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pr0gg3r

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Alle Beiträge von pr0gg3r

  1. Also ich habe (wenn ich es richtig überschlagen habe) 18 Stunden Vorlesungszeit pro Woche. Dazu kommen in 4 Modulen seminaristische Übungen, das macht in Stunden umgerechnet 6 Stunden extra. Also verbringe ich (mindestens) 24 Stunden in der Hochschule, hier und da sind Lücken im Plan also sind es deutlich mehr. In der Ausbildung oder nach der Ausbildung im Angestelltenverhältnis hatte ich eine 40-Stunden Woche. Daraus könnte man jetzt deuten, dass ich jetzt 16 Stunden mehr Zeit in der Woche hätte und das schönste Leben. Aber: Pro ECTS kann man mindestens noch eine Stunde Lernen pro Woche einrechnen. Das macht bei 30 ECTS pro Semester zusätzlich 30 Stunden aus. Also ist es eine 54-Stunden-Woche. Jetzt könnte man natürlich das Argument bringen, dass das doch sowieso kein Student aufwendet. Ich halte aber dagegen: vielleicht nicht im ersten Semester, aber spätestens im zweiten oder Dritten wird das extrem stressig, vor allem wenn man Klausuren wiederholen muss und dadurch noch mehr Stoff zu lernen hat. Also diejenigen, die denken, ein Studium macht man mal kurz so nebenbei, überleben das Grundstudium nicht (aus dem Grund finde ich es auch wichtig, etwas zu studieren was einem zumindest einigermaßen Spaß macht). Bei den verlinken Studenplänen darf man nicht vergessen, dass diese nur die Vorlesungen beinhalten. Dort stehen keine Hausarbeiten und keine Aufwandszeiten für PVLs (Prüfungsvorleistungen) drin. Die Aufwendungen dafür kommen auf die von mir genannten 54-Stunden noch drauf (ich habe im aktuellen Semester zum Glück nur eine PVL in Form einer Klausur und habe da aber ganz schön drauf lernen müssen. Andere Studiengänge haben in jedem Modul für jede Woche Aufgaben die eine gesamte PVL ergeben). Und wenn man die PVL nicht hat, wird man nicht zur Prüfung zugelassen. Und das Niveau davon ist nicht so, dass man was hinklatschen kann, damit es eben irgendwie gemacht ist. An meiner Hochschule sind die höheren Semester z.T. nur noch zur Hälfte, die andere hat abgebrochen. Aber nicht, weil es für diese zu einfach war. Oder auch gar nicht, weil sie zu oft durchgefallen sind. Sondern einfach, weil sie es zu lange zu locker gesehen haben und dann nicht klargekommen sind. Aber ein Studium kriegt man nicht geschenkt - entgegen mancher Meinungen hier. /Edit: Ich (und viele meiner Kommilitonen) arbeiten nebenher, um sich das Studium einigermaßen zu finanzieren (nein, ich kriege kein Bafög und die Eltern müssen nur die Erstausbildung finanzieren). Das ist eine zusätzliche eine Belastung und nimmt Zeit weg.
