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Ist ein Fernstudium eine Möglichkeit?


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Hallo liebe Fachinformatiker-Community,

vor einigen Tagen habe ich mich dazu entschlossen, mich im IT-Bereich weiterzubilden/ausbilden zu lassen.

Ich habe bereits eine Berufsausbildung (Kaufmann im Einzelhandel) und bin auch in diesem Beruf tätig. Leider macht mich dieser Beruf aus einigen Gründen nicht wirklich glücklich bzw er stellt mich nicht zufrieden.

Computer (und alles was damit zu tun hat) haben mich eigentlich schon immer interessiert, dass arbeiten (Hardware installieren, Probleme lösen, Bekannten beim einrichten helfen etc.) mit ihnen hat mir immer große Freude bereitet.

Als ich mich darüber vor eingen Wochen mit meiner Freundin unterhalten habe, hat sie mir zwei Studien-Bücher besorgt, beide aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik. Das erste habe ich regelrecht verschlungen, am zweiten arbeite ich gerade noch ;)

Ich habe mich daraufhin angefangen im Internet über möglichkeiten der Weiterbildung zu informieren.

Leider kommt für mich ein "richtiges" Studium nicht in Frage weil ich weder ein Abitur habe noch habe ich Zeitlich die Möglichkeit hierzu.

Nun zu meinen Fragen: 1. Was haltet ihr von der Möglichkeit Fernschule (Fernschule Weber, ILS) ?

2. Sind solche Weiterbildungsmaßnahmen von wirklicher Qualität?

3. Sind die Abschlußzeugnisse in der IT-Branche anerkannt?

Ich bedanke mich im voraus für Eure Antworten.

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Die Fragen sind viel zu unspezifisch, weil sie sich nicht auf ein konkretes Angebot beziehen. Wichtig ist, dass die Weiterbildung mit einem staatlichen bzw. akademischen Abschluss endet. Das ist meist nicht der Fall und man erhält nur ein hauseigenes Zertifikat (z.B. ILS-Zertifikat). Es kann zwar sein, dass der ein oder andere Kurs einem zwar fachlich etwas weiterhilft, aber als Bewerbungsgrundlage werden solche Abschlüsse häufig nicht ernst genommen.

Als Ergänzung: Wenn es kein "richtiges" Studium sein soll, dann sind die IT-Professionals von der IHK einen Blick wert.

Bearbeitet von gimbo
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Ich habe auch Kaufmann gelernt und habe letztes Jahr eine 18-monatige Ausbildung in Vollzeit zum IT-Entwicklungsassistenten über die Rhein-Erft-Akademie gemacht und mit IHK-Zeugnis abgeschlossen. Das fällt bei der IHK unter "Operative IT-Professionals". Ich habe dieses, da ich arbeitslos bin, über das Jobcenter bezahlt bekommen (ca. 30000 €). Die Hauptthemen waren Java und Datenbanken. Es wurde leider nur die Basis gelehrt, da mit 18 Monaten auch die Zeit sehr kurz war.

Ich versuche im Moment, darin einen Job zu finden. Aber stosse auf meine Grenzen, da viele nach Erfahrung fragen. Diese kann ich als Berufsanfänger in diesem Bereich leider noch nicht bieten. Programmiere zwar privat an Projekten, um in der Materie zu bleiben, aber das kann man mit Projekten in Firmen natürlich nicht vergleichen.

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Ich habe auch Kaufmann gelernt und habe letztes Jahr eine 18-monatige Ausbildung in Vollzeit zum IT-Entwicklungsassistenten über die Rhein-Erft-Akademie gemacht und mit IHK-Zeugnis abgeschlossen. Das fällt bei der IHK unter "Operative IT-Professionals".

Für die Behauptung, dass das unter IT OP fällt, hätte ich gerne einen Nachweis.

Es gibt lediglich vier Operative Professional Profile:

•IT Systems Manager (IT-Entwickler)

•IT Business Manager (IT-Projektleiter)

•IT Business Consultant (IT-Berater)

•IT Marketing Manager (IT-Ökonom)

Was ich soeben über deinen IT Entwicklungsassistenten gefunden habe ist folgendes:

Der IT-Entwicklungs-Assistent stellt ein um diverse Anforderungen reduziertes Berufsbild eines IT-Facharbeiters dar. Er ist Zuarbeiter für die IT-Entwickler und erledigt schematisierte Programmierarbeiten. Er wird in IT-Unternehmen bzw. IT-Abteilungen großer Firmen einfache Programmierarbeiten nach Anweisungen von IT-Entwicklern durchführen.

