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Koch goes Fachinormatiker


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Also Leute,

Ich habe zuvor Koch gelernt und habe auch in ein paar anderen Gaststätten gearbeitet, da mir aber dieser Job momentan ziehmilch auf den Keks geht ( alle wochenenden sowohl wie auch alle feiertage arbeiten bei einer 50 stunden woche :D ).Bin ich zu den endschluss gekommen noch eine Ausbildung zu machen. Ich weiss jetzt fragt ihr euch vielleicht wieso Fachinformatiker aber dazu möchte ich jetzt folgendes sagen:

In meiner Ausbildungszeit als Koch habe ich mehr vor den Pc gehangen als an meiner Kochausbildung und immer schön mit den guten alten Quickbase oder sonnstigen Programmiersprachen gearbeitet.

Jetzt will ich mal bitte von euch eine erliche aussage über den beruf Fachinformatiker haben den im arbeitsamt ( BIZ ) erfährt man sowieso nur was man hören will damit man sich bewirbt.

also was macht ihr genau wie sind die arbeitszeiten und verdient ihr auch nen bissel geld ? ;D erliche antworten sind gefragt den ich habe echt vor eine 3 jahrige ausbildung zu machen .

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wochenenden sowohl wie auch alle feiertage arbeiten bei einer 50 stunden woche

Ja, das sind Fachinformatiker! Glaub nicht, du kommst um 9 und gehst um 16 Uhr wieder und das jeden Tag. Eine 50 h Woche ist nicht so unüblich (letzte Woche hatte ich 65... bin echt tot...), am WE wird oft geabreitet und gerade Nachts kanns mal später werden. Da im Ausland die Feiertage anders liegen, arbeite ich auch an feiertagen... Soviel dazu.

Gehälter findest du hier im Forum haufenweise(!!!!!!), da musst du nur mal in die Gehaltsthreads reinschauen. Anfänger verdienen in Deutschland brutto zwischen 1200 € und 3500 € (wenn ich die Threads mal zusammenfasse), wobei die meisten bei ca. 2200 € brutto liegen (mal geschätzt anhand der Threads). Ansonsten ist es wie bei den Köchen: Man kann auch als Koch reich werden (siehe Jamie Oliver *gg*).

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Hallo,

also zuerst einmal der Beruf des Informatikers ist ein abstrakter Beruf. Man muss recht gut und schnell Probleme erkennen und einen Lösungsweg finden. Es ist eben nicht nur das "coden" am PC, sondern auch überlegen, wie man Probleme im Team effizient und sinnvoll löst. Es kommen immer wieder Neuerungen in diesem Berufsfeld dazu und mann darf nicht stehen bleiben. Ich musste während meiner Ausbildung 2 Programmiersprachen und eine "Scriptsprache" lernen, sie waren nicht schwer und ich hatte Vorkenntnisse. Genauso das mit der Arbeitszeit, also geregelt war das bei mir zwar von der Kernzeit, aber der Rest auch total frei. Wenn ein Kunde ein Problem hat, dann wird es auch mal schnell 20 Uhr Abends und wenn man beim Kunden eben nur am Wochenende oder Feiertag arbeiten kann, dann muss das eben gemacht werden. Also ich hatte ständig Überstunden. Es gibt einige Bereiche, die einfach nach Schema ablaufen, aber manchmal steht man vor Problemen, wo eine Lösung her muss und man kann nicht nach Schema arbeiten.

Ich kann nur sagen, der Beruf macht Spaß und man lernt immer wieder neues kennen, aber man muss halt auch vieles immer wieder reflektieren und stressig ist es eben auch, vielleicht auf einer andere Art und Weise, aber stresslos ist es nicht

HTH

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Bei uns verdient man nach der Ausbildung bei ner 40 Std Woche 32.000 p.a.

Wohlgemerkt hat man dabei aber auch mal Arbeitszeiten von 14 - 22 Uhr, da der Kunde es so wünscht (ist aber Ausnahme)...

