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tTt

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  1. Einer meiner Mitazubis war 39, als er mit seiner Ausbildung begann. Insofern bist du mit 32 keineswegs zu alt.
  2. Der Arbeitsvertrag ist im öD relativ überschaubar. Bei mir waren das bisher immer nur 2 Seiten, die größtenteils auf den TVöD verweisen, (beim TVÖD-L wird es wohl ähnlich sein). Eine Stufenzuordnung steht nicht drin, lediglich die voraussichtliche Entgeltgruppe (die rein deklaratorisch drin steht und keinen Bestandsschutz ableiten lässt). Dazu eben noch Dauer der Probezeit und Zeitumfang (Vollzeit/Teilzeit). Mehr steht da i.d.R. nicht drin.
  3. BTW Instagram und YouTube sind zwei gute Kanäle um potenzielle Azubis zu erreichen. Aber das muss konstant gepflegt werden und es muss auch zügig geantwortet werden. Beides ist bei einem Kleinstbetrieb sogar unkompliziert möglich, erfordert aber auch den Willen den Social Media aktiv zu halten. Tägliche oder wöchentliche Videos sind quasi Pflicht. Zumindest regelmäßig muss es schon sein. Die Frage ist wieder wie viel Aufwand ihr betreiben könnt, da das ja neben eurer eigentlichen Arbeit passieren muss.
  4. Letztendlich müsst ihr bewerben, was bei euch gut läuft. Je kleiner die Firma, desto familiärer und auch kürzer der Entscheidungsweg. Das ist definitiv ein Plus. Bei der Nachwuchssuche solltet ihr auf die Frage eingehen, warum ihr gerne hier arbeitet. Wenn die Antwort ernüchternd ausfällt, wird es durch das hohe Angebot an betrieblichen Ausbildungen schwer für euch. Welche fachlichen Spezialisierungen bietet ihr an? Welche Entwicklungsmöglichkeiten habt ihr? Zudem, und das muss ich jetzt mal ganz klar sagen, einen Azubi alleine zum Kunden zu schicken ist fahrlässig und definitiv keine Ausbildung! Der Azubi sollte nicht alleine sein. Es muss einen Plan geben, unabhängig vom Kunden, was der Azubi bei euch lernt. Natürlich, im 3.LJ oder wenn es sich der Azubi zutraut, könnt ihr den Azubi auch schon früher auf eure Kunden loslassen. Aber grundsätzlich kostet ein Azubi den Betrieb mehr als er produktiv einnimmt. Ist die Ausbildung kostenneutral, habt ihr schon viel Erfolg. Mit der bisherigen Beschreibung, das ihr Azubis sucht, kann ich nur sagen, ihr sucht ne billige Arbeitskraft. Und das ist ein Azubi nunmal nicht. Insofern wäre die Empfehlung, lasst die Ausbildung sein und fokussiert euch danach auf die Personalgewinnung. Mit 11 Leuten eine vollumfassende Ausbildung zu gewährleisten, halte ich sowieso für gewagt. Evtl. schließt euch mit anderen kleineren Konkurrenten zusammen und bildet einen Ausbildungsverbund. Das erhöht die Qualität und senkt die Kosten. Ich habe meine erste Ausbildung bei einem Mittelständler abgebrochen, weil ich dort nicht ausgebildet wurde. In der Behörde wurde ich in allen Abteilungen ausgebildet, bekam zusätzliche Schulungen und Workshops - das hätte ich niemals bei dem Mittelständler erlebt. In den ersten 3 Wochen hatte ich schon mehr gelernt als in dem gesamten Jahr beim Mittelständler. Viele Betriebe unterschätzen eine Ausbildung und deren Aufwand ziemlich massiv. Insofern lieber in der Berufsschule zum Ende der Ausbildung dort wildern.
