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Netzwerk Monitoring und Verwaltungs System

Frage

Hallo,

ich bin auf der suche nach einer Monitoring lösung.

Hiermit soll sowohl das Datacenter als auch das Campus Netz überwacht werden.

Da wir zwar viel, aber nicht ausschließlich nur Cisco verwenden fallen proprietäre lösungen weg.

Optimal wäre eine Open Source lösung.

Im prinziep stelle ich mir darunter vor das dabei Network health (link down, system status power ect.), Network performance und änderungen wie Firmware abgebildet werden.

Dazu wäre eine graphische map gut da wir am standort 21 Etagenverteiler + 3 Datacenter haben und auch noch andere Standorte angebunden sind.

Super fände ich es noch wenn direkt eine Datenbank für die Portbelegung dabei wäre. Aktuell nutzen wir dafür IBM Notes. Da Notes nur mäßig geeignet ist wäre es natürlich super das in ein system zu bekommen.

Bisher habe ich mit NetXMS, LibreNMS und Zabbix angesehen, evtl. fallen euch ja noch geeignete alternativen ein?

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21 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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check_mk? Zu8mindest wenn es nicht nur Netzwerk sein soll.

Im Endeffekt sollten 98% der Anforderungen mit jedem Nagios-Fork abbildbar sein, die restlichen 2% sind aber wahrscheinlich der interessante Teil. Wobei da dann auch auf irgendwelche Plugins zurück greifen können sollte.

 

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@Maniska wir nutzen bereits check_mk. problem ist eben wie du schon sagst die fehlenden 2 % :D es geht viel, aber nicht alles was gewünscht ist. Jedenfalls habe ich bisher noch keine plugins gefunden die mir da helfen, aber auch sonst bin ich nicht so mega zufrieden damit. Es geht auch tatsächlich nur ums netzwerk. Server sind hierfür uninteressant.

 

@t0pi Das schaue ich mir mal an. In wieweit lassen sich hierbei denn Maps abbilden? Zabbix fand ich insofern interessant weil dort die netzwerktopologie schön anschaulich   dargestellt werden. Momentan haben wir leider keine wirkliche Dokumentation übers netzwerk. Somit hoffe ich das ich dann alles iwie unter einen hut bekommen kann 😅 . Bisher habe ich noch nichts entdeckt was mir die Notes dokumentation ersparen würde.

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einfach mal googlen oder eine testumgebung schalten. das tool ist sehr mächtig (ich nutze es nur zur serverüberwachung, aber die möglichkeiten scheinen unbegrenzt) Die Dokumentation ist aufjedenfall Anfängerfreundlich.

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PRTG ansich ist nicht schlecht. Es handelt sich um eine Windows Software. Die Installation und Einrichtung ist kinderleicht. Nachteil du brauchst ne Windows Lizenz und mehr Ressourcen. Außerdem ist es nur in kleinen bis mittelgroßen Umgebungen empfehlenswert. Bei großen Umgebungen ab ca. 5000 Sensoren wird das Teil ziemlich Instabil. Trotz guter Hardware. Bei uns ist das ganze Cluster abgeschmiert, als wir die Optimierungswerkzeuge bedient haben. default_biggrin.png

 

Außerdem bietet PRTG leider nicht so viele Sensoren an, unter anderem Fake Sensoren und veralterte Sensoren. Immerhin kann man einfach selber Sensoren entwickeln. Eine gute Dokumentation ist auch vorhanden.

 

Wir sind daher zu Icinga umgestiegen, was ich persönlich sehr empfehlen kann. Open Source, große Community mit vielen Erweiterungen / Sensoren, ebenso einfache Einrichtung und kann auch auf Linux betrieben werden.

 

 

 

 

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@Exception Danke für deinen erfahrungsbericht, ja ich würde das ganze eig ganz gern auf nem Ubuntu server zum laufen bringen :D

Zu Zabbix und NetXMS hat keiner sonst große erfahrungen ? :D die haben sich wie gesagt für mich bisher ganz interessant angehört, mir fehlt allerdings momentan die zeit 5 verschiedene testsysteme aufzusetzen um zu schauen was uns am besten passt. Daher würde ich das ganz gerne vorher schon möglichst eingrenzen auf 2 max 3 systeme zum testen.

