Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Fachinformatiker.de

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?

Empfohlene Antworten

KI ist in der IT längst Alltag – aber wie sieht es eigentlich in der Fachinformatiker-Ausbildung aus?

Man hört ständig Aussagen wie:

„Die IHK verbietet KI.“
„Wer KI nutzt, ist faul und lernt nichts.“
„In Prüfungen ist KI sowieso tabu.“
„KI nimmt uns bald die Jobs weg.“

Aber was davon stimmt wirklich – und was ist Hörensagen?

Wie wird KI bei euch im Betrieb, in der Berufsschule oder in der Prüfung behandelt?
Gibt es klare Regeln – oder eher Grauzonen?
Wird KI heimlich genutzt, offen erlaubt oder strikt verboten?

Mich interessieren echte Erfahrungen von Azubis und Umschüler , Ausbildern, Prüfern und Berufserfahrenen – gern auch kontrovers.


Bearbeitet von hellerKopf
Formatierung

Jemand hat mal gesagt, dass die KI wie Google ist nur mit Steroiden. Eine KI macht Fehler, deshalb ist es wichtig zu prüfen, ob die Aussagen/Lösungen stimmen + testen.

Es gibt sicherlich einige die es hart kritisieren und sagen du wärst schlecht etc. aber für mich sieht es so aus wie damals als Suchmaschinen eingeführt wurden und einige Hardcore Admins meinten, dass nur d. Windows/Linux Buch benötigt werden.

Regeln sind ganz simpel für mich:

Keine Unternehmen/Personendaten nennen/posten.

Wie ich es nutze:

Gewisse Konzeptunterstützungen, Sparring Partner, TEXTE korrigieren (Rechtschreibung, Grammatik).

Zunächst ist es ja keine KI, sondern ein LLM. Da ist nix intelligent dran. Irgendwo hatte ich auch mal einen Statistik, was da immer an Strom weg ist,
wenn irgendwelche Belanglosigkeiten in "KI" geklopft werden. Die Dinger halluzinieren und manchmal lügen sie auch.
Inzwischen trainieren die KIs mit Daten, die aus einer KI gefallen sind. Das hat keiner im Griff.

Nimm nur mal StackOverflow. Früher haben da Leute gefragt, andere geantwortet und alle was gelernt.
Heute fragen sie wegen jedem Scheiss KI und machen dann Copy-Paste.
Wer lernt da noch was?

micdrop

der Venom

  • Autor
vor 1 Stunde, hellerKopf hat gesagt:

Wie wird KI bei euch im Betrieb, in der Berufsschule oder in der Prüfung behandelt?
Gibt es klare Regeln – oder eher Grauzonen?
Wird KI heimlich genutzt, offen erlaubt oder strikt verboten?

vor 14 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:

Wer lernt da noch was?


Wird KI in deiner Umschulung aktiv unterrichtet?
Nutzen die Dozenten KI?
Ist KI bei den Modulprüfungen erlaubt?

vor 18 Minuten, hellerKopf hat gesagt:


Wird KI in deiner Umschulung aktiv unterrichtet?
Nutzen die Dozenten KI?
Ist KI bei den Modulprüfungen erlaubt?

Ja, Nein, Nein.
Also vereinzelt "erwischt" man mal Dozenten

Es spricht nichts dagegen ki zu nutzen, wenn man weiß was man da macht und eben je nachdem wofür. Z.b kenne ich jemanden der sich davon motivieren lässt wenn die Ki ihm einen strukturierten Lehrplan für Thema x macht . Dann kriegt er es auf die Kette zu lernen :).

Für Bugs oder Software Probleme in individuellen Systemen ist sie auch gut und kann als steroid Google durchaus gute Denkansätze bringen.

In der Ausbildung Quiz Examen erstellen mit Erklärungen zu Multiple choice Fragen auch gut . Und vieles mehr...

Versuchen die Ki seine Arbeit machen zu lassen , eher schlechte idee.

