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Praktikum / 2. Ausbildung


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Hallo,

ich bin 23 und habe eine abgeschlossene Ausbildung als Köchin. Meine derzeitige Stelle gefällt mir ziemlich gut, aber ich merke ganz einfach, dass es körperlich sehr belastend ist. Zudem habe ich leichte Rückenprobleme und möchte einfach nicht mit Anfang 30 total am Ende sein. (Keine Übertreibung. Ich kenn einen, der mit 27 n Wrack ist und vorher topfit war.)

Im Internet habe ich diverse Berufsfindungstests gemacht und mehrfach IT-Berufe erhalten.

Zugegeben, ich bin technikaffin und fand Informatik, Mathe und Physik in der Schule toll, bei meinen Eltern habe ich die meisten Sachen selbst eingerichtet oder durfte "Übersetzer" spielen, wenn doch mal der Support her musste. Bei Casual Games schau ich mir auch gern die Dateien an, ob ich irgendwas davon verstehe und spiele bisschen damit rum. In HTML kann ich ne Tabelle erstellen und hab vor Jahren mal mit Frames gespielt, das wars dann auch schon.

Aber sonst bin ich mir ziemlich unsicher, ob IT wirklich was für mich wäre.

Ich habe mir die Job-Beschreibungen durchgelesen, für mich klang FI für Anwendungsentwicklung bisher am interessantesten.

Was würde in einem Praktikum auf mich zukommen? (sagen wir mal 1-2 Wochen)

Wie sieht der konkrete Arbeitsalltag aus?

Würdet ihr eher einen kleinen oder großen Betrieb vorziehen? (Familiär vs. viele Möglichkeiten)

Vielen Dank!

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Huhu...

Mach n Praktikum und dann die Ausbildung wenns dir gefällt...

Ich bin auch 23 und werd im Sept nochmal ne 2. Ausbildung als fiae anfangen (;

Berufsschulbücher kann man nicht direkt empfehlen, da die Bücher von Berufsschule zu Berufsschule/Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind....

Wenn du dich ein wenig in eine oop-Sprache "reinliest" wirst du's evtl recht schnell verstehen. Ich kenne aber auch einige fiae's die bis zur Ausbildung noch nie ne Zeile code geschrieben haben und jetzt ziemlich sichere fiae's sind...

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Huhu,

dass es körperlich sehr belastend ist. Zudem habe ich leichte Rückenprobleme

Was heißt hier leicht ? Den ganzen Tag sitzen ist auch nicht gerade fördernd, zu mal ich einige kenne die ohne hin wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Stuhl sitzen.

Zugegeben, ich bin technikaffin und fand Informatik, Mathe und Physik in der Schule toll, bei meinen Eltern habe ich die meisten Sachen selbst eingerichtet oder durfte "Übersetzer" spielen, wenn doch mal der Support her musste. Bei Casual Games schau ich mir auch gern die Dateien an, ob ich irgendwas davon verstehe und spiele bisschen damit rum. In HTML kann ich ne Tabelle erstellen und hab vor Jahren mal mit Frames gespielt, das wars dann auch schon.

Vorab HTML ist keine Programmiersprache und Frames sind veraltet :P. Hier ist die Frage in welche Richtung du gehen möchtest ?

Webapplikationen, Mobile Devices oder Sprachen wie C++

Aber sonst bin ich mir ziemlich unsicher, ob IT wirklich was für mich wäre.

Was erwartest du denn für dich von der IT ? (:

Was würde in einem Praktikum auf mich zukommen? (sagen wir mal 1-2 Wochen)

Vielleicht einfachste Grundkenntnisse der Programmiersprache, die der entsprechende Betrieb nutzt und ein wenig Einsicht in die betrieblichen Abläufe...

Wie sieht der konkrete Arbeitsalltag aus?

Kann man pauschal nicht sagen, ist bei jedem etwas anders. Mein Alltag sieht meistens so aus -> Prüfen der E-Mails, Projektbesprechungen, Anwendungsentwicklung, den Leuten hinterherrennen dass sie meine Anwendungen denn bitte testen mögen da diese zum XX.XX.XXXX live gehen sollen etc., Dokumentation, Berufsschule, Ticketadministration usw...

Würdet ihr eher einen kleinen oder großen Betrieb vorziehen? (Familiär vs. viele Möglichkeiten)

Größere Betriebe.

