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Goulasz

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Alle Beiträge von Goulasz

  1. Hallo @King in the North! Ha, amüsant. Ich hab eine ähnliche Laufbahn hinter mir. Abi mit 19 Zivildienst im Jugendzentrum 4 Semester Lehramt Sek II Deutsch/Englisch - abgebrochen weil zu idealistisch(Club der Toten Dichter lässt grüßen) und gleichzeitig zu disziplinlos(Auslandssemester in Azeroth) ans Studium herangegangen 1 Semester Soziologie mit Nebenfach Psychologie - abgebrochen weil ebenfalls zu theoretisch Jobben beim Schwiegervater im Hochregallager Ausbildung zum FiAe Mein Abi hab ich mit 2,4 gemacht. LKs waren Deutsch/Englisch. In Mathe hatte ich solide 4 Punkte im Abi in der Mündlichen.(fuck tha police) Interessiert niemanden mehr. Was ich an Mathematik benötige, eigne ich mir dann an, wenn ich es brauche. Was erst in den letzten 6 Monaten stärker passiert ist(Data Science, Business Intelligence-Zeugs). Ich habe auf die abgebrochenen Studiengänge im Anschreiben weniger Bezug genommen(die sieht man auch im Lebenslauf) als auf den Grund, warum ich jetzt akut eine Ausbildung machen möchte. Nämlich weil sich Computer, Entwicklung, Technik im Allgemeinen als roter Faden durch mein Leben ziehen und immer eine Konstante waren. Bring das ganz klar hervor. Warum willst du jetzt eine Ausbildung machen? Was erhoffst du dir davon? Warum die Fachrichtung? Hauptpunkt für die Ausbildung war bei mir der "Mal richtig was arbeiten"-Praxisfaktor. Natürlich ist eine solide Theorie die beste Grundlage für eine gute Praxis, aber mir war "nur Theorie" zu öd und der Grund kam überall gut an. Gut, letztendlich bin ich in einem ziemlichen Gurkenbetrieb gelandet, wo ich für 400€ als billige Arbeitskraft eingesetzt wurde, aber ich hab mich auf den Hosenboden gesetzt, mir unter anderem hier im Forum Hilfe bzgl. der Rahmenbedingungen der Ausbildung(Projekt, etc.) geholt und meinen Abschluss gemacht. Wenn du den erstmal hast, ist der Rest wurst. Nach spätestens 2 Jahren BE geht es eh nur noch um Referenzen und Projekte. Meine pädagogische(Lehramt) und an Sozialsystemen(Soziologie, Psychologie) interessierte Ader kann ich mittlerweile in der Firma, in der ich arbeite als Ausbildungstutor und Praktikantenbetreuer einbringen. Darüber hinaus lese ich viel in Richtung Organisationstheorien(Systemtheorie nach Niklas Luhman, Gerhard Wohland z.B.) und bringe mich da regelmäßig in entsprechenden Gruppen ein. Wenn du Bock hast, können wir uns gerne mal per PN austauschen, falls es nicht hier in den Thread passt. Gruß, Goulasz P.S.: The north remembers!