Kurzum es gibt viele Anwendungszwecke da kann sie sehr hilfreich sein . Sie ist aber immer mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Wenn du selbst die Antworten nicht evaluieren kannst nehme sie bitte nie für bare Münze.

Sie präsentiert schnell mal eine Lösung zu einem Problem, leider z.v isoliert betrachtet. Die Lösung funktioniert auch . Aber etwas völlig anderes fliegt dir um die Ohren . Das hätte der erfahrene itler der sich auskennt direkt vorausgesagt. War der ki aber egal , oder sie hatte die infos nicht weil zu wenig Input usw usw ..

  • Autor
vor 14 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:

Ja, Nein, Nein.

Also aktives unterrichten, aber Dozenten eher nicht?
Wie geht das?
Wirst du als AE aufgefordert, Lösungen mit KI/LLM zu entwickeln.
Lasst Ihr im Unterricht UML Diagramme durch KI/LLM generieren und prüft dann, ob korrekt?

Was sagen denn die Dozenten über die Verwendung von KI/LLM im Abschlußprojekt?

  • Autor
vor 10 Minuten, t1nk4bell hat gesagt:

Z.b kenne ich jemanden der sich davon motivieren lässt wenn die Ki ihm einen strukturierten Lehrplan für Thema x macht . Dann kriegt er es auf die Kette zu lernen :).

Sollte man dazu anleiten, sich solche Pläne zu machen?

vor 1 Minute, hellerKopf hat gesagt:

Also aktives unterrichten, aber Dozenten eher nicht?
Wie geht das?
Wirst du als AE aufgefordert, Lösungen mit KI/LLM zu entwickeln.
Lasst Ihr im Unterricht UML Diagramme durch KI/LLM generieren und prüft dann, ob korrekt?

Was sagen denn die Dozenten über die Verwendung von KI/LLM im Abschlußprojekt?

KI war Bestandteil des Unterrichts im Sinne von "Das gibt es, das macht es, das sind Vorteile und Risiken"
Einige benutzen KI im Unterricht und machen dann Copy/Paste.

Es ist auch relativ schwer, jemandem dann anhand von echten Quellen nachzuweisen, daß die KI Mist erzählt hat.
"Aber die KI hat gesagt...."

Im Abschlussprojekt ist die Verwendung von KI/LLM selbstverständlich strengstens untersagt.
Ich hoffe auch, daß das entsprechend geprüft und geahndet wird.

Wer jetzt beispielsweise im Helpdesk landet und dann im Berufsleben KI nutzt, um seine Arbeit zu machen / von KI machen zu lassen,
dem weine ich dann auch keine Träne nach, wenn er durch KI ersetzt wird. Das beantworten des Tickets im Ticketsystem bekommt die KI dann
auch noch hin.

Ich habe einen ehemaligen Klassenkameraden, der Software / Apps entwickelt. Bei denen benutzen gestandene Entwickler jetzt KI,
um Prototypen zu entwickeln. Testweise. Aber da steht dann immernoch jemand dahinter, der versteht, was da passiert und das alles entsprechend
prüft. Gerade bei Boilerplate - Code sicher cool. WENN da jemand ist, der das WIRKLICH VERSTEHT und auch kontrolliert.
Das Resultat wird dann trotzdem nochmal ordentlich nachgearbeitet.

vor 8 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Sollte man dazu anleiten, sich solche Pläne zu machen?

da wäre ich auch vorsichtig, hab da schon einige gesehen, die eklatante Fehler enthielten.

  • Autor
vor 2 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:

Im Abschlussprojekt ist die Verwendung von KI/LLM selbstverständlich strengstens untersagt.
Ich hoffe auch, daß das entsprechend geprüft und geahndet wird.

echt?
Aber die Syntaxunterstützung von IntelliSense nimmst du doch auch. Oder Tools wie LINT und andere, die beim Refactoring helfen.

  • Autor
vor 3 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:

hab da schon einige gesehen, die eklatante Fehler enthielten.