Hoffe das hilft dir ein wenig (:

Che

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Was heißt hier leicht ? Den ganzen Tag sitzen ist auch nicht gerade fördernd, zu mal ich einige kenne die ohne hin wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Stuhl sitzen.

Du willst jetzt ernsthaft 8 Stunden am Schreibtisch sitzen - was man auch richtig und ergonomisch machen kann; wer "wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Stuhl" sitzt ist selbst schuld wenn er Rückenprobleme bekommt - mit 8-12 Stunden in der Küche (an 6 Tagen in der Woche) was bedeutet sich öfters zu bücken, Lasten zu heben und vornübergebeugt zu arbeiten vergleichen, oder?

Außerdem gibt es Stehtische und Sitzbälle. Ich glaube die Arbeit als Softwarentwickler ist in Summe wesentlich rückenfreundlicher. Was bliebe denn deiner Meinung nach außer Matrazentester noch übrig?

Bearbeitet von afo
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Unser Dozent sagt immer google und wikipedia sind die aktuellsten Bücher... Das Geld für Bücher kannst du dir auf jeden Fall sparen, weil das meiste was da drin steht findest du auch im Internet. Das IT-Handbuch für Fachinformatiker konnte man zwar vor paar Jahren noch in der Prüfung verwenden, aber der Inhalt ist im aktuellsten Druck auch schon wieder teilweise veraltet.

Schau mal hier: Galileo Computing :: IT-Handbuch fr Fachinformatiker - index

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Du willst jetzt ernsthaft 8 Stunden am Schreibtisch sitzen - was man auch richtig und ergonomisch machen kann; wer "wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Stuhl" sitzt ist selbst schuld wenn er Rückenprobleme bekommt - mit 8-12 Stunden in der Küche (an 6 Tagen in der Woche) was bedeutet sich öfters zu bücken, Lasten zu heben und vornübergebeugt zu arbeiten vergleichen, oder?

Außerdem gibt es Stehtische und Sitzbälle. Ich glaube die Arbeit als Softwarentwickler ist in Summe wesentlich rückenfreundlicher. Was bliebe denn deiner Meinung nach außer Matrazentester noch übrig?

Habe ich irgendwo das Gegenteil behauptet?

Habe ich irgendwo gesagt, dass der IT-Beruf anstrengender ist oder der Beruf als Köchin weniger anstrengend ?

Und das mit dem Schluck Wasser in der Kurve, war nun mal darauf bezogen, dass ein Großteil in meinem Umfeld eben wegen besagten Rückenschmerzen rumjamern. Wobei ich gerade sehe du hast mein "Was heißt leicht" zitiert, das war übrigens auf ihr Rückenleiden bezogen.

Und zu deiner Information ja, es gibt Tage in denen ich abgesehn von meinen Pausen den ganzen Tag am Schreibtisch sitze und programmiere.

PS: Zu dem Matrazentester ... Wie wäre es mit Superstar ? Nächstes mal wenn du auf einen Beitrag von mir Bezug nimmst lies ihn Bitte im Gesamtkontext, danke.

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ich bin 23 und habe eine abgeschlossene Ausbildung als Köchin. Meine derzeitige Stelle gefällt mir ziemlich gut, aber ich merke ganz einfach, dass es körperlich sehr belastend ist.

Zudem habe ich leichte Rückenprobleme und möchte einfach nicht mit Anfang 30 total am Ende sein. (Keine Übertreibung. Ich kenn einen, der mit 27 n Wrack ist und vorher topfit war.)

Ich kenne auch einige Köche und weiß, dass Koch ein sehr stressiger Beruf ist. Aber IT ist auch manchmal extrem stressig, das sollte man nicht vernachlässigen, wenn es der Hauptgrund für einen Wechsel ist. Die Rückenproblematik wurde ja auch schon angesprochen. Man sitzt zwar nicht den ganzen Tag am Rechner, aber doch schon einen Großteil. Außerdem kann es auch belastend für die Augen sein. Da sollte man dann schon auf Ergonomie achten, was anfangs auch anstrengend ist, aber auf Dauer besser für die Wirbelsäule und Augen.

In HTML kann ich ne Tabelle erstellen und hab vor Jahren mal mit Frames gespielt, das wars dann auch schon.

Aber sonst bin ich mir ziemlich unsicher, ob IT wirklich was für mich wäre.

