Job (bzw. muss gar nicht suchen, weil man nach dem Studium einen Job hat), aber der (ohne hin sehr schwierige) Weg in die wirklich hohen Postionen bis zum Vorstand sollte einem damit, ich wiederhole: normalerweise, verwehrt bleiben.

Es ist ein Unterschied, ob du ein duales Studium machst oder ein "normales" Studium.

Auf jedenfall mach keine halben Sachen, FH oder Unu (<- okay, da geht kein dual), aber am besten keine BA. Wenn unbedingt BA, dann in Badenwrüttemberg.

kannst du deine absurde behauptung auch an einem beispiel belegen??

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Dann muss man genauer unterscheide, was gemeint ist.

Studium an der BA? Das sind die meisten dualen Studiengänge. Die BA bietet ja nur duale Studiengänge an. BA ist aber nicht so zu empfehlen, wenn man wirklich hoch hinauswill.

Im Vorstand sitzen meist immer die von der Universität, auch die Unternehmensberatung will i.d.R. Uniabsolventen. Das bedeutet im Umkerschluss, wer die besten Chancen für "nach Oben" haben will, sollte schon an der Uni studieren. Unis bieten jedoch keine dualen Studiengänge an (vielleicht gibt es Ausnahmen, die kenn ich aber nicht).

Wenn man nicht an einer Uni studieren will/kann, dann die FH der BA vorziehen. Die FH ist allerdings nichts so auf den dualen Weg spezialisiert, wie die BA. Aber das Studium an der FH ist mit Sicherheit die bessere Wahl.

An manchen FHn werden auch duale Studiengänge angeboten, mit vielen "Features". Manchmal ist das Studium ein bisschen länger als andere vergleichbare Vollzeitstudiengänge, hat dann aber keine Einschränkung in der Theorie, manchmal werden einige Theoriemodule einfach weggekürzt, manchmal gibt es sogar eine IHK-Ausbildung integriert mit drin....

Generell gelten die Absolventen eines dualen Studiengangs jedoch als Praktiker, die schon im Studium die Praxis vorgezogen zu haben scheinen. Das sind dann aus Sicht der Unternehmen die besten Facharbeiter, Abteilungsleiter usw.

Wer aber wirklich Karrieregeil ist, sollte diesen Weg wohl besser nicht gehen.

Aber wie gesagt, noch schlimmer ist es an der BA, die BA ist stellenweise echt nur als "bessere Ausbildung" abgetan. Ob zu Recht oder zu Unrecht, ist doch ganz egal...

Ich empfehle einen regelmäßigen Blick auf UniSPIEGEL - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

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  • 1 Jahr später...

Ich würde diesen Thread mal gerne wiederbeleben, da ich momentag in der gleichen Entscheidungsfindungs-Phase bin:

Ich mach momentan meine 12.Klasse am TG mit Profil Informatik. Da ich T5 gemustert bin, fällt bei mir Ziwi/Wehrdienst weg und ich kann also gleich 2010 mit meinem Studium beginnen.

Allerdings steh ich grade vor der Entscheidung, wie und was ich Studieren will. Auf der einen Seite steht ein duales Studium Angewandte Informatik bei einem Mittelständischen Softwarehaus, das ausschließlich Business Integration macht, standort Baden Württemberg und auf der Anderen Seite steht ein Studium der "normalen" Informatik in Karlsruhe. Eigendlich habe ich vor, später mal in die Industrie zu gehen, bevorzugt Entwicklung, will mir, wie früher im Thread schon geschrieben wurde, aber keine Chancen auf führende Positionen verbauen, allerdings wäre der Betrieb sehr angenehm, da ich

1. Geld während dem Studium bekommen und

2. Zumindest während der Praxisphasen kostengünstig in einer Wohung meiner Eltern wohnen könnte

In einem Praktikum, das ich letztens in diesem Betrieb gemacht habe, habe ich festgestellt, dass mir das Arbeitsklima dort zusagen würde und bin deshalb auch wieder auf den Gedanken mit dem Dualstudium, das an der Dualen Hochschule (früher BA) wäre, gekommen.

