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tTt

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  1. @TopSecurity Die Aufgaben sind sehr vielfältig, abhängig vom Stand und den Zielen des Kunden bzw. der IT(wenn als Interner). Die Jobbeschreibung ist von einem Beratungsunternehmen, sodass hier der Fokus auf Beratung des Kunden liegt, sprich es ist eher Projektgeschäft (z.B. Einführung eines SIEM oder einer Endpoint Detection etc. und alles was dazu gehört). Die Bandbreite geht von Führungskräften die Notwendigkeit einer funktionierenden IT-Sicherheit und deren Folgen klar zu machen bis hin zum Pentesting. Zum Beispiel auch konzeptionell dem IT-Sicherheitsbeauftragten unter die Arme zu greifen ist ein häufiger Task. Dem würde ich nur teilweise zustimmen, nicht immer ist Präsenz im Unternehmen Pflicht, das zeigt ja auch Corona sehr deutlich. Es gibt viele Tasks, die garantiert im Homeoffice und nicht beim Kunden erfolgen müssen. Das ist bunt gemischt, es gibt youngsters und seniors! Ich denke gerade im Cloud-Umfeld sind eher etwas jüngere vertreten, in der Managementberatung eher seniors. Das ist gewissermaßen abhängig von den Aufgaben und Schwerpunkten. Security ist aber keine Einzelarbeit, sondern nur Gemeinsam zu wuppen. Aus deiner Sicht ist das wohl nur Alt oder Steinalt 😆 @TopSecurity Für die Arbeit in der Security sind auf jeden praktische Vorerfahrungen mMn. zwingend notwendig. Nur so ist es möglich, entsprechende Beratungen zu leisten. Insofern schließe erstmal dein Studium ab und bilde dich dann zielgerichtet fort bzw. spezialisiere dich in deine Wunschrichtung. Generell ist Security als eine Service und Beratungsstelle anzusehen. Security zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen und dementsprechend sind stets unterschiedliche Handlungsschritte notwendig, das kann man mMn. nur durch entsprechende Praxiskenntnisse erkennen, die Gap von Theorie und Praxis geht da ziemlich weit auseinander und es kommt dann auf die Umsetzbarkeit an. Das beste Konzept bringt nichts, wenn es sich später nicht umsetzen lässt. Das heißt aber nicht, dass die theoretischen Kenntnisse zu unterschätzen sind. Es ist viel Grundlagenwissen und Spezialwissen notwendig, um Security richtig und sauber umzusetzen, abhängig von der angestrebten Philosophie im Haus. Mit einem Informatikstudium hast du auf jeden Fall das nötige Rüstzeug um später auch in der Security zu landen. Als SW-Entwickler ist sauberer Code, Security by Design und Encapsulation sehr wichtig. Hinzu kommt ein immer stärker werdendes Rollen- und Rechtekonzept. Ein (Micro-)Service ist entsprechend besser und somit auch schneller, unabhängig und einfach zu deployen. Das erhöht letztlich auch irgendwie die Sicherheit (-> schnelleres Patchmanagement). Viele Grüße
  2. 1a Ausbildungszeugnis einzelnoten und auch Gesamtbeurteilung 1. Von daher zu recht vom Ausbildungsbetrieb übernommen worden, Glückwunsch!
