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POLITISCHE HANDLUNG


MoussT

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Wie Ihr alle wisst, gab es seit bestehen der neuen Berufe Zoff zwischen denen, die die Prüfungsfragen machen wollten. Es gab welche, die wollten auf eigene Initiative die Prüfungen machen und wollten mit der ZPA nichts zu tun haben. Es gab aber, wie die ZPA auch, Stellen, die die Prüfung selber machen wollten; allerdings auch bundesweit. Die Streitereien zwischen Köln und Nürnberg und Köln und allen anderen, vor allem einigen Kammern aus NRW, läuft unter Ausschuss der Öffentlichkeit immer noch weiter. Und zwar heftig!So waren es Leute aus NRW, die der ZPA auch schon bekannt sind, die dafür gesorgt haben, dass die Prüfungsfragen veröffentlicht werden. Die Intention dieser Leute war, dass die Prüfungen nicht mehr von der ZPA gemacht werden sollte. Das Veröffentlichen der Prüfungsfragen sollte öffentliches Druck auf die ZPA ausüben.

Die ZPA weiss sehr wohl, wer diese Leute sind. Allerdings lässt sich das sehr schwer beweisen. Ruft eure Kammer an, allerdings sollten die NRW´ler es sein lassen, den es waren Personen aus NRW die Täter...heisst es!

Woher ich das weiss? Fragt lieber nicht. Es ist aber leider die Wahrheit. Wegen ein paar intriganten Schwachmaten dürfen wir jetzt in den sauren Apfel beissen.

Allen viel Glück!

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MoussT: Woher ich das weiss? Fragt lieber nicht.

ich könnte es euch sagen, aber dann müsste ich euch töten.

Spezialagent Mousst war undercover unterwegs, als Maulwurf eingeschleust in die tiefsten Tiefen der feindlichen Macht, der Intoleranten Hämmorrhoiden Kaste, kurz IHK. Unter einsatz seines Lebens stahl er wichtige Geheimdokumente. Dieser Mann, dessen Namen ich hier nicht nennen will (sonst müsste ich euch töten), verdient unsere Hochachtung.

Bravo.

Gruß, Kai :D

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Original erstellt von SpecialK:

<STRONG>Könntest du mir den wichtigen Kern bitte erklären? Und das ist ernstgemeint.

</STRONG>

Hi SpecialK,

auch wenn er sich wichtig machen wollte, die Unzufriedenheit mit den IHKs erstreckt sich ja nicht nur auf Auszubildende, sondern auch auf Pruefungsausschuesse, Betriebe und das Schulwesen, alle Institutionen eben, die mit IHKs zusammenarbeiten muessen und dabei feststellen, dass die oft nicht so sehr helfen wollen, sondern sich eher hinter ihren Paragraphen verschanzen. Schon denkbar, dass jemand, der Aufgaben weitergibt, damit auch politische Interessen verfolgt. Dabei ist der politische Hintergrund hochbrisant. Die Gewerbeordnung wackelt wegen des Drucks von der EU, und eine Gesetzesnovelle wird irgendwann kommen. Wenn man nun also sowieso schon anfangen muss, auf diesem Gebiet die juristischen Grundlagen zu veraendern, dann liegt es nahe, dass man sich dabei auch das Pruefungswesen einmal vorknoepft. Und wenn zweimal hinereinander eine Pruefung platzt mit dem unvermeidlichen Getoese in der Oeffentlichkeit, dann wird man sich auch unter den Abgeordneten in den Ausschuessen daran erinnern.

Alles etwas hintergruendig und verschwoerungstheoretisch, aber es macht Sinn.

Uli

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So, und das ist ausgerechnet "nur" bei uns, also den IT-Berufen so ???

Andere Berufe schreiben auch "bundeseinheitliche" Prüfungen (z.B. KFZ-Mechaniker).

Und bei denen hat es solche Ambitionen noch nicht gegeben. Also wenn ich mich da richtig erinnere haben die KFZ-Mechaniker schon ´96 solche Prüfungen geschrieben (ich war damals dabei ;) ).