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vor einer Stunde schrieb Exception:

Bei großen Umgebungen ab ca. 5000 Sensoren wird das Teil ziemlich Instabil.

Mir ist absolut unbekannt, was du mit instabil meinst? Wenn du Schwellenwerte und Abfrageintervalle anpasst, sowie auf die Sensoren achtest, ist alles prima. Im Zweifel nimmst du einfach weitere Probes, dann gibts auch keine Probleme.
Ich habe per SNMP Anfragen überhaupt keine Probleme in großen Umgebungen, ich habe allerdings auch in Probes geglierdert, somit herrscht weder eine Vergewaltigung der Firewall in verschiedene VLANs, noch große Verwirrung bei mehreren Standorten.

vor einer Stunde schrieb Exception:

Bei uns ist das ganze Cluster abgeschmiert, als wir die Optimierungswerkzeuge bedient haben

PRTG im Cluster? Ist fragwürdig und einige raten von dieser Möglichkeit ab, mit guten Grund. Aktuell befinden sich unsere PRTG Installation auf einer VM, eine Hardware wird empfohlen, brauchten wir aber bisher nicht.

vor einer Stunde schrieb Exception:

Außerdem bietet PRTG leider nicht so viele Sensoren an, unter anderem Fake Sensoren und veralterte Sensoren.

PRTG bietet viele Sensoren von Grundauf an, was nicht passt wird passend gemacht. Wie bei Icinga,Icinga2, Nagios etc, im Zweifel schreibst du selbst etwas mit Powershell, alternativ ist die Community von PRTG auch soweit ganz gut und du findest meistens etwas.

Ich habe eine Nagios Umgebung administriert, als Testabschluss hatte ich eine Migration zu Icinga und als richtige Abschlussprüfung eine Migration/Planung zu Icinga2. Bei Nagios/Icinga/Icinga2 waren wir bei ca. 10.000 Sensoren, bei PRTG wird das vermutlich steigen.

Ich bin kein sehr großer Linuxfan, weswegen ich von Nagios/Icinga/Icinga2 wegwollte, das administrieren per Konsole hat mir nicht wirklich gefallen.

PRTG finde ich ganz akzeptabel, ein paar Schwächen findet man natürlich immer. Natürlich muss man sich damit befassen, da es kein kleines Monitoringtool ist, wenn man die Historisierung, die Maps und Reports im Auge behält. Bisher habe ich in mittelständischen Unternehmen keine Probleme gehabt.

Der Support hilft bei Fragen schnell und kompetent, da kann ich mich auch nicht beschweren. Ein paar Punkte deiner Kritik kann ich nicht nachvollziehen.

PRTG kann ich prinzipiell empfehlen, allerdings ist es nicht Open Source.

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vor 17 Minuten schrieb Asura:

PRTG kann ich prinzipiell empfehlen, allerdings ist es nicht Open Source.

aber es gibt eine kostenfreie Version oder. Ich glaube darum ging es dem threadersteller (kostenlos)

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@Asura Wie gesagt, es handelt sich um meine persönlichen Erfahrung. Ich persönlich finde ja PRTG ansich auch nicht schlecht. Eventuell hat sich auch einiges inzwischen geändert. Ist auch inzwischen etwas länger her, wo ich mit PRTG was zu tun hatte.

Zitat

PRTG im Cluster? Ist fragwürdig und einige raten von dieser Möglichkeit ab, mit guten Grund. Aktuell befinden sich unsere PRTG Installation auf einer VM, eine Hardware wird empfohlen, brauchten wir aber bisher nicht.

Mein ehemaliger Arbeitgeber war ein ISP und wir waren die größten Paessler Kunden. Die komplette Monitoring Plattform wurde daher mit enger Zusammenarbeit mit dem Team von Paessler entworfen und aufgebaut. Zwischenzeitlich wurde diese auch mehrmals Überarbeitet bzw. die Struktur vergrößert und die Sensoren auf deutlich mehr Slaves verteilt als ursprünglich geplant. 

Zitat

Mir ist absolut unbekannt, was du mit instabil meinst? 