  2. TL;DR: Unit Tests nachher schreiben geht. Schön ist aber anders. Längere Antwort: Schreibt man die Tests im Nachhinein, neigt man der Einfachheit halber dazu, "zu simple" oder ineffektive Tests zu schreiben. Baut man seinen Code direkt nach TDD auf, sind die Tests zum einen robuster und plausibler, zum anderen existieren sie nicht zu einem Selbstzweck, sondern um die Shipbarkeit deines Produktes zu gewährleisten. Was sich in deinem Szenario anbietet, ist allgemein ein Refactoring mit dem Einführen der Tests zu verbinden. D.h. du guckst, ob du redundanten Code hast, den du auslagern kannst, setzt vielleicht sogar eine CI Pipeline(z.B. Jenkins) mit einem Duplicate Finder auf und implementierst in dem Rahmen deine Tests. Das geht, ist sinnig und in der Realität auch häufig der Fall. Leider sind es meiner Einschätzung nach immer noch die Mehrheit der Entwickler, die zum einen beim Entwickeln wenig auf robuste, modulare Architektur achten und auch Tests schreiben und zum anderen den Code regelmäßig im Pairing oder Dojo reviewen. Gruß, Goulasz
  3. Goulasz hat auf Nopp's Thema geantwortet in Plauderecke
    Gar nicht. Neid ist unnötig und Zeitverschwendung. Es gibt Leute, die haben Jobs, die ihnen Spaß machen und Leute, die dieses Glück nicht haben. Wer zur Kategorie 1 gehört, den wird es auch nicht stören, wenn jemand anders "mehr" hat. Solange ein gewisser persönlich definierter Mindeststandard haltbar ist zumindest. Zumal es nicht nur "Geld" als Lohn gibt. "Lohn" für Arbeit besteht für mich aus mehreren Aspekten, z.B. Selbstverwirklichung Einteilung der Arbeitszeit und des Pensums Sicherheit und Planbarkeit Keine Abhängigkeiten, sondern Freiheiten zu haben Dazu ein Zitat von Uwe Lübbermann, zentraler Organisator des Kollektives hinter Premium-Cola:
  4. Goulasz hat auf Nopp's Thema geantwortet in Plauderecke
    Da. http://intrinsify.me/faq/items/was-sind-intrinsifier.html Als was ist mir eigentlich Wurst, Hauptsache der Kunde hat am Ende des Tages ein geiles Produkt, das ihm Wert bringt. Ich mache bisher eigentlich alles gerne. Anforderungsmanagement, Projekt-/Sprintplanung, UI/UX-Engineering Entwickeln(Software, Daten, alles wurst, hauptsache kein PHP), Automatisieren(CI-Pipeline, Tests, UI), teilweise Hosting, Security-Maßnahmen). Am meisten Spaß machen mir momentan Automatisierungs- und UI/UX-Themen. Da würde ich auch gerne perspektivisch bleiben und mehr Wissen aufbauen. Gruß, Goulasz
  5. Mahlzeit! Ergänzend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich Geocacher bin. Was Spiele "draußen in der Natur" angeht, bin ich also bereits bestens versorgt. Da kann ich auch die Kids eher mitnehmen, da ich dafür ein dediziertes GPS-Gerät habe und nicht den Eindruck erwecke "dauernd am Handy zu sein", was ich recht kritisch sehe. Gruß, Goulasz
  6. Mahlzeit! Ich hab's aus zweierlei Gründen wieder gelöscht. Ich fand es langweilig. Als jemand, der sich hauptberuflich mit der Auswertung und Verknüpfung von Daten beschäftigt finde ich es gelinde gesagt "bedenklich", was sich mit diesen Unmengen an Bewegungsprofilen anstellen lässt. Am besten noch per SSO-Facebook Login. Es sollte meiner Meinung nach viel mehr "Awareness" dafür geschaffen werden, was mit gar nicht mal so komplizierter Mathematik an Dingen bzgl. der Verknüpfung und Auswertung von Daten möglich ist. Und dass das immer eine Wahl "Bequemlichkeit vs. Datenhoheit/Privatsphäre" ist. Ein anderes, für Laien eher greifbares Beispiel sind die Vorschläge bei Amazon. "Ja, das ist doch bequem!" - Aber: Für welchen Preis? Wir IT-ler, Mathematiker und Naturwissenschaftler im Allgemeinen sind da imho besonders in der Pflicht, aufzuklären und zu unterstützen. Nicht einfach zu verteufeln, schließlich hat das Spiel vermutlich so viele Kids vor die Tür gebracht wie selten ein "Spiel" vorher. Aber ein reflektierter Umgang mit den Daten, die jeder so vor sich hin produziert, liegt mir persönlich schon irgendwie am Herzen. Gruß, Goulasz
  7. Goulasz hat auf CN25's Thema geantwortet in Anwendungssoftware
    Hallo @CN25! Ich weiß nicht genau, was du meinst, aber vielleicht wäre Trello was für dich? Ich hab dazu auch nen Blogpost geschrieben. Da kannst du eigene "Listen" oder "Lanes" erstellen mit Aufgaben, zugewiesenen Mitarbeitern und Fälligkeiten, die sich je nach Konfig auch per Push bei den Bearbeitern melden. Ansonsten gibt es natürlich die Klassiker wie JIRA und Redmine, aber so richtig weiß ich nicht, was du brauchst. Gruß, Goulasz
  8. Goulasz hat auf murat1895's Thema geantwortet in Datenbanken
    So eine Art "SortOrder" und dann "ORDER BY SortOrder ASC"? Wärst nicht der erste, der sowas macht.
