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Schule oder Ausbildung?!


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Hey,

Naja, ich hab jetzt bald meinen Realschulabschluss, und weiß noch nicht wie es dann weitergehen soll. (Bin in der 10. Klasse)

Ich könnte bei einem Betrieb anfangen (3Jahre FiSi). Doch da stellt sich mir die Frage, ob es nicht einfacher ist weiter auf die Schule zu gehen..

Derzeit habe ich einen Notendurchschnitt von 2,2 (Deutsch, Englisch, Mathe, Technik.. 2)

Es gibt ja nun mehrere Möglichkeiten:

1. Gymnasium (Wahrscheinlich TG) --> ?? An einer Uni studieren (Wirtschaftsinformatik)

2. 3 Jahre Ausbildung --> Arbeiten (Zertifizierungen wie cisco u.a.)

3. 3 Jahre Ausbildung --> Fachhochschulreife --> Studieren an FH --> ?

4. Fachhochschulreife --> Studieren --> ?

5. 3 Jahre Ausbildung --> 2 Jahre arbeiten --> Studieren (Wirtschaftsinformatik, ...)

Eig. war ich mir ziemlich sicher die Ausbildung zu machen, aber wenn ich jetzt sehe das bei uns fast alle (!!) weitermachen, macht mich das schon nachdenklich..

Was meint ihr? Wie würdet ihr wählen wenn ihr die Wahl hättet?

Danke für eure Hilfe

MfG

P.S. Schreibfehler dürft ihr behalten!

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Hi,

ich kann dir nur sagen wie es bei mir gelaufen ist/läuft.

2009 bin ich auch mit der Realschule fertig geworden. Wollte eigentlich Fachabitur machen, aber da mir eine Ausbildungsstelle direkt angeboten wurde, entschied ich mich die Ausbildung anzufangen, bin nun im 3 Lehrjahr(kurz vor der Prüfung).

Viele in meiner Klasse sind älter, haben ein abgebrochenes Studium oder etc..., einer ist dabei der genauso wie ich direkt von der Realschule kam.

Aufjedenfall haben alle mehr erfahrung in der branche als ich. Trozdem würde ich sagen es ist gut für mich gelaufen. Was ich dir definitv sagen kann es ist echt eine Umstellung von Reaschule auf Beufsschule.

Was auch ein Nachteil ist meiner Meinung, viele aus der Realschule sind noch in gleiche Abi klassen gekommen und haben immer noch kontakt, ich dagegen hab mir dur die Ausbildung ein komplett neuen Freundeskreis aufgebaut (natürlich auch andere gründe), man steht aber nicht mehr so eng im Kontakt und hat sogesehen ein anderes Leben als die anderen, trozdem würde ich mich immer wieder so entscheiden =)

Was ich sagen will......egal welchen Weg du wählst, es ist alles offen und ich finde es besser wenn man schon eine Ausbildung in der Tasche hat bevor man Studiert......

Jedoch bei mir ist der Fall, nach der Ausbildung möchte ich nun wirklich nicht mehr stuieren, zumindest nicht jetzt in kürze ^^

=)

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Also es ist in dem Sinne schwieriger das man echt mehr zu Hause tun muss als in der Realschule, jetzt nicht von hausaufgaben her, sondern zu Hause z.B. programmieren üben und etc.....

vieles ist auch selbstständiges lernen....kommt natürlich auf Lehrer und Berufsschule an. Es ist viel neues, also sachen die in der Realschule so gut wie nicht dran kamen......Realschule werden dir echt die Noten geschenkt kann man sagen...In der Berufsschule zählt auch die mündliche Leistung genauso viel wie Arbeiten!! In unserer Realschule waren die KA das hauptkriterium.....

Ich empfinde es als schwieriger im gegensatz zur Realschule....aber es gibt vieles was wirklich nur auswendig lernen ist wie Wirtschaft und so.....

Ich hab genauso wie der aus der Realschule in meiner Klasse, mit schlechteren Noten gestartet, aber von Halbjahr zu Halbjahr wurde es immer besser und man kannte die Lehrer, ArbeitenAufbau, Benotung etc.......

also man kommt aufjedenfall mit ...... und sitzen bleiben kannste ja eh nicht :P

Ist alles nur aus meiner Sicht.......

Und für Fachabi/Abi/Studium muss man auch viel pauken ;)

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Hey Plenentair!

