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  1. Insbesondere bei der Ausbildung ist der öD für mich eher eine Empfehlung, da (selbst im öD gelernt, vorher in pW abgebrochen mangels Inhalte) eigentlich sehr darauf geachtet wird, vollumfänglich auszubilden, sprich dem Azubi alle Abteilungen & Aufgaben der IT zu zeigen. Ich kann die Ausbildung in Bundesbehörden aus direkter Erfahrung empfehlen. Auch wir haben schon etliche Azubis (intern wie extern) erfolgreich durch die Prüfung begleitet - kein einziger Azubi hat sich über alte Technologie oder Hilfsarbeiten beschwert, eher im Gegenteil, wir haben, wenn der Azubi es auch wollte, den Azubi in unseren normalen Alltag integriert, ihm vorher aber auch die notwendigen Grundlagen beigebracht. Nach der Ausbildung im öD ist man ganz bestimmt noch nicht verbrannt. Aus meiner Sicht ganz im Gegenteil, etliche haben sich danach auch bewusst für die pW oder den öD entschieden, abhängig von den persönlichen Interessen. In der pW sind mir jetzt Azubis des öD nicht negativ aufgefallen. Selbst nach längerer Zeit im öD ist ein Wechsel in die pW problemlos möglich, hab bisher regelmäßig auch Angebote aus der pW bekommen. Ich kann hier @Whitehammer03‘s Meinung eindeutig nicht zustimmen. Ich tendiere eher dazu, größere Unternehmen zu empfehlen, da sie es sich schlichtweg einfacher leisten können, Azubis wirklich auszubilden, aktuelle Technologie anzuschaffen oder zu verwenden und die notwendige Hardware zum testen/lernen bereitzustellen. Aus meiner Sicht fängt sowieso erst nach bzw. gegen Ende der Ausbildung die Spezialisierung auf ein Themengebiet an. Tendenziell wird’s bei Behörden und größeren Unternehmen aber zeitlich schon eher knapp, was Bewerbungen angeht, die Bewerbungsfristen beginnen meist schon ein Jahr vor dem eigentlichen Beginn der Ausbildung. Und wie auch schon @Visar anmerkte, du hast FISI-Aufgaben erledigt, möchtest aber FIAE werden. Das passt für mich irgendwie so noch nicht zusammen. Durch die fortschreitende Automatisierung werden aber auch für den FISI vorhandene Programmierfähigkeiten immer wichtiger, sprich als DevOps verwischt sich die Trennung immer mehr. Du musst dich aber erstmal für einen Schwerpunkt entscheiden. Aktuell sieht das für mich nicht ganz stimmig aus. Aus zeitlichen Gründen wäre das Wirtschaftsinformatik Studium durchzuziehen die erste Empfehlung, aber nur wenn du es inhaltlich für möglich hältst. Das Studium hält dir langfristig gesehen mehr Optionen offen als eine FISI- oder FIAE-Ausbildung.
  2. @SaJu Das ist dann aber Hochschulspezifisch. Ich studiere ohne Abitur oder einen NC in Bayern. Es ändert aber nichts daran, dass man in Bayern grundsätzlich die fachgebundene Hochschulreife zugesprochen bekommt. In Rheinland-Pfalz erhält man die fachgebundene Hochschulreife aber nur dann, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, die mit der Note 2,5 oder besser abgeschlossen wurde. Mit der Abschlussnote 2,6 in der Berufsausbildung ist in Rheinland-Pfalz ohne Abitur kein Studium möglich (2. Bildungsweg). Das geht dann erst nach 5 Jahren Berufserfahrung (3. Bildungsweg). Bayern wiederum bietet den 3. Bildungsweg nicht an und erwartet stets zwingend eine vorhandene, abgeschlossene Berufsausbildung für die fachgebundene Hochschulreife.
  3. Faustregel: Nahezu in jedem deutschen Bundesland reichen auch Berufsausbildung und danach 2-3Jahre einschlägige, sprich in dem Berufsbild der abgeschlossenen Berufsausbildung erworbene Berufserfahrungen. In einigen wenigen Bundesländern reichen auch 5-6Jahre Berufserfahrungen ohne Ausbildung. Damit erhältst du die fachgebundene Hochschulreife, sprich die Wahl des Studiengangs ist abhängig von dem Beruf. Als Fachinformatiker mit Berufserfahrungen Medizin studieren ist nicht drin, aber z.B. BWL, Elektrotechnik oder Informatik sind dann möglich zu studieren. Welche Fachrichtungen genau möglich sind, hängt von Bundesland und Hochschule ab, da ja Bildung Ländersache ist und nicht bundeseinheitlich geregelt ist. Vorsicht in Rheinland-Pfalz: Dort gibt es sogar eine Mindestnote für die abgeschlossene Ausbildung. In allen anderen Bundesländern spielt die IHK-/Handwerkskammer-Abschlussnote keine Rolle für den zweiten bzw. dritten Bildungsweg.