  3. Zeugnis #1 ist gut. man hat sich für deine Dienste bedankt und wünscht dir weiterhin viel Erfolg. Wenn dort noch steht, dass es im Rahmen deiner Umschulung war ist es auch ein passender Türöffner. Zeugnis #2 ist unvollständig und laienhaft. Zudem steht hier nicht viel verwertbares drin. Leistungsbewertungen sind zudem kaum zu finden und die paar die drin sind geben dir keine gute Beurteilung. Die Anstellung kann also nur relativ kurz gewesen sein. Der Grund der Kündigung ist an sich relativ klar, lässt aber aufgrund der gesamten Inhalte wirklich den Schluss zu, dass es aufgrund eines Fehlers von dir beim Kunden kommt. Die Lüge mit Mitarbeitern ist dir nicht anzulasten, lässt aber fast schon den Eindruck durchblicken, dass die Firma sich beschönigen will. Insofern hinterlässt es fast schon den Eindruck, dass du froh sein kannst, dort nicht mehr arbeiten zu müssen. Es ist kein Türöffner und falls möglich würde ich es sogar weglassen. Die Alternative: Einfach selbst umschreiben und hoffen, dass der Chef den Wisch unterschreibt. Bei 4 Monaten Anstellungsdauer kann auch ein eher unterdurchschnittliches Zeugnis verzeiht werden. Wobei eine Umschulung sowieso etwas weniger Praxis hat und damit schon ein Manko bei der Bewerbung darstellt. Keine gute Grundlage für die nächste Jobsuche, aber dennoch viel Erfolg dabei. Einfach dran bleiben, der Markt ist totz Corona ganz gut. Viele Grüße Timo
  4. Die Einzelnoten sind durchgehend 2, allerdings im gesamten nur noch eine 2-3 weil die Dankesformel und Bedauern fehlen. ist eine 2
  5. Die Behörde hat ein bestimmtes Geldkontingent und kann das gesparte Geld für eine andere oder zusätzliche Stelle umwidmen. Sprich die Behörde hat zum Beispiel ein Budget für 10Stellen je EG11 bekommen, aufgeteilt in 5x Personal und IT. Nun schafft sie im Haushaltsplan aus dem gleichen Budget allerdings 11 Stellen zu EG10, 6 Stellen im Bereich Personal und wie gehabt 5 Stellen in der IT. Da im Bereich Personal die Besetzung von den 6 Stellen schon durch ist, muss sie nun im Bereich der IT zwingend sparen. Ob das die klügste Variante ist, so mit seinem Personal umzugehen sei mal dahingestellt. Da aber im öD eigentlich stets eine Mangelverwaltung herrscht, wird ständig und fortlaufend das Budget umgewidmet - auch um im nächsten Jahr keine Kürzung des Budgets wegen Mangelnder Ausnutzung zu erhalten. So entstehen im übrigen wunderbar befristete Stellen ohne Sachgrund im öD oder halt Elternzeitvertretungen usw. Das muss die Behörde aus dem zugeteilten Budget einteilen. Und wenn dann tatsächlich endlich die Stelle in der IT besetzt wurde wird dann entweder um zusätzliches Budget im Haushalt gebettelt (Nachtragshaushalt) oder weiter versucht, aus anderen Bereichen umzuschichten bis es in dem aktuellen Haushaltsjahr wieder passt. So dreht sich das Karussell also stetig weiter. Der Bewerber hat also je nach Haushaltssituation Glück oder Pech.
  6. @Spillermen Abwarten ob die Zusage kommt und erst danach dann um die Entgeltgruppe feilschen. Mit 20Jahren Berufserfahrungen sollte es problemlos möglich sein, wenn es der Arbeitgeber in Spe auch will. Entweder man nimmt dich mit EG11 oder halt nicht. Das musst du auch für dich entscheiden, ob du mit einer EG10 auskommen würdest und das auch willst, ggf. Job einfach ablehnen und die investierte Zeit als Lebenserfahrung verbuchen. Aber jede Behörde agiert anders. Pauschalisieren lässt sich da nix, „den öD“ gibt es nicht. Grundsätzlich ist es durch Corona aktuell wieder schwieriger, die Durchlässigkeitsregeln anzuwenden. Die Bewerberlage ist aus AG-Sicht wieder etwas besser und es gibt somit keinen Bewerbermangel mehr. Vorrang haben nunmal formell die Studiumsabsolventen. Meine aktuelle Behörde hat die Durchlässigkeit prompt in den aktuellen Ausschreibungen wieder entfernt. Ob das so klug ist, sei mal dahingestellt. Ab 2021 gibt es im TV-L die gleichen Fallgruppen wie im TVöD-VkA (Kommunen). Dort gibt es jetzt bereits Fallgruppen mit >=EG10, die kein abgeschlossenes Studium erfordern, die es dann auch bei den Ländern (außer Hessen) gibt.