Letzte Woche war hier Telefonanlagen-Rollout, glaub nicht, dass ich da keine Überstunden geschoben habe, wir Azubis haben das allein managen dürfen :D

Mein Überstundenkonto ist gut gefüllt, wird bald wohl mal abgebummelt :schlaf:

Wenn du Spaß an Rätseln hast und abstrakt denken kannst (Sudoku bring ich immer gern als Beispiel :D), dann wär Fachinformatiker vielleicht was für dich, wenn du "nur coden" willst, werd besser nit Fachinformatiker ;)

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Also wenn du mich damit als Kellerkind bezeichen willst magst du recht haben aber wenn mann halt diesen beruf nicht ausübt ist und bleibt man halt kellerkind :D

worin unterscheiden sich die ausbildung zwischen systemintigration und anwendungstechnick bzw was währe für ein kellerkind besser :D

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anwendungsentwickler wäre für ein kellerkind definitiv besser.

Also das kommt ganz auf deine Firma an, ich komme immer zur gleichen Zeit und gehe wieder zur gleichen Zeit wie jeden Tag. Es muss schon wirklich etwas sehr ausergewöhnliches passieren, dass ich mal länger bleiben müsste.

Länger als bis 18 Uhr darf ich eh nicht bleiben und am Wochenende is auch nix. Alles in allem eine sehr sehr beständige Arbeitszeit ;)

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Gibts überhaupt noch "Nur-coder"? Also diese richtigen Kellerkinder, die kein Tageslicht kennen? *gg*

Ob die im Keller sitzen weiß ich jetzt nicht, kommt aber auf die Firma an, wo du bist. Gerade in größeren Softwarefirmen gibt es schon die Aufteilung: Softwareentwickler (auch Softwarearchitekt o.ä. genannt) und Programmierer. Der eine entwickelt die Software, macht sich Gedanken über Schnittstellen etc. und der andere setzt das am Ende dann um.

Wie stark man das immer trennen kann weiß ich nicht, aber so eine Aufteilung gibt es schon. Dort sind die Leute dann "Nur-Coder".

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Ich hatte manchmal das Gefühl man ist von allem etwas: 1st Level Support (wenn irgendein Kunde die direkte Durchwahl bekommen hat), dann wird man auch mal mit Fragen zum Computer allgemein gelöchert, man ist das "Mädchen-für-alles", wenn die lieben Kollegen mal wieder sich den letzten Rest Kaffee genommen haben, aber keine neue Kanne angestellt haben, der Seelentröster, wenn es wieder heißt, der böse böse Chef hat mir so viel Arbeit hingelegt, der Terminkalender, man versucht ne Planung auf die Reihe zu bekommen und es klappt eh wieder nicht. Das Kellerkind, das nur am Rechner sitzt und codet.

Ich denke mal es kommt auch immer drauf an, was man alles macht, ich denke man kann auch gerne viel Kundenkontakt haben, angeblich sind ja die "Informatiker" nicht in der Lage soziale Kontakte zu pflegen, also bei mir ist das nicht so ;-) Es wird doch sonst irgendwann langweilig

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Ja, das sind Fachinformatiker! Glaub nicht, du kommst um 9 und gehst um 16 Uhr wieder und das jeden Tag. Eine 50 h Woche ist nicht so unüblich (letzte Woche hatte ich 65... bin echt tot...), am WE wird oft geabreitet und gerade Nachts kanns mal später werden. Da im Ausland die Feiertage anders liegen, arbeite ich auch an feiertagen... Soviel dazu.

Das halte ich für ein Gerücht, mag zwar in deiner Umgebung so sein, aber der Durchschnitt liegt eher bei 45h Woche (Als Azubi 38 - 40h). Am WE wird hier so gut wie nie gearbeitet.

Ich kenne noch ca. 10 andere Fachinformatiker die ebenfalls nie am WE arbeiten müssen und normale 40 - 45h Woche haben.

Ich denke mit 50h - 65h und WE arbeiten gehörst du schon zu den wenigen Sonderfällen. Hast du da überhaupt noch ein Leben ? oder lebst du nur zum Arbeiten ? Sicherlich stimmt das Gehalt, aber stimmt deine Freizeit noch ? Hat die Familie von dir überhaupt noch was (sofern vorhanden) ?

Deshalb kann ich auch den OP mit Beruf Koch verstehen, das kanns doch nicht auf die Dauer sein.

Daher würde ich mich nicht durch so eine Aussage abschrecken lassen. Es kommt immer darauf an wo man landet und was man letztendlich will.

