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Wegen Stottern vorm Prüfungsausschuß gedemütigt und jetzt Sozialfall. Das klingt fair

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Hallo ihr Lieben, ich möchte Euch hier mal eine Erfahrung von mir schildern,

die ich Rahmen einer Prüfungssituation gemacht habe. Da das alles Aussagen

sind, die ich leider nicht beweisen kann, nenne ich keine Namen und keine

Institution. Wenn ich von Prüfungsinstutition spreche, dann meine ich damit

nicht automatisch die IHK. Das kann eine Universität, eine Privatschule

oder eine beliebig andere Stelle sein, die berrechtigt ist im IT - Berreich

Abschlüße zu vergeben.

Ich absolvierte 3 Jahre lang eine Staatlich anerkannte Ausbildung im Informatikberreich.

Es gab eine Zwichenprüfung, die mit der Note Befridigend+ bestanden wurde.

Am Schluß folgte eine schriftliche und eine mündliche Abschlußprüfung.

Die Schriftliche Abschlußprüfung wurde leider in einem Teil mit einer 4-

nicht bestanden.

Da ich schon seit meiner Kindheit gestottert habe, war die mündliche

Abschlußprüfung natürlich eine gewisse Hürde für mich. Aber was ich dort erlebt habe,

grenzt meiner Meinung nach schon fast an eine Verletzung der Menschenwürde.

Man legte mir das Stottern als Dummheit aus und man unterstellte mir, das ich geistig nicht

in der Laage währe, diesen Beruf auszuüben. Selbstverständlich wurde dann

die Mündliche Prüfung als Nicht- Bestanden gewertet. Das nicht bestehen der Prüfung war nicht einmal das

schlimme für mich. Sondern die demütigenden Erfahrungen, die ich machen mußte waren viel

gravierender. Da ich keinerlei

Beweise gegen den Prüfungsausschuss hatte, habe ich damals auch

keine Rechtsmittel eingelegt. Wozu auch? Mein Betrieb hatte mich aber

trotz der nichtbestanden Prüfung noch fast 3 Jahre weiter beschäftigt und mir

ein überdurchschnittliches Gehalt gezahlt. Aber ich habe seit dieser Erfahrung

starke Ängste, nocheinmal vor den Prüfungsausschuss zu treten, da dort

noch weitere Demütigungen in Verbindung mit meinem stottern passiert sind, die ich hier allerdings nicht

schildern möchte, da das den Rahmen sprengen würde. Deshalb war ich auch

in langer psychaitrischer Behandlung. Das ganze liegt jetzt

mindestends 3 Jahre zurück. Mittlerweile bin ich in einer beruflichen

Rehamaßnahme infolge eines Burnouts und nicht mehr beim Ausbildungsbetrieb

angestellt. Ich gelte im Moment offiziell als Berufsunfähig. Ich habe die Reha-Zeit nun genutzt

und mich endlich mal dazu zu entschloßen mich damit konkret auseinanderzusetzen.

Also habe ich der damaligen Prüfungs-Institution einen Brief geschickt und um Stellungnahme zum

Prüfungs-Vorfall gebeten. Die haben auch sehr freundlich geantwortet und Ihrem Schreiben deutlich

werden lassen, das sie den Sachverhalt unter keinsten Umständen bestätigen können,

aber gleichzeitig meine Situation sehr bedauert. Punkt ende. Ich wollte ja nur erreichen,

das sich der Prüfer bei mir nachträglich entschuldigt. Weil das würde mir sehr helfen das vergangene besser

zu verarbeiten. Da die Einspruchsfrist schon längst verjährt ist,

hätte ich nachträglich garkeinen Nutzen davon, wenn die Vorfälle

eingeräumt würden. Aber dieser "Verein" stellt sich auf stur. Es wird lediglich mein Schicksal bedauert.

Und die Antwort kam nicht vom Prüfungsausschuß, sondern von einem Sachbearbeiter.

Was da passiert ist und welche Konsequenzen das hatte, das interessiert die einfach nicht.

Ich denke mal ,wenn die das mit mir gemacht haben, dann machen die das evtl. auch mit anderen.

Liebend gerne würde ich die Prüfung nochmal auf ehrliche Art und Weise

wiederholen, schon alleine um zu zeigen ,das ich es kann. Aber es gibt da sehr viele Hürden von

Seiten der Bürokratie. Ich bin jetzt letztendlich auf staatliche Transferleistungen angewisen, die nicht ganz

billig sind. Behandlungskosten, Frührente, entgangene Sozialabgaben, e.t.c.

Hier entsteht ein sehr hoher volkswirtschaftlicher Schaden. Jemand vom Amt hatte mir das mal vorgerechnet,

das der Schaden 6-7 Stellig(auf ein Leben hochgerechnet) wird, wenn hier nicht eine praktisch umsetzbare Lösung gefunden wird.

Aber meinen Sachbearbeitern sind durch die Gesetze die Hände gebunden.

Der Staat zahlt lieber das Geld, anstelle Lösungsansätze zu finanzieren, die nur ein

Bruchteil von dem allem kosten. Ich hätte sogar genügend Geld von den Transferleistungen die ich jetzt erhalte mich als

Prüfling neu anzumelden und die Prüfung nochmal abzulegen. Dann hätte ich meinen Abschluß und könnte

wie vorher weiterhin meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber das würde wiederum dazu

führen, das meine Ansprüche auf Transferleistungen während der Prüfungsvorbereitungszeit versagt werden. Und ohne einen

Berufsabschluß kann ich den Beruf nicht ausüben. Da bei mir auch das Alter problematisch

ist, gelte ich dann auch noch zuätzlich offiziell als schwehr vermittelbar. Soll das jetzt

ein vom System gewollter Zwangs-Freifahrtschein in die Soziale Hängematte sein? Wenn ich wirklich so

schlecht gewesen währe, dann hätte mich mein EX- Arbeitgeber bestimmt nicht 3 weitere Jahre

beschäftigt.