  7. Rein Subjektiv ist für mich bei den SW-Entwicklern (FIAE) etwas mehr beim Gehalt drin. Insbesondere die Startgehälter sind gegenüber dem FISI ungefähr 2-10k€ p.a. höher. Der FISI holt diesen Vorsprung perspektivisch nur in absoluten Mangelbereichen wieder ein (z.B. Projektmanagement, Consultant, Security). Das heißt aber nicht, dass es bei den FISI grundsätzlich schlecht läuft. Ganz im Gegenteil. Noch sind die Gehälter für beide Ausbildungsberufe auf einem vergleichsweise hohen Niveau, insbesondere im Branchenvergleich. Mit fortlaufender Berufserfahrung scheint ein FISI etwas im Vorteil zu sein und nähert sich dem FIAE ggf. wieder an. Der FISI hat es mit mehreren Jahren Berufserfahrungen zumindest im Vorstellungsgespräch selbst etwas leichter als ein FIAE. Den SW-Entwicklern wird in den Vorstellungsgesprächen ziemlich viel zugemutet, wenn man dem Forentenor Glauben schenken mag. Es kommt natürlich stark auf den gesuchten Bereich an (Mangelbereich oder nicht). @Max112 Ein DevOp lässt sich nicht in einen der beiden Fachrichtungen stecken. Sowohl ein FIAE als auch ein FISI kann jeweils ein DevOp sein. Und je nach Technologiestack und Erfahrungszeiten geht da grad sehr viel oder eher nicht. Ein DevOp ist da halt ein Bindeglied, der in beiden Bereichen (SW-Entwicklung bzw. Skripting und klassische Systemadministration) Erfahrungen benötigt. Ich bin da subjektiv gesehen in einer Wahrnehmungsblase und das muss nicht überall so gelten. Es spiegelt lediglich meine persönlichen Erfahrungen wieder.
  8. Ich bin auch grundsätzlich ein Typ, der sich davon nicht ganz so stressen lässt. In der Ruhe liegt die Kraft. Ich fange auch an das Problem/Die Störung systematisch einzugrenzen. Das geht auch nur durch viele Fragen an den Nutzer, ich lasse mir auch gerne den Fehler zeigen. zum einen sind die Anwender dann i.d.R. abgeholt und freuen sich, dass sich endlich jemand drum kümmert (das ist eine positive Grundstimmung), zum anderen lässt das Raum für Smalltalk um das Stresslevel des Betroffenen zu senken. Ich habe mehr Informationen und der Anwender fühlt sich (endlich) verstanden und gut bei mir aufgehoben (win-win). Komme ich nicht weiter (festgebissen), versuche ich mit einer Runde frischer Luft, einen Themenbruch etc. herbeizuführen, denn wenn ich zu verbissen auf der Suche nach der Ursache bin, finde ich den Fehler/die Ursache wohlmöglich erst zu spät. Grundsatz Nummer eins: Abwägung, ob es irgendwie einen Workaround gibt und wie viel Arbeitsaufwand die Umsetzung des Workarounds bedeutet. Ein Workaround nimmt grundsätzlich einmal Druck aus dem Kessel, wenn Anwender zumindest eingeschränkt wieder arbeiten können. Das macht die Ursachenforschung wesentlich einfacher, als wenn der Anwender ständig zuschaut. Hilft aber auch nur dann, wenn der Workaround schneller ist als die Ursachenbeseitigung. Ganz wichtig ist auch die Kommunikation mit den Anwendern, um sie zu beruhigen. Das gibt dann auch viel Raum/Zeit zur Lösung, man muss aber auch abliefern können, wenn man dann einen Zeitaufwand nennt. Ebenso einen täglichen Statusbericht, wenn sich die Bearbeitung länger hin zieht. Zuhause dann hilft Sport, Ablenkung oder eben nicht mehr an die Arbeit zu denken. Stress kommt und geht, wichtig ist, sich davon nicht fertig zu machen. Viele kritisieren nicht meine Person, sondern meine Funktion auf Arbeit. i.d.R. Kriegt der erste Ansprechpartner eben halt auch den persönlichen Frust abgeladen. Da heißt es, das nicht allzu persönlich zu nehmen und Verständnis zu zeigen.