Und ausgerechnet bei der x-ten IT-Prüfung (das war jetzt Nummer wieviel?) sollten solche Machtspielchen anfangen ?

Also ich bitte euch ......

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Hallo CaptainKirk,

Du vergisst, dass es eine Sache frueher nicht gab: Das Internet fuer jederman. Man muss vielmehr davon ausgehen, dass es Pruefungsschmuh frueher auch gegeben hat; nur blieb er immer lokal begrenzt. Wenn heute was durchsickert, weiss es gleich die ganze Bundesrepublik, weil eben IT-ler staendig mit dem Internet zu tun haben.

Im Stern stand uebrigens ein Interview mit einem, der 33 Jahre bei der IHK Muenchen geprueft hat. Der Mann erzaehlt dort von seinem Aerger darueber, dass einige grosse Firmen immer mit guten Ergebnissen ihrer Azubis in der Zeitung standen, die seiner Ansicht nach aber auf dem vorzeitigem Auspacken der Aufgaben beruhten und nicht auf guter Ausbildung.

Uli

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@uli:

das beantwortet aber nicht die Frage nach dem: "warum gerade bei der 6. oder 7. Prüfung" und warum es nicht vorher auch in anderen Berufen passiert ist. Auch wenn es das Internet erst seit kurzem in die Wohn- und Arbeitszimmer in Deutschland treibt, andere Berufe schreiben länger bundesweite Prüfungen und schreiben diese immer noch.

Also ist diese Verschwörungstheorie nicht sehr plausibel für mich.

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Wieso 6. oder 7. Pruefung? Die Frage beinhaltet eine falsche Annahme und die Beantwortung wuerde nicht viel besagen, weil das, wie alles andere ebenfalls Spekulation ist. Aber wenns Dich beruhigt: Vielleicht hatte der Uebeltaeter ja zu den ersten Pruefungen keinen Zugang. Viele Pruefungsausschuesse sind erst spaeter entstanden, als die Azubi-Zahlen in die Hoehe schnellten.

Ansonsten ist es halt eine Einschaetzungsfrage, ob man sowas moeglich haelt oder nicht. Ich kann das ja auch nur auf der Basis meiner Erlebnisse einschaetzen und genauso danebenliegen wie jeder andere. Jedenfalls macht es mich stutzig, dass es eben doch den einen oder anderen gibt, der ueber diese Pruefungspannen eher klammheimliche Freude als Entsetzen zeigt, obwohl ich sicher kein Befuerworter von Verschwoerungstheorien bin.

Uli

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Hi Leute,

zunächst einmal war das keine Vermutung von mir, sondern eine starke Annahme der ZPA und einigen anderen Kammern in der Republik, die ich allerdings, ich gebe es zu, etwas lapidar weiter gegeben habe. Die Frage nach dem "Warum jetzt" oder "Warum wir" ist für mich gegestandslos...Wichtig ist jetzt der 06.06. Mann kann glauben oder auch nicht. Jedenfalls wird man keinen Täter finden. Ich weiss aber, dass man in Richtung dieser Annahme ermittelt.

Die Prozedur der Prüfungen findet, so weit ich das weiss, in etwa so statt:

3 Lehrer, 3 Arbeitgebervertreter und 3 andere bilden die Kommission, die die Fragen erstellt. Diese geben sie bei der ZPA ab. Allerdings sind diese Fragen, nicht nur die, die wir dann später in der Prüfung zu sehen bekommen, sondern es gibt viele andere, die in einem Fragenkatalog zusammengefasst abgegeben werden. Bei der ZPA entscheiden dann 3 Personen, welche Fragen in die Prüfung genommen werden und welche nicht. Es gibt Vermutungen das für den 06.06. die restlichen Fragen aus dem Fragenkatalog für die Abschlussprüfung vom 15.05. genommen werden. Die Komission, die die Fragen erstellt, wusste meines Wissens nach, bis letzten Donnerstag nicht, welche Fragen für die neue AP genommen werden sollen.

Ferner, weiss ich, dass viele Kammern, die Prüfungen in den eigenen Säälen machen werden, damit soll gehindert werden, dass die Prüfung ohne Umwege(?!), Dritte etc. uns auf den Tisch geknallt werden kann.