Ich meine ja nicht, das man die Verantwortung an KI/LLM abgibt.
Natürlich muss man die Hilfen prüfen.

vor 4 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

echt?
Aber die Syntaxunterstützung von IntelliSense nimmst du doch auch. Oder Tools wie LINT und andere, die beim Refactoring helfen.

Naja ich meinte jetzt vor allem "Ich lasse mir meinen Projektantrag von ChatGPT schreiben und kippe dann für die Durchführung und das Schreiben der Dokumentation eben jenen wieder in die KI rein und gebe das dann ab.
Das ist Betrug.

  • Autor
vor 10 Minuten, VenomVelvet hat gesagt:

Im Abschlussprojekt ist die Verwendung von KI/LLM selbstverständlich strengstens untersagt.

Da gibt es schon einige Prüfungsgremien, die das anders sehen.
Da sind bis zu 49% der Inhalte erlaubt, wenn man sauber dokumentiert

  • Autor
vor 1 Minute, VenomVelvet hat gesagt:

Naja ich meinte jetzt vor allem "Ich lasse mir meinen Projektantrag von ChatGPT schreiben und kippe dann für die Durchführung und das Schreiben der Dokumentation eben jenen wieder in die KI rein und gebe das dann ab.
Das ist Betrug

Klar, das ist der gleiche Fall, wenn mir jemand anderes das Projekt macht.
Aber wie steht es mit echt gutem Prompting, um besseres Softwareengeneering zu machen und sauberen Quellenagaben?
Sollte das erlaubt werden, weil es Arbeitgeber schon als Skill fordern?

Branchenberichte (z. B. von OpenAI/Anthropic) zitieren interne Umfragen, wonach Mitarbeitende 40–60 Minuten täglich einsparen, wenn sie mit KI-Tools arbeiten, und 75 % berichten bessere Geschwindigkeit oder Qualität ihrer Arbeit.
Andere Studien zu konkreten KI-Werkzeugen (z. B. GitHub Copilot innerhalb großer Entwicklungsorganisationen) zeigen signifikante Produktivitäts- und Zufriedenheitsgewinne unter Softwareingenieuren

Da freue ich mich als AG, wenn ein Bewerber schon im Projekt gezeigt hat, dass er den Skill hat.

Bearbeitet von hellerKopf
Klarstellung von Einsatzformen

vor 1 Minute, hellerKopf hat gesagt:

Klar, das ist der gleiche Fall, wenn mir jemand anderes das Projekt macht.
Aber wie steht es mit echt gutem Prompting, um besseres Softwareengeneering zu machen und sauberen Quellenagaben.
Sollte das erlaubt werden, weil es Arbeitgeber schon als Skill fordern.

Nein, auch das sollte m.E.n. nicht erlaubt sein. Wer jetzt in einer Ausbildung oder Umschulung FIAE macht hat ja im Regelfall noch nicht ordentlich programmiert und im Rahmen der Ausbildung kurz in ein paar Sprachen reingeschnuppert. Da sollte doch eher demonstriert werden, daß man fähig ist, Algorithmen selbst zu entwickeln, die Anforderungen umzusetzen und Risikobetrachtungen sowie Lösung derselbigen zu erstellen. Das eigenständige und eigenverantwortliche Umsetzen eines komplexen Projektes.

Wichtiger, als ob der Berufsanfänger lange genug Prompts füttert, bis er ein shiny Ergebnis hat, dessen Risiken und Fehler er nicht im Entferntesten erkennt, weil der resultierende Code mehrere Kilometer über seinem Verständis liegt, wäre es mir, daß er fokussiert und geordnet ein Problem angeht, auf Schwierigkeiten stößt, diese löst (zB Nachfragen beim Ausblilder) und am Ende ein Ergebnis hat, auf daß er stolz sein kann.

Bei den Meisten, die ich gesehen habe, die mit dem Ansatz rangehen (gutes Prompting), kann man an einer nahezu beliebigen Stelle im Code anhalten, fragen: "Warum hast du das so gemacht? Warum nicht so?" und bekommt keine Antwort.