  4. Das BVA hat lediglich eine entsprechende Empfehlung veröffentlicht, halten muss sich daran aber keine einzige Bundesbehörde. Ich hab mittlerweile genug Bundesbehörden kennengelernt, jede regelt den „Sonstigen Beschäftigten“ anders. Einheitlich ist da nix! Und erneut beschreibt @Th0mKa perfekt, wie eine mögliche Auslegung aussehen könnte.
  5. Grundsätzlich: Für jede Stelle im öffentlichen Dienst sollte es eine bewertete Tätigkeitsdarstellung geben. Die darin benannten „auszuübenden Tätigkeiten“ legen die Entgeltgruppe der Stelle fest, z.B. EG12 Grundsätzlich steigst du mit dem Laufe der Zeit nur in der Erfahrungsstufe, aber nicht in der Entgeltgruppe. Eine Veränderung der Entgeltgruppe gibt es nur durch Bewertungsanpassung (Die Entgeltordnung hat sich verändert oder die Rechtsprechung des BAG hat sich verändert und der Arbeitgeber nutzt dies für eine Anpassung = Neubewertung), durch Neuen Aufgabenzuschnitt (Zeitanteile bzw. die Aufgaben selbst verändern sich) Oder du bewirbst dich entsprechend auf höher bewertete Dienstposten. ZUSÄTZLICH gibt es für bestimmte Entgeltgruppen Bildungsvoraussetzungen, die mit der Besetzung durch den Bewerber überprüft werden müssen. Z.B. Ab EG10 im TVöD-Bund ein Fachhochschulstudium oder vergleichbare Kenntnisse. Im TVöD-Bund gibt es im IT-Bereich keine Fallgruppe ohne Studium, das haben derzeit nur die Kommunen (TVöD-VkA) und ab 2021 dann auch der TV-L, der die kommunale Regelung übernimmt. Da es selbst im allgemeinen Teil I der Entgeltordnung des TVöD-Bund auch den Sonstigen gibt, ist theoretisch auch eine Eingruppierung >EG13 möglich. Die Behörde muss im Rahmen der Bestenauslese festhalten, dass der Bewerber der bestgeeignetste war. Dabei legt die Behörde vor dem Bewerbungsverfahren einen Bewertungsmaßstab fest. I.d.R. kommt der Bewerber mit schlechteren Bildungsvoraussetzungen nur zum Zug, wenn sich alle Bewerber mit vorhandenen Bildungsvoraussetzungen als ungeeignet herausstellen = Bestenauslese ausgeübt. Der Bewertungsmaßstab legt fest, welche Kriterien, u.a. auch welche Durchlässigkeiten des Tarifvertrags, angewendet werden. Da Tarifbeschäftigte immer gemäß den auszuübenden Tätigkeiten eingruppiert sind, somit also stets korrekt eingruppiert sind, ist der Stellenplan notfalls anzupassen. Das ist der größte Unterschied zu den Beamten, die stets nach Stelle und nicht den Tätigkeiten bezahlt werden. @Th0mKa hat wunderbar erklärt, woran es bei Tarifbeschäftigten in der Realität scheitert: Die Lücke zwischen auszuübenden und tatsächlich ausgeführten Tätigkeiten. Es obliegt jedem einzelnen, welche Schlüsse und Handlungen daraus gezogen werden.
  6. Zunächst erst einmal: Selbst die 52k€ halte ich für 1 Jahr Berufserfahrung schon für ein sehr gutes Gehalt, auch wenn’s in München ist. Ich hatte schon vermutet, dass du vorerfahrungen im IT-Bereich haben musst, freiwillig zahlen nur die wenigsten Arbeitgeber von sich aus mehr. Mit 6 Jahren BE sind 52k€ in München auch keinesfalls richtig schlecht, aber auch nicht überdurchschnittlich gut. Solide Mitte würde ich sagen. Generell: Ehrlichkeit zahlt sich meist aus, wobei es ein schmaler Grat zwischen verhandeln und erpressen (“wenn ich nicht mindestens Summe x kriege bin ich weg“) ist. Bringe das Angebot der Fa. B nur ins Spiel, wenn du auch tatsächlich bereit bist, das Unternehmen zu wechseln. Da du aber bereits auch mehrere Vorstellungsgespräche geführt hast, kann ich einen klaren Wechselwunsch erkennen. insofern geb Fa. A die Chance nachzubessern. Wenn du das für aussichtslos hältst, kündige einfach und wechsele ohne Vorbehalte und ohne verbrannte Erde. Mache dir aber bewusst, dass Fa. A im besten Falle sowieso nur nachzieht und sehr wahrscheinlich unter dem Angebot von Fa. B bleibt. Aber von recht geringen Gehältern kann mMn. absolut keine Rede sein.
