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Ältere Arbeitnehmer / Famile im Berufsleben


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Ich glaube auch als Dipl.-Informatiker bekommt man irgendwann Schwierigkeiten einen gut bezahlen Job zu finden, wenn man schon ein gewisses Alter überschritten hat.

Mein 50-jähriger Kollege meinte, mit 50 wäre für einen Informatiker Sense mit einem neuen Job. Hätte ihm eine Bekannte erzählt, die beruflich damit zu tun hat (Personabteilung oder Arbeitsamt, weiß nicht mehr genau). Aber für Ingenieure dürfte es auch nicht besser aussehen. Die haben höchstens noch den Vorteil, dass ihr Wissen nicht so schnell veraltet.

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Mein 50-jähriger Kollege meinte, mit 50 wäre für einen Informatiker Sense mit einem neuen Job. Hätte ihm eine Bekannte erzählt, die beruflich damit zu tun hat (Personabteilung oder Arbeitsamt, weiß nicht mehr genau). Aber für Ingenieure dürfte es auch nicht besser aussehen. Die haben höchstens noch den Vorteil, dass ihr Wissen nicht so schnell veraltet.

Frag deinen Kollegen doch mal, ob die Bekannte das auch begründet hat.

Ich vermute, dass Unternehmen eben nur deshalb gerne junge Leute einstellen, weil diese eben bereit sind für ein Minimalgehalt zu arbeiten.

Die können das ja auch, weil sie eben noch keine Verpflichtungen haben.

Wohingegen ältere Arbeitnehmer aufgrund von Verpflichtungen ein höheres Gehalt haben müssen. (Familie etc.)

Diese Schere kann man dann auch nicht mehr nur durch Erfahrung wett machen.

Für ein Unternehmen ist jeder Neueinsteiger, erst mal ein unbeschriebenes Blatt.

Ganz egal, welche Referenzen man da vorweisen kann.

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Vielleicht hat sich der Trend, ältere Arbeitnehmer nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit in die Frührente oder Altersteilzeit zu "entsorgen" aber auch noch nicht bis in die letzte Ecke Deutschlands herum gesprochen. Das war ja einige Jahre lang gängige Praxis, das man Leute ab Mitte 50 versucht hat, in die Frührente oder Altersteilzeit abzuschieben.

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Vielleicht hat sich der Trend, ältere Arbeitnehmer nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit in die Frührente oder Altersteilzeit zu "entsorgen" aber auch noch nicht bis in die letzte Ecke Deutschlands herum gesprochen. Das war ja einige Jahre lang gängige Praxis, das man Leute ab Mitte 50 versucht hat, in die Frührente oder Altersteilzeit abzuschieben.

Ich bin 45 Jahre...Ganz wohl ist mir nicht, wenn ich an die Zukunft denke :rolleyes:

Es gibt eh nicht "den Tarif" für irgendeine Berufsgruppe. Es gibt Tarife für Branchen oder einzelne Unternehmen. Bezahlung in diesen Tarifen ist meist nach Eingruppierung der Tätigkeit geregelt. Und ob es da letztlich eine eigene Gruppe IT-ler mit mehreren Stufen gibt oder die ITTätigkeiten mit vergleichbaren anderen Tätigkeiten zusammengefasst werden bleibt den Tarifpartnern überlassen

Das ist richtig.... macht es aber auch nicht besser.

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Wohingegen ältere Arbeitnehmer aufgrund von Verpflichtungen ein höheres Gehalt haben müssen. (Familie etc.)

Warum sollte ein 25-Jähriger nicht auch schon eine Familie haben und warum sollte ein 50-Jähriger nicht kinderlos sein? Welche weiteren Verpflichtungen gibt es noch?

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Warum sollte ein 25-Jähriger nicht auch schon eine Familie haben und warum sollte ein 50-Jähriger nicht kinderlos sein?

Natürlich kann das sein.

Ist aber m.E. die Ausnahme und bestätigt somit die Regel.

Welche weiteren Verpflichtungen gibt es noch?

