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RubberDog

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  1. RubberDog

    Lob und Arbeitsumgebung

    Ja, Lob gibt es immer mal wieder. Aber glücklicherweise nicht inflationär, so dass es sich nach ner Teilnahmeurkunde anfühlt. Ja, dürfen wir. Extrembeispiel eines Kollegen, in seinem Büro finden sich: - Wasserkocher - Kaffeemaschine - Kleiner Kühlschrank - Mikrowelle - Couch - Fernseher - Playstation - Nerf-Guns - Ein via Arduino automatisch gepflegtes Kräuterbeet im Gehäuse eines uralten Mac.
  2. RubberDog

    Jobfalle Sysadmin?

    Das ist gar nicht mal so selten. Nennt sich "Imposter-Syndrom". Glaub mir, es gibt verdammt viele Leute da draußen die deutlich weniger hinbekommen, und dafür mehr kassieren. Gerade wenn du als "Mädchen für alles" rumrennst wirst du da weniger Probleme haben, weil man dich eben nicht nur auf eine spezialisierte Stelle setzen kann. Und du fuchst dich in alles hinein, tust dein bestes dich ständig wechselnden Anforderungen anzupassen, etc. Das kann man alles sehr schön ins positive drehen.
  3. RubberDog

    Hätte so ein Projekt eine Chance?

    Das heißt, Nutzer sollen primär einfach nur zeigen, was sie gemacht haben? Aus meiner Sicht fehlt dann schon etwas wichtiges - denn wenn ich etwas sehe, was andere hergestellt haben und es mir gefällt, möchte ich das ggfs gern Nachbauen. Ohne eine komfortable Möglichkeit eine Anleitung zum nachbauen zu hinterlegen würde es vermutlich ziemlich schnell wieder uninteressant, oder aber ständig auf andere Seiten verlinkt. Edit: Sofern jemand halbwegs fit in Englisch ist, wirst du auch noch eine etwas größere Konkurrenz haben; Reddit. Dort kann ich Fotos und Videos meiner gebauten Dinge hochladen, lange Texte hinterlegen, und bekomme auch noch diese höchst relevanten Internetz-Punkte namens "Karma". Mal davon abgesehen, dass ich dort mit einem Account auch noch drölf andere Themengebiete betrachten kann.
  4. RubberDog

    Hätte so ein Projekt eine Chance?

