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  1. Der genannte Themenbereich ist ziemlich breit und dementsprechend Komplex. Der Markt ist derzeit gut im Bereich Firewall- und Netzwerkadmins, steht aber auch vorm Umbruch (Software Defined Network). Für die Tätigkeiten würde ich vielleicht sogar mit 42k€ als Forderung herein gehen um dich ggf. auf deine 38k€ herunter handeln zu lassen, wenn nötig, abhängig von der Region (in Hamburg, Frankfurt oder München sollten auch noch 46k€ gehen, trotz der mangelnden Berufserfahrung). Ich finde die 38k€ daher eine realistische Gehaltsvorstellung für die genannten Tätigkeiten als Anfänger. Die 25k in deinem Ausbildungsbetrieb sind eine Frechheit, trotz der möglichen langfristigen Entwicklungschance. Halte dir die Option zumindest offen als Fallbacklösung. Unter 30k€ ist es als Ausbeutung anzusehen, einmal Azubi, immer Azubi... Ein Wechsel garantiert ein höheres Gehalt. Stimme @Showtime86 zu, sich frühestens ab 5 Jahren im gleichen Themenbereich als Senior bezeichnen zu können. Alles andere sehe ich als Vermessen an. Wenn nicht sogar erst ab 10Jahren. Ab 3-5 Jahren im Job und genereller Berufserfahrungen bist du immerhin eine vollwertige Fachkraft - die ersten 2-3 Jahren im Job sind essentiell für den weiteren Weg. Das Gehalt sollte zu Gunsten der Spezialisierung dann noch eher hinten an stehen, aber angemessen sollte es trotzdem sein. Grob gesagt gebe ich einen realistischen Marktwert an und lasse mich dann nur schwer runter handeln. 1-2k€ sind Puffer, den ich i.d.r. bedenkenlos akzeptiere, mehr aber auch nicht. Das letzte Unternehmen hat an meiner Vorstellung nicht viel handeln können.
  2. Klingt so, als ob sich viele darauf beworben haben und HR dadurch etwas im Chaos ist. Grundsätzlich eine gute Bezahlung für die Tätigkeiten, aber Schulalltag kann auch ziemlich stressig sein. Wäre natürlich auch ein ordentlicher Sprung von EG6 zu EG10. Wünsche dir viel Erfolg bei der Bewerbung!
  3. Und was sagt dein/e direkte/r Vorgesetzte/r dazu? Erfolgsversprechend wäre es doch, das im Personalgespräch anzusprechen und wie darauf zugearbeitet werden kann, dass du schlussendlich höhergruppiert wirst... Dein/e Vorgesetzte/r hat sicherlich auch noch andere Möglichkeiten. Wirkt zudem gleich ganz anders, wenn das eine dritte Person für dich einfordert. Ich würde es zumindest probieren, um zu sehen ob man dich (be-)fördern will oder nicht... So kennst du den Standpunkt und weißt, ob es nur Personalabteilung ablehnt oder auch dein/e direkte/r Vorgesetzte/r.
  4. Du musst nachweisen, dass du Erfahrungen gesammelt hast, die dir ein ähnlich breites Wissen wie es ein Bachelor-Studium (Fachrichtung auswählen, z.B. Informatik) vermittelt und dich die Verwaltung auf alle gleichwertig anfallenden Posten setzen kann. Die Anerkennung ist schwierig und daher eine Einzelfallprüfung, da jeder Lebenslauf verschieden ist. Ich habe mittlerweile drei verschiedene Vorgehensweisen bei Bundesbehörden kennengelernt. Dementsprechend wird dir eine Vorlage einer anderen Kommunal-, Landes- oder Bundesbehörde nur wenig bringen. Die Entscheidung ist im billigen Ermessen (d.h. unter Abwägung beider Interessen) von der zuständigen Behörde zu treffen, ob diese Voraussetzungen objektiv vorliegen. Hast du denn innerhalb der Behörde bzw. IT-Abteilung verschiedene Aufgaben wahrgenommen oder bist du seither Spezialist in deinem Bereich? Auch in Bezug auf die gleiche Wertigkeit? Als Spezialist wird es knapp, da ja zumeist die Spezialisierung in nur einem Teilgebiet laut bisheriger Rechtsprechung als nicht ausreichend angesehen wird. Problemfall IT: Die IT ist Spezialistenprinzip und die Verwaltung eigentlich Generalistenprinzip. Such dir ein Studiengang heraus, dessen Wissen der einzelnen Module du durch Fortbildungen und Schulungen als quasi gleichwertig definieren bzw belegen kannst. Insgesamt ein schwieriges Unterfangen. Wünsche dir viel Erfolg dabei! Ist bei mir das Gleiche: EG11 wird bezahlt nach EG10, meine aktuelle Behörde erkennt nach 6 Jahren auf dem EG11 Dienstposten die Gleichwertigkeit an und gruppiert mich dann hoch, obwohl die Gerichte den reinen Zeitablauf als nicht ausreichend anerkennen für den sonstigen Beschäftigten. Bin gespannt, wie das meine zukünftige Behörde regelt...