Z.B. Haus gebaut und muss abgezahlt werden. Studium der Kinder finanzieren etc...

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Frag deinen Kollegen doch mal, ob die Bekannte das auch begründet hat.

Ich vermute, dass Unternehmen eben nur deshalb gerne junge Leute einstellen, weil diese eben bereit sind für ein Minimalgehalt zu arbeiten.

Kann ihn mal fragen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich vermute, dass es auch noch andere Gründe außer dem Gehalt gibt:

- Ältere sind im Durchschnitt öfter krank

- Brauchen länger, um sich in neue Technologien einzuarbeiten

- Sie werden bald in Rente gehen, d.h. die Investionen für Einarbeitung usw. lohnen sich für das Unternehmen kaum

- Viele Vorgesetzte sind viel jünger und haben damit vielleicht ein Problem, wenn der Untergeben älter und erfahrener ist

Sind jetzt einige der Gründe, die mir einfallen. Sind ja teilweise auch verständlich, denn so ein Unternehmen ist ja nicht die Heilsarmee, sondern will Geld verdienen. Vielleicht sollte der Staat da eingreifen und die Unternehmen finanziell unterstützen, wenn sie ältere Arbeitnehmer einstellen, und bestrafen, wenn sie es nicht tun. So wie es auch bei Schwerbehinderten gemacht wird.

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Hobbies werden idR nicht vom Arbeitgeber finanziert.

Ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst.

So eine unqualifizierte Bemerkung zeigt mir eigentlich nur, dass Du es nicht verstanden hast unsere Gesellschaft als Solidargemeinschaft zu begreifen.

Es ist doch kein Hobby, wenn man für sich und auch seine Kinder eine Existensgrundlage aufbaut. Das ist harte Arbeit !

Wenn die Eltern ihre Kinder nicht mehr unterstützen, macht es dann wohl bald keiner mehr.

Aber Deine Aussage zeigt mir ganz deutlich, wo in dieser Gesellschaft der Schuh drückt.

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Ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst.

Das merke ich. Du bist der Meinung das dein Arbeitgeber dich für dein privates Lebensglück mit Kind, Hund und Haus besser bezahlen soll, als den Junggesellen (der vielleicht noch mehr arbeitet, Überstunden macht, öfter auf Dienstreise ist, beim Urlaub Rücksicht nimmt und deine Fehltage wegen irgendwelchen Kinderleiden ausgleicht) nur weil dieser eine andere private Lebensplanung hat (und da evtl. noch mehr für die Gesellschaft/Solidargemeinschaft tut als du?!). Das ist zum Glück nicht so, denn sonst lief wirklich was schief. Du wirst von deinem Arbeitgeber für deine Arbeit bezahlt und nicht für deine Kindererziehung oder sonstigen Hobbies zuhause. Ich hoffe du es jetzt verstanden, was ich dir damit sagen will.

Der Staat (und damit ich mit meinen Steuern) bezahlt die Familenförderung durch Steuerentlastung, Kindergeld, Kindergartenplätze, Schulen, etc. ... und nicht der Arbeitgeber mit mehr Gehalt.

Denk mal drüber nach.

Bearbeitet von bigvic
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Naja, die Ausbildung der Kinder wird doch bereits durch die Solidargemeinschaft größtenteils bezahlt. Warum soll ein Arbeitnehmer dafür noch einmal extra Geld bekommen? Der Lohn eines Arbeitnehmers darf sich doch nicht nach seinen Ausgaben richten, sondern muss sich nach seiner Leistung orientieren. Alles andere würde auch zu einer Neidkultur in Unternehmen führen. Ein älterer Arbeitnehmer darf deshalb mehr verlangen, weil er mehr Erfahrung hat, nicht weil er mehr Ausgaben hat.

Ein Haus ist letztlich ein Hobby. Wozu baut man überhaupt ein Haus? Doch wohl um keine Miete für den Rest seines Lebens zahlen zu müssen. Spart derjenige mit dem Haus langfristig nicht sogar? Sollte ihm dafür dann zum Ausgleich nicht ein ordentlicher Teil vom Lohn abgezogen werden, sobald der Kredit abgezahlt ist? Das ist natürlich alles nicht praktikabel, aber selbst wenn dem so wäre, hätte man ein völlig verrücktes Entlohnungssytem.