Sie alle hier im Forum zahlen jetzt Monat für Monat fast die Hälft Ihres Bruttogehaltes für so Leute wie mich.

Obwohl das eigentlich nicht nötig währe. Das ist doch total bescheuert was da abgeht.

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KEIN Prüfungsausschuß IRGENDEINER nicht genannten Prüfungssituation sollte NUR wegen sprachlicher Probleme irgendwas unterstellen. Schon gar nicht "Dummheit" ( wie bitte wäre die denn eindeutig definiert ? ).

Das liesst sich schlimm. ABER es liesst sich auch subjektiv, sorry.

Die mir bekannten Prüfungsverfahren lassen nur denjenigen durchfallen der über mehrere relevanten Fachbereiche objektiv und in den mündlichen Bereichen nach Einschätzung mehrerer unabhängiger Prüfer eindeutig nicht marktreif einen abschliessenden Eindruck gemacht hat.

Ganz sicher spielt das "sich verkaufen können" da mit rein ( und für die IHK Prüfungen kenne ich sogar den Bewertungsschlüssel ) aber nur damit (sorry) fällt man nicht durch.

Um Deine Lage objektiv nachvollziehen zu können müsste man einen Überblick über den kompletten Notenstand haben. Da Du ja selbst sagtest der Schriftbereich sei eher unterdurchschnittlich wirst Du sicher nicht behaupten können die mündliche Prüfung hätte keinerlei fachliche Mängel offenbart. Zumindest ist mir als Prüfer eine derartige Combo noch nicht vorgekommen, aber ich mag mich täuschen.

Wenn nun noch die schriftlichen Bereiche einer Fertigungsprobe ( ich nenn das aus dem Fisi-Bereich mal so da ich Deine Ausbildung nicht kenne )eher wackelig sinddann steht das Endergebnis wahrlich auf des Messers Schneide.

Weiterhin hast Du zumindest im IHK Bereich mit einem Einspruch gegen die Notenfindung keine Chance, es sei denn, es lägen Formfehler vor.

Haken wir also mal die Prüfung selbst ab.

Dann schreibst Du auch "das Alter sei bei Dir problematisch" und "ohne Abschluß kannst Du einen IT Beruf nicht ausüben".

Also bei uns im Hause verdienen (ehemalige) Floristen genauso ihr Geld wie Elektriker. Einen IT-Lehrberuf haben zwar viele Leute, aber längst nicht alle.

Und das Alter ? Umschüler sind oftmals 30+.

Wenn Du älter sein solltest fragt ein Personaler ( wie ich ! ) die Frage: wieso fällt Ihnen jetzt erst die Passion zur IT auf ? Und was haben Sie XX Jahre vorher anderes gemacht so daß Sie diese Passion jetzt erst ausleben wollen ?

Ich verstehe Deinen Frust. Um Dich abzubauen werfe ich ohne Kenntnis der Sachlage ein wenig vor, daß Du vielleicht unwissentlich relevante Infos unterschlägst. Um Dich aber umgekehrt aufzubauen darf ich Dir versichern: wer in dieser Branche wirklich was zu bieten hat findet auch jetzt noch ohne Schein ne Chance.

Die Tatsache, daß Dein Arbeitgeber Dich nach wie vor entlohnt spricht doch Bände.

Sehr schön übrigens die Aussage "Das ist doch total bescheuert was da abgeht.". Yep. Willkommen in Deutschland :D

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hm ... zumindestens für den Bereich München und IHK paßt die Geschichte nicht.

Hier besteht die mündliche Abschlußprüfung aus einem Projekt, über welches geprüft wird. Damals (also vor 3++ Jahren) war die Doku noch zu einem massiven Teil Bestandteil der Prüfung, wenn diese inhaltlich und der Form nach halbwegs gut war, dann war man eigentlich schon im 5er-Bereich. Und irgendwie paßt deine Art zu schreiben nicht dazu, dass du dort (also in einer schriftlichen Doku deines Projekts) einen totalen Versager hinlegen würdest ... damals zählte die äußere Form der Dokument noch genauso viel wie der mündliche Vortrag!

Eine 6 zu bekommen war damals ein echter Kraftakt! Und, ich wiederhole mich, dazu muß die schriftliche Doku zum Projekt schon im schlechten 5er-Bereich gewesen sein.

Und um mal im Bereich der IHK München zu bleiben ... ich habe in den letzten Jahren als Prüfer nicht ein einziges Mal auch nur einem Prüfer erlebt, der Prüflinge demütigt hat. Für mich wäre dies auch sofort ein Grund, bei der IHK die Sperrung des Prüfers zu verlangen. Und ich habe noch keinen Prüfer erlebt, der nicht mitgehen würde (in München sind bei der mündlichen Prüfung immer mindestens 3 Prüfer im Raum).

Aber: es gibt immer wieder Prüflinge, die mit ... ich will mal sagen ... Problemen ... in die Prüfung gehen und dies dem Prüfungsausschuss nicht vorher sagen. Die Prüfer haben für soetwas Verständnis, brauchen aber manchmal etwas Zeit, um sich darauf einzustellen ... und eventuell eine Idee zu entwickeln, wie man mit dem Problem des Prüflings umgeht.

Wer aber seine Probleme verschweigt, der trägt einen gehörigen Teil selbst Schuld.

Du hast 3 Jahre nach der Prüfung an den Prüfungsausschuss einen Brief geschrieben ... damit meinest du wohl die "Prüfungsbehörde" IHK. Die wird sich wohl an die einzelnen Prüfer gewendet haben ... und da hört's bei mir zum Beispiel auf. Denn ich hebe die Unterlagen der Prüfungen, also meine persönlichen Mitschriften in der Prüfung, 'n halbes Jahr auf, falls es Einsprüche gibt, aber länger nicht. Und nach 3 Jahren eine Zuordnung zu einem Namen und einer Prüfung zu schaffen ... 0% Chance.