  2. Oder ein ungelernter. Ich bin davon überzeugt, dass es egal ist ob man Akademiker oder gelernte Fachkraft ist, wenn man sich engagiert, motiviert ist und dafür "brennt". Es gibt Leute, die es extrem drauf haben und nicht studiert haben, aber es gibt auch die gelernten die nur Druckerpatronen wechseln können oder HTML können und sich FIAE nennen. Also kann man davon schließen, dass die besten Leute ihre Skills nicht nur durch das Studium oder die Ausbildung haben. Und ich bin mir sicher: beide finden eine super Stelle und landen irgendwann bei einem ähnlichen Gehalt. Aber: das betrifft nicht den Großteil der Fachkräfte. Und wenn sich ein Betrieb zwischen einem mittelmäßigen Studenten oder einem mittelmäßigen Ausgebildeten entscheiden muss, dann hat es der Akademiker einfacher. Aber: Es kann natürlich sein, dass der Akademiker weniger kann als ein FI, aber trotzdem mehr verdient, einfach weil das Einstiegsgehalt eines Akademikers höher ist. (das meine ich jetzt als reine Aussage und Tatsache, ohne jegliche Wertung). Aber: Es kann auch sein, dass jemand die höhere Positionen bekommt, alleine weil er studiert hat. Natürlich ist es nicht "fair" wenn ein Akademiker die höhere Stelle bekommt, obwohl er weniger drauf hat aber dafür studiert hat. Aber der Akademiker hat die besseren Chancen darauf. Oder es muss ja gar nicht um die Stelle gehen. Ein Beispiel aus meinem Berufsleben: Es gab ein paar Punkte die man verbessern kann (oder sogar müsste), die ich seit Jahren bei den richtigen Leuten anspreche. Niemand hat es interessiert. Auf einmal kommt ein Akademiker, ist gerade mal ne Woche da und sagt das selbe. Auf den wurde dann gehört. Also könnte man daraus schlussfolgern, dass es der Akademiker einfacher hat, rein unabhängig von jeglichen Skills. Aber darauf schimpfen oder wütend sein oder gar eskalieren, wie es einige hier machen? Nein, das bringt einen persönlich nicht weiter. Man kann das System nicht ändern (und das zieht häufig Akademiker vor (in manchen Punkten bestimmt berechtigterweise, in anderen nicht)), sondern nur sich selbst. Also was kann man tun? Sich damit abfinden oder studieren oder sich anders fort- oder weiterbilden. Wenn das die jungen Generationen mittlerweile geblickt haben und inzwischen mehr als früher studieren, wieso nicht? Ist doch legitim. Ob es zielführend für die Wirtschaft ist und diese auf die Vorteile der ausgebildeten Fachkräfte verzichten möchten, nur um eine bestimmte Generation an Akademikern heranzuzüchten: dann ist es halt so. Aber was passiert? Die Wirtschaft schimpft auf die Hochschulen, die Hochschulen auf die Wirtschaft, der gewünschte Effekt tritt nicht ein, nur eine Masse an Akademikern wächst die, einen Job benötigen, die Löhne sinken. Dass ein Studium auch nicht unbedingt zielführend sein muss, blickt ein großer Teil der Akademiker auch erst hinterher. Aber was will man erwarten, wenn dauernd (auch schon in weiterführenden Schulen oder von den Eltern) gepredigt wird, dass man doch den höchstmöglichen Abschluss machen soll. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wie er seine beruflichen Ziele erreichen möchte. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile, keiner ist absolut perfekt oder der einzige Wahre. Letztendlich geht der Berufswunsch und -weg ja auch über die Bildung hinaus. Wenn man sich nicht mit einem 0815-Job zufrieden geben möchte, den jeder erledigen kann. Entscheidet man sich dafür, dann ist es doch auch wurst, ob man Druckerpatronen mit nem Master oder ner Ausbildung wechselt. Oder Progrämmchen installiert. Intelligenz oder Intellekt hat schließlich nichts mit Bildung zu tun und muss sich auch nicht auf den Beruf beschränken. Aber es zeigt sich darin, nur einen von vielen möglichen Wegen als einzig wahrhaftig zu halten, was hier im Forum leider häufig so gesehen wird. Ich persönlich respektiere und bewundere nicht denjenigen, der studiert hat. Ich persönliche respektiere und bewundere denjeniger, der seinen beruflichen Wunsch erreicht und damit glücklich ist. Wenn derjenige damit glücklich ist, Druckerpatronen auszutauschen hat derjenige in meinen Augen mehr erreicht, als jemand mit Master, der aber total unglücklich in seinem Job ist. Nur denken leider viel zu viele, dass ein Master das Ultimative Rezept sei, dem ist aber auch nicht so (das merkt sogar der arroganteste Student (die es ja auch gibt) spätestens nach dem Studium). Eine Ausbildung aber auch nicht. Also lasst uns nicht alleine über den Abschluss urteilen.