Du könntest natürlich bei Medienagenturen arbeiten und Webseiten programmieren. Da kommt dann aber noch mehr als HTML dazu. Wenn dir HTML aber Spaß macht und dir auch andere Sprachen wie zB PHP gefallen, kann das schon was für dich sein.

Ich habe mir die Job-Beschreibungen durchgelesen, für mich klang FI für Anwendungsentwicklung bisher am interessantesten.

Was würde in einem Praktikum auf mich zukommen? (sagen wir mal 1-2 Wochen)

Du kannst natürlich erst einmal privat ein wenig mit HTML & PHP auseinander setzen und wenn dir das gefällt, spricht natürlich nichts gegen ein Praktikum. Der Vorteil ist dann auch, dass du ein wenig mehr Erfahrung hast und somit vielleicht schneller eine Praktikumsstelle findest. Ich würde dir dann auch raten, dich an einen Betrieb zu wenden, der auch Ausbildet. Vielleicht findest du so auch einen Ausbildungsplatz, wenn du dich engagiert zeigst.

Wie sieht der konkrete Arbeitsalltag aus?

Im Grunde besteht der Job aus Meetings/Besprechungen, Erweiterungen von bestehenden Programmen, Neuentwicklungen von Programmen/Funktionen/Modulen und Dokumentation. Natürlich kann das auch mehr oder weniger sein, je nach Arbeitsstelle aber im Groben müsste das passen.

Würdet ihr eher einen kleinen oder großen Betrieb vorziehen? (Familiär vs. viele Möglichkeiten)

Hat natürlich je nachdem Vor- und Nachteile. Du hast schon gesagt, dass kleine Betriebe eher familär sein können. Aber genauso kannst du in einem Großunternehmen auch ein familäres Verhältnis mit deiner Abteilung haben. Die großen Karrieresprünge macht man sowieso eher durch einen Stellenwechsel und nicht durch internes aufsteigen (hört man zumindest öfter). Da würde ich also in der Ausbildung noch garnicht dran denken.

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Hallo ihr,

Naja, ich bin ganz einfach vorbelastet und habe Angst, dass es sich in 10-15 Jahren vielleicht irgendwann rächt, dass ich die Schmerzen ignoriere. (So n paar Zipperlein hat ja jeder...).

So nen Sitzball hatte ich früher auch, damit kann ich eigentlich ziemlich lange und gut arbeiten.

afo hat das schon ganz gut beschrieben. 10 h (Raucherpausen, aber nicht die gesetzlichen 45 min) sind für mich normal, 10 Tage am Stück ebenfalls. In meiner Lehre hatte ich Phasen, wo ich um 24 Uhr Feierabend hatte und um 5 wieder aufstehen musste. Auf Dauer schlaucht das einfach.

Den Lastenaufzug nutz ich ja auch nicht für jeden Pups, sondern nur, wenns wirklich notwendig ist.

Was erwartest du denn für dich von der IT ? (:

Also meine Vorstellung von Anwendungsentwicklung sieht so aus:

Der Kunde will z.B. ne Hotelsoftware, die Sonderfunktion x und y haben muss. Meine Aufgabe isses dann, Desktop, Eingabemasken, und die ganzen programminternen Verknüpfungen zu erstellen und den Kunden in die Software einzuweisen bzw. noch Sachen zu ändern, wenns dem doch nicht mehr gefällt.

Kommt das hin?

Vorab HTML ist keine Programmiersprache und Frames sind veraltet :P. Hier ist die Frage in welche Richtung du gehen möchtest ?

Webapplikationen, Mobile Devices oder Sprachen wie C++

Ist das denn programmiertechnisch so ein Riesenunterschied? Ich dachte immer, hinter der Fassade arbeiten alle Programme irgendwie ähnlich, egal wie/was/wofür?

_Richtig_ cool fände ich z.B. Roboter/Sonden zu programmieren oder was Richtung KI, oder Spieleprogrammierer, aber das geht glaube ich nur mit Studium und das liegt mir nicht.

@pr0gg3r

Ich bin mir durchaus bewusst, dass jeder Beruf stressig sein kann. Es geht mir mehr um die körperliche Komponente.

Bearbeitet von Saheeda
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Ist das denn programmiertechnisch so ein Riesenunterschied? Ich dachte immer, hinter der Fassade arbeiten alle Programme irgendwie ähnlich, egal wie/was/wofür?

_Richtig_ cool fände ich z.B. Roboter/Sonden zu programmieren oder was Richtung KI, oder Spieleprogrammierer, aber das geht glaube ich nur mit Studium und das liegt mir nicht.