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Das merke ich. Du bist der Meinung das dein Arbeitgeber dich für dein privates Lebensglück mit Kind, Hund und Haus besser bezahlen soll, als den Junggesellen

Ja das meine ich.

Wenn Du Jungeselle bist, kannst Du das auch nicht nachvollziehen.

Als ich noch selber einer war, genügte mir ne kleine Buze und ich konnte jedes Wochende mit den Kumpels ne Sauftour machen und den Mädels an den .....

Mit ner Familie ist das aber vorbei.

Dann arbeitest Du nur noch dafür....Was ich im übrigen sehr gerne tue.

Bearbeitet von Eleu
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Ja das meine ich.

Dacht ich mir, dann helfe mir um es zu verstehen bitte, indem du dein Modell mit "Gehalt nicht nach Leistung, sondern sozialem Umfeld" ausfüllst.

1) Junggeselle, am WE Sauftour. Sonst nichts. Referenzverdienst: 2000 Euro

2) Familievater, 2 Kinder, Haus, Hund. Verdienst für gleicher Job wie 1) ???

3) Junggeselle, engagiert im Verein mit Jugendtraining, am Wochenende Essen ausfahren für die Tafeln. Verdienst für gleicher Job wie 1) ???

4) Junggeselle, verheiratet, keine Kinder da unfruchtbar. Verdienst für gleicher Job wie 1) ???

5) Famienvater, 1 behindertes Kind. Verdienst für gleicher Job wie 1) ???

6) Junggeselle, Haus, pflegt schwerbehinderte Mutter, da Vater tot. Verdienst für gleicher Job wie 1) ???

Du hast in meinen Augen eine sehr verkürzte Sichtweise. Und ich bin froh, dass es dein Modell nicht gibt.

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Du hast in meinen Augen eine sehr verkürzte Sichtweise. Und ich bin froh, dass es dein Modell nicht gibt.

Dem gegenüber gibt es tatsächlich noch Arbeitgeber, die das nicht so oberfläch sehen wie Du.

Die Mitarbeiter dort, sind meistens lange Jahre in der Firma beschäftigt und haben sich durch Leistungen in der Vergangenheit eine gewisse Gehaltsstufe erarbeitet. Diese älteren Mitarbeiter werden nicht einfach abgeschoben, weil sie nun nicht mehr das Leisten können, was nun ein jüngerer Arbeitnehmer besser leisten könnte, sondern Sie bekommen sozialverträglich Aufgaben zugewiesen, die sie noch bewältigen können, bis sie in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Ich habe auch von Arbeitgebern gehört, die Mitarbeiter für gemeinnützige Tätigkeiten (THW o.ä.) von der Arbeit freistellen.

Denke daran, die Leistung die Du heute bringst, ist nur zeitlich begrenzt.

Als Du noch jung warst, waren deine Eltern für dich da.

Und wenn Du alt bist, sind es vielleicht mal deine Kinder.

Wenn man möchte, dass das so weiter funktioniert, muss man dafür verzichten und auch bezahlen.

Sonst funktioniert es nicht.

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Wow... jetzt habe ich die letzten paar Seiten überflogen und bin ob der Einstellung einiger absolut baff. Ich sehe es wie bigvic. Bezahlt wird für Leistung und nicht für Haus und Hof. Das sind schließlich Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften möchten. Entweder trage ich zu diesem Umsatz bei und will einen entsprechenden Teil vom Kuchen abhaben oder ich kann diese Leistung nicht bringen. Dann ist der Kuchen kleiner bzw. er bleibt auf einem bestimmten Niveau.

Man selbst würde ja auch nicht in ein Unternehmen wechseln, dass einem weniger Gehalt zahlt nur weil es sozialverträglich Mitarbeiter mit Haus, Hund und Familie (quasi als Belohnung für die unglaubliche Leistung der Fortpflanzung) finanziert während diese nicht in gleichem Maße zur Umsatzgenerierung beitragen können, wie es jemand tut, der noch ungebunden ist. Wie weltfremd ist das denn?

