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Empfohlene Antworten

Veröffentlicht

Hallo, ich bin 29 Jahre alt und habe nach einer sehr langen Findungsphase und vielen verschiedenen Praktika in den unterschiedlichsten (jedoch nicht wirklich IT-Relevanten) Jobs ein Interesse dafĂŒr, noch eine Ausbildung im IT Bereich abzuschließen. Ich habe bisher 3 Leute kennengelernt (Leider keine Deutschen die mich irgendwo einbringen könnten), die in der IT-Sicherheit arbeiten und damit sehr zufrieden sind, was deren Aufgaben/Verantwortung sowie Gehalt angeht. Nun wollte ich euch Erfahrene IT-FachkrĂ€fte einmal Fragen wie ich die Sache am direktesten/sinnvollsten angehen kann, um mĂ€glichst wenig Zeit zu verlieren fĂŒr Dinge die ich schlussendlich eventuell fĂŒr die IT-Sicherheit garnicht brauche, bzw. mir nebenbei oder spĂ€ter selbst noch beibringen kann, und deshalb möglichst nicht die falsche Ausbildungs- und Weiterbildungsrichtung, da ich meiner Meinung nach mit 29 Jahren schon viel davon verschwendet habe. Habe mĂ€ĂŸig guten Realschulabschluss (eher durch viele Fehltage, da ich damals persöhnliche Probleme hatte und Schule, zumindest mit so vielen anderen Leuten auch nie etwas fĂŒr mich war..) und wĂŒrde wĂ€hrend meiner Ausbildungszeit, falls möglich, noch die Hochschulreife nachholen. Habt ihr Ideen, Anregungen oder Empfehlungen, wie ich, als jemand ohne wirkliche Vorkenntnisse aber Interesse und Lernbereitschaft es am besten und direktesten in die Richtung der IT-Sicherheit plus anschließenden relevanten und hilfreichen Weiterbildungen schaffe? VorschlĂ€ge fĂŒr Ă€hnliche IT-Berufe bzw. Richtungen sind auch willkommen, obwohl mich Cyberecurity und auch Automatisierungsprozesse sehr Interessieren. Der IT-Techniker z.B. (als schlussendliches Ziel) hat mich auch interessiert. Ich möchte möglichst nicht als kompletter Kundensupport in einer Hotline enden, auch mal raus kommen und bin der letzte, der ein Problem damit hĂ€tte sich auch selbst mal die HĂ€nde schmutzig zu machen.

MfG. Aco

vor 2 Stunden schrieb unterdacker:

Ich persönlich wĂŒrde nein sagen wenn du die qualifikation dafĂŒr hast und ejn Studium schaffst 

... mit Realschulabschluss ?

IT Security ernsthaft ist entweder ein Studium oder eine abgeschlossene Ausbildung und VIEL Erfahrung.

vor 4 Stunden schrieb Acocalalaponix:

ohne wirkliche Vorkenntnisse aber Interesse und Lernbereitschaft es am besten und direktesten in die Richtung der IT-Sicherheit plus anschließenden relevanten und hilfreichen Weiterbildungen schaffe

Ausbildung FISI, mehrere Jahre Praxis als Admin ( aber so fÀngst Du nicht an ! ) und dann fortbilden

Hallo,

Wenn du sagst, du willst "etwas in IT-Security machen", merkt man gleich, dass du noch nicht genau weißt, wo es hingehen soll. Das Feld ist nĂ€mlich so groß, dass einzelne Bereiche wie Risk Management oder Security Operations schon eine ganze Karriere fĂŒllen können. Bevor du dich da reinstĂŒrzt, solltest du erstmal checken, ob IT ĂŒberhaupt dein Ding ist.

Fang am besten mit den Basics an: Programmieren, Netzwerke und Betriebssysteme. Such dir eine Sprache wie Python und mach ein paar kleine Projekte. Du musst kein Profi werden, aber du solltest verstehen, wie Code funktioniert. Es gibt hier auch kostenlose Tutorials auf Youtube oder ganze Schritt fĂŒr Schritt Tutorials (w3schools,FreeCodeCamp etc.)