Mal davon abgesehen dass du, wenn du nicht genau weißt was du willst, mit einem (allgemeinbildenden) Abitur eine viel breitere Palette an Möglichkeiten für deinen weiteren Berufsweg hast fand ich persönlich meine Abizeit einfach genial. Gute Freunde, gute Gespräche, guter Unterricht (allerdings noch vor dem Zentralabitur, ja... ich bin "alt"^^).

Nimms mir nicht übel, aber "Programmieren können" hat mit Software entwickeln reichlich wenig zu tun bzw. stellt nur einen Schritt dieses Prozesses dar. Und wenn du (wie oben angedeutet) FiSi werden möchtest, wird der Großteil deiner Programmierarbeit in Skripten zur Automatisierung und Vereinfachung diverser Abläufe liegen. Man glaubt gar nicht, wieviel Arbeit man in eine *.bat- oder *.vbs-Datei stecken kann. ;)

Ich würde dir anhand meiner persönlichen Erfahrung zum Abitur raten. Danach kannst du, wenn dir ein Studium zu theoretisch erscheint, immer noch eine Ausbildung absolvieren. Und deine Chancen als Bewerber mit (eventuell auch noch gutem) Abitur sind im Allgemeinen besser als mit einer Mittleren Reife. Mal ganz davon abgesehen, dass du dann noch 3 Jahre zum Nachdenken hast, ob die IT überhaupt der richtige Weg für deine Zukunft ist.

Thema zweite Fremdsprache: Hattest du kein Französisch? Ich habe einfach Latein weiter gemacht, war aber auf der IGS schon im gymnasialen Zweig. Das hatte den angenehmen Vorteil auch gleich ein großes Latinum einzusacken.

Gruß, Patrick

Bearbeitet von Goulasz
Name des OP falsch geschrieben
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Der beste Weg (meiner Meinung nach):

Abitur - Ausbildung - Studium - Weiterbildung ...

Vor einem Studium würde ich auf jeden Fall die Ausbildung machen. Dann hast du a) was in der Tasche und B) mehr Erfahrung fürs Studium - und somit auch weniger Stress im Studium. (zu mindestens in den ersten Semestern)

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Nur ein weiter Problem ist, ich weiß garnicht ob ich den (schon unterschriebenen) vertrag noch kündigen kann.. n kumpel meinte ich soll die ausbildung machen, dann nebenher fachhochschulreife und dann an ner fachhochschule studieren und nebenher noch cisco usw. machen.

ich muss mir das alles nochmal durch den kopf gehen lassen..

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Selbstverständlich kannst du das. Das Ausbildungsverhältnis kann während der Probezeit ohne Angabe von Gründen und ohne Kündigungsfrist jederzeit gekündigt werden (§22 Berufsbildungsgesetz).

Grundsätzlich kommt es auf dich als Mensch an. Du bist frisch von der Realschule noch sehr Jung, vorallem in der IT-Branche ist das meist ZU Jung. Bevor du dich auf CISCO festlegst, lerne erstmal deine Fähigkeiten einzuschätzen - oftmals ist Netzwerk für manche ein GRAUS, für andere die Erfüllung. Mal ganz davon ab das die CCNA-NetAcad in der Schule zumeist eh für die Füße ist, da es einfach Praxisfern ist - zumindestens war dies bei uns so. Ich hatte den direkten Vergleich: Denn ich habe in einem Schulungszentrum gelernt, hatte also die richtige ICND (CCNA) Schulung - wenn ich gesehen habe was meine Kollegen über die Jahre für einen (Müll) erlernt haben bzw. Antworten aus dem Netz gezogen habe, dann ist das nicht sinnvoll. Also lass das erstmal aussen vor!!!

Wenn du einen guten Rat möchtest: Wenn dich der Zweig IT wirklich interessiert, dann lege ich dir die Fachhochschulreife ans Herz. Damit hast du alle Chancen danach auch zu studieren (wenn auch "nur" FH) - am besten mit der Fachrichtung Elektro - denn dort erlernst du schon wichtige Grundlagen die dir irgendwann helfen können in der IT.

Mein Lebensweg ist kompliziert, daher möchte ich nicht näher darauf eingehen - jedenfalls hat mir eine E-Technik "Vorbildung" nicht geschadet! Und nach diesen zumeist 2 Jahren bist du wesentlich Reifer!