Es gibt natürlich ein paar Gemeinsamkeiten, aber es gibt auch himmelweite Unterschiede, je nachdem wofür und womit man programmiert.

In jedem Fall schadet es nicht, wenn man sehr gut logisch denken kann, Programmieren ist ja nunmal etwas sehr logisches.

Wenn dich was Richtung Roboter/ Sonden oder Spieleprogrammierung interessiert, dann ist da glaube ich C/C++ die Sprache der Wahl. Grundsätzlich glaube ich, dass man es im Zweifelsfall mit Kenntnissen in C/C++ relativ leicht hat, sich auch in viele andere Sprachen einzuarbeiten.

Grundsätzlich jedenfalls: deine Idee mal ein Praktikum zu machen ist bestimmt nicht schlecht um mal reinzuschnuppern und besser abschätzen zu können, ob es wirklich was für dich ist oder nicht, alternativ oder zusätzlich könntest du dich eben mal ein bisschen mit C/C++ beschäftigen (oder auch mit einer anderen objektorientierten Sprache), ich glaube man findet auch wirklich ganz akzeptable kostenlose Tutorials für Anfänger online, für den ersten Einstieg reicht sowas immer und wenn du dann Spaß daran hast: bewirb dich. Ich hab mit 33 einen Ausbildungplatz zur FIAE gefunden und als meine erste Firma mich wegen wirtschaftlicher Schieflage gekündigt hat, habe ich auch schnell eine neue gefunden, da sollte es dir wohl auch möglich sein ;)

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Ist das denn programmiertechnisch so ein Riesenunterschied? Ich dachte immer, hinter der Fassade arbeiten alle Programme irgendwie ähnlich, egal wie/was/wofür?

_Richtig_ cool fände ich z.B. Roboter/Sonden zu programmieren oder was Richtung KI, oder Spieleprogrammierer, aber das geht glaube ich nur mit Studium und das liegt mir nicht.

Sowas lernst du nicht mal eben in 2-3 Jahren als Fachinformatiker... Da musst du schon studieren (Informatik,...) und dich auf Software-Engineering oder Game-Design spezialisieren.

Schau mal hier: http://www.games-academy.de

Vielleicht ist ja sowas das richtige für dich...

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Ist das denn programmiertechnisch so ein Riesenunterschied? Ich dachte immer, hinter der Fassade arbeiten alle Programme irgendwie ähnlich, egal wie/was/wofür?

Es gibt einheitliche Konzepte, die bei allen Sprachen ähnlich sind, wobei die Unterschiede aber im Detail liegen können. Das heißt, wenn etwas in einer Sprache funktioniert, kann es sich in einer anderen Sprache anders verhalten. Aber je mehr Sprachen man sich aneignet bzw. damit befasst, desto einfacher wird es, sich in andere Sprachen reinzudenken und zu wissen, auf was man zu achten hat. Jedoch ist das alles weit weg von HTML ;)

_Richtig_ cool fände ich z.B. Roboter/Sonden zu programmieren

Das sind eher Bereiche für Ingeneure, da wird man als ausgebildeter Fachinformatiker eher schwieriger reinkommen.

oder was Richtung KI, oder Spieleprogrammierer, aber das geht glaube ich nur mit Studium und das liegt mir nicht.

Ich weiß nicht, wie es inzwischen aussieht, aber vor ein paar Jahren war die Spieleindustrie in Deutschland bis auf ein zwei größere Studios nicht recht lebhaft. Das heißt, es kommen viele Bewerber auf wenige Stellen, was in einem niedrigeren Gehalt resultiert. Vielleicht hat sich das durch den App-Boom inzwischen auch geändert.

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Aber sonst bin ich mir ziemlich unsicher, ob IT wirklich was für mich wäre.

Du hast Interesse und hast Freude an dem was du bisher in dem Bereich privat / in der Schule gemacht hast. Das sind doch schonmal beste Voraussetzungen :)

Wie hier bereits mehrfach vorgeschlagen wurde kannst du dich privat natürlich weiterhin damit beschäftigen, u.a. versuchen dich in eine Programmiersprache einzuarbeiten und kleine Übungsprogramme schreiben und verstehen lernen (mit den passenden Suchbegriffen findest du viele Anfänger geeignete Übungen und natürlich auch die passende Entwicklungsumgebung).

