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  1. für München/Oberbayern gilt: es gibt keinen Punktabzug ... aber die Gesamtprüfungsdauer bleibt bestehen. 30 Minuten minus 8 Minuten Vortrag ergeben 22 Minuten Fachgespräch, also viel viel Zeit, Lücken bei dir zu finden (und damit Gründe für Punktabzüge in der mündlichen Prüfung). Als Prüfer möchte ich sehen, wie ein Azubi "gekämpft" hat, also er vor Problemen stand, die nicht in irgendeiner Anleitung standen und die er dann gelöst hat. In der Analyse und dem Lösen von Problemen zeigt sich der wahre Fachinformatiker. Also: gab's in deinem Projekt irgendwas, was nicht absolut nach Plan lief? Wenn ja, was hast du da getan? Ich bin es müde, in den Prüfungen immer zu hören, wie toll alles lief ... hey, in der Praxis geht dauernd etwas schief, aber bei Abschlussprojekten irgendwie fast nie.
  2. IHK Ausbildungsberatung ... ruf die so schnell wie möglich an. Es gibt einige sozial engagierte Betriebe, die helfen gestrauchelten Azubis. Und falls du aus der Gegend München kommst, schreib mir 'ne Mail.
  3. @tkreutz2 : die Anzahl forschender Unternehmen mit Ausbildung für Fachinformatiker ist ziemlich gering. Und wenn, dann forschen sie in anderen Richtungen. Die Informatik-Fachrichtungen und RZs beschäftigen lieber Studies, meiner Erfahrung nach. Im gefühlten Vergleich zwischen Azubis von den Unis in München und normalen Unternehmen, bei denen Azubis nicht nur als billige Hilfskräfte eingesetzt werden, kann ich keinen Unterschied erkennen. Eher sind diese Uni-Azubis mit Mittelständlern vergleichbar, die ihre eigene IT haben ... und hier kommt es vor allem auf die Persönlichkeit des Azubis und des zuständigen Ausbilders an.
  4. ich würde bei einem Unternehmen erstmal erfragen, ob sie einen vernünftigen Plan haben, wie sie ihre Azubis ausbilden. Und, das ist bei Großunternehmen auch wichtig, ob sie wirklich für den eigenen Bedarf ausbilden oder eher aus gesellschaftlicher Verantwortung. Das kann schon einiges beim Engagement des Betriebes bedeuten. Ich kenne ein Großunternehmen mit viel IT, bei dem die Azubis weitestgehend selbst entscheiden, wo sie ihre Einsätze absolvieren. Dabei entstehen sich viele Azubis für den leichten Weg und und gehen in Abteilungen, wo es "schön" ist ... und es bleiben dann Lücken. Andere Großunternehmen haben Abteilungen, bei denen man verpflichtend vorbei muss ... man lernt dabei wirklich die wichtigsten Ecken im Betrieb kennen. Bei nicht-IT-Buden würde ich nachfragen, was sie selbst machen. Oft sind viele Bereiche outgesourced, da kann man dann nicht mehr mitarbeiten ... und man lernt ja nicht nur in der Berufsschule. Und selbst wenn das Unternehmen das noch selbst macht ... ist es für den Azubi möglich, dort ein Praktikum zu machen? Der Point of Production kann ja im Ausland liegen ... und Azubis werden selten für ein paar Monate nach Indien oder Russland gelassen. (und bei kleineren Systemhäusern wichtig: wie ist das Verhältnis technische Mitarbeiter/Azubis ... 1:1 ist nicht gut. Man lernt zwar theoretisch viel, aber praktisch mangelt es zu oft an einer vernünftigen Einführung inkl. Erklärung der technischen Hintergründe.)
  5. die IHK möchte einen ungefähren Zeitraum für's Projekt ... soweit die Theorie. Praktisch ist der Tag, an dem letztmöglich die Doku bei der IHK eingeworfen werden kann, der letzte Tag für's Projekt. Mit der Abgabe der Doku ist der Teil der Prüfung vorbei (der andere Teil folgt dann im Prüfungsgespräch/vortrag!). Überleg' mal, ob du nicht dein Projekt etwas nach hinten verschieben kannst. Ansonsten -> schnellstmöglichst Kontakt mit IHK bzw deiner Ausbildungsfirma aufnehmen. Problem mit denen besprechen und Lösungen suchen ... jede IHK tickt anders und daher sind Ratschläge manchmal eher gefährlich.
