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Gehaltsvorstellung beim Vorstellungsgespräch


neinal

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Hallo ihr lieben,

ich habe demnächst ein Gespräch bei einem potenziellen AG.

Nun bin ich mir aber total unsicher, was ich als Gehaltswunsch angeben soll. Ich möchte ungern zu wenig, oder zu viel verlangen.

Kurz zu mir:

Vorbildung: Fachabi

Ausbildung: FiAe Juli 2013

aktuelle Stelle: SAP Junior Consultant (seit August 2013)

Während der Ausbildung habe ich im SAP Umfeld gearbeitet und täglich ABAP programmiert.

Jetzige Zusatzleistungen: Firmenwagen, BAV, VWL, Kantine

Aktuelles Gehalt: 51.000 (davon 12.000 variabel)

Standort: BaWü, nähe Heidelberg.

Protenzieller AG:

Zusatzleistungen: Firmenwagen, BAV, VWL, Kantine, Entgeltoptimierung, Mobiltelefon zur privaten Nutzung

Standort: München

Stelle: SAP Consultant.

Am liebsten wäre mir, wenn ich mindestens 55k fix hätte. Da München ja deutlich teurer im Lebensunterhalt ist.

Ist das eine realistische Vorstellung? Und mit wie viel soll ich in die Verhandlung gehen?

Vielen Dank und LG

neinal

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Die Frage ist doch, weshalb du einen neuen Job suchst. Wenn du das wegen deiner Karriere machst, muss der Gehaltsanstieg schon spürbar sein, sonst lohnt es sich nicht. Jetzt weiß ich nicht, wie "fix" die variablen 12.000 bei dir sind / waren. Sollten die eher die Regel als die Ausnahme sein, halte ich einen Anstieg von nicht einmal 10% nicht für lohnenswert. Waren's bisher aber eher Richtung 40k p.a., sieht die Sache deutlich besser aus.

Wenn du aber unbedingt aus deinem jetzigen Betrieb rauswillst, ist das Geld vllt. nicht so ausschlaggebend und eher das Arbeitsklima, die Projekte etc. beim neuen AG wichtig.

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Ich möchte aus verschiedenen Gründen wechseln. Zum einen (der für mich aktuell wichtigste Grund) ist, dass ich wieder zurück 'nach Hause' möchte. Weg aus BaWü und wieder zurück nach Bayern.

Ich weiß, dass der Anstieg sehr gering ist. Deshalb wollte ich ja gern andere Meinungen hören.

Mein erster Gedanke war, mit 65k fix in die Verhandlungen zu gehen. Bei dem potenziellen AG kommt auch noch ein variabler Teil dazu. Ich weiß aber nicht, inwiefern der 'gesichert' ist.

Aber da ich noch nie um ein Gehalt verhandelt habe, mache ich mir eben ein paar Gedanken, ob das nicht zu viel für den Anfang ist....

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Ich möchte aus verschiedenen Gründen wechseln. Zum einen (der für mich aktuell wichtigste Grund) ist, dass ich wieder zurück 'nach Hause' möchte. Weg aus BaWü und wieder zurück nach Bayern.

Das ist ein guter Grund. Deine Gehaltsentwicklung sieht nämlich nicht so aus, als ob Dein AG Dich verlieren möchte.

Ich würde an Deiner Stelle 60k bei 3 oder 4 Jahren Berufserfahrung verlangen und jetzt mit 55k ins Rennen gehen. Der Vorschlag basiert auf Artikeln:

- Gehälter: SAP-Berater: 90.000 Euro nach fünf Jahren - computerwoche.de

- SAP-Berater-Gehälter unter der Lupe | Web&Tech PR

- Gehaltsreporter.de - Gehalt SAP-Berater

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Ich weiß, dass der Anstieg sehr gering ist. Deshalb wollte ich ja gern andere Meinungen hören.

