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Mein 1. Jahr als FIAE ist vorbei und wurde kaum ausgebildet.

Tätigkeitsfeld: Systemhaus -> Firewalls, Server, Leitungen Lizenzverlängerungen ect. -> mehr hardwarelastig

konnte bisher nur ein paar mal an einer Homepage Veränderungen vornehmen, ansonsten nichts programmiert, außer einer unfertigen Datenbank mit PHP.

Hallo zusammen,

ich bin jetzt nach diesem Jahr schwer demotiviert. Es liegt nicht an meinen Kollegen, an der Arbeit oder sonstiges. Mich regt nur auf das ich all FIAE genauso wie die FISI behandelt werde + FIAE-spezifische Extras wie Batch-Skripte schreiben.

Chef ist kaum da und sonst sind wir nur Azubis(4) und keiner kann wirklich etwas richtig. Also voneinander können wir nichts lernen und bis jetzt war es immer so das wir immer nur mit einem Thema in Berührung kamen, wenn die Arbeit anfiel. Zum Beispiel Kunde braucht eine Firewall oder der Kunde möchte eine Domain registrieren.

Ansonsten wird NIE ausgebildet, im ganzen Jahr nicht. Selbst wenn Arbeiten anfallen heißt es nur kurze Erklärung was gemacht werden soll(aber nicht genau wie) und googeln.

Das ist der Grund warum die anderen Azubis fast nichts können und immer sagen: Ich weiß nicht wie es geht.

Es kann doch nicht sein, dass ich noch 2 Jahre darauf warte bis ich durch Zufall(unserer Kunden) etwas lerne.

Ich will eigentlich nur mal mit gleichgesinnten reden und schauen ob es hierfür eine lösung gibt...

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Kommt, meiner Meinung nach, auch drauf an, was dein Chef für Typ Mensch ist.

Versuch am besten erstmal mit Ihm zu reden und ihm dein/euer Problem zu erklären.

Wenn das nicht's hilft, wäre der nächste Schritt, sich mit der zuständigen IHK in Verbindung zu setzen und denen das Problem zu erläutern. Schließlich sollte die Ausbildungsfirma dir/euch was beibringen. Sonst braucht's ja keine Ausbildung. :)

Hoffe ich konnte ein bißchen weiterhelfen.

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Als erstes würde ich - falls noch nicht geschehen - mal mit dem Ausbilder/Chef drüber sprechen. Vielleicht findet sich dort ne Möglichkeit, dass er euch mehr / andere Aufgaben gibt.

Wenn das nicht hilft, bleibt dir nichts anderes übrig als dich mit google etc in die Themen selbstständig einzuarbeiten. Wenn dabei konkrete Fragen auftreten, kannst du dich bestimmt an Mitarbeiter wenden - sofern vorhanden.

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Wenn das nicht hilft, bleibt dir nichts anderes übrig als dich mit google etc in die Themen selbstständig einzuarbeiten. Wenn dabei konkrete Fragen auftreten, kannst du dich bestimmt an Mitarbeiter wenden - sofern vorhanden.

Sorry, das kann keine vernünftige Ausbildung werden.

Dann sollte man lieber - mit Unterstützung der IHK - einen neuen Ausbildungsbetrieb suchen. Und zwar schleunigst. Denn ein Unternehmen, das nicht ordentlich ausbildet gibt auch keine Unterstützung beim Abschlussprojekt. Und dann scheitern die Azubis/ Prüflinge spätestens daran!

GG

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Der Chef ist eigentlich ganz nett, aber er schickt seine azubis auch mal wohin um für ihn möbel aufzubauen.

man hat hier halt irgendwie jede freiheit, aber so lernt man doch nichts oder ist hier jemand der sich alles selbst beigebracht hat?

Sind diese Leute besser in diesem beruf? Oo

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Sind diese Leute besser in diesem beruf? Oo

Dieser Bitte um Pauschalisierung wird niemand nachkommen.