Nun meine persönliche Annahme: Wenn überhaupt, dann könnten erst am Dienstag nachmittag Umrisse der neuen AP ins Netzt gestellt werden. Aber keine detaillierten.

Noch einmal allen Viel Glück!

MoussT

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Also mir gefällt diese Therorie.

und Dir Captain? beim näheren hinsehen...? ;)

Was denkst du warum verschärft Münster auf einmal die ganze Geschichte? Ablenkung?

Warum wird in ganz Deutschland versucht, die Sache irgendwie gütlich zu Ende zu bringen. Bayern diskutiert sachlich mit den Leuten, Hanover läßt sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen.

Nur NRW, im Speziellen die Kammer zu Münster (sehr wichtiger Stellenwert in NRW), unternimmt Schritte um die zweite ZPA Prüfung schwerer zu machen.

Zum einen werden auf einmal Prüfungsorte umgelegt. Die Prüflinge müssen auf einmal 100km fahren, wo sie vorher nur 10 oder 20 km zum Prüfungsort mußten.

Zum anderen diese mysteriöse Sinneswandlung bei den Tabellenbüchern. Erst alles erlaubt, dann nur noch das flache Buch.

Warum frage ich mich möchten die Münsteraner das Prüfungsergebnis dieses zweiten ZPA- Prüfungsversuchs so drücken?

Irgendwas ist da im Busch! Und ich meine diesmal nicht George W. :D

Gruß

[ 03. Juni 2001: Beitrag editiert von: CrashBoomBeagol ]

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Hi Uli,

nicht im Speziellen auf die Prüfung sondern ganz Allgemeinen.

Behörden (oder behördenähnliche Oganisationen) aus Münster habe BTW traditionell ein hohen Stellenwert in NRW.

Auf jedenfall war es so bei der Handwerkskammer meiner ersten Ausbildung oder bei den Organsiatinen an die man sich wenden muss, wenn man vom Verein was will usw, usw, usw.

Wie gesagt, dieser Thread beruht auf einer Therorie. Vieleicht stoßen meine Erfahrungen mit Münster andere Leute auf ähnliche Dinge mit ihren IHKen.

Vieleicht ergibt sich irgendwann mal ein Bild. Eine Struktur.

Danke für die Wünsche. (So langsam geht et wieder)

Gruß

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Original erstellt von EisenUli:

<STRONG>Was ist an Muenster hinsichtlich der IT-Pruefung Besonderes in NRW?

</STRONG>

Vieleicht gibt es doch noch was besonderes.

Fakt ist wie oben schon gesagt, dass der Prüfungsort vom ersten Teil der Prüfung am 15.5 01 (GH1) zum 6.6.01 (GH2 und WISO) um ca 60 KM verlegt worden ist.

Laut IHK aus Gründen der schnellen Abwicklung. Spekuliert wird hier, dass die IHK zu Münster die Prüfungen nicht mehr aus den Händen geben will. Warum auch immer.

Zum anderen halt der Mist mit den Tabellenbüchern. Auch diese Regelung ist vom ersten zum zweiten Termin über den Haufen geworfen worden.

Auch hier: Aus welchem Grund auch immmer.

Gruss

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Original erstellt von CaptainKirk:

<STRONG>@mousseT:

Die Frage nach dem "warum gerade jetzt" finde ich eigentlich schon wichtig....

Den Tatbestand daß Prüfungen im Netz waren, den hatten wir vorher auch schon ein paar mal. Und die Frage: Warum noch bei keinen anderen Berufen ?</STRONG>

hallo captainkirk,

warum gerade jetzt?

damals hatten sie es schlichtweg einfach zu spät gemerkt, um die prüfungen noch rechtzeitig abzublasen.

warum gerade bei den it-berufen?

it heisst nun mal informations- und telekommunikationstechnologie.

dort steht die informationsbeschaffung und -verarbeitung an vorderster stelle.

ein medium zur informationsbeschaffung ist nun mal das internet.

andere berufsgruppen, z.b. aus dem handwerk nutzen beruflich nicht unbedingt das internet.

gruss

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