Mein erster Gedanke war, mit 65k fix in die Verhandlungen zu gehen. Bei dem potenziellen AG kommt auch noch ein variabler Teil dazu. Ich weiß aber nicht, inwiefern der 'gesichert' ist.

Hast die neue Stelle einen Schwerpunkt den du als SAP-Spezialist ausfüllst (z.b. HR, BW oder gar HANA) oder eher allgemein ABAP-Entwicklung (incl. OO)?

Wie hoch ist der Anteil an Reisetätigkeit bei der neuen Stelle (fünf,vier,drei oder eher Dauereinsatz bei wenigen Kunden)?

Spielt beides in die Gehaltshöhe mit rein.

Gruß Pönk

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Was ich nur mal einwerfen will, München ist zwar teurer, aber in BaWü sind die Gehälter oft (deutlich) höher.

IGM BaWü auch deutlich über IGM Bayern, auch für München (nur als Beispiel).

Und man muss einen AG finden, der einen als "nur" FiAe mit gerade mal 2 Jahren BE an die entsprechenden Projekte lässt.

Bei so einigen geht oft ohne Bachelor nichts. Bei anderen zählt eher was man kann.

Wenn du prinzipiell nach Hause willst, dann kannst du ja mit deinem jetzigen Gehalt ins Rennen gehen?

60.000 für einen FiAe mit 2 Jahren BE, das ist schon knackig, auch wenn man im SAP bereich gutes Geld machen kann.

Kann gut gehen, muss nicht.

Das ist jetzt natürlich nur meine Meinung.

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Danke für eure Meinungen.

Die wollte ich ja hören :) Ich kann es halt zur Zeit schlecht einschätzen.

Habe zwei potenzeille AGs im Blick. Beide sind auf mich zugekommen. Und legen eher Wert auf das, was ich kann. Als auf einen Titel.

Zwei der GF bei einem AG haben vorher in der Firma gearbeitet, in der ich meine Ausbildung gemacht habe. Wissen also auch, wie viel man dort lernt, etc. Deshalb denke ich, dass die Chancen nicht schlecht sind.

Wenn man natürlich kein Vitamin B hat ist es ganz klar, ohne Studium wird es schwieriger.

Wobei ich auch direkt nach der Ausbildung die Erfahrung gemacht habe, dass einige Firmen Interesse hatten.

Da kann die BE jetzt ja nur für mich sprechen. Und da ich zur Zeit ca. 4-5 Projekte parallel habe, habe ich doch schon einiges an Erfahrung sammeln können.

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Bei der neuen Stelle geht es um HR/HCM Entwicklung.

Reisetätigkeit wird vorraussichtlich 2-3 Tage pro Woche beim Kunden sein.

HR/HCM ist im SAP-Umfeld ja schon was besonderes (insb. die Sonderlocken bei der Programmierung).

HR/HCM wird hier (westliches Reihnland) stark gesucht, wie das in München aussieht weiß ich nicht.

Mit der Reisetätigkeit würde ich auch mit 60k ins Rennen gehen, runterhandeln lassen kann man sich immer.

Gruß Pönk

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Das ist klar. Glück gehört immer ein bisschen dazu.

Soweit ich das beurteilen kann, wird auch in München HR/HCM gesucht. Vor allem Entwickler.

Da habe ich wahrscheinlich den Vorteil, dass ich im HR/HCM meine Ausbildung gemacht habe und somit die ABAP Welt direkt dort kennen gelernt habe...

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65k€ sind im SAP Consulting sicher kein unglaublich hoher Betrag allerdings spielen bei Angestellten einfach immer gewisse Glassdecken wie Alter, Berufserfahrung, Ausbildung etc. mit hinein.

