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Lohnt es noch, den Beruf Informatiker zu wählen? ...


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Ich bin in der 11. Klasse und will höchstwahrscheinlich in Richtung Informatik studieren. In letzter Zeit merke ich jedoch, dass sehr viele in dieser Berufsrichtung einsteigen möchten, und außerdem kommen immer mehr hochqualifizierte Arbeiter aus dem Ausland - Meine Frage ist deshalb, ob der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte schon bald gesättigt ist!?

Oder kann ich beruhigt mein Studium, in drei Jahren, angehen?

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Es gibt kein Beruf, bei dem man sagen ob er in (lass mich nachrechnen 3 Jahre Gymi + 4 Studium [glaub ich, oder?] :confused: ) 7 Jahren übersättigt ist oder nicht !!

Aber meiner Meinung nach ist die IT-Branche zur Zeit ziemlich die florierenste Branche, auch wenn man hört, dass der Zuwachs geringer wird.

Aber wie gesagt bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach hinunter.

cu

alligator

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Hi!

Das hört sich ja beinahe so an, als ob du einen Beruf suchst, der unbekannt und nicht überlaufen ist. Ja, es stimmt, dass jeder geldgeile Hans Informatiker werden will...aber davon werden bestimmt mindestens die Hälfte absolute Nullen sein, weil sie 1. keine Ahnung von Computer haben, 2. Desinteressiert sind und 3. nur wegen des GEldes einsteigen. Also...wenn du Leidenschaft für die IT besitzt und viel Lernwille mitbringst, kickst du die Konkurrenz locker weg. Man sollte seine Berufswahl echt nicht daran festmachen, wieviele Konkurrenten auf dem Feld stehen ;).

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Meine Erfahrung ist, daß einfach Quereinsteiger recht selten Erfolg haben. Am besten haben die abgeschnitten, die sich schon seit vielen Jahren mit Computer, Technik und Programmierung als Hobby beschäftigt haben. Diese gehen dann auch mit einem ganz anderen Ehrgeiz ans Thema.

Nach der Statistik kann man auch nur mit ca. 5-10% der Schüler nach der Ausbildung im Bereich Programmierung etwas anfangen.

Beim Start der Ausbildung solltest Du Dir vollkommen im klaren darüber sein, zu welchem %-Satz Du gehören willst. Dazu gehört nämlich nicht nur 100% Einsatz im Unterricht und im Praktikum, sondern nochmal 100% Einsatz aus Eigeninitiative im Selbststudium.

Viele träumen vom Programmierer-Job mit Schweinebezahlung, aber die Wahrheit ist, daß unheimlich viele versagen, sobald die ersten Codezeilen geschrieben werden. Viele Abschlüsse heißt eben nicht unbedingt viele "qualifizierte" Abschlüsse sondern auch unheimlich viele unbrauchbare durchgeschleuste Fehlinvestitionen.

Ich weiß, daß sich das hart anhört, davon sollte man sich auch nicht abschrecken lassen, aber man sollte doch bevor an den Start geht sich darüber nochmal ganz im Klaren sein, ob man die Power hat sich zu den unteren 5% durchzukämpfen!

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hi IT-Beginner,

Da wir alle keine Kristallkugel haben, um zu sehen, wie es in 7-10 Jahren aussieht, kann ich mich Aligator nur anschliessen.

Ein paar Gedanken haette ich aber schon ...:

Allgemein hat es im Bereich des Dipl.Inform. noch nie eine nennenswerte Arbeitslosigkeit gegeben. Selbst Mitte der 90er hat jeder, der wollte, auch irgendwas gefunden.

Die Greencardregelung ist ein Flop, ein Jahr nach Einfuehrung sind nicht mal die Haelfte der angepeilten Zahlen erreicht.

Die Abbrecherzahlen sind durch den aktuellen Hype nicht gerade kleiner geworden.

Das wahrscheinlichste, das in diesem Bereich wirklich schief gehen kann, ist, dass Du mit zu wenig Interesse oder falschen Vorstellungen an das Studium gehst. Ein Infstudium hat (zum Glueck) wenig mit Programmierung und Hardwarebasteln zu tun, sondern viel mit Mathe und theoretischen Grundlagen. Am besten, Du informierst Dich an Tagen der offenen Tuer bei Deinen Wunschhochschulen ueber die Studieninhalte und Lernbedingungen. Da die von Hochschule zu Hochschule anders sein koennen, ist das immer noch die beste Methode.

@ Crush: Deine Aussagen waren jetzt mehr auf die _Ausbildung_ zum Fachinf bezogen?

Gruss, Frank

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  • 2 Wochen später...

Für mich gibts es bald ein Überangebot an IT-Kräften.

Klar wird der IT-Bedarf in den nächsten Jahren ansteigen, aber nicht in dem prophezeitem Ausmass.

Der ganze IT-Boom hat sich doch mittlerweile als Seifenblase herausgestellt - siehe Absturz des Neuen Marktes, Entlassungen auf breitester Front, z.B. 3600 bei Cisco , 1500 bei Amazon, Nokia, etc... Schuld daran ist unter anderem die Kostenlos-Menatlität der Internet User und andererseits ist es eher unwahrscheinlich, dass ein Durchschnittsbürger plötzlich die Hälfte seines Gehaltes für IT-Leistungen ausgibt.

Mittllerweile bildet doch schon fast jeder drittklassige Betrieb IT-Leute aus (z.b. informatikkaufmann beim netto-markt), die irgendwann auf der Strasse sitzen werden.

Meiner Meinung nach sollte man den Beruf wählen, der einen wirklich interessiert und sich nicht von Berufsaussichten leiten lassen -

macht der Beruf Spass, bringt man auch Leistung und hat dann immer gute Aussichten.

