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Task Board Tool gesucht

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Hi,

ich wollte mal interessehalber nachfragen, ob hier jemand eine Empfehlung für eine agile Prozessverwaltung hat. Fortschrittlich wie wir hier sind, haben wir vor einigen Wochen mit Scrum begonnen und sind logischerweise noch am Optimieren was das Monitoring und die Planungstools betrifft. 

Requirements:

  • webbasiert
  • Gliederung / Zuordnung (Epic, Stories, Tasks)
  • Trennung von Übersichten (Backlog Listen, Sprint Boards mit Spalten (planned, doing, done usw.)
  • Mehrere Teams (Boards)
  • Übersichtlich, keine zu komplexe Administration (lieber gar keine Rechte Verwaltung als zu viel)

Aktuell benutzen wir Trello, aber 100% glücklich sind wir damit nicht. Ich persönlich favorisiere ja ein physisches Board, aber damit bin ich fast allein :D 

Schlagt mal vor, ich bin gespannt.
 

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Häufig wird das mit Jira oder einem TFS abgebildet. Zumindest habe ich das bei meinem jetzigen Arbeitgeber in verschiedenen Teams schon gesehen.

Mit Jira kannst du bspw. generell alle möglichen Prozesse selbst designen, hast demnach einen hohen Interpretationsspielraum, aber macht das dann auch wieder aufwendig zu administrieren (und Atlassian lässt sich das vermutlich ganz gut bezahlen).

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Das ist beides zu groß. Jira wurde dafür nicht einmal mehr in Erwägung gezogen. Wir hatten schon vor Jahren mal überlegt, das einzurichten, aber der Maintenance Aufwand ist einfach zu heftig. Allein die User- bzw. Rechteverwaltung - brauchen wir alles gar nicht. Ähnliches gilt für einen TFS ja sicherlich auch. Es soll da eher ein sehr einfaches Tool sein, dass sich genau diesem Usecase widmet.

Interessant ist es eher in dieser Richtung: https://airtable.com/ (flog aber irgendwann raus, wegen zu wenig Übersicht)

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Gast Arvi

Jira und TFS sind Branchenstandard, aber wie du sagst wird das im Administrationsbereich irgendwann zu einem Vollzeitjob. Die Alternative sind hier die Cloud Services der beiden Anbieter und die würde ich in so einem Fall auch empfehlen.

Wir haben Visual Studio Team Services schon in zwei-Mann Projekten erfolgreich genutzt. Der Administrationsaufwand ist nahe 0 und man kann sich ganz auf die von dir präferierten Bereiche konzentrieren: https://www.visualstudio.com/de/team-services/

Da das für kleine Teams und Open Source Projekte sogar umsonst ist, könnt ihr euch das in Ruhe mal anschauen.

 

 

bearbeitet von Arvi

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Moin @Ulfmann!

Sitzt das Team in einem Raum?

Falls ja: Stellt ein Whiteboard in den Raum, es hat einen anderen psychologischen Wert, Tickets nach "Done" zu ziehen, seinen Avatar auf ein Ticket zu pinnen, eine Story vom Backlog auf der Rückseite in "Doing" zu ziehen und (mit das Wichtigste), das Board immer im Raum stehen zu haben.

Falls nein: Setzt das Team in einen Raum. ;) 

Ich zitiere mal:
"Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge"

Einer der Haupt-Benefit von echtem SCRUM (also 1 Projekt pro Team) ist Fokus und das schnelle Ausliefern von Wert generierenden Paketen. 

  • Bevor ihr euch mehr mit der Verwaltung als mit der tatsächlichen Arbeit beschäftigt, startet mit einem physischen Board.
  • Bevor ihr einen JIRA-Workflow anpassen müsst, nehmt ein physisches Board und wischt im Zweifel einfach die alten Linien weg.
  • Bevor ihr FAQs wälzt, wie man Items aus einem Workflow entfernt und in eine andere Lane/Spalte hängt oder externe Impediments visualisiert, nehmt ein physisches Board.
  • Die Liste ließe sich noch etwas fortführen, aber ich denke, du ahnst, worum es mir geht. 🙈

Wenn ihr als Team warm mit dem ganzen Arbeiten seid, könnt ihr überlegen, ob ihr euch den Benefit des Toolings gönnt. Ich rate euch aber aus eigener Erfahrung in dem Fall dringend zu einem anfassbaren Board, am besten zentral im Raum als Anker und Sammelpunkt für das Daily Scrum und Co. Und ich nutze sonst für wirklich JEDEN SCHEIß ein digitales Tool.