  9. Grundsätzlich: Darauf achten ob Reisezeit als Arbeitszeit gilt. Bei wechselnden Einsatzorten beim Kunden (Außendienst) gibt es regelmäßig keine erste Tätigkeitsstätte, wobei auch die Kombination: Wohnung -> Büro (Zeiterfassung Kommen) -> Kunde -> Büro (Zeiterfassung Gehen) -> Wohnung möglich ist. Außendienstfahrten direkt zum Kunden mit Dienst-KFZ vom AG von privater Wohnung zum Kunden sind arbeitsrechtlich regelmäßig auch als Dienstreisen zu werten. Fahrzeiten im Auto sind ebenfalls Arbeitszeiten, denn während der Fahrzeit muss sich auf den Verkehr konzentriert werden. Bahn- Taxi- oder Flugzeiten sind differenziert zu betrachten, denn theoretisch könntest du in der Zeit entspannen (z.B. schlafen). Stehst du dem Arbeitgeber während der Fahrzeit aber mittels Telefon und/oder Laptop zur Verfügung, ist auch diese Zeit i.d.R. Arbeitszeit. Die EU-Rechtsprechung ist bei Außendiensten mittlerweile ziemlich eindeutig.
  10. tTt

    Arbeitsangebot

    Bei uns wird in Berlin demnächst noch einmal wieder ausgeschrieben, definitiv besser bezahlt (mindestens EG8 TVöD). In der letzten Ausschreibung konnten nicht alle offenen Stellen besetzt werden. Im übrigen ist die Gehaltsangabe nichts wert, wenn keine Tätigkeiten dazu vermerkt sind. Grundsätzlich aber kein wirklich gutes Angebot bei >6 Jahren BE - unabhängig von den Tätigkeiten, es sei denn es handelt sich ausschließlich um 1st-Level Support.
  11. Das Zeugnis ist keine 1-2, aber es gibt immer mal wieder gute Einzelnoten. Die Gesamtleistungsbeurteilung ist eine glatte 3. Die Satzstellungen sind manchmal etwas falsch (typische Fehler, wenn man kein Muttersprachler ist). Ich schließe mich dem Tenor an: Es wirkt so, als ob du Personal-, zumindest aber Fachverantwortung hattest. Die Bedauerung über dein Verlassen ist positiv und hebt das Zeugnis Noch auf eine 2-3. aber es ist keine 1-2...
  12. @ChrisG123 Wie gesagt, sprich mit deinem Chef, dass gemäß Entgeltordnung für ITler keine EG5 vorsehen kann! Druck den Teil der Entgeltordnung aus (ist mit Hilfe von Google sehr leicht zu finden) und sag ihm, dass du sofort um Korrektur und Erklärung bittest. Wobei es klug wäre eine Tätigkeitsdarstellung zu bekommen. Sollte das nicht fruchten bzw. es weiterhin bei der v.g. Aussage bleiben, wäre ein anderer Weg der Personalrat. Die können sich das ja auch mal für dich anschauen. Grundsätzlich würde ich dir aus der gesamten Situation empfehlen dich auch mal woanders zu bewerben, Stichwort Marktwert und Optionen prüfen. Ich wiederhole mich: Eine EG5 ist eigentlich nicht möglich, andernfalls ist es nur eine Verwaltungsstelle mit weniger als 50% IT-Aufgaben. Wenn du dich also ausschließlich mit der IT beschäftigst, kann die Tätigkeitsbewertung nicht passen -> Bewertungsirrtum. Bitte argumentiere niemals mit einer anderen Stelle. Das funktioniert nur dann, wenn beide Stellen die gleichen Tätigkeitsdarstellungen haben. Das ist aber meistens nie der Fall. Du wirst bezahlt nach den auszuübenden Tätigkeiten (sprich, das was in der Tätigkeitsdarstellung festgehalten wurde). Gibt es keine Tätigkeitsdarstellung, kannst du die Arbeit an IT-Systemen quasi einstellen. Mit der EG5 können es im Höchstfall nur 49,9% deiner Gesamtarbeitszeit sein. I.d.R. ist ausschließlich die Personalabteilung befugt, dir Aufgaben zuzuweisen oder zu entziehen, aber nicht deine Referatsleitung. Welche das in deinem Falle genau sind, steht inkl. Zeitaufteilung in der besagten Tätigkeitsdarstellung (Stellenbewertung).