  5. Ich würde tatsächlich zum dualen Studium raten. Ich denke von den Fähigkeiten her wird es machbar für dich sein. Vorteil: du hast in etwas das gleiche Geld wie während einer Ausbildung, erhältst in der gleichen Zeit aber ein Studium (ich nehme die Regelstudienzeit bzw. Ausbildungszeit von 3 Jahren an). Willst du schnell berufstätig werden, ist die Ausbildung mit Verkürzung die richtigen Wahl. Ist das Einkommen deines Mannes hoch genug, um dein Vollzeitstudium finanziell zu unterstützen, und du gezielt einen Studiengang im Auge hast, ist das der richtige Weg. Wegen dem Alter solltest du dich nicht verrückt machen, das spielt derzeit noch keine Rolle und ältere Bewerber sind meist zielstrebiger und finden nach Ausbildung/Studium schon ihren Arbeitsplatz. Die Marktlage ist immernoch sehr gut für ITler und im unterrepräsentierten Bereich Informatik sowieso, weil es schlichtweg nicht genug weibliche Studenten/Azubis gibt, die man sich aber wünscht. Wie du dich auch entscheidest: Mach es mit Herzenslust und dann wirst du deinen Weg schon machen. Immerhin befasst du dich intensiv mit dem möglichen Weg in die Informatik. Das ist eine gute Grundlage für einen Einstieg als blind drauf los...
  6. Sofern du im öD ausgebildet wurdest, gibts meist eine Klausel, in der die eigenen Azubis meist der Stufe 2 zugeordnet werden. Begründung: Er/Sie kennt die Behördenstrukturen bereits und muss dahingehend nicht eingearbeitet werden. Ansonsten ist eine andere Stufenzuordnung eher selten und quasi Verhandlungssache. Das hängt letztlich auch von der Bewerbersituation ab und ob die Stelle bereits erfolglos ausgeschrieben war bzw. Frist verlängert wurde. Da es an verwertbaren Erfahrungszeiten mangelt, musst du dann das Risiko einer Ablehnung in Kauf nehmen und eben auch der Personalabteilung mitteilen, unter Stufe x fange ich nicht an. Nachträglich wird’s quasi unmöglich.
  7. Mir ist noch immer nicht so bewusst, was @giorgio eigentlich will?!? Wir haben klassisch Etagenverteiler (EV) zu EV bzw. Hausverteiler (HVT) immer Multimode, es sei denn die Gesamtlänge überschreitet die 400m für Multimode-LWL-Strecke(unwahrscheinlich). In diesem seltenen Szenario gibts eben Singlemode-LWL Verkabelung. Oder man kauft etwas leisstungsstärkere LWL-SFPs (ja die gibts! aber nicht unbedingt bei Cisco). Selbst der Unterschied zwischen MM OM3 oder OM4 ist im Alltag relativ gering, aber wenn neu verlegt werden muss greift man direkt zu MM OM4. Eine bestehende OM3-Verbindung wird durchgemessen und das wars i.d.R. Im Alltag sind selbst Teilstrecken Multimode/Singlemode gemischt möglich (wenn SFPs mit Multimode). Ist zwar nicht zu empfehlen, aber wenn die Koordination im Haus versagt hat, kann schon mal ein falscher Auftrag rausgehen.... Ab EV gibts dann auf der „letzten Meile“ zum Büro klassisch Cu RJ45(max. 90m Leitungsweg beachten). Die Etagenverteiler sind mit 6 Doppelfasern LWL zum Hauptserverraum (HVT) und lacp angebunden (gebraucht werden i.d.R. 2Doppelfasern, Rest ist Reserve, da die Zahl der Fasern kostentechnisch nicht ins Gewicht fallen; die Grundleitungen verlegen und ggf. Brandschottungen öffnen bzw. wieder schließen lassen gehen ins Geld.) Sitzt das Geld etwas lockerer wird noch zwischen den EV eine LWL-Strecke gezogen, um die Redundanz über unterschiedliche Leitungswege im Haus zu realisieren. FttD ist noch immer recht teuer, in dem Falle wäre einfach nur die „letzte Meile“ zwischen EV und Büro auch noch mit MM-LWL. Die Zahl der EV ließe sich einsparen (maximale Leitungslänge 400m vs. 90m) und LWL-Kabel sind schlanker (kann bei kleinen Kabelschächten im Haus sinnvoll sein). Alleine die notwendigen LWL-SFP kosten schon etwas.. Das ist alles bis hier hin keine Wissenschaft und hat auch 0 mit SDN zu tun. Ebenso ist bis hier hin die Switchauswahl völlig irrelevant. Die kommt erst danach.