Nur mal um Dir ein Beispiel zu geben, ein Freund von mir fing nach dem Studium (Wirtschaftsinformatik) bei MHP als SAP Consultant an, nach ca. 5 Jahren wurde er zum Senior Consultant "befördert" damals hatte er dann ein Gehalt von ca. 55k€. Nun muss man natürlich zugeben, hätte er mal gewechselt wäre es sicher mehr und wäre er nicht gerade bei MHP die trotz ihres Images recht geizig sind wäre es vermutlich auch etwas mehr.

Er ist jetzt zum Jahreswechsel mit 30 zu SAP direkt gegangen womit das Gehalt eher in Richtung 100k€ tendiert.

In München haben wir mittlerweile das Dilemma das man nicht bereit ist viel mehr als in anderen Regionen zu zahlen, dafür aber irrwitzige Wohnungskosten hat. Ich würde in München bei einer kleinen Wohnungen plus den sonstigen höheren Preisen für Restaurant etc. allein schon 2000€ pro Monat draufschlagen, nur um die München Kosten abzudecken, da ist dann aber noch nicht mehr verdient.

Als Single würde ich unter 3500€-4000€ netto je nach Firmen- oder nicht Firmenwagen über München aktuell nicht nachdenken.

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Ich würde in München bei einer kleinen Wohnungen plus den sonstigen höheren Preisen für Restaurant etc. allein schon 2000€ pro Monat draufschlagen, nur um die München Kosten abzudecken, da ist dann aber noch nicht mehr verdient.

Was?

2000 netto oder brutto?

Selbst letzteres kann nicht stimmen.

Wohnen ist hier unten (sau)teuer, allerdings der Rest kostet ca. gleich viel.

Restaurants sind hier auch nicht teurer, so lange man nicht täglich am Marienplatz futtern geht in die teuren "Fressbuden".

Mein Stamm Inder, Italiener, etc kostet alles soviel wie in meiner ursprünglichen Heimat (Ruhrpott)

Je nachdem wo man also derzeit wohnt, kann man als Single ~500 Euro mehr für eine Wohnung zahlen.

Bei 2000 (egal ob brutto oder netto) hat man daher schon Gewinn gemacht.

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Brutto hatte ich tatsächlich vergessen.

Naja allein das Parken hier mit 6€ die Stunde in der Stadt. Bei den Restaurants etc. gibt es klar eine große Spannbreite. Aber um mal ein ein wenig krasses Beispiel heranzuziehen bei mir in der momentanen "Kantine" kostet ein Essen ab 8€ aufwärts.

Für ne hübsche nett gelegene 2 Zimmer Wohnung ist man als Neumieter aber wohl mittlerweile eher Richtung 1500€ los.

Was?

2000 netto oder brutto?

Selbst letzteres kann nicht stimmen.

Wohnen ist hier unten (sau)teuer, allerdings der Rest kostet ca. gleich viel.

Restaurants sind hier auch nicht teurer, so lange man nicht täglich am Marienplatz futtern geht in die teuren "Fressbuden".

Mein Stamm Inder, Italiener, etc kostet alles soviel wie in meiner ursprünglichen Heimat (Ruhrpott)

Je nachdem wo man also derzeit wohnt, kann man als Single ~500 Euro mehr für eine Wohnung zahlen.

Bei 2000 (egal ob brutto oder netto) hat man daher schon Gewinn gemacht.

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1500?

Marienplatz?

Ne soviel haben wir ja nicht mal für unsere 3 Zimmer gezahlt.

Und parken in den 8 Jahren wo ich hier lebe bin ich kein mal privat in ein Parkhaus in der innenstadt gefahren, wozu auch?

Kantine ist das subventioniert?

Wenn nicht, ist das doch ein normaler preis.

Bei Bosch hatten wir eine Kantine da hab ich 6 Euro für essen Getränk und Nachtisch gezahlt. War aber eben auch vom AG unterstützt.