 Wie gesagt, wenn man manche Funktionen nutzt, dann kann das zum Absturz bzw. zur vollen Auslastung der Server führen. Daher waren zum Beispiel die Optimierungswerkzeuge verboten. Die Autodiscovery Funktionalität durfte nur eingeschränkt verwendet werden. 

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vor 3 Minuten schrieb t0pi:

aber es gibt eine kostenfreie Version oder. Ich glaube darum ging es dem threadersteller (kostenlos)

Bis zu 100 Sensoren kann man PTRG in der Vollversion kostenlos nutzen. (Falls sich das nicht zwischenzeitlich geändert hat)

bearbeitet von Exception

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vor 37 Minuten schrieb Exception:

Die komplette Monitoring Plattform wurde daher mit enger Zusammenarbeit mit dem Team von Paessler entworfen

Okay okay, ich hätte es jetzt auf eine nicht angepasste Konfiguration geschoben, aber angepasster geht ja wohl kaum :P

Die 100 Sensoren stimmen AFAIK noch :)

Ich kenne es nur aus meinem Umfeld 10+k Sensoren aufgeteilt in ~15 Probes, größtenteils SNMP. Ist der Server überlastet stimmen die Rückgabewerte nicht, ist richtig :)

Mit Icinga/Icinga2 wurde ich 2015 nicht wirklich warm, vielleicht aber der TE? Grundsätzlich höre ich viel positives darüber, für mich(+Kollegen) und meine Umgebung war es allerdings nicht soo das favorisierte Tool.

bearbeitet von Asura

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Ich glaube es wäre noch interessant zu erwähnen was ein Sensor ist. Ein Sensor bedeutet ja nicht das es eine bestimmte Abfrage auf einem Gerät ist. (wir haben hier nen Sensor der prüft diverse Dinge

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vor 16 Minuten schrieb t0pi:

Ich glaube es wäre noch interessant zu erwähnen was ein Sensor ist. Ein Sensor bedeutet ja nicht das es eine bestimmte Abfrage auf einem Gerät ist. (wir haben hier nen Sensor der prüft diverse Dinge

War ein Sensor nicht mit einem Port (zumindest beim Switch) gleichzusetzen? Also 48Port Switch belegt 48+ (je nachdem was sonst noch überwacht werden soll) Sensoren?

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vor 2 Stunden schrieb Maniska:

War ein Sensor nicht mit einem Port (zumindest beim Switch) gleichzusetzen? Also 48Port Switch belegt 48+ (je nachdem was sonst noch überwacht werden soll) Sensoren?

Wenn du jeden einzelnen Port überwachen möchtest, dann ja. 

Hier eine genauere Definition zum Begriff Sensor:

https://www.de.paessler.com/support/faqs

bearbeitet von Exception

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okay, dann hätte ich hier auch über 5000 sensoren :D aber generell sind die kosten nicht das problem, ich würde nur ungern etwas kaufen, um es dann zu testen und wieder wegzuwerfen. Wenn es etwas taugt bzw die  bedigungen alle erfüllt darf es auch gerne etwas kosten, kein problem

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Am 14.8.2019 um 06:05 schrieb Tearek:

Wenn es etwas taugt bzw die  bedigungen alle erfüllt darf es auch gerne etwas kosten, kein problem

Theoretisch hättest du eine 30-Tage unlimited PRTG Installation als Test zur Verfügung.. Die anderen genannten sind ja sowieso Open Source.

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Am 13.8.2019 um 16:04 schrieb Exception:

Wenn du jeden einzelnen Port überwachen möchtest, dann ja.

Wenn ich die Eingangsfrage richtig verstanden habe will er genau das. Eine "normale" Überwachung der Switche via SNMP (CPU, Port up/down, Portspeed etc.) kann check_mk auch, und das scheint nicht zu reichen.

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Gast Zabbix + Grafana + Graylog

Zabbix + Grafana + Graylog 

und schon hast du eine tolle Opensource Umgebung mit allerhand von Möglichkeiten.

+ Skalierbar 

+ Wahl der DB's relativ offen 

+ Ressourcen schonend 

+ Plugins und Templates für alle 3 Dienste vorhanden. 

- muss man halt etwas Zeit in die Guides stecken

 

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