Der IT-Entwicklungs-Assistent ist IHK-zertifiziert.

Quelle

Demnach ist der IT-Entwicklungsassistent vom Operativen Professional MEILENWEIT entfernt.

Es steht noch "unter" einem FIAE / FISI, somit auch unter den IHK IT Spezialistenprofilen und somit auch unter den Operative Professionals...

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30.000 Euro für eine 18-monatige Ausbildung unter FI-Niveau? Kann ich mir fast nicht vorstellen und wäre eine skandalöse Steuerverschwendung. War das mit Privatlehrer oder zählt das ALG noch mit dazu? Was man mit dem schönen Geld alles machen könnte... Wenn man Bachelor UND Master an einer Privat-FH/Privat-Uni machen würde, dann läge man in etwa in dieser Preiskategorie.

Bearbeitet von gimbo
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Es stimmt wirklich. Die Dozenten mussten ja bezahlt werden. Wir haben einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen, den wir nach bestandener Prüfung auch behalten konnten. Lernmaterial wurde gestellt, obwohl wir um Bücher betteln mussten. Die Akademie hat auch noch gut dran verdient.

Ich hab mir auch die Augen gerieben, als ich den Betrag sah. Aber ich habe für mich die Chance gesehen. Es wurde auch so hoch gepriesen am Anfang.

Die ersten 3 Monate war eh ein wenig Programmierung in C als Einführung, Softskills, Office usw., das Übliche eben. Von Java und Datenbanken war noch nix zu sehen. Da wurde schon Zeit verschenkt. Statt Softskills, Office usw hätte ich lieber mehr Programmieren und Datenbanken gemacht.

Der Nachteil war, dass es ein zusammengewürfelter Haufen von 28 bis 54 Jahren war. Jeder hatte eine andere Ausbildung (wenn er eine hatte) und andere Voraussetzungen. Die ersten 3 Monate waren als Angliederung gedacht.

Es waren schon ein paar Topleute dabei, die auch vorher schon programmiert (selbst beigebracht) haben. Insgesamt waren wir 30 Leute. Eine Arbeit in diesem Beruf gefunden hat nur einer von uns. Und 2 Leute (inkl. mir) programmieren privat im Moment.

Ich kann diese Ausbildung auch nur als Zusatz zu meiner kaufmännischen Erfahrung anbieten. Überlege aber, ob ich mich noch mehr qualifizieren werde. Wenn dann mit eigenen finanziellen Mitteln, weil ich vom Staat wohl so schnell nix mehr kriege.

Hoffe, dass ich bald wieder Arbeit habe. Hab morgen erstmal ein Vorstellungsgespräch. Mal sehen, ob das was wird dann. Ich hoffe sehr.

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Gast Fernstudent

30k? Davon hätte man dich auch drei Jahre inkl. aller Kosten wie Wohnung, Verpflegung, Studiengebühren & Co an einer normalen Hochschule studieren lassen können.

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Das Bewerbungsgespräch war sehr angenehm. Es geht um eine Stelle als Java-Entwickler. Daß ich Berufsanfänger bin, wäre kein Problem. Ich könnte mich auch im Job weiterbilden und dazulernen. Es wird mehr wert daraufgelegt, dass ich charakterlich ins Team passe. Irgendwie kam es mir vor, dass das nur Floskeln sind. Aber vielleicht bin ich da auch was vorsichtig geworden, was andere Leute von sich geben. Hoffnung, dass ich diese Stelle doch noch kriege, habe ich immer noch.

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Gerade eben die Absage bekommen. Sie haben sich für einen anderen Bewerber entschieden. So läuft es eigentlich immer ab. Das ist echt schade.

Frage freundlich nach den Gründen für die Absage.

Vielleicht hilft dir auch eine Referenz im Lebenslauf. Versuche daher ein von dir geschriebenes, möglichst gut dokumentiert, Programm auf deiner Webseite zu veröffentlichen. Das kann durchaus ein Versuch wert sein.

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