  8. Zudem wird der Austausch jetzt auch steigen, denn mit dem Flüchtlingspaket mit leichterer Abschiebung sind auch den Unternehmen erhebliche Erleichterungen ermöglicht worden, billige Mitarbeiter aus dem Ausland nach Deutschland zu holen. Galt für die Blue-Card bis vor allzu langer Zeit ein Mindesteinkommen für hoch qualifizierte Ausländer von mindestens 66k€ p.a., wurde in Mangelberufen zunächst das Mindesteinkommen auf aktuell nur noch 41k€ p.a. abgesenkt In dem letzten Paket wurde nun auch noch die „Bedürftigkeitsprüfung“, sprich der vom Unternehmen zu erbringende Nachweis, dass der Job von keinem qualifizierten EU-Bürger erledigt werden kann, entfallen. Mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen kann nun jeder Unternehmer in Deutschland billige Arbeitskräfte aus China, Indien etc. nach Deutschland holen, ohne den Nachweis zu erbringen, dass der Job nicht auch von Europäern erbracht werden kann. Es wurde daher internationales Lohndumping legitimiert, die Frage ist, wie sich solch massiven Eingriffe auf das langfristige Gehaltsniveau in Deutschland auswirkt. Ich jedenfalls sehe das als extrem negative Entwicklung... Der „Fachkräftemangel“ ist ein für alle Mal vorbei, wobei es stets nur um die Gehaltsfrage ging. Mit dem Gesetz wurde die Position der Bewerber massiv geschwächt.
  9. Die SÜ hat erst einmal nichts mit einer Insolvenz zu tun! Dadurch, dass Schulden regelmäßig die Möglichkeiten für Bestechungen von ausländischen Geheimdiensten etc. bietet, stellt dies eine Gefahr da, um seine SÜ zu verlieren oder zumindest eine Herabstufung zu erhalten. Im worst case kann es dazu führen, dass man auf den einzustellenden Dienstposten nicht eingesetzt werden kann und somit nicht eingestellt wird. Dies ist aber eher selten der Fall! Vor der Einstellung in den öD muss der/die Bewerber/in in geordneten finanziellen Verhältnissen leben. Eine Privatinsolvenz bedeutet dies aber genau nicht! Ein Beamter hat bei einer Insolvenz (nachdem er in den öffentlichen Dienst eingetreten ist) mit einem Diszlipinarverfahren bzw. Sanktion zu rechnen, ein TB mit einer Abmahnung. Ist man bereits davor in die Insolvenz gerutscht, ist es eher unmöglich überhaupt in den öffentlichen Dienst zu kommen. In einer laufenden Privatinsolvenz ist das Häkchen bei der Frage zu geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen bei Nein zu setzen. Wird das Kreuzchen bei der Einstellung dennoch auf Ja gesetzt, kommt das einer arglistigen Täuschung gleich und ist eine fristlose Kündigung bzw. endet mit einem Amtsenthebungsverfahren. Erst nach Abschluss einer Privatinsolvenz ist es überhaupt wieder möglich, im Staatsdienst eingestellt bzw. Beamter zu werden. Die einstellende Behörde hat einen entsprechenden Ermessensspielraum.
  10. Sofern es sich um Bewerbungen im öffentlichen Dienst handelt, kann ich nur dazu raten, sich auf beide Stellen zu bewerben, denn im öffentlichen Dienst ticken die Uhren meist etwas anders. @JanJang Glückwunsch! Die SÜG-Prüfung und -Dauer hängt davon ab, welches Level geprüft werden muss, wie angreif- und erpressbar du bist, aber eher in Bezug auf ausländische Nachrichtendienste. Danach kommt das Thema Bestechung dran. Ist dein geplanter Arbeitsplatz korruptionsgefährdet, wird die Privatinsolvenz dort hinein spielen. Es hängt davon ab, in welchem Verwandtschaftsverhältnis du mit der Person stehst. Grundsätzlich musst du selbst in wirtschaftlich geordnet Verhältnissen leben! Eine eigene Privatinsolvenz schließt das aus! Ist dein Partner von der Insolvenz betroffen, wird’s eng und auch eher negativ. In allen anderen Fällen ist das kein Hindernis, kann sich aber auf deine Verwendung auswirken (du darfst nur auf Stellen ohne Korruptionsgefährdung).