Eigenleistung: Das Projekt muss eine eigene technische Leistung zeigen und einen erkennbaren betrieblichen Mehrwert (Kosten/Zeit) bieten.
Bei bis zu 49% der Inhalte habe ich extreme Bauchschmerzen.

Ich bin nicht per se gegen LLM, aber immer nur als Unterstützung. Wo sind die wirklich gut? Mustererkennung, wenn gut trainiert. Da gern "KI" einsetzen.
Im Umfeld der Ausbildung und im täglichen Leben sehe ich eigentlich nur, daß die KI als Ersatz für das eigene Denken benutzt wird, das ist eindeutig die falsche Richtung.
Es hat auch AFAIK (gern korrigieren) noch niemand nachgewiesen, daß in seiner KI die Asimov'schen Gesetze ordentlich implementiert sind.
Meines Erachtens wird das zu schnell zu breit ausgerollt und niemand, noch nicht mal die Entwickler, wissen wirklich, was da wann wo warum funktioniert. Wenn das etwas falsches gelernt hat, kannst du da nicht eben gezielt löschen. Entweder gaaanz lange nachtrainieren, aber dann wird es nie ganz weg sein, oder ganz neu anfangen.

Ich finde gerade beim Thema Rechtschreibung und Grammatik KI sehr hilfreich, ebenso bei Zeichensezung etc. Ich habe recht viel Kontakt mit Mandanten deshalb schreibe ich eine Mail vor, lasse sie von unserer Unternehmens KI korrigieren und versende diese dann anschließend. Gerade bei Kollegen die Mehrsprachig sind ist das ein großes Vorteil.

Im Sinne der Ausbildung: Ich habe mir oft die kaufmännischen Themen von der KI erklären lassen, was für mich auch echt nur von Vorteil war. Auch Aufgaben konnte ich darüber erstellen oder korrigieren lassen.

vor 2 Stunden, hellerKopf hat gesagt:

Wie wird KI bei euch im Betrieb, in der Berufsschule oder in der Prüfung behandelt?
Gibt es klare Regeln – oder eher Grauzonen?
Wird KI heimlich genutzt, offen erlaubt oder strikt verboten?

KI wir bei uns im Betrieb offen erlaubt und muss auch als Unterstützung verwendet werden.

Während der Umschulung waren die Vorgaben der Dozenten durchwachsen, mMn jüngere/modernere haben uns hier zum Einsatz geraten.

Im Fachgespräch wurde ich dann vom ältesten Prüfer darauf angesprochen, warum ich GitHub Copilot als Ergänzung zu menschlichen Kollegen als 3. Code-Reviewer verwendet hatte. Das fand ich dann schon eher in der Grauzone und hier wären klarere Vorgaben sicherlich besser für die Zukunft.


  • Autor
vor 2 Minuten, Mysteryland hat gesagt:

Im Fachgespräch wurde ich dann vom ältesten Prüfer darauf angesprochen, warum ich GitHub Copilot als Ergänzung zu menschlichen Kollegen als 3. Code-Reviewer verwendet hatte. Das fand ich dann schon eher in der Grauzone und hier wären klarere Vorgaben sicherlich besser für die Zukunft.

nachgefragt:

Wurde der Einsatz denn akzeptiert. Natürlich nach deiner klaren Begründung?

vor 8 Minuten, CtrlAltAudrey hat gesagt:

Ich finde gerade beim Thema Rechtschreibung und Grammatik KI sehr hilfreich, ebenso bei Zeichensezung etc. Ich habe recht viel Kontakt mit Mandanten deshalb schreibe ich eine Mail vor, lasse sie von unserer Unternehmens KI korrigieren und versende diese dann anschließend. Gerade bei Kollegen die Mehrsprachig sind ist das ein großes Vorteil.