Denke daran, die Leistung die Du heute bringst, ist nur zeitlich begrenzt.

Man hat immer die Wahl. Ich muss nicht mit 20 Kinder in die Welt setzen. Ich kann mir einen guten Job suchen, einige Jahre Leistung bringen und die Früchte ernten. Mich zur gegebener Zeit nach etwas ruhigerem Umschauen und eine Familie gründen.

Aber ich kann auch Kinder in die Welt setzen oder mir einen 9to5-Job mit dem Anspruch eines Toastbrots suchen. Sollte mich dann aber nicht beschweren wenn ich von den Leuten, die Leistung bringen können und das auch tun nicht subventioniert werde.

Als Du noch jung warst, waren deine Eltern für dich da.

Und wenn Du alt bist, sind es vielleicht mal deine Kinder.

Was heißt jung? Ich bin mit 19 von zu Hause raus und finanziere seitdem mein Leben eigenständig. Auch mein Studium neben dem Beruf. Selbst wenn ich problemlos Bafög beziehen oder meine Eltern in Geldhaft nehmen könnte.

Auch ich möchte meine Kinder irgendwann zu Menschen erziehen, die sich nicht auf die Eltern verlassen, sondern ihren eigenen Weg gehen. Und später möchte ich meinen Kindern nicht zur Last fallen. Wenn ich alt und auf Hilfe angewiesen bin können sich meine Kinder aussuchen: gutes Erbe und sie kümmern sich um mich oder das Vermögen wird in Geld umgewandelt und ich finanziere mir ein teures Altersheim wo ich junge Pflegerinnen begaffen kann.

Bearbeitet von Kwaiken
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Und wenn ältere Arbeitnehmer irgendwann nicht mehr in der Lage sind ihre Aufgaben zu 100% zu erledigen, was soll dann geschehen ?

Die haben dann Pech gehabt und fliegen dann raus ?

Oder wie soll das dann laufen ?

Ich dachte immer wir leben in einer sozialen Markwirtschaft in der die Starken die Schwachen stützen.

Scheint wohl Geschichte zu sein.

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Beeindruckende Einstellung. "Stützt mich" hier, "seid sozial zu mir" da. Würdest Du einen Job annehmen, wo Du weniger verdienst und mehr arbeiten musst nur weil ein paar Kollegen "gestützt" werden müssen weil die ein Haus/Familie/Hof/Hund haben und keine Gehaltseinbußen tragen wollen?! Ich nicht.

Wenn Du etwas nicht mehr kannst, dann suchst Du Dir Aufgaben, die Du noch machen kannst/willst und nimmst entsprechende Einbußen in kauf. Machen alle anderen auch. Oder meinst Du, dass Du Anrecht hast "gestützt" zu werden weil Du Aufgaben nicht mehr erledigen kannst/willst? Das bedeutet Mehrarbeit für deine Kollegen um deine fehlende Leistung auszugleichen. Das nenne ich unsozial.

Arbeite ich z.B. bei McKinsey, dann muss ich performen wenn ich oben mitspielen will. Ich kann nicht erwarten "ganz oben mitzuspielen", aber nur unterdurchschnittliche Leistung zu bringen. Viele machen eben genau das: Hörner abstoßen und Gas geben solange man kann/will. Und werden entsprechend entlohnt. Irgendwann gründet man eine Familie und möchte nicht mehr performen. Man sucht sich andere Aufgabenfelder mit ggf. weniger Entlohnung, aber auch weniger fordernden Aufgaben. Das gleiche Gehalt für weniger erbrachte Leistung verlangen zu wollen (welche von Kollegen dann ausgeglichen werden muss) ist schon ziemlich ... nunja... beeindruckend.

Bearbeitet von Kwaiken
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Ich dachte immer wir leben in einer sozialen Markwirtschaft in der die Starken die Schwachen stützen.