Ich hoffe, ihr könnt mir bei der Entscheidungsfindung helfen und bringt mich auf den richtigen Weg.

Danke schonmal im Vorraus.

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Hallo,

was ist gegen ein BA-Studium einzuwenden? Du bekommst deinen bachelor und kannst mit dem genau wie jeder andere auch deinen Master machen und da ist es dann egal, ob du den an ner UNI oder an ner FH machst. So weit wie ich weis, wird in anderen länder nicht zwischen FH und Uni unterschieden, das is ne rein deutsche erfindung.

Bdd

Bert

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was ist gegen ein BA-Studium einzuwenden?

Diesen Link (2ter Post von Labus) fand ich relativ gut und ziemlich objektiv - aber da er schon 5 Jahre alt ist, weiss ich nicht wie weit manche Punkte noch stimmen.

Wobei sich da glaub nicht viel verändert hat (hab zumindest beim überfliegen von Berufsakademie ? Wikipedia nichts gesehen).

Edit: Da ja BW (seit märz 09) jetzt die duale Hochschule hat, sind manche Nachteile anscheinend nicht mehr vorhanden.

Bearbeitet von bigvic
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Alternativ zu einer BA:

Startseite - Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Das ist eine Ausbildung zum mathematisch-technischen Software-Entwickler und in Aachen bzw. in Jülich ist die Ausbildung auch an das Studium "Scientific Programming" geknüpft. Nach dem Abschluss hat man also sowohl den IHK-Abschluss als auch den Ba.Sc.

Vorteile: man lernt nicht nur die Theorie sondern kann es auch in der Praxis einsetzen! Alle koopierende Firmen sind "eingeweiht" wie das System funktioniert - die theoretische Ausbildung ist mit der Arbeitszeit gut machbar.

Statt Berufsschule hört man Vorlesungen, die von eigenen Dozenten / Profs gehalten werden. Studiumgebühren gibts keine und man bekommt auch noch eine ganz normale Ausbildungsvergütung. Ach und verpflichten muss man sich, soweit ich weiß, auch nicht. Ich musste es jedenfalls nicht. Übernommen werden die meisten - schließlich bekommt der Betrieb einen Akademiker mit Berufserfahrung nach den drei Jahren.

Was will man mehr?

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Meine Meinung:

Falls du danach u.U. in die Industrie bzw. Entwicklung wechseln möchtest, hast du mit einem "allgemeinen" Informatik-Studium an einer FH wesentlich bessere Karten als bei einem BA-Studium, wo du in einem Unternehmen eingesetzt wirst das Richtung Business-Integration geht.

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Was spricht denn gegen ein duales Studium in Kooperation mit einer FH - gibt's doch alles, siehe Beitrag von marcom oder z.B. auch "Elektrotechnik im Praxisverbund": Eine Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung-Ausbildung (IHK-Prüfung) bei Siemens (Braunschweig) und ein Elektrotechnik-Studium an der FH Wolfenbüttel dazu. - Beides ganz "herkömmliche" Abschlüsse, nur dass man das gleich beides zusammen macht.

Das Praktische da: Das, was man eigentlich später braucht (in den meisten Fällen ist das derzeit Software-Entwicklung), lernt man in der Ausbildung. Oft wird zwar leider erstmal nur auf den "Titel" geschaut, aber den hat man dann ja auch, zumindest den Bachelor; Master lässt sich ggf. später noch oben drauf setzen, wenn man will.

Bezüglich der Argumente für ein duales Studium: Fang auf keinen Fall ein duales Studium an, nur weil's dir dann einer bezahlt! Du musst dir über den tatsächlichen Aufwand im Klaren sein und damit klarkommen, noch mehr als "normale Studenten" tun zu müssen. Deine Aussage von vorher klang da nicht so überzeugt von dem "wenig Zeit für anderes haben".

Und: Wer kann denn heutzutage noch Arbeitsplatzgarantien geben?? (Und Gegenfrage: Wer garantiert denn dem Unternehmen, dass du Ausbildung und Studium ganz nach deren Wünschen abschließt?)