Vielleicht ist die IHK auch einfach in den Keller gegangen, hat deine Doku hervorgebuddelt und sie sich angesehen und schon anhand dieser festgestellt, dass der Prüfungsausschuss damals in dem Teil sinnvoll gehandelt hat. Und sich die Nachricht an die einzelnen Prüfer erspart und hat dir gleich einen lieben Brief geschrieben ...

Übrigens, wenn man bei einer mündlichen Prüfung durchfällt, dann kann man diese ein halbes Jahr später wiederholen ... davon steht in deinem Text nix. Bist du zur Nachprüfung nicht angetreten?

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@charmanta

Ich habe ja deutlich gesagt, das ich das nicht bestehen der Prüfung nicht als das schlimmste ansehe.

Aber um das mal auszuweiten. Wenn Sätze wie.

"Sie können sich nicht richtig ausdrücken und soetwas hat in der Branche nix zu suchen"

"Soetwas wirres haben wir schon lange nicht mehr gesehen"

"Sie sollten mal zum Arzt gehen"

"der kriegt ja keinen vernünftigen Satz raus"

und dabei auch noch gelacht.

Nunja, selbst wenn die schriftliche und die mündliche Leistung schlecht währen, rechtfertigt das noch lange nicht so mit Prüflingen umzugehen.

Nur darum geht es. Meine Ärztin sagte mir damals, das es einen Fall gegeben hat, wo eine Schülerin nach einem ähnlichem Vorfall einen Selbstmordversuch verübt hat. Die wurde in der Klasse ständig gehänselt wegen stottern und von einem Lehrer der neu an der Schule war, in einer mündlichen Prüfung so richtig runtergemacht. Das handeln des Lehrers gab dann den Auslöser. Also ich habe nachdem was ich damals erlebt habe auch fast an so etwas gedacht. Gottseidank fuhr damals kein Güterzug.

Das ist wirklich ein unbegreiflicher Schmerz der einem den Rest gibt,

wenn man von einer Person ,die eigentlich einen pädagogischen Auftrag hat

so etwas zu hören bekommt. Weil einem Prüfer und Lehrer schenke ich Vertrauen. Das sind für mich Respektpersonen. Wenn dann soetwas kommt, dann ist das ein 3 facher Schlag in Gesicht. Das hat mir meine (Fach)Ärztin auch bestätigt.

Ich habe zahlreiche ärztliche Gutachten, die mir den Krankheitsverlauf bestätigen. Aber die wurden erst 1 Jahr dannach angefertigt. Dort wurde schon im Rahmen einer Psychoanalyse anhand meiner Krankheitsgeschichte festgestellt, das ich mir das nicht alles ausgedacht haben kann. Das Stottern wurde offiziell diagnostiziert. Damit liegt zumindest schonmal ein Indiz vor. Hätte ich das 3 Jahre vorher gewußt, dann hätte ich das ganze zumindest wegen Verletzung der Menschenwürde strafrechtlich verfolgen können. Wenn es um solche GG Verletzungen geht, dann reagieren die Gerichte sehr empfindlich zu ungunsten der Angeklagten.

Dann müßte nämlich der Prüfer in die Beweispflicht treten, da der Richter alles andere als Schutzbehauptung werten würde. Und nocheinmal, das negative Prüfungsergebnis ist mir eigentlich ****** egal. Meiner Meinung nach haben solche Leute im Prüfungsausschuss nix zu suchen. Da das ganze jetzt verjährt ist, ist das aber bedeutungslos. Ich möchte nur hoffen, das das mit mir ein Einzelfall war.

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>>"hm ... zumindestens für den Bereich München und IHK paßt die Geschichte nicht."

Habe ich was von IHK geschrieben?

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>>"Eine 6 zu bekommen war damals ein echter Kraftakt! Und, ich wiederhole mich, dazu muß die schriftliche Doku zum Projekt schon im schlechten 5er-Bereich gewesen sein."

Es gab in der Tat eine umfangreichte schriftliche Arbeit als Grundlage für den mündlichen Vortrag. Ich habe die Arbeit sogar damals öffentlich in diverse Internetforen gestellt und schlechter als befridigend wurde die von den User nicht bewertet.

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>>Und um mal im Bereich der IHK München zu bleiben ...

Wer redet von IHK?

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>>"ich habe in den letzten Jahren als Prüfer nicht ein einziges Mal auch nur einem Prüfer erlebt, der Prüflinge demütigt hat. Für mich wäre dies auch sofort ein Grund, bei der IHK die Sperrung des Prüfers zu verlangen. Und ich habe noch keinen Prüfer erlebt, der nicht mitgehen würde (in München sind bei der mündlichen Prüfung immer mindestens 3 Prüfer im Raum)".

Das ist die Theorie. Recht haben und Recht bekommen sind 2 verschieden Dinge. Sagt Dir das Sprichwort

"Eine Krähe Hackt der anderen kein Auge aus?" etwas. Bedenke ich war alleine die Prüfer waren 3.

Es gibt da villeicht auch eine Hohe Dunkelziffer, weil die

Opfer sich garnicht trauen eine Anklaage zu erheben.

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>>"Aber: es gibt immer wieder Prüflinge, die mit ... ich will mal sagen ... Problemen ... in die Prüfung gehen und dies dem Prüfungsausschuss nicht vorher sagen. Die Prüfer haben für soetwas Verständnis, brauchen aber manchmal etwas Zeit, um sich darauf einzustellen ... und eventuell eine Idee zu entwickeln, wie man mit dem Problem des Prüflings umgeht.

Wer aber seine Probleme verschweigt, der trägt einen gehörigen Teil selbst Schuld."

Stottern ist so offensichtlich, das JEDER es erkennen sollte. Bei mir jedenfalls war es so. Und wenn das ein

Lehrer, der die Bezeichnung Pädagoge führt nicht erkennt, dann hat er die Bezeichnung Lehrer/Prüfer nicht verdient.