  3. Du hast wahrscheinlich nicht verstanden, was ein Studium bedeutet. In einem Studium steckt man in der Regel 3,5 Jahre rein, hat diese Zeit lang 60-80-Stunden-Wochen (wenn nicht sogar mehr), keinen Urlaub (und nein, die Vorlesungsfreie Zeit ist nicht dazu da um Ferien zu machen, sondern um zu lernen und Prüfungen zu absolvieren) und vor allem: es verlangt sehr viel Eigendisziplin. Es gibt diejenigen, die das auf die leichte Schulter nehmen, aber die werden nach den ersten oder spätestens zweiten Semester aussortiert. Und wieso soll jemand, der ein Studium gut absolviert, doppelt oder drei fach so viel Aufwand wie bei einer Ausbildung hat und fachlich mehr kann nicht auch mehr verdienen? Ich denke nicht, dass du jemals einen Betrieb finden wirst, der Akademiker schlechter oder gleich gut bezahlt, wie ausgebildete Fachkräfte. Bzw. wenn ein Betrieb nur die Akademiker nimmt, die nicht wissen was sie wert sind, sind diese auch irgendwo selber schuld oder wenn sie in Bereichen arbeiten, für die auch eine Ausbildung ausreichend ist. Ich habe subjektiv betrachtet immer mehr das Gefühl, dass sich nicht die Akademiker hinstellen und behaupten, sie seien etwas besseres, sondern dass die Nichtakademiker sich über die Akademiker beschweren... Auf der anderen Seite gibt es auch die Akademikerkollegen die gerade von der Uni kommen, keine/kaum Praxiserfahrung haben und denken, sie sind der King weil sie studiert haben. Aber diese werden sehr schnell auf den Boden der Realität geholt. Letztendlich sollte es aber keine "Feindschaft" geben, sondern jeder die Möglichkeit bekommen, den Job gut zu machen. Back to topic: Ich denke, dass der Trend zum Studium mit der letzten Wirtschaftskrise zusammen hängt. Damals waren sehr viele meiner Freunde und ehemaligen Klassenkameraden geraden mit der Ausbildung fertig und wurden zum Großteil nicht übernommen und hatten anschließend keinen Job gefunden. Das einzige was dann übrig bleibt, ist eben sich weiter zu bilden, evtl. mit einem Studium. Dann ist es auch nicht verwunderlich, dass diese und Eltern und Lehrer etc. empfehlen, ein Studium zu machen statt einer Ausbildung. Auf der anderen Seite kommt es auch den Unternehmen zu gute (welche die Umstellung auf den Bachelor auch gefordert haben), wenn möglichst viele studiert haben (= viele Fachkräfte, sinkende Löhne). Und dann noch der generierte Fachkräftemangel, damit möglichst viele in die Richtung gehen. Dennoch bin ich davon überzeugt, wenn jemand gut in seinem Job ist und Softskills hat, eigentlich kein Problem haben sollte, einen Job zu finden (egal ob mit Ausbildung oder Studium).
  4. Ich finde, man muss aufpassen, was man vergleicht. Wenn man einen FIAE mit einem Informatiker vergleicht, darf man nicht einen "anwendungsprogammierenden Informatiker" her nehmen (klar diese gibt es, machen aber nichts anderes als FIAE, aber die meine ich gar nicht), sondern muss betrachten, was ein Informatiker tatsächlich macht. Laut Definition ist Informatik die "Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen, insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern" (Quelle: Wikipedia und die habens ausm Duden) wogegen ein Anwendungsentwickler Anwendungs(!)software programmiert. Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wenn man eine Zahl quadriert, verdoppelt sich die Anzahl der Nachkommastellen. Das kann ganz schnell zu Problemen führen, zB wenn ein Algorithmus öfter quadriert (am besten rekursiv). Dann kann sich ein Informatiker überlegen, wie man das Problem löst, da kein Datentyp dafür geeignet ist. Er überlegt sich, wie man die Nachkommastellen (digital) abbilden kann (Register, Speicher), wie der Rechner damit arbeiten kann (Rechenoperationen). Das ganze ist nicht so einfach, da evtl. die Register nicht zur Abbildung ausreichen, die Standardoperationen vom CPU zu falschen Ergebnissen führen und eigene Operationen dafür entwickelt werden müssen etc. Zusätzlich muss das ganze wissenschaftlich erarbeitet und bewiesen werden. Und dann muss das noch schnell sein. Was ich damit versuche zu verdeutlichen: Ein Informatiker und ein FIAE haben komplett andere Einsatzgebiete, die sich nicht vergleichen lassen. Man muss nicht studiert haben, um Anwendungen zu entwickeln. Man kann aber auch keinem Akademiker verbieten, als Anwendungsentwickler zu arbeiten. Aber um komplexe Probleme in der IT zu lösen, weiß ich nicht, ob eine Ausbildung ausreicht, da ganz andere Grundlagen dafür benötigt werden, die eine FIAE/FISI-Ausbildung (leider) nicht abdeckt. Man kann auch genau so auf der anderen Seite einen (Bindestrich-)Informatik-Studiengang belegen, ohne mehr als die Grundlagen der Programmierung zu können.