  5. Schau dir doch die Eingruppierungen entsprechend an! Die Unterschiede zwischen Klein- und Großstadt sind i.d.R. maximal 1EG. Richtig ist auch, dass es vor allem bei den Beamten auf die Anzahl der zu leitenden Mitarbeiter/Beamte ankommt. Bei den EntgO‘en von Bund und Kommunen sind es meist mindestens 3 „Untergebene“ mit EGxx in den entsprechendenen Fallgruppen... Was in der kleinen Gemeinde EG10 ist, kann bei der größeren Gemeinde EG11 sein, da das Tarifmerkmal „besondere Leistungen aus der Entgeltgruppe 10 heraushebt“ erfüllt sein kann. Das ist sber schwammig und lässt juristisch viel Luft für Auslegungen...
  6. Ich htte hunger während ich es geschrieben hatte 🤣 müsste eigentlich Stakeholder heißen, ich wusste irgendwas war falsch 🙈
  7. Die Arbeit bleibt die gleiche, es ist nur zu prüfen, ob sich daraus ein Heraushebungsmerkmal ableiten lässt oder nicht... Das kann er, will er nur nicht, da kaum jemand eine Entscheidung treffen möchte und es letztlich Arbeit bedeutet. Er müsste sich natürlich auch vor dem Kontrollgremium (Steakholder) dafür verantworten. Reicht der Stellenplan nicht aus muss eine Priorisierung durchgeführt werden, was liegen bleibt und was nicht. Der Arbeitgeber hat stets mehrere Möglichkeiten. Entweder er passt den GVPL an und der/die Kollege/in wird höhergruppiert oder die Aufgaben werden, sofern möglich, gesplittet bzw umverteilt. Aufgrund des Sparsamkeitsprinzips ist er zu letzterem verpflichtet, sofern möglich.
  8. Kommen bei der Prüfung Tätigkeiten heraus, die der EG10/11/12 entsprechen, ist der Stellenplan entsprechend einzurichten. Das ist eben die Tarifautomatik.
  9. Für Beamte korrekt, für Tarifbeschäftigte hingegen falsch. Der Stellenplan ist nur für Beamte bindend, für TBe ist der Stellenplan nach den auszuübenden Tätigkeiten anzupassen. Grundsätzlich gilt immer die Tarifautomatik! Bezahlt wird nach den auszuübenden Tätigkeiten. Hier kommt die juristische Feinheit zum tragen, denn Papier und Praxis weichen zumeist sehr deutlich voneinander ab. @Yv_nne Du liegst mit deiner Vermutung sehr richtig, alles was nicht in deiner TD steht, musst du auch nicht ausführen. Das ist allerdings ein schmaler Grat zwischen Höhergruppierung und Arbeitsverweigerung. Wann immer dein Chef dir die Arbeit anordnet, entsteht ein Vergütungsansprach mit ggf. Höhergruppierung. Nächste juristische Feinheit: Unsere Referatsleiter sind nicht befugt, mir rechtswirksam zusätzliche Aufgaben zu übertragen, die nicht von der TD gedeckt sind. Die Übertragung dieser obliegt ausschließlich unserer Personalabteilung. Widersetzt sich ein Referatsleiter, macht er/sie sich regresspflichtig gegenüber der Behörde! Ich denke, das wird bei euch ähnlich sein. Und zu guter Letzt: Die Darlegung einer falschen Eingruppierung obliegt im Rechtsfall leider immer beim Beschäftigten. Sprich, du musst die höherwertigen Aufgaben im Zweifel beweisen können. Eine Eingruppierungsfeststellungsklage ist deshalb schwierig und selbst mit erfahrenen Rechtsanwälten eine heikle Sache. Das geht auch umgekehrt, oftmals werden höherwertige Aufgaben von der Personalabteilung entzogen um kein Vergütungsanspruch auszulösen. Schon mehrfach so erlebt bei verschiedenen Behörden. Das ist natürlich schon traurig, wenn der Chef nicht hinter seinen Beschäftigten steht. Aber das ist leider eher Normal im öD... Wie man so in Zukunft das Personal halten will, ist mir echt schleierhaft. Zum Glück gibt es auch positive Ausnahmen. Man muss nur etwas suchen, aber auch etwas Glück haben...