Wenn dir das weiterhin Freude bereitet solltest du dich unbedingt um einen Praktikumsplatz bemühen. Ob eine große oder kleine Firma besser ist kann ich dir nicht beantworten. Es gibt immer "solche" und "solche". Wobei ich persönlich nicht zu einem ganz kleinen Betrieb tendieren würde.

Viel Erfolg bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz! :)

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Hallo an alle,

ich hab mich die letzten Tage mal bisschen mit Delphi beschäftigt und mir n Tutorial für C# auf die To-Do-Liste gesetzt. N Praktikum möchte ich trotzdem machen (schon, weil die Bewerbung dann besser aussieht...) , auch wenn das wahrscheinlich erst im September/Oktober herum wird. Eher kriege ich keinen Urlaub.

Kann mir vielleicht jemand was in Norddeutschland empfehlen? Momentan wohne ich auf Sylt. Hier in der Nähe wäre toll, ansonsten müsste ich mir für die Zeit was überlegen betreffs Unterkunft.

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*stups*

Entschuldigung, dass ich den Thread nochmal hochhole. Wie groß wären denn meine Chancen, eventuell noch dieses Jahr was zu bekommen oder sind jetzt schon alle Plätze weg?

Könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps (per PN) geben, wo gut bzw. ziemlich schlecht ausgebildet wird? Möchte ungern nur Archiv aufräumen...

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Bewirb dich, umso schneller, umso besser stehen deine Chancen, dass du noch einen Ausbildungplatz kriegst zu diesem Sommer ;)

Wahrscheinlich ist es sinnvoll, wenn du vorher kurz telefonisch nachfragst, ob die Stelle noch frei ist.

(P.s.: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass da oben in SH die Chance FIAE zu lernen nicht sooooo riesig ist. Willst du auf jeden Fall da bleiben, oder käme auch ein Umzug in Frage für die Ausbildung?)

Bearbeitet von Azucena
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Dresden is doch gar nich so schlecht für Fachinformatiker... Die Stadt ist eine IT-Hochburg. Wenn du dich jetzt bewirbst, hast du mit Sicherheit Chancen eine Ausbildung diesen Sommer zu beginnen, vorausgesetzt deine Noten sind nicht soo schlecht.

Wenn du bessere Noten als die anderen Bewerber hast, dann ist es egal ob du dich im Mai oder schon im Januar beworben hast.

guckst du hier: Frag Jack Norris...ähh google...

Ich glaube bei der IHK Dresden kannst du die auch nach der Qualität der einzelnen Ausbildungsbetriebe u. -schulen erkundigen.

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Wie findet ihr das? (Ja, ich weiß, hier gibts dafür n extra Forum, aber ich möchte keine zwei Threads zum selben Thema eröffnen.)

Sehr geehrter Herr xyz,

im Januar 2014 beendete ich erfolgreich meine Ausbildung zur Köchin. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung sehe ich mich allerdings gezwungen, den Beruf zu wechseln.

Mehrere Berufsfindungstests im Internet schlugen mir den Fachinformatiker vor, sodass ich mich genauer darüber informierte. Da mir der Fachbereich Anwendungsentwicklung am meisten zusagt, habe ich begonnen, mich mit der „Denkweise“ von Programmiersprachen auseinander zusetzen, momentan bearbeite ich verschiedene Tutorials zu Delphi.

Ich bewerbe mich bei Ihnen, da ich Ihre Produktpalette sehr spannend finde. Mich interessiert schon sehr lange, was genau beispielsweise bei einer Probenanalyse im Computer abläuft und wie er anhand der Daten Verwandtschaftsverhältnis bestimmt. Ebenso wüsste ich gern, woher z.B. Forensik-Programme genau „wissen“, nach welchen Mustern sie wie/wo suchen müssen.

In meiner ersten Ausbildung habe ich neben den fachlichen Aspekten auch gelernt, mit Stress, Druck, Frust und anspruchsvollen Gästen umzugehen. Ich denke, dass mir besonderes Letzteres auch im Beratungsgespräch bzw. Support mit Kunden nützlich sein kann.

@submain

Meine Noten sind in Ordnung.

Im Abi hatte ich nen Schnitt von 1,7. Bio im Leistungskurs 13-15 Punkte, Mathe (GK) 12-13, Physik (GK)11-12, Englisch (GK) 13-14, Info Note 2, Naturwissenschaftliches Profil Note 2 (gabs nur bis 10. Klasse).