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>>"Du hast 3 Jahre nach der Prüfung an den Prüfungsausschuss einen Brief geschrieben ... damit meinest du wohl die "Prüfungsbehörde" IHK. Die wird sich wohl an die einzelnen Prüfer gewendet haben ... und da hört's bei mir zum Beispiel auf. Denn ich hebe die Unterlagen der Prüfungen, also meine persönlichen Mitschriften in der Prüfung, 'n halbes Jahr auf, falls es Einsprüche gibt, aber länger nicht. Und nach 3 Jahren eine Zuordnung zu einem Namen und einer Prüfung zu schaffen ... 0% Chance.

Vielleicht ist die IHK auch einfach in den Keller gegangen, hat deine Doku hervorgebuddelt und sie sich angesehen und schon anhand dieser festgestellt, dass der Prüfungsausschuss damals in dem Teil sinnvoll gehandelt hat. Und sich die Nachricht an die einzelnen Prüfer erspart und hat dir gleich einen lieben Brief geschrieben ..."

Ich hatte massive psychiche Probleme deshalb gehabt, die es mir nicht erlaubt haben, rechtzeitig Wiederspruch einzulegen.

Ich war in Behandlung deswegen. Und so eine Psychotherapie ,die dauert in der Regel mehrere Jahre. Ihr versteht es nicht,

ich hatte Angstzustände vor dieser Institution.

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>>"Übrigens, wenn man bei einer mündlichen Prüfung durchfällt, dann kann man diese ein halbes Jahr später wiederholen ... davon steht in deinem Text nix. Bist du zur Nachprüfung nicht angetreten?"

Nein. Duch meine Ängste war mir das nicht möglich.

Aber ich sehe schon ,das Du alles tuhst, am die Prüfer zu verteidigen. Und da sag mal einem der psychich labil ist, er solle gegen solch eine Lobby antreten. Die hätten mich doch alle in der Luft zerrissen, wenn ich das Maul aufgemacht hätte.

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Hätte ich das 3 Jahre vorher gewußt, dann hätte ich das ganze zumindest wegen Verletzung der Menschenwürde strafrechtlich verfolgen können. Wenn es um solche GG Verletzungen geht, dann reagieren die Gerichte sehr empfindlich zu ungunsten der Angeklagten.

Dann müßte nämlich der Prüfer in die Beweispflicht treten, da der Richter alles andere als Schutzbehauptung werten würde.

Mit Verlaub und bei allem Respekt, aber das ist Unsinn.

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@JGluck

Wer trägt die Beweislast beim „Mobbing“? Welche Ansprüche stehen dem „Gemopptem“ zu? - Die aktuelle Rechtsprechung zum „Mobbing“ (von Volker Schneider) - Rechtpraktisch.de

Ich leite das aus dem § 22 AGG ab, der eine Beweislastumkehr zuläßt, wenn

von Klägerseite Indizien vorliegen. Da Stottern eine anerkannte Behinderung ist, kann der §22 AGG zur Anwendung kommen. Eine ärztliche Diagnose des Stotterns und ein Gutachten kann schon als Indiz dienen.

Der § 22 AAG ist vielseitig und kann auf beliebige Lebensberreiche, auch auf Prüfungen angewandt werden. Das damit das Prüfungsergebnis an sich nicht angefechtet werden kann, ist klaar. Sehr wohl aber bestimmte Verstöße.

Da mein fiktives Klaageszenario sich nicht auf das Prüfungsergebnis bezieht ,hätte ich davon auch keinen Vorteil. Das währen schon "für" Argumente für einen Richter. Ich schreibe das deshalb, damit andere sich wehren können, wenn denen ähnliches wie mir erfahren sollte. Mir fehlte damals dieses Wissen.

In meinem Falle würde es noch weitere Indizien geben, aber das ist mir zu privat das hier auch noch auszubreiten.

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Du bist hier in einem Forum für Fachinformatiker und du hast deinen Bericht in den Bereich "IHK-Prüfungen allgemein" gesetzt. Und ich habe dir daraufhin geschildert, dass zumindestens in München so ein Fall, wie er von dir (unter der Voraussetzung, dass du nix wichtiges verschwiegen hast) geschildert wurde, nicht auftreten konnte.

Wenn dich Prüfer durch ein paar zugegebermaßen häßliche Bemerkungen (die ich nicht verharmlosen möchte, wenn jemand soetwas sagt, dann gehört er von weiteren Prüfungen sofort ausgeschlossen!) so aus der Fassung bringen, dann lag' eine Vorerkrankung vor.

Ich muß als Prüfer (ohne Vorwarnung durch die IHK oder durch den Prüfling) davon ausgehen, dass der Prüfling in der Prüfung zumindestens 85% seiner geistigen Leistung an den Tag legen kann, der Rest geht durch die Anspannung flöten. Ich als Prüfer bin hoffnunglos überfordert, zwischen Nichtwissen aus Faulheit und Nichtwissen durch psychische Erkrankungen zu unterscheiden.

Ich versuche keine Prüferkollegen zu schützen, ich versuche zu erklären, dass hier in München damals soetwas nicht passieren konnte. Und auch heute praktisch nicht passieren kann.

Wenn du 'n IT-Abschluss machen möchtest, es gibt 'ne ganze Reihe von Institutionen, die dir helfen könnten. Hier in München ist mir dabei Peters Bildungsgruppe - Peters sehr positiv aufgefallen.

