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  1. Faustregel: Je jünger man ist, desto eher wird ein häufiges Wechseln akzeptiert. Je älter der Wechsler ist, desto genauer wird I.d.R. hingeschaut. Halten sich Wechselzeiten an Projektzyklen gibt es überhaupt keine Probleme. Reihen sich hingegen mehrere 6-monatige Jobs aneinander, lässt sich das interpretieren, dass der Bewerber häufig die Anforderungen nicht erfüllt und somit die Probezeit nicht bestanden wurde. Aber gerade in der IT sind Jobwechsel weniger verpönt als in anderen Branchen. Ganz im Gegenteil: Man bringt Skills mit, sich zügig einzuarbeiten und hat jede Menge Best-Practices im Repertoire. Abhängig vom Unternehmen kann dies förderlich oder hinderlich bei der Jobsuche sein. Hängt maßgeblich davon ab, was das Unternehmen sucht.
  2. Das ITZBund auch nicht mehr, es handelt sich beim ITZBund mittlerweile um eine Bundesanstalt öffentlichen Rechts, aber keine klassische Behörde mehr. Sie hat allerdings ihre Dienstherreneigenschaft nicht verloren (anders als z.B. Bundesagentur für Arbeit oder Deutsche Rentenversicherung). Der Bund ist schon länger wieder alleiniger Gesellschafter der BWI GmbH. @FIAEÖD Glückwunsch zur Stelle!
  3. Für insgesamt ein Jahr BE ist das Gehalt in Ordnung und eher im oberen Drittel, trotz der Region. Zudem hattest du eine steile Lernkurve, insofern hätte man dich auch nur auf dem niedrigen Level belassen können (Wissen- und Gehaltslevel). Die Gehaltskurve ging aber ziemlich synchron. Man fordert und fördert dich also. Du solltest also unbedingt das Gesamtpaket betrachten: Flacht deine Lernkurve jetzt ab oder ist es bereits absehbar, dass sie abflacht? Plant und vertraut man dir weitere Projekte an? Fragt man dich jetzt schon um deine fachliche Meinung? Usw… Macht dir die Tätigkeit Spaß bzw. interessiert dich der Bereich in dem du arbeitest oder driftet es ab in einen Bereich, der dir missfällt? Ein gutes Betriebsklima ist zwar auch wichtig, kann aber zügig kippen, wenn z.B. ein bis zwei Mitarbeiter plötzlich kündigen oder Umsätze einbrechen oder das Unternehmen umstrukturiert wird. Das Betriebsklima sollte mMn. nie der einzige Grund zum Bleiben sein. Das ist einfach zu fragil und kann sich von heut auf morgen schlagartig ändern. Man bietet dir EG9/2, du hattest dir 9/4 vorgestellt. Du könntest natürlich noch versuchen, auf 9/3 zu kommen, was ein Mittelweg wäre. Proaktiv verhandeln um direkt einen Stufenplan zu bekommen. Aber du könntest dabei deine fachliche Förderung riskieren. Ich würde es aktuell wahrscheinlich dabei belassen, weil viel mehr wird vorerst kaum rausspringen können, ohne böses Blut zu verteilen. Aber wer nicht fragt, der nicht gewinnt. Du musst natürlich bereit sein, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Das sind dann ggf. Punkte für die nächsten Gehaltsverhandlungen. Willst du einfach nur mehr Geld, können ein zwei Bewerbungen außerhalb deines Betriebs aufschlussreich sein und deinen Marktwert zeigen. Das stärkt auch deine Verhandlungsposition, größere Gehaltssprünge ergeben sich sowieso oftmals nur mit einem Betriebswechsel. Wie auch immer du dich entscheidest, wünsche dir viel Glück und weiterhin Erfolg!