  9. Eine sehr schöne Folie, die ich auf der DevOpsCon gesehen habe, beschreibt sehr gut, was passiert, wenn man unüberlegt und/oder ohne Erfahrung anfängt, seine Architektur über den Haufen zu werfen:
  10. Vielen Banken geht auch mittlerweile der Allerwerteste auf Grundeis, wenn die sich die ganzen Fintechs angucken. Ich bekomme idR auch wöchentlich Angebote aus dem Frankfurter Bankensektor, wo es um "Daten" und "Automatisierung" geht. Und ich habe weder COBOL, noch Java als Skills in meinem XING-Profil angegeben, eigentlich nur Microsoftlastiges ETL-Zeug. Allerdings find ich reisen doof. Meine 3 Kids und meine Frau sehen das sicher ähnlich. @Maxxi: Geh mal in dich, worauf du so am meisten Lust drauf hast und intrinsisch motiviert bist, dir Wissen anzueignen. An sich ist die Joblage momentan recht gut. Gruß, Goulasz
  11. Hallo @Maxxi! Zu dem ganzen bereits angemerkten Krempel möchte ich anmerken, dass Full-Stack etwas anderes bedeutet, als tief in einem Feld zu sein. Nämlich versiert auf allen Layern einer Applikation. Von User Experience über UI über das DAL bis zum Hosting.(Zwischenliegende Bereiche sind bewusst ausgelassen) Sonst denke ich aber auch, dass ein bisschen Fokus und ggfs. ein Tapetenwechsel dir nicht schaden könnten. Es erweckt jetzt nicht den Eindruck, als hättest du große Freude an deinem Handwerk. Ich bin mittlerweile z.b. sehr zufrieden in der "Meta"-Ecke. Also CI-Pipelines basteln, Testen, Automatisieren(auch und grade im Bereich ETL). Klar schreibe ich auch noch Code, aber ich habe eingesehen, dass ich nicht überall der Beste sein muss, damit der Kunde am Ende des Tages etwas zum Arbeiten hat. Will ich auch gar nicht. Ich hasse CSS und mit Angular kannst du mich jagen. Gruß, Goulasz P.S.: Ich empfehle sonst immer das hier. P.P.S.: Ich glaube, richtige, echte "Full-Stack"-Entwickler(beklopptes Hypeword) kannst du auf der Welt vermutlich an einer, maximal zwei Händen abzählen.
  12. Goulasz hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Systemadministratoren und Netzwerktechniker
    Malhzeit! Ich rate vehement davon ab, "einfach so" Sharepoint oder irgend ein anderes DMS/Collaboration-Tool zu installieren. Damit schafft man sich, wenn man es solo überhaupt hin bekommt(was ich nicht glaube), mehr Aufwand als Nutzen. Wenn sich bei euch regelmäßig Fragen auftun wie "Wo finde ich $Vorlage/Anleitung/Dokument?" würde ich vielleicht erstmal mit nem Wiki anfangen. Ggfs. noch Lync bzw. bald Skype for Business oben drauf. Aber auch nur, wenn diese Fragen und die daraus resultierenden Verzögerungen den Aufwand rechtfertigen. Oder alternativ ggfs. Atlassians Confluence und HipChat. Aber auch da würde ich ganz klar im Vorfeld gucken, ob sich der Aufwand lohnt und ihr mit euren Systemen die gängigen Fragen rund um Dokumentenverfügbarkeit und -suche, verteiltes Arbeiten und Wissensmanagement nicht schon hinreichend zufriedenstellend beantwortet. Gruß, Goulasz /Edit: Sharepoint ist natürlich sinnvoll, aber auch nur, wenn man Anwendungsfälle hat, die den Aufwand rechtfertigen.