  6. ein Tipp für die Zukunft: so ziemlich jede IHK stellt andere Anforderungen an die Doku ... und innerhalb der IHK können die auch über die Jahre wechseln (weil sich mal wieder jemand geklagt hat oder ....) euro
  7. Der Projektablauf sieht nach einem sauberen Projekt aus. Die Projektbeschreibung auch. Aber irgendwie klingt der Schwerpunkt in der Projektbeschreibung anders als im Projektablauf ... da würde ich etwas bei der Projektbeschreibung den letzten Satz noch etwas ausbauen. Aber das ist 'ne Kleinigkeit ... das Projekt hört sich für mich gut und mit gutem Ergebnis durchführbar an.
  8. das war mir ja auch neu ... aber es gibt von Microsoft extra 'ne Fehlermeldung dafür ... dann wird's da auch etwas geben. Bin ziemlich ratlos ...
  9. Moin! Gegeben: Win7-Laptop der etwas-schneller-als-Netbook-Klasse von Lenovo. Recovery-DVD nie angelegt (der Rechner hat kein DVDLaufwerk und die RecoveryCD spielt nur mit DVD-Laufwerken, nicht mit USB-Sticks). Vor kurzem hat sich das Win7 total zerlegt, booten ging nicht mehr, irgendwelche Recovery-Geschichten klappten auch nicht. Keine Hardware wurde getauscht. Ich hab' kurzerhand mit einer normalen Systembuilder-Win7-Home-DVD (über den Umweg USB-Stick) den Laptop neu aufgesetzt. Win-Lizenz-Code vom Lenovo wurde bei der Installation problemlos gefressen. Keine weiteren Auffälligkeiten die ersten 29 Tage. Problem: am 30. Tag hat sich Win gemeldet und die Win-Lizenz als falsch angemeckert. Neu eingegeben gibt's nur eine 0xC004F063-Fehlermeldung und danach die freundliche Mitteilung, dass man eine Lizenz bei Microsoft für 80 Euro erwerben kann. Die im Netz vielfach erwähnte Möglichkeit einer telefonischen Aktivierung scheitert, weil man bei der Registrierung gar nicht so weit kommt ... man muss ja vorher einen gültigen Win-Lizenz-Code eingeben. Suche Lösung: Trick/Hack, um normale Win7-Installation in eine Win7-OEM-Installation zu wandeln. Alternative Lösung: Win7-Key kaufen oder OEM-Recovery-DVD von Lenovo kaufen (ca. 40 Euro), nicht so optimal. Jemand 'ne bessere Idee? euro PS: bitte keine Spottworte ... es geht um den Rechner meiner über 70jährigen Oldies und eine Recovery-DVD wurde vorher nicht hergestellt, weil die Software dafür ein DVD-Laufwerk verlangt ... mit USB-Laufwerken/Sticks läuft die Software nicht :-(
  10. Wegen einem falschen Projektstundensatz bekommt keiner eine vier als Note für das Prüfungsgespräch. Jedenfalls nicht als Fisi. Als Kaufmann hättest du dich da schon verhaspeln können ... aber die müssen auch andere Sachen wissen. Mal so als Idee: die Aufgabe im Vortrag ist, dass du berichtest, was DU gemacht hast. Denk noch mal darüber nach, ob du nicht viel mehr dein Projekt bzw etwas anderes vorgestellt hast. Klassisch: Aufsetzen eines Servers und Installation einer Software. Prüfling stellt Prüfungsausschuss wunderbar die Software vor (der Hersteller könnte es nicht besser in einer Werbeveranstaltung), Prüfling erwähnt noch kurz, dass es da auch einen Server gibt ... und der Prüfungsausschuss gibt hinterher 40 Punkte wegen Themenverfehlung. Im Betrieb ist der Vortrag super angekommen, klar, da ist auch nur Leute, die nie etwas mit der IHK zu tun hatten und die Zielstellung nicht kennen. Was ich in Prüfungen auch immer wieder sehe: ein ausgeprochenes Schmalspur-Wissen um die Aufgabe herum. Beispiel: Installation/Verteilung eines Virenscanner. Ich stelle die Frage: und woran erkennen sie, dass der Virenscanner läuft? Antwort: an dem Symbol unten rechts. Ich: und das kann kein Virus simulieren, nachdem er den Virenscanner runtergefahren