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@Euro und alle anderen

Wenn Euch wirklich mein Fall interessiert, dann setzt Euch mit mir Privat in Verbindung. Bitte versteht, das ich hier nicht mit 100 % offenen Karten was die Beteiligten angeht spielen werde. Ihr könnt von mir nicht erwarten, das ich hier Namen von Institutionen oder villeicht Einzelpersonen in einem öffentlichem Forum nenne. Für Sachverhalte die schwehr zu beweisen sind, ist das sehr heikel. Damit bringe ich auch den Forenbetreiber evtl. in Gefahr. Aber trotzdem möchte ich irgendwie mal meinen Fall etwas an die Öffentlichkeit bringen. Das ist der Kompromiss den ich dabei eingegangen bin. Bitte keine Äußerungen mehr über beteiligte Institutioen. Ob das eine IHK, eine UNI, eine Fachhochschule, eine Abendschule oder villeicht eine Umschulung war, spielt keine Rolle. Mir geht es einzig und allein um das was passiert ist. Nicht wer was gemacht hat. Mit München liegt Ihr übrigends total danneben. Ich liebe diese Stadt*g* Besonders das Oktoberfest. Denkt Euch am Besten das Wort "IHK" bei "IHK-Prüfung allgemein" weg. Leider hab ich keine andere Thread Kategorie gefunden.

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charmanta>>"Weiterhin hast Du zumindest im IHK Bereich mit einem Einspruch gegen die Notenfindung keine Chance, es sei denn, es lägen Formfehler vor."

Richtig! Um die Notenfindung ging es mir ja primär nicht.

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Charmantra>>"wer in dieser Branche wirklich was zu bieten hat findet auch jetzt noch ohne Schein ne Chance."

Das mag zwar villeicht für Leute die selbstständig sind stimmen und für Angestellte in der

USA gelten. Deutschland ist immer noch "das Land der Scheine". Hier zählt NUR was Du auf

dem Papier stehen hast. Habe selber ethliche Fälle bei Bekannten und auch selbst miterlebt. Ohne einen

(Fach-)Abschluß wird man von den Personalabteilungen nicht einmal zum Vorstellungsgespräch

eingeladen. Das nennt sich "management by numbers" und scheint gerade jetzt in der freien Wirtschaft

sehr "in" zu sein. Es bestehen also wenig Chancen den Personaler von seiner Leistung zu

überzeugen, wenn das schon an dieser Hürde scheitert. Man muß sehr viel Glück haben,

jemanden zu finden, wenn man angibt, nur das Abitur in der Tasche zu haben. Abitur ist

vollkommen wertlos heute.

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Charmatra>>"Die Tatsache, daß Dein Arbeitgeber Dich nach wie vor entlohnt spricht doch Bände."

Ja, damals habe ich ja eine Ausbildung angefangen und während der Ausbildungszeit habe ich

auch alles dafür gemacht, um meinen (Ex)Arbeitgeber von mir zu überzeugen. Was mir ja auch

nachhaltig gelungen ist. Personaler machen sich aber in der Regel nicht die Mühe

soweit zu schauen.

----------------------------------------------------------

Charmatra>>"Willkommen in Deutschland "

In Deutschland ist ja nicht alles schlecht. Wenn ich Deutschland mal mit der USA

vergleiche, haben wir hier viel stärkere soziale Sicherungssysteme, die mir jetzt

zu gute kommen. Auf der anderen Seite steht die USA wirtschaftlich besser da

als Deutschland, da die auch eine ganz andere Mentalität haben. Die sagen"Jung,

wenn Du was drauf hast, dann lass mal sehen was Du kannst". Und wer sich dann

Mühe gibt und Ergebnisse zeigt ,der steigt die Karriereleiter hoch.

Da herrscht noch richtiges Geben und nehmen zwichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer,

vorrausgesetzt ,die Leistung stimmt.

Das spornt die Leute dann ungemein an, was dann wiederum zu wirklichen

Innovationen führt. Nicht umsonst ist die USA in fast allen Dingen was

Entwicklung angeht Deutschland weit überlegen. Hier bei uns steht in fast 100%

aller Stellenanzeigen NUR mit abgeschloßenem Hochschulstudium oder

Ausbildung. Habe in meiner alten Firma schon oft erlebt, das Hochschulabsolventen

meinten, sie müßten sich auf Ihren Lorberen ausruhen. Die Arbeitsleistung lag

weit unter dem Durchschnitt der anderen Mitarbeiter und der Chef hat es

leider sehr spät gemerkt. Aber trotzdem hatte dieser Mitarbeiter lange Zeit

fast das 2 Fache an Gehalt als wir bekommen. So ist die Realität.

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Euro>>"Ich versuche keine Prüferkollegen zu schützen, ich versuche zu erklären, dass hier in München damals soetwas nicht passieren konnte. Und auch heute praktisch nicht passieren kann."

Euro>>"die ich nicht verharmlosen möchte, wenn jemand soetwas sagt, dann gehört er von weiteren Prüfungen sofort ausgeschlossen!)"

Lol,"praktisch nicht passieren kann". Meine Praxis hat etwas ganz anderes gezeigt.

Das erinnert mich an den Schuldner, der absichtlich Schulden gemacht hat und den

Offenbarungseid geleistet hat. Theoretisch sagen dann alle "Du Schuldner hast zu

bezahlen, das ist nicht richtig was Du gemacht hast".

Aber praktisch lacht sich der Schuldner dann ins Fäustchen und beruft

sich auf die Pfändungsfreigrenzen und die Restschuldbefreiung. Da ihm dann jeglicher

Arbeitsanreiz fehlt, kassiert er obendrein dann auch noch die Stütze.

Er sagt dann, "ich bedauere den Vorfall". In wirklichkeit

ist das bedauern dann eine Entledigung von der eigenen Verantwortung. Weil der

Schuldner genau weis, das er nach dem Offenbarungseid praktisch fast unangreifbar ist. Der Gläubiger

sitzt, obwohl er eigentlich im Recht ist auch auf den hohen Anwalts und Gerichtskosten fest.

Soviel zum Thema Recht haben und praktisch auch bekommen können.

Was nützt dem Gläubiger beispielsweise ein Pfändungstitel, wenn er ihn praktisch nicht vollstrecken kann.