  11. In meiner Präsentation kam von den Prüfern, dass man merkt Präsentieren m macht mir Spaß und die Präsentation war schon sehr gut. Zum Schluss erhielt ich die Note und bekam lediglich eine 3 für die Präsentation... hab ich mich geärgert: Ja! Hab ich mich beschwert? Nein, weil ich bestanden hab. Ganz ehrlich: Schwamm drüber! Bestanden ist bestanden. In ein paar Jahren fragt niemand wie du bestanden hast! Grundsätzlich finde ich es allerdings schon merkwürdig, dass du von der IHK beraten wurdest, denn normalerweise gibt es keine Beratung, es sei denn es ging um generelle Fragen bzw. formelle Fragen zum Ablauf oder zur Form der Doku, wobei die genormt ist und die Norm überall lesbar ist. Die wahrscheinlichste Folge ist, dass deine Prüfung und ggf. alle dieser Prüfungskommission wiederholt werden müssen. Ob du das möchtest, sei dir überlassen. Deine Berufsschulnoten waren jetzt nicht so der Bringer, gleiches bei der schriftlichen Prüfung. Insofern wäre die Note für die Präsentation in sich stimmig. Hilfen sind eigentlich unzulässig und machen das Ergebnis in der Tat angreifbar. Ich denke nur, dass es für dich keinen Vorteil bringt das Ergebnis anzuzweifeln.
  12. Auch ich habe mal wieder ein weiteres Zeugnis erhalten und bitte erneut um ein kurzes Feedback. Vielen Dank!
  13. Würde mich der Aussage von @RubberDog anschließen und zusätzlich auf das Thema strukturierte Verkabelung eingehen. Ich denke, es geht eher um eine Schematische Darstellung und wie du die Topologie aufsetzen würdest. Die Kür ist wahrscheinlich, die verschiedenen Sicherheitslevel der Komponenten zu berücksichtigen.
  14. Kappungsgrenzen sind zulässig (alle Überstunden über Xh verfallen zum Zeitpunkt Y). Allerdings muss der Betrieb die Möglichkeit zur Verringerung auch geben. Aus gesundheitlichen Schutz ist Freizeitausgleich i.d.R. vorrangig vor einer Auszahlung zu berücksichtigen. Aber das kann der Betrieb stets selbst festlegen.
  15. Ich hab im übrigen gelesen, dass du aus der Region Nürnberg kommst. Insofern: Wir suchen noch immer nach guten Softwareentwicklern. Aktuell sind zwar nur Stellen als Softwaretester ausgeschrieben, aber wir brauchen auch noch eine Hülle von unterschiedlichen SW-Entwicklern im Haus. Natürlich wären die o.g. Erfahrungen mit Docker, Springboot und Kubernetes etc. super, das ist für uns eindeutig förderlich. Du solltest grundsätzlich die Fähigkeit besitzen, dich selbständig in dir unbekannte Themengebiete einzuarbeiten bzw. anzueignen. Der Rest wird notfalls auch unterstützt durch Schulungen/Zertifizierungen. Agile Entwicklung und Scrum sollten auch keine Fremdwörter sein. Wir haben zig Projekte, die auf Personalressourcen warten... Der Arbeitsplatz ist definitiv krisensicher! Falls Interesse besteht, kannst du mich einfach mal per PN anschreiben. Nicht Kopf hängen lassen, sondern nach vorne Schauen und weitermachen. Jeder hat mal ein Tief! Gruß tTt
  16. Ja die Änderung passt nicht. stets zur vollsten = 1 stets zu vollen = 2 zur vollsten = 2 zur vollen = 3 Insofern offen fragen welche Schulnote die Personalerin erreichen wollte um dezent zu korrigieren...