  13. Moin! Ich führe das ganze mal kurz aus. Boni/Incentives führen nicht dazu, dass ein Mitarbeiter "mehr" oder "besser" arbeitet, sondern dazu, dass er genau das macht, was benötigt wird, um den Bonus zu erreichen. Assessment Center führen nicht dazu, dass ein potentieller Mitarbeiter sich so zeigt, wie er ist, sonder so, wie er denkt, am besten durch das Center zu kommen. Das gleiche gilt für die eingangs genannten "abstrusen Fragen". Als Eisbrecher kann man die durchaus nutzen. Aber was wäre denn, wenn das Setting für einen potentiellen Kandidaten so authentisch und echt ist, dass man dieses ganze Business-Theater(Eisbrecher, überbordenden Smalltalk, etc.) gar nicht braucht? Letztendlich geht es darum, für beide Seiten zufriedenstellend herauszufinden, ob ein Kandidat passt oder nicht. Und da ist mMn weder Platz noch besteht die Notwendigkeit für ein unnötiges Aufblasen des "Prozesses". Ein gutes Gespräch beim Italiener um die Ecke bringt oft mehr nützliche Informationen als ein Assessment Center. Wenn den Einstellenden wirklich daran gelegen ist, jemand "Passenden" zu finden. Es ist für mich persönlich Ehrensache, sich für sowas Zeit zu nehmen. Schließlich nimmt sich der Bewerber ja auch Zeit. Gruß, Goulasz P.S.: Ich spreche an dieser Stelle meine uneingeschränkte Empfehlung für Lars Vollmers Buch "Zurück an die Arbeit - Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden" aus. Die Tage kommt dazu auch noch ein Blogpost.
  14. Kein Assessment Center der Welt kann es schaffen, so gute Testbedingungen herzustellen, das ein annähernd reales Abbild von "on the Job" vermittelt wird. Ich halte diese Methode und auch viel anderen Bullshit aus der HR(ganz besonders die, die meinen, mit nem Kicker im Büro wäre man voll "#New Work 4.0") für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Aktionismus. Die einzigen, die erkennen können, ob ein Bewerber technisch passt, sind Leute mit ähnlichem Skillprofil und -Level. Die einzigen, die erkennen können, ob ein Bewerber menschlich passt ist das Team, mit dem er zusammenarbeiten soll. Kein prozessfremder HR-ler und schon gar kein Assessment Center. Lieber Schnuppern/Probearbeiten und die Probezeit im Job auch als solche nutzen. Meine 2 Cent dazu. Gruß, Goulasz
  15. Morgen @MDrescher! Ein paar konkrete Beispiele, die mir grade einfallen: Warum haben Sie sich für genau das Ticketsystem entschieden?(Wieso z.B. nicht Redmine, das hat auch ein Wiki und ein DMS) Mit welchen Mitteln haben Sie die Entscheidung durchgeführt?(Nutzwertanalyse, Matrix, etc.) Was für ein Lizenzmodell hat das Ticketsystem? Welche Lizenzmodelle kennen Sie und wie unterscheiden diese sich? Wieso diese Kombination an Serversystemen und keine andere? In puncto Integrität, wie kann sichergestellt werden, dass nur die für ein Ticket gedachten Personenkreise dieses auch einsehen können? Nennen Sie $Anzahl typische Angriffsvektoren, mit denen jemand versuchen könnte, Daten zu kompromittieren oder sich Zugriff zu dem System zu verschaffen. Ansonsten können im Fachgespräch natürlich immer Fragen zu "allem, was im Rahmenlehrplan steht" kommen. Da du eine Datenbank aufgesetzt hast, stell dich also auch auf Fragen zu ER-Modellen und Normalisierung ein, das ist eigentlich ein Klassiker. Da die Systeme irgendwie auch miteinander kommunizieren(Webanwendung, Datenbank, etc.) könnten ohne weiteres auch Fragen zu OSI und Protokollen kommen. Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen. Gruß, Goulasz
  16. Zu dem Punkt kann ich Stefans Ausführungen nur beipflichten. Wir hatten das Thema vor Kürze erst nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung bei den Probepräsentationen unserer Azubis, sei da lieber auf der sicheren Seite und lass die Quellen drin. Auch wenn die Präsentation nur für die Prüfer ist. Es zeugt davon, dass du sensibel im Umgang mit fremden Inhalten umgehst und das kann z.B. auch ein Zünglein an der Waage zwischen "gut" und "sehr gut" sein. Gruß, Goulasz