  10. E6 ist für FISI/ITSE usw. schon arg wenig. Erst recht in FFM. Dazu noch TV-H. Eine EG6 ist vielleicht noch 6-12 Monate für einen frisch ausgebildeten FISI vorübergehend akzeptabel. Die Brot- und Buttereingruppierung für FISIs kenne ich auch als EG8. Mein Kollege erhält jetzt immerhin eine Zulage nach 9a. Das ist nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Ich sehe bei dem Kollegen aber eigentlich eine EG11, da er mich vertritt und die gleichen Aufgaben übernimmt wie ich. Bisher hat unsere Personalabteilung aber alles geblockt und selbst unser Chef kommt nicht weiter... Mein aktueller Arbeitgeber ist sich aber auch nicht zu fein, Stellen mit EG4 & EG5 auszuschreiben, eine abgeschlossene IT-Ausbildung dafür zu fordern und damit aktiven Tarifbruch zu betreiben. Das ist ein unding und unser Personalrat nickt das auch noch ab 🤦🏼‍♂️ Von daher ist eine „Korrektur“ der Eingruppierung extrem zermürbend, selbst mit Unterstützung des Vorgesetzten. Eine interne Bewerbung auf höher bewertete Stellen ist der einfachste Weg. Auch bei nem ehemaligen Kollegen bei ner Kommune wird so ein Schindluder getrieben. Er ist fachlicher Vorgesetzter und bekommt nur 9b, er lernt die Kollegen ein, ist für sie verantwortlich und die Stellen der Kollegen sind überwiegend mit EG10, teils EG11 bewertet. Seine Stelle theoretisch auch EG11, aber auch hier werden jedes Mal neue Gründe gefunden, die Höhergruppierung zu verhindern. Das ist ein wahres Trauerspiel im öD und passiert unabhängig davon, ob Land, Kommune oder Bund der juristische Arbeitgeber ist. Die öffentlichen Arbeitgeber nutzen die Trägheit der Beschäftigten massiv zu ihrem Vorteil. @Yv_nneGanz ehrlich: Ein unbefristeter Job mit mieser Bezahlung ist genauso Schlimm wie ein befristeter Vertrag. FFM ist eigentlich ein gutes Pflaster für uns AN, von daher umbewerben. 40k€ sind in FFM im 2nd Level-Support mit ein paar Jahren BE locker drin, ein guter Kumpel hat gerade erst seine Probezeit bestanden und erhält gut 48k€ und Dienstwagen zur privaten Nutzung und ist Field Technican...
  11. Aus eigener Erfahrung: Ohne viel Druck und einen guten Draht zum Vorgesetzten, der die Höhergruppierung befürwortet, stehen die Chancen schlecht, dass die Verwaltung eine Höhergruppierung durchführt. Nur wenn dein direkter Vorgesetzter dahinter steht, besteht überhaupt eine Chance dafür. Seit >3 Jahren kämpfen wir beim Kollegen um eine Höhergruppierung, aktuell sind wir eine vorübergehenden Zulage gelandet, die auch noch befristet ist. Die beste Chance, zügig höher zu kommen, ist sich auf höher dotierte Stellen zu bewerben. Aufstieg innerhalb der gleichen Behörde / des Teams ist aufgrund des Senioritätsprinzip im öD relativ schwierig und selten.
  12. tTt

    Fachkräftemangel - Gründe und Auswege

    Sobald ein Mitarbeiter die Beitragsbemessungsgrenze erreicht und eine disziplinarische Personalverantwortung hat, die der/m Angestellten Befugnisse zur Einstellung und Entlassung von Mitarbeitern einräumt, ist die Bedingung für den lockeren Kündigungsschutz und auch die lockere ArbZG-Auslegung grundsätzlich erfüllt. Im Einzelfall kann vor Gericht auch mit üblichen Gehältern für die Region argumentiert werden. Eine Platte Auslegung, dass Jobs mit Bezahlung über der BBG sofort ein lockerer Kündigungsschutz bzw lockere ArbZG-Regelung bedeuten, ist halt falsch. Es ist wahrscheinlicher, dass es sich dann um leitende Angestellte handelt. Die dritte Bedingung ist relativ schwammig und lässt noch viel Raum für Interpretationen Im Regelfall ist damit ein Geschäftsführer ohne Prokura gemeint. Da es aber mannigfaltige Unternehmenskonstrukte gibt, ist da so viel Freiraum nötig, um alle Varianten möglichst abzudecken.