Scheint wohl Geschichte zu sein.

Willkommen in der wunderbaren Welt des Neoliberalismus :old

Aber gewisse Leute scheinen hier auch zu unterstellen, das man nicht bereit ist, entsprechende Leistung zu erbringen, wenn man ein gewisses Gehalt benötigt und verlangt.

Abgesehen davon, finde ich es absolut niveau- und geschmacklos, den Unterhalt einer Familie als "Hobby" zu bezeichnen! Solchen Leute würde ich am liebsten ein paar nicht druckreife Wörter ins Gesicht schleudern! Eben weil man eine Familie gründet und damit eine nicht unwichtige Aufgabe für die Gesellschaft übernimmt, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, das man besser bezahlt wird, als ein Single!

Oder was glauben so gewisse Leute, wer später das Geld für ihre Rente erarbeitet, wenn nicht die Kinder von heute?? Zur Erinnerung: Die gesetzliche Rente ist nicht kapitalgedeckt sondern umlagefinanziert ;-)

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Aber gewisse Leute scheinen hier auch zu unterstellen, das man nicht bereit ist, entsprechende Leistung zu erbringen, wenn man ein gewisses Gehalt benötigt und verlangt.

Wurde hier doch mehrmals gesagt, dass es so ist. Oder es so sein soll. Ich kann keine Leistung bringen weil ich Kinder gezeugt und so einen riesen Beitrag für die Gesellschaft geleistet habe. Ich muss mich um meine Familie kümmern und kann deswegen nicht die Leistung bringen, die ein "Jungspund" bringen kann, will aber genauso bezahl werden!

Abgesehen davon, finde ich es absolut niveau- und geschmacklos, den Unterhalt einer Familie als "Hobby" zu bezeichnen! Eben weil man eine Familie gründet und damit eine nicht unwichtige Aufgabe für die Gesellschaft übernimmt, sollte es eigentlich selbstverständlich sein, das man besser bezahlt wird, als ein Single!

Für was willst Du bezahlt werden? Für die tolle Leistung ein Kind gezeugt zu haben? Dann schaffe es auch, dieses Kind alleine zu finanzieren ohne irgendjemand in Regress nehmen zu wollen. Dann ist es eine Leistung. Durch die Gemeinschaft, die Kollegen oder den AG subventioniertes Familienglück ist keine Leistung, die honoriert werden sollte.

Bezahlt wird die Arbeit, die Leistung ansich und nicht die Umstände unter denen sie erbracht wurde. Ich kann mir auch beide Hände abhacken und dann schreien, dass ich besser bezahlt werden will als der Programmierer, der noch beide Hände hat weil ich es ja ach so schwer habe.

Oder was glauben so gewisse Leute, wer später das Geld für ihre Rente erarbeitet, wenn nicht die Kinder von heute?? Zur Erinnerung: Die gesetzliche Rente ist nicht kapitalgedeckt sondern umlagefinanziert ;-)

Was für eien Denkweise. Ich setze nun 15 Kinder in die Welt, lasse meine Kinder und mich durch die Gemeinschaft/Kollegen/AG subventionieren damit die Kinder dann später die Rente von mir und anderen zahlen dürfen. Nullsummenspiel ist das. Mehr nicht.

Etwas aufbauen, Kinder zeugen und sie alleine finanzieren. Ohne darauf zu pochen, dass der Familienvater bei weniger erbrachter Leistung gefälligst besser bezahlt werden soll: das wäre bewundernswert.

Es steht jedem frei wie rum oder ob er überhaupt eine Familie gründen will. Gut verdienen, etwas aufbauen, sich ein ruhiges Plätzchen suchen und dann Kinder in die Welt setzen. Mit entsprechenden Gehaltseinbußen, die dann nicht mehr so weh tun weil man eben vorgesorgt hat. Oder direkt eine Familie gründen und sich freuen wenn man am Ende des Monats eine schwarze 0 hat. Aber dann nach dann Quersubventionierung durch die Gesellschaft schreien halte ich für einen sehr bescheiden Charakterzug.