  17. Unfassbar. Schlicht und einfach unfassbar.
  18. Goulasz hat auf Goulasz's Thema geantwortet in Gaming Gruppe's Games
    So komisch ist die Frage gar nicht. Die Kampagne hab ich durchgespielt, ohne irgendwelche Glitches oder Probleme zu bemerken. Im SnapMap-Editor gibt es wohl noch einige Probleme bei großen Karten, aber da ist man wohl dran. Multiplayer-Balancing passiert ja idR eh durch Patching im Nachgang.
  19. Ich denke der Bedarf rührt auch daher, dass Anforderungen an Software mittlerweile einfach dynamischer und flexibler sind als das vor ein paar Jahren noch der Fall war. Grade im IT-Bereich geht der Fokus weg von riesigen Applikationen hin zu kleineren, schlanken, leicht zu bedienenden Tools("Apps"), die ganz spezifische Probleme lösen und nicht den Anspruch haben, die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Dafür aber schnell verfügbar und einsatzfähig. Zumindest ist das meiner Einschätzung nach außerhalb der ganz großen Konzern-Enterprise-Welt immer mehr so. Auch Menschen, die ich jetzt eher nicht als "Digital Natives" bezeichnen würde, kriegen über Ecken und Endprodukte für den Consumermarkt(iPhone etc.) mit, was an leichtgewichtigen Lösungen mittlerweile möglich ist. Wenn es aber stärker Richtung "Leicht bedienbare Software zur Lösung konkreter Probleme" geht und der Fokus weniger auf "SAP-Klon, der von Haus aus einfach ALLES kann aber garstig zu bedienen ist" liegt, kommt man mit den altgedienten tayloristischen Management-Methoden und Wasserfall-Planung nicht mehr so weit. Meine Beobachtung hier ist, dass sich diese Erkenntnis langsam aber sicher verbreitet, und vor allem dass agile Methoden keine hippen Buzzwords sind, mit denen man Mitarbeiter zieht, sondern, dass sie für manche Anforderungen spürbaren Mehrwert(time to market) bringen. Ein iteratives Vorgehen und ein Herantasten an die bestmögliche und effizienteste Lösung(über MVPs) werden wichtiger. Und das bringt implizit Anforderungen an Software und Architektur mit sich. Wenn ich schnell Feedback brauche, kann ich es mir nicht leisten, jedes Feature komplett manuell durchzuklicken und durch die QA/Test-Abteilung zu jagen. Es kommt der Punkt, wo Entwickler gefühlt schneller Features entwickeln, als getestet werden kann. Also wird das automatisiert. Zack, hat man ne CI-Pipeline. Damit es mit dem Hosting klappt, hat man auf einmal nen Admin im Team. Und weil man ja auch irgendwie nahe beim Kunden sein will und das ganze auch irgendwie abrechnen möchte, landet man logischerweise in so einem Vorgehen oft bei einem crossfunktionalen Team, das die gesamte Wertschöpfungskette abbilden kann. Gruß, Goulasz
  20. Goulasz hat einem Thema gepostet in Gaming Gruppe's Games
    Mahlzeit! Wer von euch hat es(noch), plant es sich anzuschaffen und wie ist euer Eindruck bisher? Ich war ja schon spätestens nach dem E³ Gameplay-Trailer heiß wie frittenfett. Und zumindest für den SinglePlayer-Modus wurde meine persönliche Erwartungshaltung übertroffen. Das Originalspiel hab ich '99(im zarten Alter von 13 Jahren, kurz nachdem ich Cannibal Corpse für mich entdeckt habe) gespielt, als es auch schon das grafisch deutlich bessere Half-Life auf dem Markt gab. Nichtsdestotrotz übte Doom damals™ auf mich