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Hallo zusammen,

ich bin aktuell dabei meine Ausbildung zum Informatikkaufmann abzuschließen. Nun stellt sich für mich, wie für wahrscheinlich viele andere auch, die Frage, wie es danach weitergeht.

Meine Recherche zu Studiengängen hat ergeben, dass mir der Studiengang "Betriebliches Informationsmanagement an der Hochschule Osnabrück, zumindest auf dem Papier sehr zusagt.

Gibt es hier eventuell Leute die mir eine kleine Einschätzung oder einen Erfahrungsbericht liefern können?

Besonders mein kaum vorhandenes Vorwissen im Bereich Softwareentwicklung/Objektorientierte Programmierung mach mir etwas Sorgen.

Vielen Dank für eure Antworten

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1 hour ago, HappyKerky said:

Eine abgeschlossene Berufsausbildung im entsprechenden Beruf ist NICHT Voraussetzung für ein Studium.

Ich habe direkt nach dem Abitur Software Engineering studiert, ohne jegliche Vorkenntnisse.

Sofern man die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) hat, stimmt das.

Es gibt aber auch die Fachgebundene Hochschulreife, die man erhält, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung im passenden Beruf hat.

Ohne Hochschulreife wird's nix mit dem Studium.

Edit;
Um noch was sinnvolles zur Eingangsfrage beizutragen:
Erfahrungsberichte zu deinem gewünschten Studiengang kann ich nicht geben. 
Aber es ist absolut kein Problem, wenn du noch keine Erfahrung mit Softwareentwicklung / OOP hast. Das Wissen wirst du dir dann eben in relativ kurzer Zeit aneignen müssen, ein Studium ist üblicherweise auf Autodidaktik angelegt.
Du bekommst zwar ein wenig Wissen während der Vorlesungen vermittelt, aber dich selbst ransetzen und alles immer wieder, auch etwas tiefer in der Materie, durchzukauen wird nicht ausbleiben.

Vielleicht findest du ja Informationen, auf welche Sprache dort aufgebaut wird. Ich tippe stark auf Java oder C++. Dazu dann ein paar Grundlagen lernen und Übungen machen, das Netz ist voll davon.

bearbeitet von RubberDog

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Danke schonmal für eure Antworten.

vor 6 Stunden schrieb HappyKerky:

Eine abgeschlossene Berufsausbildung im entsprechenden Beruf ist NICHT Voraussetzung für ein Studium.

Ich habe direkt nach dem Abitur Software Engineering studiert, ohne jegliche Vorkenntnisse.

Ein Vollabitur habe ich ebenfalls. Darum ging es mir auch nicht, sondern einfach allgemein um das Vorwissen. Es gibt ja schon einige im Bereich Informatik die sich vieles schon in der Freizeit angeeignet haben.

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vor 14 Stunden schrieb Murre97:

Danke schonmal für eure Antworten.

Ein Vollabitur habe ich ebenfalls. Darum ging es mir auch nicht, sondern einfach allgemein um das Vorwissen. Es gibt ja schon einige im Bereich Informatik die sich vieles schon in der Freizeit angeeignet haben.

Was ich damit sagen wollte - das ist alles kein Muss. Man kann auch so studieren. Vielleicht ist das erste Semester dann ein bisschen schwieriger als für die Leute mit Vorkenntnissen, aber es ist durchaus machbar. Habe ich ja auch so gemacht - du hast vermutlich jetzt schon durch deine Ausbildung mehr Vorwissen als ich damals ;) 

Willst du gar nicht in deinem erlernten Beruf arbeiten? 

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vor 6 Stunden schrieb HappyKerky:

Was ich damit sagen wollte - das ist alles kein Muss. Man kann auch so studieren. Vielleicht ist das erste Semester dann ein bisschen schwieriger als für die Leute mit Vorkenntnissen, aber es ist durchaus machbar. Habe ich ja auch so gemacht - du hast vermutlich jetzt schon durch deine Ausbildung mehr Vorwissen als ich damals ;) 

Willst du gar nicht in deinem erlernten Beruf arbeiten? 