  7. Hersteller: BMW Modell: 1er F20 120d PPK Fahrzeugtyp: Limousine Baujahr: 2014 Leistung: 200 PS Farbe: Blau Laufleistung: ca. 85tkm Umbauten: 2019 Diesel Power Performance Kit (statt 184PS nun 200PS mit größerem Ladeluftkühler) 2017 nach Unfall den Polo verkauft und dann für den gebrauchten BMW Diesel entschieden, gekauft mit 34tkm.
  8. Im öD (Bund): Alles selbst zahlen (außer Flug- oder Bahntickets, wenn vorab über die Reisestelle gebucht wurde). übersteigen die Kosten der Dienstreise 200€ kann mit Beantragung der Dienstreise ein 80%-Abschlag beantragt werden, der vorab überwiesen wird. Ich weiß nicht, warum das bei anderen im öD mit der Abrechnung so lange dauert, längster Fall waren bei mir 6 Wochen ab Einreichen der Rechnungen bis Gutschrift auf dem Konto. I.d.R. 2 Wochen später wars auf dem Konto, hängt immer etwas von der Auslastung der Reisestelle ab... Zu meiner Hochphase war ich rd. 1600-2000€/ Monat in Vorleistung (private Kreditkarte) wegen sehr vielen und auch längeren Dienstreisen mit Mietautos(weil nicht genug Dienst-KFZ). Musste dann meine Limits erhöhen lassen. Je höher die Rechnung desto schneller die Bearbeitung (meine persönliche Erfahrung). Das die pW etwas besser hinkriegt, sehe ich bei den externen Kollegen, die sich damit I.d.R. nicht befassen müssen und dort Hotels per Rechnung oder vorab bezahlt werden können.
  9. Eine Küche ist für den Vermieter erstmal ein hoher Kostenpunkt und die wurde von vielen Mietern doch wieder ausgebaut und nicht genutzt. Die Konsequenz: Es wird keine mehr eingebaut. Insofern: In Deutschland ist es eher unüblich eine Wohnung mit EBK vermietet zu bekommen. Grundsätzlich: Wenn du in deiner aktuellen Wohnung nicht glücklich bist, zieh um wenn sich eine bessere Möglichkeit ergibt. Meine erste Nürnberger Wohnung war ein Kompromiss, weil ich immer 2h Anfahrt je Besichtigung hatte. Bin dann doch deutlich länger geblieben (> 3 Jahre) und hab jetzt eine echt wunderschöne Wohnung gefunden, die größer, einen besseren Schnitt hat und sogar noch günstiger als die vorherige Wohnung ist. Ein Umzug bedeutet im Zweifel hohe Kosten, aber den restlichen Stress kannst du umgehen, wenn du ein Umzugsunternehmen beauftragst. Aber du hast ja noch eine Wohnung und kannst dich dadurch in Ruhe nach einer neuen umschauen, die all deine Wünsche erfüllt. Wenn die EBK jetzt auch nicht zu speziell ist, kannst du sie ja wahrscheinlich in die neue Wohnung mitnehmen. Alternativ eben an Nachmieter verkaufen. Ich sehe das jetzt nicht wirklich als Hinderungsgrund für einen Umzug. Blöde Nachbarn, laute Geräusche oder halt schlechte Heizung etc. merkt man immer erst nach Einzug. Wenn es nicht passt, dann passts halt nicht und ich versuche es dann zu verändern/verbessern. Wenn du eine für dich unschlagbare Wohnung siehst, Greif zu. Wenn ich mich zu Hause nicht wohl fühle wirkt sich das immer auf den gesamten Alltag aus...