Im Sinne der Ausbildung: Ich habe mir oft die kaufmännischen Themen von der KI erklären lassen, was für mich auch echt nur von Vorteil war. Auch Aufgaben konnte ich darüber erstellen oder korrigieren lassen.

Was kann die KI bei Rechtschreibung und Grammatik, was sagen wir Microsoft Word nicht kann? Das ist inzwischen schon sehr benutzbar und bringt sehr gute Ergebnisse, auch aus der Sicht eines Germanisten.

Ich hab die KI beim "erklären lassen" schon häufiger erwischt, daß sie Mist erzählt. Von daher halte ich das auch für schwierig, da man ja der Erklärung dann glauben würde.

vor 9 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

@VenomVelvet
da gehe ich weitgehend mit.
Aber deine intensive Reflexion des Themas vermisse ich bei vielen Ausbildern, in den Lehrplänen und auch bei mancher Orts-IHK.

Ich hab dir mal eine PN dagelassen. Wenn gewünscht, kann ich auch gern noch tiefer in die Thematik Grenzen der KI / Risiken hinabtauchen. Technikfolgenabschätzung ist neben Security eines der Themen, auf die ein viel stärkerer Focus gelegt werden sollte.

LG Venom

  • Autor

Ich bring mal ein Beispiel aus einem anderen Ausbildungsberuf:
Als Metaller im letzten Jahrhundert musste man wochenlang mit einer Feile aus einem Metallquader einen Würfel formen.
Dann durfte man einen Würfel auf einer Fräsmaschine innerhalb weniger Tage fertigen.
Erst danach hat man mich an eine CNC gelassen, die den Würfel in 30 Minuten fertigt.
Ende der Ausbildung und danach weiter arbeiten an CNC.

Heute:
Lern erstmal Coden mit Notepad++ und gcc. ( 1 Modul bei Umschulung Xy )
Danach darfst du VisualCode nutzen. ( nochmal 2 Wochen )
In einem Modul, das fachspezifische Vertiefung genannt wird, lernt man VisualStudio und git. ( Ende der Wissensvermittlung)
Ach ja, es wurde noch erwähnt, das es auch KI/LLM/Copilot etc, gibt.

Dann im Projekt, dass den wesentlichen Teil der Endnote darstellt und wichtig für Bewerbungen ist, no KI/LLM?


Bearbeitet von hellerKopf

vor 3 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Dann im Projekt, dass den wesentlichen Teil der Endnote darstellt und wichtig für Bewerbungen ist, no KI/LLM?

Ja genau. Wäre ich in der Position, daß ich für meine Firma/Abteilung "Frischfleisch" einstellen soll, würde ich kontrollieren, daß die tatsächlich gelernt haben, zu programmieren. Selbständig zu denken. Ein Problem in viele kleine Minischritte zu zerlegen und dann einen nach dem anderen zu lösen und zu einem Ganzen zusammenzufügen.

"Die 80er wollen ihre Bugs zurück". Lernt bitte erst einmal alle, wirklich zu programmieren. Das, was du da jetzt beschrieben hast bei Bildungsträger xy klingt ja schon mal halbwegs vernünftig vom Aufbau her, aber es reicht meiner Meinung nach dennoch nicht.

Algorithmen und Datenstrukturen sauber aufbauen und lernen. Dann sauber anwenden. Damals hatten wir kein ChatGPT. Wenn du was lernen wolltest, hast du dir im Regelfall ein dickes Fachbuch gekauft. Es gab Mailinglisten, das Usenet, IRC Chats. Learn it the hard way! Nicht "ich klicke hier drauf", sondern händisch.
Jetzt sitzen Leute vor IDEs, wundern sich, warum ihr Code nicht läuft und es steht mit dickem (!) direkt da, in welcher Zeile da ein Fehler ist. Aber anstatt da zu gucken, woran es denn liegen könnte, kippt man das in ChatGPT und kopiert die Antwort in den Code.

ich glaube, ich schreibe mich ein wenig in Rage ;)

Erstelle ein Konto oder melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.