  13. Wenn mich etwas stört, spreche ich darüber mit meinem Vorgesetzten und versuche eine für mich zufriedenstellende Lösung zu erhalten bzw. habe entsprechende Konsequenzen gezogen wenn es keine Lösung gab. Aber: Das musst du letztlich für dich selbst entscheiden, die kann ich nicht für dich treffen. Die Entgeltordnung ist schon einmal auf deiner Seite. Aber Recht haben und Recht bekommen sind leider zwei Paar Schuhe... Wie gesagt du hast viele Möglichkeiten. Ob der eingeschlagene Weg der richtige war, merkst du sowieso immer erst im Nachhinein. Die Frage ist: Was willst du? Offensichtlich warst du unzufrieden, denn sonst hättest du hier nicht nachgefragt. Aber aus meiner Erfahrung heraus: Von allein hat sich eher selten etwas verändert. Jeder ist seines Glückes Schmied.
  14. @ChrisG123Der Arbeitgeber hat sich mit der EG5 schon mal ein Eigentor gelegt. Gemäß Entgeltordnung TV-Hessen im Abschnitt 11 sind die Eingruppierungsrichtlinien für ITler beschrieben: Die EG6 ist wie bereits erwähnt die kleinste Entgeltgruppe, die zulässig wäre. Man hat dich entweder nicht auf eine IT-Stelle gesetzt oder betreibt vorsätzlich einen Bewertungsirrtum. Das ist für dich eine ideale Grundlage um das ausbessern zu lassen. Ehemalige IT-Azubis in die EG5 zu stecken, nur weil es bei Verwaltungs-Azubis möglicherweise korrekt ist, macht die Situation nicht besser.
  15. Grundsätzlich ist mir eine Eingruppierung in EG6 für Angestellte mit einschlägiger IT-Ausbildung als niedrigste Bezahlung bekannt, alles darunter ist mMn. Tarifbruch = der AG irrt mit der Eingruppierung. Grundsätzlich ist das Thema Bezahlung quasi ein Dauerbrenner im öD. Auf die Gefahr hin die Antwort schon zu kennen: Bist du befristet oder unbefristet übernommen worden und noch in der Probezeit? Falls befristet und/oder noch in Probezeit: Möchtest du dort dauerhaft bleiben? Abhängig von deinen Antworten gibt es mehrere Möglichkeiten: Variante 1: Mit Deinem Vorgesetzten über die Diskrepanz sprechen und Nachfragen/verhandeln das Anzupassen. Im TV-H nachschauen ob in der Entgeltordnung für ITler eine EG5 überhaupt zulässig ist und ggf. argumentieren. Variante 2: Ohne Tätigkeitsdarstellung weißt du nicht, welche Aufgaben zu erledigen sind. Zurücklehnen und Zeit absitzen (nicht empfehlenswert wenn du befristet oder noch in Probezeit bist). Variante 3: wie von den Vorrednern schon geschrieben: Tätigkeitsdarstellungen von dir und dem Kollegen vergleichen und falls identisch Entgelt einklagen (nicht empfehlenswert wenn du befristet oder noch in Probezeit bist). Variante 4: Deine täglichen Aufgaben mindestens 6 Monate lang dokumentieren und dann auf Eingruppierungsfeststellungsklage einreichen und Zahlung einfordern. Variante 5: Du suchst dir schleunigst einen neuen Arbeitgeber. Variante 6: Du tust nichts und bist glücklich mit dem was du hast. Wie auch immer du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem weiteren Weg. Leider keine allzu leichte Entscheidung.
  16. tTt

    Jobsuche

    Bei einem Nervenzusammenbruch professionelle Hilfe suchen, die Umstände, die dazu geführt haben, analysieren und abschalten (beides bereits erfolgt). Grundsätzlich entscheide ich nach dem Gesamteindruck, -Angebot persönliche Vorlieben und Bauchgefühl. Bei knappen Ergebnissen ohne klaren Sieger gehe ich auf die Themen ein, die mir wichtig sind (z.B. Gehalt, Arbeitszeiten, Arbeitsweg Fahrzeiten, Tätigkeiten, Homeofficemöglichkeiten, Teamgröße, Flexibilität usw.). Ich vergebe dann für jeden Themenschwerpunkt Punkte (z.B. 3 = Wunsch voll erfüllt, 2 Wunsch teilweise erfüllt,1 = Wunsch unerfüllt) und dopple oder verdreifache die Punkte bei den für mich wichtigsten Themen. Heraus kommt eine Gesamtpunktzahl, die für mich bei mehreren guten Angeboten quasi die Priorität festlegt. Bei Punktgleichheit (kam bisher nie vor) entscheide ich dann nach dem Bauchgefühl. Vielleicht hilft das ja.