  10. Puh, I had a lot of tries to get an apprenticeship. At beginning it was very frustrating cause of non responses of any of my applies. But I got a few months later some good responses and had to success job interviews and assessment centers. at the end I got 4x a contract option. To get a good chance is to talk and understanding German. Of course, IT is more open minded and accept english. It is more common to read and talk english books, sites and support pages. if you are a non German-/EU-citizen and got a residence permit as refugee you are permitted to work three months later. at the moment we are hiring for an apprenticeship starting at September 2020. you have to apply for it until 31.10.2019. if you are a native Arabian or Syrian speaker it could be also a plus. But you need definitely to learn German language. It does your stay much more easier to life here. Your German understanding seems to be good, but your own pronouncing should be trained, right? with an residence permit you can apply for a German language training without any costs for you.
  11. For your salary as Auszubildender (Apprenticeship) calculation search at google „brutto netto rechner“. Brutto is in Germany your salary before income taxes and social insurance costs (health-, workless- and nursing care insurance). Netto is in Germany your salary after income taxes and social insurance costs. Your real usable income. In general, as an Auszubildender you do not pay, or do pay only less income taxes. Social insurances costs you about 20-22% of your salary in Germany. Easily subtract 25% of the salary and you will get a fast, but approximate salary. You will get some discounts as an Auszubildender while your apprenticeship in Germany, but they’re not as high as the discounts for students at an university. You should ask for an „Azubi-Ticket“ for example. To get an apprenticeship (Ausbildung), you have to apply for it at companies of your choice, if they offer your wished profession. Usally it takes 3 years, but it depends. If you have to move to another location and can not live with your family anymore, are there some opportunities to get some support of the German state. It’s called „Berufsausbildungsbeihilfe“. You have to fill out an application form at your local „Agentur für Arbeit“. The other supportments are „additional Arbeitslosengeld II“, or „Wohngeld“. But they are not common for trainees (Auszubildende). You have to fill out very often an application form before any support of German state. Usually it’s not common to get a second job during your apprenticeship. You have to ask your trainer or company first. Only if they don’t see any issues that you won’t finish your apprenticeship, they will grant it. Sometimes they won’t grant it at anytime. You have to watch out for your working hours. In Germany/Europe it is forbidden to work permanently or median longer than 48h per week. As trainee in an apprenticeship you are special protected. After your successful trial period at the company, they cannot fire you anymore very easy. studying while your apprenticeship isn’t prohibited either, but you have to look again at your 48h limit per week. Normally a german university will check your Job Status and they will regulate your maximum modules per semester. Also a lot of universities regulate the maximum studying time and will deregister you then. To study at a German university you will need also a high school degree. There are only a few possibilities to study without a high school degree in Germany, but, I think, they won’t match at your situation. Do you already work in Germany at fulltime? Otherwise it should be no problem to live 3 years in an apprenticeship. Maybe you have to negotiate your apprenticeship salary + time, but you will need some experiences at this profession. The BBiG ist very reglemented to reduce your apprenticeship time.
  12. Entweder „Seine Lern- und Arbeitsweise ist jeweils stets gut.“ oder „Seine Lern- und Arbeitsweise sind stets gut.“ Flüchtigkeitsfehler = Negativ. Ansonsten fehlt der Grund für die Ausstellung des Zeugnisses (z.B. „dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch des Auszubildenden erstellt.“). Ansonsten ist das Zeugnis ok, aber auch kein extrem positiver Ausreißer... Gesamtnote: 2-3, wobei eher noch 2 als 3. viele Einzelnoten sind glatte 2. dafür fehlen ein paar Infos. Es wird keine Aussage zu deiner persönlichen Belastbarkeit getroffen. = negativ Entweder bei euch ist nicht so viel los oder man vertraut dir nichts wichtiges an. -> beides eher schlecht für dich. Bei ersterem könnte die Verwendbarkeit eingeschränkt sein (Wissenslücken). Keine Abschlussformel zum voraussichtlichen bestehen der Ausbildung = negativ. hat man dir schon durchblicken lassen, ob man dich auch nach der Ausbildung übernehmen würde? Oder folgt ein solches Gespräch noch?