  4. kann mich @allesweg nur anschließen: @DerHarte Entweder du redest Klartext mit deinem Chef und steuerst dahin, was DU aktuell für die richtige Aktion hälst oder du bleibst weiterhin passiv und lässt alles fremdgesteuert über dich ergehen. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Du musst wissen, ob du die Initiative ergreifen möchtest oder nicht. Es ist für mich letztlich eine Frage der Philosophie: Will ich reaktiv oder proaktiv handeln und arbeiten? Im Moment handelst du für mich eher reaktiv. Im Moment gibt es zudem nur dich und den Chef, sprich du kannst gerade jetzt deine Wünsche äußern. Das tust du aktuell mMn. aber auch eher nicht. Das meinte ich insgesamt mit „zu passiv“ sein. Für mich wäre die Lage klar: Bevor mir jemand Neues vorgesetzt wird, der keine Ahnung von allen Abläufen hat, regele ich lieber alles so, wie es für mich passt, übernehme dadurch Verantwortung und Gewinne so auch das Vertrauen meiner Vorgesetzten. Zudem habe ich später dann eine Arbeitsumgebung, die ich gerne mag bzw. es für mich insgesamt erträglicher ist. Gerade bei den Aufgaben, die ich mir am wenigsten Vorstellen konnte, war meine Lernkurve am höchsten. Manchmal muss man eben ins kalte Wasser springen. Oder man bleibt halt in seiner Wohlfühlzone, sieht aber kaum über diese dann hinaus. Aber letztlich ist es deine Entscheidung.
  5. Hmm, klingt für mich so, als ob man dir die Führung nicht zutraut, man holt also lieber einen Externen als dem Internen etwas anzuvertrauen.... Du kennst deinen Chef besser, ob das ernst gemeint war, dass du schauen sollst, ob das passt oder eher unterschwellig die Botschaft war: „Komme mit dem Externen klar“... mMn. warst du auch zu passiv - wer Ambitionen pflegt, ergreift die Chance, wenn sie sich ergibt, das hast du aus meiner Sicht aber nicht getan. Ich wage zu behaupten, es entwickelt sich nicht so, wie du es dir wünscht, außer du hast mehr Aufgaben an der Backe und dein Gehalt hat sich nicht wesentlich gesteigert. Die Vorzeichen sehen für mich jedenfalls nicht gut aus. Wünsche dir dennoch viel Erfolg!
  6. Das Problem im öD ist nicht der Tarifvertrag! Die Verträge sind sogar ziemlich durchlässig, mittlerweile sind in Kommunen und beim TV-L (weil seit 2021 der TV-L die Entgeltordnung der Kommunen übernommen hat) ja auch Fallgruppen dabei, die EG10+ ohne Studium abbilden, während es beim Bund dann immer über die Schiene sonstiger mit gleichwertigen Fähigkeiten laufen muss (eigentlich der strengere Maßstab, da juristisch bereits definiert). Der Bund nutzt den Sonstigen allerdings häufiger als die Länder und Kommunen. Problem sind eher interne Verwaltungsvorschriften, Dienstvereinbarungen, Personalräte usw., die die tarifliche Durchlässigkeit leider direkt unterwandern oder einkassieren und somit direkt verhindern. Entgegen den Empfehlungen des Bundesrechnungshofes setzt sich beim Bund eine fixe Frist für die Anerkennung des Sonstigen zusehends in den Behörden durch. Einerseits blöd, andererseits profitieren viele neu eingestellte eher davon, weil es nun klarer geregelt ist. Vorher war es absolut willkürlich, weil sich nur wenige Behörden an diese Sonderregelungen trauten. An sich muss für jede/n Mitarbeiter/in die Prüfung individuell gemäß der spezifischen Erwerbshistorie erfolgen - aber das Risiko scheuen viele im öffentlichen Dienst. Waren es früher 6 Jahre (doppelte der Ausbildungszeit des Studiums [= 3 Jahre Regelstudienzeit], setzt sich heute im Bund immer stärker 3 Jahre durch (weil man ja 3 Jahre der IHK-Ausbildung als Ausbildungszeit schon anrechnen kann). Für eine EG12 ist zudem eine dreijährige Berufserfahrung (vglb. zur EG10-12) zwingend Pflicht, wenn man mal in die Entgeltordnungen schaut. Die Berufserfahrungen müssen Tätigkeiten sein, die vergleichbare Verantwortungen hatten und/oder zumindest geldlich in diese Range passen. Die Personalabteilung muss das tatsächlich ganzheitlich betrachten. So kommen wir halt mit alter rechenweise auf 6 Jahre (für Kompensation des fehlenden Studiums) bei EG10/11 und 9 Jahre bei EG12/13. Die neue Rechnung ist 3 Jahre (für Kompensation des fehlenden Studiums) und 6 Jahre bei EG12/13. Wobei, wenn es ideal läuft (so ist es bei mir selbst passiert) kann man nach 3 Jahren auf eine EG12 kommen. Wer nämlich direkt auf einer EG10/11 bewerteten Stelle anfängt, kann diese Zeit zur Kompensation des Studiums und als Berufserfahrung im Sinne der Entgeltordnung dienen. Ich war drei Jahre auf einer EG11 - die Stelle wurde bezahlt nach EG10 und hab mich nach den drei Jahren auf eine EG12-Stelle umbeworben und hatte somit beim Timing ziemlich Glück (und eine wohlwollende Personalabteilung) und kam dann direkt auf die EG12. Zusätzlich kann, wenn es der Arbeitgeber denn möchte, auch Bewerber ohne diesen Voraussetzungen einstellen. Die Möglichkeit ist allerdings fast nie in der Ausschreibung drin, mir ist das bisher nur einmal über den Weg gelaufen. „Sie können sich auch bewerben, wenn Sie eine Berufsausbildung im MINT-Bereich verfügen“. Das war die absolut abgeschwächteste Form. Bei diesen Bewerbern ist der Sonstige zu verneinen und es wird effektiv eine Entgeltgruppe abgezogen (z.B. gemäß §12 Entgeltordnung beim TVöD Bund/Kommunen). Den meisten Arbeitgebern ist es aber zu mühsam, von jede/n Bewerber/in den Lebenslauf individuell dahingehend zu überprüfen und schließt diesen Bewerberkreis von vornherein aus. Zudem lässt die Qualität in der Personalabteilung oftmals auch zu wünschen übrig: Viele Personalabteilungen im öD kriegen nicht mal eine vernünftige Tätigkeitsdarstellung hin, da werden dann auch die Tarifvorschriften der Entgeltordnungen teils aus Unwissenheit, teils aus Ignoranz falsch umgesetzt und die Stellenbewertung haut dann schon nicht hin (EG9c gibt es beim Bund z.B. nicht, kenne aber schon ein paar Fälle). Die Anforderungen passen dann auch zur Ausschreibung dann schon nicht mehr und wir schleifen den Folgefehler mit. Zudem sind Personalsachbearbeiter teils mit Studium nur auf 9b/9c-Stellen eingesetzt. Die sind natürlich wenig motiviert jemanden ohne Studium dann auf EG10-12 zu setzen und einzustellen. Oftmals handelt es sich sogar um Beamte, die sich noch weniger mit dem Tarifrecht auskennen, weil Tarifrecht für Beamte schlichtweg irrelevant sind. Die Regelungen sind für Beamte nur dann relevant, wenn sich für Beamte eine Klagemöglichkeit im Rahmen von AGG (allgemeine Gleichstellung) ergibt und es kein bestehendes Beamtengesetz dazu gibt. In dem Falle schlägt die Gleichstellung nämlich die Verwaltungsvorschrift und muss entsprechend umgesetzt werden. In diesem Sinne: Die Welt des öffentlichen Dienstes ist schon sehr speziell.
  7. Oder die Abteilungsleitung ist so intelligent und fragt dann nach weiterem Personalbudget mit mindestens 10 oder 20% Stellen aus dem Haushalt und hat dann quasi 3 Teilzeitmitarbeiter mit 1,1 bzw. 1,2VZÄ. Für die 0,1 bzw. 0,2VZÄ muss die Behörde wahrscheinlich gar nicht lange suchen. Gibt garantiert genug Bruchstellen die im Haus brach liegen gelassen werden... Die Abteilungsleitung muss es eben auch wollen. Einen Arbeitgeber zu verlassen, der mir genau diese Freiheiten bietet, fällt dann umso schwerer. Lebensumstände verändern sich nunmal. Der Arbeitgeber profitiert I.d.R. davon ebenfalls.