Bearbeitet von Graustein
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Schau Dir die Preise doch mal an mittlerweile. Bei mir ums Eck (Nymphenburg) gibts kaum was unter 15€/qm2, 2 Zimmer hast du irgendwas zwischen 60-70qm2 wenn es keine total enge Bude ist. 15*70= 1050€ dazu 70€ Tiefgarage + Nebenkosten 200€ + Strom 60€ + Telefon & Internet 50€ bist du bei 1430€. Marienplatz bewegen wir uns mittlerweile eher schon im Bereich von 22€ für eine schöne Wohnung.

Wozu man in die Innenstadt fährt? Du siehst doch selbst das es anscheinend genug Menschen gibt, die das tun, allein der Bequemlichkeit halber nicht 1000 Tüten tragen zu müssen oder weil man einfach keine Lust hat MVV zu fahren. Ich bräuchte öffentlich ca. 10 Minuten zum Marienplatz, tuckere aber auch lieber 25 Minuten mit dem Auto dahin weil es einfach bequemer ist.

Ich bekomme keine Subvention. Die Mitarbeiter erhalten 4€, die Preise gehen je nach Hauptgericht allerdings bis zu 15€ hoch. Für 8€ gibt es das täglich gleiche Curry. Ich kenne auch billigere Kantinen (vor allem aber auch schlechtere Kantinen).

1500?

Marienplatz?

Ne soviel haben wir ja nicht mal für unsere 3 Zimmer gezahlt.

Und parken in den 8 Jahren wo ich hier lebe bin ich kein mal privat in ein Parkhaus in der innenstadt gefahren, wozu auch?

Kantine ist das subventioniert?

Wenn nicht, ist das doch ein normaler preis.

Bei Bosch hatten wir eine Kantine da hab ich 6 Euro für essen Getränk und Nachtisch gezahlt. War aber eben auch vom AG unterstützt.

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Ich sehe das in diesem Fall durchaus als Bestandteil der Diskussion, da explizit geplant ist nach München zu gehen und man das preislich nur mit wenigen anderen Regionen in Deutschland vergleichen kann.

Bitte die Münchener G'schichten beenden und zum wesentlichen zurückkommen.
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Also in der Ecke wo der Job wäre, ist es auch für mich in Ordnung, zum Beispiel in Freising zu wohnen. (Der Job wäre in Garching).

Habe mir das Ganze mal angeschaut und dort bekommt man für 900-1000€ warm schon eine Wohnung, die für mich passen würde. (Habe aktuell ca. 70qm und möchte auch nicht viel abstriche bei der Fläche machen). Ich will auch gar nicht mitten in der Stadt wohnen. Das wäre es mir nicht wert. Ein ehermaliger Kollege zum Beispiel wohnt mitten in München auf 35qm und bezahlt 750€. Das muss ja nicht sein.... Da ich meine 3 Jahre Ausbildung in München gemacht habe, weiß ich, wo ich kostenlos oder günstig parken kann und trotzdem schnell in der Stadt bin. Und ich finde es auch unnötig, direkt in der Stadt im Parkhaus zu parken. Da kommt es günstiger, wenn man mit den öffentlichen fährt. Und die sind in München ja gut ausgebaut. Besser als hier.

Ich denke, dass ich mit 2500€ netto gut zurecht kommen würde. Das ist mehr als ich jetzt habe. Und auch, wenn die Wohnung mehr kostet, halten sich die anderen Kosten ja relativ gleich. An dem Preis für z. B. Handy, Internet, etc. ändert sich ja nichts.

Und da ich auch nicht der Typ bin, der ständig auswärts essen geht, ist das auch kein Thema. Auch da kenne ich Lokale, die preislich nicht anders sind, als hier.

Natürlich ist mir bewusst, dass ich noch nicht allzuviel berufserfahrung habe. Aber ich habe dennoch schon einige Projekte gehabt, die ziemlich anspruchsvoll waren. Deshalb denke ich, dass ich 50-55k verdienen kann. Und das nicht zu hoch gegriffen ist.

Danke, für die ganzen Rückmeldungen :)

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