  13. Ich bin derzeit im öD und liege mit ca. 7 Jahren BE bei ca. 58k€. In den nächsten 10 Jahren steigt das Gehalt noch auf >72k€. Die Tätigkeiten sind hier Enterprise Architecture Management. Ich wohne und arbeite in Nürnberg. Mir wurden allerdings auch in München sofort 62k€ mit ähnlichem Anstieg auf >72k€ in den nächsten 10Jahren bei der letzten Suche im Netzwerkbereich angeboten. Dort wäre ich „nur“ Netzwerktechniker im RZ-Bereich gewesen, ohne jegliche fachliche oder disziplinarische Verantwortung... Beides 39h + 30Tage Urlaub, wobei 24.12+31.12 grundsätzlich arbeitsfrei sind. Beides waren fixe Gehälter ohne Bonis. Personalverantwortung habe ich aktuell auch nicht. Insofern ist der Markt aktuell wirklich sehr gut, zumindest in Süddeutschland. Unterm Strich fahre ich in Nürnberg sehr gut, denn die Mietpreise sind hier vergleichsweise sehr gering. In München, müsste ich letztlich das doppelte zahlen. 2Zi, 52qm kosten keine 500€ warm, Kaltmiete liegt bei ~340€/Monat. Durchschnittlich sind es 8€ kalt in Nürnberg. Hatte zugegebenermaßen etwas Glück bei der letzten Wohnungssuche Bremen hat meinen Beobachtungen nach immer einen kleinen Knick in der Region, was Gehälter angeht. Die Arbeitgeber sind vergleichsweise „geizig“ zahlen meistens leicht unter Schnitt. Positive Ausnahmen sind relativ selten. 26-28k€ zum Einstieg sind wirklich schon unterste Grenze, dazu die wenigen Urlaubstage.. 32-36k€ wären in Bremen mMn. fair zum Einstieg. Alles darunter geht Richtung Ausbeutung. Aber wie immer: Annehmen und weiter suchen, denn Praxiserfahrungen zahlen sich in den ersten Jahren gut aus und erleichtern die Jobsuche.
  14. Hallo @Graustein, Wie viele hier schon gesagt haben, du hast schon ein sehr gutes Gehaltslevel erreicht - auch ohne Studium. Natürlich muss es in Relation zum Wohnort München gesetzt werden. Grundsätzlich sollte der Schritt schon gut überlegt erfolgen, schließlich hast du ja Verpflichtungen, die deine Flexibilität einschränken. Das zweite Kind schränkt deine verfügbare Zeit sicherlich auch weiter ein. Glückwunsch aber dennoch Du musst abwägen, welchen weiteren Weg du einschlagen willst und welche Motivation du dafür hast, denn in dieser Situation wird das mMn. der entscheidende Faktor zum Erfolg/Misserfolg sein. Im Zweifel nimm alle für dich in Frage kommenden Optionen in eine Tabelle auf und bewerte die einzelnen Punkte nach deinen eigenen Schwerpunkten doppelt/dreifach mit entsprechenden Punkten. Aus deiner Situation heraus würde ich dir dazu raten, den Studiengang zu wählen, den du für schaffbar hältst (du kannst ja bereits aus Erfahrungen als Student zurückgreifen und kennst deine Pain-Points dadurch ziemlich genau) und dich bei deinem aktuellen Arbeitgeber am ehesten weiter bringt. Es sei denn du fühlst dich dort unwohl, landest mittel- bis langfristig in einer Sackgasse und driftest dort in ein Tätigkeitsbereich ab, den du persönlich nicht magst/dir nicht vorstellen kannst. Dann wiederum rate ich dir, das Studium zu wählen, das eine Kurskorrektur für dich wahrscheinlicher macht und deine intrinische Motivation zum Durchhalten befeuert. Geld alleine macht nicht glücklich. Insofern musst du zusätzlich abwägen, ob du im Anschluss nach dem Studium zu Gunsten deines Wunschbereiches notfalls auch (vorübergehend?) mit einem geringeren Gehalt leben kannst, oder das Studium letztlich nur deinem eigenen „Wissenshunger“ dient, du aber weiter machst wie bisher und die Position nicht wechselst, dir aber (z.B. im Haus/extern) ggf. langfristig zusätzliche Optionen sicherst, die du aktuell nicht auf dem Schirm hast. Siehst du selbst ein Return of Investment, dann mach es, sonst lass es lieber. Ob der ROI monetär, ideell oder kombiniert ist, musst du für dich individuell abwägen. Wohin willst du noch hin? Was ist es dir/euch wert? Was sind deine No-Gos? Welche Optionen trägt deine Frau mit? Kenne dein Ziel und arbeite darauf zielgerichtet hin und du wirst erfolgreich sein. Ohne Ziel wirst du höchstwahrscheinlich scheitern und in der Sinnfrage weiter hängen bleiben mit „hätte ich mal...“. Das wiederum ist wenig zielführend und nährt nur wieder deine eigenen Zweifel. Gruß Timo

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