hat? Antwort: *große Augen* und *schweigen*. Ich schaue in die Doku, hinten, da steht unter Quellen: Wikipedia. Ah ... für das Teilkopieren des Wikipedia-Artikels für die Doku hat's noch gereicht, aber zum Verstehen des Artikels hat's nicht gereicht (Stichwort EICAR-Testdatei). Überleg' auch mal in die Richtung ... da gibt's in der Regel die heftigen Abzüge. Zum Thema Befangenheit: wenn du das Argument bringst, dann brauchst du schon ein paar deutliche Hinweise darauf, nicht nur ein Gefühl ... so aus dem Gefühl der Vergangenheit heraus fällt es Prüfern erheblich schwerer, schlechte Noten für Leute zu geben, die sie (wenn auch evtl um Ecken) kennen. Wie weiter vorgehen: erkundige dich bei deiner IHK, wie so ein Einspruch abläuft. Bekommst du die Begründung des Prüfungsausschuss für die Note (also warum sie dir Punkte abgezogen habe) (das ist gut, da kannst du dagegen argumentieren) oder bekommst du sie nicht (dann wird's kompliziert: dann musst du nämlich schreiben, was dir für Fragen gestellt wurden, wie du sie beantwortet hast und warum das dir keine Punktabzüge bringen darf)?
  11. Ehrlichkeit währt am längsten. Deutlich in die Doku schreiben, was passiert ist und warum es die Änderung gab. Aber: es hört sich an, als wäre es ein wesentlicher Teil deines Projekts ... evtl sogar der ganze praktische Teil. Mal ganz hart: in der Abschlussprüfung ist ein praktischer Teil gefordert, der wird nicht erbracht -> schlechte Note auf den Teil der Prüfung. Ich würde in dem Fall an deiner Stelle gaaaanz schnell mit der IHK bzw dem Prüfungsaussuchuss Kontakt aufnehmen und mit denen besprechen, ob es irgendwelche Alternativen gibt ... zB einen bereits vorhandenen Drucker irgendwie neu einrichten oder so.
  12. die Entscheidungen betreffen nur den ersten Teil, die Planungsphase. Davon abgesehen steht im Projektantrag dies nicht hinreichend deutlich ... schreib' das mal deutlicher 'rein. Im Durchführungsteil fehlen mir nach wie vor Entscheidungsmöglichkeiten ... Planung Netzwerk bis bare-metal-hypervisor reicht nicht, es muss ein massiver praktischer Teil dabei sein.
  13. äh ... wenn man bei den FISIs schon 'n Auge zudrückt und den kaufmännischen Teil nur gaaaanz am Rande berücksichtigt, dann ist das vielleicht okay. Aber bei einem Kaufmann das Abschluss-Projekt ohne jeglichen kaufmännischen Teil durchzuführen (mal von den "Sach- Kosten- und Zeitziel festlegen" abgesehen), das finde ich dann doch etwas daneben. Sach deinem Azubi, er soll mal in der Prüfungsordnung nach den Anforderungen des Abschlussprojekt schauen ... und das dir dann präsentieren :-)
  14. für mich hört sich das nach 'ner Installationsorgie an, bei der schon alle Tätigkeiten vorgegeben sind, entweder durch den Projektplan oder durch die Produkte selbst. Ich kann nicht erkennen, wo du da irgendwas selbst entscheiden kannst/willst. Überleg, ob du nicht ein Teil der Aufgabe 'rausgreifst, die aber dann richtig durchziehst. Beispiel: du hast ja "Software und Dienste installieren" mit 4 Stunden angegeben ... da kannst du zwar 'n paar GB Software auf'n Server schmeißen, aber du hast garantiert keine Zeit, die Software hinreichend auf Funktionsfähigkeit und auch etwas Richtung Performance zu prüfen. Nebenbei: Bei der Doku sind 5 Stunden zu wenig, mindestens 7 oder besser 8.
  15. passt schon, der Ausbildungsbetrieb muss die Durchführung eines ordentlichen Abschlussprojekts ermöglichen. Mal 'n Vorschlag: die Texte hier ausdrucken und an der Berufsschule einen Lehrer interviewen, wo der Hase falsch liegt.

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