Bearbeitet von FIAEimDienst
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Hallo,

erstmal vorab. Bachelor ist Bachelor und vorraussetzung um ein Masterstudium anzufangen. Der einzige Unterschied ob Bachelor an BA, FH o. Uni ist nunmal, dass es eine Qualitätssteigung gibt, die in der Akkreditierung wiedergespiegelt wird (nach einigen Hochschulrankings würde ich da aber keinen Wert mehr drauf legen, da es FHs sowie BAs gibt, die über dem Stand einer Uni stehen. Bsp. die BA in Berlin ist oberhalb eines Universitätsniveaus(!!!) oder die BAs in BaWü).

Fakt ist, einige große Firmen sagen immer noch (auch wenns total dämlich ist), dass ein BA Student im nachhinein weniger Geld bekommt als ein Uni Student. In wie weit das jedoch stimmt, kann ich dir schlecht sagen, denke das hat sich nach 5 Jahren arbeiten auch schon wieder ganz anders entwickelt, da jeder ja was anderes macht.

duale Studiengänge sind gut anerkannt, und kosten von 10.000-35.000€ für die 7 Semester (Bachelor-Studium), je nach Einrichtung (staatlich, privat), dementsprechend wollen die Unternehmen im nachhinein entweder den Betrag wieder zurück, oder dich für 2-10 Jahre als Arbeitnehmer (Vorteil: die müssen dir einen Job suchen, der deinen Kenntnissen angemessen ist).

Vorteil sit einfach, dich wird kein Unternehmen nehmen und sagen: "Ja, sie haben jetzt aber keine Berufserfahrung... Was halten Sie von 6-18 Monaten Traineeprogramm", die du dann wiederrum auch nur mit 500-1.200€ brutto vergütet bekommst, und viele große Unternehmen machen das (leider) so.

Die Sache mit dem, was kannst du mit dir vereinbaren ist schon richtig, aber bitte betrachte auch ein paar kritische Medienberichte. Du brauchst für deine Existenz (inkl. Miete) min. 450 (nach staat 550) Euro im Monat. Hast du ein Stipendium? Zahlen es dir die Eltern? Gut geerbt? Habe innerhalb der letzten Monate gravierendes aus Kassel u. Göttingen gehört. Studenten, die angeblich "arm" sind, die sich einen Kinobesuch nicht leisten können, oder nichts gescheites zu essen. Du solltest dich drauf einstellen, dass du während des Studiums eventuell sowieso jobben gehen musst, und wäre es da dann nicht praktischer im richtigen Fachbereich gleich zu arbeiten, statt bei McDoof die Bouletten zu wenden?

FIAEimDienst nennt ein schönes Programm, es nennt sich "StiP" (Student im Praxisverbund), welches u.a. von VW, SMA, Bombardier usw. unterstützt wird und versucht ein duales Studium auf universitätsniveau mit Kooperationen der Universitäten UND einer IHK-Ausbildung (die du nebenbei bei 80% der BAs NICHT hast, sondern lediglich soetwas wie "staatl. gepr. Wirtschaftsassistent" o.ä.). Dieses Programm ist eines der hochwertigeren (die FHDW sowie die BAs in BaWü haben auch ein sehr hohes niveau!) Programme.

Wie bereits gesagt, überleg dir erstmal die Finanzierung, wenn die Finanzierung kein Problem ist, dann würde ich wie du es willst, ein normales Studium anstreben. Ansonsten empfehle ich eher das duale, denn Bildung ist nicht billig.

Mfg

Christian, 20, K.

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OK, "StiP" gibt's auch noch, aber meinte schon "ETiP" ;)

Allerdings würd ich bei den Kosten für das Unternehmen pro dualen Studenten noch um einiges höher gehen - immerhin müssen Vergütung, Lohnnebenkosten, Räume/Ausstattung, Ausbilder usw. bezahlt werden. Das Geld später wieder reinholen lohnt sich natürlich nur dann, wenn du dann in Studium und Ausbildung was gelernt hast und man sich 100%ig auf dich verlassen kann.

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