eine ziemliche Faszination aus. Nach Freitag hat sich daran nichts geändert. Mittlerweile hab ich so etwa 11 Stunden Playtime in der Kampagne und ich bin immer noch total angefixt. Das Gameplay ist unfassbar schnell, meine anfänglichen Bedenken, die "Glory Kills" würden die Geschwindigkeit eher drosseln als sie "oben zu halten" wurden völlig ausgeräumt und die Waffen machen richtig Spaß. Die verschiedenen Gegnertypen und ihre Stärken und Schwächen passen super, ich hab es auf "Hurt me plenty"(normal) schon mehrfach geschafft, zu sterben, weil ich unaufmerksam war oder die falschen Gegner zuerst in den Fokus genommen habe. Auch die SnapMap-Funktionalität ist großartig. Ich denke für Szenarios und Co-Op-Action wird da noch einiges kommen. Den Multiplayer habe ich bisher noch nicht angespielt, da war ich in Shootern(abseits von Quake 3 Arena) aber noch nie so der Bringer. Und ihr? Gruß, Goulasz
  21. Moin! Hier dazu ein alter(16 Jahre) aber immer noch brandaktueller Artikel aus Joel Spolskys(StackExchange, Trello, ehemals Microsoft) Blog: The Joel Test: 12 Steps to Better Code Zum konkreten Inhalt: Ich finde die Fragen, die du stellst, ziemlich gut. Allerdings daraus ein "1-5 Punkte"-System abzuleiten war eine nicht so gelungene Aktion. Da bin ich bei meinen Vorrednern. Wir sind aber zwischen 4 und 5, mit starker Tendenz zur 5. Amüsanterweise sind unsere "Patterns & Practices" und unser Tooling im Bereich Softwareentwicklung bedeutend besser als im Bereich Data Warehousing und Data Science, obwohl unsere Kernkompetenz eigentlich die Datenverarbeitung ist. Aber das ist ein Posten, an dem grade akut gearbeitet wird. Gruß, Goulasz
  22. Das kannst du nicht nur, das solltest du sogar. Hier wird dir niemand eine verbindliche Antwort geben können. Nur Ratschläge basierend auf Vermutungen und Erfahrung. Im Gegensatz zu deiner IHK, die wissen in der Regel, was sie wollen. Gruß, Goulasz
  23. Hallo @Michl92! Ein Proof of Concept als Projekt ist völlig in Ordnung. Mein Projekt ging auch nicht unmittelbar in Produktion. Ich habe eine nicht-monetäre Bewertungsmöglichkeit(konkret: Nutzwertanalyse) zur Rechtfertigung des Entwicklungsaufwandes benutzt. Ist in deinem Antrag zu erkennen, dass es sich um so einen "Proof" handelt oder hast du dort von einem für einen internen oder externen Kunden zu entwickelnden Produkt gesprochen? An sich ist die Dokumentation in allen Phasen das Mittel der Wahl, um diesen Sachverhalt darzustellen. Auch ein gescheitertes Projekt kann eine sehr gute Note ergeben, wenn klar ist, warum das Projekt nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte und dies gut dokumentiert ist. Im Übrigen scheitern auch im "echten Leben" sehr, sehr viele Projekte. (Meist aufgrund schlechter Abstimmung der tatsächlichen Anforderungen) Eine Betrachtung der Wirtschaftlichkeit innerhalb der Doku ist eigentlich immer notwendig. "In echt" lässt dich auch niemand aus Jux und Dallerei irgendetwas entwickeln, wenn er sich davon nichts erhofft. Bei deiner zuständigen IHK sollte es dort Infomaterial geben. Hier ist der Link zu meiner Kammer: Berufsinformation und Dokumente Fachinformatiker IHK Kassel/Marburg Gruß, Goulasz

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