  17. Das neue Zeugnis ist erheblich besser, aber es sind noch immer Flüchtigkeitsfehler drin. Die Gesamtbeurteilung mit einer 3 passt nicht zum Kontext. Es entspricht dadurch immernoch eine 2-3. „Aufgrund seiner Fachkenntnisse sowie seiner hilfsbereiten Art (...) ein geschätzter Ansprechpartner (...)“ ist doppelt. Das ist ein grober Schnitzer. Ebenso ist übers Logo schreiben erneut ein Flüchtigkeitsfehler und zeugt auch wieder von mangelnder Wertschätzung. Die Fehler müssen unbedingt raus, sonst wertet es das Zeugnis wieder ab, zwar nicht so gravierend wie im ersten, aber immernoch nicht gut. Zudem hinterlässt der Arbeitgeber keine gute Handschrift und das färbt gewisser Maßen auf den Bewerber ab... Zumal du dort ausgebildet wurdest. Sah dein Ausbildungszeugnis auch so katastrophal aus? Frag doch einfach mal nach, welche Schulnote das Zeugnis sein soll. Bei einer 2 müsste aus dem „zu unserer vollen Zufriedenheit“ ein „stets zu unserer vollen Zufriedenheit“ und das Zeugnis wäre stimmig. Eine 3 ist wiederum zu schlecht für die Einzelnoten... Irgendwo ist der Pfeffer begraben... Ist ja wieder mal ein Profi in der Personalabteilung am Werk 😮
  18. Das Zeugnis ist für mich eine 2-3. Du hast stets geliefert, was man dir übertragen hat. Die Qualität wusste zu überzeugen, und du warst eine sichere Bank (zuverlässig). Man hat deine Anwesenheit geschätzt, aber du warst nicht anerkannt. Sprich man hat dir nicht die schwersten Aufgaben übertragen und du warst nicht an für das Unternehmen kritische Entwicklungen beteiligt. Es wird dir für die Arbeit gedankt, aber man wird dich letztlich nicht vermissen. (Es fehlt dafür einfach das Bedauern). Das Fehlen wertet die teils sehr guten Einzelbewertungen stark ab. Es wirkt daher wie ein Gefälligkeitszeugnis. Ein Kündigungsgrund ist drin (auf Wunsch des Mitarbeiters). Das Zeugnis legt dir zwar keine Steine in den Weg, ist aber auch kein richtiger Türöffner. Rechtschreibfehler sind ein Zeichen mangelnder Wertschätzung. Sie sollten aber stets korrigiert werden, weil es insgesamt nicht positiv ist. Genau das beschreibt auch das Zeugnis. Insofern würde ich dir sogar zur Kündigung gratulieren, denn in dem Unternehmen wärst du nur stagniert und nicht weiter voran gekommen.
  19. @varafisi Es spitzt sich vor allem deshalb zu, weil deine Forderungen ziemlich unrealistisch sind. Als „Frischling“ ohne Berufserfahrung >36k€ in einer kleinen Bude (250 User zu betreuen ist nicht viel), die auch nicht unbedingt in einer IT-Hochburg liegt (NDS) zu fordern, dazu eine vom AG bezahlte Studienförderung ist gelinde gesagt sehr mutig und nicht wirklich realitätsnah. Zumal du direkt mit dem Studium hättest starten können. Du hast außerdem nicht dargelegt, welchen Mehrwert das Studium für den Betrieb hat. Der Mehrwert für dich liegt auf der Hand. Insofern solltest du diese Einwände eindeutig beachten, sonst wird die bezahlte Studienförderung eher nichts. Zudem hat dich der Betrieb gerade erst ausgebildet und quasi in dich investiert und du forderst direkt die nächste Förderung. Meine persönliche Meinung: Wenn du mit 30k€ einsteigst und dann schon die Studienförderung erhälst, kannst du bereits von einem guten Angebot sprechen. Nur weil du dann fertig ausgelernt hast, heißt das noch lange nicht eine Jobgarantie oder überdurchschnittliches Gehalt. Du hast lediglich einen Bonus für den Betrieb: Er spart sich die notwendige Stellenausschreibung und die damit verbundene Einarbeitung. Im Moment wirkt das ziemlich überheblich und wenig durchdacht. Ich wünsche dir aber dennoch viel Erfolg, deine Ziele zu erreichen. Ein roter Faden lässt sich aber noch nicht erkennen.