  17. Ich habe meine Ausbildung abgebrochen und im gleichen Beruf noch einmal neu begonnen. Für mich war das im Nachgang gesehen der richtige Schritt. Besonders rechtfertigen musste ich mich nicht, es wurde allerdings bei den ersten Anstellungen im Anschluss der Ausbildung nach den Wechselgründen gefragt. Ich habe sie ehrlich beantwortet und bekam daraufhin mehr positive als negative Reaktionen. Bei Behörden wird ein Wechsel von vielen Vorgesetzten gerne als Verrat ihrer Person gewertet, was ich allerdings nie verstehen werde. Sprich vorher unbedingt mit deinem Ausbilder über deinen Unmut, denn du solltest ihm die Chance einräumen etwas zu verändern / verbessern. Wenn sich aus deiner Sicht nichts verändert, heißt es für dich die störenden Punkte zu verändern. Es geht schließlich um deine eigene Zukunft. Wenn ein Wechsel des Ausbildungsbetriebs für dich das geeignete Mittel ist, solltest du den Punkt weiter verfolgen. Ob deine Entscheidung so richtig war, wirst du immer erst danach herausfinden.
  18. @whoisqr Grundsätzlich muss es ja schon eine Stellenbewertung geben, denn die Ausschreibung erfolgt i.d.R. erst dann, wenn die Stelle bereits bewertet wurde und Haushaltsmittel dafür zumindest beantragt, meistens aber bewilligt sind. Natürlich kann der AG die Stellenbewertung noch abändern, aber das regelt jede Behörde/Organisation noch einmal getrennt. Und zusätzlich wird dann vor der Einstellung noch geprüft, ob die persönlichen Voraussetzungen vom Bewerber erfüllt werden. Eine IT-Stelle mit EG10 im TVöD-Bund erfordert z.B. beim Bund immer ein abgeschlossenes Studium oder gleichwertige Erfahrungen. Ohne Studium gibts halt eine Entgeltgruppe Abzug = EG9c im Falle des Bundes. Im TVöD-VkA (Kommunen)gibt es Fallgruppen, die eine IT-Stelle mit EG10 auch ohne Studium erlaubt. Im TV-L wird bereits ab EG9b ein Studium vorausgesetzt(ab 2021 übernimmt der TV-L die Regelungen des TVöD-VkA, was sich positiv für viele ITler auswirken dürfte). Sofern du bereits die Zusage hast, ruf einfach kurz an und frag nach, in welcher Entgeltgruppe die Stelle bewertet ist. Oftmals winden sich personaler etwas, alá: „Die Stelle wird gerade noch durch alle Gremien bewertet“, da heißt es aber etwas hartnäckig zu bleiben. Meist gibt es dann die Information, dass die Bewertung vorläufig bei EGxyz liegt. Zu 90% ändert sich daran meist nichts mehr, ab und zu wird es eine EG höher, weil der Personalrat aufgepasst hat... Die meisten öffentlichen AG wollen sparen und versuchen es erst einmal mit der niedrigeren Entgeltgruppe. Gerade bei Institutionen, deren Stellen durch Bund-Mittel finanziert werden, zahlt der Bund für die Stelle nach EG10 und die Institution schreibt das nur als 9b aus um die Mittel anderswo einzusetzen...