Genausowenig nützt mir das fest verankerte Recht auf ein geregeltes Prüfungsverfahren wenig, wenn

mir die Instrumente fehlen, das auch praktisch durchzusetzen.

In meinem Falle ist dieses Recht zum jetzigem Zeitpunkt einfach nur wertloses Gesetzespapier.

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Hi FrankW.

Meintest Du wirklich psychaitrischer? Oder doch eher psychologischer?

Das ist nen ziemlicher Unterschied.

"Sie können sich nicht richtig ausdrücken und soetwas hat in der Branche nix zu suchen"

"Soetwas wirres haben wir schon lange nicht mehr gesehen"

"Sie sollten mal zum Arzt gehen"

"der kriegt ja keinen vernünftigen Satz raus"

und dabei auch noch gelacht.

Also Punkt 1 und 2 sind absolut gängig bei Prüfungen damit musst Du leben.

Punkt 3. geht ja mal gar nicht.... und punkt 4 ist ja sicherlich ein Faktum gewesen das sie Dir nicht auch noch auf die Nase binden mussten da es demütigend ist.

Und Lachen kann auch einfach ein Ausdruck von Hilflosigkeit sein, ist natürlich gänzlich unpassend

Aber was sollen wir Dir hier sagen... ein gutes IHK Zeugnis heisst noch lange nicht das man den Beruf so wie er in Unternehmen XY Ausgeübt wird auch gut macht. Das eine ist Papier das andere Realität.

In meinem Beruf (IT-SK) landen viele in CallCentern... das ist auch nichtmal ansatzweise etwas das mit dem Beruf im eigentlichen Sinne zu tun hat...

Ich kenne auch eine Fachinformatikerin die nun im CC hockt... selbst mit Abschluss hat man es also auch nicht leicht.

Vielleicht findest Du etwas das deinem Berufsbild sehr nahe kommt, immerhin hast Du in dem Bereich ja auch einige Jahre Erfahrung.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei!

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Ryo >>"Meintest Du wirklich psychaitrischer? Oder doch eher psychologischer?

Das ist nen ziemlicher Unterschied."

Beides. Ich hatte ja auch Medikamente bekommen. Um die zu verschreiben, benötigt der Arzt eine psychaitrische Ausbildung.

-------

Ryo >>"Aber was sollen wir Dir hier sagen... ein gutes *** Zeugnis heisst noch lange nicht das man den Beruf so wie er in Unternehmen XY Ausgeübt wird auch gut macht. Das eine ist Papier das andere Realität."

Wenn das so ist ,dann könnte man ja auf die Idee kommen, unser ganzes System in Frage zu stellen. Eigentlich soll so ein Zeugnis ja bescheinigen, das jemand "Marktreif" ist. Wenn das Papier wirklich von der Realität soweit auseinanderklafft, dann sollte man doch mal die Existenzberrechtigung des Papiers überprüfen.

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Ryo >>"Vielleicht findest Du etwas das deinem Berufsbild sehr nahe kommt, immerhin hast Du in dem Bereich ja auch einige Jahre Erfahrung."

Ohne Zeugnis ist das eine riesige Hürde, ersteinmal wieder in einen Betrieb reinzukommen. Ich weis vovon ich spreche. Man ist für die große Masse einfach nicht marktreif.

---------

Ryo >>"Ich kenne auch eine Fachinformatikerin die nun im CC hockt... selbst mit Abschluss hat man es also auch nicht leicht.

Vielleicht findest Du etwas das deinem Berufsbild sehr nahe kommt, immerhin hast Du in dem Bereich ja auch einige Jahre Erfahrung. "

Villeicht sollte ich wirklich innerlich mit diesem "Verein" entgültig abschließen und die Finger in Zukunft davon lassen. Ich war ja noch am schwanken, ob ich die Zweitprüfung irgendwann mal in Angriff nehmen sollte oder nicht. Jedenfalls hat dieser "Laden" bei mir nachhaltig einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen. Glaube das ist nicht gut für mich, da noch einmal hinzugehen.

Dann bleibt ja nur selbstständig machen. Werd mich morgen mal beim Arbeitsamt nach Existenzgründerkursen umgucken. Zugegeben, ein paar Ideen und Innovationen habe ich noch als Ass im Ärmel. Da ich bei meiner alten Firma mehrere Mitarbeiter geführt habe, ist diese Erfahrung zusätzlich vorhanden. Und wenn es gut läuft, dann ab ins Ausland. Für diesen Staat werde ich ganz bestimmt keine Arbeitsplätze schaffen. Zudem mir ja ohne Zeugnis in diesem Lande sowiso die Berrechtigung fehlt Azubis auszubilden.

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Eigentlich soll so ein Zeugnis ja bescheinigen, das jemand "Marktreif" ist.
Nein, ein Zeugnis sagt zunächst einmal nur aus, dass jemand die dazugehörige Prüfung bestanden hat. Der Inhaber des Zeugnisses hatte zum Zeitpunkt der Prüfung die abgeprüften Kenntnisse und Fähigkeiten. Mit Marktreife hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.

Ohne Zeugnis ist das eine riesige Hürde, ersteinmal wieder in einen Betrieb reinzukommen. Ich weis vovon ich spreche. Man ist für die große Masse einfach nicht marktreif.
Ich weiß nicht, wo du dich bisher beworben hast, aber vielleicht solltest du es mal bei kleineren Unternehmen versuchen. Dort ist möglicherweise das Vorgehen bei Bewerbern einfach wegen der geringeren Anzahl weniger durchorganisiert und formalisiert, so dass du eher mit Fähigkeiten jenseits der Zeugnisse punkten kannst.