Gruß, Goulasz :goulasz: 

P.S.: Wir haben beim Start die Daten für die Metriken zur Auswertung auf die Karten geschrieben. Start-Datum, End-Datum.  Für die Velocity, damit man irgendwann mal nen "Burnup" Chart für die Releaseplanung erstellen kann (natürlich inkl. Drift), weil es ja leider immer wieder Kunden gibt, die auch bei SCRUM fragen, "wann das fertig ist".

bearbeitet von Goulasz
Siehe P.S.:

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Hi @Goulasz

Danke dir für deine kleine Ausführung. Die Development Organisation hier ist schon ein klein wenig komplexer: Wir haben insgesamt 3 Teams von unterschiedlicher Größe, mit anderen Kernkompetenzen und jedes Team darf autonom entscheiden, wie sie arbeiten wollen. Ich hab ja eingangs betont, dass ich ein physisches Board am allerbesten finde (eben aus den von dir genannten Punkten), nur leider sind da die Geschmäcker verschieden. Meins ist das einzige Team, das mit Whiteboard + Trello arbeitet, der Rest ausschließlich digital (zu viel Papiergebammsel, man muss immer hinlaufen, dann gehen Task-Zettel verloren, das Burndown wird vergessen zu malen usw). Ein Manko, das ich leider auch eingestehen muss ist die Zentralisierung. Wer Home Office macht, muss zusehen, wie er an Infos kommt und man muss aufpassen, dass nicht ausgerechnet 2 Leute am gleichen Task arbeiten. Daher, und weil wir in regelmäßigen Backlog Sessions ja auch in einem Meetingraum verschwinden um über anstehende Stories zu sprechen, brauchen wir einfach eine digitale Version. Der Benefit des digitalen Toolings ist also längst da und inzwischen fast unerlässlich. Ich würde sogar soweit gehen, dass mein Team das physische Board auch wieder abschafft, sobald ein gutes Tool da ist. Zum einen müssen wir die 2 Übersichten immer in sync halten und zum Anderen bin ich echt der Einzige im Büro, der die Arbeit mit Zetteln, Magneten und Whiteboard cool findet.

Tl;DR: Ich teile deine Hinweise in vollem Umfang, aber das ist ziemlich sicher kein realistischer Weg. Deshalb fragte ich ja nach gutes Tools ;) 

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Ah, ok. Unter den Bedingungen würde ich sagen:
 

Zitat

 

"Was auch immer sich am besten in eure Build Pipeline(oder falls die noch nicht existiert, in die sonstige Hard- und Softwareumgebung der Firma) integriert, um den geringsten Reibungsverlust beim Bauen von Software zu haben."

 

Ich denke da aufgrund meiner persönlichen Erfahrung an den Atlassian Stack + x 

  • Backlog/Issue Tracking: JIRA (mit Custom Workflows zur Abbildung der Schritte im SCRUM-Prozess)
    • Wenn du da kein Admin bist oder auf dem Flurfunk einen erreichen kannst, können Workflow-Anpassungen langwierig sein. Und wenn du ein Template zerschießt, hat das mitunter auch hässliche Auswirkungen auf andere Projekte, die den nutzen.
  • Repository: Bitbucket
  • Review: Bitbucket + Crucible/Fisheye
  • Buildserver: Teamcity 

Der Homeoffice-Punkt zieht natürlich. Da schlägt ein digitales Tool ein "nur im Büro" verfügbares um Längen. Ich wollte ja immer ein Smartboard, das die JIRA-Boardansicht zeigt. Idealerweise mit Touch-Oberfläche für "Stories verschieben". :D 

Gruß, Goulasz :goulasz: 

bearbeitet von Goulasz

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Da wir in der kompletten Abteilung gezwungenermaßen über 5 Büros verteilt sind und gerade mit Kanban beginnen, haben wir https://wekan.github.io aufgesetzt. Für.das Büro der IT-Leitung wird nun ein großes Smartboard extra nur für diesen Zweck angeschafft. Und da ich für mehrere Azubis zuständig bin, wurde nun ein Whiteboard neben meinem Schreibtisch angebracht und auf der gegenüberliegenden Wand mit (magnetischer) Whiteboardfolie auf 4 Meter Länge eine "Whiteboard-Wand realisiert.

 

Das digitale Board ist klasse und hilft wirklich jetzt schon sehr deutlich uns zu organisieren. Neben den digitalen Boards will ich aber auch haptische Boards, um erst mal ein wirkliches Gefühl dafür zu erhalten. Ich denke erst wenn das komplett in Fleisch und Blut übergegangen ist und ich mit Sicherheit vom mir sagen kann, ich habe beides wirklich verinnerlicht, würde ich komplett auf digitale Boards umsteigen.

 

Neben dem Wekan wollen wir im kleinen Team auch noch einige andere Boards und Tools in Augenschein nehmen. Ich halte dich über dem Prozess gerne auf dem Laufenden.

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn es interessiert: Wir haben 2 Monate mit Taiga gearbeitet, aber das hat uns vor eine Reihe neuer Probleme gestellt und so richtig fühlte sich damit keiner wohl. Wir, also mein Team kommt glücklicherweise prima mit dem physischen Board zurecht und aus meiner Sicht besteht gar kein Bedarf mehr für ein digitales Tool :) 

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