Nach dem Studium möchte ich dann natürlich weiter im Bereich IT arbeiten. Das Studium baut ja quasi nur auf allem was ich bis jetzt gemacht habe auf. Will nur das Studium direkt nach der Ausbildung anfangen um keine Zeit zu verlieren. Oder was meintest du genau mit deiner Frage?

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vor 16 Stunden schrieb Murre97:

 Das Studium baut ja quasi nur auf allem was ich bis jetzt gemacht habe auf. 

Nein, tut es nicht, wie kommst du darauf? Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Deswegen meine Frage .... Es ist eben nicht unbedingt der "normale" Werdegang, eine Ausbildung zu machen und direkt danach ein Studium. Wenn du nach der Ausbildung direkt studieren gehst, war deine Ausbildung mehr oder weniger umsonst, weil nach dem Abschluss des Studiums kein Hahn mehr danach kräht (und du vermutlich die Hälfte vergessen hast, weil du im Studium 3 Jahre etwas anderes tust). 

Wenn ich du wäre (das ist aber meine persönliche Meinung), würde ich als Informatikkaufmann arbeiten und währenddessen ein Teilzeitstudium absolvieren. Dann hast du beides, Berufserfahrung und Studium. 

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vor 29 Minuten schrieb HappyKerky:

Wenn ich du wäre (das ist aber meine persönliche Meinung), würde ich als Informatikkaufmann arbeiten und währenddessen ein Teilzeitstudium absolvieren. Dann hast du beides, Berufserfahrung und Studium. 

Und was hindert den TO daran auch in einem Vollzeitstudium einen Job in diesem Bereich auszuführen mit verminderter Stundenzahl und/oder in der vorlesungsfreien Zeit? Dann hat er auch BE und Hochschulabschluss. Und das bereits nach wesentlich kürzerer Zeit als wenn er nur in Teilzeit studieren würde. Ganz davon abgesehen, dass mMn die Erfahrungen eines Vollzeitstudiums (abseits des Hörsaals) in jungen Jahren nicht zu verachten sind und später nur schwer bis gar nicht nachgeholt werden können.

vor 29 Minuten schrieb HappyKerky:

Wenn du nach der Ausbildung direkt studieren gehst, war deine Ausbildung mehr oder weniger umsonst, weil nach dem Abschluss des Studiums kein Hahn mehr danach kräht

Warum soll die Ausbildung umsonst gewesen sein?

Es bieten sich daraus diverse Vorteile:

  • man hat vielleicht durch die Ausbildung erst die Interesse an diesem Gebiet entwickelt
  • man hat ein "Auffangnetz", sollte es mit dem Studium doch nicht so laufen, wie gewünscht
  • wie oben schon erwähnt, hat man eine wesentlich bessere Ausgangslage für eine Stelle als  z.B. Werksstudent
  • wie der TO erwähnt hat, kann ein Studium auch als "Aufbau" der Ausbildung gesehen werden (und wenn ich mir den Studiengang so ansehe, kann er schon viel mit der Ausbildung zum Informatikkaufmann gemein haben)
  • auch wenn nach drei Jahren sicher einiges an Wissen und Praxiserfahrung wieder eingerostet sein mag, sehe ich mit der Ausbildung einen wesentlich einfacheren und ggf. finanziell besseren Einstieg in das Berufsleben als mit dem reinen Studium

Nicht jeder findet nach dem Abitur direkt den perfekten Studiengang oder weiß überhaupt, was er wirklich mal machen will. Da finde ich den Weg erst eine Ausbildung zu machen, und durch die gefundene Interesse dann entsprechend ein darauf aufbauendes Studium zu beginnen, gar nicht verkehrt. Es ist auf jeden Fall besser als beispielsweise drei Mal den Studiengang zu wechseln und dann später doch abzubrechen, weil man iwie nicht das findet, was einem liegt, oder einem der "praktische Bezug" (zu diesem Zeitpunkt) nicht ersichtlich ist und man sich irgendwann fragt "was genau mache ich später eigentlich mit diesem Abschluss?".

bearbeitet von Rienne

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Ich kann mich Rienne nur anschließen. Ich bin FISI und studiere Vollzeit Informatik. Das sehe ich auch aufbauend für meine Ausbildung/ auf meiner Ausbildung.