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Hallo IT_Beginner,

Die IT-Branche wird noch nicht so schnell gesättigt sein, da heutzutage die Qualifikationen hoch gesteckt sind. Nur, weil jemand ´n abgeschlossenes Studium hat, heisst das nicht, dass er ´nen Job gekommt, denn die Qualität spielt eine grosse Rolle, ebenso wie weitere Faktoren wie z.B. Temafähigkeit, Einsatzbereitschaft, Interesse am Job, etc.. Es ist schon richtig, dass z.Z. eine Welle an Schulabgängern versucht, in die IT-Branche strömt, wohl angelockt durch die niedriegen Voraussetzungen der neuen Ausbildungsberufe und - wie Kritiker meinen - durch uptopische Gehaltsvorstellungen. Aus dem Ausland kommen übrigens nicht sehr viele Kräfte. Das hat sich auch nicht durch die GrennCard geändert, da Deutschland nicht interessant genug ist. Der Grossteil der Inder u. sonstigen Kräfte strömt z.Z. in die USA oder Japan. Von daher kannst du beruhigt dein Studium anfangen. Wer sich Mühe gibt und nicht als Theoretiker versauert, hat auch reelle Chancen, einen Job zu finden. Ich z.B. kann sagen, dass ich mit Sicherheit nicht durch meine Noten zu meiner Ausbildung gekommen bin. PS: Auch ein drittklassiger Betrieb muss gewisse Bedingungen erfüllen, um ausbilden zu dürfen...

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Hallöle.

Also ich arbeite in einem Betrieb, der von aussen her durchaus als drittklassig scheinen könnte, in einem Faserwerk in Kelheim. Aber trotzdem lerne ich so einiges, weil ich nämlich als vollwertiger Admin mit fast allen Befugnissen eingesetzt werde. Ich hab auch schon von Leuten aus einem erstklassigen Betrieb wie der Telekom gehört, das sie überhaupt nix lernen, also sollte man sich da nicht zu sicher sein. Und zum eigentlichen Thema: Was willst du denn sonst arbeiten? Wenn dir IT Spaß macht, dann tu es, wenn du nur wegen des Geldes einsteigst, dann lass es! Die Verwaltungsberufe sind auch überlaufen und auch viele andere. Wenn du gut bist, kannst du in jedem Beruf Erfolg haben.

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Ich kann jomama nur Recht geben. Es kommt nicht drauf an wo man ausgebildet wird. Das Beispiel mit Netto-Markt von hiob is jetzt schon krass, aber ich hab das Problem in einem großen Betrieb keine Verantwortung zu bekommen. Ist ja andererseits auch verständlich, aber in einem kleinen Betrieb ist die Verantwortung/Gefahr nicht ganz so groß, dehalb hat man evtl. mehr Möglichkeiten auszuprobieren/zu lernen!

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Offtopic:

Meine Rede. Unser Betrieb hat 500 Mitarbeiter, da kann natürlich schon mal was schiefgehen. Aber ich programmiere in Datenbanken rum, die andere gar nicht sehen dürfen. Ich hab das höchste Admin-Passwort, und kann auch an den Servern rumspielen. Da lernt man auf jeden Fall mehr, als wenn man, wie das in den meisten großen Firmen der Fall ist, nur im BIZ rumsitzt.

Aber das ist ein anderes Thema

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von IT_begiNNer:

<STRONG>Ich bin in der 11. Klasse und will höchstwahrscheinlich in Richtung Informatik studieren. In letzter Zeit merke ich jedoch, dass sehr viele in dieser Berufsrichtung einsteigen möchten, und außerdem kommen immer mehr hochqualifizierte Arbeiter aus dem Ausland - Meine Frage ist deshalb, ob der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte schon bald gesättigt ist!?

Oder kann ich beruhigt mein Studium, in drei Jahren, angehen?</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Cool-Matthias:

<STRONG>Kann meinem Vorredner nur zustimmen!

Fachinformatiker ist schliesslich ein mehr oder weniger kreativer Beruf und kreativ sein ohne Spass bei der Arbeit ist schwierig.</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von jomama:

<STRONG>[...] Wenn dir IT Spaß macht, dann tu es, wenn du nur wegen des Geldes einsteigst, dann lass es! Die Verwaltungsberufe sind auch überlaufen und auch viele andere. Wenn du gut bist, kannst du in jedem Beruf Erfolg haben.</STRONG>

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Original erstellt von jomama:

<STRONG>Nochmal zweieinhalb Jahre, in denen ich wenig verdiene und viel arbeite? Sollte es denn nicht möglich sein, sich die kaufmännischen Fähigkeiten durch zusätzliche Schulungen anzueignen? Da kann ich ja gleich studieren :confused:</STRONG>

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Man sollte niemals seine Zukunft nach irgend welchen Vorhersagen treffen.

Wichtig sind die eigenen Interessen und Neigungen.

Vor 10 Jahre z.B. hätte wohl keiner dazu geraten Lehrämter zu studieren. Heute werden Lehrer dringend gesucht. (Zumindest in Hessen)

Auch sagte man einmal, dass Maschinenbau wohl eher schleche Aussichten hat. Und Maschinenbauleute sind auch immer noch gesuchte Leute.

Also, nix auf Gerede geben, sondern erst mal Schule fertig machen und dann weiter sehen.

Die Bedenken muss man natürlich verstehen. Für den Beruf wird viel Werbung gemacht, hohe Gehälter werden versprochen und jeder rennt drauf los. Eine IT-ler-Schwemme aber glaube ich ist reine Schwarzmalerei.

<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 25. Juli 2001 15:00: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von Data ]</font>

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