In der Ausbildung hatte ich 2./3. Lehrjahr n reines 1er-Zeugnis, Abschlussprüfung hab ich mit Theorie 87% und Praxis 79% bestanden.

Ich mach mir grad mehr Gedanken um meinen Lebenslauf...

2009 Abi

2009-2011 Studium Lebensmittelchemie (aus Geldnot abgebrochen)

2011-2014 Ausbildung (auf 2 1/2 Jahre verkürzt)

2014- neue Ausbildung ???

Ich meine, ich habe keine Lücken drin, ich war seit meinem Abi nie länger als einen Monat arbeitslos, aber bisschen krumm ist der trotzdem...

Bearbeitet von Saheeda
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Ich bearbeite aktuell sämtliche Bewerbungen die für unsere offenen Ausbildungsstellen eintrudeln (leider nicht in der Nähe von Dresden / Sylt). Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass ein sehr großer Teil der Bewerber einen ähnlichen Lebenslauf haben wie du. Studium, Studium aus Grund X abgebrochen, ggf. zweites Studium begonnen oder eine Ausbildung. Es ist im Leben nun einmal so, dass man mit 17/18 Jahren selten wirklich weiß welchen Beruflichen Weg man einschlagen möchte. Das ist auch kein Nachteil. Das ist absolut normal. Schön finde ich an der Stelle aber, wenn der Bewerber im Anschreiben kurz erwähnt warum er sich umorientieren möchte. Das nutzt man dann wunderbar als Weiterleitung auf die Fähigkeiten und Kenntnisse die man bis dato im Selbststudium erworben hat um zu zeigen, dass man hoch motiviert ist und dieser Beruf genau dem entspricht was man die nächsten 40 Jahre machen möchte.

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@Hashtag

Und, äh sorry dass ich frage, würdest du mich anhand des Schreibens oben einladen oder in Ablage P befördern?

Sind eigentlich telefonische Vorstellungsgespräche theoretisch möglich / Kommt sowas an?

Bei uns geht bald die Saison los, zwei Tage am Stück frei werden da wahrscheinlich ne Rarität und ich fahre gut 8-9 Stunden mitm Zug. Möchte aber auch noch nicht alle Zelte abbrechen, bevor ich was sicher habe.

Tut mir leid, dass ich sooo viele Fragen und Unsicherheiten habe, aber ich kenne die Konventionen in der IT-Branche nicht. Innerhalb der Gastronomie weiß ich, was ich schreiben müsste, aber das dürfte hier zu flax sein.

Bearbeitet von Saheeda
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Ich pflücke dein Anschreiben mal auseinander und lege dir meine Eindrücke dar:

Sehr geehrter Herr xyz,

im Januar 2014 beendete ich erfolgreich meine Ausbildung zur Köchin. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung sehe ich mich allerdings gezwungen, den Beruf zu wechseln.

Nicht positiv. Du MUSST wechseln. Du möchtest eigentlich keine andere Ausbildung anfangen weil dich ein anderes Aufgabengebiet nicht reizt.

Mehrere Berufsfindungstests im Internet schlugen mir den Fachinformatiker vor, sodass ich mich genauer darüber informierte.

Du wusstest nicht was du machen möchtest und hast dich aufgrund eines Testergebnisses festgelegt. Hier besteht immer noch kein wirkliches Interesse am Beruf des Fachinformatikers.

Da mir der Fachbereich Anwendungsentwicklung am meisten zusagt, habe ich begonnen, mich mit der „Denkweise“ von Programmiersprachen auseinander zusetzen, momentan bearbeite ich verschiedene Tutorials zu Delphi.

Erste Annäherungsversuche an den auserkorenen Beruf, das ist sehr gut! Das sagt mir, dass du motiviert bist und bereit, in deiner Freizeit zu lernen.

Ich bewerbe mich bei Ihnen, da ich Ihre Produktpalette sehr spannend finde. Mich interessiert schon sehr lange, was genau beispielsweise bei einer Probenanalyse im Computer abläuft und wie er anhand der Daten Verwandtschaftsverhältnis bestimmt. Ebenso wüsste ich gern, woher z.B. Forensik-Programme genau „wissen“, nach welchen Mustern sie wie/wo suchen müssen.

Hier frage ich mich, warum dich die Probeanalyse schon so lange interessiert wo du doch erst seit kurzem erst laut eines Testergebnisses weißt dass du in die IT gehen könntest.

