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Gehaltsvorstellung für Rm Bonn


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Hallo Leute,

ich weiß, daß dieses Thema schon x-mal gepostet wurde und bei Suicidal auch eine Statistik ist, allerdings kann ich damit nicht wirklich was anfangen, da sie zu breit gestreut ist.

Ich werde demnächst im Raum Bonn meine Ausbildung als FIAE fortsetzen (im Januar hab ich AP). Wieviel ist während der Ausbildung und vor allem danach ein gängiges Gehalt für das obere Mittelfeld. Ich brauch dbzgl. dringend Input, weil ich bald Vorstellungsgespräch hab.

Grüße,

butschi :P

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Hallo zusammen,

wenn es doch schon mal wieder ums Gehalt geht dann muß ich mal einige Anmerkungen loswerden.

Selbst erlebt habe ich folgende Situation (vereinfach wiedergegeben):

A:Gehalt?

B:Ich hätte gerne XXXX DM im Monat.

A: Das sind dann 12 x XXXX DM.

B: Ich bin eigentlich von 13 Monatsgehältern ausgegangen.

Also mach Euch mal klar was Ihr wollt.

Außerdem gibt es noch variable Anteile über die man reden muß.

Wenn Ihr einen Firmenwagen bekommen sollt(bei einem Berufseinsteiger eher unwahrscheinlich) dann rechnet Euch aus ob sich die private Nutzung auch lohnt. Der geldwerte Vorteil kann einem bei der Steuererklärung sonst ganz schnell die Tränen in die Augen treiben.

Wie ist die Urlaubsregelung? Wie ist die sonstige Situation, gibt es eine betriebliche Altersversorgung, etc.

Was ist das für eine Firma? Kleine Uternehmen bieten meist nicht die Sicherheit die ein großes Unternehem bietet.

Und zum Schluß: Wie ist die momentane wirtschaftliche Situation und die Situation am Arbeitsmarkt.

Ich gönne jedem ein gutes Gehalt aber bleibt am Boden der Realität.

Wenn jemand im Jahr 100.000 DM Eehalt bekommt dann bedeutet das für das Unternehmen Kosten in Höhe vom 160 - 180 TDM.

Um diese Kosten zu erwirtschaften stehen ca. 220 Arbeitstage zur Verfügung. D. h. das man am Tag gut und gerne 1.500 DM Umsatz machen muß um für die Firma einen Gewinn zu erwirtschaften.Wenn man nun berücksichtigt das man nicht jeden Tag des Jahres einen mit einem solchen Kundenauftrag rechnen kann, dann wird die Luft schon sehr dünn. Intern sieht es noch schlechter aus.

Also verlangen könnt Ihr alles, aber Eure Chanchen stehen deutlich besser, wenn Ihr Euch realistisch einschätzt.

Viele Grüße

DieOstFront

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Also, bei der T-Mobil in Bonn fängt man nach der Ausbildung in der Regel in der Lohngruppe 6 an. Das heißt 13 mal um die 4.900,- (brutto!!). Dazu noch 500 DM Urlaubsgeld und eventuell Prämien.

Wobei die Aufstiegschancen hier auch nicht die schlechtesten sind. Und das Thema Schulungen wird hier auch recht großzügig betrachtet.

Das ist ein Nettogehalt von fast 3.000, eher mehr ... ich denke da kann man eigentlich nicht meckern direkt nach der Ausbildung. Versucht das mal als Friseuse oder Schreiner ... :D:D

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Hallo Allerseits.

Ich verfolge solche Gehalts-Beiträge öfters und muß manchmal echt dabei schmunzeln, mit welchen Gehaltsvorstellungen so manch Einer liebäugelt. Also nach einer Ausbildung 6000,- oder mehr zu bekommen halte ich nicht für üblich. Sicher, es wird immer einige Jungs geben, die sich in Ihrer Ausbildung so hervor getan haben, dass man denen fast alles zahlen wird. Das ist aber eine Minderheit.

Wenn man mal ne Weile in dem Beruf gearbeitet hat, hat sich vieleicht noch Weitergebildet, dann ist noch oben hin fast alles zu machen.

Noch ein Tipp: In Gehaltsverhandlungen nennt man Jahresgehälter (Urlaubsgeld usw beachten) oder Lohngruppen (innerhalb dieser gibt es ja auch noch Steigerungen). Lohngruppentabellen kriegt man beim Betriebsrat. Wenn man eine Lohngruppe im Auge hat, kann man ja noch um eine persönliche Zulage verhandeln.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR> Wenn Ihr einen Firmenwagen bekommen sollt(bei einem Berufseinsteiger eher unwahrscheinlich) dann rechnet Euch aus ob sich die private Nutzung auch lohnt. Der geldwerte Vorteil kann einem bei der Steuererklärung sonst ganz schnell die Tränen in die Augen treiben.

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Hi,

mein Bewerbungsgespräch war erfolgreich. Jetzt habe ich nur das Problem, wie komme ich aus meinem alten Betrieb möglichst umgehend raus. Ich möchte lieber jetzt als später wechseln, da ich im Winter auch Prüfung mache und meine Projektarbeit ja auch vorbereiten muß.