"Gut" im Beruf zu sein verlangt noch zahlreiche andere Faktoren.

Was das selbstständige Lernen angeht kann ich für mich sprechen: Ich hab das erste Ausbildungsjahr fast komplett damit verbracht, allein Java zu lernen. Ich habe Bücher gelesen, Theorie gelernt, Tutorials durchgearbeitet, nachprogrammiert, Fehler analysiert, neues ausprobiert, Übungsaufgaben gelöst und irgendwann ein komplexeres Projekt in Angriff genommen. Ich wurde dabei in Ruhe gelassen, wenn ich keine Fragen hatte. Und wenn ich irgendwo nicht mehr durchgesehen hab, dann habe ich Chef/Kollegen um Erklärung gebeten oder mir selbst (mühsam) die Antworten gesucht. Es war häufig belastend und nervig, aber der Lerneffekt ist so natürlich groß. Diese Art zu lernen ist auch nicht unbedingt für jeden passend, das muss man selbst entscheiden. In jedem Fall erfordert so eine Arbeitsweise viel Disziplin.

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Anfangs dachte ich auch das würde funktionieren, aber in der BS merke ich wie die anderen Azubis von Ihren Ausbildern lernen. Also ihnen wird etwas gezeigt oder man vertieft sie in irgendeine thematik.

ich fühle mich zur zeit verloren und habe angst das es die nächsten zwei Jahre noch so gehen wird und dann wenn die ausbildung vorbei ist das ganze berufsleben, weil ich keine ausbildung hatte und immernoch jede kleinigkeit selbst suchen muss, anstatt zu wissen.

Ich habe mir auch das allumfassende fachinformatiker handbuch gekauft und hoffe das ich dort noch etwas lerne, aber ersetzt ein buch gleich wieder die 3 Jahre andauernde Ausbildung?

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Sich alles selbst beizubringen hat zwei Seiten:

Auf der positiven Seite lernst du selbständig mit Problemen klar zu kommen, Lösungsstrategien zu erarbeiten und auch später universell einsätzbar zu sein.

Auf der anderen (negativen) Seite funktioniert das nicht bei allen, und wenn es scheitert, lernst du (fast) nichts :(

Für einen Azubi ist das Lernen ganz ohne Anleitungen und Hilfe eigentlich nicht geeignet, da der Durchschnittsazubi nicht weiß, was er alles wissen muss und beim Lernen oft unnötig Zeit verliert.

Ich habe als FIAE auch eigentlich alles selbst ergooglet, was ich im nachhinein sehr schwer fand. So fehlten mir einige Themengebiete in der Abschlussprüfung, auf die ich von alleine nicht gekommen bin. Trotzdem hat mir das ganze auch was gebracht.

Du solltest dich vielleicht mit Klassenkameraden zu einer Lerngruppe zusammen schließen - wenn du dafür genügend Lernwillige findest und dir Feedback holen, was die so in "vernünftigen" Ausbildungsbetrieben lernen.

Das sich bei deinem Chef was ändern wird, denke ich nicht. Im Extremfall solltest du über einen Arbeitsplatzwechsel nachdenken, da muss dein Chef aber mitspielen :(

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Wenn du dein Ausbildungsziel in Gefahr siehst und auch kein Anzeichen für eine baldige Änderung dieser Situation erkennbar ist, solltest du tatsächlich mal mit der IHK telefonieren. Dein Chef hat eine Ausbildungspflicht und wenn er dieser nicht nachkommt, ist das Vertragsverhältnis zwischen euch verletzt (ähnlich wie wenn er dir kein Geld zahlt oder du unentschuldigt fehlst).

Ergänzend zu Korhil: Ich stimme zu, dass es so wesentlich anspruchsvoller ist, da man sich mit Allem allein rumschlägt. Das frisst natürlich deutlich mehr Zeit, als wenn einer kommt und dir zeigt wie es geht.

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aber er schickt seine azubis auch mal wohin um für ihn möbel aufzubauen.