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hey leute,

ich hab jetzt nicht jede antwort gelesen aber ich muss sagen was da im ersten artikel beschrieben wird kann ich so nicht nachvollziehen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen das Prüfer manchmal harte sachen sage, sowas aber in 99,9 prozent der fälle nicht in die Bewertung mit einfließt. Kleines Bsp. aus meinem Leben :

ICh und mein Prüfer hatten seit dem wir uns kennen nicht grade das beste verhältnis. das hat sich über die jahre auch eher verschlechtert als verbessert. Genau dieser Prüfer saß jetzt in meiner Komision und hatte während der Prüfung schon einige harte aussagen von sich gegeben. nach dem die Komision (3 Leute von denen ich mit zweien auf kriegsfuß stand) mich zur bekanntgabe wieder rein geholt haben, hat mir genau dieser Prüfer verkündet das er persönlich meine Prüfung nich gut fand aus profesioneller sich aber alles perfekt war. Ich hab meine Prüfung mit 1+ und auszeichnung für die beste Jahrgangsprüfung bestanden.

So gesehen kann ich nicht so richtig glauben was beschrieben ist.

sry

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Darth_Zeug>>"Hast du mal daran gedacht, vor Beginn der Prüfung den PA auf deine Einschränkung hinzuweisen?

Damit sollte alles erledigt sein."

Mein stottern war denen bekannt. Einem Prüfungsausschußmitglied war das sogar 3 Jahre vorher bekannt gewesen. Ich habe zwar keinen offiziellen formellen Antrag auf Prüfungserleichterung gestellt, aber das ist meiner Meinung auch garnicht notwendig. Wenn jemand solche Bemerkungen macht, dann ist davon auszugehen, das er das Stottern bewust wahrgenommen hat. Die Bemerkungen bezogen sich ja direkt auf das stottern. Demnach war dem Prüfungsausschuß spätestends nach meinem ersten Satz meine Situation zwangsläufig bekannt.

------------------------

@Chacksen

Das ist schon interessant, wenn sich alle Leute nur auf ihre persönliche Erfahrung berufen. Das jemand ,der die Prüfung mit 1+ bestanden hat in der Regel diese Art der Erfahrung nicht kennt, kann ich gut nachvollziehen. Habe auch mehrmals geschrieben, dass es mir primär NICHT um die Bewertung meiner Prüfung geht. Ich habe niemals fachliche Mängel meinerseits ausgeschlossen. Und meine schriftliche Prüfung ist mit recht als nicht ausreichend bewertet worden. Vermutlich ist was die Bewertung angeht folgendes abgelaufen: Der schriftliche Teil war schlecht. Daraufhin hat der PA automatisch daraus geschloßen, das die Arbeitsprobe und die mündliche Prüfung nicht gut werden können. Es gab zwar damals in meinem Fall die Möglichkeit durch das mündliche Ergebnis den schriftlichen Teil wieder gut zu machen. Aber ich glaube soweit wollte man mich ganz bewußt nicht kommen lassen. Naja und wenn man dann im Vortrag sich einen abstottert, dann könnte man daraus auf fachliche Inkompetenz schließen. Aber selbst wenn alle Leistungen von mir ungenügend(6) währen. Solche Bemerkungen/Verhalten, das geht garnicht!!! Ein Satz wie: Sie haben die Prüfung nicht bestanden hätte vollkommen ausgereicht. Aber nein, da wollte jemand nochmal bewußt seine Macht auspielen. Das und nur das ist das schlimme worüber ich mich so aufrege.

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hey leute,

ich hab jetzt nicht jede antwort gelesen aber ich muss sagen was da im ersten artikel beschrieben wird kann ich so nicht nachvollziehen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen das Prüfer manchmal harte sachen sage, sowas aber in 99,9 prozent der fälle nicht in die Bewertung mit einfließt. Kleines Bsp. aus meinem Leben :

ICh und mein Prüfer hatten seit dem wir uns kennen nicht grade das beste verhältnis. das hat sich über die jahre auch eher verschlechtert als verbessert. Genau dieser Prüfer saß jetzt in meiner Komision und hatte während der Prüfung schon einige harte aussagen von sich gegeben. nach dem die Komision (3 Leute von denen ich mit zweien auf kriegsfuß stand) mich zur bekanntgabe wieder rein geholt haben, hat mir genau dieser Prüfer verkündet das er persönlich meine Prüfung nich gut fand aus profesioneller sich aber alles perfekt war. Ich hab meine Prüfung mit 1+ und auszeichnung für die beste Jahrgangsprüfung bestanden.

So gesehen kann ich nicht so richtig glauben was beschrieben ist.

sry

Lol klingt ein bisschen weit hergeholt.

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Also ich kann mir das auch nicht ganz erklären - und eigentlich auch nicht ganz glauben. Wir hatten auch schon Prüflinge, die gestottert haben - und die haben z.B. die Präsentation überziehen können, ohne, dass es dafür Punkteabzug gab.

Was mich aber noch interessieren würde (ich hoffe, ich habe es nicht überlesen): Warum bist Du nicht mehr in Deinem alten Unternehmen? Und wie sieht das Arbeitszeugnis aus, das man Dir dort ausgestellt hat? Denn wenn das (sehr) gut sein sollte, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass Du keinen Job mehr bekommst. Abgesehen davon, dass man normalerweise erst kündigt, wenn man einen neuen Job hat!

GG

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Also ich kann mir das auch nicht ganz erklären - und eigentlich auch nicht ganz glauben. Wir hatten auch schon Prüflinge, die gestottert haben - und die haben z.B. die Präsentation überziehen können, ohne, dass es dafür Punkteabzug gab.

Was mich aber noch interessieren würde (ich hoffe, ich habe es nicht überlesen): Warum bist Du nicht mehr in Deinem alten Unternehmen? Und wie sieht das Arbeitszeugnis aus, das man Dir dort ausgestellt hat? Denn wenn das (sehr) gut sein sollte, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass Du keinen Job mehr bekommst. Abgesehen davon, dass man normalerweise erst kündigt, wenn man einen neuen Job hat!

GG

So langsam habe ich keine Lust mehr alle Fragen doppelt und 3 Fach zu beantworten.