Lass dich von den ganzen Studenten nicht verrückt machen. Es gibt Menschen die haben andere Lebensziele - mach das was du für dich für gut befindest - ich rate lediglich zur Fachoberschule, denn damit bleiben alle Türen geöffnet.

Bearbeitet von hypR
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Danke für die Antwort!

Hm, du meinst ich sollte die FHR vor der ausbildung machen?

Habt ihr schonmal von jemand gehört, der sie während der Arbeit (also nacher der Ausbildung) gemacht hat?

Weil dann könnte ich es ja so machen Ausbildung --> Arbeiten + FHR --> Studieren --> Arbeiten..

Elektro? Bei mir war das in Technik immer das Hass-Fach, aber das lag weniger an der therie sondern eher am Praktischen, ich hasse löten und schaltpläne zeichnen :P

mfg

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Danke für die Antwort!

Hm, du meinst ich sollte die FHR vor der ausbildung machen?

Habt ihr schonmal von jemand gehört, der sie während der Arbeit (also nacher der Ausbildung) gemacht hat?

Ja das mein ich.

A) lässt du dir damit alle Chancen später vielleicht zu studieren (vielleicht sogar völlig ab von IT, .. wer weiß welche Richtung!?)

B) Du bist für die IT eigentlich zu Jung, das ist kein böser Wille - aber du wirst es in der Ausbildung (sofern du diese antrittst) merken.

C) Du bist aktuell im Schulrhythmus drin. Sicherlich hast du aktuell kein Bock mehr auf Schule, aber du wirst es dir selbst in der Ausbildung danken, wenn du womöglich mit E-Technikwissen trumpfen kannst.

Grundsätzlich ist die Fachhochschulreife in einem Jahr (statt zwei direkt im Anschluss an die Schule) Vollzeit nach der Ausbildung machbar. Ist aber hart wenn man erstmal eine Ausbildung in der Tasche hat, die ersten Euro's durch die Ausbildung dem Konto liegen (oder in der Kasse der Stammdisco :cool: ) Sich wieder selbst zurückzuschrauben ist wahrlich schwer.

Weil dann könnte ich es ja so machen Ausbildung --> Arbeiten + FHR --> Studieren --> Arbeiten..

Inwiefern die FHR WÄHREND der Arbeit machbar ist, weiss ich nicht. Das kommt auch auf's Bundesland an. Ich weiss das diese lediglich NACH der Ausbildung innerhalb eines Jahres mit Vollzeitschule erreichbar ist.

Elektro? Bei mir war das in Technik immer das Hass-Fach, aber das lag weniger an der therie sondern eher am Praktischen, ich hasse löten und schaltpläne zeichnen :P

Gewöhn dich daran. Du wirst es in der IT desöfteren mal brauchen das du handwerklich ran musst. Kabel crimpen, kalte Lötstelle instantsetzen - das ist alles Daily Work (vorallem in der Ausbildung eines FISI's) Du wirst dich aber freuen wenn du in der Ausbildung den anderen vorraus bist. In der Fachoberschule ist es meistens auch nichtmehr soviel praktisches, sondern eher die Theorie (Diodenberechnungen, Widerstandsketten berechnen.. usw usw)

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Ich sehe die Ausbildung nicht als Zeitverschwendung..

Ich glaub ich mach das so wie er gesagt hat.. Ausbildung --> 1 Jahr FHR --> Studieren --> Arbeiten

Ist dann aber noch die Frage was ich studieren soll..

ach das wird mir alles zuviel! :D

Streiche Ausbildung, setze Studentenjob, so kriegst Du Kohle und Praxis, wenn Du vorher die FHR oder das Abi machst, 3 Jahre Ausbildung sind einfach nur eine Zeitverschwendung, wenn Du eh studieren gehst, was Du in den 3 Jahren Ausbildung lernst, kriegst Du locker in nem halben Semster an der FH bzw. Uni beigebracht...

@Vorposter: Weil geistige Reife durchaus mit dem körperlichen Alter korreliert...

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Klär mich auf, wiso ist man deiner Meinung nach nach der Realschule zu jung für die IT?, habs so gemacht und merke da nicht wirklich was...

mfg

Das ist zum einen eine Sache der geistigen Reife und zum anderen eine Arbeitgebersache - das fängt bei Arbeitszeiten an die ein U18-Schüler nicht überschreiten darf und hört bei der Fahrlizenz Klasse B auf. Als ITler muss man a) zeitlich Flexibel sein ohne gegen geltendes Gesetz zu verstoßen und B) Man muss desöfteren auch mal einen Firmenwagen bewegen - als Stift bist du nunmal der Springer.