Klassischer Fall von Berufs/Vertrags/Ausbildungs/IT-Fremde Arbeiten! Stell dich auf deine Hinterbeine und red Klartext!

Ein Ausbilder ist dazu da, auch Auszubilden und nicht um die Azubi sich allein zu überlassen.

Ein Selbstudium ist AB oder BIS zu einem Punkt i.O. - aber hier kommt der Ausbilder seine Pflicht nicht nach.

Manche Betriebe sollten besser gar keine Azubis einstellen!:floet:

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Habe ich schon erwähnt das mein Ausbilder laut Vertrag jemand aus der Buchhaltung ist und sich technisch nicht auskennt?

Ansonsten einen Kundenbetreuer der sich technisch nur oberflächlich auskennt?

:eek:eek:eek

Epic Fail!!! Ruf bei deiner IHK an und erklär das ganze! Was sagen denn die anderen Azibis dazu? Setzt euch mal zusammen und sprecht drüber!

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Ich kann nur hoffen, dass du dir den Hinweis (zum 7. Mal jetzt) mit der IHK zu Herzen nimmst und deine Ausbildung nicht genauso wegwirfst wie deine Azubi-Kollegen. So unangenehm wie es auch sein mag, aber jeder ist seines Glückes Schmied (jah, 5 Mark ins Phrasenschwein) und wenn du dich nicht drum kümmerst, dass die Situation sich zum Besseren wendet, wird sie das auch nicht tun.

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Ich stimme zu, dass es so wesentlich anspruchsvoller ist, da man sich mit Allem allein rumschlägt. Das frisst natürlich deutlich mehr Zeit, als wenn einer kommt und dir zeigt wie es geht.

Aber man kommt u.U. nicht auf die Feinheiten. Und genau DAS zeichnet eine Ausbildung aus. Sonst könnte man ja auch zu Hause lernen!

Nach allem, was ich bisher gelesen habe: Rufe schleunigst bei der IHK an und suche Dir einen anderen Betrieb. da ist nichts zu retten!

GG

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Aber man kommt u.U. nicht auf die Feinheiten. Und genau DAS zeichnet eine Ausbildung aus. Sonst könnte man ja auch zu Hause lernen!

Das hab ich mir auch manchmal gedacht. Bloß zu Hause hätte ich in der gleichen Zeit nicht halb so viel aufgenommen. Wie gesagt, so eine selbstständige Lernweise ist und bleibt eine Disziplinfrage und wenn ich in der Firma schon die Gelegenheit bekomme, monatelang ein bezahltes Selbststudium zu betreiben, um mir ohne Druck, aber konsequent die Programmierspache anzueignen, dann häng ich mich doch bis aufs Äußerste rein (in meinem eigenen Interesse und in dem meiner Firma).

Ich will nicht grundsätzlich für so ein Arbeiten sprechen. Ich will nur ein Beispiel geben, dass es unter richtigen Bedingungen sehr wohl möglich ist, mit wenig Führung sein Ding zu machen - und es gut zu machen (inzwischen bereite ich mich auf den SCJP vor).

Es ist immer eine Einstellungs- und vielleicht eine Eignungsfrage.

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Das hab ich mir auch manchmal gedacht. Bloß zu Hause hätte ich in der gleichen Zeit nicht halb so viel aufgenommen. Wie gesagt, so eine selbstständige Lernweise ist und bleibt eine Disziplinfrage und wenn ich in der Firma schon die Gelegenheit bekomme, monatelang ein bezahltes Selbststudium zu betreiben, um mir ohne Druck, aber konsequent die Programmierspache anzueignen, dann häng ich mich doch bis aufs Äußerste rein (in meinem eigenen Interesse und in dem meiner Firma).

Ich will nicht grundsätzlich für so ein Arbeiten sprechen. Ich will nur ein Beispiel geben, dass es unter richtigen Bedingungen sehr wohl möglich ist, mit wenig Führung sein Ding zu machen - und es gut zu machen (inzwischen bereite ich mich auf den SCJP vor).