In meiner ersten Ausbildung habe ich neben den fachlichen Aspekten auch gelernt, mit Stress, Druck, Frust und anspruchsvollen Gästen umzugehen. Ich denke, dass mir besonderes Letzteres auch im Beratungsgespräch bzw. Support mit Kunden nützlich sein kann.

Softskills sind gut, vor allem gefällt mir hier dein praktisches und nachvollziehbares Beispiel mit den schwierigen Gästen.

Warum baust du nicht das in deinem Bewerbungsschreiben ein was du im Eingangspost über dich erzählt hast? Das finde ich viel aussagekräftiger.

Zugegeben, ich bin technikaffin und fand Informatik, Mathe und Physik in der Schule toll, bei meinen Eltern habe ich die meisten Sachen selbst eingerichtet oder durfte "Übersetzer" spielen, wenn doch mal der Support her musste. Bei Casual Games schau ich mir auch gern die Dateien an, ob ich irgendwas davon verstehe und spiele bisschen damit rum. In HTML kann ich ne Tabelle erstellen und hab vor Jahren mal mit Frames gespielt, das wars dann auch schon.
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@Hashtag

Vielen Dank. Manchmal ist ne zweite Meinung Gold wert.

Sehr geehrter Herr xyz,

im Januar 2014 beendete ich erfolgreich meine Ausbildung zur Köchin. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung möchte ich aber auf einen Beruf wechseln, den ich auch in 30 Jahren noch ausüben kann.

Mehrere Berufsfindungstests im Internet schlugen mir den Fachinformatiker vor, sodass ich mich genauer darüber informierte. Bereits seit meiner Schulzeit habe ich ein starkes Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Themen und surfe bei Online-Zeitungen noch heute gern in den entsprechenden Themenbereichen. Das Fach Informatik machte mir stets Spaß, empfand es aber meistens als zu leicht. Zuhause richtete bereits in der 6. Klasse stets ich die meisten Sachen ein oder klärte Probleme mithilfe des Supports. [Anm. Kein Witz. Ich hab in der 6. mitm Support gequatscht und die waren total irritiert, n Kind dran zu haben...] Außerdem schaue ich beispielsweise bei Casual Games gern in die Programmdateien, ob ich etwas davon nachvollziehen und verändern kann. Zeitweise bastelte ich mit Freunden an Spielen nach dem Baukastensystem.

Da mir der Fachbereich Anwendungsentwicklung am meisten zusagt, habe ich begonnen, mich mit der „Denkweise“ von Programmiersprachen auseinander zusetzen, momentan bearbeite ich verschiedene Tutorials zu Delphi.

Ich bewerbe mich bei Ihnen, da ich Ihre Produktpalette sehr spannend finde. Im Rahmen meines Lebensmittelchemiestudiums hatte ich häufiger mit analytischen Geräten zu tun. Der Fokus lag darauf, den chemisch-analytischen Aufbau zu verstehen, allerdings hat mich schon damals interessiert, was genau da eigentlich im Computer abläuft.

[Anm.: Ich finde den Satz doof, aber mir fällt keine bessere Formulierung ein.]

In meiner ersten Ausbildung habe ich neben den fachlichen Aspekten auch gelernt, mit Stress, Druck und anspruchsvollen Gästen umzugehen. Ich denke, dass mir besonders Letzteres auch im Beratungsgespräch bzw. Support mit Kunden nützlich sein kann.

Außerdem habe ich mir eine gewisse Frustrationstoleranz angeeignet, bei schwierigen Phasen nicht aufzugeben, sondern das Problem von einer anderen Seite zu betrachten.

Zu dem Baukastensystem:

Es sollte n Harvest Moon-Clon werden. Wir hatten n Programm mit vorgegebenen Bauteilen (Gebäude, Menschen, Pflanzen) und mussten anschließend nur noch die genauen Parameter (Dialoge, Wachstumszyklen, Warenangebot in Shops, "Eigenschaften" der Tiere, etc.) einstellen. Ist aber nie fertig geworden.

Zu Schul-Info:

Excel & Word in zigtausend Varianten, gegen Ende hatten wir n Programm mit nem Lego-Männchen, dass wir anweisen mussten, bestimmte Routen abzulaufen. Ging glaube darum, uns mit IF-THEN und REPEAT-Anweisungen vertraut zu machen.

Bearbeitet von Saheeda
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