  20. tTt

    Berufswechsel mit 32

    Ich stimme @Errraddicator zu. Nicht alles ist in der Freizeit zu lernen, sondern der AG kann hier entsprechend ansetzen und die Mitarbeiter zu Schulungen anmelden. Grundsätzlich kommt jeder mal an einen Punkt, in der man sich selbst mit den Kollegen vergleicht. Das ist insbesondere bei neuen Inhalten besonders stark ausgeprägt und nichts ungewöhnliches. Das ist mMn. solange auch kein Problem, wenn einem die Tätigkeiten Spaß bringen und sich selbst dazu motivieren kann. Ich habe aber nach den Schilderungen den von dir @Flp den Eindruck, dass dir die Entwicklung keinen Spaß macht. Insofern kann ich dir nur dazu raten, das zu machen, was dir Spaß bringt, weil die guten Ergebnisse fast schon von alleine kommen. Vielleicht tut dir auch ein Tapetenwechsel (Jobwechsel) auch gut? Nach 3 Jahren ist diese Option auch gut möglich. Bei mir und auch anderen Kollegen hatte sich ab 2-3Jahren im gleichen Bereich ein gewisser Trott eingelebt, der dann auch für gewisse Langeweile gesorgt hat. Ist das bei dir vielleicht auch so? Gruß Timo
  21. Die gibt es im IT-Bereich allerdings nicht. Deine Tätigkeiten werden wohl einer EG10 entsprechen und man zieht dir gemäß den EntGO’en eine Entgeltgruppe ab. @RYZEN Werde dir mit deinen Forderungen klar, was deine unterste Schmerzgrenze ist, zu der du in deinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb weiter arbeiten willst und verhandle entsprechend. Gerade aber nach der Ausbildung sollte das Gehalt zu Gunsten der Spezialisierung zurück stehen und ich würde Spezialisierung, Schulungen, Zertifikate etc. als Verhandlungsmasse einbringen. Ich finde 43-45k für den Einstieg in Chemnitz (keine strukturstarke Gegend) für sehr hoch gepokert, wenn ich mir deine Azubivergütung anschaue. Dazu 40h und nur 24Tage Urlaub. Nicht gerade optimale Bedingungen für das angestrebte Gehalt. Da hilft es auch nichts, in einer gut bezahlten Branche zu arbeiten, wobei gerade die Sparkassen eher auch sparsamer sind, da sehr nah an öffentlichen Strukturen. Zudem sinken die Margen weiter wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes. Insofern halte ich 36-38k€ für ein realistisches Gehalt unter optimalen Bedingungen. Wahrscheinlich dürfte das erste Angebot des AG um 32k liegen. Insofern wünsche ich dir bei den Verhandlungen viel Erfolg! Bewirb dich bei mehreren AG um deinen Marktwert zu ermitteln.
  22. Da im öD ein relativ hoher Mangel an formal geeigneten Bewerbern (= inkl. Studium) herrscht und das Budget für das IT-Personal i.d.R. nicht ausgeschöpft wird, sind Verbeamtungen sowie Beförderungen für Beamte in der IT relativ wahrscheinlich, Bundesbehörden haben i.d.R. die besten Beförderungsmöglichkeiten, danach folgen mit etwas Abstand die Bundesländer. Bei den Kommunen sieht es eher durchwachsen aus und Beförderungen können dort schon einmal dauern. Das Endamt A12 bzw. A13g erreichen viele Kommunalbeamte eher nicht. Sofern du keine abgeschlossene Laufbahnprüfung hast, ist eine sofortige Verbeamtung schwierig und hängt maßgeblich von verwertbaren (einschlägigen) Berufserfahrungen ab. Bearbeitungszeiten von 6-12 Monate ab Beantragung auf Verbeamtung sind nicht ungewöhnlich und als normal zu bezeichnen. In der Regel sind Verbeamtungen nach 2 Jahren als TB relativ üblich, die Dauer hängt aber auch von der Personalnot und dem verfügbaren Stellenkegel ab. Es ist aber stets von der einzelnen Behörde abhängig und insbesondere ob gerade Beamtenstellen verfügbar sind (Stellenkegel). Nur dann kann überhaupt verbeamtet werden. Bei der (bayerischen) Polizei wird aber relativ zügig verbeamtet. Bei der Polizei ist die zügige Verbeamtung ziemlich üblich. Ist die Stelle ein gebündelter Dienstposten, kann man theoretisch von A9-A13g durchbefördert werden, ohne dass sich die Aufgaben ändern. Das ist bei Bundesbehörden häufig, bei Landesbehörden öfters und Kommunalbehörden nur selten der Fall. Die Bezahlung im öD ist gerade in Bayern und insbesondere in München deutlich unter dem des Marktes, als Beamter bleibt aber relativ viel netto vom Brutto übrig. Dazu kommen Kinder- und Heirats- bzw. Familienzulage. Schicht- und Schusswaffen- und Sicherheitszulagen kommen noch dazu. Homeoffice, Familienfreundlichkeit und bei Beamten die Sicherheit sind i.d.R. besser als in der pW ausgeprägt. Ob dir das die Abstriche wert sind und es sich lohnt für das Gemeinwohl zu arbeiten, kannst du selbst am besten beurteilen. Spannende Projekte gibt es im öD oftmals schon, aber du steuerst eher die entsprechenden Projekte und die damit beauftragten, zumeist externen, Dienstleister.
