1. Februar 20251 j Hallo Zusammen, ich bin aktuell Auszubildender Fachinformatiker fĂŒr Systemintegration im 2. Lehrjahr und möchte auf 2,5 kĂŒrzen. Ob es jetzt zu frĂŒh ist schon sich darĂŒber Gedanken zu machen ist die andere Sache. Nun bin ich in der interen IT eines Maschinenbau Unternehmens, also sind wir kein IT-Dienstleister. Gleichzeitig betreuen wir hin und wieder ein anderes Unternehmen in der IT als "UnterstĂŒtzung" - natĂŒrlich alles offiziel mit Rechnung/Stundenabrechnug usw. Da ich als Azubi gerne mehr Geld wollte, haben Sich mein Ausbilder und der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der anderen Firma abgesprochen mich dort als Aushilfe in der IT einzustellen. Dort kann ich dann am Wochenende arbeiten ohne dass es in Verbindung mit meinen Ausbildungsvertrieb steht. DĂŒrfte ich als Projektarbeit nun bei der Firma einen DHCP-Server implementieren (Ja, es gibt noch keinen dort) - obwohl wir kein IT-Dienstleister in dem Sinne sind? Spielt es ĂŒberhaupt eine Rolle ob ich privat da noch einen 2. Job ausfĂŒhre? Hat da wer Ahnung? LG
1. Februar 20251 j Moin, meiner Meinung nach sollte es keine Probleme geben, in einem befreundeten Unternehmen das Projekt durchzufĂŒhren. Allerdings ist die Bereitstellung eines DHCP nix fĂŒr ein IHK-Abschlussprojekt.
2. Februar 20251 j vor 6 Stunden schrieb FISI-PrĂŒfer: Allerdings ist die Bereitstellung eines DHCP nix fĂŒr ein IHK-Abschlussprojekt Und warum sollte das so sein? Hast du schon einmal einen professionellen DHCP in ein âhistorisch gewachsenesâ Netzwerk integriert? Das ist normalerweise etwas anders, als einen DHCP in einem neuen Netzwerk zu aktivieren. Je nach bestehender Netzwerkinfrastruktur kann das ein ziemlich komplexes Projekt werden. Allein fĂŒr die Vorarbeit, um Konflikte zu vermeiden, muss er wochenlang das Netzwerk scannen und jedes einzelne NetzwerkgerĂ€t mit einer festen IP identifizieren und dokumentieren. Da davon auszugehen ist, dass bisher alle GerĂ€te eine feste IP besitzen und spĂ€ter umgestellt werden mĂŒssen, muss er wissen, welche dies sind und wo sie sich befinden. Klar kann er dies bei Arbeitsrechnern und eventuell auch Servern mit einer Gruppenrichtlinie und Scripten realisieren, aber es werden GerĂ€te dabei sein, die manuell umgestellt werden mĂŒssen. Dann muss er sich Gedanken um die Nutzung von DHCP-Reservierungen. Zudem muss eine ganze Zeit dauerhaft gescannt werden, da einige GerĂ€te nur gelegentlich eingeschaltet sind. AnschlieĂend muss er prĂŒfen, ob passende Hardware vorhanden ist oder neu angeschafft werden muss. Er muss eine geeignete Software auswĂ€hlen und dabei auch eventuelle Lizenzkosten berĂŒcksichtigen. Um dies zu entscheiden, muss er die Anforderungen kennen und einen detaillierten Plan inklusive der Netzaufteilung erstellen. Falls es zuvor keine Trennung in Bereiche fĂŒr Server, Telefone usw. gab, muss er diese möglicherweise einfĂŒhren. Das kann zusĂ€tzliche Konfigurationsarbeit an Servern, Clients und anderen GerĂ€ten erfordern. All dies muss anschlieĂend getestet werden. Er muss sich auĂerdem ĂŒberlegen, wie die Umsetzung erfolgen soll. Eine schrittweise Umstellung kann zu massiven Problemen fĂŒhren, sodass Nutzer aufgrund von Konflikten nicht mehr arbeiten können. Da er offenbar nicht dauerhaft vor Ort ist, muss er zudem ein âBenutzerhandbuchâ erstellen, damit auch jemand anderes in der Lage ist, Probleme zu lösen, wenn er sich in der Schule oder der Hauptfirma befindet. Ich denke, dass dieses Projekt je nach Infrastruktur und geplanter Umsetzung ausreichend Potenzial fĂŒr ein Abschlussprojekt bietet. Bearbeitet 2. Februar 20251 j von Sullidor
2. Februar 20251 j Stellen wir also fest dass wir einen Antragsentwurf brauchen um das beurteilen zu können. Ich halte es auch fĂŒr möglich, aber unwahrscheinlich. Mal sehen wie komplex das ĂŒberhaupt wird. Die Tiefe, die Sullidor beschreibt, wird man einem Azubi kaum ĂŒberlassen Bearbeitet 2. Februar 20251 j von charmanta
2. Februar 20251 j Moin, Ich kann mir sehr schöne gewachsene Strukturen vorstellen, wie Du sie beschreibst, @Sullidor. Allerdings bin ich da vorsichtig, solch eine Umgebung einem Azubi aufzubĂŒrden. Auch wenn es, wie es hier scheint, ein guter ist, der Ausbildung verkĂŒrzen möchte. Ich freue mich auf den Antragsentwurf!
2. Februar 20251 j Der Punkt wĂ€re ja auch , wenn es ein so Komplexes Netzwerk ist dann bist du raus weil du das in 40 Stunden nicht schaffst. Wenn es ein simples Netzwerk ist , ist es zu wenig . Es mĂŒsste also schon genau passen. Dazu kommt das es schnell Richtung Arbeitsauftrag gehtÂ
Erstelle ein Konto oder melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.