Man kann auch neben dem Vollzeit-Studium als Werkstudent arbeiten oder an der Fakultät als Studentische Hilfskraft tätig sein. Dabei kann man im Vergleich zu normalien Studienanfängern sogar das Facharbeiter-Gehalt fordern. So kommt man aus seinem Ausbildungsberuf nicht so schnell raus und kann die Theorie direkt in der Praxis anwenden.

In diesem Fall passt Betriebliches Informationsmanagement sehr gut zum Informatikkaufmann und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass  die Arbeitgeber das als I-Tüpfelchen der Praxis sehen. Ein Tipp von meiner Seite: Ich konnte meine Ausbildung + Berufserfahrung als Praxissemester anerkennen lassen. Versuch das auch. So kann man das Studium sogar verkürzen.

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vor 1 Stunde schrieb Rienne:

Warum soll die Ausbildung umsonst gewesen sein?

In gewisser Weise stimme ich dem auch zu. Sobald man seinen Bachelor oder Master hat, wird kein Arbeitgeber mehr nach dem Ausbildungszeugnis oder ähnlichem fragen.

vor 1 Stunde schrieb HappyKerky:

Nein, tut es nicht, wie kommst du darauf? Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Deswegen meine Frage .... Es ist eben nicht unbedingt der "normale" Werdegang, eine Ausbildung zu machen und direkt danach ein Studium. Wenn du nach der Ausbildung direkt studieren gehst, war deine Ausbildung mehr oder weniger umsonst, weil nach dem Abschluss des Studiums kein Hahn mehr danach kräht (und du vermutlich die Hälfte vergessen hast, weil du im Studium 3 Jahre etwas anderes tust). 

Wenn ich du wäre (das ist aber meine persönliche Meinung), würde ich als Informatikkaufmann arbeiten und währenddessen ein Teilzeitstudium absolvieren. Dann hast du beides, Berufserfahrung und Studium. 

Ob es nun der "normale" Werdegang ist oder nicht spielt für mich eigentlich keine Rolle. Eine Ausbildung bringt einem definitiv schon einiges an Praxiserfahrung, ob diese nun anwendbar ist oder nicht sei mal dahingestellt. Beispiel: Arbeit mit ERP und CRM Systemen; IT Realität in Unternehmen - Wie sieht es wirklich in einem großen Unternehmen aus, was die IT Infrastruktur angeht.  Ebenso kann man sich so auch die ersten Semester des Studiums finanzieren.

Ob es verschwendete Zeit war oder nicht werde ich dann sehen. Ich denke, dass die 3 Jahre mich bestimmt nicht weiter zurückgeworfen haben und 21,5 Jahre sind auch nicht zu alt um mit einem Studium anzufangen.

Teilzeitstudium kommt für mich nicht in Frage. Grundsätzlich will ich mich lieber voll auf eine Sache konzentrieren.

Danke für eure Antworten und diskussionsfreudig, das bringt mir mehr als jeglicher Informationszettel.

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Mal zum Thema Ausbildung umsonst:
Wer nach dem Abitur gleich studieren will, der sollte das tun und nicht erst eine Ausbildung machen, das ist dann wirklich für die Katz.
Wer sich freilich nicht sicher ist oder erst während der Ausbildung Lust auf mehr bekommt, für den war das freilich nicht umsonst.
Natürlich auch schade um die Zeit, klar aber ganz umsonst sicher nicht.
Gibt ja auch genug Leute die sind nach dem Abitur zu unreif und durch eine Ausbildung werden die mal geerdet (nicht auf den TE bezogen)

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