  8. @bitty Der Anspruch auf Teilzeit ist im öD Tarifvertrag entsprechend verankert. Im Zuge von Work-Life-Balance und Familie+ Beruf ist das im öffentlichen Dienst sogar fokussiert. Das sieht bei größeren Konzernen ähnlich aus. Kein Betrieb möchte sich als Familienunfreundlich nach Außen hin präsentieren. Man muss es halt direkt bei der Einstellung erwähnen/erfragen, von sich aus wird das in der freien Wirtschaft eher seltener Angeboten. Bei meiner letzten Behörde konnte jeder Mitarbeiter nach Einstellungszusage entscheiden, ob er/sie Teilzeit möchte oder nicht. Wer keinen wichtigen Grund hat, ist besser dran direkt den Teilzeitvertrag zu schließen und gibt dann fix seinen Teilzeitanspruch an (zwischen 50 und 90% in 10er Schritten). Nachteil: nachträgliche Erhöhung nicht oder nicht sofort möglich(Stellenhaushalt muss die Aufstockung hergeben) und es wird dann ein Änderungsvertrag geschlossen. Zusätzlich kann jeder Vollzeit-Mitarbeiter auch nachträglich (meistens aber erst nach Ende der Probezeit) Teilzeit aus wichtigem Grund (Kinderbetreuung und Pflege Angehöriger sind z.B. wichtige Gründe) beantragen. Auch hier ist ein Wert zwischen 50-90% möglich gewesen. Der Teilzeitantrag galt allerdings immer nur befristet für ein Jahr und muss dann jährlich neu gestellt werden. Wird der Antrag nicht verlängert bzw. neu gestellt, landet man automatisch wieder bei Vollzeit. Davon hatten zwei meiner Kolleginnen und ein Kollege Gebrauch gemacht. Nachteil: Der Antrag könnte abgelehnt werden vom Vorgesetzten („ohne Frau/Herr xyz ist der Dientbetrieb nicht aufrecht zu erhalten“ o.ä.). Mir sind diese Fälle nicht bekannt und spätestens wenn der Personalrat eingeschaltet wird, lenkt die Behörde ganz plötzlich doch ein 😉 Im öffentlichen Dienst dürfen leider erst Stellen ausgeschrieben werden, wenn diese 50% erreichen. Sprich, wenn zwei Mitarbeiter Jeweils 80% Teilzeit beantragen, bleiben die 40% unbesetzt. Insofern kann eine nachträgliche Aufstockung später nur befristet sein. Die meisten Arbeitgeber bevorzugen lieber eine tägliche Kürzung statt einen Tag in der Woche abwesend. Aber beides ist für den Betrieb eigentlich gut planbar. Insofern würde ein Arbeitgeber, der sich bei Teilzeit querstellt, direkt bei mir durchfallen und sich komplett disqualifizieren. Er spart ja auch etwas Lohnkosten ein... Wo ist also das Problem? Für mich ziemlich klischeehaft und veraltete Denkweise. War ja vor Corona mit Homeoffice genau das Gleiche. Der Job hat sich dem Privatleben anzupassen und nicht umgekehrt. Natürlich sollten auch mal Überstunden drin sein, wenn Projekt x oder y zur Deadline fertig sein muss. Es ist halt immer ein Geben und Nehmen.
  9. @Teilchen Teilzeit ist meiner Erfahrung nach in der IT überhaupt kein Problem. Da ITl’erinnen eher selten anzutreffen sind, hast du nach deinem Abschluss wahrscheinlich sowieso die freie Auswahl. Es gibt noch immer zu wenig weibliche Absolventen mit einer IT-Ausbildung bzw. IT-Studium. Im öffentlichen Dienst wirst du auf jeden Fall bevorzugt, falls du dorthin möchtest. Die selbst gesteckten Quoten erfüllt der öffentliche Dienst noch lange nicht und somit haben es IT‘lerinnen mit entsprechenden Abschluss etwas leichter. Auch die durch Corona etwas höheren Bewerberzahlen ändern daran nur wenig. Insofern viel Erfolg beim Ausbildungsabschluss!