FĂŒr Netzwerke kannst du dich am CCNA orientieren. Das ist eine amerikanische Zertifizierung die viele Netzwerkadministratoren in den USA haben, die ungefĂ€hr vom Netzwerkwissen dem entspricht, was ein FiSi können muss. Man munkelt, dass die IHK sich aus dem CCNA ein paar Aufgaben fĂŒr die AbschlussprĂŒfungen abgekupfert hat. Nimm den Cisco Packet Tracer und bau dir ein virtuelles Netzwerk auf, dann siehst du, ob dir das Spaß macht. Lernvideos gibt es genug (Ich weiß es gibt eine ganze Bootcamp Reihe fĂŒr den CCNA auf Youtube) 

Und dann wÀr da noch Linux. Spiel einfach ein bisschen rum, setz dir nen Server auf und schau, ob du Bock hast, dich da reinzuhÀngen.

Wenn du dann immer noch Lust hast, kannst du gucken, ob dich IT-Security anzieht. 

Die meisten Leute wollen eh nur in Security Operations, also entweder angreifen (Red Team) oder verteidigen (Blue Team). Dazu kommen dann noch Sachen wie Forensik oder Incident Response. FĂŒr den Einstieg sind Plattformen wie TryHackMe oder HackTheBox ideal. Die haben gute Kurse fĂŒr AnfĂ€nger, und mit nem Abo kannst du sogar richtige Aufgaben an virtuellen Maschinen ausprobieren.

Fang einfach an, probier dich aus und schau, was dir gefÀllt

vor 19 Stunden schrieb Blah:

Wenn du keine Vorkenntnisse hast, woher weißt du dann, dass das der richtige Beruf sein wird?

Ich vermute, dass die Aussage darauf gemĂŒnzt ist, dass der TE schon einige Praktika hinter sich hat, oder? Normalerweise hat man wenn man sich auf eine Ausbildung bewirbt keine Vorkenntnisse in dem Bereich. Deswegen heißt das ja auch "Ausbildung".

FĂŒr ein Studium braucht man Abi oder Fachabi. Es gibt zwar auch Zugang zu Hochschulen ohne Abi, aber dazu muss man sich genau informieren.

Es gibt auch nicht nur EIN Studium, sondern vielerlei Möglichkeiten, auch hier sollte man sich informieren und ggf. auch bedenken, welche Möglichkeiten man vor Ort hat oder ob man bereit ist, einen Umzug in Kauf zu nehmen.

FĂŒr die Ausbildung wĂ€re es auch wichtig zu wissen, welche Betriebe ĂŒberhaupt vor Ort sind, die auf dem TĂ€tigkeitsumfeld arbeiten, oder ob man bereit ist zu pendeln- oder umzuziehen.

29 Jahre geht noch, aber ab 30 wird es grenzwertig. Es wird zwar immer gesagt, dass Betriebe hĂ€nderingend suchen und es auch fĂŒr Ă€ltere Leute kein Problem sei, in den Beruf einzusteigen. Aber gemeint ist oftmals, (Ă€ltere Leute mit X Jahren Berufserfahrung in dem gesuchten Fachgebiet - und das hast Du ja gerade nicht vorzuweisen, trotz Deiner zahlreichen Praktika).

Ich wĂŒrde also empfehlen, sich mal eine ausfĂŒhrliche Berufsberatung zu holen, die kannst Du auch kostenlos ĂŒber einen Termin bei der ARGE bekommen. Dann sich ĂŒber die einzelnen Fachrichtungen und Karrierewege ausfĂŒhrlich informieren, danach schauen, was es in der Region gibt oder ĂŒberlegen, ob man bereit ist umzuziehen und zu pendeln und danach erst die Entscheidung treffen.

Herstellerspezifische Zertifikate / Weiterbildungen helfen hier erst mal nicht, da sie "nur" als Weiterbildung gesehen werden. Aber die Arbeitgeber verlangen heute erst mal, dass eine grundsolide Ausbildung als Eingangsvoraussetzung vorhanden ist. Und der Nachweis dafĂŒr, dass man das hat ist eben ein entsprechender Bildungsabschluss oder eben Arbeitszeugnisse, die belegen, dass entsprechende Erfahrungen auch glaubwĂŒrdig vorhanden sind.

Alles andere funktioniert in Deutschland nicht. Ich habe oft genug mit Recruitern und HR verantwortlichen gesprochen, als ich noch fĂŒr eine Agentur gearbeitet habe, die auch Jobs vermittelt hat. Du kannst es natĂŒrlich gerne auf eigene Faust versuchen, aber ich wĂŒrde mir dann nicht zu viel davon versprechen.

Der Werdegang / Karriere anderer Leute nĂŒtzt Dir persönlich ĂŒberhaupt nichts, da Du Deinen eigenen Weg gehen musst.

Dennoch viel Erfolg !

Bearbeitet von tkreutz2

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