Und nach der Ausbildung möchte ich mal sehen wie dich jemand in diesem Alter anstellt als Systemadministrator / Netzwerkadmin oder whatever. Du landest hierbei höchstens als Helpdesk Supporter (was jetzt nicht abwertend sein soll, aber es gibt Anspruchsvollere Jobs). Als Randnotiz: Keiner in meiner damaligen Berufsschulklasse war jünger als 19 - bis auf einen einzigen (Ende 16), welch Ironie des Schicksals er hat nochmal ein Jahr drangehängt weil er einfach zu "Kindisch" war. Er hatte in einer Klasse mit ausschließlich älteren Kerlen auch wirklich keine Freude.......

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Das halte ich für ein Gerücht :rolleyes: ab LJ2 habe ich mich gekrümmt als mir ein FH'ler seine Ciscoskillz zeigen wollte die er in der Theorie beherrscht.

Wenn der FHler leider nicht in der Lage ist sein gelerntes Wissen umzusetzen, ändert dies dennoch nichts an der Tatsache an sich ;) Zumal ich ja ausdrücklich schrieb, dass er sich schon nen Studentenjob holen sollte, um eben auch die praktischen Erfahrungen zur Theorie machen zu können und nicht als Theoriehengst dastehen zu müssen ;)

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hypR: Natürlich wird die Ausbildung in einem halben Semester weggefrühstückt. Dazu lernst du in einer Ausbildung noch massenhaft Zeug was während einem Studium keine Sau interessiert. Braucht es auch nicht. Ein Studium hat einfach einen anderen Fokus und einen anderen Anspruch.

Verabschiede dich von dem Gedanken, dass ein Studium "Berufsschule auf Steroiden" ist. Es ist einfach in vielen Dingen nicht vergleichbar.

Um nochmal auf das Thema an sich einzugehen: Wenn man nach der 10. Klasse die Wahl hat zwischen Fachhochschulreife und Abitur sollte man Abitur machen. Man eröffnet sich einfach mehr Möglichkeiten.

Bearbeitet von afo
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Ich hab mir nochmal alle kommis durchgelesen und alles durch den kopf gehen lassen, und bin zu der Entscheidung gekommen, dass ich am 1.9 die Ausbildung anfangen werde. Wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, werde ich wahrscheinlich 20 sein, und dann werde ich sehen was ich machen werden.. entweder intern im Unternehmen oder halt FHR und dann irgendwas studieren, werd ja auch sehen was die anderen dort so machen.

Trotzdem vielen dank für eure Hilfe

mfg

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Mit deinem Post egalisierst du eine dreijährige Berufsausbildung - die mit Sicherheit einige Schwächen hat, aber sicherlich nicht einem halben Semester gefrühstückt wirst. Solche unqualifizierten Aussagen kommen meistens von Sesselfurzern - pardon.

Stimmt es könnte auch ein viertel Semester sein bei einigen Sachen (Programmierung z.B.)... In der Berufsschule wird nämlich ein Tempo vorgelegt, da wirkt selbst ein Herr Scharping wie auf Steroiden beim Sprechen dagegen... FIAE bilden hier die Ausnahme ;P

Wenn die Ausbildung keine Vorraussetzung fürs Studium ist, dann IST sie egal, da der höchste Abschluss zählt und die theoretischen Grundlagen der Ausbildung einfach im Studium keine wirklichen Vorteile bringen, die Killerfäche wie Mathe und theo. Inf. wirst Du in der Ausbildung nämlich nicht haben. 2 Jahre Oberstufenmathe werden an der Uni auch in unter 4 Doppelstunden durchgefrühstückt.

@OP: Dann versuch dennoch mit der Berufsschule direkt die Fachhochschulreife zu machen, wird zumindest von vielen Schulen angeboten und ist es wert, so lange man noch an das Lernen gewöhnt ist.

Bearbeitet von Wuwu
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Das ist zum einen eine Sache der geistigen Reife und zum anderen eine Arbeitgebersache - das fängt bei Arbeitszeiten an die ein U18-Schüler nicht überschreiten darf und hört bei der Fahrlizenz Klasse B auf. Als ITler muss man a) zeitlich Flexibel sein ohne gegen geltendes Gesetz zu verstoßen und B) Man muss desöfteren auch mal einen Firmenwagen bewegen - als Stift bist du nunmal der Springer.