PS:

Einstiegsgehälter liegen zwischen 2.000€ - 3.000€ Brutto, alles darunter ist reine Abzocke und schon fast eine Beleidigung des Berufes an sich. 1.800 oder 1.900 usw. geht ja grad noch, aber 1.200 ? Mit so einem Chef würde ich mich garnicht erst weiter im Vorstellungsgespräch unterhalten.

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Klar muss nicht jeder so viel Arbeiten wie ich (ich arbeite uach nicht jede Woche so viel). Wir mögen Ausnahmen sein. Aber genauso sind diejenigen Fi's eine Ausnahme, die nach exakt 8 Stunden jeden Tag alles stehen und liegen lassen und gehen können. Es ist definitiv kein entpsannter Beruf. Ich sagte schon immer: Mit spätestens 40 hat die Hälfte ein magengeschwür (und sei's nur wegen unseren lieben Usern ;) ).

P.S.: Gehalt, Freizeit etc stimmt alles soweit (kann ja aber nie genug sein).

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Hallo,

also ich hatte auch schon als Azubi mehr als 40 Stunden und ein Freund von mir arbeitet bei einer großen dt. Spielefirma, zwar als Dipl. Inf, aber dort ist zur Fertigstellung von Updates auch Wochenendarbeit angesagt (meisten 4-8 Wochen vor Updatetermin). Ich denke es kommt auf das Unternehmen an, aber nach meiner Erfahrung divergieren Planung und reale Umsetzung sehr auseinander. Es heißt nicht, dass die Arbeit nicht vergütet wird, in Geld oder Urlaub, aber es ist eben nicht mehr geregelt, sondern es gehört eine flexible Anpassung hinzu. Hinzu kommt in dem Berufsfeld die kurze Halbwertszeit von Menpower, teilweise werden Spezialisten für kurze Zeit projektbezogen eingestellt und nachdem das Projekt abgeschlossen ist, wird diese Sonderarbeit auf den bestehenden Kreis der Mitarbeiter verteilt. Ich habe auch immer wieder die Erfahrung gemacht, dass gerade die Planung in dem Berufsfeld oft nicht von Informatikern gemacht wird, sondern von Personen, die aus einem anderen Bereich kommen. Das ergibt dann Teilweise völlig verzogene Planungen und unrealistische Zeiteinschätzungen, was dann letzt wieder zu Stress und Druck bei einem einzelnen führt.

Ich denke ganz wichtig ist es in diesem Berufsfeld die Menge an Informationen und vor allem die Schnelllebigkeit richtig einzuschätzen und effektiv darauf zu reagieren, sonst brennt man extrem schnell aus. Ruhephasen gehören dazu, aber oft liegt es an einer effektiven Arbeitsweise.

Ich kann nur sagen, mir hat meine Ausbildung, mein Beruf und nun mein Informatikstudium extrem viel Spaß, es ist zwar hart, aber ich habe Freude daran und ich kann mir nichts andere vorstellen.

Phil

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Also meine Arbeitszeiten sind zu 90% sehr geregelt, die Woche über bis um halb 5 oder Freitags bis 12.40 Uhr.

Groß Überstunden mache ich nicht, nur wenn etwas besonderes ansteht, zB Jahresabschluss, Serverwechsel etc...

Man kann das also auch bei IT'lern nicht verallgemeinern, es kommt immer auf die Firma an...

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Hallo,

da kann ich Destiny1985 nur zustimmen. Bei uns wurde auch von der Leitung gesagt, dass wir keine ÜStunden machen sollen. Viele haben unorganisierte Arbeit mit ÜStunden versucht zu kompensieren.

Also bei mir kamen schnell mal ein paar Stunden zusammen, denn wenn der Bus/Zug weg war, dann kann man ne Stunde ja nicht dumm rumsitzen :beagolisc und mir hat doch die Arbeit wirklich Spaß gemacht.

Bei uns war das von der Arbeitszeit doch sehr geregelt und vor allem eine Stunde Mittag war Luxus. Ich denke vieles liegt an der eigenen Arbeitsorganisation, man muss keine ÜStunden machen.

Phil

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Ich denke vieles liegt an der eigenen Arbeitsorganisation, man muss keine ÜStunden machen.

Genau so ist es. Ab und an lässt es sich zwar nicht vermeiden (Flug etc), aber im Regelfall im Büro sollte man das im Griff haben. Ansonsten ist man unorganisiert oder es besteht Personalmangel.

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