  5. Kommt der Stellenmarkt zurück auf die Startseite? Ich fand es immer ganz interessant zu sehen, was so gesucht wird.
  6. Wobei es immer noch darauf ankommt, ob man man mit einem Medieninformatik-Studium die Aufgaben von nem Mediengestalter übernimmt (Webseiten und/oder Printprodukte designed) oder ob man zB den ultrakrassen 4K-Code von Morgen entwickelt. Ist ein bisschen so, wie wenn man als studierter (reiner) Informatiker FISI-Tätigkeiten macht (gibt es ja auch). Es kommt also darauf an, wo man hin möchte. Bei an der Hochschule soll es so sein, dass sich viele mit dem Programmieren schwer tun (wurde zumindest auf einer Infoverantsaltung mehrmals gesagt) aber das ist mir gerade recht, dann gibts eben mehr Jobs für mich Und mit der Grundlage der FIAE-Ausbildung sind die (denke ich) gar nicht so schlecht (ich gehe davon aus, dass Gurki auch eine Ausbildung absolviert hat). Aber ich muss dazu sagen: Die Medienbranche ist nicht für jeden was. Ich kenne welche, die verdienen unter 2000k brutto und sind mega glücklich, dafür aber auch welche, die sehr gut verdienen aber denen es keinen Spaß (mehr?) macht. Wenn man eher in die kreative Richtung möchte muss man beachten, dass es dort sehr viele Gute gibt, die das "leben". Die machen eben 10-12 Stunden am Tag nichts anderes als Photoshop und zaubern damit unglaubliche Dinge. Gegen die hat man dann kaum Chancen, sich durchzusetzen. Wobei es auch immer darauf ankommt, ob man in einer Werbe- bzw. Marketingabteilung bei einem Konzern oder bei einer (kleinen) Agentur arbeitet. Hat beides seine unterschiedlichen Herausforderungen. Im Grunde hat Graustein recht: wer nur "irgendwas mit Medien" machen möchte, ist nicht unbedingt gut dort aufgehoben. Es muss schon "ich will unbedingt dies oder das mit Medien machen" lauten. Wieder bisschen so wie beim FISI, wenn dort welche "irgendwas mit Computern" machen möchten. Die finden (hoffentlich) auch einen Job, aber die kommen woanders hin, als diejenigen, die mit Begeisterung und Elan dabei sind. Wirtschaftsinformatik ist natürlich auch super. Meine persönliche Meinung ist aber, dass mich "die da oben" irgendwann so dermaßen angemadet haben, dass ich mit denen nichts mehr zu tun haben möchte. Ist was persönliches und hoffentlich bei jedem anders. Wobei ich es mir wirklich lange überlegt habe aber wenn ich auf mein Inneres höre, dann vermiss ich das Kreative. /Edit: bei mir sind die harten Mathefächer dabei, HM und angewandte Mathematik. Außerdem haben die Wirtschaftsinformatiker auch kein besseres Ansehen: sie können technisch gesehen am wenigsten aber verdienen am meisten Also da gibts für alles so seine Klitsches.
  7. Ich habe lange überlegt, ob ich Winfo oder MI studieren soll. Ich habe mich dann gegen Winfo (hatte auch die Möglichkeit dual) entschieden, da ich auch kreativen Part haben möchte (ursprünglich komme ich aus der Medienrichtung, habe dann aber in einem Unternehmen in der IT gearbeitet und möchte wieder zurück). Wirtschaftsinformatiker verdienen zwar im Schnitt mehr und haben andere Karrieremöglichkeiten, aber man sollte doch auch auf die persönlichen Interessen und Vorlieben schauen.