  13. ich persönlich rate davon mittlerweile ab. die ErP-Richtlinie innerhalb der EU schreibt einen Stand-By-Verbrauch von < 0,5 Watt vor. Alle neuen Geräte müssen seit 2012? diese ErP-Richtline erfüllen, wenn sie auf den europäischen Markt kommen. Problem beim PC: Es muss im BIOS/UEFI erst eingestellt werden. Ich denke dieses ständige aus und an schadet den Kondensatoren mehr als dass es eine tatsächliche Ersparnis bringt. Die Ersparnis an der Steckdose wird sich wahrscheinlich mit einer kürzeren Produkthaltbarkeit erkauft.
  14. Damit hast du schonmal den wichtigsten Schlüssel genannt: Lernfähigkeit. Genau da stelle ich dann im Gespräch die Fragen: z.B. „Wie sind die üblichen Abläufe im Hause, welche Freigabeprozesse müssen durchlaufen werden?“ Ein erster Gratmesser ist der Aufwand für die Reisekostenerstattung. Zum Arbeitsklima stelle ich ebenfalls Fragen bezüglich Engagement und Einsatzbereitschaft bezüglich der Kollegen. Es kommt kurz vor Feierabend ein Störticket rein, wie wird im Team damit umgegangen? Wie ist die operative Vorgabe? Gibt es SLA usw? Oftmals kam dann ein Angebot die zukünftigen Kollegen kennenzulernen, wenn Bedarf besteht. Das hat mir dann schon gereicht, um den allgemeinen Umgang und die Mentalität im Haus kennen zu lernen. Genau das ist mein K.O. Ich habe nicht lust, von allem ein Bisschen zu machen, aber nix richtig. Wenn ein Engpass in der anderen Abteilung besteht, helfe ich gerne und vermittel Kontakt zu den jeweiligen federführenden Kollegen. Dann solltest du dich auch auf die Stellen mit mehr Entscheidungspielräumen bewerben und nicht nur darüber nachdenken. Selbständigkeit ist nur eine weitere Möglichkeit. Ich für meinen Teil möchte Führungskraft und somit auch offiziell mehr Entscheidungsspielraum haben. In den letzten Jahren hatte ich „das Glück“, Entscheidungen zu treffen, die eigentlich auch über meine Gehaltsklasse gingen. Meine Vorgesetzten ließen mir aber die Räume dafür und so bin ich höchstwahrscheinlich auch zu der aktuellen Beförderung gekommen. Ich hatte Entscheidungen getroffen, die im Regelprozess nicht bei mir gewesen wären, aber der Umstand machte es notwendig, um die Systeme am laufen zu lassen. Jede Organisationsstruktur hat irgendwo seinen kritischen Pfad. Entscheidend ist diesen zu erkennen und anschließend für sich und natürlich für das Unternehmen zu nutzen, sofern sich die Möglichkeit dazu bietet. Je höher man steigt, desto dünner wird die Luft, aber desto näher bin ich auch meinem Ziel. Mit jeder Entscheidung machst du dich halt auch angreifbar gegenüber Kritik. Die Frage ist, wie innerhalb des Unternehmens damit umgegangen wird. Gute Chefs erkennen diese Leistungen an und befördern entsprechend. Leider noch viel zu selten, aber es gibt auch positive Beispiele. Es steht und fällt aber viel mit den eigenen Vorgesetzten.
  15. tTt

    Eure berufliche Entwicklung

    Das macht gewisser Maßen auch einen Reiz aus, wieder aus dem Alltag auszubrechen, heraus zu kommen und neue Leute, neue Umgebungen kennenlernen und sich ein Umfeld wieder aufzubauen. Ich lerne halt auch die unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen kennen. Sei es kulinarisch als auch rituell. Intuitiv adaptiere ich für mich die besten Sachen davon Ich sehe so ein bisschen was von Deutschland und lerne ein paar Dinge einfach mehr zu schätzen, was manchmal als selbstverständlich gilt, es tatsächlich aber nicht so ist. Natürlich ist das auf Dauer auch anstrengend, aber mMn. lohnt es sich, manchmal die Komfortzone zu verlassen.

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