1) alle Reden hier von Punktabzug und auf das Prüfungsergebnis bezogen, obwohl ich mehrfach geschrieben habe, das einzig und alleine die Art und Weise "die große Sauerei" war.

2)Ich habe geschrieben ,das ich wegen Burnout aus dem Betrieb gekündigt worden bin bin.

3) Und ja, ein sehr gutes Arbeitszeugnis ist auch vorhanden.

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1) alle Reden hier von Punktabzug und auf das Prüfungsergebnis bezogen, obwohl ich mehrfach geschrieben habe, das einzig und alleine die Art und Weise "die große Sauerei" war.

Jetzt raste doch nicht gleich so aus. Ich wollte damit nur sagen, dass es bei uns (und ich würde für die anderen PAs auch meine Hand ins Feuer legen) noch nicht einmal Punkteabzug gab.

2)Ich habe geschrieben ,das ich wegen Burnout aus dem Betrieb gekündigt worden bin bin.

Den Burnout kannst Du jetzt aber wirklich nicht dem PA anlasten!

3) Und ja, ein sehr gutes Arbeitszeugnis ist auch vorhanden.

Obwohl Du gekündigt wurdest? Bist Du Dir sicher, dass da nicht irgendwelche Informationen zwischen den Zeilen zu finden sind?

GG

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@pruefer_gg

Sag mal geht's noch?

Wo bitteschön habe ich den Burnout dem PA angelastet? Mein Betrieb hat mich garantiert NICHT wegen der nichtbestandenen Prüfung gekündigt.

Das war eine "friedliche Kündigung". Arbeitszeugnis ist "immer stets zu unserer vollsten Zufriedenheit" und nicht etwa "er bemühte sich unseren Anforderungen Gerecht zu werden". Tja schwehr zu glauben für einen der den PA stets als die heilige Kuh des Weisen ansieht. Das jemand, der duch die Prüfung gefallen ist in der zivilen Wirtschaft auf soviel Anerkennung gestoßen ist, scheint wohl für solche Leute ein Paradoxon zu sein. Mein damaliger Chef stand voll hinter mir und hat den PA auf das härteste dafür verurteilt. Und das mit dem "Hand ins Feuer für den PA legen" kann ich auch bald nicht mehr hören. Wenn dem so ist ,dann müßtet Ihr doch eigentlich alle mit Brandflecken an beiden Händen übersäht sein. Ich sag nur: Die Lobby.

Aber ich habe vorher schon geahnt, auf was ich mich hier einlasse.

bearbeitet von FrankW

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Sag mal geht's noch?

Wo bitteschön habe ich den Burnout dem PA angelastet? Mein Betrieb hat mich garantiert NICHT wegen der nichtbestandenen Prüfung gekündigt.

Naja, aus Deinem - etwas chaotischen ersten Beitrag - habe ich das so heraus gelesen. Du vermischst da die Themen Einspruch, Burn Out und Transferleistungen. Wenn's nicht so war - um so besser!

Tja schwehr zu glauben für einen der den PA stets als die heilige Kuh des Weisen ansieht. Das jemand, der duch die Prüfung gefallen ist in der zivilen Wirtschaft auf soviel Anerkennung gestoßen ist, scheint wohl für solche Leute ein Paradoxon zu sein.

Wo habe ich das geschrieben? Ich habe mir nur die Frage gestellt, an was es liegen kann, wenn Du keinen neuen Job bekommst! Aber das hat ja wohl mit dem Burn Out und der Frührente zu tun. Nur farge ich mich, was sich daran ändern würde, wenn Du die Prüfung nochmals ablegen würdest!

Wie gesagt - alles ein bisschen wirr! Oder ich bin zu doof!

GG

bearbeitet von pruefer_gg

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Wo bitteschön habe ich den Burnout dem PA angelastet?
Du hast es nicht direkt gesagt, aber so kommt es in deiner Beschreibung rüber: Demütigung durch den PA -> Ängste -> psychiatrische Behandlung -> Burnout. Und schau dir den Titel an, den du für den Thread gewählt hast. Naheliegend, dass man da einen wahrgenommenen Kausalzusammenhang hineinliest.

Wem lastest du den Burnout denn an? Ich meine, der ist ja anscheinend der Grund dafür, dass du jetzt Transferleistungen beziehen musst. Wenn der der PA nichts damit zu tun hatte, warum bringst du diese beiden Dinge hier überhaupt in Zusammenhang?

Tja schwehr zu glauben für einen der den PA stets als die heilige Kuh des Weisen ansieht.
Es ist erstaunlich, welche Urteile du dir über Personen erlaubst, die es wagen, über das Prüfungsorgan, dem sie selbst angehören, oder die, die sie kennen, zu sagen, dass sie sich so etwas dort nicht vorstellen können. Niemand hat hier behauptet, dass sämtliche Prüfungsinstitutionen in ganz Deutschland immer alles richtig machen.

Und das mit dem "Hand ins Feuer für den PA legen" kann ich auch bald nicht mehr hören. Wenn dem so ist ,dann müßtet Ihr doch eigentlich alle mit Brandflecken an beiden Händen übersäht sein. Ich sag nur: Die Lobby.
Wie gesagt, hier wurde immer nur von konkreten PAn gesprochen ("bei uns"). Das überliest du anscheinend. Du hingegen verallgemeinerst ("Ihr alle").

Aber ich habe vorher schon geahnt, auf was ich mich hier einlasse.
Das glaube ich auch.

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Zugegeben, ein paar Ideen und Innovationen habe ich noch als Ass im Ärmel.

Also los, MACHEN, bevor es zu spät ist!

Das ist mir nämlich passiert - ich könnte heute mehrfacher Millionär sein und Fünf gerade sein lassen, wenn ich damals nicht so lack gewesen wäre.

Ansonsten würde ich an Deiner Stelle jetzt nicht viel nachdenken oder grübeln und die Prüfung möglichst schnell zu Ende bringen!

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