  8. Die Schulart heißt "BKFH", das heißt ausgeschrieben "Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife". Zugangsvoraussetzung dafür ist die mittlere Reife und eine abgeschlossene, mindestens dreijährige, staatlich anerkannte Berufsausbildung und ist der zweite Bildungsweg. Diese Schulart gibt es in BaWü in der gewerblich-technischen, kaufmännischen und sozialen Richtung (je nach Ausbildung). Anschließend hat man die Fachhochschulreife und kann an allen(!) Fachhochschulen und Universiäten der jeweiligen Richtung studieren. Oder man setzt das Fachabitur drauf, in dem man eine (technische/kaufmännische/soziale) Oberschule besucht und kann dann an Iniversitäten alles, auch fachfremdes, studieren. Berufskollegs, Abendymnasien, weiterführende Gymnasien usw. sind alle mit einer Abschlussprüfung versehen wobei es hier nur bei den allgemeinen und weiterführenden Gymnasien ist, dass man nach X Jahren die FH-Reife ohne Prüfung hat. Aber Bildungpolitik ist Ländersache, kommt also auch immer auf das Bundesland an.
  9. Es kommt immer auf viele Faktoren an. Wenn man wie ich viele Jahre nicht mehr in der Schule war, hat man es schwieriger. Auch kommt es drauf an, ob man nur ein paar Hauptfächer, oder wie ich 4 Hauptfächer (Prüfungsfächer) und 5 Nebenfächer hat. Letztendlich ist die Schwierigkeit von Bundesland zu Bundelsand unterschiedlich. Bei uns sind diejenigen, die nur wenig gelernt haben (teilweise Aufgrund von der Arbeit nebenher, teilweise auch aus fehlender Motivation) gnadenlos unter gegangen und sind zum Halbjahr (Probezeit) geflogen oder haben die Prüfung nicht geschafft (5 von 28), dann gab es auch viele die mit > 2,8 keinen Studienplatz bekommen haben bzw. nur auf Wartelisten gelandet sind. Bei uns war es definitiv nötig sich hinzusetzen. Wir hatten auch einen, der es (angeblich) nicht nötig hatte, das ist aber die Ausnahme statt die Regel. Wir haben in fast jeder Unterichtsenheit (Doppelstunde) ein neues Thema durchgezogen und nicht in der Schule gelernt. Das musste man zu Hause und ohne geht es nicht. Ich muss aber auch sagen, dass wir auf einem höheren Niveau gelernt haben, als die Prüfung letztendlich war. Dafür lief bei den meisten die Prüfung super, da sie dann einfacher als die Klassenarbeiten war. Dafür habe ich auch von anderen Berufskollegs gehört, die zwar einfacher im Unterricht und in den Klassenarbeiten waren, aber dann bei der Prüfung schlechter waren. Wobei es bei uns auch eine super Vorbereitung fürs Studium war, dort leufts auch nur mit Eigendisziplin und mit Hinsetzen.
  10. Ich habs in einem Jahr Vollzeit gemacht (wäre auch in 1,5 Jahren Teilzeit neben dem Job gegangen) und fand es schon sehr happig. In der Schule werden die Themen schnell durchgezogen, dort ist keine Zeit zum lernen. Folgend muss man sich daheim hin setzen. Ich habe zwar nebenher gearbeitet, aber konnte mir die Zeit frei einteilen, war also nicht regelmäßig. Je nach Schulaufwand habe ich dann mehr oder weniger gearbeitet. Die Lehrer haben uns empfohlen, NICHT nebenher zu arbeiten. Es gab welche, die teilzeit nebenher gearbeitet haben, dann aber schlechtere Noten gehabt und bisher keinen Studienplatz bekommen. Ich habe zu kämpfen gehabt und mich viel hinsetzen müssen, aber mit genug Biss und Ehrgeiz geht das schon. Es ist aber nichts, was man in einem Jahr kurz durchzieht.