Was macht die IHK in so einem Fall. Die Radikallösung wäre ja nicht mehr hingehen und somit eine fristlose Kündigung erwirken. :confused:

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Hi,

dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Wieviel Geld man bekommt hängt wohl davon ab wie man sich verkauft. Das fängt bei der Bewerbung an und führt zum Vorstellungsgespräch. Dabei kommt es nicht einmal auf die Noten euerer Abschlussarbeiten an. Man sollte auf jeden Fall eine Verhandlungsbasis erkennen lassen. Und wenn man dann das Gehalt etwas höher ansetzt macht das auch nix. Außerdem sollte man erkennen lassen das man wirklich interessiert ist an diesem Unternehmen.

Sätze, wie: "Ich stelle mir mittelfristig ein Jahresgehalt von xxxxx DM vor." kommen immer gut.

Und das mit den Firmenwagen macht jeder anders. Bei mir hat das Unternehmen die Hälfte vom Kaufpreis bezahlt. Dafür übernehmen sie sonst keine Kosten.

Hab zwar eigentlich nen miesen Abschluss gemacht, aber verdienen tu ich sehr gut. ;-)

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Hi all!

Wenn ihr etwas mehr geld haben wollt solltet ihr euch im Raum Bayern umsehen.

Ein Kollega von mir hat dort durchschnittlich 5%mehr kohle verdient!

Auch sehr gute chancen auf mehr geld hat mman wenn man namenhafte Firmen vorweisen kann!

Sprich : nach der Ausbildung erst 2 Jahre bei Bertelsman,

1 1/2 bei lycos etc.

Wenn die Firmen sehen das ihr erfahrung in solchen Betrieben gesammelt habt nemen die euch mit Kusshand!

c ya Nemesis ;)

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Ich finde das sich ein Firmenwagen auf jeden Fall lohnt, sogar wenn man etwas weiter weg von der Arbeitsstelle wohnt.

Bei mir in der Firma wird es ebenfalls so gehandhabt, das man das 1% vom Fahrzeug-Nettowert versteuern muss. Jetzt meine Rechnung:

1% von 50000DM = 500DM

Bruttolohn + 500DM - Steuern - 500DM = Nettolohn!

...wenn man jetzt davon ausgeht das man ca. 50% an Steuern zahlt, dann verliert man 250DM (in Bezug auf die 500DM).

...jetzt rechne ich pauschal noch 250DM dazu, für den Arbeitsweg und nehme an das ich 500DM im Monat bezahlen müsste.

Ich finde es ist okay! Überlegt euch mal wieviel ein Auto kostet! Versicherungen, Durchsichten, Reparaturen, Reifen...

Ausserdem kann man damit auch Privatfahren...

Für mich würde jedenfalls ein Privat-PKW nicht in Frage kommen, bei uns fährt man ca. 40000-60000km im Jahr, das wäre für ein privates Auto Wertverlust ohne Ende...

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@ Cotton:

Wenn Du mit dem Privatwagen faehrst, bekommst Du i.d.R. 58Pf pro Dienstkilometer Brutto fuer Netto ausgezahlt. Die kannst Du dem Wertverlust und Sprit, etc gegenrechnen. Diese Einnahmen sind natuerlich auch weg, wenn Du das Firmenfahrzeug hast. Und die 0,03% pro km Wohnung-Arbeitsplatz laeppern sich auch. Damit ist die km-Pauschale,die Du Dir sonst im Lohnsteuerjahresausgleich angibst, aufgebraucht, bzw bei Autos ab 50k zahlst Du sogar da noch drauf.

Es kommt immer auch etwas darauf an, wiue man rechnet. Wenn ich nun unbedingt das neue MB Sportcoupe fahren wollte, wuwerde mich der Firmenwagen sicher guenstiger kommen, als wenn ich es selber leasen oder kaufen wuerde. Wenn man aber einen 1-2 Jahre alten Gebrauchten faehrt, der nicht zu viel saeuft und auch vom Wertverlust nicht mehr so tragisch kommt, dann...

Du darfst auch nicht vergessen, dass die bspw. 500 DM "geldwerter Vorteil" ein rein kalkulatorischer Wert sind, um den Dein Gehalt steigt, in der Praxis hast Du naemlich nicht mehr Gehalt, Du musst nur mehr Gehalt versteuern.

Manche rutschen deswegen ein Stueck hoeher in der Steuerprogression, fuer die, die sowieso schon den Hoechstsatz haben, macht das verhaeltnismaessig gesehen sogar weniger aus.

Bei uns warten einige Kollegen sehr negativ ueberrascht, als die erste Gehaltsabrechnung nach dem Firmenwagen kam.

Obwohl das Spiel des Ausrechnens hier bis zum Exzess betrieben wird, haben manche doch erst beim aktuellen Kontoauszug gemerkt, was sie der Spass wirklich kostet und dass es unter dem Strich doch nicht so toll war.

Andere, die uebers Wochenende mal nach Paris heizen oder sich quer durch Deutschland stauen, und viel privat unterwegs sind, kommen auf andere Ergebnisse, daher ist die Analyse der persoenlichen Situation sehr wichtig.

Gruss, Frank

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