  19. Grundsätzlich sind 3000€ p.M., sprich 36k€ p.a. bei Vollzeit kein schlechtes Einstiegsgehalt. Bezogen auf Teilzeit absolut gesehen natürlich schon etwas mager. Aber das ist tatsächlich „Privatvergnügen“, auch wenn Kinderbetreuung so ziemlich der häufigste Grund dafür ist. In der Region Hamburg ist aber durchaus ein höheres Einstiegsgehalt möglich. Ich meine mich erinnern zu können, dass im Forum berichtet wurde, in HH zum Start direkt nach der Ausbildung 42k€ zu erzielen. Das Gehalt hängt maßgeblich aber auch von den Tätigkeiten ab, die dann zu erledigen sind. Im RZ zu arbeiten und eher Kabel im Doppelboden verlegen oder Server einschrauben sind jetzt auch nicht unbedingt die komplexesten Aufgaben und rechtfertigen somit auch kein höheres Gehalt. Aus meiner Sicht eher ein notwendiges Übel, die auch an Personal ohne zwingender IT-Ausbildung delegiert werden kann. Für Kabel verlegen und Schrauben eindrehen (plakativ formuliert) benötigt es halt keine zwingende Fachausbildung als Voraussetzung. Die Server dann konfigurieren, entsprechende Parameter setzen und ggf. per selbst geschriebenen Skripten in Betrieb zu nehmen hingegen schon eher. Den Rollout in Gesamtheit planen genauso. Die Ausführung an sich kann halt wunderbar in Teilaufgaben herunter gebrochen werden. Heraus kommt einerseits der/die „Strippenzieher/in“ mit tendenziell eher einfachen bis mittleren Schwierigkeitsgrad und eben der Admin der das System oder Netzgerät dann konfiguriert bzw. endgültig in Betrieb nimmt mit mittleren bis komplexen Aufgaben, der dem/der Strippenzieher/in sogar Anweisungen erteilt und Anleitungen zur Verfügung stellt. Für die aktuell genannten Tätigkeiten halte ich 36-38k (Vollzeit, in Teilzeit entsprechend prozentual weniger) schon für das obere Maximum zum Einstieg. Einer Frau in der IT zu begegnen hat leider noch immer Seltenheitswert, es ist nicht auszuschließen, dass sich diese Seltenheit geringfügig positiv auf das Gehalt auswirken könnte. Kann aber genauso gut gegenteilig sein, denn viel zu oft verkaufen sich Frauen in Gehaltsverhandlungen leider sehr deutlich unter ihrem tatsächlichen Wert. Dies sind meine persönlichen Erfahrungen und müssen nicht zwingend der Allgemeinheit entsprechen. Teilzeit und Homeoffice sind gerade in der IT oftmals sogar relativ einfach möglich. Homeoffice im RZ von Natur aus natürlich eher weniger. Insofern kann ich einigen Vorrednern hier nicht ganz so folgen, dass Teilzeit unüblich sei.
  20. Offen damit umgehen, dass dir mittlerweile ein finanziell besseres Angebot vorliegt, Fa. B dein persönlicher Favorit ist und ob beim Gehalt noch eine Anpassung vom Budget her möglich sei... entweder sie ziehen nach oder nicht, aber dann hast du für dich eine klare Entscheidungsgrundlage.
  21. Gesamtleistung ist eine zwei: Ansonsten sind die Einzelleistungen im Bereich 2-3. Der letzte Absatz hat alles für eine Empfehlung drin: Der AG hätte also gerne länger mit dem AN zusammengearbeitet, es wird sich für die Leistungen bedankt und der AG spricht auch ein Bedauern für die entstandene Lücke aus. Zudem wünscht man dem ehemaligen AN weiterhin viel Erfolg. Ohne eine solch vergleichbare Formulierung wird sonst das gesamte Zeugnis abgewertet, ist hier aber alles ok. Das Zeugnis ist durchweg als gut und somit eher überdurchschnittlich zu bezeichnen. Die Schönheitsfehler mit „ihr“ würden als Abwertung gewertet werden (mangelnder Respekt vor dem AN). Insofern handelte es sich wohl um eine Vorlage, die nicht an den AN angepasst wurde (Flüchtigkeitsfehler). Ich würde vermuten, dass das nicht beabsichtigt war. Nachhaken und unbedingt ausbessern lassen.