    Eine Chance bestimmt, wenn du die richtigen Kanäle findest um es zu bewerben, und noch viel wichtiger, du ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den drölf anderen Plattformen bieten kannst - und nicht nur irgendeines, sondern eins, dass die Nutzer auch überzeugen kann. Andernfalls wäre es eben nur eine Seite von hunderten, wenn nicht gar tausenden, und damit völlig uninteressant. Als reine App sehe ich noch ein Problem: Wer hat bitte Lust, lange Texte auf nem kleinen Smartphone-Display zu schreiben...?
  5. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Ich war ganz zufrieden, würde es aber jemand anderem nicht einfach so empfehlen. Hm, jein. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich vorher schon ein Informatik-Studium bis kurz vorm Bachelor hatte, und dann leider doch noch gescheitert bin. Außerdem hatte ich bereits über 6 Jahre Erfahrung mit (Arch-)Linux, was dann doch ein Vorteil war. Was mir an Wissen vermittelt wurde, war auch für die Ausbilder größtenteils neu, meine Ausbildung (sowieso verkürzt auf insgesamt 16 Monate statt 3 Jahre) bestand im großen und ganzen aus der Mitarbeit an zwei Forschungsprojekten (LoRaWAN, ein Langstrecken-IoT Netz mit bis zu 40km Reichweite, für das ich die Hardware zusammengebaut und einen Teil unserer Software dafür selbst in C++ geschrieben habe, sowie einem Autonomen Fahrzeug bei dem sich meine Mitarbeit eher auf die Hardware und installation der Geräte im Fahrzeug beschränkt hat). Dann kam mein Abschlussprojekt, und schon war's vorbei. Support für Clients und basteln an Servern kam nur sehr selten vor. Bei unseren sonstigen Azubis sieht das ganze anders aus, es gibt immer erstmal einen 'Grundkurs' Linux & Programmieren, bevor sie dann irgendwelchen Projekten bzw Ausbildern mit Arbeitsgruppen zur Betreuung (Clients + Server) zugeteilt werden. Was meine 'Ausbildung' angeht bin ich also leider eine ziemliche Ausnahme und es kann nur schwierig verglichen werden.
  6. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Leider kann ich zu nichts davon sichere Aussagen treffen. Ich persönlich hatte einfach Glück - hab im öffentlichen Dienst an einer Uni meine Ausbildung zum FISI gemacht, und danach dort meinen Arbeitsvertrag bekommen, als (beinahe) reiner Linux-Admin, mit minimalem Support-Anteil für die Studierenden sowie Dozenten. Und bei diesem Support handelt es sich auch noch um Dinge, die sowieso nur mit root-Rechten auf unseren Servern möglich sind. WLAN oder Drucker der "Kunden" sowie weh-wehchen mit der eigenen Hardware sind weit außerhalb meiner Zuständigkeit.
  7. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Es gibt reine Support-Stellen, first level z.b. Allerdings meine ich damit keinen Ausbildungsplatz, sondern den Job danach. Für die Ausbildung kann man das ja bequem im Gespräch fragen, und etwas Support (mit-)machen ist immer gut, weil man schnell verschiedene Strategien zum einkreisen der Fehlerquellen entwickelt bzw kennenlernt. Als Daumenregel würde ich nehmen: Je kleiner die Firma, desto eher ist man das "Mädchen für alles", von Serverwartung bis Druckereinrichtung. Je größer das Unternehmen, desto klarer sind die Aufgabenbereiche getrennt. Da wird ein Admin nur sehr selten mal nach nem Drucker schauen. Aber in einer Ausbildung würdest du auch da alle Bereiche mal durchlaufen.
  8. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Da könnte ich nur Vermutungen anstellen. Am ehesten vermeiden kannst du das, indem du dich nicht auf eine Support-Stelle bewirbst. In den meisten Fällen wirst du trotzdem etwas Kundenkontakt haben, aber sehr selten bis gar nicht sowas wie Drucker / WLAN einrichten.
  9. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Hm, ja, eher nein. Abhängig vom Ausbildungsbetrieb bekommst du entweder einen tieferen Einblick in eines der Fachgebiete, oder eher sowas wie nen Überblick - man kann alles, aber nichts davon richtig. Der Normalfall ist eher, dass du nach der Ausbildung in deinen neuen Job eingearbeitet wirst, und es wird Zeit brauchen bis du das nötige Wissen hast. Sehr abhängig vom Betrieb und dem Job. Ein bekannter macht den typischen First-level Support, rennt den ganzen Tag von einem Büro ins nächste, Drucker einrichten, kleine weh-wehchen der User fixen. Ich bewege mich selten vom Schreibtisch weg, da mein Job sich sehr stark auf Server konzentriert. Unsere Büros liegen nebeneinander. Der Anteil in der Berufsschule war zumindest bei uns eher verschwindend. Ein paar kleine Python-Scripte, das war's. Häufiger braucht man mal Bash um sich die Arbeit zu erleichtern, aber auch das ist nicht so viel. Ganz egal ob FISI oder FIAE - wenn du außerhalb der Arbeit keine Berührungspunkte damit hast, wirst du häufig schnell abgehängt. Sich ständig weiterbilden ist enorm wichtig, was aber nicht heissen soll dass du nichts anderes mehr tun darfst um nicht unterzugehen.
  10. RubberDog

    Fachinformatiker Ausbildung angefangen oder nicht?

    Was die Bewerbung mit der Mathe-Note angeht: Theoretisch möglich ist es, trotzdem den Platz zu bekommen. Hängt halt vom jeweiligen Personalheini ab. Bei uns wird beispielsweise erstmal jeder Bewerber zu nem kurzen Einstellungstest eingeladen. Darin geht's um Mathe, vom Niveau her 6.-10. Klasse Realschule, Englisch, und "Problemlösendes Denken". Ich habe momentan 25 Bewerbungen vor mir liegen, die durch den Test gekommen sind. Dabei sind auch einige mit.. sagen wir, nicht gerade optimalen Noten. Ist aber auch kein Ausschlusskriterium, wird dann aber 100%ig im persönlichen Gespräch mal gefragt. Genauso wie andere Auffälligkeiten im Lebenslauf etc. Sofern man das dann irgendwie begründen kann, wobei ich "wir hatten nen Clown als Lehrer, darum nur 1 Punkt" nicht wirklich akzeptieren würde, gibt's auch dann noch kein Problem damit. ÖD, übrigens.
  11. RubberDog