  10. nach quasi 5 1/2 Jahren im gleichen Betrieb ist definitiv nicht verkehrt, sich einmal umzuschauen. 32k€ für 3 Jahre Berufserfahrungen sind eher unterdurchschnittlich. 40k-45k sollten realistisch und locker für dich erreichbar sein. Dass dem neuen Kollegen direkt mehr Vertrauen geschenkt wird, lässt tief blicken, was der Abteilungsleiter von deinen Fähigkeiten hält, wenngleich auch an den neuen Kollegen wahrscheinlich hohe Erwartungen gesteckt sind. Klingt für mich nach dem klassischen Fall des ewigen Azubis.
  11. Hey! I changed to another employer and they don’t offer any apprenticeship. Typical period to apply for it ends often end of November or December for start next year August or September, so you are already too late. wish you good luck.
  12. Familie gründen, Haus kaufen und Kind bekommen sind für mich ebenfalls keine Zwänge. Die Entscheidung ein Kind zu bekommen, wurde bewusst getroffen. Wenn man kein Kind möchte, hätte das Pärchen halt verhüten müssen oder eben auf die dazugehörige Freizeitaktivität verzichten müssen. Ob einem das genügt, muss auch jeder für sich selbst entscheiden. Ursache und Wirkung. Ein Hauskauf ist ebenfalls eine bewusste Entscheidung. Man könnte ja auch mieten und so bewusst flexibel bleiben. Die Frage ist immer wieder, wofür man sich letztlich entscheidet und wogegen. Nachher dann festzustellen, dass man durch ein Kind oder ein Hauskauf an einen Ort gebunden ist, gleichzeitig zu sagen, man hat keine Wahl ist dann eben schlichtweg falsch! Die hatte man sehr wohl. Man könnte es ja auch jederzeit ändern, zieht aber wieder Wechselwirkungen nach sich die jeder für sich abwägen muss (z.B. Babyklappe oder Kind zur Adoption freigeben). Möglich ist viel, sehr viel. Und zugegeben, die Beispiele sind auch sehr extrem. Natürlich wäre man gut beraten solch elementare Entscheidungen nicht allein zu treffen, es sei denn man kann mit den möglichen Folgen leben, falls man sie sofort vollumfänglich überblicken kann. Deine Beispiele waren typisch für festgefahrene Stereotypen bzw. Werte in Deutschland. Aber es gibt durchaus auch andere Möglichkeiten. 👍
  13. Dann musst du für dich auch abwägen, ob du den Master noch nachschieben willst und ob es für dich einen Return of Investment gibt. Wie auch immer er aussieht. Und das Ziel muss keineswegs nur monetär sein. Man hängt niemals an einem Arbeitgeber fest - eher sind es dann Tätigkeiten, Gehalt, Wegstrecke, Wohnort an denen festgehalten wird. Aber sich mental nur daran zu klammern halte ich für falsch. Wenn ich keinen Job in dem Wunschbereich finde muss ich halt Alternativen, Umwege bzw. Kompromisse finden oder notgedrungen bleiben. Deshalb bewerte ich Letzteres als schlimmste Option. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Den perfekten Arbeitgeber suche ich btw bisher immernoch - den gibt es mMn. aber auch nicht. Irgendeinen Haken gibt es immer, auch wenn er anfangs vielleicht noch verborgen liegt. Die Frage ist, ob ich persönlich damit leben kann bzw. meinen Zielen damit näher komme oder nicht. Als Fachkraft bin ich kein Bittsteller. Auch als Aldiverkäufer/in, Friseur/in oder Handwerker/in (um mal bei den Beispielen hier zu bleiben). Jede/r hat es selbst in der Hand etwas zu verändern. In manchen Branchen ist etwas leichter sich umzuorientieren, in anderen Branchen dauert die Suche halt etwas länger. Das ist nun mal bei Angebot und Nachfrage so. Wenn man der Meinung ist in einem anderen Beruf oder in einer anderen Branche besser Fuß zu fassen: Go4it! Chancen erkennen und für sich nutzen. Jede/r ist seines eigenen Glückes Schmied. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Im Zweifel heißt es Arschbacken zusammenkneifen und für sein Ziel hart zu arbeiten bzw. die noch unbekannte Dauer der Durststrecke zu überstehen. Ist für mich nur eine Frage der eigenen Motivation. Aber es ist letztlich leichter, Ausreden für den eigenen Unwillen zu finden statt durchzuhalten. Wer diese Fähigkeiten besitzt und dazu sich nicht allzu dämlich anstellt, erhält immer wieder neue Chancen. Positiver Nebeneffekt: Meistens sind auch überdurchschnittliche Gehälter drin. Um wieder etwas mehr zur ursprünglichen Diskussion zu kommen: Ich finde die im Gehaltsthread angegebenen Gehälter oftmals auch ziemlich beeindruckend und die dazugehörigen Lebensläufe sehr interessant. Wie seht ihr das?