Es ist immer eine Einstellungs- und vielleicht eine Eignungsfrage.

Sicherlich kann man es "gut" hinbekommen, wenn man der richtige Typ Mensch ist - hat bei mir auch geklappt.

Aber:

Du verlierst Zeit, weil du dir alles selbst raussuchen musst und ein "normaler" Azubi kann ohne Anleitung gar nicht wissen, was er alles lernen und können sollte. Selbst wenn die Themen bekannt sind, kann man sich mit einem Thema 1 oder 100 Stunden beschäftigen.

Aus diesen Gründen stehe ich der Ausbildung ganz ohne Anleitung sehr kritisch gegenüber - das ist ja auch nicht so gedacht von Staat, Schule und IHK.

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Eine Interessante Frage ist eher, wieso der Chef noch ausbilden darf... ist diese Sondergenehmigung "wenn man fachlich und persönlich geeignet ist" nicht schon abgelaufen, sodass man nen Ausbildungsschein braucht? Dann wäre der ganze Mist auch nicht entstanden...

An TO:

IHK anrufen!

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Eine Interessante Frage ist eher, wieso der Chef noch ausbilden darf... ist diese Sondergenehmigung "wenn man fachlich und persönlich geeignet ist" nicht schon abgelaufen, sodass man nen Ausbildungsschein braucht? .

Also bei uns im Betrieb gibt es auch einen Ausbilder (ich persönlich mag den gerne und er ist wesentlich besser als manch anderer Ausbilder bei uns, der diese Sondergenehmigung o.ä. da hat) der irgendwann mal einen Ausbilderschein bekommen hat . . .

Der hat mal erzählt, dass vor N/A wie viel Jahren eine ziemliche Ausbildungsflaute war, weil die Betriebe kein Geld für die Ausbildung von Ausbildern ansich ausgeben wollten . . .

Irgendwann sind die IHK-Leute dann in die Betriebe, haben irgendwem den Zettel hingelegt, eine Unterschrift und schon war man Ausbilder . . .

Wer weiß, ob es bei deinem Chef nicht genau das selbe ist?

Nur wenn niemand das bei der IHK meldet, dann

wird wohl auch niemand auf die Idee kommen mal zu kontrollieren . . .

Riechen können die ja auch nicht, dass es Probleme gibt.

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Ich bin sehr dankbar für eure Hilfe!

Mein Chef hat die Firma seit den 90er und ich bin eigentlich nicht der erste Auszubildene. Ich merke das die Ausbildung zur Zeit sehr schlecht ist, weil sie glauben sie brauchen das nicht mehr zu machen. Evtl ist mein Chef abgestumpft, weil er so viele Auszubildene schon hatte.

Ich bin ein Freund des Selbststudium, aber hier in der Firma komme ich gar nicht mehr zurecht. Ich komme mit meiner Ausbildung nicht zurecht.

Wir müssen ja IHK Berichte führen und ich habe mir gedacht das ich erstmal alles zusammenfasse wo mir etwas erklärt oder gezeigt wurde, dann sieht er erstmal selbst wie wenig das ist.

Ich bin was Forderungen betrifft sehr schüchtern, deswegen will ich gut vorbereitet sein. Ich kann mir vorstellen, das sie versuchen werden es zu banalisieren oder mir die Wörter im Mund zu verdrehen.

Ich weiß nicht ob ich dann plötzlich eine echte Ausbildung bekomme, aber eine realistische Anleitung was ich können muss wäre ein kleiner Erfolg für alle Azubis...

Was haltet ihr von meinem Plan?

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Also ich denke wenn Du Dich an einen einzelnen von der IHK wendest,

also sogesehen Dir da jemanden als Vertrauenperson suchst, wird er Dir bei dem Gespräch mit deinem Chef und auch bei eventuellen Vorstellungsgesprächen Tipps geben können . . .

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