  11. Ich sehe es so, dass man zu alt ist, um sein Leben zu ändern Ich habe meine Ausbildung zum FIAE "erst" mit Mitte 20 angefangen, anschließend meine FH-Reife nachgeholt und werde ab Oktober studieren. Überall dort waren auch Ältere. Klar ist das nicht der Großteil der Azubis/Schüler/Kommilitonen, aber ich persönlich fand es nie schlimm. So bleibt man immerhin jung Auch im Freundeskreis oder wenn ich Gleichaltrige kennen gelernt habe, haben es alle durchaus positiv aufgenommen. Davor dachte ich, dass die meisten es seltsam finden werden, aber das wurde nicht bestätigt. Also Mut zu dem Weg, den man für sich selbst für richtig hält, auch wenn er anders aussehen mag, als die meisten Wege der anderen.
  12. Dann darf natürlich auch der Bastard Operator From Hell und german-bash.org nicht fehlen
  13. Anruf, Sie (aus dem Management): "Meine Maus geht nicht mehr." Ich: "Sie haben doch eine drahtlose Maus, haben Sie die Batterien gewechselt?" Sie: "Nein" Ich: "Wieso nicht?" Sie: "Ich habe die Batterien raus gemacht aber wieder reingesetzt" Ich: "Wieso haben Sie denn die alten Batterien wieder eingesetzt??" Sie: "Die können doch nicht leer sein!!111" Ich: "Wieso(???) können die denn nicht leer sein??" Sie: "Ja die sind doch noch so schwer" Ich: ....
  14. Das Gesamtkonzept MUSS stimmen und schlüssig sein. Stell dir das wie ein Spiel vor: das muss(!) von der Grafik gut aussehen und muss(!) von der Story her fesselnd sein. Das ist dann = Erfolg. Wenn eines davon nicht stimmt, wird es zwar hier und dort seine Fans finden, aber wird niemals ein Bestseller. Und: das Drumherum muss auch stimmen und dazu gehören richtige Texte. Es ist nicht so (ich wiederhole mich!), dass ihr einen oder zwei Fehler habt. Nein, ihr habt in jedem Satz 3-5 Fehler! Das darf bei einem Produkt nicht sein. Wirklich nicht! Du bekommst hier haufenweise Tips und Ratschläge. Ich habe bestimmt schon 3-4 Stunden in diesem Thread verbracht. Normalerweise berechne ich meine Zeit meinen Kunden! Aber du musst die Kritik auch annehmen. Wenn wir sagen: "Du hast Rechtschreibfehler", dann solltest du die beseitigen. Punkt, aus, basta. Du verharrst aber auf deinem Standpunkt: "der eine Fehler". Und selbst ein Fehler ist ein No-go! Ich habe dir sogar in rot markiert, wie viele Fehler in einem Absatz stecken. Und selbst wenn diese behoben sind, sind das normale Sätze aber keine Sätze mit denen man ein Produkt vertreiben kann. Aber ich werde hier sicherlich nicht meine Marketing-Text-Skills für jemanden auspacken, der meine Hilfe nicht zu schätzen weiß. Sorry, ich wollte echt helfen, aber so sehe ich darin keinen Sinn. Warum wir hier eher weniger Interessa an einem solchen Programm ("IDE") haben, liegt daran, dass wir eher Profis als Amateure sind. Das heißt (ich wiederhole mich... und bin es langsam leid), diejenigen die täglich Batch benötigen können das im Schlaf, die anderen wissen, wie man "befehl ?" eintippt. Du verkaufst doch nem Rennfahrer auch kein Trabant oder nem Schreiner keine Supermarktbohrmaschine. Solange ich hier kein "Danke für deine Hilfe" höre oder "magst du uns helfen?" (wie normalerweise bei solchen Projekten auf mich zugegangen wird, weil man dankbar für die Hilfe ist) bin ich raus. Ciao.
  15. Muss man von der Webseite leider auch sagen. HTML4 und Tabellenlayout im Jahre 2015?! Und dann auch noch die Links (unter "how i can get in contact with you") in Standard-Farben. Ist halt auch die Frage, wen man anspricht: IT-Profis oder Hobby-IT-Bastler. Im Slogan müsste heißen "more than a simple BATCH-IDE". (than = als, then = dann). Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen schade und mir tut die harsche Kritik auch etwas leid. Der Wille scheint vorhanden zu sein, an der Umsetzung hapert es jedoch noch an viele Stellen.