  14. Ich würde den Wunsch zur Aufnahme eines Studiums nicht zwingend von einer Unterstützung des Arbeitgebers abhängig machen. Ein nebenberufliches Studium ist per se erst einmal Privatvergnügen. Sollte mich der Arbeitgeber dabei unterstützen, ist das für mich ein Grund ihm gegenüber etwas loyaler aufzutreten. Wie hier bereits gesagt wurde, kann das nebenberufliche Studium der entscheidende Türöffner zu anderen Karrierepfaden sein - auch mit 45-50. Sollte mir der Arbeitgeber jedoch wenig Verständnis wegen des Studiums aufbringen oder gar durch seine Handlungen das Studieren verhindern, ist das für mich auch ein Grund den Arbeitgeber zu verlassen. Offensichtlich etwas überspitzt formuliert, aber durchaus auch eine Möglichkeit zu seinem Ziel zu kommen. 😉 Du hast dich damals bewusst für eine Partnerschaft und später dann auch für Kinder entschlossen. Insofern sehe ich da keine Unterscheidung. Mag zwar hart klingen, aber es war deine freie Entscheidung und niemand hat dich dazu gezwungen diesen Weg zu nehmen. Dass zeitliche Einschränkungen dadurch zu erwarten sind, ist für mich auch klar, aber jeder hat die Wahl. Auch ein Kind ist Freizeitvergnügen bzw. die Folge daraus 😉
  15. Ich bin grad am Fernstudium dran. Wer wirklich ein Studium stemmen will, findet auch die dafür notwendige Zeit in seinem Tagesablauf. Das bedeutet aber zwangsläufig, dass man seinen Tagesablauf anpassen muss und somit auch seine Prioritäten. Ein nebenberufliches Studium muss mit der Familie allerdings abgestimmt sein, sonst ist das Unterfangen vom Start weg wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt. Ich habe zum Anfang (um mich mit der Software, den Profs, den Lehrmaterialien vertraut zu machen und den zeitlichen Ablauf zu ordnen) in diesem Semester nur zwei Module belegt. Versaut zwar die Regelstudienzeit, ist aber für mich verschmerzbar. Wer nicht mit dem PKW zur Arbeit pendelt, sondern per ÖPNV, kann diese Zeit hervorragend zum lernen nutzen. Man muss es eben selbst wollen. Hier mal 5 Minuten, da mal 10 Minuten werden immer mal wieder rausspringen. Ich habe in der ein oder anderen Woche die geplante Zeit nicht für das Studium verwendet, was ich dann im Urlaub nachholen musste. Ein nebenberufliches Studium benötigt Disziplin. Genauso sich um seine Familie und der Erziehung von Kindern auseinander zu setzen. Wer sagt, er findet keine Zeit, ist einfach nicht ehrlich genug zu sich selbst und auch für mich ebenfalls eine Ausrede. Mir ist dann jeder lieber, der offen zugibt, ändere Prioritäten zu setzen und keine Zeit für das Studium aufbringen zu wollen.

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