Bearbeitet von Kwaiken
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Ihr zäumt alle das Pferd von Hinten auf. Meine Ansicht ist, dass jeder genug bekommen sollte um sich eine Familie leisten zu können.

Ja, aber wenn es nach Kwaiken geht, hat man irgendwann Gehaltskürzungen oder sogar eine Kündigung zu erwarten, weil man sich auf das Abenteuer "Familie, Haus, Garten" eingelassen hat, anstatt seine ganze Zeit darauf zu verwenden sich für den Job Fit zu machen.

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Ihr zäumt alle das Pferd von Hinten auf. Meine Ansicht ist, dass jeder genug bekommen sollte um sich eine Familie leisten zu können.

So kannst Du das nicht sehen. Was ist genug? 3,4,5 Kinder? In München oder in Hintertupfingen? Haus mit Garten oder 3 Zimmer Wohnung? Eigentum oder gemietet? 2x Urlaub pro Jahr mit Familie oder einmal in den Schwarzwald? Genug ist immer relativ.

Ja, aber wenn es nach Kwaiken geht, hat man irgendwann Gehaltskürzungen oder sogar eine Kündigung zu erwarten, weil man sich auf das Abenteuer "Familie, Haus, Garten" eingelassen hat, anstatt seine ganze Zeit darauf zu verwenden sich für den Job Fit zu machen.

Nein, wenn es nach Kwaiken geht, hast Du dafür zu sorgen, dass Du deinen Job zu 100% ausfüllen kannst um 100% Gehalt zu bekommen. Kannst Du irgendwann weniger, dann solltest Du auch weniger bekommen. Oder würdest Du Dir jemanden einstellen, der immer weniger arbeitet aber immer mehr verdienen will bzw. dieser seine Arbeitskraft durch die Überstunden von Kollegen subentionieren lassen möchte weil er heute um 16 Uhr nach Hause muss um Unkraut in seinem Garten zu rupfen?

Bearbeitet von Kwaiken
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Nein, wenn es nach Kwaiken geht, hast Du dafür zu sorgen, dass Du deinen Job zu 100% ausfüllen kannst um 100% Gehalt zu bekommen. Kannst Du irgendwann weniger, dann solltest Du auch weniger bekommen. Oder würdest Du Dir jemanden einstellen, der immer weniger arbeitet aber immer mehr verdienen will bzw. dieser seine Arbeitskraft durch die Überstunden von Kollegen subentionieren lassen möchte weil er heute um 16 Uhr nach Hause muss um Unkraut in seinem Garten zu rupfen?

Familie, Haus und Garten kosten aber jede Menge Zeit und machen sehr viel Arbeit.

Ab dem Zeitpunkt wo Du dich darauf einlässt, hast gegenüber den Leuten die noch nebenher ein weiteres Studium durchziehen können einen Nachteil.

Ich würde auch gerne noch ein weiteres Fernstudium machen.

Möchte das aber meiner Familie nicht antun, weil wenn ich das machen würde, würde ich da auch 100% geben und meine Familie vernachlässigen.

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Familie, Haus und Garten kosten aber jede Menge Zeit und machen sehr viel Arbeit.

Ab dem Zeitpunkt wo Du dich darauf einlässt, hast gegenüber den Leuten die noch nebenher ein weiteres Studium durchziehen können einen Nachteil.

Ich würde auch gerne noch ein weiteres Fernstudium machen.

Möchte das aber meiner Familie nicht antun, weil wenn ich das machen würde, würde ich da auch 100% geben und meine Familie vernachlässigen.

Das sollte einem aber doch vorher klar sein, dass Familie, Haus und Garten eine Menge Zeit und Geld kosten. Du kannst doch nicht sagen, ich mache jetzt ein Kind, und baue mir ein Haus und verlange anschließend mehr Geld, weils mir zusteht und man ja immerhin etwas fürs Allgemeinwohl getan hat.

Man Gründet doch erst (geplant) eine Familie und baut sich nen Haus, wenn man es sich leisten kann und den finanziellen Background hat.

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