  16. Sehe ich genau so. Wir reden hier auch nicht von einem Fehler a la "kann ja mal passieren" sondern wir reden über sehr sehr viele Fehler. Alleine im ersten Abschnitt: Die anderen Absätze habe ich gar nicht mehr durchgelesen...
  17. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Es kann sein, dass bei der Stelle als KAM auch Kalkulationen ein Bestandteil sind, die mit Excel gemacht werden sollen. Da braucht man evtl. etwas mehr Knowhow als die Grundlagen.
  18. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich habe deutlich den Eindruck, dass Firmen die Tätigkeiten, die bisher von dual Ausgebildeten erledigt wurden, immer mehr an Bacheloranten vergeben (nicht nur auf die IT, sondern auch auf andere Felder bezogen). Das heißt, dass dual ausgebildete Fachkräfte es stetig schwieriger haben werden, einen passenden Job zu bekommen, da der Trend zum Studium vorhanden ist. Im Gegensatz dazu werden aber Bacheloranten immer weniger die Jobs machen, für die Früher die Diplomanten eingesetzt wurden (außer, sie setzen einen Master drauf). Die Industrie klagt ja auch, dass dass sie mit dem Großteil der Studierten schlechte Erfahrungen machen und darum zusätzlich die Berufserfahrung veraussetzen, woraus wieder der Fachkräftemangel resultiert...
  19. Wenn dein primäres Ziel ist, vom Helpdesk weg zu kommen, kannst du auch erst einmal mit weniger Gehalt eine Systemadminstelle annehmen und dann zwei drei Jahre später erneut die Firma wechseln, um höhere Gehälter als Systemadmin zu bekommen. Da musst du die ein zwei Jahre mit weniger Gehalt als Investition bzw. als Sprungbrett sehen. Ist halt auch irgendwie eine Sackgasse, leider.
  20. Wird knapp auf 2016. Auf 2017 hast du eher Chancen. Wenn du dich sofort bewirbst. Der Vollständigkeit halber: Plan D: Studienkredit Plan E: Erst ein paar Jahre arbeiten und sparen, dann erst studieren (kann auch sinnvoll sein, wenn du nicht sofort einen dualen Studienplatz bekommst)
  21. Natürlich hat ein Duales Studium auch Vorteile. Da wäre die Praxiserfahrung (und wenn man bereits eine Ausbildung hat, zusätzliche Praxiserfahrung). Außerdem ist es natürlich super, wenn man in einem guten Betrieb rein kommt, bei dem es einem gefällt und man übernommen wird. ABER: Ich halte es für falsch zu sagen, nur duale Studenten werden einen super Job kriegen. Die Masse an Studenten sind eben keine dualen Studenten und brauchen sich in den MINT-Fächern nicht wirklich Sorgen machen (zu welchen Konditionen das sein wird ist wieder ein anderes Thema, aber da haben wir hier ja unseren Fachkräftemangel-Thread). Gerade in den MINT-Fächern muss man nach dem Studium keine zwei-drei Jahre Praktikas machen, jedenfalls scheint das bei meinem Bekanntenkreis eher der Fall in BWL, Biologie, Lebensmitteltechnologie usw. zu sein als in Informatik. Letztendlich muss jeder für sich die Vor- und Nachteile abwiegen. Ein duales studium ist nicht schlecht und bei Betrieben gerne gesehen, aber dass man nur mit einem dualen Studium karriere machen kann stimmt so auch nicht. Mit der Ausbildung in ein duales Studium zu gehen kann sicher sinnvoll sein und gerne nehmen die Firmen bereits ausgebildete. Aber man muss sich rechtzeitig (2 Jahre vorher!) darum kümmern, da die Plätze sehr schnell vergeben sind.
  22. Schau mal auf der Webseite der Dualen Hochschule, da müsste es eine Kategorie "Duale Partner" geben mit Firmenadressen. Gilt natürlich nur für ein duales Studium. Ein berufsbegleitendes Studium ist natürlich einfacher, wenn man bereits einen Job hat und der Arbeitgeber einen dabei unterstützt. Ansonsten offen in Bewerbungen erwähnen. Ich würde nach einer Ausbildung nicht unbedingt dual studieren um des dualen Studiums wegen, man hat schließlich durch die Ausbildug bereits etwas Praxiserfahrung. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man bei dem Unternehmen später bleiben möchte. Aber ansonsten ist es nur mehr Stress als nötig. Wenn es ums Geld geht, gibt es auch andere Möglichkeiten (Bafög, Studienkredit, Studentenjob).