Und nach der Ausbildung möchte ich mal sehen wie dich jemand in diesem Alter anstellt als Systemadministrator / Netzwerkadmin oder whatever. Du landest hierbei höchstens als Helpdesk Supporter (was jetzt nicht abwertend sein soll, aber es gibt Anspruchsvollere Jobs). Als Randnotiz: Keiner in meiner damaligen Berufsschulklasse war jünger als 19 - bis auf einen einzigen (Ende 16), welch Ironie des Schicksals er hat nochmal ein Jahr drangehängt weil er einfach zu "Kindisch" war. Er hatte in einer Klasse mit ausschließlich älteren Kerlen auch wirklich keine Freude.......

1. Das geistige Alter fest vom „richtigen“ Alter abhängig zu machen halte ich für falsch…es gibt sowohl genug die schon längst volljährig sind und sich wie Kinder benehmen, als auch Minderjährige die sich „reifer“ benehmen. Sowas darf man meiner Meinung nach nicht verallgemeinern.

2. -Minderjährige Azubis dürfen 5x in der Woche 8 Stunden am Tag arbeiten.

-Volljährige Azubis dürfen 6x in der Woche 8 Stunden am Tag arbeiten.

Klar, generell könnten Volljährige dadurch 8 Stunden mehr pro Woche arbeiten, allerdings kenn ich nicht grade viele Firmen wo die 6-Tage-Woche Standard ist.

(Volljährige können auch bis zu 10 Std. am Tag arbeiten, allerdings darf innerhalb von 6 Monaten der Durchschnitt dann nicht über 8 liegen)

3. Führerschein, klar für Minderjährige nicht möglich^^

Bei Firmen in denen man ausschließlich Hausintern arbeiten aber auch kein muss.

4. Klar wenn ein Arbeitgeber ehr auf der Suche nach älteren Leuten ist und dabei Qualifikationen und Leistungen als weniger wichtig einstuft, ist das halt so. Allerdings fällt mir dafür nur ein guter Grund ein, und das ist das man schon ältere Angestellten nicht antun will das ein so viel jüngerer Ihr vorgesetzter wird(aber wie oft kommt man sofort nach der Ausbildung in eine leitende Position?). Wobei sich da schon eher die Frage stellt ob die älteren nicht was falsch gemacht haben und nicht der „neue“ jüngere.

Ansonsten sehe ich keinen Grund warum man generell keine Chance auf „gute“ Anstellungen hat.

(Auch bei Altersdiskriminierung soll die „Anonyme Bewerbung“ helfen)

5. Klar, je nach geistigen Alter kann man als Minderjähriger in der BS schon mal isoliert sein (geht aber genauso gut wenn man das Studium abgebrochen hat oder vorher einen anderen Beruf ausgeübt hat und halt nen paar Jahre älter als die anderen ist). Aber wie gesagt, das ist meiner Meinung nach individuell und kann nicht verallgemeinert werden.

(Es gibt allerdings auch Berufsschulklassen wo es durchaus mehrere Minderjährige gibt)

mfg

Quelle:

Azubi & Azubine - Wie viel mssen Azubis arbeiten?

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Moin,

Ich habe auch direkt mit 16 meine Ausbildung gemacht und hatte wirklich keinen Nachteil in der Berufsschule. Auch wenn die meisten älter waren. Wollte damals unbedingt die Ausbildung zum FiSi machen und hatte erst mal keine Lust mehr auf Schule. Während der Ausbildung wurde man natürlich auch reifer und ich entschloss mich meine FHR nachzuholen und nun studiere ich und bereue den Weg kein Stück. Also ich würde es nicht verallgemeinern, dass man in den Alter zu unreif ist. Klar kannte ich viele die mit 18 noch zu unreif für eine Ausbildung waren aber das kann man nun wirklich nicht pauschalisieren. Mach deine Ausbildung wenn du willst. Mir hat es wirklich viel gebracht und großen Spaß gemacht, da ich damals einfach mein Hobby gelebt habe ;) Außerdem sind die meisten an einer FH sowieso älter, da viele dort vorher gearbeitet haben und eine Ausbildung in der Tasche haben. Denke an der Uni wirst du die jüngeren, die direkt nach dem Abi mit 19 oder 20 studieren finden.

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