  22. Werkstudententätigkeiten gelten zumeist nicht als gleichwertig. Pflichtpraktika hingegen könnten durchaus Anrechnung finden, aber auch da gibt es eng gesetzte Grenzen, die ich hier nicht als erfüllt ansehe. Anrechnungsfähig sind Tätigkeiten, die quasi 1:1 fortgesetzt werden. Das ist aber nur selten der Fall. Praktikazeiten gemäß TV-Praktikanten sind anzurechnen. Der Potenzielle Arbeitgeber kann alle Praktika- und Werksstudentenzeiten als förderlich anerkennen, wenn er es denn will. Erfahrungsgemäß kommt das nur selten vor (insbesondere bei Bewerbermangel) und dann auch nur, wenn vor Einstellung darüber verhandelt wird (Der Bewerber muss klarstellen: „unter Erfahrungsstufe x fange ich nicht an“). Gleiches gilt für etwaige weitere Zulagen (z.B. IT-Fachkräftezulage) Das birgt aber das Risiko, dass sich die Verwaltung oder hier die kirchliche Organisation für einen günstigeren Bewerber entscheidet, sofern es einen anderen gibt. Das ist eben jedes Mal ein Einzelfall. Vermutlich gibt es aber nur die Erfahrungsstufe 1. Die Entgeltgruppe würde ich spätestens im Vorstellungsgespräch erfragen. Für jede Stelle müsste es eigentlich vorab eine Stellenbeschreibung geben.
  23. Das Zeugnis an sich ist überwiegend mit guten Einzelnoten versehen. Das Unternehmen scheint nicht sehr groß zu sein. Interessant finde ich auch die Auslegung von Mitarbeiterführung im Rahmen von Einarbeitungen... Nichts desto trotz wird das Zeugnis am Ende deutlich abgewertet, weil zunächst einmal die Aufhebung als überraschend bezeichnet wird und man sich letztlich nur für die Arbeitsleistung bedankt, aber kein Erfolg dabei war (=Qualität ungenügend). Das Bedauern über die Auflösung des Arbeitsverhältnisses geht dadurch völlig unter und erweckt den Eindruck, dass es irgendwie Spannungen im Arbeitsverhältnis gab. Da das Zeugnis einen sehr langen Zeitraum abdeckt: Unbedingt nachhaken ob das vom Verfasser so gewollt war. Das Zeugnis ist nicht mega schlecht, aber auch kein wirklicher Türöffner und auch nicht wirklich gut. Es fehlt zudem die Bewertung deiner Kundenkontakte (negativ). Da du um Aufhebung gebeten hast, gehe ich davon aus, dass du bereits einen neuen Job bzw. Anstellung hast. Das wäre eindeutig positiv und auch anzuraten. Wie gesagt, eine Empfehlung sieht für mich anders aus.
  24. Die erfolgreichste und schnellste Variante, die oftmals funktioniert, ist nach dem ersten Fehlversuch des AG selbst ein passendes Zeugnis zu formulieren und es sich abzeichnen lassen. Vorher noch fragen, welche Schulnote seitens AG beabsichtigt war. unabhängig davon: 10 Jahre für ein Arbeitszeugnis??? Irgendwie fehlt mir für das Zeugnis schon wieder die Relevanz. Zudem ich mich grad frag, was du dazwischen gemacht hast... Die Schnipsel, die du bisher vorgelegt hast, lassen kaum eine vernünftige Beurteilung zu, sah jetzt aber auch nicht vollkommen daneben aus... Grundsatz beim Arbeitszeugnis: Es muss wohlwollend formuliert sein und kann der AG der nichts positives sagen, lässt man es lieber weg. Gibt es nur Selbstverständlichkeiten wie Sorgfalt und Fleiß zu berichten, impliziert das sogar genau das Gegenteil und ist kein wirklich gutes Arbeitszeugnis.
  25. Befriedigend Befriedigend Befriedigend befriedigend -> Du arbeitest termingerecht, redest gerne etwas zu viel -> Schwätzer Diskrete Branchen oder Bereiche sind für dich damit passé. -> unbedingt nachhaken und ggf. ausbessern lassen Alles gute Einzelnoten Du hälst dich nicht an die internen Weisungen, hast aber nie über die Stränge geschlagen -> eher negativ Gesamtnote nur befriedigend Du bist mit Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden regelmäßig angeeckt. Du bist mit deinen Kollegen angeeckt. -> Du bist ein Eigenbrödler Immerhin dankt man dir für deine Arbeiten, erfolgreich warst du hier aber nicht = Man fand deine eigenen Lösungen eher nicht so toll. -> kein allzu gutes Zeugnis. nachhaken ob das so geplant war und ggf. Nachbesserungen fordern.

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