  23. Dann fang ich mal an: Hat dir der OP beruflich neue Optionen ermöglicht?
  24. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Plauderecke
    Ich würde wegen dem NSA-Skandal nicht auf die Bereiche in der IT verzichten, die mir spaß machen. Macht dann nur jemand anderes. Der Skandal hat ja nicht die Auswirkung, dass jeder seine IT stehen und liegen lässt und wieder mit Papier gearbeitet wird Ich denke, davon sollte man sich als ITler einfach nicht so arg beeindrucken lassen. Meiner Meinung nach sollten Unternehmen ihr IT-Personal mehr in Richtung IT-Sicherheit schulen und ggf. Experten für kritische Bereiche einstellen. Nur leider "läuft" die IT ja auch ohne solche Experten, also warum mehr Geld ausgeben? Das ist leider oft die Denke von KMU. Nicht zuletzt ist unsere Politik in der Handlungspflicht, der sie leider nicht stark genug nachkommt. So drohen die USA damit, keine Geheimdienstinformationen an uns zu geben, wenn wir Snowden als Zeuge verhören. Wir dürfen uns nicht erpressen lassen. Was ich damit sagen möchte: wir als normale ITler haben nur bedingten Handlungsspielraum. Wir können nur die Systeme verwenden, die es auf dem Markt gibt. Und die Telekommunikationsanbieter, die es gibt. Wer etwas tun muss sind die Unternehmen selbst mit Hilfe von Experten und eben die Regierung. Wir können unsere Arbeitgeber maximal dafür sensibilisieren und unsere Regierung wählen. Arg viel merh geht leider nicht.
  25. pr0gg3r hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Leistung ist Arbeit durch Zeit. Das heißt, wer die gleiche Arbeit schneller verrichtet, hat mehr geleistet. Oder im Umkehrschluss, wer für das gleiche länger benötigt, hat weniger geleistet. Das Problem ist aber, dass man Leistung (meines Wissens nach) in der IT nicht so korrekt beziffern kann. An einem Fließband kann man ganz klar sagen, der eine Arbeiter hat 5 Teile in einer Stunde gefertigt, der andere 7. Aber in der IT ist das nicht möglich, zB wenn Kollegen meinen, sie haben 10 Tickets innerhalb von 8 Stunden bearbeitet und ich nur 3, heißt das nicht, dass ihre Aufgaben komplexer waren oder mehr Zeit beansprucht haben. Genauso ist es bei der Programmierung, der eine sitzt an einem Problem zwei Tage jeweils 10 Stunden fest, der andere schreibt in zwei tagen zu je 8 Stunden zweihundert Zeilen Code. Wie es hier schon angesprochen wurde, ist es vor allem auch Teamabhängig. Es leistet nun mal nicht jeder genau das selbe (alleine, weil man es nicht genau messen kann) und das kann ja auch ständig unterschiedlich sein. Diese woche mal 120%, die nächste dafür 80%. Ist doch auch kein Problem, solange es im Team passt. Nimmt man einen 120er und einen 80er und steckt diese in ein Team, dann wird sich das im optimalen Fall nach ein paar Wochen auf 95% und 105% angeglichen haben und dann ist der Unterschied gar nicht mehr so groß. Wenn es sich nicht ausgleicht, ist einer Über- und der andere Unterfordert. Beides kein optimaler Zustand. Und so sollte jeder für sich den passenden Arbeitsplatz finden. Der eine will vielleicht auch mehr aufgehen, der andere vielleicht eher seine Ruhe. Und so ist jeder Mensch unterschiedlich. Aber man sollte dann niemandem im Weg stehen und es ist zB auch nur kollegial, fair, hilfsbereit usw., wenn man wenig zu tun hat und die Kollegen entlastet. Aber genau solchen Arbeitsmoral vermisse ich häufig. Und das hat dann auch nichts mit der Leistung zu tun.

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