  23. Grob gesagt habe ich bisher keinen meiner Jobwechsel bereut. Ich konnte mich stets sehr deutlich weiterentwickeln und habe dabei auch gute Lohnsprünge innerhalb des öffentlichen Dienst erreicht. Aber mein letzter Jobwechsel erfolgte dieses Mal aber nicht nur rein fachlich, sondern war vorrangig von den bestehenden Arbeitsbedingungen getrieben. Ich bin quasi vom Dienstleister zum Kunden gewechselt, weil mir die Philosophie beim Kunden besser gefallen hat. Dafür gab es aber thematisch einen großen Bruch: Von der Netzwerkadministration (IT-Betrieb) ins EAM und somit sehr stark in Richtung Softwareentwicklung. Ich bin wieder einmal in einen Bereich ohne viele Vorkenntnisse gewechselt. Anstrengend und aufregend zugleich. Gerade am Anfang gibt es viel neues zu lernen, obwohl ich das Umfeld bereits kannte. Ich merke aber bereits nach rund 3 Monaten, dass mir die EAM-Aufgaben in der aktuellen Verteilung einfach nicht so viel Freude wie meine vorherigen Aufgaben bereiten. Kompromisse gibts halt überall. Bei den anstehenden Umstrukturierungen im Haus werde ich die Chance nutzen meine Aufgaben anders aufzuteilen. Ich bin dieses Mal nicht so euphorisch rein und wusste von Anfang an, dass die Aufgaben nicht zu 100% passen werden, aber der Behördenwechsel war mir tatsächlich wichtiger als die Tätigkeiten. Persönlich gefallen mir die Architekturreview-Meetings sehr gut. Wir haben Glück von sehr erfahrenen Architekten zu lernen. Aber daran schließt sich auch die Modellierung an. Die gefällt mir eher weniger, ist aber nötiges Beiwerk. Immerhin habe ich dieses Mal eine deutlich bessere Work-/Life-Balance und erhalte auch alle relevanten Schulungen sowie Zertifizierungen. Der Behördenwechsel war also vollkommen richtig für mich. Die perfekten Aufgaben sammle ich mir hier schon zusammen. Versüßt wurde mir der Wechsel mit +10k€ mehr Bruttogehalt. @Ulfhednar Wir suchen händeringend Projektleiter mit SW-Entwickler Background! Sei es nun technisch oder organisatorisch.
  24. tTt

    Wieviel Gehalt?

    @Errraddicator Köln ist schon etwas besser bezahlte Gegend, daher sind 1st-Level Support mit 36k€ realistisch. Wohlgemerkt mit 2 Jahren BE. Einstieg im 1st-Level mit 24-28k€ ist eher normal. 1st-Level ist halt eher schlecht bezahlt und erfordert nicht zwingend eine FI-Ausbildung. Das macht sich mit relativ schlechten Gehältern bemerkbar. Zusätzlich ist @danni3284 auch noch bei einer Versicherung, die meist eher überdurchschnittlich bezahlen, sodass 36k€ passen. Er hat also auch eine „gut bezahlte“ Branche erwischt. Zusätzlich ist es so, dass ältere Kollegen mit Umschulung mit einem doch etwas höheren Gehalt anfangen als der 20jährige. Die vorherigen Berufs- und Lebenserfahrungen werden mit 2-3k€ mehr brutto honoriert, aber tendenziell können ältere auch etwas besser verhandeln als die jüngeren. Grundsätzlich wird das Gehalt im 1st-Level aber niedrig bleiben. Von daher kann ich für deutliche Gehaltssteigerungen nur den Wechsel in 2nd-Level+ oder Fachbereich nur empfehlen. Ein guter Kumpel ist in München seit >8 Jahren im 1st-/2nd-Level Support unterwegs und hat glaube 48k€. Aber es ist halt auch München... Und kein Garant, dass das so bleibt.
  25. tTt

    Wieviel Gehalt?

    Mehrjährig bedeutet im deutschen Arbeitsrecht durch ein BAG-Urteil exakt 3 Jahre Wobei ich vermute, dass bei Robert Half nicht nur 3 Jahre gemeint sind...

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