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Bei mir hieß es während des Studiums, dass man theoretisch jede Prüfung nahezu unendlich wiederholen darf - allerdings läuft ab der ersten Anmeldung ein "Timer", und das Modul musste innerhalb von 4 Semestern bestanden sein, sonst Exmatrikulation. Wenn man also Pech hat, und für das Modul wurde nur alle 2 Semester eine Prüfung angeboten - dumm gelaufen. Üblich war allerdings ein Prüfungstermin pro Semester, und der 4te Versuch fand dann nicht als Klausur, sondern als rein mündliche Prüfung statt. Es sollte noch erwähnt sein, dass tatsächliche Klausuren nur in sehr wenigen Modulen vorkamen, meist war es ein 15-minütiges Fachgespräch mit dem Dozenten und einem Tutor.
  12. RubberDog

    Gehalt nach der Ausbildung

    Was der Chef glaubt ist glücklicherweise völlig wumpe. Wie @t0pi bereits sagte ist das Gesetz da vollkommen eindeutig. In dem Moment, in dem du etwas schriftliches vom Prüfungsausschuss hast dass die mündliche (und die schriftliche!) bestanden ist, endet deine Ausbildung*. Das ist normalerweise sofort nach der Beratung des PA nachdem die Nachfragen kamen. Dein Ausbildungsverhältnis endet nicht erst am Ende des Tages, nicht am Ende der Woche oder des Monats, und schon gar nicht erst mit erreichen des Datums, das vermutlich in deinem Ausbildungsvertrag steht. * Einer meiner Berufsschullehrer erzählte sogar davon, dass ein PA mal das Zeugnis mit "Bestanden" aushändigte und dort ein Fehler unterlaufen war, der Prüfling eigentlich nicht hätte bestehen dürfen. Da er allerdings das Dokument bereits hatte, konnte man nichts mehr machen. Seitdem gibt "unsere" IHK nach der mündlichen Prüfung keine Zeugnisse mehr aus, sondern lediglich den "wisch" zur bestätigung der mündlichen Prüfung, das Zeugnis gibt es erst später per Post. Ob das so der 100%ig der Wahrheit entspricht kann ich aber nicht sagen.
  13. RubberDog

    EMAIL-Account

    Name und Adresse in der Anzeige sind nichtssagend, die kann man problemlos faken. Header der Mail (Quellcode der Mail) anschauen, da finden sich die echten Infos. Edit: Schau doch mal im Log eures Mailservers, ob tatsächlich etwas an diesen Empfänger ging. Dann weisst du schonmal mehr.
  14. RubberDog

    Berufsschule: Unterlagen, Mitschriften, Lernen

    Ist bei mir ähnlich, nur aufschreiben oder zuhören reicht mir nicht, ich muss es praktisch anwenden können um es zu begreifen. Auch auswendig lernen klappte nie so wirklich, also hab ich anfangs Notizen gemacht, aber wegen der übersichtlichkeit mir nach kurzer Zeit ein Wiki angelegt, welches eigentlich nur aus einer einzigen HTML-Datei besteht. Das lag zuhause auf nem Raspberry Pi, der über nen Dyn-DNS Service via SSH mit PubKey auch aus der Schule immer erreichbar war. Wenn man sich ein wenig an die Syntax gewöhnt hat, ist alles ziemlich schnell ordentlich hinterlegt, drölf interne verlinkungen sorgten dafür, dass man nichts übersieht. Heute nutze ich das ganze für meine Arbeit und hinterlege dort alles, was ich täglich "lerne" aber vor allem nur selten mal brauche. Nur befindet es sich nicht mehr auf nem Pi zuhause - wäre mir wegen interner Dinge zu riskant - sondern in meinem NFS home-Verzeichnis bei der Arbeit.
  15. Ausnahmsweise kann ich klugscheissen, also mache ich das auch mal: vSphere ist die Bezeichnung für die gesamte Virtualisierungsplattform. Der eigene Hypervisor ist ESXi. Gibt's nen bestimmten Grund für 6.0 statt der aktuellen 6.7?

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